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Beiträge von Fux

  • Wie am beste 32 Ev TL 4025 aufstellen

    • Fux
    • 15. November 2024 um 13:47

    DIe Schwingspule ist mit nur 2,5" wirklich für einen 15" Bass sehr klein. Um diese nicht zu grillen passt der Betrieb an der DL300P2 schon.

    Die paar Watt die das Chassis mehr abkann machen mit Powercompression vielleicht ein/zwei dB aus.

    Bei der Masse an Hörnern ist das m.E. völlig egal.

    Auch hier gilt der alte Grundsatz: Lieber die Anzahl der Bässe verdoppeln als die Ampleistung.

    Klingt besser und ist für die Chassis gesünder.

    Und hier im speziellen Fall ist ja sicher eine "ausreichende" Stückzahl an Basshörnern vorhanden... ;)

  • Wie am beste 32 Ev TL 4025 aufstellen

    • Fux
    • 14. November 2024 um 21:26

    Hier ist das wie ich finde recht schön beschrieben im Artikel "Understandig Horn direktivity Control":

    http://www.excelsior-audio.com/Publications/Understanding_Horn_Directivity.pdf

  • Wie am beste 32 Ev TL 4025 aufstellen

    • Fux
    • 14. November 2024 um 16:02

    Die Richtwirkung kommt beim Horn auch dadurch zustande, dass es eine gewisse Höhe und Breite hat.

    Wenn diese Abmessungen im Verhältnis zur Wellenlänge der betrachteten Frequenz klein sind, richtet ein Horn ja auch nicht. (oder "doof" gesagt: Das Horn "weiß" nicht, dass es ein Horn ist)

  • Wie am beste 32 Ev TL 4025 aufstellen

    • Fux
    • 13. November 2024 um 23:05

    Bitte seid bei der Ampleistung gnädig mit den 2,5" Schwingspulen. Man braucht bei dieser koppelnden Anzahl an Hörnern gar nicht mit übertrieben viel Leistung reinfahren für sehr, sehr dicken Sound.

    P.S.

    Das weiße Mittelhochtonhorn ist ja auch ein echter Zeitzeuge und auch heute noch gut & in einem außerordentlich gutem Zustand! :)

  • Wie am beste 32 Ev TL 4025 aufstellen

    • Fux
    • 13. November 2024 um 19:13

    Mit 76kg zu schwer?

    Da gibt es aber genug Bässe neueren Datums die eine große Verbreitung haben/hatten und auch nicht leichter sind, wenn ich mir die ganzen 2x18" doppelt ventilierten Bandpass Subwoofer anschaue.

    Was ich für mehr unpraktisch für europäische Verhältnisse halte, ist das Breitenmaß von 60 Zoll...

    Sind die Bässe alle gleich bestückt?

    Die Originalbestückung dürfte die Zeit ja nicht überdauert haben.

  • Wie am beste 32 Ev TL 4025 aufstellen

    • Fux
    • 13. November 2024 um 17:06

    Laut EV Datasheet ist es egal ob liegend gestackt, oder hochkannt nebeneinander gestellt.

    (vgl. im Anhang "PLACEMENT")

    Nebeneinandergestellt bräuchte man die Bässe nur Tippen und nicht stapeln, was sicher bei der Menge rückenschonender ist. ;)


    TL4025_Engineering_Data_Sheet.pdf

  • 2x10" vs. 1x12" Topteil - RCF, Seeburg

    • Fux
    • 11. November 2024 um 16:41

    Auf der Suche nach Klangqualität bei einem Topteil würde für mich ein 15"er als "Mitteltöner" herausfallen, außer es kann z.B. auf Grund eines Coaxialdruckkammertreibers mit sehr großem Horn extrem tief getrennt werden.

    Da wohl eh noch extra Bässe zusammen mit dem Top zum Einsatz kommen und diese dann am Boden stehen, wo sie wesentlich besser für eine Ankopplung an die Grenzfläche (Boden) aufgehoben sind als auf Ohrhöhe, würde ich ein Topteil mit maximal 12" Bestückung als geeigneter ansehen.

  • Wirkungsgrad und Verzerrungen

    • Fux
    • 10. November 2024 um 23:06

    Zitat: "weiß jemand wie der Wirkungsgrad eines Chassis mit den Verzerrungen zusammenhängt ?"

    Da besteht kein direkter Zusammenhang.

    Aber wenn ein Chassis mit 100dB/1W/1m z.B. mit 1000W Leistung 130dB erreicht, dann bräuchte ein Chassis mit 90dB/1W/1m für den selben Pegel 10.000W. Da dürfte das wirkungsgradschwächere Chassis dann mehr verzerren bzw. gleich abfackeln...

    (P.S. die Angabe xx dB/1W/1m ist nicht der Wirkungsgrad, sondern die Empfindlichkeit. Der Wirkungsgrad wird wie überall woanders auch in % angegeben)

    99dB sind 99dB egal wie groß der Chassisdurchmesser ist. Sowohl beim Mitteltöner, als auch bei einem 12" bzw. 15" Chassis.

    Was ist mit "verzerrungstechnisch mithalten" gemeint?

    Wenn es hier um ein direktstrahlendes Mitteltonchassis geht, das ohne Horn echte 99dB/1W/1m im Vollraum liefert, dürfte das "Problem" eher der einzelne 12"er oder 15"er sein, der leiser als der Mitteltöner ist. Ein klasssiches 12" oder 15" Basschassis in einem Basseflexgehäuse wird sich unter Vollraumbedingungen schwer tun genauso laut zu sein.

    (Wenn Mitteltöner und der 12"er bzw. 15"er in der gleichen Box sich befinden, wird man die Box ja kaum auf den Boden stellen, daher ist eine Angabe im Halbraum, wie oft bei einem 12"er oder 15"er Bass gebräuchlich, hier nicht zielführend)

    In der Regel wird aber der Mitteltonweg im Pegel gegenüber dem Bassweg abgesenkt, weil er eine höhere Emfindlichkeit (Wirkungsgrad) hat. Dafür ist normal der Bassweg höher belastbar, da die dort eingesetzten Chassis eine größere Schwingspule haben, so dass man es dadurch hinbekommen sollte, dass beide Wege eine ähnliche Maximallautstärke erreichen können, bevor eines der Chassis überfordert wird.

    Auch bei gleicher Empfindlichkeit von z.B. 99dB/1W1m bei Mitteltöner und Bass muß der Mitteltöner nicht so hoch belastbar sein wie der Bass, da die Spektralverteilung der Energie in "Musik" über das Frequenzband nicht gleichmäßig ist, sonder der Energiegehalt zu den höheren Frequenzen abfällt.

    Verzerrungen bei einem Chassis können verschiedene Ursachen haben.

    Partialschwingungen der Membran, zu große Auslenkung, Nichtlinearitäten der Membraneinspannung, Fehlstellung der Schwingspule im Luftspalt (Schwingspulenüberhang nicht auf beiden Seiten des Luftspalts gleich), asymmetrische Magnetfeld.

    Dagegen hilft hochwertige Chassis in zu ihren Eigenschaften passenden Verwendungszweck, Gehäuse und Frequenzbereich einzusetzten und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten (z.B. mechanische und elektische Belastbarkeit) zu betreiben.

    Einfach pauschale Antworten zu geben ist ohne genauere Kenntnisse, was womit eigentlich gemacht werden soll, leider nicht möglich.

    Was ist denn die Zielsetzung bzw. was soll denn hier konstruiert werden?

  • JBL Partybox 710 - woher kommt der Druck bei 8"?

    • Fux
    • 5. November 2024 um 22:29

    Bei den in den 80er in Unmengen verkauften Yamaha A500 dessen größeren Geschwistern und ähnlichen Modellen von Onkyo, Denon, Techniks, Pioneer, Akai, Dual usw. war das i.d.R. einfach nur ein an- und abschaltbarer Filter. Bei einigen Denon-Modellen erinnere ich mich, war diese Loudnessfuntkion sogar stufenlos mit einem Poti einstellbar, blieb aber auch da unabhängig von der Lautstärke/Gesamtverstärkung dann auf dem eingestelltem Wert.

    Da hat man sich wohl eine spezielle Schaltung für einen vom Pegel abhängigen Filter gespart und den Kunden gefiel es ja auch so. ;)

  • Das Wurst Mikrofon

    • Fux
    • 5. November 2024 um 22:22

    Entschuldigung ich vergaß: -> Hier geht es um die Wurst! ;)

  • JBL Partybox 710 - woher kommt der Druck bei 8"?

    • Fux
    • 5. November 2024 um 22:06

    Bei den typischen Hifiverstärkern der Zeit war das einfach ein fester Filter der überhaupt nichts mit dem Pegel oder der Stellung des Lautstärkepotis zu tun hatte.

    Oft fand man dann die Loudnesstaste auch bei hohen Lautstärken gedrückt (was halt an Lautstärke mit den Hifiboxen so möglich war, bevor sich wieder der Hochtöner wegen Endstufenclipping in die ewigen Jagdgründe verabschiedete) und zusätzlich noch den Bass und Höhenregler reingedreht, denn je mehr Bass und je mehr Höhen desto mehr "Hifi", weil es nicht mittig wie die Musiktruhen aus den 50ern klang. So sah es wohl zumindest die Mehrheit der damaligen Hifianlagenbesitzer.

    "Gehörrichtig" wäre gewesen bei leiser Hintergrundlautstärke die Loudnesstaste gedrückt zu haben und dann bei höheren Pegeln diese Korrektur wieder zu deaktivieren.

    (so zumindest der Gedanke des Erfinders)

    Für die Masse war es aber eine Taste mit dem Effekt: Oh super! Mehr Höhen und mehr Bässe aus meiner Anlage!

  • JBL Partybox 710 - woher kommt der Druck bei 8"?

    • Fux
    • 5. November 2024 um 21:41

    Was ja schon mal ganz viel ohne jegliche Elektronikeingriffe helfen würde, ist eine Basschassis mit einem Qts von deutlich(!) über 0,40 in ein Bassreflexgehäuse zu implantieren.

    Die Mitten lassen wir auch mal besser weg, dann hört man gleich viel mehr Bass und Höhen.

    (so wie in den 80"ern bei >90% der Hifianlagen die Loudnesstaste auch bei voller Lautstärke immer gedrückt war)

    Wem es gefällt, für den ist das sicher das Höchste....

    Das Meine wär' es nicht. ;)

  • Das Wurst Mikrofon

    • Fux
    • 5. November 2024 um 16:47

    Wenn ich jetzt beispielsweise den privaten Rundfunksender "Rock Antenne" mit dem öffentlich rechtlichen "Bayern 2" vergleiche, dann fragt man sich schon, ob die bei Ersterem bezüglich Sendeprozessing etwas an den Ohren haben. ;)

  • Crossover Settings für Eighteensound Bauvorschlag PS112 ?

    • Fux
    • 4. November 2024 um 11:43

    Das gabe ich dann wohl falsch verstanden, dass da ein andere Proband mit dem selben Messequippment gemessen wurde. (hatte das genau andersrum aufgefasst, warum auch immer)

    Wenn es einem sehr auf "highfidele" Höhen ohne krasse Breakups im hörbaren Bereich ankommt, ist evtl. auch der Faital Pro HF1440 das Ausprobieren wert. (braucht aber schon recht gut entzerren, da er zwar fast gar nicht aufbricht, zu den Höhen aber deutlich im Pegel abfälltabfällt)

    Oder auch der HF1460 mit Carbonmembran. Der hat mehr Pegel in den Höhen (wohl durch eine leichtere Membran) und bricht auch erst bei etwa 14kHz und damit weit genug oben auf und das recht sanft.

    Sehr schön sieht man die Membranbreakups auch als Unregelmäßigkeiten im Impedanzgang. (außer der Hersteller hat den Graphen zu stark geglättet)

  • Line Array Selbstbau 3 in 1

    • Fux
    • 4. November 2024 um 02:59
    Zitat von julian knödler

    Naja, du weißt ja was das System abdecken KANN, dementsprechend geneigt hängst du das System halt auf und weißt dass du nach X Metern ein Delay benötigst. Die Höhe ist da ja erst mal zweitrangig. Bei 5m habe ich eben eine geringere Abdeckung als bei 7m. Solange die Fläche gleichmäßig abgedeckt ist muss ich mir nur noch Sorgen um den Pegel auf der Fläche machen, welcher natürlich mit größerer Distanz abnimmt.

    Da liegt ja eben der Hase im Pfeffer. Wenn ich die Tiefenabdeckung nur über die Neigung des Gesamtsystems verändere (ohne die Winkel zwischen den einzelnen "Schnitzen" entsprechend zu verändern), ist die Pegelverteilung über die Tiefe eben nicht mehr gleichmäßig, auch wenn überall irgendetwas ankommt. (Einfach mal in MAPP 3D ausprobieren)

    Darum rechnet man für jede Beschallungssituation und Aufhängehöhe ja die einzelnen Splaywinkel zwischen den Schnitzten aus und hängt die nicht einfach jedesmal nach "Schema F" auf und kippt die nur einfach nach unten um nicht in die Rückwand zu schießen.

  • Crossover Settings für Eighteensound Bauvorschlag PS112 ?

    • Fux
    • 4. November 2024 um 02:47
    Zitat von MaV3RiX

    Auf dem Screenshot sieht man den max hold. Die live Messung sieht aber genauso aus. Ich versuche das die Tage mal mit dem Analyser von REW und pink noise nachzustellen.

    Das Programm schafft es sogar noch quer durch den Raum die Lautsprecher recht gut darzustellen,während ein Sweep eher aussieht wie ein Massaker :D

    Ist bei der "zippeligen" Kurve möglicherseie eine höhee Auflösung eingestellt, oder bei der glatteren Kurve eine Glättung?

  • Crossover Settings für Eighteensound Bauvorschlag PS112 ?

    • Fux
    • 3. November 2024 um 22:19

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das am Messmikrofon liegt, sondern eben an der Art der Messung.

    Möglicherweise macht die App keine Momentaufnahme (Frequenzgang aus Impulsantwort), sondern summiert ein nicht so impulshaftes Erregersignal über ein etwas längeres Zeitintervall (z.B. RTA mit einer gewissen Hold-Zeit), was dann die Nachschwinger von der Anregung in den hohen Frequenzen als vorhandene Schallenergie mitnimmt.

    P.S.

    Ich messe auch mit dem Beyer MM1.

  • JBL Partybox 710 - woher kommt der Druck bei 8"?

    • Fux
    • 3. November 2024 um 21:57

    Erstens sehen Lautsprecher in der Ecke nur einen "Achtelraum" wodurch sich der Pegel im unteren Frequenzbereich extrem erhöht.

    Zweiten sind solche "Boomboxen" alles andere als linear abgestimmt und machen daher unter Verzicht auf Tiefbass und Impulstreue eben genau dass was der Name schon suggeriert, nämlich "Booooom".

    Bei diesen Boxen überhaupt von "midrange" zu sprechen... aber na ja, für jeden Usercase das passende Werkzeug. ;)

  • Crossover Settings für Eighteensound Bauvorschlag PS112 ?

    • Fux
    • 3. November 2024 um 21:51

    Wie gesagt ein Treiber mit großer Membrane hat je nach Durchmesser und Membranmaterial im oberen hörbaren Bereich mehr oder weniger schwer mit Breakups zu kämpfen und daraus resultiert in diesem Frequenzbereich ein orderntliches Nachschwingen. (vgl. Wasserfalldiagramm)

    Das wird bei einer Titanmebran durch so eine Nitritbeschichtung wie sie 18Sound verwendet schon mal etwas besser, oder ist z.B. typisch für eine Aluminiummembran von Haus aus meist nicht ganz so schlimm. (Die Titanmembran ist halt mechansch etwas stabiler und trotzt wohl auch den Umwelteinflüssen ein wenig besser als die Aluminiumvariante)

    Die in diesem Zusdammenhang als legendär geltenden Beryliummembranen (Breakups erst oberhalb des Hörbereichs) sind i..d.R. finanziell unwirtschaftlich und wohl auch bei Abusus nicht so leidensfähig.

    Dein ND3SN ist da eh schon einer der besseren Treiber, hat aber natürlich dennoch seine (durch die Nitridbeschichtung wohl schon etwas gedämpften) Breakups in dem Bereich.

    Das das Ohr mit nachgeschaltetem Gehirn wie schon beschrieben das lange Nachschwingen ungefragt über die Zeit aufintegriert kommen einem die Höhen "übertrieben betont" vor.

    Da würde ich auf gar keinen Fall irgendetwas anheben und bei hohen Pegeln und nahen Abhörentferungen eher etwas absenken.

    (Außer das Horn hätte eine echte CD Charakterisitk, was heute eher ungewöhnlich wäre, und ließe daher den Pegel zu den Höhen hin von sich aus auf extrem abfallen, da sich die Hochtonenergie auf einen großen Abstrahlwinkel aufteilt)

  • Line Array Selbstbau 3 in 1

    • Fux
    • 3. November 2024 um 21:34

    Wenn man per Simulation (z.B. Meyersound MAPP 3D) versucht mit einem Line-Array-Hang eine gleichmäßige Pegelverteilung über die Tiefe hinzubekommen, merkt man wie stark es auf exakt die richtigen Winkelungen zwischen den einzelnen "Schnitzen" ankommt.

    Da geht m.E. ein "One Size fit's All" Ansatz komplett nach hinten los. (also in dem Zusammenhang: "Die fixe Winkelung passt immer")

    Wenn man immer die Lautsprecher auf genau gleicher Höhe hat und die zu beschallende Fläche immer die selbe Tiefe hat, kann das ja ganz gut funktionieren.

    Aber braucht man für solche Lokations (außer es ist evtl. eine Festinstallation für die man diese "Array" speziell designed) dann ein Line-Array oder ist da ein potentes Hornsystem mit entsprechenden Infills oder zusätzlichen Lautsprechern auf der Bühnenkantte nicht viel geschickter?

    Kommt man mit den Lautsprecher nicht richtig auf Höhe, sondern gerade mal über die Köpfe des Publikums, dann funktioniert das mit einem Linearray m.E. überhaupt nicht.

    Das das 80% des Publikums nicht merkt, dass das Sytem völlig verkehrt aufgebaut/gewinkelt ist, zählt da für mich zumindest nicht, denn die selben 80% meinen ja auch dass z.B. die Basswiedergabe einer RCF ESW 1018 super ist. ;)

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