Beiträge von Fux
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Um Dir kein unnötiges Rauschen etc. einzufangen, steuer den Mischer so weit aus, dass er gut Pegel liefert, aber noch nicht clippt (hier z.B. dass 2 der 3 gelben LEDs = +6dB leuchten) und dreh dann die Endstufe soweit zu/auf, dass diese auch gerade nicht clippt. Damit nutzt du den Signal/Rauschabstand gut aus.
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Dass es mir als junger Mensch immer nur um Bass ging, kann ich so jetzt gar nicht bestätigen.
Dass es zwangsläufig so laut sein mußte, wie ein gutes Livekonzert, schon eher.
Die ersten Topteile habe ich daher absolut zeitgleich mit den Bässen gebaut.
Was für mich nach den ersten HiFi Schritten im jugendlichen Alter sehr schnell klar war:
Wenn der Marshallstack, oder die Snare von der Aufnahme nicht in der originalen Lautstärke wiedergegeben werden kann, dann ist das auch nicht authentisch und damit kein "High-Fidelity".
Somit konnte ich mich nach einer relativ kurzen HiFi-Phase nicht mehr wirklich für das typische "HiFi-Hobby" begeistern.
Selbst habe ich zur damaligen Zeit (bis auf ein kurzes Intermezzo als Bassist) (leider) nur klassische Musik gespielt, was ich im Nachhinein sehr bedauert habe. Eine korrekte, orignalgetreue Mittenwiedergabe war für mich aber schon immer das A & O.
Übertrieben basslastige Musik konnte mich noch nie begeistern. Stilistisch dem Genre Indie-Punk-Hardcore zugetan, mag ich die Snare als dominantes Element im Mix, Gitarren und Gesang beides gleichberechtigt und gleich laut, und mische daher halt auch so. Dass der Mainstream das etwas anders sieht, ist mir seit jeher durchaus bewußt. Dennoch kann ich mit mit dem häufigen anzutreffendem "Kickdrum & Gesang Mix" (Kick und E-Bass sind dabei eh kaum zu differenzieren) mit ein bischen Keyrboard- und Gitarrendekoration nichts anfangen.
Da sieht sicher jeder anders, aber ich möchte mich dagegen verwehren, dass alle jungen Menschen nur Bass wollen, nur Bassboxen bauen und, abgesehen von einem etwas elitären Publikum, Bass sowieso immer das Allerwichtigste ist.
Mir ist daher das gepflegte Mittenbrett deutlich lieber als ein in in lauter Basssoße absaufender Sound.
Das ist aber nur meine ganz persönliche Ansicht, die ich auch niemand anderem aufs Auge drücken möchte.
So long!

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Der Vorteil an "Alles Mitte mono, nur Hall stereo" ist, wenn da Publikumsteile völlig außermittig sitzten geht ihnen nicht wirklich etwas ab, nur der Hall ist etwas anders.
Auch bei einem "echten" Stereo-Livemix pant man typischerweise neben den Hallreturns höchsten echte Stereoquellen wie Keyboards hart links und rechts. Linke und Rechte Gitarre, Toms, mehrere Sänger nebeneinander eher nur leicht nach links oder rechts, sonst fehlt ja für jeweils fast das halbe Publikum die Hälfte der Kapelle.
Und auch wenn die Highhat optisch außermittigam Schlagzeug sitzt, hört die linke Publikumshälfte die Sechzehntel genauso gerne wie die rechte Publikumshälfte....
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Das ist gut, dass sich hier jemand meldet, der die Systeme genauer kennt.
Wo wird denn der Treiber vom 12"er getrennt bei der E9?
Dann brauchen wir hier nicht mutmaßen ob der Abstand der beiden 12"er bei Kopf auf Kopf zu groß ist.
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Also im Bereich wo die Abstrahlkeulen sich überschneiden gibt es natürlich einen Pegelgewinn, aber da es ja nichts umsonst gibt, entstehen durch die Überschneidung natürlich auch Kammfiltereffekte.
Diese sind aber in vertikaler Ebene weit weniger schlimm, da wir uns eher nach links oder rechts bewegen als nach oben oder unten.
Wenn jede Einzelbox in vertikaler Ebene sehr „breit“ abstrahlen würde, also z.B. 90 Grad Vertikal, dann wären die Kammfiltereffekte bei Kopf auf Kopf schon sehr erheblich bzw. Nicht mehr tolerierbar.
Wenn das EinzelHorn in der Vertikalen aber z.B. 40 Grad macht, dann sind die Kammfiltereffekte weit weniger ausgeprägt. Würde die Box in Normalposition vertikal die -6dB Punkte einmal völlig waagrecht und einmal z.B. 40 Grad nach unten gerichtet haben, gäbe es bei der Kopf auf Kopf Stapelung zwar so gut wie keine Kammfiltereffekte, aber im Umkehrschluss auch praktisch keinen Pegelgewinn auf Achse.
Wenn man es genau nimmt, gilt das natürlich alles nur, wenn die Box über den betrachteten Frequenzbereich ein absolut gleichmäßiges Abstrahlverhalten hat, was eher selten der Fall ist. Wirklich kritisch ist das halt aber auch nur im „Sprachbereich“, also vom Grundton bis in die Präsenzen. Wenn also oberhalb von sagen wir 7-8K da irgendwelche Kammfiltereffekte auftreten, ist das zwar auch nicht schön, aber beileibe nicht so kritisch zu betrachten wie im genannten mittleren Frequenzbereich.
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Wenn das ein Horn ist, das geometrisch nach unten hin breiter abstrahlt als nach oben, passiert da lediglich, dass nach oben hin vom oberen auf dem Kopf stehenden Top auch horizontal breiter abgestrahlt wird als auf der waagrechten Ebene. So wie bei einem einzelnen Top (das „richtig“ herum steht) sich auch die horizontale Abstrahlung nach unten aufweitet.
Das Auweiten der Horizontalen Abstrahlverhalten nach oben bringt jetzt beim Kopf auf Kopf Stacking zwar keinen direkten Nutzen, schadet aber auch nicht wirklich.
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Ich denke wir sprechen hier ja nicht von Wind, sondern von Schallschnellen, die dadurch gekennzeichnet sind, das die Teilchen des Schallübertragungsmediums um ihre Ruhelage schwingen.
Durch diese Bewegung der Teilchen um ihre Ruhelage entsteht kein "Wind", sondern lediglich Zonen niedrigeren Drucks und höheren Drucks, ohne dass sich die Teilchen des Schallübertragungsmediums aus ihrer Ruhelage heraus woanders hin bewegen.
Daher keine Bewegung der Teilchen an einen anderen Ort, kein Wind.
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Anstatt einer solchen LED-Wall begnüge ich mich lieber mit einer Projektion via Full HD Beamer auf eine für daheim ordentlich große, fixe Leinwand z.B. von Gerriets.
Kostenpunkt beides zusammen keine 2000.- €.
Da bleibt dann ordentlich Luft für andere schöne Dinge im Leben.
Natürlich mag der Preis im Villenviertel mit eigenem Hallenbad und Porsche GT3 als Drittwagen eine untergeordnete Rolle gegenüber bei mir spielen.

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Meine Erfahrungen, ganz ohne wissenschaftlichen Anspruch:
In meiner Lokation kann ich noch sehr klar, ohne hörbare Verzerrungen Pegel fahren, dass ein scharfes Sehen (Fokussierung) unmöglich wird. (Nicht der Normalbetriebsfall, lediglich reichlich Reserven) Irgendeine Art von Wind habe ich dabei bislang aber nicht feststellen können.
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Ich meine, dass da keine "Luftwelle" erzeugt wird, die dann durch den Raum, oder über das Freigelände schwappt, sondern nur eine Dichteschwankung. Die Luft für eine Luftwelle müßte nach meiner Vorstellung ja irgendwoher kommen.
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Mit zusätzlichen Subs am vorhandenen Controller werden die Tops nicht vom Basssignal entlastet, das heißt es kommt lediglich mehr Bass heraus, aber viel lauter in den Mitten/Höhen geht deshalb nicht.
Gebrauchte db audio Systemamps gibt's inzwischen schon recht günstig, und so würde ich nach einem solchen Ausschau halten und einen oder zwei gebrauchte db audio subs dazu. Diese können gerne "steinalt" sein, weil daran kann eigentlich nichts kaputt gehen, außer die Membran, und diese kann dann auch durch ein relativ preiswertes Reconing im Fall der Fälle ausgetauscht werden. An so einem Bass ist ja nicht recht viel dran.
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Ich denke, dass man sich den tieffrequenten Schall weniger als eine auf einen zukommende Wasserwelle, oder die Druckwelle einer Bombenexplosion oder eine Windböe vorstellen kann, sondern (in Räumen evtl. noch mehr als im Freien?) als Druckschwankungen. Diese greifen am Körper rundherum an und daher dürfte ein ausgeprägtes Richtungsempfinden da eher nicht vorhanden sein.
Wenn man direkt vor einem Bassarray im Freien steht, spürt man den Druck ja auch nicht primär von vorne, wo die Lautsprecher stehen, sondern rundherum am ganzen Körper.
(Was man von vorne spürt ist bestenfalls der Luftzug aus zu kleinen Bassreflexöffnungen)
Bei einem mehrere Quadratmeter großen Basshornstack spürt man aber keine Bewegung, sondern nur den Druck ohne definierbare Richtung.
Zumindest ist das meine Empfindung.
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Das dürfte dann aber mit den E9 Kopf auf Kopf auf einem Stativ etwas abenteuerlich werden.
(--> 5to Spanngurt um beide E9 herum...

Aber als allererste Maßnahme einfach mal weg mit den Bassanteilen von der E9.
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Wenn bei einer A/B Endstufe mit konventionellem Netzteil kein Sparzwang bei Trafo und Leistungstransistoren herrscht, dann können die bei funktionierender Wärmeabfuhr schon noch richtige Sinusdauerleistungen liefern. Nur ist das schwer und kostet Geld, so daß man sich heute oft die Frage stellt: "Braucht's das wirklich im praktischen Berieb mit Musiksignalen?".
Schaden tut's auf alle Fälle schon mal nicht.

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Wenn die vorhanden dB Tops im Bass entlastet werden (Cut Modus?), und zur Wiedergabe separate db Bässe mit eigenem Amping dazugestellt werden, dann können die Tops vom Bass befreit deutlich mehr, bevor sie an ihre Grenzen kommen.
Wenn es noch gut läuft würde ich das "alte" Material nich weggeben, nur weil es nicht mehr neu ist.
Bereits abgeschrieben frisst es doch kein Heu mehr.
Ich würde mir halt einfach mal passende db Bässe inkl. Amping mal ausleihen und probieren, ob das Deinen Pegelanforderungen dann genügt, und wenn dem so ist dann nach sowas als Gebrauchtware Ausschau halten.
Zwei gleiche Tops nebeneinander erweitern den Pegel nicht, wenn ich sie so clustere, dass sich die beiden Abstahlwinkel nur so weit überscheiden, dass es im Überschneidungsberiech den gleichen Pegel gibt wie auf Achse (-6db Punkte). Dann bekomme ich die maximal breite Abstrahlung, die mit beiden Boxen nebeneinander möglich ist, ohne ein Loch dazwischen zu bekommen und mit möglichst wenig Kammfiltereffekten.
Wenn ich bereit bin Kompromisse in der Gleichmäßigkeit der Abstrahlung (Kammfiltereffekte) einzugehen, dann kann ich den Clusterwinkel zwischen den beiden Topteilen verringern und erziele so im Summationsbereich einen höheren Schalldruck, als mit einem Top, da sich die Abstrahlkeulen breiter überlappen, so dass an der Mittelachse nicht die -6db Punkte sind, sondern z.B. die -3dB Punkte.
Nett nachzulesen ist das z.B. bei McCarthy, auch wenn der oft Dinge anders bezeichnet oder erklärt als üblich.
Den maximalen Pegelgewinn würde ich bekommen, wenn ich die Boxen "gerade" nebeneinanderstellen würde, also ganz ohne Splaywinkel, allerdings um den Preis maximaler Kammfiltereffekte, die so keiner haben möchte.
Im Vergleich zum Entlasten der Tops, indem ich ihnen den Bass durch einen Basscut vom Leib halte, sind die durch einen engeren Clusterwinkel erzielbaren Lautstärkegewinne, die ich noch ohne wüste Kammfiltereffekte hinbekomme, geringer.
Das Top spielt auch deutlich "befreiter" auf, wenn der Lautsprecher, der die (unteren) Mitten wiedergeben soll, weniger Hub machen muß und so weniger Intermodulationseffekte entstehen.
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Wer werklich einen Sinuston mit der angegebenen RMS Leistung dauerhaft verstärkt haben möchte (warum auch immer), der greift eher z.B. auf eine BGW GTA zurück, als auf ein solches Chinateil der Günstig-Klasse. Da man dann von dem Gebrauchtpreis der BGW GTA die Kosten für das Fitnessstudio-Abo wieder abziehen kann, ist diese dann sogar richtig günstig...

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Ja, so macht das auf Lautsprecher bezogen schon mehr Sinn!

Danke Dir!
Wa man jetzt schön sieht ist, dass die Endstufe bereits an 4 Ohm Lasten mit 6dB Crests strommäßig schon ordentlich in die Knie geht. Das ist wohl der Budgetklasse geschuldet, aber schön ist das nicht.
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Bei den Burst-Messungen mittelt man doch nicht die Leistung über die Zeit, sondern ermittelt die Leistung ja gerade im Burst, um die höhere Impulsleistung zu sehen. Die Impulsleistung kann also gar nicht niedriger sein, als die Dauerleistung, sondern wäre im aller ungünstigsten Fall genauso groß. Solche Endstufen, bei denen die Impulsleistung nicht größer als die Dauerleistung wäre gibt es aber in der Praxis gar nicht.
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Für die standard 4-5 Mann Gitarrenkombo habe ich die Kanalbelegung mir mal auf eine stabile Magnetfolie geschrieben, weil ich die Kleberreste am Pult irgendwie satt hatte.
Die hält magnetisch z.B. unterhalb der Fader und man könnte sich sogar ja noch ein paar mehr solcher anders beschrifteter Magnetstreifen ins Case werfen.
Weil wenn man selber davorsteht, wird die Kanalbelegung ja meist recht ähnlich nach persönlichem Gusto aussehen, so dass man mit ein paar Magnetfolienstreifen je nach Setup recht weit kommen dürfte.
(Man kann den Magnetstreifen auch flugs mal mit auf die Bühne zur Stagebox beim Verkabeln mitnehmen, wenn einen die Vergesslichkeit plagen sollte....
