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Beiträge von Fux

  • Passende Endstufe für KMT Infra Sub 2x18" (Proline, LAB Gruppen, IHOS?)

    • Fux
    • 14. Januar 2025 um 20:12

    Am unktischtem an einem Aggregat dürfte eine Endstufe mit konventionellem Netzteil, sprich hier die Proline 3000, sein. Im Servicefall hast Du auch einen großen deutschen Vertrieb dahinter und mußt dich nicht selbst darum kümmern, wie bei China-Eigenimporten.

    Gewichtsmäßig ist das natürlich schon eine Hausnummer; da aber i.d.R. so ein Faschingswagen von einer entsprechenden Zugmaschine gezogen wird, die sich mit dem Faschingswagen eher spielt, dürfte das für die Anwendung nicht so ins Gewicht fallen.

  • Passende Endstufe für kleine PA

    • Fux
    • 14. Januar 2025 um 20:05

    Was mich bei einer 4-Kanalendstufe als einziger Amp an einem Veranstaltungsort abschrecken würde ist die fehlende Ausfallsicherheit. (wenn man einen ganzen Schwung 4-kanal Endstufen am Start hat ist das natürlich kein Thema)

    Ich stell mir vor da ist ein angesagter Kabarettist abends da, mit entsprechenden Eintrittspreisen und dann fällt der einzige vorhandene Amp während der Veranstaltung aus...

    Hat man wie hier der Fall zwei Stereoendstufen, ist schnell auf Top und Bässe in Mono an der noch funktionierenden Endstufe umgesteckt, das richtige Preset für den nun anders genutzten Kanal aufgerufen und nach wenigen Minuten Zwangspause geht es weiter.

    Zu den genannten Dynacords:

    Ja, abgesehen vom DSP ist der ganze Leistungsteil exakt der selbe wie bei den controllerlosen Vorgängermodellen.

    Die bisher bei Dynacord immer sehr konservativen Leistungsangaben wurden aber bei den neuen DSP Modellen der inzwischen üblichen Marketingwucherei angepasst, so dass bei exakt gleicher Technik aus

    900W --> 1300W (Maximum RMS Voltage Swing, THD = 1%, 1kHz = 55,3V)

    1200W --> 1800W (Maximum RMS Voltage Swing, THD = 1%, 1kHz = 65,1V)

    1800W -->2800W (Maximum RMS Voltage Swing, THD = 1%, 1kHz = 78,8V)

    2400W --> 3600W (Maximum RMS Voltage Swing, THD = 1%, 1kHz = 90,6V)

    wurden.

    Man braucht aber nur die maximalen Ausgangsspannungen der vier Endstufengrößen im Datenblatt ansehen und erkennt gleich, dass hier keine wundersame Leistungssteigerung stattgefunden hat, sondern technisch alles exakt gleich geblieben ist.

    (was ja prinzipiell nicht schlecht ist, da die Vorgängermodelle auch schon sehr gute Endstufen waren)

    Na zumindest befindet man sich damit nun am Puls der Zeit oder anders gesagt mit der Schönfärberei auf dem Stand der Konkurenz.

    Ich habe die neuartige Marketingleistungssteigerung einfach ignoriert, weil ich die Vorgängermodelle schon so wie sie waren gut fand , und mir ein paar Modelle der L-xxxxDSP Serie für die Festinstallation angeschafft. ;)

  • Passende Endstufe für kleine PA

    • Fux
    • 14. Januar 2025 um 16:47

    Gerne!

    Also ein Lautsprecher "klingt" nicht mit halber oder doppelter Leistung besser oder schlechter, sondern ist ledigleich lauter oder leiser. Erst wenn er seinen linearen Arbeitsbereich verläßt, also "überfordert" wird, dann klingt er entsprechend schlechter.

    Es gibt aber wohl Endstufen, denen bei dichtem Bassmaterial und hoher Leistung an niedrigen Impedanzen eher der Strom "ausgeht" als anderen Endstufen.

    Das ist dann bei hohen Lautstärken schon hörbar/spürbar.

    Wenn es sich hier um eine Festinstallation handelt, und das Gewicht der Endstufen keine Rolle spielt könnte man sich Geld sparen, wenn man Endstufen mit konventionellem Netzteil kauft.

    I..d.R. ist so ein konventionelles Netzteil auf sehr lange Nutzungszeiträume auch weniger anfällig, da weniger aktive Bauteile enthalten sind als bei einem Schaltnetzteil.

    Ich denke da zum Beispiel an die Dynacord L Serie.

    Mit einer L-3600FD im Bass und einer L-2800FD für die Topteile kannst Du auch die doppelte Menge an Tops und Bässen gut antreiben.

    Die Setups für die JBL Lautsprecher sind in diesen Amps aber nicht als Presets vorhanden, sondern müßten dann selbst erstellt werden.

    Möchtest Du bei den Crown Amps bleiben, dann passt natürlich die 6002 für die Bässe und die 4002 für die Tops auch.

  • Omnitronic PAS208 MK2 Hochtontreiber

    • Fux
    • 14. Januar 2025 um 13:55

    Magnet mit Frontplatte (Schraubanschluss oder Bolzenmontage) wird denke ich immer das Selbe sein.

    Membran und rückseitige Abdeckung mit Klemm- oder Steckanschlüssen kann sich der OEM Kunde dann aussuchen.

    Obwohl, den verschienen Empfindlichkeiten nach zu urteilen kann man sich als OEM Kunde evtl. sogar noch aussuchen wie stark der Ferritmagnet magnetisiert wird.

    Je nach Ausführung werden Empfindlichkeiten von 102 dB über 105 dB bis 108dB angegeben.

    Oder es misst einer im Freifeld und der andere im Halbraum.... ;)

  • Omnitronic PAS208 MK2 Hochtontreiber

    • Fux
    • 14. Januar 2025 um 12:58

    Ich denke der Treiber ist nicht aus China, sondern aus Indonesien von SB Audience (Sinar Baja Electric)

    Sieht irgendwie nach einem

    SB Audience BIANCO-34CD-T

    aus, als Sonderausführung mit Schraubanschluss, falls Dein Treiber 90mm Durchmesser hat.

    34CD-T mit Titanmembran, 34CD-PK mit Kunststoffmembran (PEEK)

    Gibt es aber unter verschiedenen Labeln.

  • Omnitronic PAS208 MK2 Hochtontreiber

    • Fux
    • 14. Januar 2025 um 10:07

    Fällt wohl vom selben Band wie der the box ED 3401 Replacement Driver. ;)

  • Passende Endstufe für kleine PA

    • Fux
    • 13. Januar 2025 um 23:23

    Wenn man wegen Anwohnern eh nicht laut machen kann, wofür sollte man sich dann eine stärkere Endstufe anschaffen?

    Zur Leistung/Lautstärke.

    Die doppelte Verstärkerleistung ergibt theoretisch 3dB mehr Pegel.

    Rechnet man hier die Powercompression ein, dann sind das maximal 2dB mehr, wenn überhaupt.

    Mit nur einer Steroendstufe für alles bist Du gezwungen Mono zu fahren. Ist das gewünscht?

    Ich würde nicht den "Fokus" auf Tops oder Bässe legen, sondern das Lautstärkeverhältnis Bässe zu Tops einfach so einstellen, dass es bei "normalem" Programmmaterial vernünftig klingt.

    Da das Ohr zu den tiefen Frequenzen hin unempfindlicher ist als in dem Mitten oder Höhen halte ich es für Unsinn die Bässe an die schwächere Endstufe zu hängen.

    Ich würde entweder die defekte Endstufe reparieren lassen oder eine (wegen meiner auch gebrauchte) gleichartige wiederbeschaffen. Wenn es denn unbedingt die stärkere 6002 sein muß, dann gehört die eher an die Bässe als an die Tops.

  • Frage: Lonley TH12 in meinem System?

    • Fux
    • 13. Januar 2025 um 13:10

    Es gilt für alle Bässe die eine, gleiche Physik.

    Daher gibt es wenig überaschend auch hier keine Wunderkonstruktionen die nichts kosten, aber exorbitant gut funktioneren.

    Wie alle im Leben ist auch ein Lautsprecher immer ein Kompromiß.

    Prinzipiell sind die Ecken des "Magischen Dreiecks" bei einem Basslautsprecher folgende:

    Lautstärke, Tiefgang, Größe.

    Wenn Du dich einer der Ecken mehr annäherst, entfernst Du dich automatisch weiter von den anderen beiden Ecken.

    Darüberhinaus sind billige Chassis nicht deswegen billig, weil der Hersteller da etwas zu verschenken hat, sondern diese sind halt eben auch nicht so performant sind wie etwas teurere Chassis.

    Wenn man Lautsprecher selbst baut, dann kann man dadurch Geld einsparen (sofern man seine eigene Arbeitszeit nicht rechnet), dass man die Gehäuse selbst baut und nicht dadurch dass man eine "billige" Bestückung verwendet.

    Soll die Selbstbaubox nachher genausogut funktionieren wie fertige Boxen, dann muß man aber auch hochwertige Chassis einsetzen, wie sie auch in hochwertigen Fertigboxen enthalten sind.

    Meines Erachtens macht es auch keinen Sinn ein Basschassis für 100.- € einzusetzen, für Holz, Zubehör, Gitter und Lack dann nochmal 200.-€ auszugeben und dann noch 15 Stunden Arbeitszeit zu investieren.

    Wenn man für das Chassis sagen wir mal 300.- bis - 350.-€ ausgibt bleiben alle anderen "Drumherumkosten" und die Arbeitzeit gleich, aber hinterher hat man keine "Billigbox" bei der man nur viele Kisten herumschleppt ohne dass dabei etwas rüberkommt, sondern eine Konstruktion, die sich mit odentlichen Fertigboxen durchaus messen kann. (wenn man selbst etwas von von der Lautsprecherkonstruktion versteht oder etwas vernünftiges nachbaut (oder jemanden zur Hand hat, der sich wirklich damit auskennt), in der Holzbearbeitung halbwegs versiert ist und die entsprechende Werkzeugausrüstung hat.

    Wenn einem das alles zu viel Aufwand/Stress ist und/oder man sich nicht auskennt bzw. keinen kompetenten Mitstreiter und entsprechende Werkzeugausstattung hat, dann halte ich es für sinnvoller sich etwas gebraucht zu kaufen, wo man vorher ausprobieren kann, ob es für den angedachten Verwendungszweck auch geeignet ist.

    Wer billig kauft/baut, kauft/baut zweimal. Und das ist dann in Summe sicher nicht günstiger.

    Lieber erstmal weniger, dafür vernünftig und so geplant dass es in Zukunft gut erweiterbar ist, falls tatsächlich durch mehr Verleih mehr Geld für Erweiterungen herumkommt.


    Just my 2 cent.

  • Frage: Lonley TH12 in meinem System?

    • Fux
    • 12. Januar 2025 um 00:59

    Also wenn ich schaue was ich alles schon an Selbstbau verkauft habe, würde ich das so nicht unterschreiben.

    Es kommt halt auch sehr darauf an, ob der Selbstbau nach Selbstbau ausschaut, oder entprechend wertig verarbeitet ist. (technisch funktionieren muß er natürlich auch)

    Ich würde aber so einen Selbstbau auch nur von jemanden kaufen, den ich kenne und wo ich mir sicher bin, dass der auch weiß was er macht... ;)

  • Frage: Lonley TH12 in meinem System?

    • Fux
    • 12. Januar 2025 um 00:50

    Das Lonley TH12 mit dem genannten Thomann Chassis macht 97 bis 98 dB bei 1W in 1m, fällt bei 50 Hz schon ab und ist dafür auch noch riesengroß.

    Ich kann da keine Verbesserung zu den HK 18"ern erkennen. (welche übrigens 4 Ohm haben)

    Ich würde für den Zweck eher 4 ganz normale 18" Bassreflex Boxen verwenden/bauen.

    Wenn es eher günstig sein soll, würde sich dafür z.B. der Celestion PowerPro X18 in einem 150L Gehäuse getuned auf 42 Hz anbieten.

    Zwei 8 Ohm Chassis parallel ergeben 4 Ohm, womit Deine Endstufe gut zurechtkommen würde.

    (an jedem Kanal zwei der 8 Ohm Bässe parallel, also insgesamt vier)

  • Neues von d&b 2025

    • Fux
    • 10. Januar 2025 um 17:14

    Ich denke wenn das Ziel gewesen wäre 24 des neuen kleinen Linearray untereinander zu hängen, dann hätte man keine 14 Grad Vertikalen Öffnungswinkel designed.

    So wird das für eher kürzere Hangs sein und wenn so viele davon nötig sind um eine adequate Beschallung zu erreichen, dann werden wohl die größeren Linearrayboxen des Herstellers zum Einsatz kommen.

  • D&B F2 aufarbeiten & modernisieren

    • Fux
    • 10. Januar 2025 um 16:50

    Bei der Entzerrung der Treiber kommen einige Sachen zusammen.

    Wie schon erwähnt die CD Horn Korrektur, davon unabhängig der durch die Masseträgheit der Membran-Schwingspulenkombination bedingte Abfall zu höheren Frequenzen hin und dann die Breakups der großen Membran.

    Bei den alten JBL 2" Treibern wurde Allem zusammen bei den Aktivweichen oft dadurch Rechnung getragen, dass man einen Shelf ab 3,5 kHz mit 6 dB/oct. Steilheit eingesetzt hat.

    Dazu wurden dann die "Feinheiten" entweder am Terzband noch nachbearbeitet, oder bei seltenen, aufwendigeren Analogcontrollern eben dort noch ein paar Filter gesetzt.

    Der Grobe Ansatz der JBL 2445/2446 an den damilgen CD Hörnern der 23XX Reihe war aber der Shelfing Filter, der ab 3,5 kHz mit 6dB/oct anhob.

    Die z.B. in der zeitgenössichen Hitec Audio HR23 Aktivweiche zusschaltbare CD Horn Korrektur setzte für obige Treiber-Horn Kombination zu weit oben und zu verhalten an.

  • B&C Sub18 Selbstbau - Ergebnis nicht wie erwartet

    • Fux
    • 10. Januar 2025 um 13:12

    Damit das mit der Leistung bei 8 Ohm und 4 Ohm Chassis gerecht zugeht, zum Einstellen der Verstärkung einfach einen 50 Hz Ton auf die Endstufe geben und mit dem Multimeter am Ausgang für das 8 Ohm Chassis 2,83 V und für das 4 Ohm Chassis 2 V einstellen.

    Also z.B. am linken Kanal für den 8 Ohm Lautsprecher den Gain im Verhältnis passend zum 4 Ohm Lausprecher am rechten Kanal einstellen.

    Auf die Skalierung der Eingangpotis an der Endstufe würde ich mich zum Einstellen der 3dB Differenz nämlich nicht verlassen.

    Bei 50 Hz messen auch die einfachen Multimeter im Gegensatz zu höheren Frequenzen genau genug.

    Den Vergleich dann natürlich mit dem Testsignalen nach Wahl machen und nicht unbedingt mit dem 50Hz Ton... ;)

  • D&B F2 aufarbeiten & modernisieren

    • Fux
    • 10. Januar 2025 um 11:38

    Solange man hoch genug trennt passt der geringe Hub in dem kurzen Hörnern ja auch.

    Wenn man aber so tief zu den Bässen trennen möchte wie heute üblich, um mit den Bässen Bassarrays formen zu können und damit auch größere Abstände zwischen Top und Bass nicht zu viel Probleme machen, dann braucht man halt in den Tops Chassis welche mehr Hub abkönnen, oder entsprechend tiefere Hörner (die aber heute keiner mehr schleppen möchte).

    Die relativ kurzen Limmer Midbasshörner bedingen halt auch immer eine relativ hohe Trennung zu den Bässen.

    By the Way: Wo trennt denn der db Systemcontroller die Tops?

  • D&B F2 aufarbeiten & modernisieren

    • Fux
    • 10. Januar 2025 um 10:45

    Der RCF L12P110K ist ein Super Mitteltöner, kann aber bei einer Polplattenstärke von 9mm und einer Spulenhöhe von 1mm überhaupt nicht viel Hub. (Werksangabe x-max +/- 3mm)

    Das geht nur laut in Konstruktionen welche die Membran im Übertragungsbereich sehr stark bedämpfen.

    Also muß das Horn entsprechend weit runter laden können, oder die Trennfrequenz zum Bass dementsprechend hoch liegen.

    Der RCF L12 544k kann deutlich mehr Hub.

    Ich habe zwar zu diesem keine Polplattenstärke und Soulenhöhe, aber RCF hat damals das X-max mit +/- 5mm angegeben, was auf mehr Schwingspulenüberhang schließen lässt.

    Der L12 544k ist aber auch einige dB leiser als der L12P110K und hat nur eine 3" Schwingspule.

    BL beim L12P110K = 25 und beim L12 554k = 15,4. Das sind beides schon recht unterschiedliche Chassis.

  • PA System von Genesis für die "invisible touch Tour" Europa

    • Fux
    • 9. Januar 2025 um 22:40

    Ich auch nicht, dafür im selben Jahr in der Olympiahalle bei AC/DC. ;)

  • B&C Sub18 Selbstbau - Ergebnis nicht wie erwartet

    • Fux
    • 8. Januar 2025 um 13:25

    Bestimmung der Tuningfrequenz:

    Ich habe das schon mal in irgendeinem Thread geschrieben, aber hier nochmal eine völlig "untechnische", absolut simple Methode die Resonanzfrequenz eines Bassreflexlautsprechers zu bestimmen. (ohne Messequippment)

    Man sucht sich im Internet einen Onlinefunktionsgenerator

    z.B. den hier:

    Online Tone Generator
    Simply enter your desired frequency and press play to hear your tone. It's free, simple and easy to use.
    onlinetonegenerator.com

    und sucht sich dort den Sinuston heraus

    Dann schickt man das Signal aus dem Computer in sein Mischpult/Vorverstärker, von da in die Endstufe und dann in den Lautsprecher.

    Nun legt man eine Hand vorsichtig auf die Membran und stimmt den Funktionsgenerator langsam im Bereich der vermuteten Tuningfrequenz durch.

    (erst gröber um sich ein wenig zu orientieren wo das Tuning ungefähr liegt und dann in kleinen Schritten sich genauer annähern)

    Die Frequenzeinstellung, bei der am wenigsten Membranbewegung spürbar ist, also die Membran praktisch stillsteht, ist die Tuningfrequenz des Bassreflexgehäuses.

    Ich habe das öfter mit einer "richtigen" Messung verglichen und komme bis auf +/- 1 Hz genau hin, was i.d.R. vollkommend ausreichend ist.

  • B&C Sub18 Selbstbau - Ergebnis nicht wie erwartet

    • Fux
    • 8. Januar 2025 um 11:00

    Danke für die Bilder!

    Als Verstrebungsschwachstelle sehe ich die Seitenwände und auch den Deckel.

    Da dürfte bei nur 15mm Materialstärke das Gehäuse ordentlich mitschwingen.

    Dort sehe ich schon mal Verbesserungspotential.

    Mach da doch mal nachträglich links und rechts eine ähnliche Leiste wie bereits an anderer Stelle verwendet direkt vorderhalb des Griffs von dem Tunnelbrett ausgehend nach oben bis zum Deckel rein.

    Auch unter dem Deckel würde ich auf alle Fälle noch eine Stebe von links nach rechts machen, die am Deckel & den zuvor beschriebenen neuen Streben befestigt ist.

    (Leimen und schrauben, sieht man ja von außen nicht)

    Bei den Endstufen nicht von den Leistungsangaben täuschen lassen.

    Da können unterschiedliche Geräte mit ähnlicher Leistungsangabe gerade im Bass ganz unterschiedlich tun.

    Wenn Du da mal ein altes "Eisenschwein" (bzw. wegen 4 Kanälen dann 2 davon) eines großen Herstellers wie Camco, Crest, Dynacord etc. zum Vergleich nimmst, das nominell die selbe Leistung wie deine 4-Kanal Endstufe hat und vergleichst das dann direkt nebeneinander (natürlich auf den selben Verstärkungsfaktor eingepegelt) wird Dir auffallen, dass das unter Vollast durchaus unterschiedlich klingen/schieben kann.

  • B&C Sub18 Selbstbau - Ergebnis nicht wie erwartet

    • Fux
    • 7. Januar 2025 um 22:42

    Drum klingen die Budgetgeschichten auch so wie sie klingen.

    Dort am besten ein Chassis mit hohem QTS in ein Bassreflexgehäuse einpflanzen, damit es so richtig schön wummert.

    Ein "antriebsloses" Chassis in scheinbar "bassstarken" Billigstboxen mit einem QTS von deutlich über 0,40 oder eher sogar 0,70 gehört in ein geschlossenes Gehäuse oder eine Transmissionline, aber nicht in eine Bassreflexbox.

  • B&C Sub18 Selbstbau - Ergebnis nicht wie erwartet

    • Fux
    • 7. Januar 2025 um 19:25

    Drum macht auch das höhere Tuning m.E. Sinn, da man dann trotz Anhebung im Nutzbassbereich nicht gleich das X-max überschreitet. Hat man zu tief abgestimmt "pusht" man im Nutzbassbereich dann genau dort, wo das Chassis schlecht bedämft ist und die größten Auslenkungen macht.

    Was "man" auch machen kann (das muß man dann aber schon mögen...), ist ein großes Gehäuse zu hoch abzustimmen. Das gibt dann schon rein akustisch einen ordentlichen Buckel (also laut) bevor der Frequenzgang nach unten abfällt, hat aber den Nachteil, dass es dröhnig klingt und lange ein- und ausschwingt. Etwas übertrieben gesagt der sogenannte "Eintonbass".

    Es gibt aber durchaus Menschen, denen je nach Musikstil das sogar gefällt. (mir nicht ;)

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