Beiträge von Fux
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Vom TSW-124 sind wohl Pläne online. Wenn du diese auf die Boxenaußenmaße der TSW-121 runter skalierst sollte das ganz gut passen.
Zur Kontrolle würde ich auch mal den Plan vom TSW-118 hochskalieren und schauen ob das Ergebnis in 21" ähnlich ausfällt wie beim Runterskalieren der TSW-124.
Vom Prinzip her sind die ganzen Turbosoundbässe aus der Zeit (Bandpass mit Hornfortsatz) vom 10"er Bass in der TMS-1 bis zum 24"er in den TSW-124 gleich aufgebaut.
Das Volumen der geschlossenen und der ventilierten Kammer sowie der Querschnitt der Öffnung von der ventilierten Kammer in den Hornfortsatz ist eher kritisch, wie genau sich der Hornfortsatz von Hals zu Mund erweitert eher unkritisch.
Wenn Du so einen TSW-121 selber bauen willst, würde ich aber auf alle Fälle erst einen Prototypen aus billigstem Seekiefer Sperrholz als "proof of concept" bauen, ein paar Messungen machen und das Gehäuse dann einheizen.
Ein anderer, wesentlich einfacherer Weg wäre das "reverse engineering", sprich Du suchst Dir eine alte TSW-121 oder TSW-721, nimmst dort alle relevanten Maße ab und zeichnest Dir selber einen Plan.
(So entstand auch mein CAD Plan für die Martin Audio F2B)
Dann kannst Du Dir den Prototypen natürlich sparen.
Auf die alten Turbosound TMS, TSE und TSW Serien dürften alle Schutzrechte wohl schon länger ausgelaufen sein.
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Abgesehen davon, dass die Hängepunkte an den beiden Längsseiten anscheinend schon vorgegeben sind, rein akustisch würde sich denke ich folgendes anbieten:
Ein Basskreis in die Mitte und ein Bühnentanzpodest darauf. Dann einige Meter darüber ein Trusskreis im selben Durchmesser des Basskreises an dem nach innen z.B. 4-6 Lautsprecher für das Bühnentanzpodest rundum verteilt hängen und am selben Kreis nach außen die restlichen Lautsprecher.
Da ein "richtiges" Stereo eh nicht geht, immer einen Lautsprecher als links, den nächsten als rechts usw.
Die Neigung der Lautsprecher jeweils passend zu beschallenden Tiefe und Hängehöhe des Lautsprechers.
Das dürfte akustisch am ehesten gut zum Laufen zu kriegen sein und ohne großen Laufzeiten-Heckmeck am besten klingen.
Wenn die 8 Flugpunkte an den beiden Längsseiten absolut nicht diskutierbar sind und dort bleiben müssen, wird es schwierig sein eine akustisch befriedigende Lösung zu finden.
Just my 2 cent!
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Vorausgesetzt der Wirkungsgradn des neuen Chassis wäre genauso hoch wie der des alten und es gäbe keine Powerkompression, dann wäre die Bassbox mit dem neuen Chassis und 700 W Verstärkerleistung gegenüber der Bassbox mit dem alten Chassis und 500 W Verstärkerleistung um nicht mal 1 dB lauter...
Da gilt nach wie vor die alte Regel: Bei zu wenig Bass hilft es nichts mit ein bisschen mehr Leistung (hier 30%) reinzufahren, sondern nur die Menge der Bässe zu verdoppeln.
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Evtl. war bei der Aufnahme an der Snare ein Piezotonabnehmer der gerade irgendwie herumlag....
Klingt (auch für diese Art von Musik) ja wirklich schauerlich.

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Auch wenn es natürlich live nicht genauso klingt wie bei einer Studioaufnahme, finde ich dass es gar nicht schlecht klingt.
Ein Mitschnitt direkt vom Pultmaster (natürlich vor dem Summen-EQ...) kann auch wirklich sehr anständig klingen.
Wichtig dabei ist halt, dass die PA so laut ist, dass der Spill von der Bühne keine Rolle spielt, sondern der Sound für's Publikum auch rein von der PA kommt, damit auf der Aufnahme nichts fehlt bzw. fast nur Gesang zu hören wäre.

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Noch als Ergänzung:
Das "Zimmer" ist nach dem Live-End Dead-End Prinzip aufgebaut mit 0,5s Nachhallzeit jede Oktave von 100Hz bis 10kHz gemessen.
(Also jede Menge flächige Absorber & am Dead-End auch entsprechende Schröder Diffusoren horizontal & vertikal am Live-End).
Auch die Bühne (Boden) am Dead-End ist ein großflächiger Schlitzabsorber mit alleine schon 8 m²
Daher messe ich lieber am Dead-End als in der Mitte des Raums.
Auch der Sprachverständlichkeitsindex (STI-Wert) liegt in dem Raum bei knapp 0,7.
In einem akustisch "normalen" Wohnraum könnte ich so hemdsärmelig natürlich nicht vernünftig messen.
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Ja, ich messe zweikanalig mit einem Focusrite Scarlett 2i2.
Dass meine hemdsärmelige Messerei noch alles andere als optimal ist, ist mir durchaus bewußt.
Ich hoffe das ich nächstes Jahr mehr Zeit finde, mich in die Tiefen des VituixCad und seinen Funktionen ebenso wie in Arta rein zu fuchsen und auch etwas mehr Zeit für ausgiebigere Messungen habe.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass die Box so gut funktioniert wie sie es tut ist nicht das Ergebnis von hochprofessionellen Messungen und Simulationen, sondern sie funktioniert gut, obwohl die begleitenden Messungen und die Simualtion im Vorfeld nicht so professionell waren.
Ich möchte mich natürlich, wenn ich mal wirklich Zeit dazu habe, schon mehr mit den aktuellen Mess- & Simulationstools in der Tiefe befassen.
Mein erstes Simulationstool war Calsod von Withold Waldmann (noch unter DOS) und gemessen habe ich zu Anfang mit einem Siemens Röhrenfunktionsgenerator und manueller Pegelmessung und dann später mit der allerersten Version von "Hobbybox" von Gerald Matz.
Zwischen dem und jetzt VituixCad und Arta klafft dann mess- & simulationstechnisch doch eine ziemlich große Lücke bei mir....

Auf alle Fälle vielen Dank für Deine konstruktive Kritik!
P.S.
Das mit dem Hochtöner testweise verpolen mache ich beim Entwickeln der Passivweiche natürlich seit jeher immer regelmäßig, aber in so einer Dokumentation kann ich natürlich nicht jeden einzelnen Schritt darstellen, ohne dass diese unmöglich lang werden würde.
Viele Grüße,
Fux
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Wenn ich das Volumen der Bassreflexseite verkleinere, um den RCF LF15N401 besser zu bedämpfen, erhöht sich dann die Resonanzfrequenz der Bassreflexabstimmung oder passiert das nur über Querschnitts- und Längenänderung des Ports.
Bei gleichbleibendem Port aber geändertem Volumen verändert sich natürlich die Tuningfrequenz!
(sonst könnte man ja z.B. 40 Hz Ports kaufen....

Ein Horn welches eine ventilierte Rückkamer hat ist ein akustisch recht komplexes System, bei dem man nicht mal einfach so etwas "verbessern" kann, in dem man das ventilierte Rückkammervolumen verkleinert.
Laß die Box wie sie ist und tausche das Chassis gegen ein neues mit 4" Schwingspule und mit vergleichbaren Thiele-Small Parametern (Fs, QTS, VAS, etc.).
Achte darauf, dass der Schwingspulenüberhang mindestens genausogroß wie beim alten Chassis ist.
(das im Datenblatt angegebene X-max rechnet eh jeder Hersteller irgendwie anders)
Was ich auch noch vorab anschauen würde ist, dass der neue Kandidat keinen größeren Schallwandausschnitt benötigt als der bisherige und nicht zu tief baut, so dass er auch mit dem Magneten nirgends ansteht.
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Also sieben (neu) davon liegen hier in Frankreich rum. (für vernünftige Preise registrieren)
Der Achte kommt wohl in 5 Wochen.
https://en.toutlehautparleur.com/coaxial-speaker-b-c-speakers-10cxn64-8-8-ohm-10-inch.html
Viele Grüße,
Fux
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Ja, es bedeutet zumindest, dass an dem Ort wo das Mikrofon stand bei der gewählten Aufstellung der Lautsprecher zueinander und zum Mikrofon die unterschiedlichen Bässe bei um die 60 Hz zumindest die gleiche Phasenlage haben.
Das kann aber bei andere Mikrofonposition oder andere Aufstellung der Lautsprecher zueinander wieder ganz anders aussehen.
Daher bei solchen Messungen die Standorte immer variieren, um komplette Ausreißer außer acht zu lassen und über die verbleibenen 90% einen Kompromiß auzumitteln.
Lautsprecher in unterschiedlichen Frequenzbereichen mit bewußter Überlappung zu betreiben (bei gleicher Phasenlage im Überlappungsbereich) kann natürlich auch durchaus gewünscht sein.
z.B. wenn die Tops als "Fullrange Tops" bis 60 Hz runter laufen und systemseitig vom Hersteller auch bei Verwendung mit Subwoofern dann nicht höher getrennt werden, sondern bis zum oberen Ende des Tiefpasses vom Subwoofer parallel mitlaufen. Das gibt dann erst mal eine Überhöhung im Bass die ordentlich "Schub" vermittelt, aber wenn dieser nicht erwünscht ist per EQ glattgezogen werden kann.
(Typisch z.B. bei Meyersound Systemen)
Anderes Beispiel mit Überlappung:
Bei "1,5-weg" Bässen wie z.B. im alten Martin Audio F2 mit Subwoofern laufen die 2x15" Basshörner F2B ganz normal mit einem Hochpass bei 40 Hz und die Subwoofer FSX (2x18" Bassreflex) laufen parallel zu diesen bis 80 Hz rauf, wo sie dann abgetrennt werden, wobei diese natürlich um den Laufzeitunterschied (bedingt durch die Hornlänge der F2B von 48") verzögert sind.
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Das ist doch die Messung eines 12"/1,4" Horntops und nicht des eingangs erwähnten 2x12" Direktstrahlers mit Coax.
Bei Horntops mit Kurzhorn vor dem 12er ist der gezeigte Abfall unten jetzt nicht so unnormal, außer es gibt eine zusätzliche Reflexunterstützung, die sinnvoll dimensioniert ist.
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Na da ist ja mal vorsichtig gesagt passivweichenentwicklungstechnisch noch ein wenig Luft nach oben.

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Zitat: "Lausprecher die ich gemessen habe"
Das einzige was mir nach Messung eines Lautsprecher mit Mikrofon ausschaut ist der letzte Graph.
Ohne irgendeine Art von Skalierung ist da schwer etwas zu sagen.
Was auffällt ist, dass das für eine reale Messung (noch dazu von jemanden, der von sich selbst sagt mit Messungen sich nicht auszukennen) viel zu gut ausschaut.
Aber wie gesagt, ohne Skalierung kann man dazu nicht viel sagen.
Was sich mir auch nicht ganz erschließt:
Da werden die beiden verschiedenen Bässe mit Überlappung betrieben (was man durchaus machen kann) um dann dort, wo sie sich addieren (und typischerweise der Bass bei "normaler" Musik sitzt), bei 63 Hz um 7 dB rauszuziehen damit es wieder flat wird.
Wie sah denn Dein Messaufbau (Wo befinden sich die Lautsprecher, wo das Mikrofon) bei der Messung des untereren Graphs überhaupt aus?
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Na da sind die 2 oberen Celestion 12"er in der oberen angeschrägten Marshall Box ja in Höhe und Neigung genau richtig!
Jetzt noch die untere Box ausstecken, das zweite Stack ausschalten und die Stacks an die Bühnenseite stellen, (natürlich nur damit das Bandlogo am Backdrop nicht verdeckt wird...

und schon funktioniert alles wie es soll.
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War halt die Budgetvariante von Beyma zum JBL 2405.
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Auch wenn das vielleicht optisch toll aussieht, gehört m.E. der Gitarrenamp nicht links und rechts neben das Schlagzeug mit Ausrichtung auf das Publikum, sondern links und rechts seitlich auf die Bühne mit Ausrichtung zur Bühnenmitte.
Dann noch von der Höhe/Winkel, dass die Gitarrenbox nicht die Knie des Gitarrenristen beschallt, sondern auf dessen Ohren zielt.
Der Gitarrist hört sich beder, so dass er den Amp weniger laut aufdrehen muss um sich gut zu hören und der Gitarren-Spill von der Bühne ins Publikum wird merklich geringer. Auf dem Monitor des linken Gitarristen, kann man dann etwas von seinem Kollegen auf der rechten Seite geben und ungekehrt.
Gitarrenlautsprecher auf Knöchelhöhe und nach vorne ins Publikum schallend geht gar nicht, egal wie laut oder leise es ist und ein Case oder ein paar Bierkisten (notfalls halt mit schwarzem Molton drüber) werden sich doch finden lassen um den Schallwandler auf Höhe und somit Richtung Gitarristenohr zu bringen.
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oder dass Gesamtkonstrukt wurde ded. auf das Chassis ausgerichtet (kann ja auch sein, wir wissen ja rein gar nichts über die int. Konstruktion, Frequenzweiche, andere Treiber, ...) - insg. sieht das Ding je eh mehr nach "Powerhifi" oder "Angeberhifi" aus als nach PA.
So oder so - aus der Ferne lässt sich eigentlich nur sagen, dass das Tonmöbel für das, was der TE damit vor hat, vermutlich nicht geeignet ist.
Dass das Gesamtkonstrukt so ausgerichtet ist, dass man nun anstatt eines Basschassis mit anständiger 4" Schwingspule jetzt unbedingt eins mit 2,5" Sparschwingspule verbauen muß, kann ich mir jetzt ehrlich gesagt nicht so richtig vorstellen.
Auch wenn es ein anders konstruiertes Backloaded Horn für ein Chassis mit anderen Thiele Small Parametern, wie bei den erwähnten JBL Chassis, sein sollte, wäre ein Chassis mit passenden Parametern aber großer 4" Schwingspule technisch besser gewesen.
So ein Backloaded Horn aka Rutsche braucht ja typischerweise kein Chassis mit geringen bewegten Massen, wie sie z.B. ein EV15L hat, was eine 2,5" Schwingspule erklären würde.