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  2. Wurst Werner

Beiträge von Wurst Werner

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 8. Februar 2021 um 20:39
    Zitat von Herr Nink

    Außerdem - Du hast doch offensichtlich auch noch so ein altes Dickschiff rumstehen *finger

    Ich hab ja seit circa 15 Jahren kein eigenes Studio mehr. Ich hab meine analogen Altlasten bei meinem Kumpel im Studio verklappt und kann dat dafür günstig anmieten, wenn ich was zu tun habe. Da steht ne Harrison 4032C rum. Geht uns allen auf den Sack und soll daher verkauft werden...wenn jemand sich ein 500kg schweres Mischmöbel ins Wohnzimmer stellen möchte...bitte schön:

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/harr…1205256-74-1790

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 8. Februar 2021 um 18:44
    Zitat von Herr Nink

    Neve 88R und Studer 2" nebst allerlei noblem Klimbim.... *schwärm*

    Dat Schwärmen hat meist ein jähes Ende, wenn man potentiellen Kunden die aktuelle Preise für 2" Bandmaterial offenbart. Da wird "digital" auf einmal unglaublich sexy:-)

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 8. Februar 2021 um 18:06
    Zitat von HenrySalayne

    oton

    Gerade bei den 1%-Obersuperduperliga ist doch ein Toni mit PC um Welten günstiger, als der Studiobetrieb mit teurer Technik und teurem Personal. Und gerade im günstigen Bereich wird die akribische Feinarbeit, die in eine miese Produktion fließen muss, nicht bezahlt.
    Daher ist eine halbwegs brauchbare Automatik nicht nur eine Zeitersparnis, sondern ermöglicht es eben auch bei wenig Kohle noch etwas aus ansonsten unbrauchbaren Takes herauszuholen.

    Haben dafür nicht viele Plugins einen "Varianz"-Regler um die Gaußsche Glockenkurve der Trefferwahrscheinlichkeit zu simulieren? ;)

    Irgendwie ist dat ganze manchmal absurd. Ich komm ja noch aus Generation "Bandmaschine + Analogpult". Wat haben wir früher alles dafür gemacht, um alle Signale möglichst rauschfrei aufs Band zu bekommen. Und heute ballerst du dir Waves Plugins in die Kanäle und musst deren "analog" Button erstmal alle deaktivieren, weil es sonst ...ja..äh...halt rauscht. LOL

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 8. Februar 2021 um 08:17
    Zitat von oton

    Sagen wir es mal so ... früher hatte ich im Studio Zeit, 3 Backingsängerinnen für drei Songs 2 Tage zu quälen, wenn es um Genauigkeit und Perfektion ging. Und das gab es auch schon damals, aber dann hat man halt 30 Takes aufgenommen, und sich zu Tode gepunched ...

    Heutzutage macht man drei Takes, bearbeitet das und das Ergebnis ist unter Umständen sehr ähnlich ... von daher hat das nicht viel mit selber singen zu tun, sondern oft mehr mit Geschwindigkeit. Interessiert hinterher ja auch nicht wirklich, ob das Ergebnis jetzt "ehrlich" entstanden ist.

    Hat aber auch mit "gutem Gesang" wenig zu tun. Der entsteht immer noch zu 100% aus einem guten Sänger ... mit dem Unterschied, das ich heute einen grandiosen Take, der in sich einfach stimmt, aber ein paar flatte Stellen hat, einfach und unkompliziert reparieren kann.

    Und, das darf man nicht vergessen, als Tonstudiobetreiber der nicht in der 1% Obersuperduperliga spielt hat man einfach auch viel Kundschaft, die genau das erwartet, was der Chorleiter im anderen Thread auch erwartet ... das heutzutage mannigfaltige Imperfektionen locker digital ausgebügelt werden können ... und im Studio ist das ja oft auch schon kein großes Problem. Und ganz ehrlich, in 10 Jahren live wahrscheinlich auch nicht mehr, und wir werden es genauso selbstverständlich einsetzen.

    Und trotzdem wird uns nur ein paarmal ein Künstler so richtig bei den Eiern packen ... und das wird wiederum überhaupt nichts mit Technik zu tun haben ... ;)

    On Point Marcus!

    Leute die bei mir aufnehmen, haben fast immer tighte Budgets. Damit bei mir was hängen bleibt, muss ich schnell Ergebnisse produzieren und das ist ohne die modernen Möglichkeiten fast unmöglich. Weil man heute alles editieren kann, wird das von der Kundschaft im Grunde auch erwartet aber nicht nicht unbedingt extra bezahlt:-)

    Wenn man das Spiel mitmachen will, muss man halt schauen, wie man "Dinge" gefixt bekommt. Je nach Musikstil unterteilt sich eine Studiostunde schon mal in eine halbe Stunde aufnehmen und eine halbe Stunde editieren. Nimmt man ne ProgRock oder Metal Kapelle auf, da fängt es mit den Drums Editieren an. Es wird erwartet das jeder Trommel und Beckenschlag on time (auf dem Grid) ist. Dafür habe ich früher tatsächlich jeden einzelnen Schlag von Hand gerade gezogen. Hat mich je nach Song Länge und Komplexität zwischen 5 und 8 Stunden gekostet! Heute nutzte ich den AudioBend (oder Slice) Algorithmus und mache das mit dem Drummer der Band on the fly...dauert meist so ne halbe Stunde pro Song. Halben bis zu einen ganzen Tag schon mal gespart.

    Dann die Vocals. Melodyne gibt es ja schon lange. Da musste man aber auch viel von Hand nachkorregieren und wenn man viele Backing oder Double Tracks hat, das ganze auch Spur für Spur machen. Dann ist zumindest der Pitch schonmal in tune. Dann müssen aber die Spuren vom Timing noch an die Hauptstimme angepasst werden. Schlimm ist das, wenn eine Zeile mit einem Plosiv-Laut (z.B. "t") aufhört. Hast du acht Spuren Backingtracks die "Ich kauf mir eine Wurst" singen, dann hast du am Ende achtmal ein "t", das nie 100% übereinander liegt. Also alles ausschneiden und von Hand verschieben.Dauert!

    Dann hab ich mir vor Jahren für eine Produktion, wo ich immer um die 20-30 Vocal Doubles hatte, VocAlign Pro gekauft. Damit geht das ganze automatisch und superschnell. Jetzt gibt es seit zwei Wochen VocAlign Ultra. Dasmacht nicht nur Timing sondern auch Pitch. Daher sieht mein Workflow oft so aus: Lead Vocal mit Melodyne in tune bringen und die Spur als Guide Track in VA Ultra schieben. Alle Double Takes in das VA Ultra Dub Layer schieben, Timing und Pitch anklicken:

    Fertig! Spart irre viel Zeit.

    Hier sieht man, wie das geht:

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    FAZIT:

    Man editiert also so lange, bis alles komplett tight und damit auch langweilig ist:-)

    Aber wenn der Kunde das so wünscht, mach ich das natürlich.

    Was mich persönlich aber freut. Zu jedem Mainstream gibt es auch immer eine Gegenbewegung. So gibt es auch junge Künstler wie Billie Eilish, die Melodyne und Co kategorisch ablehen. Und gerade dat Mädel hat Tonnen von Double Takes. Dat muss ewig gedauert haben. So viel Zeit habe ich aber leider nie für meine Kapelle. Aber schon interessant, kann man hier ab MInute 3.48 sehen:

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    LG

    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 7. Februar 2021 um 20:01
    Zitat von Herr Nink

    Für mich war das jetzt so eine Art reality check, ob ich zu blöd bin die Tuner richtig zu bedienen oder ob das eben ist wie´s ist... Fazit - Ich werde im Studio auch weiterhin leidige Stunden mit Fitzelarbeit von Silbe zu Silbe verbringen falls gewünscht und nötig.

    Seh ich auch so. Chromatic kannste eigentlich vergessen, auch mit Tonleiter Vorgabe is dat Ergebnis oftmals einfach zu random. Daher nutz ich das live auch nie.

    Im Studio is VocAlign und Melodyne5 allerdings brutale Overpower. Melodyne 5 kann echt schlimmste Unfälle verhindern und geht mit etwas Übung auch recht schnell. Vielen BackingTracks simultan nen identisches Timing zu verschaffen, dafür ist VocAlign unschlagbar. Ich kann wirklich schnell manuell editieren in der DAW, aber VocAlign Pro oder Ultra ist ein nobrainer. So schnell und so genau...gerade wenn man sehr viele Vocal Tracks hat, spart das sehr viel Zeit. Nicht ganz günstig, aber jeden Euro wert.

    LG

    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 6. Februar 2021 um 17:41
    Zitat von guma

    Mal ganz ehrlich:

    Das hat vor 20 Jahren mit den besten Hardware-Teilen realtime schon niemals ohne Angabe der Tonart funktioniert. Liegt in der Natur der Sache. Auch bei der „Note für Note“ Nachbearbeitung im Studio haut das selbst mit der korrekten Eingabe der Tonart kaum ohne Gekurbel hin. Wieso sollte das jetzt anders sein nur weil waves drauf steht???

    Jo, sacht auch keiner:-) Der Waves Ding is halt sehr günstig, funktioniert so gut wie die anderen Real Time Mitbewerber und verbraucht kaum CPU/Server Leistung. Wer es braucht, für den isset ne "gut & günstig" Option.

    Sicher, et is beileibe kein Melodyne 5 Ersatz, aber dat is wiederum auch nicht realtime.

    Irgendwat is immer.

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 6. Februar 2021 um 16:54
    Zitat von Herr Nink

    Wenn dir das nicht zu blöd ist, wär das ultraschick :)

    Hier wir gehen:

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    Waves Tune im chromatic mode. Dat is schon erstaunlich gut, aber wie erwartet im chromatic mode nicht wirklich „set & forget“. „Chromatic mode“ bedeutet nix anderes, als dat dat Plugin den Gesang immer auf den am nächsten Halbton zieht, auch wenn der nicht zur Tonart passt. In dem Beispiel hat der Algorithmus den überwiegenden Anteil der Töne auf den richtigen Halbton gezogen, andere leider nicht und in dem Fall damit sogar die Intonation im Vergleich zum originalen Gesang verschlechtert.

    Wenn man dat Plugin mit der richtigen Tonleiter füttern, dann sollte dat aber durchaus funktionieren. Dinge, die man beachten sollte:

    Ich hab länger mit der richtigen Plugin-Reihenfolge experimentiert. Am besten funktioniert für mich das Tracking nach dem Low Cut + PSE und vor den anderen Plugins. Hat man Übersprechen im Mikro, dann wird das Übersprechen natürlich ebenfalls mit gerade gezogen…hört man aber zumindest bei der Rock Mukke nicht wirklich raus. Kommt also immer drauf an. So "eben mal anwerfen" mit der Hoffnung, dat damit alles in tune is, wird wohl nur in Ausnahmefällen funktionieren.

    LG

    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 5. Februar 2021 um 20:26
    Zitat von Seven

    Wie immer trans. äh inspirierend Herr Wurst. Und da ich derzeit auch eher in Reaper mit der Armada an Waves Plugins schraube und damit Sachen mache, die das SQ einen Raum weiter nicht kann, erweckt Dein Video natürlich Begehrlichkeiten, die ganzen Helfer auch live (irgendwann mal wieder) einzusetzen.


    Was machen Wurst und Käse in Deinem Setup?

    Sind zwei freie Gruppen, die ich schon mal nutzte um den Mix in "Band = Wurst" und in "Käse = Vocals" aufzuteilen. Gerade bei Kapellen die deutsch singen will dat Publikum den Gesang einfach lauter haben. Dann kann man den mal eben zwei, drei dB boosten ohne groß in den Einzelkanälen rumzuschrauben zu müssen.

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 5. Februar 2021 um 20:20
    Zitat von Seven

    Bodo Stricker trommelt?

    Die Kiste kenn ich doch irgendwo her :D

    Jau, Maschine der Tüp.

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 5. Februar 2021 um 10:20
    Zitat von Herr Nink

    Wenn dir das nicht zu blöd ist, wär das ultraschick :)

    Kann ich machen, aber nur im "chromatic setting". Aber dat wird nicht wirklich gut funktionieren, wenn ich mal ne Prognose wagen soll.

    Wat funktionieren könnte ist folgendes:

    Für die Show nen DAW Projekt anlegen, zum Beispiel auf der Show Page in Studio One V5 oder halt in Reaper mit Play Marker pro Song. Wenn man da eh Click Tracks und Backing Tracks drüber fährt, kann man ja noch jeweils pro Song ne Midi Spur mappen und dat als Midi Key input in Waves Tune Live hacken. Dat funktioniert im Studio schon sehr gut und könnte live auch ok funzen, wenn man nicht zu viel Spillover hat.

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 5. Februar 2021 um 09:48
    Zitat von oton

    das wäre doch wirklich ein schöner Track für die Autotune-Thematik ... ;.))

    Ich kann ja mal Waves Tune Live drüberbügeln:-)

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 5. Februar 2021 um 09:47
    Zitat von guma

    Was machst Du zu solch früher Stund vor Der Internetzgerät? Senile Bettflucht oder etwa ein 'dayjob'?

    Weder noch, aber es gibt hier im Wurst-Haushalt Individuen, die tatsächlich so früh aufstehen. Je nach Motivationslage und Notwendigkeit erheb ich mich ebenfalls.

    Nen festen Day Job hab ich ja noch nie gehabt. Ich komme tatsächlich mit meinen höchst durchschnittlichen Autorenfähigkeiten durch den Tag. Nach dem jähen Tools Ende gab es ein, zwei Transferangebote. Diese Saison spiele ich für zwei online Publikationen simultan im Autoren Mittelfeld und für ne Audio Hardware Firma schreib ich den Web-Blog. Unterm Strich mehr Geld und weniger Arbeit, dafür gepflegte Langeweile.

    Falls die SuperSeuche irgendwann mal nen Ende hat, möchte ich mit ner neuen RockenRoll/Autor-Balance weitermachen. Mit Blick auf meine aktuelle Rentenauskunft eher mit mit leichtem Schwerpunkt auf dat Geschreibe. So der grobe Plan...

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 5. Februar 2021 um 05:55
    Zitat von billbo

    Bin leider mehr so old school. Bietet dieses Setup auch die Möglichkeit, zwischen den Songs den Vox FX Return zu muten?

    Geht, aber mit FX-RTN auf mute lässt sich vergleichsweise schlecht demonstrieren, wie das Dynamic Delay funktioniert. :)

    LG

    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 4. Februar 2021 um 21:13

    Jo Wora, Wenn der Gesang weg is, dann hat er auch nicht wirklich gesungen an der Stelle. Der PSE arbeitet schon ganz gut, nur bei Ansagen oder leisen Passagen muss ich den rausnehmen. Wenne zwei Meter vor der Snare stehst, ist dat schon tricky mit dem Threshold.

    Klar Dynamik is da nicht mehr viel, aber dat is durchaus so gewollt bei der Mukke.

    LG

    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 4. Februar 2021 um 19:33

    It is so far!

    Ihr habt so oft NICHT danach gefragt und ich hab es trotzdem getan😊

    Hier mal son kleines LV-1 Action-Video, von nem Mini-Corona Jopp außem letzten November. Mein letzter Live Gig btw.. But Vorsicht: Is Musik für Biertrinker! Smooth Jazz war an dem Tach nich.

    Jo mein LV1 Setup... dat is halt Senioren gerechtes Mixen. So lange Kompression und F6 verbraten, bis man im Grunde nix mehr machen muss, außer in der Hood (am FoH) representen. Wer auch down mit dem Shit is, kann sich dat hier ja mal rynziehen. Homeschooling brutal!

    Vielleicht sind ein, zwei Mixtricks dabei, die noch nicht jeder kennt. Dann hätte sich dat ja jelohnt.

    Hier wir gehen-->

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    Rock on!

    LG

    WW

  • Dynamisches Mikrofon dünn und eigenartige Empfindlichkeit

    • Wurst Werner
    • 2. Februar 2021 um 11:35

    Oder du schickst es zu Olaf Prinz, der hat auch meine alten 421/441 repariert.

    http://www.olaf-prinz.de/restoration/restoration.html

    LG
    WW

  • Eignung diverser EtherCon-Einbaubuchsen

    • Wurst Werner
    • 22. Januar 2021 um 16:45
    Zitat von Andreas S.

    Hallo Wurst Werner

    (und an alle, die Erfahrungen mit EtherCon-Einbaubuchsen haben),

    wie man im Beitrag „Kabeltrommel 50m mit 1,5mm² - nur für Mischpult“ nachlesen kann, bin ich dabei, zusammen mit einer Firma einen kleinen Netzwerkisolator auf die Beine zu bringen, den man zwecks Vermeidung von Potentialausgleichströmen in die zwischen Bühne und FOH verlegte CAT-Leitung einfügen kann/sollte. Zur Zeit erörtere ich mit der dortigen Entwicklungsabteilung eine bühnentaugliche Gehäuseausführung, sowie welcher Typ EtherCon-Buchsen verbaut werden soll. Deren Eignung ist lt. Wurst Werner auch abhängig vom übertragenen Protokoll (siehe Zitat). Ich selbst nutze ausschließlich DANTE und hätte deshalb gerne Deinen / Euren Rat.

    WW, Du hast für Deine SoundSuface Rackpanels offensichtlich NE8FDX-P6 CAT6A favorisiert. http://www.soundsurface.info/soundsurface-rp

    Warum genau? Laut Neutrik-Webseite gibt es verschiedene EtherCon-Systeme, die scheinbar zum Teil nicht kompatibel zueinander sind. Ich blicke bei der Vielfalt noch nicht ganz durch. Wie ist das bei den oben genannten NE8FDX-P6 - passen da alle gängigen konfektionierten Kabel (-trommeln) dran (z.B. Klotz, Cordial, SommerCable, Klark) und und vorallem: laufen sämtliche Protokolle?

    Gibt es weitere Neutrik-Typen, die unter vorgenannten Bedingungen alternativ in Frage kommen?

    Beste Grüße!

    Alles anzeigen

    Hi,

    ich kann nur für SoundGrid sprechen. Die teuren NE8FDX-P6 Neutrik Netzwerkbuchsen sollen (wie secluded schon sagte) die Kabelschirmung weiterreichen, die günstigen Neutrik machen das imho nicht.

    Ich hab das mal in nem Experiment untersucht. Wenn man die SG Stageboxen und den LV1 Host-Rechner mit geschirmten CAT5e Kabeln verbindet und die teuren Buchsen verwendet, kann man problemlos die Stageboxen mit nem Piezo Zünder aus nem Feuerzeug schocken, da passiert nichts. Im Prinzip simuliert man damit statische Aufladungen, die auf ner Bühne schon mal vorkommen können. Ersetz ich nur die Neutrik NE8FDX-P6 an meiner Blende mit ner NE8FDP Einbaubuchse geht der SouindGrid Treiber direkt auf "rot" und es gibt hörbare Dropouts. Im übrigen das gleiche Phänomen wie bei ne AES50 Verbindung bei X/M-32. Keine Ahnung wie das bei Dante aussieht.

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 13. Januar 2021 um 10:20
    Zitat von audiobo

    Weisst du zufällig ob das auch für's Multirack/Superrack gilt?

    Sorry, dat weiß ich nicht.

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 13. Januar 2021 um 09:05
    Zitat von HenrySalayne

    Aber um mal wieder BTT zu kommen:
    Gibt es bei der LV1 eigentlich mittlerweile eine Remote-Möglichkeit oder wie machst du das Wurst Werner ?

    Jo, bis dato jibbet nur die MyMon App für personal monitoring. Einfach, aber gut. Nur nicht für FoH Mix tauglich. Wat manche machen ist die bekannte Krücke via Windows Remote, TeamViewer usw.. Soll aber ganz "ok" funktionieren. Kenne einen Kollegen, der sogar komplett headless fährt.Der hat alles auf der Bühne (IOs, Server, Host) und steuert alles mit Windows Remote (o.ä.), dabei macht(e) der große Nummern. Ich hab das aber noch nicht ausprobiert.

    Kleines ZwischenThema: Et soll demnächst ein spezieller SoundGrid Switch von DSPro kommen, der redundant ist bzgl. Verkabelung.

    Back to topic. Dat Problem bei so nem Ding wie LV1 ist ja das gleiche wie bei SAC vor zehn Jahren. Wenn man dafür ne Remote App machen will, dann müsste man ja konsequenterweise auch alle Plugins fernsteuern können...dat is im Grunde kaum leistbar. Daher kommt erstmal ne abgespeckte FoH App (grob fahrlässig im Herbst 2021). Woran aber schon gearbeitet wird: Waves hat ne Berliner Firma beauftragt, die gesamte Plattform OSC fähig zu machen. Erste Ergebnisse ebenfalls im Herbst (vielleicht). Das verspricht jedenfalls ein neues Level an Interaktion und Möglichkeiten.

    LG
    WW

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Wurst Werner
    • 11. Januar 2021 um 20:04
    Zitat von guma

    Auf jeden Fall konsequent, die Liebe zu bestimmten Gerätschaften auch ins Plugin-Zeitalter zu übertragen. :)

    Wie zum Teufel findest du einen achtzehn Jahre alten Post...und wo ist überhaupt die Zeit geblieben?

    BTW: Kollege macht Musicals mit Hobby Darstellern und hat packt die Headsets getrennt nach Männer und Frauen jeweils inne Gruppe und haut dat Ding hier ryn-->

    https://www.klarkteknik.com/product.html?modelCode=P0BRV

    5-6 dB GBF macht dat immer sacht er, und es hat nur zwei Taster.

    Manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss.

    LG
    WW

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