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Beiträge von Fux

  • Wie viele Personen Max.

    • Fux
    • 10. Januar 2023 um 11:04

    Es wird ja sehr oft gefragt, wie viele Personen mit einer gegebenen Anlage beschallt werden können oder welche Anlage für eine fixe Anzahl von Personen die richtige ist.

    Mir erschließt sich der Sinn dahinter jedesmal nicht so ganz.

    Technisch gesehen geht es doch eigentlich darum, in welcher Entfernung die Anlage noch einen bestimmten Pegel über einen vorgegebenen Frequenzbereich ("verzerrungsfrei") erzeugen kann und das mit welchem Abstrahlwinkel. Im nächsten Schritt dann darum, ob die Topteile arrayfähig sind, um gegebenenfalls für eine breitere Abdeckung (oder höhreren Pegel unter Inkaufnahme gewisser Kammfiltereffekte) mehrere gleichartige zusammenstellen/-hängen zu können (nebeneinander bzw. übereinander)

    Ob da dann nur ein Zuhöhrer 30 Meter Entfernung steht oder mehrere Leute, ist dem Schall doch einerlei.

  • Treiberwahl für 12" midhorn und Treiberwahl Visaton mb115/b

    • Fux
    • 5. Januar 2023 um 23:37

    Evtl. käme dann für Deine Anwendung der sehr preisgünstige Oberton 12L300 in Frage. Kannst Dir ja mal ansehen.

  • Billigster Limiter/DSP für Kneipe

    • Fux
    • 5. Januar 2023 um 18:32

    Gemütliche Kneipe ist unbezahlbar. Da reicht es auch wenn die Beschallung nicht gerade nervt, sondern einigermaßen erträglich Musik herausplätschert. Man geht ja auch nicht direkt zum Musikhöhren hin... :)

  • Billigster Limiter/DSP für Kneipe

    • Fux
    • 5. Januar 2023 um 18:19

    Ist natürlich hier Off topic, da die Lautsprecher ja nicht zur Disposition stehen, aber jahzehntelang erprobt und 100% kneipentauglich: Mit 2 unter die Decke gehängten Kisten mit je 8 Breitbändern in der gewinkelten Schallwand ist das Problem auch ohne Limiter gelöst. Denn wo kein Hochtöner drin ist.... ;)

  • Treiberwahl für 12" midhorn und Treiberwahl Visaton mb115/b

    • Fux
    • 5. Januar 2023 um 18:02

    Wenn Du das 12" Mitteltonhorn klassisch bei 250 Hz rum nach unten trennen willst, dann kannst Du nach einem kurzhubigen 12" bei dem die Schwingspule in ihrer Länge fast die ganze Länge des Luftspaltes auffüllt (Antrieb!) nehmen. Oder anders gesagt einen 12"er mit sehr hohem Wirkungsgrad und sehr hohem EPB. Wenn du den Bassreflexkanal auch im Betrieb als solchen nutzen möchtest, also die Box tiefer getrennt werden soll, dann sollte der Treiber unter einem gewissen Wirkungsgradverzicht nicht ganz so extrem kurzhubig sein. Der erwähnte B&C ist so ein ganz auf Wirkungsgrad getrimmter Zeitgenosse. Der RCF L12P110K geht auch in diese Richtung.

    Der Beyma 12G40 ist gar nicht auf extremen Wirkungsgrad getrimmt. Das ist eher ein klassischer Bassreflextreiber mit tiefer Resonanzfrequenz und schon mehr Hub.

    Der E120 mit seiner Metalkalotte ist ein "Senior-Member" in der Kategorie der Wirkungsgradstarken 12"er und gebraucht und gut in Schuß (reconed) wahrscheinlich teurer al eine neuer aktuellerer Treiber.

    Also je nach verfolgtem Einsatzbereich wird das "richtige" Chassis ein anderes sein.

    Nach oben hin sollte bei aller spätestens 1200 Hz getrennt werden, womit preisgünstige 1" Treiber bzw. kleine Hochtonhörner praktisch schon mal ausfallen.

    Schau auf alle Fälle auch, dass Du die doch erheblichen Laufzeitunterschiede, die sich in Deinen unterschiedlichen Wegen ergeben werden, am Controller ausgleichst.

    Sollen die 12"er in deinem Horn eher auch etwas historisch, so wie das Horn selbst, sein, oder möchtest Du mit aktuellen Treibern bestücken?

  • Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)

    • Fux
    • 5. Januar 2023 um 17:29

    Nein, den theBox 4" Coac kenne ich nicht.

    Billig sind die von mir in die Auswahl gekommenen Coäxe sicher nicht.

    Aber wenn ich mir schon die Arbeit der Weichenentwicklung und des kompletten Boxenselbstbaus mache, dann soll da auch ein optimales Ergebnis rauskommen, sonst ist es mir den ganzen Aufwand nicht wert. Und billige Lautsprecher gibt es heutzutage ja schon genug fertig zu kaufen. Da lohnt das Selbermachen ja wirklich nicht, wenn man mit deren Qualität zufrieden ist.

  • Damals war alles besser …

    • Fux
    • 31. Dezember 2022 um 10:04

    Vieles ist heute wirklich gewichtsmäßig leichter und transportabler geworden und natürlich hat sich alles technisch auch weiterentwickelt, keine Frage.

    Nur wer nicht auf einem Soundcraft 200B und einem klassischen Hörnerstapel eine Kapelle ordentlich zum klingen gebracht hat, der wird das heute auf einem digitalen Mischpult“Raumschiff“ und dem teuersten Linearray auch nicht hinbringen.

    Es steht und fällt doch immer noch alles mit dem der das ganze Gerödel bedient.

    Man hat auch in den 80ern mit der damaligen Technik einen klasse Sound machen können und kann es natürlich mit der heutigen Technik auch. Ob das heute automatisch immer besser klingt, nur weil bessere Technik verfügbar ist, sei mal dahingestellt.

    P.S.

    Hatte ich schon mal erwähnt, dass mir so richtig gute Lowmids gefallen? ;)

  • Damals war alles besser …

    • Fux
    • 29. Dezember 2022 um 23:56

    Na, das mit den Hörnern sollten wir wohl nochmal nachlesen, gell? ;)

  • Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)

    • Fux
    • 29. Dezember 2022 um 23:44

    Der FaitalPro 12HX500 wäre es geworden, wenn ich kein extra Horn hätte vor dem Treiber haben wollen.

    Das haben auch schon andere neuerdings in ihren 12“ Coax Monitoren verbaut… ;)

    Das ist auch ein echtes Sahne-Chassis!

  • Damals war alles besser …

    • Fux
    • 29. Dezember 2022 um 19:33

    Dass früher die PA's schlechter geklungen haben, kann man glaube ich nicht verallgemeinern.

    Ich erinnere mich noch an Hot Chocolate in einem Festzelt mit Martin Audio und zwar je Seite

    oben ein F2 Rack mit zwei 3er Zitronenpressen Modulen, und drei 2" Treiber Modulen, drunter ein F2 Rack mit 3 Mitteltonmodulen (die 12" ATC auf den 5,5" Hornhals mit schönen Phaseplug), dann 4 Stück F2B (Doppel 15" Hörner) und drunter noch 2 FSX (2x18" BR) als Sublows. Das Ganze über die originalen analogen Systemcontroller 5-weg Aktiv angefahren (es waren für Stereo wegen dem Sublow dann insgesamt 3 Systemcontroller). Im Bass waren als Amps sogar die schwarzen CROWN Studio Referenz im Einsatz. Das klang schon sehr amtlich.

    Auf irgendwelchen Wald und Wiesen Partys war das das natürlich damals ebensowenig Standard wie heutzutage ein Meyer Linearray beim Feuerwehrfest.

    Man musste halt auch damals einen gewissen Aufwand betreiben und wissen was man tut, damit es ordentlich klingt, und daran hat sich bis heute, trotz modernerer Technik, rein gar nichts geändert.

    Nur der Vollständigkeit halber:

    Natürlich war die sehr schöne PA im Festzelt (vgl. oben) nicht von mir, ich habe mich lediglich beim Abbau nützlich gemacht.

  • Damals war alles besser …

    • Fux
    • 29. Dezember 2022 um 00:23

    Ob ich's noch zusammen bring?

    Also im ladefreundlichen 16 HE Siderack waren von oben nach unten:

    Rackbeleuchtung

    Kuhnle 4-Gate

    EMO Terzband-EQ

    Yamaha REV 500

    TC Electronic D2

    Lexicon LXP1

    dbx 166A

    dbx 166XL

    Klark Teknik DN 504

    Tascam CD-A500

    Soundtracs PSU (für Soundtracs Megas 28/4/2)

    alles per Multicore mit Harting ins Pultcase. Beim Auf- und Abbau pressierts ja immer... ;)

    Die ganzen weniger tollen "ausgemusterten" 19" Teile waren dann in 2 kleineren Racks für den "B" FOH Platz fürs ältere Pult (Aries 24/8/16/2) verstaut. (Natürlich auch mit Multicore, Hartings etc.)

  • Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)

    • Fux
    • 28. Dezember 2022 um 22:09

    Kein Problem!

    Nimm z.B. einen uralten LD Systems Stinger 12 der ersten Serie, wirf' den 12" Eminence Gamma 12A, den schwindsüchtigen BMS 4524 mitsamt Horn und die Frequenzweiche raus. Dann den oben erwähnten B&C Coax inkl. der beschriebenen Weiche rein und ein Sperrholzbrettchen auf das Loch des ehemaligen Horns draufgespaxt. Das BR-Tuning dürfte hier sogar passen wie es ist.

    Ruckzuck hat man einen sehr vernünftigen, hochwertigen Monitor und die nicht mehr benutzten alten Kisten stehen nicht mehr blöd im Lager rum. Und das alles ohne Gehäusebau, lackieren, Gitter basteln etc. (Und der Musiker auf der Bühne, der einen alten Stinger 12 vor sich liegen sieht und dabei den Ton dieser Neubestückung hört, verdreht die Augen und will vom Barkeeper garantiert noch einmal genau das Selbe.... ;)

    Andere Variante für Leute mit "Holzallergie" ohne alte 12" Monitore:

    Den günstigsten 12" Monitor für unter 100.- € kaufen, aus der Bestückung ein Mobile oder einen Lampenschirm basteln und den oben beschriebenen Coax inkl. Weiche ins Leergehäuse implantieren.

  • Damals war alles besser …

    • Fux
    • 28. Dezember 2022 um 15:12

    Vor gut 20 Jahren wollte ich mir mal fast schon ein gebrauchtes Lexicon PCM 60 aus einem Studio kaufen. Habe es dann aber doch bleiben lassen. Wer weiß ob so ein altes Teil dann nicht doch mal irgendwann die Flügel streckt. Die "no Nonsens" Bedienung hatte es mir angetan... ;)

  • Damals war alles besser …

    • Fux
    • 28. Dezember 2022 um 12:51

    Als es damals noch recht neu war, habe ich mir als Hallgerät das Lexicon LXP-1 gekauft. Ohne Display und im halben 19“ Format, aber ein recht annehmbarer Hallsound für das Geld.

  • Damals war alles besser …

    • Fux
    • 27. Dezember 2022 um 23:49

    In den Sideracks waren gute, schwere Neutrikklinkenstecker leider gar nicht gut, weil wenn man das Rack rückseitig auf den Rollen des hinteren Deckels über unebenen Bonden rollte, steckten sich diese durch ihr hohes Eigengewicht immer mal wieder selber aus. Daher haben wir da leichtere Klinken genommen und die Kabel der Rackinnenverkabelung überall ordentlich befestigt. Vom Siderack gings dann über ein kurzes Multicore rüber zum Pult und dort dann wieder über den fest ins Mischer Case eingebauten Harting auf den Spleiß ins Pult. Flexibler mag man zwar anders gewesen sein, aber der Aufbau ging halt schnell von statten und es gab nichts im Halbdunkeln zu verwechseln. Mit lauter einzelnen Patchkabeln vom Siderack zum Pult mag man zwar flexibler sein, aber das war mir zu viel Verhau. Solange jedes Pult sein eigenes Siderack hat, geht das mit der Multiocorelösung eigentlich ganz gut.

    P.S.

    Mein allerliebstes Noisegate, was ich mir später mal neu gekauft habe, war das Kuhnle 4-Gate.

    Allgemein eher unbekannt, aber ganz ein gute Teil!

  • Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)

    • Fux
    • 27. Dezember 2022 um 22:27

    Die Passivweiche

    Hier noch die Bilder vom Bau der Passivweiche. Diesmal habe ich die Leiterbahnunterbrechungen auf der Platine ganz grobschlächtig gefräst, anstatt geätzt, aber der Strom merkt das ja nicht.


    Hier noch, wie eingangs versprochen, meine endgültige Passivweichenschaltung für den B&C 12HCX-76-8 im kompakten Monitorgehäuse.



    Für aussagekräftige Messungen des Abstrahlverhaltens unter Winkeln war der Raum zu klein.

    Evtl. hole ich das bei entsprechendem Wetter im Freien draußen noch mal nach.



    Ein 5mm Akustikschaum, der hinter das Gitter geklebt wird, ist schon da, jetzt fehlt mir nur noch das passende Gitter. Es wird wohl eines mit Hexagonallochung werden, damit sich die Interferenzmuster im Hochton in Grenzen halten.... ;)


    Selbstverständlich baue ich jetzt erst mal wieder keine Lautsprecher mehr, weil das rechnet sich natürlich alles betriebswirtschaftlich nicht. :)


    Anmerkung:

    Beim mit CAD gezeichneten Schaltplan war R1 mit 27 Ohm falsch beschriftet. Es sind 22 Ohm. Daher habe ich nochmal meinen händischen Schaltplan reinkopiert!

    Bilder

    • Weichenschaltbild Fux Coax.webp
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      • 1.920 × 1.187
  • Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)

    • Fux
    • 27. Dezember 2022 um 22:22

    Messungen

    Die mit 6 cm Länge berechneten Bassreflextunnel ergeben im echten Gehäuse ein zu tiefes Tuning auf unter 50 Hz und höher oben eine Senke.


    In der Simulation hatte ich ein Tuning auf etwa 65 Hz gewählt. Durch ein Verkürzen des Tunnels auf 3,6 cm komme ich auch bei der realen Box auf eine Tuningfrequenz von 63 Hz. Da das Gehäuse für so ein Tuning natürlich recht klein ist fällt der Frequenzgang unter 100Hz schon leicht ab, was aber für einen solchen kompakten Monitor voll in Ordnung geht.


    Hier noch der gekürzte Tunnel „solo“ gemessen:



    Je nach Anwendung kann man aber auf der Tuningfrequenz eine Anhebung um 4-6dB vorsehen, so dass der kleine Monitor sogar richtig Bass macht, ohne dass die Membran zu stark ausgelenkt wird.

    Hier einmal ohne Anhebung auf der Tuningfrequenz und einmal mit einer Anhebung auf der Tuningfrequenz.


    Für Anwendungen, bei denen höchste Maximalpegel verlangt werden, kommt ja eh nichts unter 100 Hz drauf bzw. ein zusätzlicher Bass drunter.


    Für die Anwendung im Nahfeld tut man gut daran den zu hohen Frequenzen leicht ansteigenden Frequenzgang des Monitors um 12 kHz herum um 3-4dB abzusenken. Ohne aktive Absenkung bei der Verwendung als Topteil auf Stativ und größerer Abhörentfernung kompensiert der zu den Höhen leicht ansteigende Frequenzgang die Höhenabsorption der Luft, so dass der Lautsprecher auch da noch schön crisp und luftig klingt.

    Hier also noch mit der beschriebenen Höhenabsenkung für die Anwendung im Nahbereich (typischerweise Monitor):


    P.S.

    Die verschiedenen simulierten Tiefpassauslegungen der Passivweiche habe ich natürlich alle auch nochmal messtechnisch am lebenden Objekt durchexerziert, wobei sich gezeigt hat, dass die Simulationsergebnisse in der Messung gut praktisch nachvollzogen werden konnten und die in der Simulation beste Weichenauslegung somit auch bei der wirklichen Messung das beste Ergebnis lieferte.

  • Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)

    • Fux
    • 27. Dezember 2022 um 22:18

    Die Anschlussbuchen werden montiert, die Dämmwatte angetackert und die Frequenzweichenplatine darf auch schon mal Probeliegen.

    Die Gehäuse sind jetzt soweit fertig, dass es an das Messen gehen kann und das Tuning überprüft und die simulierte Passivweiche in echt getestet werden kann.

  • Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)

    • Fux
    • 27. Dezember 2022 um 22:16

    Jetzt sind die Auflagen für das Gitter an der Reihe, die gleichzeitig der Greifhand etwas mehr „Fleisch“ geben und auch die hölzernen „Griffschalen“ werden von innen montiert.


    Es kommt Farbe ins Spiel

    Nach dem Vorstreichen der mit der Schaumstoffrolle schwer erreichbaren Innenkanten und einem ersten Farbauftrag mit der feinen Rolle, wird nach kurzer Trocknungszeit mit einer groben Rolle die Struktur aufgerollt. (Mit der Druckluftpistole gespritzt war mir zu viel Sauerei)

  • Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)

    • Fux
    • 27. Dezember 2022 um 22:13

    Schraubzwingen, Unterleger und Spanngurte liegen bereit. Dann kann es ans Leimen gehen!


    Während das trocknet, können gleich das rückwärtige Anschlussfeld, sowie die luftdichten Abdeckungen der versenkten, großen Einschlagmuttern ergänzt werden.


    Nach dem Entfernen der Schraubzwingen und Spangurte sieht das Rohgehäuse jetzt erst mal so aus:


    Nach dem Schleifen und Rundfräsen der Kanten dann schon etwas besser:

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