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Beiträge von Fux

  • Outline Victor Live Gehäuse berechen (B&C 18 pzb 46-8) (B&C 18 NW 100)

    • Fux
    • 29. Mai 2024 um 13:46

    Da in einer Bassreflexbox i.d.R. das Hublimit des Chassis den begrenzenden Faktor bezüglich der Maximallautstärke darstellt, schau Dir halt mal den mechanischen Aufbau an.

    Wickelhöhe der Schwingspule 18PZB46 21 mm

    Tiefe des Luftspalts 18PZB46 8 mm

    Differenz daraus 21 - 8 = 13

    Das Ganze geteilt durch zwei, also nach jeder Seite 6,5 mm Hub, bevor die Spule anfängt den Luftspalt des Magneten zu verlassen.

    Wenn man einen gewissen Klirrfaktor akzeptiert (der ja im Bass nicht so stark hörbar ist) kommt man also auf die angegebenen 8 mm Hub (X-max) in jede Richtung

    Erläuterung:

    Wenn die Schwingspule so weit ausgelenkt wird, dass sie nicht mehr die volle Luftspalthöhe ausfüllt, dann nimmt die Antriebsstärke ab. Das heißt es ergibt sich ein nichtlineares Verhalten des Antriebs gegenüber einer geringeren Auslenkung beim Schwingen der Membran, was einer Erhöhung des Klirrfaktors entspricht.

    Wickelhöhe der Schwingspule 18NW100 25 mm

    Tiefe des Luftspalts 18NW100 12 mm

    Differenz daraus 25 - 12 = 13

    Das Ganze geteilt durch zwei, also nach jeder Seite 6,5 mm Hub, bevor die Spule anfängt den Luftspalt des Magneten zu verlassen.

    Wenn man einen gewissen Klirrfaktor akzeptiert (der ja im Bass nicht so stark hörbar ist) kommt man also auf die angegebenen 9 mm Hub (X-max) in jede Richtung

    Du siehst schon, das da nicht viel um ist bezüglich des X-max bei den beiden Chassis.

    Und wenn auch vielleicht 1 dB mehr herauskommt fällt das nicht auf.

    Damit es merklich mehr wird, sollten es schon 3 dB mehr sein, aber das wird duch den geplanten Chassistausch nicht der Fall sein.

    Wenn es im Bass merklich mehr schieben soll, hilft nur merklich mehr Bässe hinzustellen... ;)

  • Dynacord Fx20-Pro neubestückung

    • Fux
    • 26. Mai 2024 um 08:43
    Zitat von Hugo2010

    Hey danke erstmal für deine Antwort..

    An die Gehäuse Abstimmung habe ich jetzt absolut garnicht gedacht..

    Das ja schon dumm..

    Vermutlich auch meine andere Frage.. Die 18nw100 fängt laut Datenblatt doch erst ab 100hz an.. Ich hab im Moment ein doch sehr großes Problem damit, dass mir der punch so absolut garnicht zusagt der Bässe... Um den Druck zu haben, muss ich doch Energie im 50HZ Bereich haben oder täusche ich mich da jetzt?

    Dir ist aber schon bekannt, dass für die Frequenzgangschriebe im Datenblatt die Lautsprecher nicht in einem Gehäuse gemessen werden, und damit Deine Aussage "der fängt doch lt. Datenblatt erst ab 100 Hz an" rel. seltsam ist.

    Du musst den Lautsprecher mit seinen Thiele Small Parametern schon in einem Simulationsprogramm in Deinem Gehäuse simulieren, um sagen zu können ob er gut funktionieren wird.

    P.S.

    Der gewünschte "Druck" und erst recht der "Punch" sitzt etwas höher im Frequenzspektrum, als Du ihn wahrscheinlich vermutest.

  • Chinesische 2HE 4 Kanal DSP Endstufen mit Endstufenschaltung Class D anstatt TD? (LA12X)

    • Fux
    • 26. Mai 2024 um 08:26

    Da ich noch nie einen fertigen PA Lautsprecher gekauft, sondern immer schon alle selbst entworfen und gebaut habe, besteht die Gefahr, dass irgendjemand auf Grund des Frontplattendesigns des Amps (der ja zudem eh an nicht sichtbarer Stelle steht und auch noch nie irgend einen Kunden interessiert hat) meint bestimmte Markenlautsprecher vor sich zu haben, eher nicht.

    Bei Endstufen habe ich das Selberbauen nach den ersten paar Geräten allerdings eingestellt und seit Ende der 80er dann doch fertige gekauft...

    Die Tendenz geht hier im Thread wohl eher Class TD Chinaamp vor den Class D Derivaten, da diese schon länger produziert werden und wohl auch gut funktionieren.

    Vielleicht werde ich dann mal danach sortieren, welche Class TD Geräte mit Dante Schnittstelle angeboten werden. Das dürfte die zur Auswahl stehenden Modelle etwas reduzieren.

    Evtl. sollten die chinesischen Produzenten, anstatt Labels renomierter Hersteller beizulegen, einen Aufkleber dazupacken auf dem steht: "Es ist nicht das, nach was es aussieht!" ;)

    Noch ein letzter Satz zur Zuverlässigkeit:

    Mir ist bei einer nagelneuen QSC MX3000A in den ersten Wochen Betrieb auch schon ein Kanal verreckt (nein nicht wegen Überlast etc., sondern er kam nach dem Ausschalten beim Einschalten einfach nicht mehr, sondern verharrte im Protect), wonach mir der Hersteller anstandslos umgehend einen neuen Endstufenblock zugeschickt hat.

    Ich wollte damit nur sagen, so was kann auch bei Markenprodukten passieren.

    Wohl dem, der seine Endstufenkanäle brav nur mit 4 Ohm belastet hat und dann in so einem Havariefall einfach mal die Bässe des defekten Kanals zum noch laufenden "dazuhängen" kann. :)

  • Chinesische 2HE 4 Kanal DSP Endstufen mit Endstufenschaltung Class D anstatt TD? (LA12X)

    • Fux
    • 24. Mai 2024 um 17:20

    Ohne jetzt hier eine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen zu wollen:

    Mal ganz abgesehen dass es eine völlig ander Branche ist, aber wenn in der Arzneimittelbranche die Schutzansprüche auf ein Medikament ausgelaufen sind, werden diese Wirkstoff(kombinationen) als sogenannte Generika auch von den Wettbewerbern zu viel günstigeren Preisen angeboten.

    Da haben die Anbieter der Generika auch nichts großartig geforscht oder entwickelt und lassen die Produkte oft preisgünstig im Ausland produzieren.

    Und kaufen wir wirklich alle das originale Aspirin oder eben doch auch die günstigeren Produkte mit dem selben Wirkstoff Acetylsalicylsäure?

  • Chinesische 2HE 4 Kanal DSP Endstufen mit Endstufenschaltung Class D anstatt TD? (LA12X)

    • Fux
    • 24. Mai 2024 um 16:41

    Die Sache mit dem Universalnetzteil, oder auch die Endstufen, die bei deutlich zu hoher Spannung (z.B. wegen fehlendem Nulleiter des Drehstromnetztes) gar nicht erst sich einschalten lassen, sind wirklich eine feine Sache.

    Mit Klangqualität meinte ich auch eher Dinge wie leisen Brumm oder auch Leerlaufrauschen was dann plötzlich in kurzem Abstand bei einer Horn-Treiber-Kombination mit gut 110dB/1W Wirkungsgrad "etwas" störend sein kann, aber auch den etwas ungut klingenden Hochtonbereich der frühen PWM Endstufen.

    (Mit "Luftigkeit", "drahtigen Höhen", oder "seidigem Glanz", wie man das seit 50 Jahren in irgendwelchen Hifi-Postillen lesen kann, möchte ich mich da nicht aufhalten... ;)

    Was man m.E. aber schon direkt höhren kann, ist z.B. dass die "kleinen" QSC PLX Endstufen wie weiland die PLX3002 gegen eine MX3000A aus dem selben Hause im Bass einfach "dünn" war.

    Darum die Frage nach dem "Klang".

    Der Support ist natürlich ein Argument und so bekommt man auch nach über 30 Jahren für die alten Dynacord Endstufen noch genauso Support als wenn man das neueste Modell hätte.

    Wenn der Rücken noch jung wäre, würde ich auch gar nicht fragen, sondern weiterhin einfach unverwüstliche, und im Zweifel leicht reparierbare Class AB Endstufen mit Ringkern- oder Schnittbandkerntrafos gebraucht kaufen, die man auch als Ballast oder Bootsanker verwenden kann. :)

  • Chinesische 2HE 4 Kanal DSP Endstufen mit Endstufenschaltung Class D anstatt TD? (LA12X)

    • Fux
    • 24. Mai 2024 um 11:36

    Hallo Zusammen,

    die bisherigen 4-kanaligen DSP Endstufen mit 2HE aus China basierten ja auf dem Schaltungskonzept Class TD mit variabler, vorausgeregelter Versorgungsspannung, sprich dem ausgelaufenen LAB-Gruppen Patent.

    Jetzt werden aber auch AMPs für den selben Einsatzbereich mit Schaltungskonzept Class D, also pulsweitenmoduliert, angeboten die eben so aussehen wie die LA12X von L-Acoustics, wie diese mit Class D Schaltung antreten und auch praktisch die gleiche Bezeichnung besitzen.

    (Sanway LA12X bzw. Sinbosen L-12X)

    Hat da schon jemand so ein Modell in der Hand gehabt und kann im Vergleich zu den schon lange erhältlichen LAB-ähnlichen Amps etwas sagen?

    (Klangqualität, Lüftergeräusch und eben auch Stromlieferfähigkeit des Netzteils bei guter Auslastung aller 4 Kanäle gleichzeitig)

    Temperaturmäßig sollte das ja eher etwas kühler bleiben im Vergleich.

    Evtl. weiß auch schon jemand, ob diese preislich eher über, unter oder ähnlich positioniert sind wie vergleichbare Modelle mit Class TD Schaltungen.

    Vielen Dank im Voraus!

  • Doppel 12" Kicker mit Eminence DELTA-12LFA

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 23:44

    Ja, die zusätzliche Kühlung ist bei den 2" Schwingspulen der 8" ganz willkommen. :)

    Würde man die 8"er höher spielen lassen, wäre ein kleines geschlossenes Rückvolumen förderlich, aber da ich mit dem großen Druckkammertreiber am MH-Horn tief trennen konnte, war die Ausführung mit der zusätzlichen Reflexladung der 8"er mir sympatischer.

  • Doppel 12" Kicker mit Eminence DELTA-12LFA

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 23:31

    Darum habe ich eben bei meinen 8" Hörnern diese auch noch relativ hoch (etwa 120-130Hz) reflexgeladen um in Situationen, wo nicht der absolut höchste Maximalpegel gefragt ist, diese auch etwa eine Oktave tiefer als mit zusätzlichen Midbasshörnern trennen zu können.

    (das Top geht überaschenderweise sogar komplett Fullrange mit nur einem Basscut erstaunlich laut. Bestückt mit B&C 8MDN51)

    Aber ich glaube ich schweife vom Ursprungsthema des Threadstarters ab... ;)

  • Doppel 12" Kicker mit Eminence DELTA-12LFA

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 23:23
    Zitat von test

    ich würde da ja eher auf 10er wechseln wollen. 4 in eine kiste und ab dafür. sozusagen ein so ab 100hz lauffähiges system. das kann man dann auch gut skalieren, wie es kv2 ja vormacht.

    Bevor ich da 4 10"er in einer Kiste haben wollte, würde ich eher zu 3 Kisten á 2 10"er und sehr enger Abstrahlung tendieren, womit ich dann verschiedene Cluster für entsprechende Gesamtabstrahlwinkel realisieren kann.

    P.S. ich habe mir vorgenommen außer bei Bässen keine Lautsprecher mehr mit über 30kg zu bauen... ;)

  • Doppel 12" Kicker mit Eminence DELTA-12LFA

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 23:20

    8"er im im tiefen Horn mit dickem Phaseplug rel. tief um die 1200Hz zu einem großen Druckkammertreiber an großem Horn getrennt klingt halt aufgrund des sich ordentlich überlappenden Frequenzbereichs auch mit passiver 12dB Trennung sehr fein und gefällt mir besser als die 12" + MH-Treiber Lösungen, die ich früher selbst auch hatte.

    Aber es geht halt oftmals nicht nur darum, dass es überoptimal klingt, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll und praktisch ist.

  • Doppel 12" Kicker mit Eminence DELTA-12LFA

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 23:14

    Wenn man die eigentlichen Bässe nicht zu absurd tief abstimmt, sondern auf m.E. praktikable 40/42 Hz, dann kann man für kleinere Sachen ohne extreme Pegelanforderungen auch mal die horngeladenen Midbässe zu Hause lassen und diese Bässe bis sagen wir 220Hz hochlaufen lassen, bis die 8" Mitteltonhörner laden, oder wenn die Bässe das nicht vernünftig bis über 200Hz abbilden können, die geschickterweise reflexunterstützten 8" Mitteltonhörner mit einer aktiven Anhebung von sagen wir 120 bis 180Hz bei 6dB geringerem Maximalpegel spielen lassen und es klingt auch wieder vernünftig. ;)

  • Doppel 12" Kicker mit Eminence DELTA-12LFA

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 22:57

    Soundmäßig können gut gemachte 8" Mitteltonhörner mit einem (Mid)Basshorn darunter schon sehr gut funktionieren. Aber dann muß man halt, wie 'test' richtig angemerkt hat, die 8"er direkt auf die Kickbasshörner stapeln, oder falls die Topteile geflogen werden, den Kickbass mitfliegen.

    (Dann darf man aber wieder im Übernahmebeeich vom Sub zu den geflogenen Kickbässen zum Tüfteln mit den Laufzeiten anfangen... ;)

  • HK Audio Linear 5 MK II

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 22:53

    Wenn man ein Bassreflexgehäuse richtig tief abstimmt, dann macht das Chassis darüber in dem Bereich wo man den Pegel für den "Nutzbass" braucht zu viel Hub bzw. erreicht hier viel zu früh sein X-max.

    Das macht dann nur mit einer Bandpasskonstruktion des Subwoofers Sinn, wo auch im etwas weiter oberen Bassbereich eine Bedämpfung des Chassis durch das zusätzliche kleinere höher getunte Volumen stattfindet. (Also sowas wie z.B. ein db audio B2)

    Ansonsten verliere ich im "Nutzbassbereich" viel zu viel Maximallautstärke, weil die gewünschte Membranbedämpfung, welche die Auslenkung begrenzt, durch die sehr tiefe Reflexabstimmung nur im "Sublowbereich" stattfindet.

  • Hochtöner für Kling&Freitag CA205 gesucht

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 22:41

    Gibt's das Chassis nicht schon seit den 80ern?

    Ich glaube mich an ein Bild davon im damaligen LSV Hamburg Katalog erinnern zu können. ;)

  • Doppel 12" Kicker mit Eminence DELTA-12LFA

    • Fux
    • 23. Mai 2024 um 22:28

    Was soll eine so tiefe Bassreflexabstimmung bei dem Einsatzgebiet bringen?

    Du reduzierst damit den Membranhub in einem Bereich in dem das Chassis gar nicht betrieben wird und knapp eine Oktave drüber, wo es dann eingesetzt wird, läuft es viel zu früh in sein X-max.

    Wesentlich sinnvoller wäre es, wenn es unbedingt ein Kickfiller werden soll, ein Kurzhorn einzusetzen, das in dem ihm zugedachten Bereich einen ordentlichen Wirkungsgrad hat und das Chassis nicht in sein Auslenkungslimit läuft. Dafür würde ich dann aber eher ein anderes Lautsprecherchassis einsetzen als das Eminence Delta-12 LF.

    Übrigens das LF steht für "Low Frequency", also für den Bereich den das Chassis überhaupt gar nicht abdecken muß, da der von Deinem Subwoofer schon bedient wird.

    Du brauchst hier ein Chassis mit starkem Antrieb und leichterer Membran, also eher hohem EBP.

  • Wer baut einem Lautsprechergehäuse?

    • Fux
    • 6. Mai 2024 um 15:33

    Der "normale" Schreiner ist mit den Erfordernissen eines professionellen PA-Gehäusebaus überhaupt nicht vertraut. Entweder das Ergebnis wird mehr Einbauküche als PA-Lautsprecher, oder er hat ganz exakte Vorgaben wie was gemacht wird, dann ist es aber eher unbezahlbar, da er hier nicht gerade in seinem vertrautem Element ist und viele Dinge zum ersten mal so ausführen wird.

    Nicht '"billig" aber absolut professionell sind Holzverarbeitungsbetriebe, die mit entsprechendem Maschinenpark auch für große PA-Hersteller Gehäuse fertigen.

    Denen sollte man aber auch wirklich gute CAD Zeichnungen an die Hand geben, damit die direkt loslegen können und die Zeichnungen nur noch für Ihre CNC Bearbeitungsmaschinen umsetzen müssen.

    Sollte man aber keine "Serie" sonder nur 2 gleiche Lautsprecher haben wollen, werden die Kosten für die Einrichtung sich halt auch nur auf diese 2 Stück verteilen und damit ordentlich zu Buche schlagen.

    Ich würde mal bei Jericho Cases (Edgar Meichelböck) anfragen.

    Habe da schon mal Gehäuse für 308 Limmertops fertigen lassen.

    (Für diese 308 und andere Limmer Boxen hat er schon die fertigen Files, so daß keine Einrichtungskosten anfallen)

    Deren Fertigungsqualität ist so, wie man das von bekannten Premiumherstellern wie db audio, GAE, Coda L-Acoustics oder KS gewohnt ist.

  • The Box Pro Achat 206 - Erfahrungen / Treiber-Bestückung?

    • Fux
    • 13. März 2024 um 22:58

    Oh, das tut mir furchtbar leid, das gehört zu den Thomann Hausmarken 2x8" Horn + Treiber Böxlein im anderen Thread.

    Ich bekomme das jetzt aber wohl nicht mehr hingebogen... :(

  • Sub Aktiv und Pasiv betreiben

    • Fux
    • 13. März 2024 um 22:55

    Trenne die Verbindung von Amp zu Speaker auf und lege den Ausgang des Ampmoduls auf eine Speakon Buchse heraus wie bei jedem normalen Amp.

    Verdrahte eine weiter Speakonbuchse als Eingang zu den Speakern. Dann ist es vollkommen wurscht, ob Du mit einem ganz kurzen Kabel zwischen den beiden Speakonbuchsen den "internen" Verstärker nutzt, oder mit einem etwas längeren Kabel eine externe Endstufe mit den Lautsprechern verdrahtest.

    (Dann hat halt der interne Amp einfach "Pause")

  • The Box Pro Achat 206 - Erfahrungen / Treiber-Bestückung?

    • Fux
    • 13. März 2024 um 22:47

    Abgesehen davon, dass bei dem Thomann Hausmarke Konstrukt der Mittelhochtonbereich nicht in zwei Wege aufgeteilt wird, ist der Ansatz im Prinzip der klassischen Community RS 220 schon recht artverwandt.

    --> Echte Mitten. (habe ich schon gesagt echte Mitten? ;)

    Um eine derartige Box auch akustisch sinnvoll auszunutzen ist es aber m.E. mehr als sinnvoll zwischen den Bassboxen/Subwoofern und dem Top einen Weg der die Frequenzen zwischen 80 und 220Hz abdeckt zur Verfügung zu stellen.

    Ist die Rückkammer des 2x8" Horn (wie bei der RS220) mit einem Reflextunnel ausgestattet, läßt sich der Frequenzgang zwar bis mindestens 120Hz nach unten erweitern, aber durch die dort notwendige Pegelanhebung um rund 6dB verringert sich der Maximalschallpegel eben auch um diese 6 dB, was in Anbetracht der Hornkonstruktikon eigentlich schade wäre.

  • Do's and Don'ts: Trennfrequenzen

    • Fux
    • 13. März 2024 um 22:36
    Zitat von JB_HORN

    Meinst du hier ein F1 System oder verstehe ich dich da falsch? Was genau meinst du mit Zitronenpressen? ich glaub ich stehe auf dem Schlauch oder Kabel

    Nein, das F1 System ist nur 3 Weg und "starr" konfiguriert.

    Ich meine das F2 System, das in den oberen 3 Wegen ja praktisch "rackmontierte" Module waren, die je nach Wurfweitenanforderung verschieden konfiguriert werden konnten.

    Die Zitronenpressen waren klassischerweise nicht die von Beyma, sondern die JBL 075 Ringradiatoren.

    Abgesehen vom Handling (Bei der "Midthrow" Konfiguration 3x JBL 2"er und 6x Zitronenpressen in einem Gehäuse mit über 150kg und dazu passend in gleicher Größe (also auch im F2 "Rack") 3x 12"er odentlich angedruckkammert und mit schönem Phaseplug im Horn ein auch heute noch schön aufspielendes System.

    Ich hatte auch schon das Vergnügen diese >150 kg Tops ( nur für das Mid-High Teil) zu stacken, und das macht auch zu Viert in 3m Höhe nicht unbedingt Spaß.

    Aber vom Sound her 1A.

    Was ich von diesen Konstruktionen ins häusliche Kino transferiert habe sind die F2B doppel 15" Basshörner (keine Subwoofer), da gerade bei Sprachwiedergabe von diesen der Bereich von etwa 70 bis 220 Hz perfekt und natürlich abgedeckt wird.

    Rein vom Pegel her betrachtet ist das für dies atypische Anwendung natürlich etwas oversized, aber mir geht es da halt auch um die Qualität der Tonreproduktion.

    Im Vergleich zu diesem Klangeindruck habe ich mit den weit verbeiteten, zu kurzen, Kleinlineaarays so meine Probleme. Aber der Wurm muß ja nicht dem Angler schmecken.... ;)

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