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Beiträge von Fux

  • Curved Zahnlücke vs. KV2 "Basskanone" - wer hat recht?

    • Fux
    • 13. Dezember 2024 um 11:49

    So viel zu wundern gibt'da nicht.

    Seh es einfach so:

    Wenn Du den Monostack vor der Bühne nicht gerade aufstellst, sondern "konvex", also in einem zum Publikum hin gebogenem Kreissegment weitest Du die Abstahlung eher auf.

    Wenn Du den Monostack "konkav", also in einem zum Publikum sich verengendem Kreissegment aufstellst (wie auf Deinem Link zu sehen), bündelst Du den Bass evtl. noch etwas stärker als bei geradlinieger Aufstellung.

    Die abgestrahlte Schallenergie bleibt aber immer die Selbe, nur ist sie eben einmal auf eine größere Fläche verteilt, oder das andere mal auf eine kleinere Fläche konzentriert.

    Energievermehrung klappt nicht. ;)

    Bei Bassarrays die mit Auslöschungen arbeiten um z.B. den rückwärtig abgestrahlten Schall zu minimieren ist logischerweises die gesammte abgestrahlte Schallenergie immer geringer als in einer nicht den Schall richtenden Aufstellung der selben Lausprecher.

    (There ain't no such thing as a free lunch)

  • 20* 15" vs. 8* doppel18"

    • Fux
    • 13. Dezember 2024 um 11:17

    O.K. verstehe!

    Dann würde ich, wenn die doppel 18"er wirklich zu unhandlich sind, bei den 15" Hörnern erweitern.

    (außer Ihr habt kaum kleinere Veranstaltungen, wo man nicht eh immer mehr als die 4 doppel 18"er braucht)

    Alternative:

    Als wir auch mal ganz kurzfristig erweitern mußten und keine Zeit für Selbstbau hatten, haben wir uns einfach von Seeburg ein paar 1x18"er nach unseren Plänen der Vorhandenen (Selbst gebauten) dazubauen lassen.

    Wir haben die nur in Multiplex roh bestellt und selbst schnell lackiert, hätten sie natürlich auch fix fertig zum sofort Bestücken bekommen können.

  • Wie am beste 32 Ev TL 4025 aufstellen

    • Fux
    • 13. Dezember 2024 um 11:00

    Die Hochtöner sind angewinkelt und haben maximal 40 Grad Abstrahlung.

    Und unter uns: Die Interferenzen in dem Frequenzbereich stören solange sich da nichts grob auslöscht nicht großartig. DIe "Zitronenpressen" sind ja nur die "Superhochtöner".

  • 20* 15" vs. 8* doppel18"

    • Fux
    • 13. Dezember 2024 um 10:54

    Wir hatten auch doppel 18"er im Lager und haben dann "gleichartige" 1x18 dazugebaut, um eben auf kleineren Veranstaltungen diese hernehmen zu können und wenn man mal mehr als sagen wir acht 18"er am Start hat, dann sollten es vom Transport her kein Problem sein auch die vorhandenen doppel 18"er mit dazu zu stellen, die bei der selben Tuningfrequenz halt genau das doppelte Volumen der einzel 18"er haben.

    Also würde ich in diesem Fall zu den vorhandenen 4 doppel 18"ern einfach nochmal 12 "halbierte" dazubauen. Das ist gut skalierbar und man kann die vorhandenen doppel 18"er prima weiterverwenden.

    just my 2 cent!

  • Spannungsamplitude Basstreiber (Subwoofer)

    • Fux
    • 13. Dezember 2024 um 09:58

    Zur Ezielung des gewünschten Effekts dürfte es am einfachsten sein, ein billiges Mischpult vor dem Verstärker auszuschalten solange der Verstärker noch läuft....

  • 20* 15" vs. 8* doppel18"

    • Fux
    • 13. Dezember 2024 um 09:56

    Warum der große Sprung von 2x18" auf 1x15"?

    Den wirtschaftlich besten Kompromiss aus Kosten, benötigter Anzahl von Verstärkerkanälen, Möglichkeit zur Bildung verschiedenster Bassarrays, Transport, Handling usw. finde ich nach wie vor 1x18" Bassreflexboxen. Was spricht denn gegen diese Variante?

    Bezüglich maximaler Lautstärke kannst Du bei Bassreflexbässen (entsprechende elektrische Belastbarkeiten der Lautsprecher und genügend Endstufenleistung vorausgesetzt) mal als groben Anhaltspunkt beim Vergleichen der Varianten das Verschiebevolumen der jeweiligen Kombinationen heranziehen.

    Also Anzahl der Chassis mal Sd mal X-max.

  • Spannungsamplitude Basstreiber (Subwoofer)

    • Fux
    • 13. Dezember 2024 um 09:43

    An einem 9V Block beim "klassischen" Polaritätstest bricht aber auf Gund des für die Batterie sehr geringen Abschlusswiderstands die Spannung ordentlich zusammen, so dass der Lautsprecher gar keine 9V sieht. (und wenn doch könnte das ein Bass i.d.R. noch gut verkraften)

    Bei der Entladung eines großen 110V Kondensators über den Lautsprecher sehe ich sehr schwarz für das Chassis.

    (ich habe mal im "jugendlichen Leichtsinn" 40.000 μF schlagartig von 80V auf 0 entladen und bin der Meinung, dass das für einen Lautsprecher nicht gesund sein kann... ;)

  • Curved Zahnlücke vs. KV2 "Basskanone" - wer hat recht?

    • Fux
    • 12. Dezember 2024 um 23:57

    Schau Dir mal Kapitel 3 ab Seite 19 an, da sollte es passend erklärt sein:

    https://download.spsc.tugraz.at/thesis/TIP_Santer.pdf

  • Wie am beste 32 Ev TL 4025 aufstellen

    • Fux
    • 12. Dezember 2024 um 23:46

    Das F2 System mit 6xRingradiator und 3x2" Treiber in einem "Rack" und im zweiten "Rack" 3x12" mit 5,5" Hornhals als Topteile habe ich vor vielen Jahren bei Hot Chocolate gehört und in wirklich sehr guter Erinnerung. (außer als ich dann beim Abbauen der gestackten Systeme geholfen habe.... ;)

    Also die "Racks" so bestückt:

    Drunter standen je Seite 4 Stück F2B und 2 Stück BSX.

    Fü das ganze 5-weg aktiv setup in Stereo waren dann drei der originalen MX4-F2 Analogcontroller im Einsatz. Amping war Crown Macrotech und an den BSX sogar die Macro Reference.

    Ich fand die Beschallung für ein Bierzelt damals seeehr ordentlich.... :)

  • Phaseplugs in Mitteltonhörnern (Technisches Paper)

    • Fux
    • 12. Dezember 2024 um 19:13

    So eine Rubrik würde ich auch klasse finden!

    Da gibt es einige schöne Sachen von den 50ern bis heute online zu finden, die man hier reinstellen bzw. verlinken könnte!

  • Gattungsbegriff für Topteile mit mittigem Hochtonhorn und eingekippten Midbässen?

    • Fux
    • 12. Dezember 2024 um 19:08

    Nach einigem Herumsimulieren drängt sich mir der Verdacht auf, dass mir eine Art "Mini-Director" mit BR-Unterstützung in den Abmessungen so einer "Pro-Appolito" besser gefallen würde, als die gerade so modernen "Pro-Appolito" Tops.

    Man muß halt höher zu den Bässen trennen, bekommt aber deutlich mehr Wirkungsgrad und weniger Probleme im Bereich der Übergangsfrequenz zwischen Midbässen und Mittelhochtontreiber.

    (Wegen geringerem Bandpasseffekt muß auch der Druckkammertreiber nicht so krampfhaft tief getrennt werden)

    P.S.

    Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge!

    Damit hattte ich bei meinem etwas eigentümlichen Threadtitel gar nicht gerechnet... ;)

  • Neubestückung EV TL 4025 / TL 1225

    • Fux
    • 10. Dezember 2024 um 22:47

    Ich denke über den etwas unförmig geratenen EV Midbins gehören die klassischen weißen, großen EV Mittelhochtonhörner.

    In den Mitten kann man sich etwas mit ähnlichen Parametern wie beim Originalchassis raussuchen.

    Hier findet sich das Datenblatt zum EV EVM 12S:

    https://products.electrovoice.com/binary/EVM-12S%20Series%20II%20EDS.pdf

    Der B&C 12PE32 ist nicht verkehrt für so eine Anwendung im oben genannten Mitteltonhorn.


    Hier das Datenblatt zum EVM 15L Proline aus den Bassbins:


    https://products.electrovoice.com/binary/EVM-15L%20Pro-line%20EDS.pdf

    Es dürfte aber insgesammt schwer werden "moderne" Chassis zu finden mit so einem dermaßen hohen Wirkungsgrad.

    Die waren halt damals darauf hinentwickelt aus den geringen zur Verfügung stehenden Verstärkerleistungen maximalen Pegel herausztuholen.

    Ich habe in meinen Martin Audio F2B Bässen RCF L15-554K verbaut in Ermangelung der originalen ATC Bässe. Aber selbst diese flachen, wirkungsgradstarken L15-554K werden nicht mehr hergestellt.

    Die oben genannten EV EVM 15L Proline haben nochmal deutlich mehr Wirkungsgrad, aber auch nur eine kleine, leichte 2,5" Schwingspule und keinen 4" Trümmer wie die RCF.

    Der Oberton 15XL400 hat halt eine 3" Zoll Schwingspule, größeres X-max aber auch weniger Wirkungsgrad als das Orignachassis. Der Oberton 15B450 entspricht dann mit noch mehr Hub und 3" wohl schon eher dem alten EV EVM 15B.

    Der Oberton 15L400 kommt dem orignalen Lautsprecher schon am nächsten.

  • Gattungsbegriff für Topteile mit mittigem Hochtonhorn und eingekippten Midbässen?

    • Fux
    • 10. Dezember 2024 um 22:07

    o.k. das ist ja immerhin schon mal ein Ansatz! ;)

    Aber ist dann ein Director Top nicht auch ein "quasi Koaxial"?

  • Gattungsbegriff für Topteile mit mittigem Hochtonhorn und eingekippten Midbässen?

    • Fux
    • 10. Dezember 2024 um 15:10

    Das Ansinnen von Joseph D'Appolito-Anordnung war zum zum Teil ein Ähnliches, aber er beschreibt andere Methoden um zum Teil ähnliche Ziele zu erreichen.

    z.B. fordert er Filter ungerader Flankensteilheit

    weiter versuchte er nicht die Schallenstehungszentren auf eine vertikale Ebene zu bringen

    kein Einkippen der Chassis um diese näher zusammen zu bringen

    kein Setzen des Hochtöners vor die Tiefmitteltöner, sondern Platzierung zwischen diesen

    etc.

    Worum es ihm aber natürlich ebenso wie diesen heutigen Konstruktionen ging, ist in der Vertikalen ein symmetrisches Abstrahlverhalten zu erzielen und die unerwünschten Nebenkeulen in der Vertikalen zu vermeiden; was aber mit den dafür notwendigen tiefen Trennfrequenzen und typischen Hochtonkaltotten im Hifi-Bereich nur sehr eingeschränkt umsetzbar ist. Fast alle TMT Konstrukte im Hifi-Bereich sind gar keine echten D'Appolito Konstruktionen nach seinen Anforderungen, sondern einfach Lautsprecher mit Hochtöner in der Mitte.

  • Gattungsbegriff für Topteile mit mittigem Hochtonhorn und eingekippten Midbässen?

    • Fux
    • 10. Dezember 2024 um 13:57

    Hallo Zusammen,

    Gibt es für die in letzter Zeit immer häufiger zu sehenden Topteile mit mittigem Mittelhochtonhorn und zwei eingekippten Midbässen, wie z.B.

    Meyersound Ultra X40, Ultra X80, Coda HOPS7 und HOPS12 (also Pointsource Topteile)

    schon einen gemeinsamen Gattungsbegriff?

    Also keine Kurzhörner wie z.B Fohhn PT-70, sondern welche ohne echte Hornladung.

    Im Prinzip sind das ja Direktstrahler mit einem gewissen Bandpasseffekt in den Mitten durch das zum Teil vor den Midbässen sitzende Mittelhochtonhorn und das Volumen zwischen diesem und den Midbässen.

    Vorteile:

    rel. leicht & kompakt

    tiefer trennbar als typische Hornsysteme

    Schallentstehungszentren näher beieinander als bei typischen Direktstrahlern mit Horn in der Mitte (besserer Phasenverlauf unter WInkeln)

    weniger vertikale Ausdehnung und damit weniger Nebenkeulen in der Vertikalen.

    Nachteile:

    Geringerer Wirkungsgrad als Horntops.

    Je nach Größe und Trennfrequenz zum Treiber etc. auch weniger Richtwirkung als Horntops

  • Funny stuff

    • Fux
    • 9. Dezember 2024 um 22:54

    Auch wenn das im Nachhinein betrachte extrem auf die Löffel ging, waren diese alten, infernalisch lauten, aber sehr dynamischen und transparenten Kneipengigs zu der Zeit wirklich schön.

    Ist halt aber schon "Verdamp lang her..." ;)

  • Funny stuff

    • Fux
    • 9. Dezember 2024 um 22:18
    Zitat von stb

    ... im 100 Pax-Club mit Ampeg SVT- 8x10er Fullstack MUSSTE dieses auch noch UNBEDINGT mit SM57 abgenommen werden "wegen dem Sound" (der Dativ ist dem Genitiv sein Feind!). Shocked Kann man machen, muss man aber nicht. (zumal die PA im Club gegen den SVT gar nicht anstinken kann) *finger

    Da muß ich jetzt aber doch was loswerden.... ;)

    In der 70 Mann (stehend bis in den Gang raus) Kneipe, SVT 8x10" an 300W SVT Röhre (natürlich über DI zusätzlich auf PA), dazu 2x 100W Marshall in 4x12" mikrofoniert, Drums komplett mikrofoniert und dann die Hardcorekapelle beim Soundcheck: ....geil, das bleibt aber nachher nicht so laut, oder...? Doch! ;)

    Das waren die besten Konzerte die ich in den 90ern je gemacht habe (viel netter als Openairs mit >3000 Besucher und 5-6 Bands)

    Bands total entspannt, Publikum völlig stressfrei. Sound 1A und völlig unverzerrt, wenn auch reichlich laut und nette Gespräche mit den Bands beim Essen in der Küche der Kneipe und nachher an der Bar.

    Und jetzt kommt's... (wen wundert's):

    Sowas rechnet sich natürlich rein wirtschaftlich nicht (weder für den Beschaller, noch für den Kneipier), ist aber als "Auszeit" neben den rentablen Brot & Butter Jobs einfach "Balsam" für die Seele. :)

    P.S.

    Kein Fehler wenn dazu die Treiber in den Tops 4" Schwingspulen haben, somit brennt da auch mit praktisch unkomprimierten, dynamischem Live-Material nix an.

    Ich hoffe man verzeiht mir meine nostalgischen, vom rationalen Standpnkt nicht nachvollziehbaren aber gefühlt sehr schönen Erinnerungen.

    So long! ;)

  • Funny stuff

    • Fux
    • 8. Dezember 2024 um 20:12

    Sowas läßt sich durchaus gut mischen.

    Man darf halt bei den Einzelkanälen wirklich nicht zimperlich mit Absenkungen im EQ sein.

    Da hört sich dann zwar der Einzelkanal für sich alleine erstmal gar nicht mehr voll bzw. rund an, aber im Kontext passt das dann schon.

    Mischt man das so, dass ich die einzelnen Kanäle solo "natürlich" anhöhren, wie sich der jeweilige Musiker selbst mit seinem Instrument gern hören würde, ergibt das wirklich nur noch Grundtonmatsch und Brei.

    Aber dafür hat man die Kanal-EQs ja schließlich.

    Nicht nur Metall, sondern auch klassische Hardcore Bands bekommt man so wirklich definiert und transparent hin, wenn man will.

    (vorausgesetzt die PA ist ordentlich dimensioniert)

  • Satelliten von LD Dave 10 G2 Klirren (Surren) um eine Frequenz

    • Fux
    • 4. Dezember 2024 um 22:16

    Für eine Liveband würde ich mir das auch nicht in einer kleinen Kneipe nutzen trauen.

    Das sind doch eher PC Speaker mit Subwoofer.

    Ein klassischer Soulsänger ist doch akustisch schon lauter lauter als die Topteile, oder?

    Ich denke da wurde einfach das falsche Material für den Einsatzzweck verwendet, was es dann auch prompt nicht überlebt hat.

  • Behringer CX3400 Problem

    • Fux
    • 1. Dezember 2024 um 17:56

    Ältere Lautsprechercontroller werden heute gebraucht z.T. recht günstig gehandelt und wären eine deutliche Verbesserung zu einer einfachen Aktivweiche.

    Der etwas unbekanntere Alto Maxidrive klingt z.B. gar nicht schlecht und geht ab und an für recht kleines Geld her, da die Meisten halt eher nach einem BSS, Xilica, dbx oder EV/Dynacord suchen.

    Ich würde jetzt aber nicht unbedingt nach einem 20 Jahre alten Behringer DCX Ausschau halten... ;)

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