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Beiträge von Fux

  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 19. Mai 2022 um 23:25

    Diese Rampas (einschraubbare Gewindebuchsen) kenne ich auch, aber nur als Typ-B Ausführung zum Einschrauben mit einem Schlitzschraubendreher. (da liegen irgendwo in der Werkstatt auch noch ein paar Einzelne bei mir rum)

    Irgendwie habe ich aber da nicht so dass rechte Vertrauen, dass ich diese Muffen nicht durch das Holz ziehe.

    Die Angst mag unbegründet sein, aber den Einschlagmuttern vertraue ich da mehr.

    Was für Boxen werden denn bei Dir gerade gebastelt?

  • Systemumstellung Amping Erfahrung gesucht

    • Fux
    • 19. Mai 2022 um 22:04

    Camco hat auch schon früher AMPs gebaut, mit denen sich Bässe gut betreiben ließen, z.B. die DL3000.

    Leider bekommt man die schöne fast schon "vintage" Endstufe praktisch nur in der 2 Ohm Variante angeboten, die wegen geringerer Rail- und damit auch Ausgangsspannung im an sich sinnvolleren und verbreiteteren 4 Ohm Betrieb dann aber leider nicht so viel Leistung hat. Für den mobilen Einsatz haben sich solche soliden, jedoch nicht ganz so leichten Konstrukte mit Trafonetzteil natürlich überlebt.

    Leichter und aktueller:

    Von den Lab Gruppen AMPs gibt es doch gebrauchte Geräte, auch direkt vom Hersteller selbst zu kaufen, oder ist das inzwischen nicht mehr so?

  • Systemumstellung Amping Erfahrung gesucht

    • Fux
    • 19. Mai 2022 um 21:28

    Wenn die Bässe mit bereits ordentlicher Endstufenleistung immer noch zu leise sind, würde ich nicht größere Endstufen kaufen und die armen Speaker ständig am Limit quälen (durch die höhere Powerkompression werden die auch gar nicht mal so viel lauter), sondern einfach mehr Bässe hinstellen.

    Die Lebensdauer der Chassis würde dann auch länger sein und es klingt deutlich "entspannter".

    Simulier doch mal die Bässe in den eingesetzten Bassgehäusen und schau Dir an bei welcher Leistung und welchen Frequenzen sie ihren X-Max überschreiten. Das ist meist schon weit vor dem Erreichen der elektrischen Belastbarkeit der Fall, und dann bringt mehr Endstufenleistung ja auch keine echte Lautstärkesteigerung.

    O.K. es mag wenn die Schwingspule den Luftspalt verläßt lauter klingen, weil es klirrt bzw. zerrt. Manche mögen das ja und empfinden es erst dann als laut.

  • Anschaffung einer PA, Hilfe bei Komponentenauswahl und Fehler ausräumen.

    • Fux
    • 19. Mai 2022 um 21:11

    Bei zwei 12"ern übereinander sollte man zum Treiber nicht zu hoch trennen, weil das Abstrahlverhalten sonst nicht mehr do dolle wird, bzw, es unschöne Phasengeschichten gibt.

    Wird der Treiber aber halbwegs tief getrennt, braucht das Horn auch eine gewisse Größe, da es ja auch tunlichst noch ein Stück unterhalb der Trennfrequenz laden sollte. (man trennt ja nicht mit "unendlicher" Flankensteilheit)

    Auf Grund dieser Sachzwänge kann man sich die Größe des Horns i.d.R. nicht einfach nach Geschmack "aussuchen", sonder legt sich damit automatisch auch bzgl. der Trennfrequenz schon in gewissem Maße fest, und diese sollte für eine wirklich funktionierende doppel 12" Kiste nicht gar zu hoch liegen.

    Hat die Box nur ein 12" Chassis, könnte man theoretisch auch tiefer trennen, doch würde ich, wenn man evtl. sowohl 1x12" als auch 2x12" Tops bauen/einsetzten möchte, auch auf eine gleiche Mittelhochtonbestückung Wert legen, eine einheitliche Trennfrequenz und Weichentopologie, damit sich die beiden Konstruktionen kombinieren lassen, ohne bei der Phase Überraschungen zu erleben.

    (Dass der gleiche Treiber bei der 1x12" dann nicht voll ausgereizt wird, ist jetzt nicht wirklich ein Nachteil)

    Weiterhin ist es auch akustisch vorteilhaft, wenn die Schallentstehungorte von den 12"ern und vom Treiber zum Hörer die selbe Entfernung haben. Sprich: bei einem tiefen Mittelhochthorn müssen die 12"er nach hinten, so dass sie praktisch mehr oder weniger "automatisch" dann auch eine Hornladung bekommen, was die Box in der Regel dann aber nicht unbedingt schmaler werden läßt, da dieses Midbasshorn sich nach vorne ja irgendwie erweitern sollte.

    Man kann die 12"er natürlich auch "einkippen" und das Horn zwischen den Treibern montieren um die Schallenstehungsorte der 12"er nach hinten zu bringen, wobei man sich dann eine neue Herausforderung durch den damit entstehenden Bandpass (das V-förmige "eingeschlossene" Volumen zwichen den 12"ern und dem Mittelhochtonhorn) schafft.

    Um sich hier keine unlösbaren Probleme einzuhandeln, sollte der Treiber relativ tief angekoppelt werden, was wiederum ein großes Horn erfordert, was wieder viel Fläche vor den eingekippten 12"ern bedeutet und so den Bandpasseffekt noch verstärkt...

    Kurz zusammengefaßt:

    Wenn's einfach wär, dann könnt's ja Jeder - oder „There ain't no such thing as a free lunch“ ;)

  • Was war Eure Veranlassung (Initialzündung) sich mit der Beschallungstechnik zu befassen?

    • Fux
    • 18. Mai 2022 um 22:33
    Zitat von ThoSchu

    Der Kassettenrecorder musste lauter und meine

    Heimorgel war ganz gut bestückt... Zusammen gebastelt klang das nicht mal schlecht, war aber mono, dafür mit Federhall.

    Das war im Jahre 1984 oder so.

    Später dann Homerecording und eigene Partys.

    Ich hätte da doch auch noch meine selbst zusammengebaute Dr. Böhm Topsound DS im Regal.....

    Der Franz Lampert spielte ja Wersi. ;)

  • Was war Eure Veranlassung (Initialzündung) sich mit der Beschallungstechnik zu befassen?

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 21:02

    Da ich sonst eher immer technisches Zeug absondere, dachte ich mir hier mal einen Thread aufmachen zu müssen, was Euch vor unvordenklichen Zeiten dazu bewogen hat, sich mit der professionellen Beschallungstechnik zu beschäftigen.

    Bei mir war das ganz einfach so, dass es fast überall wo ich als junger Mensch Livemusik zu hören bekam (keine großen Acts, sondern eher so Indie-Hardcore-Punk) nicht unbedingt so prickelnd klang.

    Da dachte ich halt, das muss doch auch besser gehen.... ;)

  • Anschaffung einer PA, Hilfe bei Komponentenauswahl und Fehler ausräumen.

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 20:51

    Wenn Du die 10.000.-€ wirklich nur für das reine Material rechnest, gerne selber baust , dann kommst Du damit schon sehr weit!

    6 sehr gute 18" BR, zwei vernünftige Doppel 12" mit richtig dicken Mittelhochtonttreibern im Selbstbau zusammen mit sogar neuem Amping mit integrierten Controllern sollten da schon drin sein.

    Damit bekommst Du schon mal so 300 - 400 Gäste beschallt, wenn es nicht zu krass laut werden muß.

    Wenn ich dabei im Auftrag des guten Sounds behilflich sein kann, gerne!

  • LD Systems Maila

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 20:39

    Kein Problem!

    Aber wenn man mit wirklich amtlichen, großen Chassis schon Probleme hat solche Pegel in einem nicht Horn Gehäuse zu erzeugen, dann mußte ich das einfach los werden. Viele Mitleser meinen ja allen Ernstes mit einer Bassbox für 299.-€ schon über 130 dB Pegel erzeugen zu können.

    (Wir haben Ende der 80er für die 20 Mann Parties damals auch die klassischen 2446er am 2380A aktiv getrennt ab 800 Hz im Einsatz gehabt, ich denke also schon den Unterschied zwischen laut und laut zu kennen ;)

    Für den Gala-Einsatz auf irgendwelchen Präsentationen oder Firmenevents mag das Material ja durchaus seine Berechtigung haben und vom Handling her auch up to date sein. Ich störe mich aber immer daran wenn auf Grund von Technischen Daten (die wenn man die genauen Parameter der Messung kennen würde, ja auch durchaus zutreffen können) der Eindruck erweckt wird, man könnte mit so etwas Pegel fahren wie auf einem Motörhead Konzert....

    Wenn's nicht drückt, ist es für'n Ar..... ;)

    Fux

  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 12:33

    ERICH

    P.S.

    Das Kranfahren hat mir besonders Spaß gemacht! :)

  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 11:57

    ERICH

    Ich habe vor 18 Jahren mein Haus auch komplett selbst geplant und gebaut und dabei alles selber gemacht. (Heizung, Lüftung, Wasser, Strom, Mauern, Betonieren, Estrich, Dämmen, Auflatten, Dachdecken, Fliesen legen....)

    Es hat gut 2 Jahre gedauert und ich würde es immer wieder so machen!

    Wenn man das aber weder kann noch will, ist so ein Projekt natürlich der falsche Ansatz.... ;)

  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 11:52

    Keine Angst, ich baue Lautsprecher schon ein wenig länger und lass mir den Spaß daran sicher nciht zerreden, da brauchst Du gar keine Angst haben. :)

    Im Moment habe ich den Prototypen und schon zwei der "richtigen" Boxen fertig.

    Von den anderen beiden "richtigen" stehen die Zuschnitte noch da und harren des Zusammenbaus, bis ich wieder Zeit dazu finde.

    In diesem Falle ist die Lokation auch meine eigene, so daß hier "Hersteller" und "Kunde" in Personalunion zusammenfallen. Für "Fremde" habe ich noch nie Lautsprecher gebaut. Da fehlt mir schon die Zeit dazu.

    Natürlich kannst Du, wenn Du das Lautsprechboxen Entwickeln und Bauen als "Regiestunden" im Vollansatz mit einer etwas besseren Heimwerkermaschinenausstattung rechnest, niemals mit professionellen Herstellern konkurrieren, die mit 5 achsigen CNC Maschinen ausgestattet sind, welche ganze Tafeln auf einmal bearbeiten können und dann 5000 gleiche Lautsprecher bauen. Das ist ja auch ganz logisch.

    Ich bin aber auch kein Lautsprecherhersteller, der damit sein Geld verdienen muß, sondern jemand der Lautsprecher genau nach seinen Vorstellungen haben möchte und dem der Bau der selbigen dann obendrein noch Spaß macht. Allein das Simulieren verschiedenster Chassis in unterschiedlichen Gehäusen und Abstimmungen macht mir viel Spaß und beim Holzarbeiten kann ich prima abschalten und den Kopf frei bekommen.

    Oder anders rum gesehen: Anstatt für eine andere Freizeitbeschäftigung zur Entspannung viel Geld auszugeben, habe ich eine anspruchsvolle Beschäftigung zum Ausgleich, bezahle nur die Teilekosten und irgendwann stehen dann die fertigen, neuen Lautsprecher da.

    Freilich könnte ich mir einfach auch Gebrauchte fürs gleiche Geld kaufen, die würden auch funktionieren, aber der Spaß bei der herausfordernden Beschäftigung der Planung und des Baus würden mir fehlen und das Geld ist trotzdem weg. ;)

    Schöne Grüße,

    Fux

  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 11:27

    Wenn ich beim selbst Kochen die Zeit vom Einkaufen bis zum Abspülen als Arbeitszeit rechne, dann ist es auch wesentlich billiger in der Gastwirtschaft zu essen. - Ich koche trotzdem gerne, wenn ich Zeit dazu habe. Ob das daran liegt, dass ich nicht betriebswirtschaftlich rechnen kann, stelle ich mal in Frage. ;)

  • LD Systems Maila

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 10:04

    Ja wo macht der 6,5" Treiber denn 96,5 dB/1W/1m? sicher nicht bei 100Hz ab denen der Satelit angegeben ist....

    Hast Du dir mal überlegt welchen Hub das Chassis machen müsste, um die einfach so durch Wirkungsgrad mal Belastbarkeit "errechneten" Maximalpegel erreichen zu können?

    Aber sei's drum, wenn's für die Anwendung taugt und gefällt ist ja alles in Ordnung.

  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 17. Mai 2022 um 09:52

    Wenn ich zum Skifahren gehe, eine Fahrradtour fahre oder einen Oldtimer herrichte, rentiert sich das auch nicht.

    Warum macht man das dann?

    Weil es Spaß macht!

    Natürlich gibt es inzwischen haufenweise "günstige" (ich schreib jetzt mal nicht billige) Lautsprecher fertig zu kaufen. Möchte man aber welche mit hochwertiger Bestückung, sind die auch nicht gerade billig.

    Von der wirtschaftlichen Seite her ist es natürlich deutlich rentabler gebrauchtes "amtliches" Material einer Generation vor der Aktuellsten anzuschaffen als selbst zu bauen.

    Wenn man aber halt gerne Boxen entwickelt und baut, muß sich das nicht "rentieren".

    Ich möchte halt die Gedanken hinter der "Entwicklung" und Bau hier für die Interessierten mal darstellen.

    Wenn jemand ohne viel Planungsaufwand einfach nur die Bässe nachbauen möchte, kann er natürlich gerne den Plan dazu haben.

    Für die "Ich habe 500 € und möchte 150 Leute mit Tekkno im Freien beschallen" Fraktion ist der Bericht natürlich ebensowenig hilfreich, wie für Profis die L-Akustik, Meyersound, Coda, db-audio etc. im Lager stehen haben.

    Ich schreibe ja nicht: Spart euch Geld in dem Ihr alles selber baut und nicht die bösen Boxen der Big Bad Industrie kauft.... ;)

    Wer Spaß daran hat sich mit Elektroakustik und Holzberabeitung auseinanderzusetzten und nicht unbedingt vorrangig Gewinnoptimierung betreiben möchte/muss, der kann sich ja mit so einem Selbstbauprojekt gerne auseinandersetzen. Muß aber ja auch keiner.

    In diesem Sinne, nichts für ungut!

    P.S.

    zur Herstellergarantie:

    Für was soll die bei so einer Bassbox gut sein?

    Wenn ich das Chassis elektrisch oder mechanisch überlaste, greift diese auch nicht.

    Wenn die Box vom LKW fällt auch nicht, also was soll da auf Garantie reguliert werden?

    Wenn das Chassis ab Werk einen "Hau" hat, dann habe ich doch die Garantie auf das gekaufte Chassis und für alles ander bin ich doch dann eh selber verantwortlich, oder nicht?

  • Anschaffung einer PA, Hilfe bei Komponentenauswahl und Fehler ausräumen.

    • Fux
    • 16. Mai 2022 um 23:52
    Zitat von Jan Peh

    Gut da das amping jetzt steht, die Tops soweit auch geklärt sind und mir der Ntlw ja eher ausgeredet wurde, welche Subwoofer sollte ich verwenden? Für die B&C hab ich leider keine Pläne auf die Schnelle gefunden, kennt ihr welche?

    Ich würde durchaus mal die B&C 18TBW100 ins Auge fassen.

    Für eine Bassreflexbox braucht es ja nicht unbedingt einen "Plan".

    Da kommt man ja mit einer Simulation und einem Prototypen aus Restholz zur Überprüfung der Simulationsergebnisse schon ganz gut zurecht.

    Falls das für Dich interessant wäre, kann ich die Chassis ja mal mit entsprechenden Bassreflexgehäusen simulieren.

    Wenn Du aber gerne mit Holz arbeitest und den Aufwand und die Gehäusegröße nicht scheust, würdest Du am meisten aus sechs (passenden) 18"ern rausbekommen, wenn Du sie in Martin Audio WSX Gehäuse steckst.

    Da langen dann aber 2 direktabstrahlende Doppel 12"er darüber nicht mehr und "modular" für den Kneipengig ist das dann auch eher nicht. ;)

  • LD Systems Maila

    • Fux
    • 16. Mai 2022 um 23:01

    Ich will ja hier niemandem zu nahe treten, aber ich befürchte dass sich mancher nicht im Klaren darüber ist, was 128dB sind. Aus einem 6,5"er und einer handvoll Kalottenhochtöner: Never.

    Aber so ist das halt mit dem Marketing... ;)

  • Anschaffung einer PA, Hilfe bei Komponentenauswahl und Fehler ausräumen.

    • Fux
    • 16. Mai 2022 um 22:10

    Bei gegebenem Anforderungsprofil und Konzept würde ich wohl je Seite drei 18"er im BR Gehäuse bauen und darüber ein 2 x 12" Top mit ordentlichem, nicht zu schmalbrüstigem 1,4" Treiber.

    Als Amping, wie schon beschrieben, für die Tops z.B. eine Vierkanalendstufe und für die Bässe mit 2,7 Ohm pro Seite eine ordentlich stromlieferfähige Stereoendstufe. Als Controller muß es kein oben drüber Überteil sein, aber einen Behringer würde ich dann doch nicht nehmen, sondern eher etwas gestandenes Gebrauchtes.

    Wenn es einem nicht um die Schlepperei geht, kann man natürlich auch gute, ältere, konventionelle Endstufen gebraucht kaufen, würde ich aber eher nur noch für eine mehr oder weniger fest installierte Anlage in Betracht ziehen. (ja, ja, der Rücken... ;)

    Bei Neu und Gewicht (konventionelles Netzteil) nicht so wichtig, würde ich für die Konfiguration wohl folgende Dynacord Endstufen kaufen, die den DSP jeweils schon integriert haben:

    Bässe: L3600FD DSP

    Mitten: L2800FD DSP

    Treiber: L1300FD DSP

    Die laufen wirklich gut, haben aber halt kein Schaltnetzteil, sondern Ringkerntrafos und ein konventionelles Verstärkerteil mit gestuften Versorgungsspannungen. (nix PWM etc.)

  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 16. Mai 2022 um 21:44

    Zu guter Letzt die Endmontage, also das Einsetzen des Chassis mit unterlegter Dichtlippe, die Verkabelung und die luftdichte Montage des versenkten Anschlussfeldes.



    Was jetzt noch fehlt ist ein stabiles, schwarzes Schutzgitter vor dem Chassis mit großzügigem Durchlassgrad und schepperfrei montiert. Aber das findet auch noch den Weg auf die neuen 15“ Kompaktbässe.


    Das war's soweit mit den sehr gut funktionierenden und eigentlich relativ einfach zu bauenden kompakten 15“ Bassreflexboxen.

    So...

    Darauf erst mal ein Hoftensteiner! :)

  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 16. Mai 2022 um 21:41

    Nach etwa anderthalb Stunden Trocknungszeit werden die Schraubzwingen entfernt.


    Nochmal ein prüfender Blick in die rohe Box.




    Nach dem der Leim komplett abgebunden hat und die Schraubzwingen entfernt sind, wird jetzt erst mal alles schön plan geschliffen.

    Ist alles schön eben, kommt die Oberfräse mit dem Rundfräser an den Kanten zum Einsatz. Der Radius ist so gewählt, dass die Kanten zwar schön abgerundet werden, ich aber auch nicht versehentlich bis zu den Flachdübelschlitzen durchfräse.


    Nach dem Fräsen und dem Füllen etwaiger Ausplatzungen/Verletzungen mit Holzspachtel wird die Box nochmal mit feinerer Körnung komplett abgeschliffen um sie lackierfertig zu bekommen.

    Sollten an irgendwelchen Stellen Zweifel wegen der Dichtheit der Box auftauchen, könnte man jetzt von innen noch entsprechend abdichten.


    Frisch abgesaugt wird nun Warnex mit einer kleinen Schaumstoffrolle nacheinander in mindestens zwei Schichten aufgetragen, damit es endlich “Schwarze Kisten“ werden.

    Stellen, an die man mit der Rolle nicht hinkommt, streiche ich einfach mit dem Pinsel vor.

    Viel schöner gesprenkelt und wie „gekauft“ aussehend wird die Oberfläche, wenn wie üblich das Warnex mit der Spritzpistole aufgetragen wird.

    Ohne geeignete Räumlichkeiten oder Freiflächen sieht dann aber auch die ganze Umgebung ähnlich schön schwarz gesprenkelt aus wie die Lautsprecheroberfläche, so dass ich mich, gerade für die Verwendung in einer Festinstallation, mit dem zweifachen Aufrollen des Warnex begnüge.


  • Baubericht 1x 15“ BR compact

    • Fux
    • 16. Mai 2022 um 21:37

    Zum Verleimen nur normal abbindenden und keinen schnell abbindenden Leim verwenden, denn in den nur 10 Minuten Offenzeit des „Express-Leims“ bekommt man die Kiste niemals zusammengesetzt und mit den ganzen Schraubzwingen zusammengepresst.

    Aber auch mit normalabbindendem Leim und nur zwei Händen wird es jetzt etwas hektisch mit dem Leimen, Flachdübel einsetzen und mit den Zwingen zusammenpressen.

    Mir vier Händen würde das wesentlich besser gehen. (Es müssen ja nicht alles eigene sein... ;)


    Bei den Schraubzwingen immer Hölzer unterlegen, so verteilt sich der Pressdruck gleichmäßiger und außerdem sieht nachher die Oberfläche des Holzkiste nicht aus wie ein Golfball.

    (Bei einer Zwinge musste es ohne Unterlegen gehen, da die Schraubzwinge sonst zu kurz gewesen wäre...)


    Warum kein Stativflansch um gegebenenfalls ein Topteil aufpflanzen zu können?

    Da die Bässe in erster Linie in die Festinstallation sollen und bei einer eventuellen anderweitigen Verwendung so eine Bassbox als „Stativersatz“ für das Topteil eh selten an der für den Bass akustisch sinnvollsten Stelle stehen würde, spare ich mir dieses Mal das Einfräsen und Einbauen eines umgedrehten Boxenflansches, auch wenn hier noch zwei davon herumliegen.

    Außerdem haben die Boxen mit nur 370 mm eine so geringe Tiefe, dass ich Bedenken hätte, dass diese mit einigermaßen potenten Topteilen drauf beim dagegen Rempeln umkippen.

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