Beiträge von Fux
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Das Gehäuse
Da ich echte Messungen für eine endgültige Weichendimensionierung erst mit fertigen Monitorgehäusen durchführen kann, folgt jetzt der Gehäuseentwurf. Nachdem mein altes CAD Programm sich verabschiedet hat, entwerfe ich die Monitorgehäuse einfach mit Papier und Bleisitft. Die Seitenansicht mit Griffausschnitten, Hochständerflansch, Flugpunkten etc. reiße ich auf eine Restholzplatte schon mal auf und plane auch Dinge wie Tunnelplazierung, Anschlussfeldausführung, Gitterabstände und anderen notwendigen Kleinkram, damit es dann bei oder nach dem Zuschnitt keine unangenehmen Überraschungen gibt. Das Chassis dürfte gerade so eben mit nur einer Fingerbreite Abstand zum Boden hineinpassen.
Kurzer Probeaufbau/Sicherheitscheck:
→ Passt!

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Befassen wir uns näher mit den elektroakustischen Eigenschaften des Chassis
Dadurch dass das Horn des Coax-Chassis große Teile der Membran verdeckt, fällt nach einem Peak bei ca. 1kHz (offensichtlich die Resonanz des zwischen Membran und Horn „eingeschlossenen“ Volumens) der Frequenzgang des 12“ers extrem steil ab, um nachher noch mal zwischen 2 und 3 kHz unerwünscht zur „Höchstform“ aufzulaufen, bevor er wieder relativ steil abfällt.
Auch die Treiber-Horn Einheit ist nicht gerade linear, sondern zeigt einen ordentlichen Katzenbuckel zwischen gut 1 und 5kHz mitsamt einem Einbruch bei etwa 2,5 kHz.
Diese Überhöhung erinnert mich ein wenig an den Frequenzgang eines Treibers an der Plane Wave Tube, also einem Stück Rohr, dass zylindrisch ist und sich somit nicht erweitert.
Da hier sowohl das Konuschassis, als auch der Treiber eine 3“ Schwingspule aufweisen und die Schwingspulen nicht ineinander, sondern hintereinander sitzen müssen, erweitert sich der erste Teil der Schallführung des Treibers praktisch nicht, bis dann das eigentliche Horn anfängt. Das könnte vermutlich für diese Frequenzgangüberhöhung verantwortlich sein. (wenn man das gerade zieht, hat die Konstruktion natürlich in diesem sehr wirkungsgradstarken Bereich ordentlich Pegelreserven)
Um so mehr war jetzt mein Interesse geweckt, wie B&C im Bauvorschlag die Weiche konstruiert hat. Für den Woofer ist dort eine relativ normale 12dB Weiche vorgesehen, deren Flanke durch einen zusätzlichen Widerstand in Reihe zum Parallelkondensator abgeflacht wird.
Im für mich interessanteren Hochtonzweig findet sich neben einer auch relativ normalen 12dB Weiche, deren Flanke durch einen Widerstand in Reihe zur Parallelspule abgeflacht wird, ein Sperrglied vor dem Treiber. Mit diesem wird anscheinend der vorher beschriebene „Katzenbuckel“ im Frequenzgang der Treiber-Horn Kombination entzerrt.
Betrachtet man die beiden Einzelfrequenzgänge der Chassis kommt eine andere Trennfrequenz, als die vom Hersteller vorgeschlagenen 1200Hz, auch gar nicht in Betracht.
Drüber kommt wegen dem Horn vor der Membran nichts mehr heraus und drunter wäre das Horn schlichtweg zu klein.
Um die Funktion der Weiche genauer nachvollziehen zu können installiere ich mir VirtuixCad vom Finnen Kimmo Saunisto und digitalisiere mangels eigener Messungen die Frequenz- und Impedanzgänge vom Herstellerdatenblatt des B&C 12HCX-76.
Nach kurzem Studium des Handbuchs habe ich folgendes Simulationsergebnis auf dem Bildschirm.
Nach einigem Herumspielen mit den Bauteilewerten (und erfolglosen „Autooptimierer“ Einsätzen, auch bei Freigabe nur weniger Bauteile und vernünftigem Optimierungsbereich),
habe ich das Funktionsprinzip der Weiche und die Auswirkungen von Parameteränderungen so weit im Griff und versuche den schmalbandigen Peak bei ca. 1kHz noch etwas niedriger zu bekommen.
Durch etwas jonglieren mit den Bauteilwerden des Tiefpasses kommt nach ein paar weiteren Iterationsschritten folgendes Ergebnis heraus.
Verschiedene simulierte Änderungen im Hochtonzweig brachten im Gegensatz zu den Anpassungen im Tieftonzweig keine Verbesserungen der Simulationsergebnisse.
Was für beide Wege auffällt, ist dass sich mit dieser Weiche auf Grund der Übertragungsfunktionen von Konus und Treiber neben einem extrem steilflankigen Abfall bei der Trennfrequenz nur ca. 15dB tiefer sich ein mindestens eine Oktave breites „Plateau“ bildet, bevor der Pegel weiter extrem steil abfällt. Wenn man jetzt für die akustische Flankensteilheit (also Chassis und Weiche Kombiniert) eine Targetfunktion von sagen wir z.B. 24dB/oct. Abfall vor Augen hat, ist das nicht ideal, lässt sich mit vertretbaren Aufwand aber wohl auch nicht verändern.
Was mich aber noch fast mehr stört, ist die Diskontinuität im Phasengang genau bei der Trennfrequenz.
Ich habe aber bei meiner Hauruck-Aktion mit dem mir noch neuen Programm kein Gehäuse mitsimuliert und so neben fehlendem Bassreflextuning auch keinen Bafflstep (soweit der bei einem so flach am Boden liegenden Monitor noch eine entscheidende Rolle spielt) mit berücksichtigt, so dass die Weiche sicherlich noch mit im Gehäuse eingebauten Lautsprecher optimiert werden muss.
Das dürfte auch den nach unten hin abfallenden Pegel erklären, da bei diesen Wellenlänge die Abstrahlung nicht mehr wirklich gerichtet ist und daher der in Monitorposition fast am Boden liegende 12“er einen Halbraum sieht. Noch weiter unten im Bassbereich fehlt natürlich das noch nicht mitsimulierte Bassreflexgehäuse, so dass dieser Bereich bei der Betrachtung der Simulation ausgeklammert werden sollte.
Ebenso ist die ganze Simuliererei nach Datenblatt des Chassis ohne eigene Messungen natürlich nur auf Achse und damit nicht so aussagekräftig, da man ja seltenst genau auf Achse vor dem Monitor stehen wird. Echte Messungen unter Winkeln kommen aber erst, wenn das Gehäuse vorhanden ist.
Evtl. sind ja einige Dinge, an denen man sich jetzt beim auf Achse Frequenzgang festbeißt, ein wenig neben der Achse so gar nicht vorhanden.
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Bassreflexsimulation für den B&C der 12HCX-76: (wer das Auswahl-Bla übersprungen hat, kann hier wieder einsteigen)
Zuerst einfach nach der Einbauempfehlung des Herstellers: 40 Liter und Tuning auf 65Hz. Das sah schon mal ganz gut aus. (schwarze Graphen)
Ich spielte dann mit Volumen und Tuningfrequenz noch ein wenig herum (rote Graphen) und stellte fest, dass man auch in einem kleineren Gehäuse bis ca. 80 Hz hinunter einen ordentlichen Maximalpegel hinbekommt, bevor die Auslenkung zu hoch wird und weiter runter brauche ich es bei einem Floormonitor eh nicht, da spätestens dort der Basscut kommt, um nicht noch mehr ungewollten Mulm auf der Bühne zu produzieren. Falls eine echte Bassanforderung an den Monitor gestellt wird (z.B. Drummfill), dann braucht's sowieso noch ein extra Bass dazu.
Da ich, bevor ich die Chassis bestellte mir ein wenig Überblick verschaffen will, ob und wie sich das Coaxchassis vernünftig passiv beweichen lässt, sah ich mal bei den Bauvorschlägen bei B&C nach und fand da im Archiv einen 12“ Monitor mit eben dieser Bestückung. Das Gehäuse des Bauvorschlags war zwar für einen 12“er unförmig groß, aber im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Bauvorschlägen auch anderer Hersteller, war der Frequenzgang alleine mit der Passivweiche des Bauvorschlag halbwegs gerade, ohne dass mindestens ein halbes Dutzend aktive Filter gesetzt wurden. Das verwunderte mich um so mehr, da die Einzelfrequenzgänge des 12“ Midbasses und des 1,3“ Treibers mir zuvor schon Böses für die Passivweichenerstellung schwanen ließen.
Irgendwie scheint eine vernünftige Passivweichenbeschaltung des Coaxchassis offensichtlich möglich zu sein und da bei meinem bevorzugten Händler gerade die letzten Exemplare im Lager und damit sofort verfügbar waren, bevor die nächsten Chassis erst deutlich später wieder eintrudeln, bestellte ich kurz entschlossen die B&C 12HCX-76-8 bei diesem.
(So ganz kurz entschlossen war es ja inzwischen auch nicht mehr)
Die Chassis sind gekommen, ausgepackt und sehen dann so aus:
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Chassisauswahl: (wen das Auswahlprocedere nicht interessiert, der blättere einfach weiter)
Da der 12“Coax Bodenmonitor nicht zu schwer werden sollte, kamen nur neodymbestückte Coax-Chassis in Frage und einen „großen Treiber“ (also keinen 1“er) sollten sie auch haben, da eine damit mögliche tiefe Trennfrequenz in meinen Augen einen harmonischeren Anschluss an das Konuschassis möglich macht. Die Schwingspule des Midbass sollte nicht kleiner als 3“ sein und somit schon etwas Leistung vertragen. Ebenso war es mir wichtig, dass der Midbass noch einigermaßen Hub konnte und somit nicht all zu früh im Maximalpegel durch sein X-Max begrenzt würde.
Als potentielle Kandidaten schaute ich mir folgende Chassis einmal näher an:
Faital Pro 12HX500
B&C 12HCX-76
B&C 12 CXN-76
B&C 12 CXN88
RCF CX12N351
Beyma 12CXA400ND
BMS 12CN860
Radian 5312 NEO
Da Coaxialchassis bei denen die Membran des Midbasses gleichzeitig das Horn des Treibers darstellen, praktisch immer eine Diskontinuität im Übergang vom Treiberausgang zum „Membranhorn“ haben, was mir nicht so recht gefiel, und ich hier bei größerem Hub der Membran noch mehr ungewollte Effekte erwartete, sollte es ein Coaxialchassis mit eigenständigem Hochtontrichter werden. Ich hatte zwar etwas Bedenken, wegen des flächig vor der Membran des Midbass positionierte Kunststoffhorns, das ja dieser der Mittenabstrahlung der Membran im Wege steht, da einem aber immer mehr derartige Konstruktionen begegnen und das nicht nur als Aktivlautsprecher, sondern eben auch als Passivlautsprecher, muss diese Problem auch irgendwie in den Griff zu bekommen sein.
Da somit die Entscheidung gefallen war ein Coaxchassis mit eigenständigem Kunststoffhorn zu verwenden, fielen einige Chassis, die ich vorher in die Auswahl hatte, heraus.
Da ich nicht unbedingt viel mehr als 500.-€ je Coaxchassis ausgeben wollte, waren einige Chassis mir dann doch zu teuer, wieder andere hatten eine sehr große Bautiefe, oder das Horn stand weit über den Chassisrand heraus, was eine sehr stark zurückversetzte Schallwand und damit wieder mehr Gesamtgehäusetiefe zur Folge gehabt hätte. Bei einem erlaubte das relativ kleine Horn zwar eine bessere Mittenabstrahlung des 12“ers, aber halt auch keine tiefe Trennung mehr.
Im Überblick sah die Aufstellung von vorher damit so aus:
Faital Pro 12HX500 kein eigenständiges Horn
B&C 12HCX-76 passt ins Profil
B&C 12 XN-76 kein eigenständiges Horn
B&C 12CXN88 kein eigenständiges Horn
RCF CX12N351 Horn steht weit vor
Beyma 12CXA400ND Horn zu klein für tiefe Trennung
BMS 12CN860 zu teuer, zu tief und Horn steht weit vor
Radian 5312 NEO zu teuer, kein eigenständiges Horn
Wie oben zu sehen, blieb von B&C der 12HCX-76 somit übrig und ich simulierte mal ein passendes Bassreflexgehäuse.
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Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)
Da sich ja Lautsprecherselbstbau heute kaum noch rechnet, und man seine Zeit besser in die Durchführung von Beschallungen investiert, könnte es interessant sein, alte/suboptimale, ständige rückkoppelnde 12“ Monitore mit schlechter Sprachverständlichkeit, die bei höheren Lautstärken überfordert sind durch „Repowering“ zu neuem Leben zu erwecken.
Man nehme also beschriebene 12“ Monitore und befreie sie von 12“er, Horn, Treiber und Frequenzweiche. In den Ausschnitt des 12“ers kommt ein neues Coax-Chassis der besseren Sorte und der Schallwandausschnitt des alten Horns wird mit einer Abdeckplatte versehen.
Wenn das vorhanden Bassreflextuning nicht passen sollte, braucht man sich am alten Bassreflextunnel nicht zu verkünsteln, sondern versieht diesen auch gleich mit einem Abdeckbrett und baut in die Abdeckung des Lochs vom alten Horn den neuen, passenden Tunnel ein.
Dazu eine speziell für den neuen 12“ Coax entwickelte Passivweiche ins Gehäuse und... voila! Fertig ist der „Wolf im Schafspelz“!
Anmerkung:
Niemand muss die Passivweiche hierzu mühsam selbst entwickeln, die passende Schaltung zum hier verwendeten Chassis gibt’s natürlich für lau gleich mit dazu.
Leider hatte ich gerade keine alten/suboptimalen, ständig rückkoppelnde 12“ Monitore mit schlechter Sprachverständlichkeit, die bei höheren Lautstärken überfordert sind zur Hand, so dass ich mir doch aus den Multiplex-Reststreifen, die vom Bau der 15“ Bassreflex compact Gehäuse übrig waren, zwei Monitorgehäuse selbst bauen durfte.

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Nö, weil einen Griff in über 2 m Höhe bringt nix. Da is nix so mit Sackkarre ala Ampeg 8x10.

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Das Shearer Bin galt zu seiner Zeit schon als "transportabel" und war nicht unbedingt für Festinstallationen gedacht. Da haben halt ein paar junge Kerle beim Auf und Abbau mit hingelangt und dafür dann umsonst mit dabei sein dürfen, ohne das Eintrittsgeld berappen zu müssen.
Für 'nen Sprinter wäre heutzutage das Format natürlich nix...

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"Den Raum muss ich beachten, wenn ich für einen gewissen Raum eine Anlage konstruieren will."
Das hast Du wohl falsch verstanden. Man entwicklet keinen Lautsprecher der nur in einem Raum funktioniert.
"Test" hat wohl gemeint, dass die Messungen (soweit sie nicht eh im Freien erfolgen) in einem Raum der dafür nicht wirklich gut geeignet ist, unbrauchbare Messergebnisse bei der Lautsprecherentwicklung ergeben. --> Wer Misst misst Mist!

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Wenn ein Bass mal Zehn Jahre lang (natürlich mit Unterbrechungen
waagrecht lagert, ist auf Grund der Schwerkraft die Membran schon außermittig.( Natürlich nicht so viel, dass sie gleich am Gitter ansteht….)
Wir haben im Lager die Bässe und Topteile immer mit den Rädern nach hinten zweireihig aufeinander mit Paletten drunter gestellt, sonst bräuchte man ja die doppelte Lagerfläche, wenn man alles nur am Boden herumstellt. Monitore standen auf Ihrer Seite im Regal (also auch Chassis senkrecht) neben den leichten Racks, und unterm Regalboden auf dem Lagerboden die schweren Racks und Cases, wie man das eben so macht. In den Gängen dazwischen können dann die Lampenbars, welche nicht in eigenen Dollys untergebracht sind, platzsparende von der Decke hängen. Wenn man alles nur auf dem Boden verteilt, dann bräuchte man ja ein recht große Lager

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Ich habe die "Disco"-Folgen jetzt schon zweimal
vor und zurück durch, aber ich finde die Folge nicht in der Motörhead aufgetreten ist. 
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Neben dem Problem, dass in Mexiko zwischen Phase und Null nur 110V Spannung sind, kommt erschwerend hinzu, das die Häuser dort normalerweise nicht dreiphasig versorgt werden, sondern typischerweise nur mit einer Phase. So sind Hotwhirlpools auch in USA oftmals mit 50 (!) Ampere abgesichert, da nur ein einphasiger 110V Anschluss zur Verfügung steht.
Das ist dann genauso widersinnig wie Endstufen an 2 Ohm Lasten laufen zu lassen, womit sich der Kreis zur Beschallungstechnik wieder schließt…..

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Zack und da ist er, des Pudels Kern oder so: wir brauchen weniger Autos. Ein reines umstellen auf E oder was auch immer macht den Stau vielleicht leiser aber nicht weniger.
Absolut richtig. Geschicktes Marketing versucht uns einzureden, dass mit umweltfreundlichen Antrieben unsere Verkehrsprobleme gelöst werden können.
Das ist aber natürlich Unsinn. Wir haben keinen Stau weniger und keinen Parkplatz in den Städten mehr, wenn wir anstatt mit Verbrennern mit Elektroautos durch die Gegend kurven.
Ich habe überhaupt nichts gegen Elektroautos, aber mit den Verkehrsproblemen durch den ausufernden Individualverkehr hat die Antriebsart halt mal gar nichts zu tun. Das ist ein Infrastrukturproblem und keine Frage von Benzin, Diesel, Elektro, Erdgas, Wasserstoff oder sonstigen Energieträgern.
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Deiner Beschreibung nach übersteuerst Du Dein Mischpult.
Das passt wohl die Gainstruktur nicht.
Steuer mal die einzelnen Kanäle (PFL) so aus, dass diese bis ca. 0dB ausgesteuert sind, Dreh den Master des Mischpultes nicht weiter auf, als dass Die Pegelanzeige gut 0dB signalisiert und drehe dann die Amps in den Boxen nur so weit auf, dass diese gerade nicht übersteuern/clippen. Dann sollte das funktionieren.
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Zum Preissegment, denke so ein Bass darf durchaus ca. 1 - 2,5...K€ und Tops 300-750...€ netto liegen
Dass die Bässe das Dreifache von den Tops kosten dürfen muß man jetzt aber nicht verstehen, oder?
Ein Topteil ähnlicher Qualitätskategorie, wie der zugehörige Bass, ist immer teurer als der Bass und nicht billiger. Ist ja auch wesentlich aufwendiger zu entwickeln zu fertigen und die Bestückung ist auch kostspieliger.
Sehe gerade, dass die Bässe alle Endstufen enthalten sollen, auch für die Topteile.
Den Sinn dieses Kriteriums kann ich nicht unbedingt nachvollziehen.
Mir fallen einige Anwendungen ein, die man mit Tops alleine, ohne zusätzliche Bässe erledigen kann, aber keine einzige Anwendung für Bässe ohne Topteile.
Wenn die Endstufen für die Tops aber in den Bässen sind, dann schleppt man für die Sprachbeschallungsjobs, Kabarettgeschichten, Hintergrundbeschallungen, Messesachen immer die Bässe mit, weil da die Amps für die Tops mit drin sind?
Ein „flexibles“ PA System, wie eingangs gewünscht, wäre für mich etwas anderes.
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Oder andersrum gesagt: Wenn die PA von Haus aus gut klingt, braucht man das sich nicht schön rauchen.

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Das hier vorliegende Problem ist nicht, dass ein Kickfiller fehlt, sondern dass die eingesetzten RCF Bässe keinen Tiefbass können und im oberen Bassbereich recht undefiniert laut spielen, also eher dröhnen.
Das ist praktisch, wenn man mit möglichst wenig Aufwand an Lautsprecherboxen und Endstufenleistung beim Publikum die Wahrnehmung „laut“ erzeugen möchte.
Wenn es satt tief klingen soll und gleichzeitig auch bis zur Trennfrequenz der Tops knackigen Nutzbass liefern soll, würde ich die RCF Boxen verkaufen und mir andere Bässe zulegen.
Die bestehenden RCF Bässe erweitern mit irgendwelchen Kickfillern versaut die Phase und das Impulsverhalten im Trennungsbereich zu den RCF Bässen mit hoher Wahrscheinlichkeit und was will man mit den RCF Bässen unter Kickbässen, wenn die RCF Bässe gar keinen Tiefbass liefern können?
Wo soll denn zu den Tops getrennt werden?
Wenn das irgendwo unter 150Hz erfolgen soll, finde ich zwei Basswege völlig unnötig. Dann lieber reichlich Bassboxen die ganz „normal“ zwischen 40Hz und der Trennfrequenz wohl definiert spielen können.
Bei einer Trennung um die 250Hz sähe das mit zwei Basswegen schon wieder ganz anders aus, aber das macht mit den angegebenen Tops ja keinen Sinn.
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Mal völlig losgelöst von klassisch betriebswirtschaftlichen Überlegungen kann so ein System durchaus Spaß machen.
Und just my 2 Cents:
Wenn man sich Beschallung als „Hobby“ ausgesucht hat und sechs Martinbins plus Tops nicht in sein „Transportgerät“ hineinbekommt, dann ist man eh auf dem falschen Dampfer.
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Die Verbindung zwischen diesem Pult und dem Windowsrechner ist mit der größte Murx, der mir je untergekommen ist. Wenn man es nach unzähligen Versuchen zum Laufen bekommen hat, geht es nach dem nächsten Neustart wieder nicht mehr.
Ich habe es aufgegeben.

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Wenn der Amp an 4 Ohm 350W leistet, hat er an 8 Ohm garantiert mehr als 175W.
Ohne das Gerät zu kennen tippe ich da mal eher auf so 250W.