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Beiträge von Fux

  • Seeburg PS1

    • Fux
    • 21. März 2023 um 19:17

    Von der Variante mit den vier 12"er n dürften zwei nebeneinander genau hinten in den VW-Bus passen.

    Leider blockieren dann die davor flach am Boden liegenden Bässe die unteren beiden 12"er je Box.

    Dann also doch nur die mit je zwei 12"ern...

    Zumindest ergibt sich auf den Bässen eine ebene Liegefläche von etwa 1,8m Länge. Muß man halt ein wenig quer liegen.

  • Seeburg PS1

    • Fux
    • 21. März 2023 um 18:53

    Die Beiden 12"er halten wohl mit dem im MH gebotenen nicht ganz mit und die größere Kiste mit 4x12" und der selben MH Sektion ist dann schon eine ganz schöne "Waffel".

    Primär sicher ein gutes System für Vierpunktbeschallung in Großraumdiscotheken.

    Für Mobil und Live sehe ich das eher weniger.

  • Was haltet ihr von diesem Treiber: PD1845-1N ?

    • Fux
    • 20. März 2023 um 22:41

    Das ist wie alle transportablen Hörner ein vierteltes Horn.

    Weniger als vier davon auf einem Haufen macht null Sinn, da die Mundfläche viel zu klein ist.

    Aber das wurde hier die letzen 20 Jahre schon 100x durchgekaut...

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 20. März 2023 um 19:51

    für knapp 80.- € mehr pro Chassis würde es z.B. den B&C 18TBW100 geben, der bei "Vollaussteuerung im Bereich von etwa 50 bis 70 Hz noch einmal 2 dB drauflegen würde.

    Das passiert dann aber bei Leistungen jenseits der 1600 W je Chassis, was ja ein "normaler" Amp eh nicht liefern kann. Der genannte B&C würde dann im Bereich zwischen 50 und 60 Hz zuerst an sein X-Max geraten bei Leistungen von 1800 W an 8 Ohm. Dazu müßte Dein Amp also je Kanal 3600 W an 4 Ohm liefern, was aj eher nicht der Fall sein wird.

    Daher wird es Dir nicht all zu viel bringen da das teurer Chassis zu verwenden.

    Wenn es nicht auf den letzten Euro ankommt ist der B&C 18TBW100 natürlich ein sehr schönes Chassis und auch sehr gut verarbeitet. (und für das was es kann immer noch günstig)


    Rot = B&C 18TBW100

    Also hat das teurere Chassis in diesem Gehäuse mit dieser Abstimmung zwischen 40 und 80 Hz etwa 1 dB mehr Wirkungsgrad.

    Die dargestellten Maximalpegel wirst Du aufgrund fehlender Endstufenleistung bei beiden Chassis nicht erreichen.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 20. März 2023 um 19:11

    Wenn ich das jetzt mit dem Tunneldurchmesser von 11 cm simuliere komme ich bei den derzeitigen 15 cm Tunnellänge (ich hofffe die sind gemessen und nicht geschätzt...) auf praktisch die gleichen Ergebnise wie mit den 10 cm Tunneldurchmesser und 10 cm Tunnellänge.

    Hier die Simulation mit 11 cm Durchmesser und 15 cm Länge:

    Das sieht doch jetzt sehr ordentlich aus, mit der originalen Gehäuseabstimmung und dem genannten Oberton 18XB1301 Chassis.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 20. März 2023 um 15:05

    Ergänzend:

    Die Tunnellänge in der Simulation kommt mit der realen Tunnellänge ganz gut hin, solange der Tunnel "frei" steht.

    Je näher der Tunnel an Wänden liegt, desto mehr verlängert das den Tunnel akustisch.

    Das heißt im Extremfall dass ein Ecktunnel akustisch viel länger wirkt, als er mechanisch ist.

    Es kommt dabei darauf an wie viel des Umfangs des Tunnels an Wänden anliegt.

    Die Seiten, wo die Wände sind, sind ja praktisch so lang wie die ganze Gehäusetiefe. Da sich das aber nicht so einfach berechnen läßt empfehle ich ja auch immer die genaue Abstimmung der Reflextunnel dann in der Praxis am lebenden Objekt durchzuführen.

    Daher rate ich immer zu Tunnelkonstruktionen, die sich nachträglich in der Länge noch relativ unkompliziert variieren lassen.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 20. März 2023 um 14:56

    Ja, ich habe als Angabe gehabt 10cm Durchmesser eines Rohres.

    Also r² x 3,14 = 5 cm x 5 cm x 3,14 = 78,5 cm²

    Bei zwei Rohren 78.5 cm² x 2 = 157 cm²

    Ich habe dann mal 150 cm² in meiner Simulation angesetzt.

    Links ist ja die Fläche an zugeben vom Boxenvolumen zum Bassreflexrohr/Horn, da habe ich 150 cm² eingetragen und rechts ist die Fläche Bassreflexrohr/Horn zur Umgebung. (allerdings in Länge mal Breite)

    Da habe ich willkürlich 15 cm mal 10 cm gewählt, weil das eben auch 150 cm² ergibt.

    Ganz oben wird die Länge des Bassreflexrohrs/Horns eingetragen und dort stehen die 15 cm für die rote Kurve bzw. die 10 cm für die schwarze Kurve. (natürlich nicht gleichzeitig, sondern hintereinander für je eine Simualtionsvariante)

    Man kann dort bis zu drei verschiedenfarbige Kurven übereinanderlegen, je nach dem welche Kurvenfarbe man anwählt, bevor man die Simulation der eigegeben Parameter anstößt.

    (Die vorher generierten Kurven bleiben bestehen, sofern man nciht die selbe Farbe wieder wählt und diese damit "überschreibt")

    So kann man bis zu 3 Variationen einer ursprünlichen Konstruktion verschiedenfarbig im selben Schaubild darstellen und schön miteinander vergleichen.

    Natürlich werden die Parameter zahlenmäßig nur von der aktuellen Simualtion dargestellt, so daß man sich merken muß, mit welchen Parametern man die vorigen Graphen erzielt hat. (oder man schreibt sich's auf)

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 20. März 2023 um 10:48

    Also wenn hier jemand sagt, dass der Tunnel 10cm Durchmesser hat, dann gehe ich auch davon aus, dass das stimmt und gebe das so in die Simualtion ein. Schätzen kann ich selber, da brauche ich dann ja nicht fragen.

    Man bedenke, der Durchmesser geht in die Flächenberechnung ja quadratisch ein, da ist 11cm dann nicht "bloß" 10% mehr.....

    Und einen Meterstab wird ja wohl jeder in Reichweite haben, der sich auch nur irgendwie praktisch betätigt.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 20. März 2023 um 10:09
    Zitat von Parday

    Fux ,

    habe da doch noch eine Frag!

    Dei beiden Angaben "15cm" und "10cm" oben rechts sind für die Bassreflexrohre korrekt?

    Falls dies der Fall ist frage ich mich, ob es gewollt ist, dass der Durchmesser auf 10 Zentimeter gesetzt wurde anstelle der eigentlichen 11cm.

    Grüße

    Alles anzeigen

    Da der Algorythmus von AJ Horn universell für verschiedenste Gehäusetypen funktioniert. (ein Bassreflexbox ist somit auch nur ein Horn mit riesiger Druckkammer und einem kleinen Horn (Bassreflextunnel) das innen außen den gleichen Querschnitt hat.

    Also das rechts oben ist das Mundmaß des "Horns" also deer Querschnitt der Bassreflexöffnung am äußeren Ende. Es kommt hier nur auf die Querschnittsfläche an, weshalb ich mir immer Zahlen suche wo ich keinen Taschenrechner brauche.

    Ganz links siehst du als Eingabe füre den "Halsquerschnitt", also die Querschnittsfläche des Tunnels am inneren Ende 150 cm² was eben genau den 10 x 15 cm von rechts oben entspricht.

    Wählt man die Tunnelquerschnitte für das innere und außere Ende verschieden, kann man so z.B. auch Konstruktionen wie den hier im Forum immer wieder mal auftauchenden ARLS berechnen, bei dem die Bassreflexöffnung keinen konstanten Querschnitt aufweist, sonder nicht nach außenhin erweitert.

    Dadurch, dass die Berechungsalgorythmus bzw. der Autor Armin Jost eigentlich alle Gehäuseformen mehr oder weniger als spezielle Hornformen ansieht, kann das Programm deutlich mehr, als nur "einfache" Standardgehäuse berechnen.

  • Frequenzweiche für passiv Lautsprecher

    • Fux
    • 20. März 2023 um 09:33

    Eine "Universalweiche" wie die von Monacor funktioniert eigentlich mit gar keiner Lautsprecherkombination richtig, weil sie ja für alle passen will.

    Das Fame Audio Top hat in der Aktiv-Version, so wie es ausschaut, nur einen Verstärkerkanal pro Box und somit die beiden Wege nach dem Amp auch passiv getrennt.

    Also einfach eine Box mit passiv getrennten Komponenten in die ein Monoverstärker mit eingebaut ist.

    Da ist der Verdacht naheliegend, dass in aktiver wie auch passiver Variante sogar die selbe Passivweiche drin ist.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 20. März 2023 um 09:28

    Oli-Aachen

    Habe ein ähnliches Gehäuse gestern für jemanden durchgerechnet.

    Wenn dein Volumen 170 Liter beträgt, wird davon noch das vom Chassis und den Tunneln verdrängte Volumen weggehen und so etwa 160 L netto übrigbleiben.

    Hier eine SImulation mit dem sehr günstigen, aber dennoch guten Oberton 18XB1301.

    Schwarz = Tunnellänge 15cm

    Rot = Tunnellänge verkürzt auf 10 cm

    Zum Vergleich der B&C 18TBW100 auch im 160L Gehäuse, aber mit ein weinig anderen Tunnelmaßen/Abstimmung. Da würde bei gleicher Gehäusegröße noch etwas mehr gehen, aber da muß man halt mal schauen ob man die Tunnel der Box abändern möchte/kann.

    Die Tunnel sind mit 2x 10cm Durchmesser in der Box so wie sie jetzt ist halt schon recht klein für höhere Pegel.

    Abgesehen davon, dass für Hohe Leistungen der Tunnelquerschnitt bei zwei Tunnel mit 10cm Durchmesser sehr dürftig ist, bekommst Ud mit dem B&C Chassis ein Tuning wie unten simuliert auch hin, wenn Du die Tunnel von 15 cm auf 7 cm verkürzt.

    Größere und gleichzeitig längere Tunnel wären aber für die Luftgeschwindigkeit in den Tunneln bei solchen Pegeln/Leistungen schon deutlich besser, denn da wird schon ordentlich Luft bewegt.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 20. März 2023 um 09:07

    Parday

    Ich nutze zur Gehäusedimensionierung bzw. um verschiedene Chassis im selben Gehäuse zu vergleichen das Programm AJ-Horn von Armin Jost. Ist keine Freeware, aber sehr schön einfach und übersichtlich zu bedienen, so daß es mir damals die ca. 100.-€ wert war, wo ich es gekauft habe.

    Es handelt sich hierbei um ein Simulationsprogramm und kein "Berechnungsprogramm" das heißt das Programm zeigt dir nach Eingabe der Chassisdaten und den von Dir definierten Gehäuseparametern was da, wenn Du das so baust, rauskommen würde. Ideal, um verschiedene Varianten durchzuspielen.

    Was es natürlich nicht macht, ist Dir einen Gehäusevorschlag für ein Chassis zu erstellen, aber das wäre ja auch etwas "eindimensional".

    Kannst ja mal nach AJ-Horn von Armin Jost googeln. Die Software kann neben Bassreflexboxen, geschlossenen Boxen, Bandpaßboxen, Transmissionlineboxen natürlich auch Hörner in verschiedensten Variationen rechnen. Was man nicht eingeben kann sind Hörner mit Faltungen (Knicken).

    Diese werden einfach als "gerades" Horn gerechnet. Das klappt aber in dem Übertragungsbereich, in dem ein Basshorn typischerweise betrieben wird, ganz gut und Mitteltonhörner (habe ich damit auch schon gerechnet) sind ja normalerweise nicht gefaltet.... ;)

    Es gibt natürlich auch kostenlose Programme, aber da hat mir immer entweder die Bedienung oder Funktionsumfang, oftmals auch beides, nicht wirklich gefallen.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 19. März 2023 um 22:41

    Das passt. Damit solltest Du alles machen können was Du brauchst.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 19. März 2023 um 21:33

    zu 1.

    Das ist der richtige Weg. Anstatt die Speaker mit maximaler Leistung zu quälen, lieber eine größere Membranfläche durch mehr Speaker.

    zu 2.

    Ja Querstreben, oder auch hochkant auf den Wänden befestigte "Bretter". Beim mit den Knöcheln auf das Gehäuse klopfen sollte es sich nicht "hohl" anhöhren.

    zu 3.

    Kommt drauf an was Du für eine Aktivweiche/Controller verwendest.

    Was ist es denn für ein Gerät?

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 19. März 2023 um 21:11

    Was für ein Nettovolumen hat denn die Box und auf welche Tuningfrequenz ist sie abgestimmt, bzw. welche Maße, Tiefe und Position hat die Bassreflexöffnung?

    Die alten Gauß Chassis haben afaik eine 4" Schwingspule und sind gar nicht so ohne. Der maximale lineare Hub dürfte aber nicht an gute heutige Chassis heranreichen.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 19. März 2023 um 19:46

    Hej Parday,

    Zu 1.

    Bei Tunnellänge 10 cm gerät der Oberton erst bei 1600W (8 Ohm) ans X-max.

    Das kann die Proline 300 eh nicht. --> völlig unkritisch

    Es gibt möglicherweise etwas Strömungsgeräusche bie den Tunneln bei Vollast, aber das dürfte man bei dem Geräsuchpelgernicht wahrnehmen.

    Auch das ganze Tuning verschiebt sich dabei etwas, aber das würde ich da mal drauf ankommen lassen.

    Zu 2.

    Ja, die Simulation ist mit dem genannten Obertonchassis gemacht, da es sehr preisgünstig ist aber ordentlich Hub kann und von den übrigen Parameteren her für die Box geeignet ist.

    Zu 3.

    Das ist eine sehr gute Idee.

    Säge das dritte Gehäuse in der Tiefe entsprechend ab, so daß es genauso groß wie anderen beiden Gehäuse ist und schraube + leime eine neue Rückwand drauf.

    Bitte schau, dass die Gehaäuse ordentlich verstrebt sind, bzw. falls nicht, bau gegebenenfalls noch ein paar Streben nachträglich ein. Wenn die Streben sagen wir mal 5 L Volumen kosten ist das kein Beinbruch, die zusätzliche Steifigkeit wiegt den Nachteil des geringfügig kleineren Volumens mehr als auf.

    Ganz wichtig!

    Niemals das Setzen eines entsprechenden Hochpassfilters vergessen, damit der Lautsprecher nicht unterhalb des Tunings, wo das Chassis praktisch nicht mehr bedämpft ist zu viel Hub macht.

  • Ersatztieftöner für Subwoofer

    • Fux
    • 19. März 2023 um 17:37

    Mit einem Schwingspulendurchmesser von 2,5" ist das originale EV Chassis für einen 18"er schon sehr schmal auf der Brust.

    Gut und günstig dürfte ein Oberton 18XB1301 in dem Gehäuse funktionieren.

    Ich würde aber die Tunnel bei der Bestückung mit den Oberton Chassis wohl auf 10cm verkürzen.

    Ich weiß ja jetzt nicht wie viel Ampleistung Du zur Verfügung hast, aber bei höheren Pegeln ist der Tunnelquerschnitt schon sehr klein bemessen.

    Rote Kurven = Tunnellänge 15cm

    Schwarze Kurven = Tunnellänge 10cm

    Die dritte Box hat eigentlich schon zu viel Volumen für dieses Chassis, so dass sie zwar etwas tiefer runter spielen würde, dafür aber im Nutzbassbereich weniger Maximallautstärke hätte.

    (wenn Du pro Chassis jedoch nur wenige hundert Watt an Ampleistung hast, würde das keine Rolle spielen)

  • Eminence Kappa Pro-18LFA

    • Fux
    • 18. März 2023 um 23:05

    Das Problem diese Chassis ist folgendes:

    In einem größeren Gehäuse und tiefer getuned, wird schon bei recht geringen Leistungen das X-Max ein Stück oberhalb der Tuningfrequenz überschritten.

    (Schwingspule wird zu weit aus dem Luftspalt ausgelenkt)

    Die Maximallautstärke ist so relativ beschränkt.

    In einem kleineren Gehäuse und höher getuned kann das Chassis deutlich lauter spielen, aber es kommt überhaupt kein Tiefbass mehr heraus, so daß der Einsatz eines 18" Chassis eigentlich keinen Sinn macht.

    Wenn es Dir hauptsächlich darum geht, irgendetwas selbst zu bauen und Du das gefundene Chassis unbedingt nutzen möchtest, kann man es für Ampleistungen bis etwa 400W in ein 180L (netto) großes Bassreflexgehäuse einbauen mit zwei Tunneln Druchmesser 15cm Länge 25 cm. Allerdings sind bei 50-60Hz nicht mehr als etwa 123dB drin, dann ist das X-max erreicht.

  • Traversen Wahnsinn und LED Wände ...

    • Fux
    • 17. März 2023 um 23:40
    Zitat von HenrySalayne

    Traversen sind nach Eurocode (aus dem Bau) gerechnet. Die Sicherheitsbeiwerte sind nicht üppig.

    Für die Gurtrohre wird hier bspw. die zulässige Normalkraft mit einem Teilsicherheitsbeiwert YM1 = 1,10 gerechnet (also +10%). Für das Eigengewicht (ständige Einwirkungen) wird mit einem Teilsicherheitsbeiwert von 1,35 (+35%) und für die Einwirkungen aus den Lasten mit einem Beiwert von 1,5 (+50%) gerechnet.

    Die Screenshots sind aus dieser Statik von Global Truss:

    https://globaltruss.de/out/media/down…echnung_F54.pdf


    Beim Betrachten der Bilder fällt auf, dass die meisten Traversen an den Verbindungsstelle versagt haben. Es kann also durchaus sein, dass eine Verbindungsstelle beschädigt war, es kann aber auch sein, dass die Verbindungsstelle bei diesem Traversentyp (und der Belastungsform) bei Überlastung zuerst versagt (davon ist im Pre-Rig ausgehen, da alle Traversen an der gleichen Stelle gebrochen sind).

    Bei solchen komplexen Strukturen mit Durchlaufträgern und Motoren, die nicht synchron fahren, kann man an den Punkt kommen, an dem die Sicherheiten ausgeschöpft sind und Material nachgibt.

    Man kann auf dem ersten Bild im Video ganz gut erkennen, dass die LED-Wand mit 6 Motoren an 6 Punkten an der 120er bzw- 140er Traverse angeschlagen war (im Bild markiert), an welche Stelle die LED-Wand in den Boden eingeschlagen ist und was die 120er/140er Traverse gerade macht.

    Einerseits wurden aber schon Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, um ein weiteres zusammenbrechen zu verhindern, andererseits kann man im restlichen Video nicht wirklich sehen, wie das Tragwerk weiter geschichtet ist. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Alles anzeigen

    Die Teilsicherheitsbeiwerte aus dem Bau, die in Summe grob den Faktor zwei ergeben, gelten aber in aller Regel für statische Lasten. Für dynamische Lasten, wie sie beim (ungleichmäßigen) Verfahren von mehreren Motoren auftreten, gilt das sicher nicht.

  • Tour-X TX1181 Defekt Subwoofer

    • Fux
    • 17. März 2023 um 19:31

    So, nun Butter bei die Fische.... ;)

    Nach Deinen Innenmaßangaben ergeben sich 162,5 L brutto.

    Abzüglich 10L für das durch das Chassis verdrängte Volumen

    Abzüglich 1L für die beiden Griffe

    Abzüglich 5L für die Tunnel

    Abzüglich 1,5L für die Verstrebungen

    sind etwa 145L netto (auf ein paar Liter hin oder her kommt es nicht an)

    Dämmwatte vergrößert das Volumen virtuell wieder, da aber nicht viel Dämmwatte im Gehäuse drin ist, können wir das vernachlässigen.

    Die beiden Tunnel haben zusammen eine Querschnittsfläche von 353 cm² und sind 15cm tief.

    Das Zusammen mit den Chassisparametern des B&C 18TBW100 in mein Simulationsprogramm (AJ-Horn) ergibt folgende Ergebnisse:

    Was ist was?

    Rechts oben ist der Frequenzgang für eine am Boden stehende Box bei einem Watt (also an nominell 8Ohm 2,83V) zusehen.

    Links unten ist die Membranamplitude bei einem Watt über die Frequenz dargestellt zu sehen.

    Hier sieht Du, dass bei etwas unter 50Hz die Membranauslenkung sehr gering ist. Das ist die Tuningfrequenz Fb der Box. Hier kommt praktisch der ganze Schall aus den Bassreflextunneln und praktisch gar kein Schall von der Membran, die sich bei dieser Frequenz so gut wie gar nicht bewegt.

    Das kleine Diagramm links direkt darüber ist der Impedanzgang.

    Die beiden Spitzen sind typisch für ein Bassreflexgehäuse.

    Zwischen den Spitzen ist die Impedanz am geringsten.

    Hier ist das bei etwa 46 bis 47 Hz der Fall, wo die Impedanz nur ungefähr 7 Ohm beträgt.

    Das ist wieder die Tuningfrequenz der Bassreflexabstimmung Fb.

    Rechts in der Mitte siehst Du die maximal erzielbaren Schalldrücke über die Frequenz.

    Hier: Schwarz bei 3000W, grün bei 2400W und rot bei 900W.

    Rechts unten zeigen die Graphen die maximale Leistung, die man je Frequnz hineinstecken kann, bevor die eingestellte Belastbarkeit überschritten wird oder die Membran über ihr X-max ausgelenkt wird.

    Hier habe ich für die Simulation als maximale Belastbarkeit (bzw. die zur Verfügung stehende Endstufenleistung) wieder wie folgt eingestellt:

    Schwarz bei 3000W, grün bei 2400W und rot bei 900W.

    Das korrespondiert also immer mit den Farben im mittleren rechten Diagramm.

    Was sehen wir nun?

    Im Diagramm rechts oben erkennen wir den Kleinsignalfrequenzgang für das gewählte Chassis im definierten Gehäuse. Wir sehen, dass die Kombination im Nutzbassbereich um die 60 Hz etwa 101,5 dB bei einem Watt in einem Meter abstand erzeugt. Nach oben hin fällt der Frequenzgang ab, da es sich hier um ein Chassis mit schwerer Membran,tiefer Resonanzfrequenz und großem Hub handelt, dass für tiefe Bässe in relativ kompakten Gehäusen optimiert ist. (unser Gehäuse mit nur 145L ist aber schon sehr kompakt)

    Nach unten hin haben wir unseren -10dB Punkt grob bei 42 Hz und den -6dB Punkt grob bei 46 Hz.

    Gehen wir nun auf das mittlere rechte Diagramm, sehen wir wie laut wir mit der jeweiligen Ampleistung machen können.

    (wie auch schon im Diagramm oben für 1W beziehen sich die dB Angaben auf die Aufstellung aud dem Boden)

    Die schwarze Kurve ist für 3000W Leistung, welche Deine Endstufe aber gar nicht an 8 Ohm zur Verfügung stellen kann. Bei dieser schwarzen Kurve sieht man einen leichten Einbruch bei etwa 65 Hz. Was ist das?

    Da schauen wir eins weiter runter auf das unter rechte Diagramm und sehen, dass wir hier gar nicht die vollen 3000W reingeben können, sondern, das bei der Frequenz von ca. 65Hz schon bei gut 2400W Ende ist. Das heißt, dass bei dieser Frequenz das Chassis an sein X-Max gerät, das heißt, dass die Schwingspule zu weit aus dem Luftspalt heraus gerät.

    Wir erinnern uns, dass unsere Tuningfrequenz bei etwa 46Hz liegt, darum können wir dort mehr Leistung reinstecken, ohne dass wir das X-max überschreiten.

    (Wir erinnern uns: Das Bassreflextuning bedämpft ja die Membranbewegung)

    Die grüne Kurve hat im mittleren rechten Diagramm keine Delle und auch im unteren rechten Diagramm sehen wir in grün eine durchgehende Linie. Das heißt bei 2400W überschreiten wir auch nirgends im Übertragungsbereich das X-max des Chassis.

    Zur Vollständigkeit halber habe ich in Rot noch die Leistung von 900W aufgetragen, da Deine Endstufe ja 1800W an 4 Ohm macht, also bei zwei 8 Ohm Chassis an einem Kanal jedes maximal 900W bekommen kann.

    Was Du auch sehen kannst ist, dass die maximale Leistung die wir reinstecken dürfen unterhalb der Tuningfrequenz rapide abnimmt. Da macht die Membran dann sehr große Auslenkung, was das Chassis kaputt machen würde, wenn man keinen Highpassfilter setzt.

    Electrovoice empfiehlt in seinem Datenblatt für die Box einen Highpassfilter von 30Hz.

    Schauen wir uns das Diagramm rechts unten an, sehen wir, dass bei 30 Hz das X-max bereits bei etwa 450W erreicht wird.

    Wir haben gesehen, dass wir bei einem Tuning auf ca. 46 Hz bei dieser Frequenz die geringste Membranauslenkung haben. Gleichzeitig ist der Frequenzgang auf Grund der Gehäusegröße und des Bassreflextunings bei dieser Frequenz um ca. 6dB gegenüber dem Maximum abgefallen.

    Haben wir genug Verstärkerleistung zur Verfügung, könnenten wir nun relativ schmalbandig auf dieser Frequenz den Pegel im Controller anheben, da dort die Membranbewegung ja optimal bedämpft ist.

    Für die 6dB mehr brauchen wir aber die vierfache Verstärkerleistung!

    Die Box, wie sie ist, ist für einen 18" Bass eher von geringem Volumen und eher hoch abgestimmt, also auf hohe Lautstärke im Nutzbassbereich abgestimmt, da wo typischerweise bei "normaler" Musik die Bassdrum schiebt.

    In einem größeren Gehäuse von z.B. 180L könnte man bei gleichzeitig tieferem Tuning und gleichzeitigem Verzicht auf die letzten dB Lautstärke mit dem selben Chassis noch tiefere Bässe wiedergeben.

    Aber hier ist es wie immer: Alles gleichzeitig geht nicht und so ist diese Konstruktion darauf optimiert bei kompakten Maßen im Nutzbassbereich möglichst laut zu spielen.

    Würde ich reichlich 18" Bässe (z.B 24 Stück) hinstellen und das nötige Amping vorhanden sein, würde man eher ein tiefer abgestimmtes größeres Gehäuse verwenden, da die Maximallautstärke dann durch die schiere Anzahl an Basslautsprechern immer noch ausreichend wäre.

    So, das war mal das Wichtigste in groben Zügen.

    Bei Fragen, frag einfach!

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