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Beiträge von Fux

  • Abstrahlcharakteristik von Wärmepumpen

    • Fux
    • 29. November 2025 um 00:40

    Die tiefen Frequenzen strahlt eine Wärmepunpe natürlich wie auch ein Lautsprecher omnidirektional ab.

    Wenn die mit ein wenig Abstand zum Haus auf einem Betonfundament frei steht, ist die Schallübertragung über den Boden bei normaler Gründung des Hauses und normalen Bodenverhältnissen vernachlässigbar.

    Ist die Wärmepumpe/Außeneinheit allerdings über eine Konsole an der Hauswand montiert, sieht die Sache mit der Schallübertragung natürlich anders aus.

    Kommt einem der Schall bei einem Haus (besonders in Holzrahmenbauweise, aber auch bei "massiven" Konstruktionen mit WDV-System) innen lauter als außen vor, liegt es i.d.R. daran, dass die Eigenresonanz der Wandkonstruktion in einem Frequenzbereich liegt, der durch die Schallquelle angeregt wird. (gedämpftes Feder-Masse-System)

    Zwischen den verschiedenen Wärmepumpenmodellen der verschiedenen Hersteller gibt es gravierende Unterschiede in der Betriebslautstärke, so dass ein Vergleich vor der Anschaffung auf alle Fälle lohnt.

    Achtung bei den Herstellerangaben. Diese sind nicht immer auf die selbe Entfernung bezogen und auch manchmal für einen "Nachtmodus" angegeben, bei dem die Wärmepumpe nur einen Teil ihrer Nennleistung erbringt.

    Auch durch geeignete Geometrie der Lüfterflügel läßt sich die Lautstärke bei gleichem Luftdurchsatz deutlich reduzieren.

    Wenn die Wärmepumpe nah am Haus steht und die Luftströmung im rechten Winkel zur Wandfläche steht, muss natürlich die kalte Abblasluft weg von der Wand und nicht hin zur Wand orientiert sein. Andernfalls gibt es Kondensationsprobleme auf der Wand wegen dem kalten Abluftstrom und damit verstärktes Algenwachstum auf dem Putz.

  • Diskussion Frequenweichenentwicklung (Flankensteilheit / CD-Horn Entzerrung)

    • Fux
    • 29. November 2025 um 00:09

    Interessant!

    Den TT beweiche ich meist relativ "einfach", soweit das die Konstruktion zuläßt.

    Also typischerweise ein Boucherot-Glied parallel zum TT und dann einen 12dB Tiefpass dazu.

    Die Optimierung des Frequenzgangs bezüglich des Abstrahlwinkels mache ich meist so auf halbem Weg zum Nennabstrahlwinkel. Sprich bei einem 60 Grad Horn so etwa 15 Grad neben der Achse, da ja direkt auf Achse eher weniger Leute stehen.

    Bei deinem kompakten 8" Top wirst Du wohl so irgendwo um 2,2kHz herum trennen.

    Tiefer geht das ja auch mit den genannten Treibern und Horn kaum.

    Das 8" Chassis würde bei 2,2kHz etwa einen Abstrahlwinkel von etwa 70 Grad haben. (-6dB Punkt)

    Das XT120 hat nominell 90x60 Grad, so dass eine Übergangsfrequenz von 2,2 kHz einen Kompromiss zwischen horizontaler und vertikale Abstrahlung ergeben würde.

    Nach Datenblatt des XT120 hat das Horn bei 2,2kHz aber eher 85 Grad, sowohl vertikal als auch horizontal.

    Das würde theoretisch eine Trennung bei etwa 1,8kHz erfordern, da dort das 8" Chassis auch etwa in 85 Grad abstahlt. Das kann aber die Horn-Treiber Kombination nicht.

    Die nominelle (unterschiedliche) Anstrahlung in beide Ebenen besteht eher nur zwischen 3 und 5 kHz. Weiter oben fällt dann der horizontale und vertikale Abstrahlwinkel praktisch wieder zusammen.

    Die leichte Einschnürung bei einer Übergangsfrequenz von 2,2 kHz ist aber meiner Meineung nach zu verschmerzen.

    Hast Du Bilder oder Messungen zu Deinem Projekt?

  • Diskussion Frequenweichenentwicklung (Flankensteilheit / CD-Horn Entzerrung)

    • Fux
    • 28. November 2025 um 11:57

    Eine systematisch wissenschaftliche Untersuchung an Passivweichen habe ich nicht durchgeführt, aber mal als Start ist es sicher nicht verkehrt mit einem Spannungsteiler am Treiber den Pegel auf den Wirkungsgrad des Weges darunter anzupassen.

    Ob man dann passiv mit einem 12dB oder 18dB Hochpass arbeitet, würde ich davon abhängig machen, wie sich der natürlich Pegelabfall der Treiber-Horn Kombination um die Trennfrequenz herum verhält.

    Ich gebe mir z.B. vor, dass ich eine akustische Flankensteilheit (also Treiber-Horn Frequenzgang + Passivweiche) von 24 dB/oct. haben will und schaue dann, ob ich das mit einer Spule und einem Kondensator hinbekomme, oder ich zwei Kondensatoren für eine Filterschaltung 3. Ordnung brauche.

    Weiterhin ist auch der Laufzeitversatz zwischen der Treiber Horn-Kombination und dem Weg darunter entscheidend, denn ich möchte ja mit der Phasenverschiebung in Summe (mechanischer Versatz der Schallentstehungszentren + Phasendrehung der Weiche) bei der Übergangsfrequenz keinen Phasensprung haben.

    Dabei nie vergessen, dass man den Hochtöner ja auch verpolt anschließen kann, um eben eine entsprechenden "Verschiebung"/"Drehung" der Phase bei der Trennfrequenz zu erzielen.

    Die Trennfrequenz ist ja auch nur bedingt frei wählbar, da man ja je nach Flankensteilheit der Weiche und der maximalen lineraren Auslenkung der Treibermembran nich beliebig tief trennen kann und zum anderen der Abstrahlwinkel bei der Trennfrequen zwisichen Treiber-Horn Kombination und dem Weg darunter nicht springen, sondern annähern gleich sein soll.

    Trotz gleicher Ordnung (typischerweise 2. oder dritter Ordnung) des Filters läßt sich die Flankensteilheit der Trennung ja in noch im weiten Bereich durch die Konjugation (Verhältnis) von Kondensator(en) zur Spule beeinflussen. (Der Wert der Bauteile nach "Berechnung" passt ja eigentlich nie)

    Oftmals läßt sich durch einen Widerstand in Reihe zur Spule des Hochpasses noch etwas Feintuning betreiben.

    Die Entzerrung eines Abfalls zu den Höhen hin kann man dann durch einen kleinen Kondensator parallel zum Serienwiderstand des Spannnungsteilers versuchen.

    Je nach Erfordernis kann es auch nötig sein, den Wert des Serienwiderstands durch zwei Widerstände in Serie zu realisieren und nur einen davon mit dem kleinen Kondensator zu überbrücken.

    Bei der Dimensionierung dieses passiven High-Shelf Equalizers ist aber zu berücksichtigen, dass ein Horn, welches keine perfekte CD Charakteristik besitzt, eine Bündelung der Höhen auf Achse haben wird. Daher wird dann die Entzerrung einen Kompromiß darstellen müssen, damit off Axis noch genug Hochton ankomme, es aber auf Achse nicht zu viel Höhen werden.

    Soweit mal zum einfachsten naheliegenden Vorgehen.

    Jetzt gibt es aber auch Horn Treiber Kombinationen, bei dem eine Weiche wie oben beschrieben nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen führt.

    Zum Beispiel kann ein Mittenbuckel einem das Leben schwer machen, der zu tieferen Frequenzen erst mal wieder abflacht, bevor der Roll off am unteren Übertragungsende der Treiber-Horn Kombination einsetzt. Hier lohnt es sich z.B. mit einem Sperrkreis den Buckel flachzuziehen, um dann bei der weiteren Weichenentwicklung es mit einem gutmütigeren Frequenzverlauf einfacher zu haben.


    Das ist natürlich jetzt alles recht allgemein, aber nicht umsonst ist eine gute Passivweiche nicht mal schnell zusammengestrickt.

    Es gibt auch recht unglückliche Paarungen aus Lautsprecherkonuschassis, Schallführungen, Treibern und Mittelhochtonhörnern, die eine extrem aufwändige Passivweiche fordern würden um ein gutes Ergebnis zu bekommen. In solchen Fällen würde ich dann eine andere Lautsprecherkombination/Konstruktion vorziehen, die einem die Passivweichenkonstruktion einfacher macht, oder eben aktiv trennen.

    Was zum Beispiel passiv nie wirklich gut funktioniert, ist ein extrem langes Mittelhochtonhorn, wo also der Treiber sehr weit hinten sitzt, mit einem direktstrahlenden Konuschassis passiv zu trennen.

    Dazu müßte man das Konuschassis mit mehreren kaskadierten passiven Allpässen sehr weit nach "hinten" holen, was mit vernünftigem Aufwand nicht machbar wäre.


    Falls es Dir "bassking67" um eine spezielle Konstruktion geht, kannst Du gerne mehr Details liefern.

  • Mein Arbeitsplatz LICHT - Fotos von durchgeführten Beleuchtungen

    • Fux
    • 25. November 2025 um 21:42

    1987 in einer Disco mitten in Budapest.

    Die Steuerung der Lichtanlage erfolgte über normale Lichtschalter, die ein hypernervöser Bediener im Rhythmus der Musik betätigte.

    Interessanter fand ich aber den Ton:

    Als Zuspieler zwei Kassettendecks und zum Vorhören hatte der DJ einen Telefonhörer mit einer 6,3mm Klinke, den er abwechselnd in die Kopfhöhrerausgänge der Kassettendecks steckte.

    Die Getränkepreise (0,5- DM für ein Whiskey-Cola) waren aber für eine Großstadtdisco auch entspannt.

    Endstufen waren alle selbstgebaut, wobei die Spannungsfestigkeit der Bauteile die Leistung auf etwa 100W an 8 Ohm beschränkten.

    Insgesamt aber eine wirklich lustige Konstellation und der Beweis dafür, dass mit wirkungsgradstarken Lautsprechern und der nötigen Motivation man auch aus fast nichts mit der nötigen Menge Enthusiasmus etwas machen kann.

  • Tips für PA Komponenten für Kinoraum

    • Fux
    • 25. November 2025 um 21:24

    Das wäre für mich eine Grundsatzfrage.

    Entweder ich kann selbst dahinter stehen, dann gibt das vollen 150%igen Einsatz, solange ich kein Geld mitbringen muss. Oder es möchte jemand etwas, was ich selbst nicht vertreten kann, dann soll das gerne jemand anders machen, bevor es nachher, wenn es nicht vernünftig läuft, heißt, das hätte ich gemacht.

    Just my 2 Cent

  • Installation in einem kleinem club Topteile zur Wahl HK VT112, GAE 122T oder PS15

    • Fux
    • 20. November 2025 um 23:14

    In den alten PS15 war zwar ein B&C Treiber drinnen, aber das müßte der DE75 gewesen sein.

    Ersatzmembranen dafür gibt es noch.

    Der DAS Treiber ist eher so ein Ungetüm wie die alten JBL 2"er (2445/2446), da klingt einer B&C Treiber mit 3" Schwingspule wie DE750 und DE75 sicher besser, auch wenn diese natürlich auch irgendwo über 10 kHz ihre Breakups haben.

    Ich würde in den Tops keine 15"er haben wollen und auch keine 1" Treiber, aber das ist nur meine ganz persönliche Einschätzung.

    Natürlich sind das alles etwas in die Jahre gekommene Lautsprecher, aber diese wären mir allemal lieber als neue, billige, vom Hersteller "betriebswirtschaftlich optimierte" Geräte mit "Spielzeugchassis" drinnen, die ähnlich viel kosten wie die alten gebrauchten.

  • Outline Formula Modulo Road System Subs - wie bestücken?

    • Fux
    • 20. November 2025 um 22:57

    Der "Schutzkondensator" vor so einem Treiber ist i.d.R. so dimensioniert, dass er erst mindestens eine Oktave unterhalb der Trennfrequenz wirksam ist und somit beim Aktivbetrieb und richtigem Anschluss nicht störend in Erscheinung tritt.

    Er ist eher dafür da, falls irgenein "Profi" die Kabel/Stecker falsch belegt hat, und der Hochtöner das Signal von Bass oder Mitteltöner abbekommt, dieser nicht sofort über den Jordan geht.

  • Tips für PA Komponenten für Kinoraum

    • Fux
    • 18. November 2025 um 23:23

    Die Anforderung an Amps und Weiche sind, dass sie "optisch passen", und irgendwo "PA" draufstehen soll, verstehe ich das richtig?

    Ich würde anstatt einer Aktivweiche eher einen günstigen Digitalcontroller vorsehen, da man damit deutlich mehr Möglichkeiten zur Anpassung hat.

    Noch etwas: Falls das Ansteuergerät (PC?) ganz normale -10dBV Ausgänge hat. Damit kann man eine PA Endstufe nicht mal annähernd aussteuern, ganz abgesehen davon dass die Ausgänge an einem PC asymmetrisch sind und an den PA Endstufen die Eingänge symmetrisch beschaltet.

    Ein Amp wie der S-100 MK II gebrückt an 4 Ohm (Center) geht schon mal überhaupt nicht, da ist die Last viel zu niederohmig für das Gerät.

    Wenn die Optik eine wichtige Rolle spielt, gehe ich davon aus, dass das Rack mit den Endstufen nicht in einem separaten Technikraum, sondern in dem 40 qm Heimkino mit drin steht.

    Dann würden für mich Endstufen mit Lüftern drin, wie die letzen beiden erwähnten, schon mal rausfallen.

    Bei der vorhandenen Budgetierung für die Amps und die gewünschte Anzahl der Gesamtkanäle erübrigen sich ja praktisch jegliche anderen Amp-Modelle abseits der t.amp Flotte, bzw. dürften andere für einen ähnlich geringen Preis auch nicht besser sein.

    Mir käme hier der Einsatz eines potenten AV-Receivers plus eines Aktivmoduls (ohne Lüfter) für den Subwoofer fast sinniger vor.

    P.S.

    Der Centerlautsprecher sollte tonal zu vorne links und rechts passen und eher nicht so ein Lautsprecher wie die Surroundboxen sein. Da kommen typischweise ja die Stimmen raus, was bei einem klassischen Kinofilm das Wichtigste überhaupt ist.


    Bei begrenztem Budget für ein Heimkino wäre mein Ansatz zwei große, professionelle (gebrauchte) Lautsprecher für vorne links und rechts, ganz normal in stereo. Und dann den Aufwand lieber in das Verbessern der Raumakustik stecken, um über einen weiten Frequenzbereich eine gleichmäßig kurze Nachhallzeit zu erreichen, stehende Wellen (Raummoden) zu bedämpfen und Reflexionen von den Begrenzungsflächen zu minimieren.

    just my 2 cent

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • Fux
    • 18. November 2025 um 22:22

    Was für ein schönes PCM 60 auf dem vorletzten Bild! :)

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • Fux
    • 18. November 2025 um 13:51

    Keine Angst, hier läuft alles noch konventionell über NI.

    ( = natürliche Intelligenz ;)

  • Ungewöhnliches Kompressionsverhältnis des Druckkammertreibers in der Meyer Sound UPJ

    • Fux
    • 18. November 2025 um 13:38

    DIe UPJ von Meyer Sound habe ich zwar in der Vergangenheit schon öfter genutzt, aber noch nicht offen gehabt.

    Meine Frage hierzu:

    Im Datenblatt gibt Meyersound einen Membranduchmesser/Schwingspulendurchmesser des Treibers (MS-75J) von 3" an (genaugenommen sind es wohl 2,92"), und einen Durchmesser am Austrittshals von nur 0,75" (!).

    Das entspräche einem Kompressionsverhältnis von etwa 16:1 und wäre für einen Druckkammertreiber extrem hoch und völlig unüblich.

    Ich würde bei einem derartigem Kompressionsverhältnis hörbare Artefakte erwarten, die hier aber nicht vorhanden sind.

    Hat schon mal Jemand bei der UPJ Treiber und Horn auseinander gehabt und kann mir sagen, wie Meyer den Übergang von 3" auf 0,75" (mit möglicherweise einem ganz besonderen Phaseplug?) bewerkstelligt, dass diese völlig unübliche Paarung funktioniert?

    Ein Bild oder Link dazu wäre natürlich der Wahnsinn, aber ich würde mich über jedwede Antwort freuen!

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • Fux
    • 18. November 2025 um 08:51

    Ich seh das zumindest so, dass der Fachmann mit großer fachlicher Expertise leichter sich ein wenig Redekunst aneignet, als ein technisch völlig ungebildeter Redner das technische Knowhow des Fachmanns.

    Jammern bringt einen ja nicht weiter.

    just my 2 cent

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • Fux
    • 17. November 2025 um 18:53

    Alles richtig, ich sehe die Sache auch äußerst kritisch, aber auch noch unter einem ganz anderen Aspekt:

    Wenn Leute, welche Ihre Texte die letzten 50 Jahre immer selbst formuliert haben, sich bei einigen lästigen Texten das von der KI vorformulieren lassen, mag das ja noch angehen oder eine Arbeitserleichterung sein.

    Die jungen Leute, die da aber in Zukunft so damit aufwachsen, dass sie gar nie mehr vor der Herausforderung standen selbst etwas zu formulieren und zu Papier zu bringen, sind dann völlig aufgeschmissen wenn es darum geht mal ohne KI ein paar Seiten Text in vorzeigbarer Formulierung abzusondern.

    Das finde ich fast noch krasser als die eine oder andere unsinnige KI Antwort.

    Dass dem rhetorisch fitten aber fachlich völlig unbeschlagenem mehr geglaubt wird, als dem ausgewiesenen Fachmann der weniger redegewandt ist, ist sehr bedauerlich, war aber leider schon immer so.

    Das einzige was dem letzteren von Beiden hilft, ist eigentlich nur sich neben dem Fachwissen auch etwas darum zu kümmern seine Expertise in leicht verständliche und plakative Worte zu fassen, weil die Menschen ändern werden wir leider nicht.

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • Fux
    • 17. November 2025 um 17:27

    Dass das bei uns auch "Bridle" heißt war mir schon bewußt, wie ich schrub.

    Ich wollte halt mal testen, was die KI in diesem Falle dazu sagt, da sie in anderen Fällen mal voll daneben lag, oder auch schon mal "funktioniert" hatte.

    Das Problem ist dabei natürlich, wenn der Fragesteller die Anwort nicht bewerten kann, oder seine Frage schon falsch formuliert hat und dann auf Biegen und Brechen das Ergebnis als "einzige Wahrheit" hinnimmt.

    Es kommt halt immer auch auf die Komplexität der Aufgabenstellung an.

    Wenn mir das Navi z.B. nur die schnellste Route nach Oslo berechnen soll, dann habe ich da wenig Bedenken, dass das Ergebnis schlechter ist als ich es in der selben Zeit hinbekomme.

    Ich käme aber deswegen nicht auf die Idee der KI zu sagen: "Plane mir bitte mein Haus..."

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • Fux
    • 17. November 2025 um 14:54

    Ich habe mal die "böse" KI befragt, um zu sehen ob die Vermutung dass es im deuchtschen keinen speziellen Fachausdruck dafür gibt, bestätigt wird.

    Hier das Ergebnis:

    Ja, in der Praxis des Riggings in Deutschland wird der englische Begriff "Bridle" oft unverändert übernommen.
    Es gibt jedoch auch deutsche Umschreibungen oder Fachbegriffe, die je nach Kontext verwendet werden:

    • Lastdreieck: Dies beschreibt die Geometrie der Anordnung, bei der die Last von einem Punkt auf zwei höhere Punkte verteilt wird.
    • Y-Gehänge oder V-Gehänge: Diese Begriffe beziehen sich auf die Form der verwendeten Anschlagmittel.
    • Anschlagseil/Anschlagmittel (in Y-Form): Eine beschreibende Bezeichnung.
    • Lastverteiler: Ein allgemeinerer Begriff, der die Funktion beschreibt.

    Der Begriff "Bridle" ist in der Veranstaltungstechnik und im technischen Rigging so etabliert, dass er in Fachkreisen problemlos verstanden wird und häufig in technischem Deutsch verwendet wird, wie in technischen Dokumentationen ("Bridle-Höhe").

    Ein einzelnes, exaktes deutsches Wort, das nur diese spezifische Funktion (1 Punkt auf 2 Punkte verteilen) beschreibt und allgemein gültig ist, hat sich im technischen Jargon nicht durchgesetzt; meist bleibt es beim englischen Begriff oder einer beschreibenden Umschreibung.

    Zitat Ende.


    Also am ehesten "Lastdreieck" oder Y-Gehänge, was ich aber für eher wenig gebräuchlich halte.

    Und schließlich kennt m.E. auch jeder der mit Rigging zu tun hat, auch wenn er nicht fließend Englisch spricht, den Begriff "Bridle".

  • I don't need that, 2.0

    • Fux
    • 17. November 2025 um 13:12

    Gehört der Bierhalter nicht sicherheitshalber unter das Pult anstatt darüber?!? ;)

    (Wobei Bier im Pult noch das geringere Übel ist gegenüber klebrigem Cola....)

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • Fux
    • 17. November 2025 um 13:08

    Das wird das Backstagebier sein, da im Laden wahrscheinlich keine extra Künstlergardarobe vorhanden ist.... ;)

  • HK VT212 MKII Tiefmitteltöner Ersatz/ Allgemeines Konzept

    • Fux
    • 13. November 2025 um 21:48

    Jeweils vier 21"er auf eine VT212?

    Und jetzt noch Kickbässe dazwischen. Im Ernst?

    Erwartet man da wahre Pegelwunder von der direktstrahlenden doppel 12" Box, oder werden provokant gefragt die Frequenzen größer 150 Hz im Allgemeinen eher als störend empfunden? ;)

  • HK VT212 MKII Tiefmitteltöner Ersatz/ Allgemeines Konzept

    • Fux
    • 13. November 2025 um 15:14

    Wenn die 12"er noch keine Defekte an Membrane, Sicke etc. haben und auch nicht die Spulen im Luftspalt kratzen würde ich die einfach weiterhin so betreiben, wie es auch der Vorbesitzer getan hat.

    Man kann ja zum Verlgiech einfach mal bei einer Box die Lautsprecher von der Weiche abklemmen und aktiv bei 1200 oder 1300 Hz trennen (je nach Filter mal zum Testen den Hochtöner verpolen oder gegebenenfalls ein passendes Delay auf die 12"er geben).

    Betreibt man daneben die andere Box wie bisher it der internen Passivweiche, kann man ja zwischen beiden Boxen umschalten bzw. hin und her blenden und schauen wie groß die Abweichung ist.

    Zur Lautstärke & Personenzahl:

    Mit zwei von den Boxen kann man einen Redner durchaus so verstärken, dass 1000 Personen die leise sind und zuhören wollen locker genug Pegel bekommen.

    Andersrum können zwei von den Lautsprechern für 300 Gäste, die sich voll die Kelle geben wollen deutlich zu wenig sein.

    Ich gehe jetzt mal schon davon aus, dass da noch Bassboxen dazu kommen, oder?

    Mit den Topteilen alleine sehe ich bei "normaler" Musik mit Bassanteil dann die Anzahl wie viel man damit mit ordentlicher Lautstärke beschallen kann noch deutlich drunter.

  • HK VT212 MKII Tiefmitteltöner Ersatz/ Allgemeines Konzept

    • Fux
    • 13. November 2025 um 14:15

    Der DAS K-8 Druckkammertreiber ist ein ganz klassischer 2" Treiber mit 4" Schwingspule und in etwa vergleichbar mit dem bekannten JBL 2445/2446.

    Der sollte mit jeder vernünftigen doppel 12" Bestückung zusammen zum Spielen zu bringen sein.

    Dass die vorhandene Weiche aber ganz ohne Anpassungen dazupasst ist eher unwahrscheinlich.

    Der bei den EV HP64 angegebene nominelle Abstrahlwinkel von 60x40 Grad wird erst bei sehr hohen 1,7 bzw. 1,8 kHz erreicht.

    Würde man wirklich so hoch trennen ergibt sich ein sehr unschönes Abstrahlverhalten in der vertikalen auf Grund der großen Entfernung des unteren 12"ers vom Horn.

    Trennt man um untersten Limit des Horns, also bei 1 kHz, ist der Effekt nicht mehr ganz so ausgeprägt, man handelt sich aber eine Aufweitung im nominellen Abstrahlverhalten des Horns ein.

    Es gäbe natürlich auch noch die Möglichkeit den unteren 12"er früher auszukoppeln, was die Weichenkonstruktion aber deutlich verkomplizieren würde.

    Wenn es so richtig "oldschool" sein soll, dann würde ich einfach bei etwa 1200 Hz trennen (wenn keine neue Weiche etnwickelt werden soll/kann, dann eben aktiv) und über die Nachteile nicht länger nachdenken. ;)

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
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