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Beiträge von Fux

  • PA-Anlage für Sportgelände

    • Fux
    • 9. März 2023 um 18:32

    In einem Teilbereich des Fußballplatzes, wie einer (kleinen) Tribühne, mag das für das Budget ja mit einem halbwegs "rundem" Klang klappen.

    Sollte es aber um die Beschallung des ganzen Sportplatzes handeln, reicht das (wie bereits weiter oben gesagt) nur für eine einfache 100V ELA Anlage für Sprachdurchsagen mit eher gemäßigter Soundqualität, so daß man da nicht unbedingt Musikeinspielungen "genießen" möchte.

    Eine Beschallung des ganzen Sportplatzes über einem ausgedehnteren Frequenzbereich (so daß Musik auch wie selbige klingt) liegt preislich in einer völlig anderen Liga.

  • Bass Amping Gesucht

    • Fux
    • 8. März 2023 um 17:18

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole.

    Ich würde wegen der Ausfallsicherehit nicht alle Bässe an einer einzigen Endstufe haben wollen.

  • Bass Amping Gesucht

    • Fux
    • 8. März 2023 um 11:21

    Ich würde mir da zwei gebrauchte EV TG-7 zulegen und für das restliche Budget in Urlaub fahren.

    Die sind technisch ganz hervorragend.

  • Leistungsmessung Pronomic XA Serie - Dauer und Dynamikleistung

    • Fux
    • 8. März 2023 um 11:13

    Ja, die komische "Signalverformung" war bei der VZ5000 für den "fetten" Sound verantwortlich. ;)

  • Gute Class AB Endstufe

    • Fux
    • 6. März 2023 um 19:41

    Ab einem gewissen Budget besteht zumindest die theoretische Möglichkeit ein funktionierendes Gerät zu fertigen.

    Will man aber z.B. eine 2-weg Box mit einem 15"er und 90° Abstrahlverhalten konstruieren, dann braucht man einen Mittelhochtontreiber, der so tief angekoppelt werden kann, wo der 15"er halt gerade ein Bündelungsverhalten von 90° Grad aufweist. (also auf alle Fälle unter 1kHz)

    Wenn die ganze Box aber nicht mehr kosten darf, als alleine so ein Treiber mit Horn schon kostet, dann wird das halt nix werden mit einer Box, die keine fürchterliche Einschnürung im Abstrahlverhalten unerhalb der Trennfrequenz hat und klare Mitten wiedergeben kann.

    Da aber auf Grund der anvisierten Zielgruppe der Preis eigentlich schon feststeht, bevor irgend jemand zum Entwickeln anfängt, kommen in diesem Fall dann halt 15/2 Lautsprecher raus, wo ein Treiber mit 1" Schwingspule als "lebenserhaltende Maßnahme" bei fast 3 kHz getrennt wird und dadurch sowohl das Abstrahlverhalten (Anreihbarkeit mehrerer Boxen) als auch die Sprachverständlichkeit unter alle Kajüte ist. Aber der Preis ist heiß...

  • Leistungsmessung Pronomic XA Serie - Dauer und Dynamikleistung

    • Fux
    • 6. März 2023 um 19:17

    Ich frage mich welche Erkenntnis man sich von einer Leistungsmessung des Amps verspricht.

    Für 3dB mehr Lautstärke brauche ich rechnerisch die doppelte Leistung, da mit steigender Leistung die Powerkompression des Chassis auch höher wird, bleiben davon vielleicht noch 2dB übrig. (wenn überhaupt)

    Wenn die Leistungsangabe also keine völlige Luftnummer ist ala "6000W PMPO" für einen 150.-€ Amp, sondern einigermaßen "echt", dann ist es praktisch wurscht ob der AMP jetzt tatsächlich 500 Watt oder 650 Watt an 4 Ohm leistet. Das macht Lautstärketechnisch keinen Unterschied.

    Da wäre mir schon wichtiger ob der Amp bei halbierter Impedanz (also 4 Ohm anstatt 8 Ohm Last)

    ordentlich zulegt, oder kaum mehr leistet, da ihm der "Saft" ausgeht oder eine Strombegrenzung einschreitet.

    Weiter wäre mir die Zuverlässigkeit des Geräts (Erfahrungen Anderer) sehr wichtig (soll ja viele Jahre laufen, ohne dass man mehr machen muß als regelmäßig aussaugen), sowie leise, geregelte Lüfter und dass alle Amps im Rack die selbe Luftstromrichtung haben. (z.B. von vorne nach hinten)

    Das Eigenrauschen wäre mir auch wichtig, weil wenn da im Aktivbetrieb z.B. ein Druckkammertreiber, der mit Horn gut und gerne 110dB bei einem Watt macht, dranhängt, dann ist das vom Nervfaktor eine ganz ander Hausnummer, als wenn man da einen Speaker mit vielleicht 95dB bei einem Watt anschließt...

    Wenn evtl. sogar ein hörbarer Brumm ohne Signal aus dem Amp rauskommt fällt er natürlich auch aus dem Raster.

    Wenn man sich etwas besser mit den elektronischen Innereien auskennt, ist manchmal auch ein Blick ins Gehäuse bei der Entscheidungsfindung ganz hilfreich...

  • Pa Anlage Empfelung

    • Fux
    • 6. März 2023 um 18:10

    Wenn das alles noch einwandfrei funktionsfähig sein soll, dann muß der Verkäufer aber schon eine ausgeprägte Rechenschwäche haben... ;)

  • Martin Audio M1232/DLS232 12" Mittenrakete von ATC

    • Fux
    • 3. März 2023 um 16:45

    Das eingeschlossene Luftvolumen zwischen Membran und Phaseplug ist ein akustischer Tiefpass.

    Je weniger Luftvolumen eingeschlossen wird, desto höher spielt‘s hinauf. Der Abstand darf halt auch nicht zu klein sein denn wenn die Membran am Phaseplug beim Schwingen ansteht….

    Ein Ersatzchassis sollte halt einen sehr starken Antrieb haben, eine leichte Membran und damit eine hohe Effizienz. Der geringe Maximale Hub geht ganz automatisch damit einher, da möglichst viel der Spule im Luftspalt stecken muss (wegen dem Antrieb) und daher der Schwingspulenüberhang automatisch sehr gering ausfällt.

    Solche 12"er sind heute sehr schwer zu finden, da man diese für heutige Verhältnisse recht hoch zum Bass trennen muß und es kaum noch PA's gibt wo die Trennfrequenz um Bass über 200 Hz liegt.

    Der B&C 12PE32 geht schon in die richtige Richtung, hat aber im Gegensatz zum ATC nur eine 2,5" Schwingspule anstatt einer 3" Schwingspule.

    Ebenso der Precision Device PD.121/2 geht auch in diese Richtung, aber halt auch mit 2,5" Schwingspule.

    Der Beyma 12MI100 schlägt auch in diese Kerbe und hat sogar ine 3" Schwingspule.

    Auch mit 3" Schwingspule, aber von 18 Sound der 12MB700 und der 12ND610.

    Den JBL E120 gibt's halt leider schon eine ganze Weile nicht mehr, der hätte aber auch noch so einen "krassen" Wirkungsgrad. :)

    Bei solche wirkungsgradstarken "echten" Mitteltönern in 12" ist halt die Auswahl heutzutage sehr mau.

    Ganz an den ATC reichen diese aber m.E. nicht ran.

  • Ersatz Chassis für Yamaha PA gesucht

    • Fux
    • 2. März 2023 um 16:59

    Du brauchst also ein 4 Ohm Chassis.

    Da käme der B&C 18SW115 in Frage. (4,5" Schwingspule)

    Der liegt dann an Deinem oberen Preislimit. (zumindest bei meinem bevorzugten Händler)

    Ist aber wohl gerade nicht lieferbar/auf Lager.

    Der 18DS115 (4,5" Schwingspule) ist llieferbar, aber halt für wirklich kleine Gehäuse (um die 100L letto) optimiert.


    Die 18 Sound mit Schwingspulen größer 4" sind nicht im Budget.

    Ich schau noch mal nach welchen mit der üblicheren 4" Schwingspule:

    Vom B&C 18TBW100 wären bei TLHP 2 Stück im Lager und auch noch sehr preisgünstig (mit Account deutlich unter deiner unteren Budgetgrenze)

    Das gleiche gilt für den FaitalPRO 18HP1030 und den Ciare NDH18-4S.


  • Ersatz Chassis für Yamaha PA gesucht

    • Fux
    • 2. März 2023 um 13:07
    Zitat von secluded

    ...wenn auf der Rückseite links neben dem Display ein Rotes Lämpchen blinkt (oder glüht), sollte man den Pegel ein wenig zurücknehmen ;) - der Sub hat nur 'nen thermischen Limiter, falls das Amp-Modul überhitzt trotz Lüfter, nicht aber 'n Limiter für's überfahren der Pappen...

    secluded

    Du kennst das Konstrukt von Yamaha ja anscheinend.

    Wenn das Teil schon nur einen thermischen Limiter hat, hat das dann wenigsten einen Highpass/Subsonic eingebaut?


    Nachtrag:

    Habe mir das Yamaha System mal angeschaut. Wenn das alle Nasen lang kaputt geht, dann versucht man hier wirklich mit zu wenig Holz zu viel beschallen zu wollen.

    Was ich bei so etwas, wenn ich laut machen will, immer auslassen würde, ist alles was irgendwie (BOOST/XTEND LF) heißt. Vieleicht ist das auch für's frühe Ableben verantwortlich.

    Der Grund der Misere dürfte hier einfach der fehlende Headroom der Anlage sein.

    Eine vernünftige Anlagendimensionierung sieht m.E. so aus, dass man so laut machen kann, bis man feststellt "den Pegel hällt doch auf Dauer keiner aus" und es dabei noch nicht "angestrengt" klingt, verzerrt, oder der Sound sonst irgendwie leidet. Dann macht man ein gutes Stück leiser, bis die Lautstärke passt und führt die Veranstaltung entspannt durch.

    Wenn die Anlage am Anschlag gerade so eben die gewünschte Lautstärke erzeugen kann, ist doch ein frühzeitiges Ableben praktisch vorprogrammiert.

    Da ist ja als würde ich ein Auto immer direkt an der Abregeldrehzahl fahren.

  • Ersatz Chassis für Yamaha PA gesucht

    • Fux
    • 2. März 2023 um 13:00

    Was ist denn am Chassis kaputt gegangen?

    Jetzt wo es eh hin ist, kannst Du die Membran ja mal rausschneden und Dir den Schwingspulenträger und die Schwingspule ansehen. Ist was verkohlt/verbrutzelt? (thermischer Defekt)

    Oder hat der Schwingspulenträger hinten auf der Polplatte angeschlagen? (mechanischer Defekt)

    Dann könnte man eher nach einem höher belastbaren Chassis (5" Schwingspule) oder nach einem Chassis das mehr Hub kann (großes X-Max) Ausschau halten.

    Oder beides..... dann wird's aber nicht so richtig günstig werden.

    Und natürlich wie schotte bereit schrub: 8 Ohm oder 4 Ohm?

    Wenn ein mechanische Defekt vorliegt (zu viel Auslenkung), dann könnte in 8 Ohm ein Beyma 18SW1600ND in Frage kommen. (hat evtl. aber einen geringfügig niedrigeren Wirkungsgrad; ich kenne das Yamaha Chassis nicht)

    Ist es nur eine thermische Sache und die Auslenkung kein Problem, dann könnte (soweit das Gewicht egal ist) auch der SB Audience NERO 18SW1000D in Frage kommen. Der hat einen höheren Wirkungsgrad, aber auch nur knapp den halben X-damage des Beymas.

    Der Beyma ist mit dem Neodymmagent halt vergleichsweise leicht, hat eine 5" Schwingspule und eine sehr hohe Auslenkung bevor "kaputt", ist ein Markenchassis und dazu nicht mal teuer.

    Ob dass Tuning dann noch gut passt ist natürlich Glückssache, sofern man das nicht vorher mal mit den Gehäuseparametern der vorhandenen Box simuliert hat.

  • Neues Lichtsetup

    • Fux
    • 2. März 2023 um 12:49

    150.-€ /8 = 18,75.-€

    Ist dann der Maximalpreis pro DMX-Empfänger mit MwSt. gerechnet oder ohne?

    Das Einsparpotential seh ich wohl. Da kostet so ein DMX Empfänger dann weniger als ein Kabel...

  • Ersatz Chassis für Yamaha PA gesucht

    • Fux
    • 2. März 2023 um 10:46
    Zitat von Miguel Borg

    Jup ist Aktiv. Wenn zwei von 4 innerhalb von 30 Monaten ausfallen und das nicht im harten Touring Betrieb sondern nur für Hbby zwecke zeigt das nicht von Qualität. Deswegen wollte ich was anderes haben. Außerdem hat Yamaha 9 Woch Lieferzeit.

    Wenn das so ist, dann heißt das m.E. ganz einfach, dass für die gewünschten Anforderungen zu wenig Material hingestellt wurde.

  • Was haltet ihr von diesem Treiber: PD1845-1N ?

    • Fux
    • 2. März 2023 um 10:42

    Nein, das passt schon noch. Über dies kann ja bei der Abstimmung des Bassreflexports durchaus noch herauskommen, dass wir mehr Länge als die 25cm brauchen, so daß dann entsprechend weniger übrig bleibt. Wenn der Abstand zur Rückwand nur noch 11cm betragen würde, würde ich das quali als um die Ecke gehenden Port betrachten, so dass der 11x11cm Würfel hinten (in der Seitenansicht) dann ganz zum Tunnel und nicht mehr zum Nettovolumen zählen würde. Da sind dann aber die Grenzen fließend, das "springt" nicht von 12 auf 11 cm Abstand plötzlich um.

    Halt:

    Von den 3 hochkant gestellten Brettchen im Tunnel sollen das linke und rechte komplett außen an der Wand anliegen (verleimt), so dass das Tunnelbrett auf diesen aufliegt und wirklich dicht ist.

    Wenn Du das große Tunnelbrett nachträglich einlegst (wir müssen das ja wegen dem Abstimmen nach dem eigentlichen Gehäusebau machen) bekommst Du es sonst zu den Seitenwänden nicht dicht!

    Da eben all diese Faktoren in den Korrekturfaktor der Tunnellänge einfließen, und man daher für jede EInbausituation des Tunnels einen andren Korekturwert bräuchte, empfehle ich halt die praktische Abstimmung wie oben beschrieben.

    Normalerweise wprde man da einen Prototypen bauen, aber da Du ja nicht Unmengen von Bässen bauen willst, sondern nur einen ist der Aufwadn mit dem Prototypen halt ein wenig groß.

    Daher habe ich Drr geraten mit den hochkantstehenden Brettchen zu arbeiten, denn so kannst Du auch ohne Prototypen im "Echtgehäuse" noch die genaue Abstimmung leicht vornehmen.

    P.S.

    Vergiss die Verstrebungen nicht! Alles was die Wände sich hin und her bewegen fehlt an Schalldruck der vorne rauskommt. Hol Dir zu den Verstrebungen gerne Anregungen aus anderen Gehäusen.

  • Gute Class AB Endstufe

    • Fux
    • 1. März 2023 um 17:35

    oha, dann haben das wohl schon mehrere versucht.

    Wenn ich mich recht erinnere waren die Amps die ich meinte noch ein gutes Stück älter.

  • Gute Class AB Endstufe

    • Fux
    • 1. März 2023 um 16:58

    Ich weiß jetzt nicht mehr wer das war, aber von einem Hersteller der wohl mit den Gepflogenheiten in Europa nicht so vertraut war, gab es mal zu Beginn der PWM Endstufen eine Endstufe, wo direkt die Netzspannung (also ohne Schaltnetzteil dazwischen und damit ohne echte Netztrennung) gleichgerichtet, gesiebt und pulsweitenmoduliert wurde. Da dachte man wohl man kann sich ein paar Bauteile sparen.

  • Was haltet ihr von diesem Treiber: PD1845-1N ?

    • Fux
    • 1. März 2023 um 16:52
    Zitat von wummerkiste88

    Okay ich hab jetzt mal ein Prototyp Gehäuse gezeichnet (Bin kein Schönzeichner hahah)

    Der BR Port ist jetzt mal 11cm hoch. Das Gehäuse wurde zusätzlich um 5 cm verlängert. Vorne hab ich jetzt mal 5cm dazu gerechnet für das Gitter und den Hub des Treibers.

    Jedoch die länge des BR Ports wäre jetzt noch interessant zu wissen:/^^ das Volumen der markierten Stelle ist noch unbekannt. Das wird wohl auch noch so 15L haben. Abzüglich den Griffschalen usw. sollte es dann ca. 150-155L ergeben?

    Ist der Ansatz so schonmal gut?


    LG
    0pcGwg.jpg

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    Ja, das gelb Makierte Volumen ist noch unbekannt ebenso wie die veränderung des "Virtuellen" Volumen, das durch die Dämmwatte dazu kommt, aber das ist so schlimm nicht. Abweichungen von wenigen % wirken sich auch nicht gleich so stark aus und wir stimmen das ja eh noch empirisch im Versuch ab.

    Da der Tunnel ja deutlich weniger Fläche als die Membran hat, ist dort die Luftgeschwindigkeit höher, so daß ich den Tunnel eher nicht hinter Gitter und Schaum bauen würde, sondern bis ganz nach vorne durchziehen würde und nur die Schallwand zurückversetzt und mit Gitter etc. bauen würde.

    Weiter sehe ich in der Frontansicht zwar das stehende Mittelbrett im Tunnel, ich würde aber vorschlagen das selbe Brett auch noch mal links und rechts auf die Wände "aufzudoppeln" damit Du dann das "Tunneltrennbrett" oben auf alle 3 drauf befestigen kannst.

    Wir wollen ja für die Abstimmung einfach verschieden lange Tunnelbretter ausprobieren können, und das bekommst Du so viel leichter links und rechts dicht und vernünftig befestigt.

  • Was haltet ihr von diesem Treiber: PD1845-1N ?

    • Fux
    • 1. März 2023 um 14:20

    Bei einem Tunnel der Breite 41,6 cm und einer Höhe von 9,6 cm, also einer Fläche 400 cm² gibt mir AJ Horn als Tunnellänge im 150L Gehäuse getuned auf 39Hz (vgl. oben) 30 cm aus für einen freistehenden Tunnel.

    Da unser Tunnel nicht Freistehend ist, wird der sich akustisch verlängern, so daß wir ihn mechanisch einkürzen müssen.

    So 25 cm könnte ich mir Vorstellen, dass als Startwert für die Tiefe gar nicht schlecht wären.

    Wenn Du Dir nun verschieden Breite Holzbrettchen der Länge 41,4 cm (2mm weniger als die Gehäusebreite, damit's nicht zwickt...) aus Resten schneidest, die du zu verschiednen Tunnellängen zusammenkombinieren kannst.

    Dazu legst Du die Brettchen, oder eine Kombination aus ihnen auf die angesprochenen 3 hochkant stehenden und somit 9,6 cm hohen Auflagebrettchen, die Du links, Mitte und rechts in das Gehäuse am Boden gebaut hast. Wenn Du die Test besonders gut machen möchtest, und die Brettchen vielleicht auch nicht so 100% gerade sind, klebst Du einen Dichtgummi auf die Strinseite und presst das Brettchen gegen das vorige Brettchen, bevor Du es anschraubst.

    Bei welche Abstimmfrquenz du mit den verschieden breiten Tunnelbrettchen jeweils gelandet bist prüfst du ohne weiter Unkosten für Messequipment einfach folgendermaßen:

    Du sicht Dir im Netz einen Funktionsgenerator bei dem du die Frequenz frei einstellen kannst und gibst das Signal über dein Mischpult und Endstufe (obacht, nur wenig aufdrehen) auf den Lautsprecher.

    Du legst die Finger einer Hand leicht auf die Membran des Lautsprechers und variierst schrittweise die Frequenz. Je näher du die Abstimmfrequenz des Tunnels getroffen hast, desto weniger vibriert ide Membran, was Du in deinen Fingern spürst. Hast du nach mehreren Versuchen dich immer mehr dem "Membranstillstand" angenähert und spürst nun bei einer Frequenz praktisch überhaupt keine Membranbewegung mehr, hast du die Tunigfrequenz erwischt.

    DIe schreibst Du Dir nunr auf und vergleichst sie mit deiner angepeilten Tuningfrequnz von 39 Hz.

    Liegst Du im Moment mit der Frequenz der geringsten Membranbewegung noch höher als die 39 Hz macht Du das Tunnelbrett ein wenig länger, liegst Du zu tief, montierst du eine Tunnelbrettkombination die etwas kürzer ist.

    Zwischen Hinterkante Tunnelbrett und Rückwand sollte aber mindesten noch die Tunnelhöhe (hier 9,6 cm) noch frei bleiben.

    Mach diese Versuche immer mit der an die Gehäusewände getackerten Dämmung, da diese auch das akustisch wirksame Volumen beeinflußt.

    Hast Du so die richtige Tunnellänge ermittelt, notier dir den Wert, dann schraub die Versuchsbrettchen raus, schneide aus dem "guten" Holz das Tunnelbrett dieser Länge ab und leime und verschraube es endgültig auf den 3 Hochkantleisten, so daß keine Spalte offen bleiben.

  • Was haltet ihr von diesem Treiber: PD1845-1N ?

    • Fux
    • 1. März 2023 um 10:55

    Kein Problem, wir haben alle mal angefangen und ich beantworfte Fragen gerne wenn ich sehe, dass jemand sich dafür interessiert und auch wirklich Mühe gibt.

    Ja, Nettovolumen ist das Innenvolumen der Kiste, abzüglich durch das Chassis verdrängte Volumen, abzüglich des Bassreflexkanals (wobei ich bei deiner Zeichnung das "Eck unten rechts" noch zum Nettovolumen dazu zählen würde, solanger der Abstand des "Tunneltrennbretts" von der Rückwandnoch deutlich größer ist, als die Tunnelhöhe). WEiter gehen weg das Volumen der Griffschalen, Verstrebungen etc.

    Durch das Einbringen von Dämmwatte z.B. an den Wänden vergrößert sich das "virtuelle" Volumen wieder etwas, obwohl es natürlich rein geometrisch weniger werden würde.

    Aber gerade eben deshalb machen wir die genaue Bassreflexabstimmung dann am lebenden Objekt und nicht in der Simulation.

    Undbedingt solltest Du die Schallwand zurückversetzten. Du brauchst Platz für den Hub der Membran, den Akustikschaum, das Gitter und das Gitter soll ja auch noch 2-3 mm gegenüber den Wänden zurückstehen.

    Ein guter Starpunkt für die Tunnelgröße ist mal ein Drittel der Membranfläche, also bei grob 1200 cm² die so ein 18"er hat, etwa 400 cm².

    Da ich für den "abstimmbaren" Tunnel links, recht und in der Mitte ein "hochkant stehendes Brett" auf denen man das "Tunneltrennbrett" (was den Tunnel zum Restvolumen teilt) auflegen und auch durch weitere Bretter verlängern kann, vorsehen würde,

    wären bei 470 mm Innenbreite dann noch 470mm - (3 x18 mm) = 416 mm übrig.

    400 cm² durch 41,6 cm effektive Breite = 9,6 cm Tunnelhöhe, das heißt Deine 10 - 12 cm würden schon mal gut passen!

    An die Tunnellänge wagen wir uns dann im nächsten Post!

  • Was haltet ihr von diesem Treiber: PD1845-1N ?

    • Fux
    • 1. März 2023 um 07:42

    Versteh mich nicht falsch, aber zuerst dikutieren wie man den besten Kuchen backt und dann zum Schluß nach der Fertigbackmischung fragen...

    Ich glaube, daß man zum Bilder einfügen erst eine gewisse Anzahl von Posts braucht. (bin mir da aber nicht sicher)

    Wenn das dann freigeschaltet ist, findest Du unten bei deinem "Texteditor", wo Du die Texte schreibst, eine Schaltfläche "Dateianhänge". Da drückst Du drauf und dann kannst Du von deinem Rechner Bilder hochladen und anschließend einfügen.

    Falls Du noch weiter Fragen zu Seitenverhältnisen für eine Lautsprecherbox, Bassreflextunnel etc. hast, kannst Du gerne fragen. Aber ein wenig Eigeninitiative ist halt beim Selbstbau auch gefragt. ;)

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