Die tiefen Frequenzen strahlt eine Wärmepunpe natürlich wie auch ein Lautsprecher omnidirektional ab.
Wenn die mit ein wenig Abstand zum Haus auf einem Betonfundament frei steht, ist die Schallübertragung über den Boden bei normaler Gründung des Hauses und normalen Bodenverhältnissen vernachlässigbar.
Ist die Wärmepumpe/Außeneinheit allerdings über eine Konsole an der Hauswand montiert, sieht die Sache mit der Schallübertragung natürlich anders aus.
Kommt einem der Schall bei einem Haus (besonders in Holzrahmenbauweise, aber auch bei "massiven" Konstruktionen mit WDV-System) innen lauter als außen vor, liegt es i.d.R. daran, dass die Eigenresonanz der Wandkonstruktion in einem Frequenzbereich liegt, der durch die Schallquelle angeregt wird. (gedämpftes Feder-Masse-System)
Zwischen den verschiedenen Wärmepumpenmodellen der verschiedenen Hersteller gibt es gravierende Unterschiede in der Betriebslautstärke, so dass ein Vergleich vor der Anschaffung auf alle Fälle lohnt.
Achtung bei den Herstellerangaben. Diese sind nicht immer auf die selbe Entfernung bezogen und auch manchmal für einen "Nachtmodus" angegeben, bei dem die Wärmepumpe nur einen Teil ihrer Nennleistung erbringt.
Auch durch geeignete Geometrie der Lüfterflügel läßt sich die Lautstärke bei gleichem Luftdurchsatz deutlich reduzieren.
Wenn die Wärmepumpe nah am Haus steht und die Luftströmung im rechten Winkel zur Wandfläche steht, muss natürlich die kalte Abblasluft weg von der Wand und nicht hin zur Wand orientiert sein. Andernfalls gibt es Kondensationsprobleme auf der Wand wegen dem kalten Abluftstrom und damit verstärktes Algenwachstum auf dem Putz.