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  2. Wurst Werner

Beiträge von Wurst Werner

  • WW zeigt Dir den Weg zum ultimativen Gitarrensound mit SAC!

    • Wurst Werner
    • 29. März 2012 um 21:59

    It is so far, as we like to say here in the WurstAudio Studio. Eigentlich könnte man dieses Posting auch in den PraxisThread bzgl. "Studiomischtechniken für Live" verwursten.
    Da aber nur SAC User davon profitieren können, habe ich es letztlich hier gepostet. Was ich will:
    Ich habe nichts weiteres vor, als Euren Weg Gitarrenamps abzunehmen, für immer zu ändern 8)

    Schauen wir doch mal, wie in der Regel in professionellen Studios E-Gitarren aufgenommen werden. Man sucht die passende Kombination von "Gitarre, Verstärker, Box und Mikrofon(e)" aus, baut alles auf und sucht dann teilweise stunden-, oder tagelang nach der optimalen Mikrokombination und vor allen nach der richtigen Mikroplatzierung. Jetzt haben findige Studioleude folgende Idee gehabt.Es wäre toll, wenn man die richtig gut klingenden Boxen, Mikros und deren Platzierung irgendwie konservieren könnte. "Geht doch" ruft der Impulsantworten Fan und Recht hat er. Simpel ausgedrückt, man jagd man einen Impuls durch diese Kombination und erhält eine Impulsantwort dieses Settings. Im Rock und Metalbereich hat fast jeder angesagte Produzent oder Tontechniker neben seiner DrumSample Sammlung auch eine Sammlung an Impulsen, die abgenommene Gitarren- oder Bassboxen darstellen. Manche sind sogar kostenlos im Netz erhältlich (z.B. von Andy Sneap). Wie sieht jetzt der Signalfluß aus?

    Fast jeder Gitarrenamp besitzt einen LineOut Ausgang, der das Signal der Vorstufe ausspielt, bevor es in die Endstufe und somit letztlich in die Box ankommt. Im Studio hängen wir eine Dummie-Load (Lastwiderstand) an den Lautsprecherausgang (um den Amp nicht zu beschädigen), nehmen aber nur das LineOut Signal über eine DI Box auf. Live kann die Gitarrenbox zu Monitoringzwecken natürlich dran bleiben (dafür entfällt der DummieLoad). Das so aufgenommen Gitarrensignal klingt natürlich unfassbar scheixxe, weil die Box als klangformends Element fehlt. Also laden wir in einen Insert einen Impulsantworten Loader, ein VST Plugin, dass Impulsantworten laden und abspielen kann. Es gibt jede Menge Freeware Plugins (z.B. http://lepouplugins.blogspot.de/ das LeCab2 Plugin), ich empfehle für SAC allerdings ein IR Reverb Plugin und zwar-->

    http://www.liquidsonics.com/software_reverberate_le.htm

    Das dürften einige schon kennen und zwar als Faltungs- oder IR Hall. "SIR2" funktioniert ebenfalls. Anstatt jetzt die Impulsantworten von Räumen zu laden, nehmen wir Impulsantworten von abmikrofonierten Gitarrenboxen! Diese Impulsantworten findet man unter anderen hier-->

    http://bedroomproducersblog.com/2010/10/01/fre…ulse-responses/

    Ich kann die "Guitar hacks" und die "Fredman" Impulse empfehlen. Ich benutze in der Regel meinen eigenen, aber die zuvorgenannten klingen auch sehr gut. Wichtig ist, dass man den Dry Anteil auf 0 stellt und wet auf 100%.
    Was hab ich jetzt als SACgesicht davon? Berechtigte Frage, hier die Vorteile in aller Kürze:

    + Stets amtlicher Sound! (Kein langes Suchen nach der idealen Mikroposition! Zudem sind die meisten Impulse mit HiEnd Studioequipment (preamps usw.) gemacht, was man deutlich hört)
    + kein Übersprechen von anderen Signalen!
    + man braucht kein Mikro, keinen Mikrostativ mehr...mehr Platz auf kleinen Bühnen!
    + Es ist deutlich einfacher, einen Sound zu reproduzieren...da "Box&Mikros" als Fehlerquelle wegfallen!

    Natürlich braucht man beim ersten Einsatz etwas länger beim Soundcheck, da es hunderte Impulse gibt und einige sollte man schon ausprobieren. Hat ein, zwei richtig gut passende gefunden, dann steht beim nächsten Gig der Gitarrensound wie eine Wand. Man kann den ganzen Wahnsinn natürlich noch weiter spinnen und zum Beispiel die Gitarre auf zwei Kanäle splitten und dort unterschiedliche Boxen IRs laden. Ein fetter, dunkler klingende und eine etwas präsentere...somit kann man im Gitarrensolo die Gitarre fein andicken, wenn man die dunkler klingende Box/Kanal etwas anhebt...Die Möglichkeiten sind großartig. Das gleiche funktioniert natürlich auch mit Bassboxen, bzw. deren Impulse. Die ganz harten nehmen sogar einen virtuellen Amp (auch mit Impulsen gemacht) und lassen die Marshall Wand gleich zu Hause. Empfehlen kann die LePou Amps oder diese hier von einem verrückten Russen (auch alles Freeware)-->

    http://sites.google.com/site/nickcrowlab/

    Dann sieht der Signalfluß sieht dann so aus:
    Gitarre-->DI Box-->Wandler-->SAC Kanal-->virtueller Gitarrenamp im PreInsert Slot-->dahinter Impulsantworten Loader (Reverberate z.B.)-->Impulsantwort

    "Ich schlage vor, Sie sehen sich das einmal an"!

    Ihr Hardy Krüger

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • Wurst Werner
    • 26. März 2012 um 21:03

    Für die daheim gebliebenen-->

    http://www.bonedo.de/artikel/einzel…talmischer.html

    LG
    WW

  • SAC Plugin Empfehlungen

    • Wurst Werner
    • 23. März 2012 um 19:40

    Moin,

    sach ma, kann mal bitte einer ausprobieren, ob folgendes Plugin in Eurem SAC rig läuft?

    http://www.vacuumsound.de/plugins.html

    "ADT - Artificial Double Tracking

    The ADT technique was developed at Abbey Road Studios by engineers recording the Beatles in the 1960s. To free John Lennon from having to sing everything twice for real double tracking they came up with an artificial replacement: they sent the original signal to another tape machine and re-recorded it. Due to the physical distance between record and playback heads the new signal was delayed. The length of the delay depends on the tape speed (the slower the tape is running the longer it takes for the signal to travel from the record to the playback head). However, due to the machine's (small amounts of) Wow and Flutter the delay time was not fixed but varied slightly, giving an additional chorus-like effect.
    The ADT Plug-In takes a mono input signal and creates a stereo output. The original input signal will be output on one channel, the new ADT signal on the other. Blending the two is also possible. The Plug-In allows to control the delay time (10 - 50ms), Wow and Flutter (both with intensity in % and frequency). All values are based on the technical data of the tape machines that was originally used to create this effect."

    Wäre ja ein potentieller Waves Doubler Ersatz, will aber bei mir nicht laufen. Bzw. kann ich das Plugin nicht laden. "Trouble loading Plugin" kommt als Fehlermeldung.

    LG
    WW

  • YAMAHA PLS 2012

    • Wurst Werner
    • 23. März 2012 um 08:41

    Ein klassisches Yamaha Produkt:

    Funktional, traditionsbewußt und langweilig 8)

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • Wurst Werner
    • 16. März 2012 um 12:12
    Zitat von "thc"

    Hallo zusammen,

    ich habe auf dem Bild gesehen, dass da auf der Rückseite ein Lüfter verbaut ist.
    Frage an den Kreis, der das Gerät schon mal unter den Fingern hatte:
    Wie laut ist der Lüfter?
    Da laut relativ ist, könnte ich als Vergleichsmaßstab den Lüfter im alten DDX und zur Not den im Mixrack der iLive anbieten.

    Gruß
    Claus


    Es gibt zwei Lüfter, unter dem Board ist noch einer. Der hintere ist in der ganzen Zeit (wo ich das Pult hatte) nicht einmal angesprungen , der untere erst, als ich mal alle Luftschlitze abgeklebt hatte. War aber so leise, kann man vernachlässigen. BTW: Große Strückzahlen sind ab Mitte Juni verfügbar, die Recording Karte X-UFW und paasende iPAD-Applikation kommen später in diesem Jahr.

    LG
    WW

  • Sorry Schoeps - Leider Geil!

    • Wurst Werner
    • 12. März 2012 um 22:50

    EPIC ROFL LOL OMG WTF!
    Thomann hat den Preis um 30,- Euro angehoben :shock:
    Vor vier Tagen hab ich noch 99,- EURO bezahlt...
    Hab jetzt zwei Aufnahmen mit dem Mikro gemacht und das Teil als OH Mikro verwendet.
    Ich muss sagen, klanglich: Leider Geil!

    LG
    WW

  • Probleme mit D-Two

    • Wurst Werner
    • 12. März 2012 um 07:42
    Zitat von "hermste"

    Ja, etwas kräftiger auf das Display klopfen, dann geht's wieder - so kenne ich es.

    Hier gab es schon mal einen Beitrag dazu, vor einiger Zeit, ich glaube von rockline (?).

    Grüße,
    Hermann


    Genau, ich meine Flachbandverkabelung zum Display. Der Stefan hat das (o.ä.) damals mal diagnostiziert. Würde den mal pn'en:-)

    LG
    WW

  • Hall für SAC

    • Wurst Werner
    • 11. März 2012 um 18:29

    http://www.valhalladsp.com/valhallaroom

    Einziger Nachteil ist das recht große GUI, aber soundtechnisch imho weit vorne.

    LG
    WW

  • Sorry Schoeps - Leider Geil!

    • Wurst Werner
    • 7. März 2012 um 13:30
    Zitat


    Ich finde das schon ein wenig provokativ und ein wenig unfair.

    Das stimmt nicht, das ist richtig provokativ und total unfair...deshalb hab ich das auch im Offenem Brett gepostet. :D
    Das das Schoeps vermutlich etwas besser performt, düfte auch ohne umfangreichen Test klar sein.
    Also, wer ohne China Material ist, der werfe den ersten Stein. Ich hab den Helm schon auf 8)

    LG
    WW

  • Sorry Schoeps - Leider Geil!

    • Wurst Werner
    • 7. März 2012 um 09:42

    Liebe Gemeinde,

    isch hap mir mal watt gekooft-->

    http://www.thomann.de/de/superlux_s502.htm

    Jetzt muss ich sehen, dass dieses Mikro bereits kopiert wurde!
    Hier ein unverschämter Nachbau des Superlux, der mit 2.700,- Euro zudem völlig überteuert scheint-->

    http://www.schoeps.de/de/products/mstc64u

    Fresheid!
    Aber aber so ist das im Leben, manche Sachen sind einfach-->

    http://www.youtube.com/watch?v=ZPJlyRv_IGI

    Muss man nicht gut finden…Ich bin mir sicher, irgendwann werde ich dafür schwer büßen müssen :oops:

    LG
    WW

  • Interessanter Artikel in der PSNE zum Thema Computer mixing

    • Wurst Werner
    • 6. März 2012 um 08:29

    Intersant - aber ich glaube, der Kollege würde auch mit SAC klar kommen. Das könnte all das, was er da zusammenbaut für einen Bruchteil der Kosten und das Video Problem wäre zudem ebenfalls gelöst. Wobei klanglich die Lösung mit den XTAs mit Sicherheit eine feine Sache ist. Ich bekomme ja von verschiedenen Seiten Neuigkeiten bzgl. Projekte zu nativem Mixen zugetragen, ich denke, 2012 wird noch einiges in dieser Hinsicht kommen. Bin z.B. mal gespannt, ob die neuen Yamaha Pult VST fähig sein werden. Jetzt, wo denen Steinberg gehört, sollte das langsam mal passieren...

    LG
    WW

  • S/h ADA8000 Alternative!

    • Wurst Werner
    • 2. März 2012 um 11:29

    Jo Mann,

    ich mein altes SKB Rack wieder ausgegraben und mir ein SAC Minimal-Setup im 16in/16out zusammen gebastelt. So für die fiesen kleinen Kneipen Gigs. Auslöser war, dass ich zwei TerraTec Mic8 für lau bekommen hab. Leider gibt es die Teile nur noch gebraucht, aber imho sind das feine ADA8000 Alternativen. Wenn Ihr mal beim Aufräumen so etwas findet, nicht gleich wegschmeißen, nur weil „TerrorTec“ drauf steht:-)

    Die Dinge haben mal 1000,- Kracher gekostet, konnten sich aufgrund des suboptimalen Marketings Seitens des Herstellers nie am Markt durchsetzten. Dabei haben die Teile einige feine Detail zu bieten, als da wären:
    + MicPres von SPL (wenn man sich die Rückseite betrachtet, könnte man vermuten, dass die Teile eh von SPL für TerraTec gebaut wurden)
    + Acht Combobuchsen-Eingänge hinten (Input 7&8 liegen parallel nochmals auf der Frontseite auf)
    + ADAT in/out
    + DA Ausgänge auf 8 sym. Klinken
    + klasse Messwerte und subjektiv guter Sound
    + Jeder MicPre hat: Umschaltung Mic/Line, +48V, Direct (leitet das Mikrosignal auf die acht Klinken outs um, falls diese nicht als DA Wandlerausänge gebraucht werden), Low Cut, Phase, und gefährlich (!) MUTE

    Negativ aufgefallen sind mir:
    - Die vielen Lüftungsschlitze sind nicht zum Spaß da, das Netzteil wird sehr heiß…gut, dass kennen wir ja:-)
    - Gain Potis sind nicht gerastert und der Gainbereich ist ähnlich wie beim ADA8000. Sprich lauter Drummer und Beta57 an der Snäre, da könnte der MicPre Clippen. Hab ich noch nicht live ausprobiert.

    Anway, für kleines Geld ne feine Sache.
    Manual gibt es hier-->
    http://ftp.terratec.de/Audio/MIC/MIC2…8_Manual_GB.pdf
    Hier gibt es noch 52 Stück als Gebrauchtgeräte für unter 200,- EURO.

    http://www.ebay.de/itm/270821830709?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1438.l2649
    Problem ist…die Teile sind in Down Under:-)

    Rock on
    WW

  • Behringer ADA8000: Harsche Höhen - woran liegt's?

    • Wurst Werner
    • 29. Februar 2012 um 19:42

    Vielleicht kann ja mal jemand anderes neue Hörbeispiele machen, nur um auszuschließen, dass es nicht an meinem ADA gelegen hat...

    LG
    WW

  • Behringer ADA8000: Harsche Höhen - woran liegt's?

    • Wurst Werner
    • 29. Februar 2012 um 07:16
    Zitat von "WTFinn"

    Was ich auf jeden Fall bestätigen kann ist, dass sowohl Eingangs als auch Ausgangswandler nicht erste Sahne sind.
    Bei einem Hörvergleich von ADA, Focusrite Octopre MKII Dynamic und Mindprint DI-PORT hört man schon große Unterschiede. Der Octopre kommt/ist dem DI-PORT sehr nahe vom Klang und beide Wandler möchte ich nicht missen.


    Das kann aber nicht an den Wandlern per se liegen, da diese auch in anderen, deutlich teuerern Geräten verbaut sind. Stefan hatte auch mal Klirr Messungen gemacht, die waren ebenfalls unauffällig. Nicht super - aber ließen keine Rückschritte auf den Höreindruck zu. Ein echtes AudioMysterium:-)

  • Show us your SAC Rig

    • Wurst Werner
    • 24. Februar 2012 um 15:45

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ggHn1PCv5U4

    Lustisch

  • Telefunken M80

    • Wurst Werner
    • 24. Februar 2012 um 07:53
    Zitat von "e-on"


    Hi WW, gib mir doch mal die Adresse von dem 60k Ami.

    Wieso, hast Du beim Aufräumen etwas gefunden? Ich hab vor einigen Jahren meine alten Sennheiser (421, 441) bei Olaf Prinz überholen lassen. BTW: Sehr zu empfehlen der Mann.
    Darüber hinaus war der schon mal bei Telefunken USA vor Ort. Den könntest Du mal fragen bzgl.dieser Firma.
    http://www.vintage-microphones.de

    LG
    WW

  • SAC Plugin Empfehlungen

    • Wurst Werner
    • 23. Februar 2012 um 10:56
    Zitat

    WW was sagst du dazu?

    Ich sach: Jau!
    Mit der Phase is ja immer so eine Sache. Es gibt Studio-Kollegen, die bei Schlagzeugaufnehmen später hingehen und die Spuren nach vorne oder hinten ziehen, bis alle Spuren keinen Laufzeitenversatz mehr haben. Ich mache das nur, wenn ich keine Zeit habe oder wieder Mist gebaut hab und zu viele ungewünschte Auslöschungen produziert hab. Ansonsten sind es ja gerade die geschickt platzierten Raum- und Overheadmikros (und deren Versatz), die ein Drum Kit "Groß" klingen lassen. Klar, bei Gitarren und Bass Aufnahmen wird bei DI&Mikro Misch-sounds gerne der Laufzeitenversatz ausgeglichen.
    Die Analogfanaktiker nehmem das hier-->

    http://www.mercenary.com/litlabibpanp.html

    Der Waves Freak halt das "inPhase" Plug und andere wiederum ein Voxengo Plugin...dessen Name fällt mir gerade nicht ein. Ob man das Live braucht? Vielleicht wenn ich mit einer Band mit stets gleichem Setup auf Tour wäre, könnte man hier noch ein, zwei Prozent mehr Definition herauskitzlen. Hab ich nie gemacht. In der Regel werden laufzeitendifferiende Doppelmikrofonierungen (was für ein Wortungeheuer) bei einem der zwei Mikros meist mit viel Hi-und Low Cut versehen, weshalb der Laufzeitenversatz eh nicht so auffällt (Snare oben&unten, Bass DI&Mikro). Persönlich wäre das Plugin nur was für mich, um grobe Fehler von bestehenden Aufnahme auszubügeln. Ansonsten verfahre ich weiterhin nach dem Motto:
    Originalität durch Inkompetenz! :D

    LG
    WW

  • Mein Digiface versagt gerade:-(

    • Wurst Werner
    • 23. Februar 2012 um 10:11
    Zitat von "audiobo"

    Schau an. Dann war´s ja gut dass ich zu faul war das wieder aus dem Rack herauszufummeln :D

    So isset!

  • Mein Digiface versagt gerade:-(

    • Wurst Werner
    • 23. Februar 2012 um 07:29
    Zitat von "JanGerhard"

    Woran sieht man denn, dass das SPDIF kapott is? Lötstelle gelockert oder getauscht und befunden "Ah, damit funzt et, muss also das Kabel davor kapott sein."?

    Jau, datt war so'n billisch Ding mit verschweißtem Stecker. Wenn man daran gewackelt hat, ging der Sync an und wieder aus. Der Audiobo hatte mir letztens noch ein CoaxKabel geschenkt, daraus hab ich mir dann zwei kurze Kabel gelötet, dann funktionierte SPDIF auf Anhieb wieder. Bis jetzt scheint alles wieder ok zu sein...schaun' wir mal.

    LG
    WW

  • Telefunken M80

    • Wurst Werner
    • 22. Februar 2012 um 17:11
    Zitat von "Audiowerk"

    Interessant, Christian, was du da erzählst... in dem Bereich kenne ich mich so überhaupt nicht aus! Aus welcher Zeit stammt denn dieses Mikrofon, was du da erwähnst? Und wie war das zu seiner Zeit einzuordnen? Standard, obere Mittelklasse, teuer?

    Ich kenne mich da auch nicht aus, nur so grobh fahrlässig. Damals (30/40 Jahre) gab es im Prinzip nur Profimaterial, das war alles teuer (in Relation betachtet). AKG, Neumann, Telefunken waren damals (schon vor dem Krieg) am Start. Neumann hatte ja dieses Mikro mit dem zweifelhaften Namen "Hitler-Bottle" (Modell "CMV irgendwas"), da fing das ganze mit an. Die USA und Engländer hatten auch damals schon gute Mikros, da kenne ich mich noch weniger mit aus. Was man öfters noch sieht, die alten Coles Bändchenmikros (der Schuhanzieher), Altec, RCA DX usw.. Der erste richtige Klassiker ist wohl das Neumann U47 (Frank Sinatra usw.). Ich glaube, dass kam Ende der 40ziger Jahre und ist immer noch (besonders über dem Teich) sehr beliebt, u.a. weil es dafür wohl noch die Originalröhre gibt. Das Telefunken ELAM 250/251 sieht dem U47 gar nicht mal unähnlich, soll aber anders klingen. Ist halt ne AKG Kapsel drin. Das U47 hat die Urform der M7 Kapsel, das ELAM vielleicht die C12 CK...kann mich aber auch irren. Das Problem bei den Telefunken ist wohl, dass es die originale Röhre kaum noch gibt. Anyway, für die alten Mikros werden teilweise unfassbare Preis bezahlt. Obwohl ich nie eines in der Hand hatte, oder gar mit aufgenommen hab, kann ich mir nicht vorstellen, die hier Preis/Leistung rational im Zusammenhang stehen;-)
    Auf der anderen Seite, sind Mikros als Geldanlage nicht zu unterschätzen. Ich hab noch zwei U87 (erste Version mit Übertrager). Hab ich gebraucht gekauft für 800,- bzw. 1.200,- Deutsche Mark.
    Heute kosten die neu das Stück 2.400,- ...Euro, wohl gemerkt.

    LG
    WW

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