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Beiträge von Fux

  • I don't need that, 2.0

    • Fux
    • 17. November 2021 um 17:56

    Dito!

    Wo die Luft was kostet tanke ich nicht.

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 17:27

    Wenn Du ein Top für eine kleinere (leisere) Veranstaltungen ohne Suboofer/Bässe einsetzten willst und dazu eine Bassanhebung im Controller setzen willst, dann mach diese auf der Tuningfrequenz, der Reflexbox, da hat die Membran ja ihr Auslenkungsminimum.

    Folglich bringt, wenn das so funktionieren soll, es nichts durch ein hohes Tuning auf sagen wir mal 80 Hz den Wirkungsgrad im Grundtonbereich für den reinen Topbetrieb akustisch anzuheben, wenn Du bei der Anwendung "Fullrangebox mit Bassanhebung" aber für einen runden Bass bei 60 Hz elektrisch anheben möchtest. Da überschreitest Du sonst erstens ruckzuck den X-Max und zweitens kommt trotz der hohen zugeführten elektrischen Leistung nur warme Luft aus den Lautsprechern.

    Bei "normalen" Bassreflexboxen ist es im Bassbereich immer der X-max der die Maximallautstärke begrenzt und nicht die elektrische Belastbarkeit, außer das Chassis hätte eine extrem mickrige Schwingspule.

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 17:13

    Die Buckel (Spitzen) in meiner Dtrstellung ergeben sich durch die in die Simulation eingegebene Länge zwischen Rückseite Lautsprecher und Anfang (Hals) der Reflextunnels.

    Bei reinen Subwoofern spielt sich da nicht viel ab, da die Welligkeit erst oberhalb ihres Arbeitsbereichs einsetzt.

    Soll die Reflexbox aber auch weiter rauf spielen bis zum Druckkammertreiber, wirkt sich hier ein
    langer Weg in einem sehr welligen Frequenzgang aus.

    Hier ein Beispiel für verschiedene Entfernungen Rückseite Membran zu Anfang BR Port (Hals):

    schwarz = 0 cm

    rot = 10 cm

    grün = 20 cm

    blau = 30 cm

    Da versteht man dann auch warum zwei dreieckige, kurze Ports genau in den Zwickeln zwischen den beiden 10"ern jede Menge Sinn machen.... ;)

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 17:02
    Zitat von Rainer_Zufall

    Wow! Vielen Dank für deine Arbeit! Sehr interessant, übersichtlich und lehrreich :)

    Das ist deutlich mehr als ich erwartet habe!

    AJ-Horn scheint deutlich detaillierter zu simulieren als BoxSim. Die Tendenz ist ähnlich aber der Frequenzgang sieht komplett anders aus. Viel "gebogener". Auch der nachschwingende Buckel kommen nicht so raus.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Die Betrachtung des X-Max hatte ich so noch gar nicht berücksichtigt. Aber ist natürlich ein sehr wichtiger Faktor.

    Die Gegenüberstellung der zwei verschiedenen Abstimmungen zeigt ziemlich gut was man erwarten kann und welche Kompromisse sich mit diesen Chassis ergeben.

    Wenn ich deine Einschätzung bisher richtig verstanden habe:

    - Insgesamt sind die beiden 10" Chassis eher Tops über Bässen.

    - Bei tieferer Fullrangeabstimmung der 10"er, wie es der Hersteller empfiehlt, verliert man im Bereich zwischen 100 und 200 Hz Pegel.

    - Die Herstellerabstimmung führt auch tendenziell eher zu Buckeln im Frequenzgang (Dröhnig).

    - Die tiefere Abstimmung des NTLS führt zu einer besseren Bass- Grundtonwiedergabe, aber auch zu einer niedrigeren Trennfrequenz zum Horn hin

    - NTLS ist insgesamt etwas leiser als NTLW

    - Beide 10"er erlauben ein kleines Gehäuse, Bass/Grundton sind aber bei beiden eher schwach.

    (Schwächeren Bass- und Grundtonbereich kann man vielleicht per EQ oder mit zusätzlichen Lautsprechern verbessern?)

    Die 12er Tops scheinen im direkten Vergleich etwas lauter zu sein, vor allem als das NTLS-Chassis. Sie spielen im Bass- und Grundtonbereich lauter und tiefer. Der Wirkungsgrad aller drei Chassis ist ähnlich.

    Im Vergleich mit dem 12 ND710 (und damit zum Jobst JM212) sind alle drei vorher simulierten Chassis deutlich leiser (Wirkungsgrad und Max SPL).

    Ein Mittenhorn kommt für mich zwar nicht in Frage (zu groß und zu kompliziert als Anfängerprojekt). Ich finde es aber trotzdem sehr interessant. Vor allem was da noch an Maximallautstärke rauszuholen ist. Und mit welcher (geringen) Leistung.


    null ahnung: Die Seite kannte ich tatsächlich noch nicht. Sehr interessant das man sich die Chassis direkt in einer geschlossenen Box simulieren lassen kann. Ist das brauchbar, oder eher eine Spielerei?

    Geschlossene Boxen sollen ja etwas knackiger und sauberer spielen. Jetzt frage ich mich natürlich ob eine geschlossene Box, so wie beispielsweise bei der PAF212 auch mit diesen Treibern machbar / sinnvoll ist und ob man die schwächere Basswiedergabe ohne weiteres am EQ kompensieren kann.

    Insgesamt habe ich jetzt einiges zum drüber nachdenken. macht die Entscheidung nicht gerade einfacher :)

    Alles anzeigen

    Das mit den Chassis im geschlossenen Gehäuse auf der verlinkten Seite ist mehr dazu gedacht die Chassis untereinander vergleichen zu können und weniger eine Gehäuseempfehlung!

  • Lagerung und Betrieb von PA und DJ Equipment in kaltem Club

    • Fux
    • 17. November 2021 um 16:59

    Den richtig heftigen Kachelofeneffekt bekommt man aber erst mit den Audienceblindern 4x650W. da braucht's aber schon einen anständigen Dimmer, sonst wird das nichts.

    Einstecken ohne Dimmer geht gar nicht. Das ist wenn die Lampen kalt sind wie Kurzschluss für die Sicherung... ;)

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 16:18
    Zitat von MuellerSound

    Auch als Unbeteiligter:
    Muss mal einfach grad ein Lob da lassen, Fux .
    Sehr ordentliche Darstellung und hilfreich detaillierte Aufarbeitung mit wirklich guten Hinweisen.
    Prima, schön so was :thumbup:
    VG Andy

    Danke für die Blumen!

    In der Hoffnung dass irgendjemand etwas davon mitmehmen kann macht man das doch gerne.

    (die Hoffnung stirbt immer zu letzt... ;)

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 16:16

    Nun mit den 2x 18Sound 12ND710.

    Jetzt kommt Leben in die Bude.... ;)

    Wie auch vorher in schwarz 18Sound Vorschlag 80L (für 2) Tuning 58 Hz.

    Rot 40L (für beide) Tuning über 100 Hz.

    Was sehen wir hier?

    Ja, natürlich mit dem hohen Tuning im halb so großen Gehäuse ein Wirkungsgradgewinn von über 6dB. (auf den ersten Blick)

    Jettz schauen wir uns aber mal den Frequenzgang des Chassis ohne Gehäuse, nur auf SChallwand, oder hier auch die schwarze Kurve mit "normalem" Tuning an.

    Der Frequenzgang steigt zu den Mitten hin sehr stark an.

    Folgerung: Das Chassis gehört in ein Mitteltonhorn! ;)

    Damit kommen wir dann bei der Doppelbestückung (wie gehabt) auf einen Wirkungsgrad von geschätzt 102 dB im Vollraum bei nur 1 W an 4 Ohm (2 V).

    Das sind dann im Halbraum (so wie es meist angegeben wird) 108 dB bei einem Watt.

    Machen wir mal eine "quick & dirty" Simulation für so ein Horn:

    Ja, da kommt dich Freude auf! :)

    Das Horn ist Bassreflexunterstützt (30L Tuning ca. 90 Hz) hat eine 4 L kleine Vorkammer (geht nur mit ein bisschen "Phaseplug" vor den Membranen) eine Hals mit 500 cm² Querschnitt und damit ein Kompressionsverhältnis von grob 1:2 eine Hornlänge von 60cm und eine Mundfläche von 60 x 80 cm.

    Tja, das ist ja viel zu groß für ein kompaktes Top, aber sowas nutzt halt Chassis und Amps richtig aus und macht nicht nur die Schwingspulen warm.... ;)

    Übrigens ist die Simualtion der Maximalpegel mit 1kW je Chassis, was deutlich mehr als die Nennleistung von 450 W je Chassis ist, aber bei Impulsen durchaus eine Rolle spielen kann.

    Damit sind wir dann im Vollraum (!) im wichtigen Mittenbereich in der Lage Peakschalldrücke von über 140dB zu erzeugen. Wohlgemerkt mit nur einem Topteil.

    "Nachteil" neben der Größe des Tops: Die Trennung zu den Bässen sollte über 120Hz erfolgen. Eher noch höher.

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 15:27

    Jetzt der 12 NTLW3500.

    Schwarz nach 18Sound Vorschlag 100L (für 2) Tuning 58 Hz.

    Rot 80 L (für 2) 57 Hz Tuning.


    Falls Dir alle Pegel recht niedrig vorkommen: Ich habe hier immer im Vollraum simuliert, da ein Top beim Betrieb selten auf dem Boden stehen oder direkt an der Wand hängen wird. Viele Hersteller geben den Kennschaldruck aber auch für ihre Topteile im Halbraum an, weil halt 100 dB/ 1W besser aussieht wie 94 dB/ 1W.

    Weiterhin habe ich die Spannung von 2,83V für die 1W bei einem 8 Ohm Chassis auf 2 V für die zwei parallelgeschalteten Chassis (4 Ohm) reduziert um wieder 1W zu erhalten. Nimmt man da wieder stur die 2.83V her, ist man nochmal um 3dB lauter.

    So werden dann aus 94 dB bei 1 W im Vollraum schnell 103 dB bei 2.83 V im Halbraum....

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 14:49

    So, nun 2x 18Sound 10NTLS2000 nach dem selben Schema:

    Hier sieht man deutlich, dass es sich um ein "echtes" Basschassis handelt. Durch den größeren X-Max kommt es innerhalb der angebenen Belastbarkeit zu keiner Überschreitung des X-Max bei irgendeiner Frequenz (schwarze Kurve; 28 L (für 2) Tuning 60 Hz)

    Im Rechten unteren Diagramm ist weder bei der schwarzen Kurve, noch bei der Roten (28L ca. 72 Hz) ein Frequenz zu erkennen, wo in beiden Abstimmungen innerhalb der Nennleistung das Chassis ins X-Max gerät.

    Die schwarze Abstimmung geht halt nochmal gut 10 Hz tiefer, ist aber im Bereich zwischen 70 und 200 Hz um bis zu 2,5 dB lauter. --> Kann man diesen Abfall zu den tieferen Tönen hin elektrisch kompensieren?

    Ich habe dazu jetzt mal die Nennbelastbarkeit der Chassis mit dem doppelten Wert von 700 W eingegeben, damit die Maximalpegelsimulationen mit mehr Leistung durchgeführt werden:


    Jetzt sieht man, dass in der schwarzen Abstimmung um die 90 Hz bei 1200W (600 je Chassis) die Chassis in ihren X-Max laufen. (Diagramm rechts unten)

    Mit der höheren Abstimmung (Rot) haben wir noch keinerlei X-Max Probleme und wir können jetzt (bei Impulsen) nochmal etwas mehr Maximalpegel erzielen, ohne dass wir ins X-Max laufen. (rechts oben)

    Im Vergleich zum ersten Chassis 10NTLW2000 sind wir insgesamt vom Wirkungsgrad im Bassbereich um gut 1dB leiser un der Mittenbereich beginnt uns früher "abzusaufen", so daß wir hier beim 10NTLS2000 weniger hoch zum Treiber trennen können. Rein vom Höhren her, werden die Mitten beim NTLS weniger "präsent" und etwas zurückhaltender kommen.

    Insgesamt gesehen ist der Wirkungsgrad im Bass/Grundtonbereich beider Chassis auch in der höher getunten Abstimmung mit einmal ca. 94 dB/ 1W und einmal ca. 95 dB/ 1W im Freifeld für eine Doppelbestückung nicht gerade übermäßig laut. Dafür kommen die Chassis mit extrem wenig Volumen aus.

  • Asymmetrisches 1" Horn wie in Nexo PS10, LD Stinger (vgl. Pyle PH715)

    • Fux
    • 17. November 2021 um 13:44

    Ja, aber da sie jetzt schon mal da sind, muß da wohl ein 1" Rohr, der Pionier mit Schneidkluppe, eine Eisenplatte für den Flansch und ein Schweißgerät ran....

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 13:18

    Hier der 18 Sound NTLW2000 (2Stück)

    In Schwarz nach Herstellervorschlag 28L (ist ja für 2 Chassis, also 2x14L=18L) und auf etwa 70 Hz getuned.

    In Rot mein Alternativvorschlag mit 25L und auf etwa 84 Hz getuned.

    Links unten im kleinen Diagramm siehst du die Membranauslenkung, die jeweils auf der Tuningfrequenz minimal ist. (70Hz/ 84Hz)

    Im linken oberen großen Diagramm den Frequenzgang (bei 1 W, also 2 V für die beiden parallelgeschalteten ( Ohm Chassis) im Freifeld.

    Mit dem höheren Tuning (rot) verlierst Du zwar Tiefgang, bist aber im Bereich zwischen gut 80 Hz und gut 200Hz signifikant lauter.

    Das "Gezippel" an der oberen abfallenden Flanke resultiert aus dem Abstand Membranrückseite zu Tunnelanfang, den ich hier mal mit 0,1m festgelgt habe. Je größer der Abstand wird, desto welliger der Mittelton. (Setze ich den Wert auf null, dann wäre das Gezippel weg, aber null Abstand läßt isch halt in der Praxis auch nicht realisieren)

    Links das große Diagramm drunter ist der Impedanzgang und wohl selbsterklärend.

    Rechts oben ist der maximale Schallpegel bei der für due CHassis angegebenen Nennbelasbarkeit von 350 W je Chassis, also insgesamt 700 W. Hier siehst Du deutlich eine Delle im schwarzen Frequenzgang bei ca. 100 Hz. hier kommt das Chassis an sein X-Max. etwas tiefer darunter, wo das Reflextuning auf 70 Hz den Membranhub wirksam bedämpft sieht der Frequenzgan ähnlich wie bei 1 W aus, da dort das X-Max bei gleich großem Eingangssignal noch nicht erreicht wird.

    Im großen Diagramm recht unten siehst Du, dass in der schwarzen Kurve (Abstimmungsvorschlag 18 Sound 28L (für zwei) und 70 Hz) bei etwa 100 Hz das X-Max schon bei etwa 520 W erreicht wird.

    Mein Alternativvorschlag (Rot) verzichtet auf etwas Tiefgang, bricht aber im möglichen Maximalpegel nicht bei 100 Hz ein, was in beiden rechten großen Diagrammen erkennbar ist. Hier kannst du die elektrische Belastbarkeit der Chassis mehr ausnutzen ohne dass in einem Frequenzbereich das X-Max Dir früher ein Limit setzt.

    (Würde ich den Eingabewert für die Chassisbelastbarkeit willkürlich höher setzen, dann könnte man am Diagramm rechts unten erkennen wo bei welcher Leistung als nächstes das X-Max überschritten wird. Das kann bei kurzen Impulsen bedeutsam sein, die für das Chassis noch keine elektrische Überlastung darstellen. Vorausgesetzt die Endstufe bringt diese Leistung noch verzerrungsfrei)

    Die schwarze Abstimmung wäre eher für eine Fullrangeanwendung geeignet, wenn keine Subwoofer vorhanden sind und maximale Lautstärke nicht im Pflichtenheft steht. Bei der roten Abstimmung, die ohne Subwoofer alleine nur für Sprachbeschallung und z.B. Akustikgitarre zu gebrauchen wäre, aber nicht für basshaltige Signale, kannst Du mit der gleichen Bestückung (und sogar mit weniger Volumen) bei Vollast im oberen Bassbereich um die 100 Hz herum bis zu 4 dB mehr Pegel erzielen, was schon eine Menge ist.

    P.S.

    Eine Basstreflexabstimmung bei der sich am unteren Übertragungsende ein ordentlicher Buckel im Frequenzgang nach oben bildet (auf den ersten Blick: viel Bass....?!?) ergibt eine dröhnige Abstimmung die lange nachschwingt und nicht gut klingen würde.

    Wenn Dir mit so einer Simulation geholfen ist, mache ich diese gerne auch noch für die 3 anderen Chassis.

    Noch was: Die Breakup-Resonanzen am oberen Übertragungsbereich des Chassis kann das Programm natürlich nicht simulieren, sondern geht von einem idealen kolbenförmigen Schwingen der Membran aus. Drum fehlt am oberen Ende des Übertragungsbereichs der Peak bevor es "bergab" geht.

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 17. November 2021 um 11:16

    Die 4 Chassis kann ich Dir schon mal simulieren. Hast Du zum Nettovolumen irgendwelche Vorgaben, oder soll ich das Volumen einfach so wählen, dass sich eine gute Abstimmung ergiebt?

    Auch wenn Du sagst, die sollen notfalls noch standalone 60 Hz spielen können, wäre das ein Anhaltspunkt. Aber überlege Dir dabei: Wenn man solche Chassis versucht möglichst tief abzustimmen, läuft es ein Stück oberhalb der Tuningfrequenz zuerst aus dem X-Max wenn man entsprechend Leistung drauf gibt.

    Ich werde wohl einfach mal die Chassis sobald ich dazu komme durchsimulieren und mal Vorschläge zur Abstimmung machen. Die Kompaktheit des Gehäuses werde ich dabei im Auge behalten! ;)

  • Fullrange Boxen Gartenpartys

    • Fux
    • 16. November 2021 um 22:59
    Zitat von bjarne

    Moin,

    ich würde mir gerne ein kleines PA System zulegen für Hauspartys, Gartenpartys etc.

    Am besten wären zwei Fullrange Boxen, da ich nicht wirklich Platz habe um einen Sub aufzubewahren.

    Ich kenne mich auf dem Markt leider nicht wirklich aus, daher die Frage, was ihr empfehlen könnt. Tendenziell hätte ich gerne aktive Boxen, ich weiß aber nicht inwiefern dann Stereo Sound möglich ich (will kein Mischpult o.ä.). Kann man einfach eine passive Box an eine aktive anschließen und das Signal weiterleiten?

    Wenn Du an eine aktive Box eine passive Box mit anschließt, dann hast Du 2 Boxen aus denen genau das gleiche Signal herauskommt. Wie soll das Stereo werden?

  • Lagerung und Betrieb von PA und DJ Equipment in kaltem Club

    • Fux
    • 16. November 2021 um 22:53

    Wie schon beschrieben ist das schlimmste Problem, wenn feuchtwarme Luft auf kalte Geräteoberflächen trifft und das Gerät dann "schwitzt", also Kondensat ausfällt.

    (Im Winter ausladen aus dem kalten Fahrzeug und in der feuchtwarmen Lokalität aufbauen)

    Ein weiteres Problem ist auch längeres lagern in feuchten, unbeheizten Räumen. Es laufen nicht nur Beschlagsteile an, sonder schau dir mal die TReiber ins Lautsprechern an, die so gelagert wurden.

    Da sind die Magnete stark verrostet, auf aLuminiumobeflächen bildet sich ein als dicker weißer Flaum Aluminiumoxid und innen im Lautsprecherchasis drinnen (Luftspalt!) sieht es nciht viel besser aus.

    Was bei Lautsprechern in Installationen üblich ist, die im Kalten im Freien hängen ist folgendes:

    Bei Nichtbetrieb wird auf die Lautsprecher durchgängig ein Signal draufgegeben, nur soviel, dass die Schwingspulen quasi die Box temperieren und es zu keinen Feuchteproblemen im Lautsprecher kommt.

    Am sinnvollsten bei einer Indooranwendung scheint mir aber auch den Raum auf eine gewisse Temperatur durch dauerndes Heizen zu bringen. (bloß nicht ständige kalt-warm-Wechsel)

    Was wie beschrieben gar nicht geht ist Heizen mit einer Gasheizung, die direkt mit der Verbrennungsluft (ohne Wärmetauscher) den Raum beheizt, weil bei der Verbrennung von 1L Gas etwa 1,5 L Wasser entstehen....

  • Selbstbau (Doppel 12") Tops. Lohnt das überhaupt noch?

    • Fux
    • 16. November 2021 um 19:56

    Vom Abstrahlwinkel würde ich nie auf 90 Grad gehen, wenn Du auch nur irgendwie vorhast mal 2 nebeneinander zustellen. Die meisten Räume sind eher längs gestreckt und je wenige man die Wände anregt desto besser. Für eine Querbeschallung bzw. einen breiten Raum stellst Du dann halt zwei 60 Grad Tops nebeneinander. Unabhängig ob doppel 12" oder doppel 10" würde ich nur leistungsfähige 1,4" Mittelhochtontreiber mit 3" Schwingspulen einsetzen, die man relativ tief trennen kann.

    Gerade bei der Doppelbestückung und hoher Trennung bekommst Du sonst ein Problem, wenn Du nicht zu den mittleren Frequenzen einen der Konuslautsprecher herausnimmst. (was ja vom Schalldruck her schade wäre). Ein großer Treiber klingt auch wesentlich entspannter.

    Die Abstrahlcharckterristik bekommst Du mit der tieferen Trennung und großem Treiber auch viel gleichmäßiger hin. Wenn Du die 12"er so hoch trennst, dass da ein 1"er stressfrei mitspielen kann, dann bündelt bei der Übergangsfrequenz das Konuschassis schon zu stark und du bekommst dann im unteren Frequenzbereich des Horns eine Aufweitung, was ja das vernünftige Clustern mehrerer Tops vereitelt.

    Nicht zu unterschätzen ist bei der Kombination Horn und Treiber der Treiberaustrittswinkel und der Horneinstrittswinkel. Hier gibt es bei Winkelsprüngen nicht ganz so schöne Nebeneffekte.

    Für die Hornauswahl wäre es auch wichtig, dass unter Winkeln der Pegel über die Frequenz schön gleichmäßig abfällt, so dass der Klangeindruck sich nicht unter verschiedenen Winkeln zu stark ändert und damit die Boxen überhaupt clusterfähig sind.

    Da hängt schon einiges an Entwicklungsarbeit drinnen, gerade wenn nicht nur ein Lautsprecher auf Achse irgendwie gut funktionieren soll, sondern auch mehrere zusammen unter verschiedenen Winkeln noch zufriedenstellend funktionieren sollen.

    Bei direktstrahlenden Topteilen stellt auch der große Tiefenversatz zwischen Druckkammertreiber und Konuschassis, durch die Tiefe des Mittelhochtonhorns, eine Herausforderung dar.

    Aber Spaß macht die Beschäftigung mit der Materie auf alle Fälle.

    Was man aber mit Sicherheit auch sagen kann: Das werden nicht Deine letzten Tops sein, die Du bauen wirst, weil Du da soviel Erfahrungen daraus ziehen wirst, dass der dringende Wunsch entsteht es bei der nächsten Konstruktion an diesen und jenen Punkten besser zu machen und weitere Parameter besser zu berücksichtigen.

    P.S.

    Ein Topteil mit 12"er spielt m.E. auch nicht lauter als eines mit 10"ern. (und schon gar keine 6dB)

    Die 12"er spielen halt i.d.R. tiefer runter.

    Je nach Chassis natürlich auch nicht, bzw. gibt es natürlich auch reine Bass oder Mitteltonchassis egal ob in 12" oder 10"; tief spielende 10"er sind aber nicht wirkungsgradstark und es kommen keine Mitten raus, 1"er die sehr gut und laut Mitten Wiedergeben können, können dafür halt keinen Bass etc.)

    Es hängt meiner Meinung eher von der anvisierten Trennfrequenz zu den Bässen ab (vorrausgesetzt es soll wirkungsgradstark werden), ob man 10"er oder 12"er nimmt. Wenn man das Ganze eher so Meyer-like haben möchte, also Fullrange Boxen mit optionalen Subwoofer dazu, und trotzdem möglichst laut, dann eher die 12"er. Wenn es eher ausschließlich Tops sein sollen, die eh immer mit Bässen betrieben werden sollen und auch höher getrennt zum Bass werden, dann kommen eher auch 10"er in Frage. (oder wenn möglichst kleine Tops gefragt sind und Wirkungsgrad keine so große Rolle spielt)

    Ich weiß jetzt nicht was Du an Simulationssoftware für die Reflexabstimmung bzw. das Auswählen der Konuschassis zur Verfügung hast, aber wenn ich Dir mal von ein paar wenigen 12"ern und 10"ern mit AJ Horn simulieren soll, welche Abstimmungen wie funktionieren und bei welchen Schalldrücken, Leistungen und Frequenzen die Chassis in einem spezifischen Gehäuse ihr X-max erreichen, kann ich das gerne machen.

    Auf alle Fälle aber noch viel Spaß beim Konstruieren und gutes Gelingen!

  • Yamaha 01v

    • Fux
    • 16. November 2021 um 19:36
    Zitat von Janluk

    Fux

    Ja und nein.

    Ja weil ich was das angeht eher altmodisch eingestellt bin. Ich muss irgendwas an der Hand haben, nur auf meinem Display rumtippen finde ich einfach schwierig und das ist (nach mehrfachen versuchen über eine sq5) einfach keine Arbeitsweise mit der ich klar komme.

    Dazu kommt das tatsächlich bei keinem ein entsprechendes Tablet vorhanden ist was dementsprechend dazu gekauft werden müsste und das ganze natürlich wieder etwas kostspieliger macht.

    Das entsprechende Multicore ist außerdem schon vorhanden, muss also nicht neu gekauft werden. Die Verbindung von FOH zur Bühne ist also eh gegeben.

    Nein weil die Preisleitung natürlich trotzdem wahnsinnig gut ist. Außerdem ist mein 1. grund nicht für alle so entscheidend wie für mich..😅

    Alles anzeigen

    Dass Multicore und Stagebox schon da ist war mich klar. Aber man muß das ja auch ständig auf und abbauen und transportieren. Und so ein klassisches Multicore auf der Trommel ist schon mal ein ganz schönes Trumm.

    Von der Bedienung her ist so ein 01V aber auch schon ganz schön weit weg, von einem klassischen Analogpult mit Siderack nebendran. (da ist ja auch nichts mit pro Funktion ein Knopf)

    O.K. es hat Fader.... ;)

  • Yamaha 01v

    • Fux
    • 16. November 2021 um 12:56

    Gibt es einen speziellen Grund, warum eine aktuelle günstige digitale 19" Racklösung nicht in Betracht gezogen wird?

    Man spart sich das Multicor, die Stagebox und kann das ganze von einem Tablet aus bedienen, ist nagelneu und kostet auch nicht mehr.

    z.B.

    Midas MR18

    Soundcraft Ui16R

    Bei so wenig benötigten Kanälen könnte es ja sogar noch eine Nummer kleiner ausfallen und kostet dann fast gar nichts mehr.

  • Thomann, Musicstore & Co

    • Fux
    • 16. November 2021 um 11:55

    Über kurz oder lang wird so ein Laden wie der Adam Hall nur noch als "Hersteller" für eigene Produkte wie z.B. LD-Systems vorhanden sein. Der Vertrieb wird entweder über große Internetportale abgewickelt werden, oder der Laden organisiert selbst einen professionellen Internetvertrieb wo alle Kunden direkt einkaufen können. (unterschiedliche Konditionen können für die verschiedenen Kunden ja im Warenwirtschaftssystem hinterlegt sein).

    So wie das bei Adam Hall derzeit abläuft gibt es den als eignen Vertrieb in 10 Jahren nicht mehr.

  • Asymmetrisches 1" Horn wie in Nexo PS10, LD Stinger (vgl. Pyle PH715)

    • Fux
    • 16. November 2021 um 11:42

    Ach herje, Schraubgewinde!

    Das hab ich übersehen.... :(

  • Anhörtipp

    • Fux
    • 16. November 2021 um 11:36
    Zitat von wora

    nö, ist mir zu weit weg. frech*

    ich hatte letzten freitag aber die ehre, einen sänger namens Andreas Kümmert zu mischen.

    der kerl hat mich ebenfalls sehr beeindruckt - deshalb möchte ich allen einen konzertbesuch absolut empfehlen!

    Der ist auch wirklich wahnsinnig gut!!

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