1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Fux

Beiträge von Fux

  • Neues PA System

    • Fux
    • 15. Oktober 2021 um 11:20

    Nochmal zum Schluss: Eine Aktivbox ist eine ganz "normale" Lautsprechebox bei der die Treiber nicht mit einer Passivweiceh getrennt werden, sondern vor der Leistungsverstärkung (AMP) das Signal in die entsprechenden Frequenzbereiche getrennt und dann jeder Frequenzbereich einzeln verstärkt wird.

    Heutzutage (bei manchen Herstellern auch schon früher) wird dann gleich die Aktivweiche (DSP) und die Amps gleich in das Lautsprechergehäuse gleich mit eingebaut. Das bietet unter Umständen Handlingvorteile und ist für den technisch wenige bedarften Anwender einfacher Aufzubauen und zu verkabeln.

    (Auch einen externen DSP im Verstärkerräck kann man passend zum Lautsprecher einstellen und dann vor Fremdzugriffen sperren)

    Technisch unterschiedet sich das aber in keiner Weise von der anderen Lösung die ganze Elektronik in einem Verstärkerrack unterzubringen und dann die Ausgangssignale aus den Verstärkern getrennt für die einzelnen Chassis zu den Lautsprechboxen via Lautsprecherkabel zu bringen.


    Stelle ich z.B. Die Topteile näher beim Zuhörer wie die Bässe auf, muß ich den Laufzeitversatz durch ein Delay ausgleichen. Egal ob Passivboxen, Akitvboxen oder sonstwas. Das nimmte kein Hersteller dem Anwender ab und da hilft auch eine Aktivbox mit darin eingebauter Elektronik nicht weiter.


    Der Gedanke "Der Hersteller hat ja alles bei der Aktivbox berücksichtigt, ich brauche das Material nur in den Raum stellen und anstecken" ist nicht richtig. Der Raum und die Aufstellung der Lautsprecher in diesem übt großen Einfluß auf das Ergebnis aus, den nicht der Hersteller, sondern nur der Anwender berücksichtigen kann.


    Fazit: Wenn's auf der Veranstaltung gut klingen soll, muß man sich auskennen.

    Der Porsche macht keinen Rennfahrer aus Dir, fahren mußt Du schon selber.

    Alle Hersteller kochen nur mit Wasser.

    Die Physik läßt sich nicht überreden.

    Keiner hat was zu verschenken. -> Es gibt keine Lautsprecher die nur 300.-€ kosten und durch irgeneinen schlauen Trick so klingen wie sonst nur welche für 5000.- €


    So korrigiert mich wenn ich was falsch verstanden habe. Das war jetzt alles so halb off Topic würde ich sagen…


    Zurück zum eigentlichen Thema Bedarfsanalyse und was will ich erreichen.

    Istzustand:

    Die aktuelle Discounter Anlage klingt scheiße. Und wir würden gerne lauter aufdrehen die Anlage gibt aber nicht mehr her. Ich kann aber nicht sagen ob der gefühlte zu geringe Pegel wirklich ein zu geringer Pegel ist oder ob wir unterbewusst nur die fehlenden unteren Frequenzen vermissen.


    Was will ich erreichen:

    Die neue Anlage soll deutlich besser und lauter klingen als die aktuelle. Ist schon richtig das Gewicht usw jetzt nicht super relevant ist, allerdings würde ich sie schon gern falls es benötigt wird die Anlage mal zu ner Hochzeit aus dem Freundeskreis mitnehmen können. Zu einem sehr großen Teil wird sie aber in der Scheune benutz werden. Vom angesprochenen Bass der überall zu spüren ist alla Tomorrowland -wäre natürlich geil muss aber absolut nicht sein und ist auch vermutlich Overkill. Ich würde wohl eher dazu tendieren gute Topteile zu nehmen und mir beim Bass die Option zu lassen diesen auszubauen. Sprich am Anfang den Bass so zu dimensionieren das er das Klangbild zwar gut abrundet aber ich muss ihn jetzt auch nicht so krass spüren. Wenn ich in ein paar Jahren dann noch Bässe dazu gekauft habe, kann ich dann immer noch bei externen Events wie Hochzeiten entscheiden wie viel ich dann mitnehme oder nicht. Die genutzte Tanzfläche in der Scheune wo wir die Boxen aufstellen ist übrigens meist auch etwas kleiner also so 25-50m2 vielleicht. Dort ist der Bass sowieso nur am wichtigsten die Leute die weiter außen sitzen müssen ja nicht weggeblasen werden ?


    Die Frage wie groß bzw. transportabel die Anlage sein muß hast Du Dir damit auch schon selbst beantwortet.

    Auch wenn Du die Anlage nur einmal mitnehmen möchtest muß sie in Dein Auto passen.

    Etwas Kreativität, wie Beifahrersitz und Rücksitzbank derweil wo anders "zwischenlagern", kann dabei helfen das "serienmäßige" Transportvolumen zu erweitern ;)


    So war jetzt ziemlich lang. Danke für die schon sehr hilfreichen Antworten. Ich denke mal bevor ich die grundlegenden Sachen nicht verstanden habe werde ich mir auch nichts zulegen… Nen Verkäufer nach so Zeugs zu fragen oder sich in so einem Umfang beraten zu lassen wie es gerade hier in diesem Thread passiert geht ja so gar nicht. Der Verkäufer jagt mich doch gleich vom Platz wenn ich mit Grundsatzfragen komme und mit ihm das diskutieren anfange. Da gibts wohl nur zwei Varianten. Hab ich als Käufer keine Ahnung wird ein aktiv komplettiert empfohlen und hab ich ahnung dann weiß ich auch schon eher selber was ich will und brauch ihn nicht mehr sonderlich.


    In der von Dir angepeilten Größenordnung der Anlage ist es durchaus passend, wenn die Topteile intern eine Passivweiche für die Trennung zwischen Mitteltöner und Hochtontreiber haben und du die Trennung zwischen Bässen und Topteil aktiv vornimmst.

    Das kann dann entweder so aussehen, dass in den Bässen gleich auch das Amping für Bass und Tops mit drinnen sitzt, oder du hast ein Amprack in dem die Bassenstufe, Topteilendstufe und DSP inkl. Anschlussfeld hausen. (ist halt wieder ein Trumm mehr was in das Auto passen muß)


    Natürlich kann es auch ein aktives Top mit der eingebauten Elektronik sein und Bässe die ihr eigenes Amping im Gehäuse haben.


    Das einzige was ich vermeiden würde, ist das ein Teil der Lautsprecher (z.B. die Topteile) eingebaute Endstufen haben und Du für passive Bässe und die Trennung zu den Tops dann wieder eine extra Endstufe und einen DSP mit herumziehen mußt. (oder umgekehrt)

    Also entweder alle Boxen ohne externes Amping nutzbar (eingebaute Endstufen) oder gleich alle Boxen ohne eingebaute Endstufen und alle Endstufen inkl. den DSP ein ein gesondertes Amprack.


    Ob das Budget von 2000.- Euro für die "Discobeschallung" ausreichend ist, ist sicher eine Frage des persönlichen Anspruchs.

    Mein Anspruch ist seit jeher, es muß (auch bei Konserve) so tun als wenn es live wäre und sauber und unverzerrt spielen. Wenn du jetzt nur mal eine Snare eines akustischen Schlagzeugs betrachtest, die nicht nur "gestreichelt" wird, oder auch eine 4x12" Gitarrenbox die artgerecht angesteuert wird, dann fallen alle "günstigen" Lösungen schon mal raus, da eben diese Lautstärken nicht verzerrungsfrei realistisch wiedergeben werden können.

    Das ist aber jetzt nur mein persönlicher Anspruch, der natürlich für Andere überhaupt nicht gelten muß.

  • Neues PA System

    • Fux
    • 15. Oktober 2021 um 11:19

    Na dann will ich mal....

    (Ich schreib einfach die antworten kursiv in Deinen Text rein)


    Erstens :

    Jedes Bauteil in der Signalkette besteht aus frequenzsensitiven Bauteilen (Spulen, Kondensatoren usw). Daraus ergibt sich immer ein phasenverschiebungsverlauf über der Frequenz zwischen Eingang und Ausgang der jeweiligen Geräte (sei es Box oder Amp). Ideal wäre diese phasenverschiebung über das komplette Frequenzspektrum so klein wie möglich zu halten. Diese Phasenverschiebungen treten sowohl in den jeweiligen Geräten als auch auf auf der zu beschallenden Fläche basierend auf den räumlichen Abständen der jeweiligen Geräte zueinander auf.

    Von der Annahme abgeleitet ergeben sich jetzt für mich mehrere Schlussfolgerungen.


    Das mit den "Phasenverschiebungen" ist so nicht ganz richtig, da scheint mir das Wort Phasenverschiebungen für verschiedenste physikalische Sachverhalte herhalten zu müssen


    Wenn ein Hersteller ein aktives System aus getrenntem Bass und Topteil baut kennt er die phasengänge der jeweiligen einzelnen Komponenten und kann die Komponenten so abstimmen das am Ausgang gleiche Frequenzen von Top und Bass auch in gleicher Phase ausgegeben werden. Vorausgesetzt sie sind so aufgestellt wie es der Hersteller sich gedacht hat. (Z.B topteil mit Stangen auf den Bässen montiert).


    Frei nach Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber es gibt da durchaus Konstrukte am Markt die, sagen wir mal so, etwas neben der Optimallösung sind


    Wenn ich diese vorgegebene Aufstellung nicht befolge. Dann muss ich auch bei aktiven Systeme das so einstellen das Bass und top wieder beim Zuhörer für die selbe Frequenz auch wieder in gleicher phasenlage sind. Wenn ich jetzt ein passives System habe (Bass und Box vom gleichen Hersteller aus der gleichen Linie) dann verhält sich ähnlich wie das aktive System es kommt „nur“ der Unbekannte phasenverlauf der Amps dazu,


    Der Phasenverlauf eines Amps im relevanten Übertragungsbereich ist so, dass Du Dir da als Anwender keinen Kopf darüber machen brauchst.

    Die Filter verändern den Phasenverlauf, egal ob passiv oder aktiv. (Der Phasenverlauf der Kombination Chassis & Filter ist hier relevant)


    den der Hersteller des boxensystems nicht kennt. Wenn ich jetzt auch noch unterschiedliche Boxen nehme habe ich nochmal eine unbekannte mehr usw.. das meintet ihr mit „es ist nicht ganz trivial unterschiedliche Boxen zu nehm“ und auch der Grund warum ihr mir u.A zu aktiven Systemen ratet weil es da deutlich wenigere Variablen gibt.


    Ob das System "klingt" (das ist mal ein sehr untechnischer Ausdruck) hängt von allerhand Faktoren ab, von denen der Phasenverlauf eben nur einer ist. (Mit scheint Du versuchst jetzt alles über die Phase zu klären, weil Du hier einen neuen Begriff gefunden hast)


    So zweiter Punkt neben dem phasengang ist der amplitudengang.


    Phasengang und Amplitudengang hängen unmittelbar zusammen und lassen sich daher auch gar nicht unabhängig voneinander btrachten.


    Hier entstehen Löcher oder überbetonenden bei passiven Systemen im Pegel wenn man die falschen Kombinationen fährt. Ich bin dumm erst von der Annahme ausgegangen das ich das einfach mit einem DSP dämpfen bzw anheben kann.


    Wenn Du eine Auslöschung hast, egal ob durch Phasensprünge bei deiner Box, durch Raummoden oder weil ein Lautsprecherrein konstruktiv diese Frequenz gar nicht wiedergeben kann, dann kannst Du da mit einem EQ im DSP anheben bis die Kabel glühen, es wird da kein Dezibel lauter werden.


    Was ich aber nicht bedacht habe und erst durch die Fragerei klargeworden ist: Wenn man die falschen Boxen nimmt bringt einem das nichts. Zb wenn ich ein 12“er nehme der aufgrund seiner Bauform und teilen sich ausgelegt ist, dass er nur gut mitten kann aber keine tiefen und ein Sub dazustelle der bei 80hz schon Ende macht, hab ich ein frequenzweiche bedingt durch die Auswahl der Komponenten die auch ein DSP nicht ändern kann.


    Richtig. Extremes (doofes) Beispiel: Du nimmst einen doppelt ventilierten Bandpasssubwoofer, der nach oben bei 80Hz getrennt werden muß, da darüber der Schalldruck steil abfällt und kombinierst den mit einem Mitteltonhorn, das erst ab 250Hz richtig spielen kann. Da kannst Du mit Deinem DSP machen was Du willst, da kommt einfach zwischen 80 und 250Hz nie etwas Verwertbares hinaus.


    Ich leite daraus erstmal folgende Erkenntnisse ab. Wenn ich jetzt in näherer Zukunft mir ein System zulegen will kann es eigentlich nur aktiv sein weil mir zum passiven die Grundlagen fürs einstellen fehlen. Es sei denn es gibt wirklich ein DSP was mir diese Anpassungen per Auto Funktion irgendwie abnimmt. Wenn ich allerdings noch warte mich weiter informiere euch weiter ausquetsche und Fachliteratur lese dann kann ich natürlich auch ein passives System aufbauen.


    Vergiss die Autofunktion. Das Gerät kann nicht unterscheiden warum es irgendwo zu leise ist und schiebt dann da sinnlos Leistung rein, wo z.B. eine Auslöschung ist, oder das Chassis die Frequenzen möglicherweise gar nicht wiedergeben kann, löst aber das eigentliche Problem nicht.

  • Neues PA System

    • Fux
    • 15. Oktober 2021 um 11:18
    Zitat von SwIp

    Okay ich bin zugegeben heute etwas müde war noch gestern ewig lang wach und hab mir meine Gedanken zu den angesprochenen Punkten gemacht.

    Last mich mal versuchen ob ich das irgendwie zusammenfassen kann und ihr sagt mir ob ich es zumindest so in groben Zügen verstanden hab. Danach kann ich nochmal Infos geben um die Bedarfsanalyse nochmal zu verfeinern.

    Also fangen wir mal grundlegend an. Bei der Wahl ob passive oder aktiv ob gemischte Hersteller oder gleiche gibt es neben vermutlich noch vielen weiteren anderen Aspekte zwei wesentliche Punkte.

    Erstens :

    Jedes Bauteil in der Signalkette besteht aus frequenzsensitiven Bauteilen (Spulen, Kondensatoren usw). Daraus ergibt sich immer ein phasenverschiebungsverlauf über der Frequenz zwischen Eingang und Ausgang der jeweiligen Geräte (sei es Box oder Amp). Ideal wäre diese phasenverschiebung über das komplette Frequenzspektrum so klein wie möglich zu halten. Diese Phasenverschiebungen treten sowohl in den jeweiligen Geräten als auch auf auf der zu beschallenden Fläche basierend auf den räumlichen Abständen der jeweiligen Geräte zueinander auf.

    Von der Annahme abgeleitet ergeben sich jetzt für mich mehrere Schlussfolgerungen.

    Wenn ein Hersteller ein aktives System aus getrenntem Bass und Topteil baut kennt er die phasengänge der jeweiligen einzelnen Komponenten und kann die Komponenten so abstimmen das am Ausgang gleiche Frequenzen von Top und Bass auch in gleicher Phase ausgegeben werden. Vorausgesetzt sie sind so aufgestellt wie es der Hersteller sich gedacht hat. (Z.B topteil mit Stangen auf den Bässen montiert).

    Wenn ich diese vorgegebene Aufstellung nicht befolge. Dann muss ich auch bei aktiven Systeme das so einstellen das Bass und top wieder beim Zuhörer für die selbe Frequenz auch wieder in gleicher phasenlage sind. Wenn ich jetzt ein passives System habe (Bass und Box vom gleichen Hersteller aus der gleichen Linie) dann verhält sich ähnlich wie das aktive System es kommt „nur“ der Unbekannte phasenverlauf der Amps dazu, den der Hersteller des boxensystems nicht kennt. Wenn ich jetzt auch noch unterschiedliche Boxen nehme habe ich nochmal eine unbekannte mehr usw.. das meintet ihr mit „es ist nicht ganz trivial unterschiedliche Boxen zu nehm“ und auch der Grund warum ihr mir u.A zu aktiven Systemen ratet weil es da deutlich wenigere Variablen gibt.

    So zweiter Punkt neben dem phasengang ist der amplitudengang. Hier entstehen Löcher oder überbetonenden bei passiven Systemen im Pegel wenn man die falschen Kombinationen fährt. Ich bin dumm erst von der Annahme ausgegangen das ich das einfach mit einem DSP dämpfen bzw anheben kann. Was ich aber nicht bedacht habe und erst durch die Fragerei klargeworden ist: Wenn man die falschen Boxen nimmt bringt einem das nichts. Zb wenn ich ein 12“er nehme der aufgrund seiner Bauform und teilen sich ausgelegt ist, dass er nur gut mitten kann aber keine tiefen und ein Sub dazustelle der bei 80hz schon Ende macht, hab ich ein frequenzweiche bedingt durch die Auswahl der Komponenten die auch ein DSP nicht ändern kann.

    Ich leite daraus erstmal folgende Erkenntnisse ab. Wenn ich jetzt in näherer Zukunft mir ein System zulegen will kann es eigentlich nur aktiv sein weil mir zum passiven die Grundlagen fürs einstellen fehlen. Es sei denn es gibt wirklich ein DSP was mir diese Anpassungen per Auto Funktion irgendwie abnimmt. Wenn ich allerdings noch warte mich weiter informiere euch weiter ausquetsche und Fachliteratur lese dann kann ich natürlich auch ein passives System aufbauen.

    So korrigiert mich wenn ich was falsch verstanden habe. Das war jetzt alles so halb off Topic würde ich sagen…

    Zurück zum eigentlichen Thema Bedarfsanalyse und was will ich erreichen.

    Istzustand:

    Die aktuelle Discounter Anlage klingt scheiße. Und wir würden gerne lauter aufdrehen die Anlage gibt aber nicht mehr her. Ich kann aber nicht sagen ob der gefühlte zu geringe Pegel wirklich ein zu geringer Pegel ist oder ob wir unterbewusst nur die fehlenden unteren Frequenzen vermissen.

    Was will ich erreichen:

    Die neue Anlage soll deutlich besser und lauter klingen als die aktuelle. Ist schon richtig das Gewicht usw jetzt nicht super relevant ist, allerdings würde ich sie schon gern falls es benötigt wird die Anlage mal zu ner Hochzeit aus dem Freundeskreis mitnehmen können. Zu einem sehr großen Teil wird sie aber in der Scheune benutz werden. Vom angesprochenen Bass der überall zu spüren ist alla Tomorrowland -wäre natürlich geil muss aber absolut nicht sein und ist auch vermutlich Overkill. Ich würde wohl eher dazu tendieren gute Topteile zu nehmen und mir beim Bass die Option zu lassen diesen auszubauen. Sprich am Anfang den Bass so zu dimensionieren das er das Klangbild zwar gut abrundet aber ich muss ihn jetzt auch nicht so krass spüren. Wenn ich in ein paar Jahren dann noch Bässe dazu gekauft habe, kann ich dann immer noch bei externen Events wie Hochzeiten entscheiden wie viel ich dann mitnehme oder nicht. Die genutzte Tanzfläche in der Scheune wo wir die Boxen aufstellen ist übrigens meist auch etwas kleiner also so 25-50m2 vielleicht. Dort ist der Bass sowieso nur am wichtigsten die Leute die weiter außen sitzen müssen ja nicht weggeblasen werden 😊

    So war jetzt ziemlich lang. Danke für die schon sehr hilfreichen Antworten. Ich denke mal bevor ich die grundlegenden Sachen nicht verstanden habe werde ich mir auch nichts zulegen… Nen Verkäufer nach so Zeugs zu fragen oder sich in so einem Umfang beraten zu lassen wie es gerade hier in diesem Thread passiert geht ja so gar nicht. Der Verkäufer jagt mich doch gleich vom Platz wenn ich mit Grundsatzfragen komme und mit ihm das diskutieren anfange. Da gibts wohl nur zwei Varianten. Hab ich als Käufer keine Ahnung wird ein aktiv komplettiert empfohlen und hab ich ahnung dann weiß ich auch schon eher selber was ich will und brauch ihn nicht mehr sonderlich. aber genau genommen hab ich mich hier angemeldet nicht um eine kaufempfehlung zu erhalten sondern um meine offenen Fragezeichen mit dem Thema zu beantworten. Die Planung der Anlage ist ja in dem Sinne das praktische Beispiel auf das man seine Fragen bezieht. In dem Sinne bedanke ich mich ganz Herzlich bei euch für jedes Aha Erlebnis und jeden klick den es bei mir macht (waren schon ein paar dabei) und ich denk das ist doch für euch auch eher der Grund warum ihr hier im Forum seid und nicht um zu sagen „Kauf das, oder Kauf jenes“

    Alles anzeigen

    Ich antworte mal "mehrteilig" da über 1000 Zeichen....

  • Neues PA System

    • Fux
    • 14. Oktober 2021 um 17:19

    Ich hatte schon so etwas befürchtet. Wenn die Herstellerangaben für die Bässe 400W lauten, dann dürften da keine Bässe mit vernünftig großen Schwingspulen und entsprechend kräftigen Magneten verbaut sein. Das geht dann am Ende wohl eher so in Richtung von den bekannt billigen Eminence Kappa 15" bzw. 15LF ...... :(

  • Neues PA System

    • Fux
    • 14. Oktober 2021 um 17:01

    Ich bin gerade über folgende Kleinanzeige drübergestolpert:

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/hk-a…4894925-74-7219

    Das wäre aktiv und wohl genau im Budget drinnen.

    Ich kenne das Actor von HK zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber vielleicht kann dazu ja einer, der es schon mal in der Hand hatte, etwas sagen.

    (oder taugt das nichts bzw. ist bekommt man inzwischen etwas bessere für's selbe Geld in NEU?)

    Ich habe allerdings noch nie etwas von HK Audio im Vergleich gehört (abgesehen von der R-Serie im Vergleich zum GAE Director, und da waren die Unterschiede schon sehr deutlich... ;)

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 23:59
    Zitat von SwIp

    Mal davon abgesehen, dass wenn man keine Freude daran hätte andern Leuten zu helfen, man wohl kaum als "Experte" hier solche Fragen beantworten würde. Ist ja wohl auch eine eigenes inneres Interesse als Experte angesehen zu werden.

    Noch eine Frage zu deiner Vorherigen Meinung. Sind für dich generell die Thomann Produkte Hobby Krimskrams oder halt meine Konfiguration bzw die Budget Planung. Angenommen ich mach die gleiche Konfiguration am Anfang nicht mit einem Sub sondern 4 von den gelisteten Subs. Okay ist Preislich jetzt erstmal ne andere Liga aber rein hypothetisch. Oder Sind eben auch 4 Subs von den am Anfang genannten zu wenig, da quallitativ zu schlecht weil Thomann hobbybauteile :). Ich mein ich werde auf jeden Fall mal bei dem Eventveranstalter nachfragen. Aber wie du selber gesagt hast, zum beurteilen von Gebrauchten Geräten fehlt mir eigentlich das Wissen und die Erfahrung,

    Nein, Thomann hat auch Produkte für etwas ambitioniertere Musiker in etwas höheren Preisklassen im Programm.

    Aber: Jemand der sich eine PA kaufen möchte um diese berufsmäßig zu verleihen und damit seine Brötchen zu verdienen, der wird diese nicht bei Thomann kaufen.

    Er ist einfach nicht das Zielpublikum für den großen Versender.

    Es sind im allgemeinen andere Marken die so jemand einkauft und er wird diese auch eher direkt bei den jeweiligen Vertrieben einkaufen.

    Daher hat natürlich ein großer Versender wie z.B. Thomann sein Angebot auf seine Zielgruppe hin orientiert.

    Die großen Marken der professionellen Lautsprecherhersteller, wie Du sie auf großen Livekonzerten siehst, wenden sich mit Ihrem Produkten halt an eine völlig andere Zielgruppe.

    Es würde niemand auf die Idee kommen ein großes Linearray eines etablierten Herstellers bei einem Versender wie z.B. Thomanmn zu kaufen und die Hersteller dieser Lautsprecher möchten diese auch direkt selbst vertreiben.

    Jetzt waren wir etwas ab vom Thema... ;)

    Die Frage die Du Dir stellen solltest ist halt: Was will ich erreichen? Und dann kann man schauen welche Wege dahin führen, oder ob das Ziel überhaupt realistisch ist.

    Wenn Du für dich und ein paar Gäste Party in der Scheune machen willst und dabei keine Hifiboxen schrotten möchtest, dann kannst Du, wenn Ihr keine Discolautstärken braucht und nicht die Hosenbeine flattern sollen, mit solchen Lösungen wie von Dir angedacht bei akzeptabler Klangqualität (darunter versteht jeder etwas anders) sicher zurecht kommen.

    Wenn Du davon ausgehst in der genannten Location Dir bei bester Klangqualität mal so richtig die Haare föhnen zu lassen und auf Bässe aus bist, die durch Mark und Bein gehen, dann ist Dein Ansatz sicher unbrauchbar.

    --> there's no such thing as a free lunch! ;)

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 23:40
    Zitat von SwIp

    Also ich hab bis nächstes Jahr noch Zeit mir das gut zu überlegen Zwecks ner neuen Anlage. Klar ich hatte mal so geschaut was am Blackfridy eventuell für deals gibt. Aber je mehr ich hier rum Frage desto mehr komm ich mir vor als ob man bei Thomann und co nur einsteiger gut bekommt XD.

    Also nochmal ich bin dankbar für jeden Input finde es toll hier mein Wissen zu vertiefen und sicher kein Troll. Ob ich jetzt Jahre zeit in das Thema reinsteck keine Ahnung aktuell interessiert es mich einfach und so lange ich noch nicht alle Fragezeichen geklärt habe werde ich auch nichts kaufen.

    Ich mein bei mir gibts noch zig Fragezeichen. Z.b rein hypothetisch jetzt nur mal nur für mein Verständniss nicht das ich es wirklich so mache, aber nur mal theoretisch.

    Wen ich meine aktuelle passiven 2/12" durch eine aktive Frequenzweiche erweitere und da dann 18er Subs hinstelle, erhöht sich dadurch der Schalldruck meiner 12" ?? Meine Überlegung ist folgende: Der Amp schickt ja ein Signal rauß mit einer Gewissen Leistung. Diese Leistung wird dann über die passive Frequenzweiche der Box aufgeteilt. Der Großteil der Leistung braucht ja das 12" Chassi. weil es den größten hub machen muss. Wenn ich jetzt durch die hinzugefügte aktive Frequenzweiche die niedrigen Frequenze cutte und die dafür and die Subs gehen steht meinem 2/12" doch die gleiche Leistung aber jetzt Exclusiv für den mittel und Hochtonbereich zur Verfügung und die Teile müssen sich nicht mehr mit den niedrigen Frequenzen rumschlagen. Ergo erhöhter Schalldruck im mittel und Hochbereich. Ist das so korrekt oder hab ich einen Denkfehler

    Das Problem ist nicht unbedingt, dass die Leistung "ausgeht", sondern dass der 12"er, der ja auch irgendwie Mitten wiedergeben muss, in sein Hubmaximum kommt wenn er gleichzeitig Bässe wiedergeben muss und dann klingt das nicht mehr so besonders oder es geht gar etwas kaputt... :)

    Wenn Du dem 12"er die Bässe vom Leib hältst, dann kannst Du mehr Leistung drauf geben, bevor das Chassis Auslenkungen macht, die sein Hublimit überschreiten.

    Je mehr ein Chassis (egal welchen Durchmessers) durch seine Auslegung (die sog. Thiele Small Parameter und mechanische Angaben zu Luftspalt und Spulenwickelhöhe geben Dir darüber Auskunft) auf Basswiedergabe (in rel. kleinen Gehäusen) optimiert ist, desto weniger hoch rauf in die Mitten kann es spielen und um so geringer ist sein Wirkungsgrad (--> Leiser)

    Wenn man weiß, dass man das Top nicht wirklich full range (also zur Musikwiedergabe ohne extra Bässe) einsetzten willst, kann man bei der Auswahl des Mitteltöners (hier 12" Midbasses) ein Exemplar wählen was nicht auf Bass, sondern laute Mittenwiedergabe "gezüchtet" wurde und bekommt bei gleicher Verstärkerleistung mehr Schalldruck in den Mitten als mit einem 12er der mehr Bass kann.

    Wenn eine fertige Lautsprecherbox mit Gehäuse, 12" Chassis, Hochtonhorn, Hochtontreiber, Passivweiche, Beschläge, Zusammenbau, Handelsspannen, Entwicklung, Gewinn etc. neu 300.-€ kostet, dann ist es kein Geheimnis dass da nicht die aller hochwertigsten Chassis verbaut werden könnnen, da dann allein der 12"er schon mindestens so viel kosten würde, wie die ganze Lautsprecherbox...

    Von daher sind die oben angestellten Überlegungen natürlich prinzipiell auch bei Lautsprechern im "Einstiegspreissegment" gültig, aber das wird einem hier halt nur bedingt etwas nützen, da die Box so ist, wie sie für 90% der erwarteten Kunden praktikabel ist, und der Hersteller ja nichts zu verschenken hat und irgendwie auch beim günstigen Preis noch etwas verdienen muss.

    Die allermeisten Nutzer einer so günstigen 12/2 werden halt so eine Box auch mal ohne extra Bässe betreiben und da darf sie sich dann auch nicht komplett ohne zumindest eine ansatzweise Basswiedergabe dastehen. Darum wird es in diesem Preissegment praktisch keine 12/2 Boxen geben, die wirklich auf laute Mittenwiedergabe unter Vernachlässigung jeglicher tiefer Töne optimiert sind.

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 23:14

    In der Regel läuft das halt wahrscheinlich so ab:

    Ich brauche Lautsprecher für meine Partys.

    Schau mer mal, was da die großen Anbieter (z.B. in Treppendorf) so anbieten.

    Aha, mein Budget ist XY, dafür bekomme ich z.B. Lautsprecher A oder Lautsprecher B.

    Welcher ist nun "besser"?

    Da frage ich erst mal die Profis in so einem Forum, die werden das schon wissen.

    Dann empfehlen dem Fragesteller die verschiedensten Leute (inkl. mir) völlig andere Sachen, als er beim großen Anbieter sich angesehen hat, und er ist völlig verwirrtt und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

    Von jedem gut gemeinten Rat schnappt er sich etwas heraus, ohne die Tipps wirklich bewerten zu können und verliert sein Ziel (das er Eingangs eigentlich schon völlig vergessen hat zu definieren) bar der vielen tollen Möglichkeiten, die sich ihm da auftun, nun völlig aus den Augen.

    Irgendwann stellt er leicht frustriert fest, dass man sich das Fachwissen erst mühsam beibringen müßte, dass wirklich tolle Lösungen anscheinend einen viel höheheren finanziellen Aufwand, als zuvor gedacht, erfordern und kehrt dann wieder zu seinen ursprünglich ins Auge gefassten Lautsprechern im "Hobbysegment" des großen Anbieters zurück.

    Die Antwortenden sind dann alle frustriert, dass ihre Tipps nicht gefruchtet haben und sind enttäuscht.

    Was aber eigentlich von Anfang an schief gelaufen ist, ist, dass keine wirkliche Bedarfsermittlung stattgefunden hat, sondern gleich mit der "Lösung" begonnen wurde, bevor die Aufgabe wirklich bekannt war. Dazu müßte man als Tippgeber vielleicht einfach auch mal ehrlicherweise zu Beginn sagen, dass mit einem vorgegebenen Budget manche Aufagenstellungen einfach nicht wirklich zufriedenstellend zu lösen sind, und dazu raten, entweder die Aufgabenstellung zu überdenken, oder das Budget aufzustocken.

    Wenn ich in einer zumindest im Bassbereich akustisch praktisch "offenen" Halle/Scheune Discolautstärke in guter Klangqualität genießen möchte, läßt sich das halt nicht für ein geringes Budget durch einfachen Kauf von neuem Equippement realisieren.

    Bevor man da jetzt Arbeit in "Beratung" reinsteckt und nachher doch entäuscht ist, dass die eigenen Tipps alle verhallt sind, kann man ja auch einfach gar nichts dazu schreiben, oder es macht einem nichts aus, dass in 99% der Fälle dann doch der ursprünglich gefasste "Beschluss" einfach so umgesetzt wird, wie es der Fragesteller sich schon zurechtgelegt hatte.

    Man kann es aber auch einfach so sehen: Es tut keinem weh und kost' kein Geld. ;)

    Schönen Abend!

    Fux

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 22:46
    Zitat von Circumbendibus

    Hi,

    Wenn du mehr darüber lernen möchtest warum es nicht ganz trivial ist irgendwelche Lautsprecher zusammen zu würfeln empfehle ich dir dich ein bisschen zu belesen.

    Wichtig dafür dass lautsprecher gut zusammen spielen, ist der Aspekt der Phase. Hierüber solltest du dich informieren: das hier ist ein guter Anfang:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    https://www.merlijnvanveen.nl/en/study-hall/…absolute-method

    Diese methode (relative-absolute) nutzen Hersteller auch, wenn sie dir ein Set aus zusammengehörenden Lautsprechern (Top + Sub) verkaufen. Dh Gitter an Gitter nebeneinander gestellt passen die Lautsprecher (in der Regel) perfekt zusammen, hier kommt dann der Systemgedanke eines Herstellers ins Spiel.


    Vielleicht findest du auch im folgenden Thread noch einige hilfreiche Informationen:

    Sub-Tops-Alignment / Delay vs. Allpass-Filter / L-R-Tops mit Center-Subs...

    Du studierst E-Technik? Dann sollten dir komplexe Zahlen ja kein Fremdwort sein. Die Phase ist nichts anderes als der phasenwinkel phi einer komlexen Zahl in euler schreibweise also r*e^(i*phi)

    Alles anzeigen

    Könnte man nicht ganz simpel sagen, dass die Phase die erste Ableitung vom Frequenzgang darstellt?

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 22:42

    Wenn Einer fragt, gehe ich halt erst mal von besten Absichten und "etwas" Unwissenheit aus und versuche etwas dazu zu schreiben.

    Dass mit 99% Wahrscheinlichkeit der Fragesteller sich nach der ganzen Fragerei ein aktuelles, kompaktes "Hobbysystem" beim Thomann bestellt, weil das ja irgendwie alles zusammenpasst, man sich nur für ein bisschen Musikhören nicht lange tief durch Fachliteratur wälzen möchte und man beim Neukauf ja sogar noch eine Herstellergewährleistung bekommt, ist mir schon klar.

    Dennoch würde ich mir zurückblickend bei oben gestellter Aufgabenstellung heutzutage z.B. das von mir oben verlinkte, gebrauchte, sehr günstige Meyer Set kaufen und nicht wie vor 30 Jahren mit dem Boxenselberbauen anfangen. Außer mir geht es explizit um den Spaß am Selberbauen und etwas dabei lernen und nicht nur um den pekuniären Einspareffekt.

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 22:22

    Die Holzbretterwände einer Scheune stellen für tiefe Töne praktisch kein Hinderniss da (ebenso wie z.B. ein Bierzelt), so dass Dir der Schall ebenso "flöten" geht, wie wenn Du die Bässe komplett im freien (Open Air) aufgebaut hättest.

    Die Membranfläche von 2 15"er ist größer als die eines einzelnen 18"ers.

    Weiterhin:

    Da die meisten Chassis 8 Ohm haben und die meisten Endstufen ihre höchste Leistung stabil an 4 Ohm abgeben, lastest Du die Endstufen mit zwei parallel geschalteten Chassis mit jeweils 8 Ohm (zusammen also 4 Ohm) optimal aus.

    Nebenbei bemerkt haben die klassischen (JBL) Bassrutschen halt einfach 15".

    Unter einem Wirkungsgradstarken 12"er verstehe ich halt einen, der keinen Bass kann, dafür im Mittenbereich in dem er bei Verwendung getrennter Bässe ja eingesetzt werden soll, aus jedem Watt EIngangsleistung halt den größtmöglichen akustischen Output herausholt.

    Ein Beispiel für alte Chassis nach diesen Kriterien wären z.B. ein Fane Crescendo 12, ein JBL E120,

    ein JBL 2202, ein RCF L12P110K und bei neuen Chassis z.B. ein B&C 12PE32. Diese Chassis machen nur wenig Hub, haben einen starken Antrieb und eignen sich auch für den Einsatz in Mitteltonhörnern.

    Da in der beschriebenen Kombination es sich bei den 15" Rutschen nicht um Subwoofer, sondern um Bässe handelt die zum Anschluss an die beschriebenen 12" Mitteltöner etwas höher rauflaufen müssen, würde ich einfach 2 davon links und 2 rechts aufstellen und die Topteile oben drauf stellen.

    Ein 12"er der richtig laute Mitten kann, ist wegen seinem begrenzten Hub nicht tief einsetzbar, so dass eine Trennung z.B. bei 80 Hz zum Bass überhaupt keinen Sinn machen würde.

    Die beschriebene Kombination dürfte Dir zwar extrem unhandlich groß nach den heutigen Maßstäben vorkommen, aber damit bekommst Du halt aus relativ überschaubaren Verstärkerleistungen wesentlich höhere Schalldrücke als aus den heutigen kompakten, kleinen Boxen. Da sind die 2x 600W im Bass aus der Dynacord S1200 mit den 4 15" Bassrutschen schon eine ganz andere Hausnummer als wie man das heute bei gleicher Leistung aus einem kleinen Bassreflexlautsprecher gewohnt ist.

    LG

    Fux

    P.S.

    Das oben verlinkte, gebrauchte Meyersound-System ist im Vergleich zu den RCF Kunststoffboxen so etwas wie ein älterer Porsche im Vergleich zu einem neuen VW UP..... ;)

    (Mindestens!)

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 21:47

    Ich kann es mir wohl doch nicht ganz verkneifen... ;)

    Wenn ich da für praktisch minimales Budget etwas altes Gebrauchtes in so eine Location stellen sollte, was halbwegs Alarm macht und nicht unbedingt schlecht klingt, würde ich am ehesten 4 alte Bassrutschen mit ordentlichen 15"ern mit 4" Schwingspulen, dazu 2 passive 12/2 Topteile mit wirkungsgradstarkem 12"er und ordentlichem 1" Treiber hinstellen und das z.B. mit gebrauchten Dynacord S1200 im Bass und der selben oder auch der kleineren S900 für die beiden Tops ampen und als Digitalcontroller entweder was gebrauchtes, oder den billigen Behringer neu nehmen.

    Das tut vernünftig abgestimmt (nimm Dir einen der das kann dabei zur Hilfe) schon mal ganz ordentlich und kann auch ordentlich laut ohne dabei gleich kaputt zu gehen.

    Als Anlage die man zur Hintergrundbeschallung im Golf zu Hochzeiten mitnimmt wäre das natürlich der falsche Tipp, aber zu Deiner eingangs beschriebenen Location sollte das passen.

    And now something completely different:

    So etwas Gebrauchtes wie hier unten verlinkt entspicht zwar etwa dem Doppelten Deines Budgets, ist aber eine komplett andere Hausnummer und auch ein Vielfaches meinens obigen Vorschlags oder auch Deiner Vorauswahl wert.

    https://gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/ad-634708-Meye…+2x+650-P+2x18+

    Das tut so, da fällt sogar dein bekannter Hifijünger komplett vom Glauben ab.... ;)

    Was das mal neu gekostet hat, weißt Du besser nicht :)


    LG

    Fux

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 21:28

    Mit aktiven 12/2 Boxen, die für 300.- Neupreis im qualitativen Mittelfeld spielen, kenne ich mich ehrlich gesagt nicht aus.

    Trotzdem noch viel Spaß mit dem schönen Beschallungshobby!

    LG

    Fux

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 21:18

    Wenn 500.-€ Teilepreis für eine Selbstbaubox schon „krass“ sind, dann hat sich der Selbstbau wohl schon mal erübrigt. ;)

    Ich würde da wirklich nach noch gut erhaltenen, unförmig großen, heute im Verleihgeschäft unpraktischem Gebrauchtholz Ausschau halten, aber nimm beim Ausprobieren jemanden mit, der sich wirklich auskennt (bitte keinen Hifijünger).

    Ich dachte da jetzt weniger an DJs, Musiker etc., sondern jemand der sein Geld damit verdient und das schon länger als nur 20 Jahre, damit er das alte Equipment auch wirklich selber kennt.

  • Alternativer TT-Treiber für EAW JF260e

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 21:07

    Ein RCF MB12G301 sollte da nicht komplett verkehrt sein. Gibts schon für etwa 140.-€

    Ein Reconen des defekten 12“er’s kommt nicht in Frage?

  • Arbeitsoutdoorkleidung

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 20:35

    Open Air das Selbe wie beim Bergsteigen. Die Anforderungen sind für mich genau die Gleichen.

    Wie es ausschaut ist zumindest mir völlig egal.

    Form follows Funktion!

  • Neues PA System

    • Fux
    • 13. Oktober 2021 um 20:27

    Hallo SWLP!

    Ich denke ganz ähnlich wie bei Dir hat das Interesse für die Beschallungstechnik bei einigen angefangen.

    Nach meinen Erfahrungen sind dies Stadel mit Betonbodenplatte und Einfachen Holzwänden gerade im Bass schon beinahe mit „im Freien“ gleichzusetzen.

    Das heißt, damit das schiebt, muß man da schon ganz schön was hinstellen. Was mich etwas irritiert, ist dass Du bevor Du überhaupt Deine erste Anlage beinander hast schon, jetzt über das tauschen von Komponenten nachdenkst.

    Ich würde das erst mal so ausführen, dass ich Moment damit zufrieden bin und nicht schon bevor der erste Ton rauskommt ich irgend etwas austauschen möchte. Da es Dir vermutlich mehr um den Spaß am Handling mit Deiner PA im Betrieb geht, und weniger die Freude am Selbstbau im Vordergrund steht, würde ich Dir zum Kauf eines gebrauchten Systems raten.

    Der Vorteil neuerer Systeme wie geringeres Gewicht, kompaktere Bauart etc. dürften bei der von Dir geschilderten Anwendung ja eher keine Rolle spielen.

    Ich würde daher eher eine Nummer größer, aber gebraucht kaufen, da in der Scheune/Halle für guten Druck schon durchaus etwas herzhafteres stehen darf, und da etwas gebrauchtes eher leistbar sein dürfte, wenngleich ich auch die „artgerecht“ Beschallung der erwähnten Location für 2000.- € für sehr sportlich halte.

    Übrigens ist es fast Wurst, ob in der Halle/Stadel 20 oder 400 Leute stehen. Nur weil da weniger drin stehen wird die Anlage sicher nicht druckvoller oder lauter werden.

    Viele Grüße!

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • Fux
    • 5. Oktober 2021 um 19:59
    Zitat von TasteBerlin

    Ich weiß gerade nicht, bei welcher Paragraphen-Nummer wir gerade sind...

    Gesetz bei Veranstaltungen auf Parkbühnen o.ä.: am Parkeingang steht der Parkwächter/Gärtner/Ordnungsamt und verkündet: "Hier könn'se aber nicht mit Auto reinfahren!"

    Je größer der LKW desto weniger Probleme mit sowas.

    Wir sind schon völlig problemlos mit dem 12 Tonner durch die Fußgängerzone gefahren und die Passanten haben uns sogar noch freundlich zugewunken…

    Mach das mal mit nem Sprinter…. ;)

  • Infos zu Precision Devices 1850 / 1851 / 1852 (oder andere 15 / 18er) und Gehäusevorschläge für den 30-80Hz Bereich

    • Fux
    • 4. Oktober 2021 um 19:46

    Ich würde in dem Fall auch für 4 WSX plädieren (entweder 4 in der Mitte oder je 4 pro Seite).

    Es ist ein sehr gut gelungenes Horn, für das man keine exorbitant teuren Treiber braucht und für den noch überschaubaren finanziellen Aufwand bringt es m.E. das beste Ergebnis.

    Pläne dafür sind online zu finden.

    Was dann als Lautsprecher oben drüber kommen soll ist natürlich so zu verzögern, dass die Laufzeiten wieder zusammenpassen.

  • Wo finde ich spezielle Literatur zu Reflextunneln?

    • Fux
    • 26. September 2021 um 13:05
    Zitat von Ansch

    Hallo Fux,

    in diese Kerbe möchte ich auch reinhauen. Was Du suchst ist u.U. Strömungsakustik oder Aeroakustik.

    Ein Skript einer FH:

    http://stroemungsakustik.de/old.mv.fh-dues…troeakustik.pdf

    Es gibt natürlich auch Bücher dazu.

    Um aber auf die Fragen etwas weiter einzugehen, wobei ich nicht sicher bin ob das für Dich hilfreich ist, einige Gedanken. Mal sehen, vielleicht kommen ja Ergänzungen und Korrekturen von anderen...

    Wie allgemein bekannt ist man ja an der Helholzresonanz des Rohrs interessiert. D.h. die Luftmasse im Rohr soll nur parallel zu den Rohrwandungen hin- und herschwingen.

    Die Strömungsgeschwindigkeit ist klein (~0). Der Antrieb verhält sich linear und entsprechend des elektromechanischen Modells nach Thiele-Small.

    D.h. die Abstimmfrequenz ist nur vom umschlossenen Volumen abhängig und das Rohr ist 'frei'. So simuliert z.B. WinISD. Die Berechnung erfolgt entsprechend der bekannten Gleichungen.

    Allerdings sind diese Bedingungen allenfalls für HiFi Boxen erfüllt.

    Wird das Rohr lang (immer noch mit konstantem Querschnitt), ist der Einfluss der Längsresonanz (lambda/4 der Rohrlänge) bedeutend. Die BR-Box bekommt TML Anteile. Berechnung mit den bekannten (1D-Webster) Wellengleichungen.

    Simulation mit den Hornberchnungstools, z.B. Hornresp oder AJ-Horn.

    Wird das Rohr geknickt um es in die Box zu bekommen, ändert sich bei geringer Strömungsgeschwindigkeit erst mal nichts. Nun wird es aber an die Wand gepackt und die virtuelle Portverlängerung kommt dazu.

    Das sollten die Programme mit Simulation anhand von Wellengleichungen noch gut passen. Die 'konventionellen' Modelle anhand Thiele-Small nehmen nund die Korrekturfaktoren dazu. Die sind aber eher empirisch und ungenau.

    D.h. Hornresp und AJ-Horn liefern hier die korrekteren Ergebnisse.

    Nun gilt die geringe Strömungsgeschwindigkeit nur, wenn der Rohrquerschnitt groß ist. Er muss umso größer sein, je größer der Hub. Zur Erinnerung - die Luftmasse soll nur schwingen, nicht 'strömen'.

    Bei großem Membranhub treten ja die bekannten Kompressionseffekte auf, da die Luftmasse nicht mehr gleichzeitig durch das Rohr passt. D.h. eigentlich müsste der Rohrquerschnitt ja der Membranfläche entsprechen.

    Mit Kompression sollte sich ein Einfluss auf die Abstimmfrequenz ergeben.

    Zumindest dieser Teil sollte von Hornresp und Aj-Horn noch gehandhabt werden.

    Tritt nun Kompression auf und die Strömungsgeschwindigkeit ist nicht mehr klein, kommen nun die ganzen Betrachtungen mit den Strömungsverhältnissen dazu. Das können die mir bekannten Sim.-Progs alle nicht.

    Zunächst sollte die Strömung ja nicht mehr laminar sein, sondern turbulent. Das ist zwar erst mal lauter aber noch nicht ganz schlimm. Wenn sie sich ablöst wird es richtig laut.

    Gegenmaßnahmen sind die bekannten Trompetenenden, die die laminare Strecke am Anfang des Rohrs verlängern. Da eine turbulente Strömung länger anliegt und leiser ist als eine abgelöste, könnten nun gezielt für Turbulenz sorgen.

    Also Dellen wie beim Golfball, Zackenband wie beim Segelflugzeug, etc...

    An Umlenkungen könnte man mit 'Leitblechen' wie im Windkanal arbeiten. Und Umlenkungen könnte man 'sanft' ausführen (wie bei Wasserrohren).

    Messtechnisch kann man Strömungen u.a. mit sehr schmalen Rohren auch abhören. Für die professionellen Messmikrofone gibt es dafür spezielle Sondenaufsätze.

    Ist der Kanal nun nicht mehr rund, sondern eckig und dann vielleicht auch noch schmal, kommen noch Grenzflächeneffekte dazu. An der Wand ist die Geschwindigkeit der Luft immer Null. Es ergibt sich ein Geschwindigkeitsprofil, bis die Geschwindigkeit der freien Strömung erreicht ist.

    Das Grenzschichtprofil einer laminaren Strömung ändert sich langsamer als das einer turbulenten, heißt die Höhe über der Wand, bis die volle Strömungsgeschwindigkeit erreicht ist, ist für eine laminare Strömung höher, als für eine turbulente.

    Im Endeffekt hat nach meinem Verständnis diese Grenzschicht Einfluss auf die Effektivität des Ports bei schmalen Port.

    Viele Grüße

    André

    Alles anzeigen

    Vielen Dank, André!

    Die prinzipielle Strömungsmechanik ist mir bekannt, aber bei mir eher die Strömungen von Flüssigkeiten.... (Rössert: Hydraulik im Wasserbau ;)

    Da geht es dann aber wirklich ans Eingemachte.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  2. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  3. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  4. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  5. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  6. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  7. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  8. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  9. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  10. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™