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Beiträge von Fux

  • Traverse mit Kran fliegen

    • Fux
    • 11. August 2025 um 08:38

    Nach meinem Verständnis geht das nur, wenn in dem Bereich, in dem beim Versagen des Krans die Last runterkommt, sichergestellt ist, dass sich dort keiner aufhält. Unter schwebender Last kein Aufenthalt.

  • I don't need that, 2.0

    • Fux
    • 7. August 2025 um 18:53

    Die Baumarktware an Birkensperrholz ist oft nur B/C Qualität, aber nie mehr wie B/B Qualität.

    Über einen befreundeten Schreiner

    Tafelweise bezogen gibt‘s dann A/B Qualität für die Hälfte des Baumarktpreises.

    Das zieht sich ebenso durch bei Bankirai Terassendielen, Dachlatten etc.

    Beim Baumarkt kaufe ich auch nur noch Kleinmengen, wo der Preis praktisch keine Rolle spielt, aber es schnell gehen muss.

    Wenn ich ein größeres Projekt angehe, kommen nur ganze Tafeln in guter Qualität zum günstigen

    Preis vom Schreiner in Frage. Für etwas in die Kaffeekasse bekommt man dann die Längsteilungsschnitte gleich noch mit auf der großen Plattenteilsäge (die ich mir zur gerne gebraucht zulegen würde, wenn ich nur einen Platz dafür hätte…. ;)

    Einmal hatte ich (beim Praktiker, als es diesen noch gab) am Zuschnitt einen richtigen Schreiner, der die Jahre kurz vor seiner Pensionierung noch im

    Baumarkt voll machte. Als ich dem erzählte wofür die Zuschnitte sind und dass das alles mit Lamellos zusammengebaut wird etc. hat sich dieser richtig gefreut und einen superexakten Zuschnitt hingelegt.

    Da er das bei der guten Unterhaltung nicht zur

    Abholung am nächsten Tag, wie zuerst avisiert, sondern gleich fertig gemacht hatte, habe ich mich mit auch mit einem Trinkgeld gut bedankt. Aber so einen kundigen, voll motivierten Baumarktmitarbeiter am

    Zuschnitt anzutreffen ist nach meiner Erfahrung eher die Ausnahme. Den meisten ist das wohl eher lästig sich da handwerklich betätigen zu müssen.

  • Messung Richtcharakteristik (Drehteller / Messprogramm)

    • Fux
    • 6. August 2025 um 13:41

    Ich nehme für meine Messungen meist ARTA. Support ist da ausgelaufen, dafür ist es jetzt kostenlos.

    Mache die Messung im Freien, mehrere Meter von irgendwelchen schallharten Grenzflächen entfernt.

    Gib das Messsignal auf einen ordentlich linearen Lautsprecher (Studiomonitor, also "richtige" Studiomonitore, keine Control 1 etc.)

    Montiere das Mikro auf einen Mikroständer, so dass die Membran der Mikrofonkapsel sich über der Drehachse des Mikroständers befindet. (also die Entfernung zum Lautsprecher zur Kapsel sich beim Drehen nicht verändert)

    Dann fahre Lautsprecher und Mikrofon auf Höhe (mindestens 1,5m) und bringe das Mikrofon auf ca. 50 cm Abstand vor dem Lautsprecher auf Achse, Höhe zwischen Hochtöner und Bass.

    Nimm ein Geodreieck/Winkelmesser und mache Messungen in 5 oder 10 Grad Schritten in dem Du das Mikrofon entsprechend vom Lautsprecher seitwärts wegdrehst.

    Das funktioniert so natürlich nicht bis in den Bassbereich runter (weil der Boden zu nah dran ist), aber im Bass hat das Mikrofon dann eh eher Kugelcharakteristik, so dass es egal ist.

    P.S.

    Mich wundert es aber schon, dass es bei einem Mikrofon in der Preisklasse keine vollständige Herstellerdokumentation mit entsprechend Polardiagrammen etc. gibt.

  • Radian 1225-8

    • Fux
    • 4. August 2025 um 18:52

    Bei TLHP (Frankreich) finden sich online 21 noch aktuelle Radian Ersatzmembrantypen, darunter auch für die klassischen JBL 1"er 2425/2426 die Radian D-1225 in 8 und 16 Ohm. Beide leider out of Stock und mit standard 16 Wochen Lieferzeit, wobei die 16 Ohm Type (bei JBL "J" Kennzeichnung des Treibers für 16 Ohm) wohl schon auf dem Weg ist: "processing in supply".

    Die 8 Ohm Type (bei JBL Kennzeichnung "H") dauert wohl etwas länger.

    Aber vielleicht kannst Du einfach mal bei denen nachfragen.

    Oder hier in Holland: (hat wohl noch 2 Stück in 8 Ohm da.. ;)

    Radian D-1225-8 8 ohm diafragma voor JBL 2415H, 2416H, 2417H, 2425H, 2426H and 2427H
    Radian D-1225-8 8 ohm diafragma voor JBL 2415H, 2416H, 2417H, 2425H, 2426H and 2427H
    www.djgear.nl


    Und ja, die Alumembranen von Radian mit Mylar Einspannung klingen besser als die originalen Titanmembranen in den JBL Treibern.

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 29. Juli 2025 um 13:58

    Soll ich wegen meiner Terasse jetzt die nächsten Gehäuse vielleicht aus Bankirai bauen?!? :D

    Alu ist freilich schicker als der Verbundkunststoff, war mir aber ganz ehrlich bei gleicher Funktion keine 100% Aufpreis wert.

  • Suche nach einer energiesparenden, halbwegs portablen klein-PA

    • Fux
    • 29. Juli 2025 um 13:55
    Zitat von Arcus

    Im Wald wird da aber beispielsweise gar nichts ankommen.

    Auch wenn ich ein Freund gepflegt gehobener Lautstärke bin:

    In den Wald gehört meines Erachtens eben auch kein Krach. Nicht tagsüber und nachts schon gar nicht.

    Just my 2 cent!

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 29. Juli 2025 um 13:27

    Ich denke da spielen mehrere Punkte zusammen.

    Die Holz/Kunststoff Gehäuse könnte man natürlich auch außer Haus fertigen lassen, aber Genelec möchte halt alle Fertigungsprozesse "in house" abbilden.

    Diese Holz/Kunststoff-Verbundstoffe lassen sich überhaupt micht vernünftig recyceln, was Genelec m.E. aber recht wichtig ist.

    Mindestend die Hälfte der potentiellen Kunden würden bei einem Preisvorteil von 50% sich für die genauso gut klingende, günstigere nicht Alu-Gehäuse Varainte entscheiden und sich mit der billigeren Haptik anfreunden, was die Verkaufszahlen des Premiumproduktes in Alu automatisch halbieren würde.

    Ich könnte mir vorstellen, dass aus diesen Gründen diese Gehäusevarianten nach einer kurzen Phase schnell wieder aus dem Programm genommen wurden.

    Dass zwar preisgünstigen aber dennoch hochwertigen Varianten mit Holz/Konstoff-Verbundgehäuse sich schlecht verkauft haben, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 22:59

    Also so einen kleinen Miniaturkippschalter

    könnte ich mir mittig unterhalb der Abschlussklemmen im Anschlussfeld vorstellen

    um damit die 3 dB Anhebung des Hochtöners schaltbar zu machen.

    Vielleicht wenn's mir mal langweilig ist... ;)

  • Alte Endstufe, Netzbrumm

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 22:08

    Nur vom nicht Profi Elektroniker:

    Wenn Du die Siebelkos im Netzteil in Verdacht hast, könntest Du mal die Gleichspannung nach dem Netzteil mit dem Oszi messen.

    Dann müßte man ja eigentlich sehen ob die Siebelkos noch ihren Dienst tun, oder ob da noch Wellen auf der Gleichspannnung drauf sind.

    Bin wie gesagt kein Elektroniker, aber schaden kann das Nachmessen ja nicht.

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 22:00

    Richtig, die Grenzfläche (z.B. Tisch) bildet zusammen mit dem Boxenboden und den Füßen die Endung des Bassreflexkanals. Also sollte man die Box m.E. mindestens auf eine (Holz)fläche so groß wie der Boxengrundriss stellen, so wie auch ich das praktiziert habe.

    Eine Aufnahme zum auf ein Stativ stellen hat die Box aber eh nicht und ist für einen Nahfeldmonitor ja auch eher unüblich. Bei alten großen Studiopulten standen die auch oft einfach auf der ausladenden Meterbridge.

    Gäbe es diese günstige Genelec Variante ohne Alugussgehäuse noch zu kaufen, hätte ich mir wohl einfach noch ein Pärchen geholt.

  • I want more of...

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 19:12

    Wir haben auch schon Gummifußmatten, welche man im Winter ins Auto auf den Teppich legt, einfach drunter gelegt, wenn die Gefahr des Verrutschens bestand. So ähnliche Gummimatten gibt es aber auch in Groß (eigentlich für Eingangsbereiche bei größeren Gebäuden) oder sogar "endlos" von der Rolle.

  • Suche nach einer energiesparenden, halbwegs portablen klein-PA

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 19:07

    Nein, mal ganz im Ernst. Kauft Euch einfach 2 Aktivboxen z.B. von Mackie oder Alto (notfalls auch gebraucht), das dürfte die praktikabelste Lösung für diese Aufgabenstellung sein.

  • Suche nach einer energiesparenden, halbwegs portablen klein-PA

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 18:04

    Na wenn Euer Kumpel mit 75 kg sich das Bein bricht, werdet ihr den ja auch irgendwie transportiert kriegen und nicht liegen lassen. Warum soll das beim Lautsprecher dann nicht funktionieren?

    Es gilt auch hier wie immer sonst das "magische Dreieck" aus Tiefgang, Wirkungsgrad und Baugröße.

    Je mehr man sich zwei dieser Parameter nähert, umso weiter kommt man vom dritten Parameter weg.

    Wirkungsgradstark (neudeutsch "energiesparsam"), klein und ordentlich tiefe Töne gleichzeitig ist rein physikalisch unmöglich. Da gibt es auch keinen "Trick" dafür. (außer in Youtube.... :D )

  • Suche nach einer energiesparenden, halbwegs portablen klein-PA

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 17:35

    Mit wenig Leistung laut, unter verzicht auf leistungshungrigen Tiefbass und mit Kompromissen in der Auflösung bei den unteren Mitten (sieht auch noch Kult aus und ist 3-wege-Horn und dafür sogar relativ kompakt) ;)


    Kann man auch an einen wirkungsgradstarken, leichten & modernen PWM Amp anschließen!


    Es gibt sogar noch den kompletten EV Homebuild Plan inkl. Passivweiche hier in einem Webarchiv:

    https://mypicsonline.net/archive/archives.telex.com/archives/EV/Speakers/EDS/Eliminator%20Series%20EDS.pdf


    Komplett selber bauen wird sich nicht rentieren, aber vielleicht gibt es sowas ja noch fast für lau zum selber wieder Herrichten. Bass kann durch einen sehr ähnlichen von Oberton 1:1 ersetzt werden, falls er defekt ist. Das Mitteltonhorn HD8 kann ja eigentlich nicht kaput gehen nur bei den Ersatzmembranen für den Mitteltontreiber 1823M oder 1824M und den beiden T35 Hochtönern könnte es inzwischen evtl. schwierig werden, wenn die hinüber sind.... ;)

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 17:08

    Die aktiven kleinen (günstigen!) 5" Genelec in Holzverbundwerkstoffbauweise (aka Sägemehl mit Plastik vermischt) sind kurz nachdem ich sie gekauft hatte, nach ich glaube nicht mal einem Jahr, schon wieder eingestellt worden.

    Sind m.E. genausogut wie die mit Alugussgehäuse, haben aber nur die Hälfte gekostet. (darum sind sie wohl auch gleich wieder eingestellt worden...)

    Bei meinen Genelec sind das so kleine verchromte Kippschalter.

    (wie in einem alten englischen Roadster nur viel kleiner)

    Evtl. ist bei den "FREE one" im Anschlussfeld noch unterhalb der Klemmen ein winziges Plätzchen für einen ganz kleinen Kippschalter mit kurzem Chromhebelchen. Strombelastung kommt ja beim Kalottenhochtöner keine drauf.

    Jetzt schau ma mal, dann seh'ng ma scho! ;)

    P.S.

    Absolut genial finde ich die Bassreflextunnellösung die Tunnel in den Seitenwänden nach unten zu führen und dann aus den Füßen nach innen unter den "Boden" abstrahlen zu lassen.

    Leider in Holz auf Grund der viel größerem Materialstärken nicht so einfach zu realisieren.

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 28. Juli 2025 um 09:45

    Das mit dem Schalter ist sicher eine gute Idee!

    Dann kann man damit den 2,7 Ohm Widerstand optional zum 3,3 Ohm Typ parallel schalten. Ich wollte aber an den bereits lackierten Gehäusen nicht mehr herumsäbeln...

    Sollte ich es wirklich wieder anders haben wollen, schraube ich den Tieftöner kurz raus und knipse den parallen 2,7 Ohm Widerstand wieder ab.

    Aber irgendwie reizt mich Deine Idee mit dem Schalter doch... :)

    Stimmt, den Tieftöner könnte man über den versenkten Flansch des Hochtöners etwa anderthalb Zentimeter drüber stehen lassen, der Tieftöner ist ja nicht versenkt.

    Den Tieftöner versenken wäre tatsächlich auch akustisch kontraproduktiv.

    Der sitzt ja gegenüber der Hochtonkalotte eh schon zu weit hinten.

    Die runde Variante des Tieftöners könnte man natürlich genauso nehmen und über den Hochtönerflansch überlappen lassen. Die könnte man dann auch überall kaufen.

    Ich gebe zu, mir gefiel es auch optisch einfach mal etwas nicht kreisrundes zu verbauen und somit bei dem kleinen Gehäuse etwas mehr "Fleisch" neben dem Chassis zu sehen. ;)

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 27. Juli 2025 um 18:19

    Zum Abschluss

    Wenn die Lautsprecher schon „FREE one“ heißen, dann hier die noch fehlenden Infos „for free“, falls jemand die Nahfeldmonitore selbst bauen möchte.

    Bitte beachten: Die endgültige Weichenschaltung ist die hier mit dem 1,5 Ohm Serienwiderstand beim Hochtöner dargestellte!

    Die vorletzte im Baubericht dargestellte Weiche mit dem 3,3 Ohm Vorwiderstand beim Hochtöner berücksichtigt die Aufstellung als Nahfeldmonitor nicht und funktioniert nur wenn der Lautsprecher mehr oder weniger in den Vollraum abstrahlt (z.B freistehend auf einem Stativ), was bei so einem kleinen Nahfeldmonitor Lautsprecher eher selten die bevorzugte Aufstellungsart sein dürfte.

    Wer bis hier durchgehalten hat und wen es noch interessiert:

    Das Abfluggewicht reisefertig der „FREE one“ ist 3,8 kg pro Stück ;)

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 27. Juli 2025 um 18:15

    Dann habe ich die Lautsprecher auf den Schreibtisch neben den PC Monitor verfrachtet und dort probe gehört.

    → Oh je…. was war schief gelaufen?!?

    Das klang ja unten rum viel zu dick bzw. der Hochtöner war gefühlt etwa 3 dB zu leise!

    Die letzten Messungen, die eigentlich hervorragend aussahen und auch das Probehören wurden praktisch im Vollraum durchgeführt.

    Stellt man aber die Lautsprecher auf eine große Schreibtischfläche an die Hinterkante links und rechts vom PC Monitor, dann sind die akustischen Verhältnisse natürlich ganz andere, da eine große Begrenzungsfläche (Tischplatte) ganz nah am Lautsprecher ist.

    Ein praxisgerechterer Messaufbau musste also her!

    Ich tauschte einfach einen 5“ Genelec Monitor, der normal am Schnittplatz stand gegen meine Eigenkonstruktion aus um unter praxisgerechteren Bedingungen für einen Nahfeldmonitor zu messen.

    Dann folgte die mit Spannung erwartete Messung unter „natürlichen Umgebungsbedingungen“.

    Jetzt zeigte sich das zuvor bereits am Schreibtisch beim PC gehörte Phänomen: Der Hochtöner war etwa 3 dB zu leise, da die nahe große Grenzfläche die tieferen Töne enstprechend anhob.

    Jetzt wollte ich wissen, wie sich da der mit aktiven Entzerrmöglichkeiten ausgestattete und damit auf seine Aufstellung am Schnittplatz eingestellt 5“ Genelec im Vergleich messen würde.

    Also machte ich die Messung mit dem 5“ Genelec an der exakt selben Messposition.

    Abgesehen von durch die Aufstellung als Nahfeldmonitor durch Reflektionen bedingten kleinen Welligkeiten verlief der Frequenzgang oberhalb 1 kHz erstaunlich eben.

    Der „Konstruktionsfehler“ in meinen kleinen Nahfeldmonitoren musste umgehend behoben werden!

    Also habe ich aus meinem eigenen Konstrukt den Bass wieder herausgeschraubt um an die Weiche heranzukommen. Um den Hochtöner etwa 3 dB lauter zu bekommen müsste ich den verbauten 3,3 Ohm Serienwiderstand durch einen mit 1,5 Ohm ersetzen. An ein Ausbauen der Platine war aber in dem kleinen Gehäuse gar nicht zu denken. Alternative: Einfach zum vorhandenen 3,3 Ohm Widerstand noch einen mit 2,7 Ohm parallel löten, das ergibt zusammen die gewünschten 1,5 Ohm. Dann den Bass wieder rein geschraubt und auf zur neuen Messung!

    Und siehe da: Ein wirklich guter Verlauf oberhalb 1 kHz ohne einen zu leisen Hochtöner!

    Die Senke unter 1 kHz sind wohl Auslöschungen auf Grund Reflektionen vom Schnittplatztisch und sowohl bei meiner Konstruktion als auch in etwas geringerer Ausprägung (wohl durch die Kompensationsmöglichkeiten der aktiven Genelec) bei dieser vorhanden. Möglicherweise war ich selbst auch Teil des Problems, da ich mich bei den Messungen zwischen dem Messmikrofon (also dahinter) und dem Schröder Diffusor befand und so auch eine Reflexionsfläche darstellte.

    Den Bassbereich betrachte ich mal nicht; hier ist der größte konstruktive Unterschied, dass sich mein Tunnel hinten befindet, die Tunnel der Genelec aber in den Füßen unter dem Boden nach Innen strahlen (ganz verreckte Konstruktion... ;) und die Equalisation bei den aktiven Genelec je nach Aufstellung umschaltbar ist.

    Die letzte Messung verspricht, dass die Operation am Serienwiderstand erfolgreich war, daher baue ich auch das zweite Exemplar um und anschließend zum Probehören meine beiden kleinen Boxen am Schreibtisch neben dem PC Monitor auf. Nun höre ich mir die selben Stücke an, bei denen ich zuvor die enttäuschenden Klangerlebnisse hatte.

    Was soll ich sagen, jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis!

    Für die alten Control 1 muss sich jetzt eine neue Verwendung finden. Auf meinen Schreibtisch kommen ab sofort die neuen kleinen selbstgebauten Nahfeldmonitore namens „FREE one“!

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 27. Juli 2025 um 18:07

    Dann habe ich vor dem Verleimen einmal den Ablauf bzw. die Reihenfolge der Einzelschritte durchgespielt und gemerkt, dass wenn ich eine Seitenwand hinlege und darauf den Boden mit der bereits angeschraubten Frequenzweiche stellen möchte, der Boden wegen dem Gewicht der Weiche nach innen umkippt.

    Nach kurzer Überlegung habe ich ein dreieckiges Restebrettchen mit normalem Haushaltskleber provisorisch leicht auf den Boden geklebt, damit dieser beim Verleimen auf der liegenden Seitenwand den Boden stützt und nachdem die Box fertig zusammengebaut ist leicht herausgebrochen werden kann.

    Klingt nur kompliziert, ist aber einfach, daher zu Illustration ein Bild!

    (Lage des Bodens mit provisorischem Dreicksbrettchen beim Verleimen rechts im Bild)

    Das nächste Bild zeigt die verleimten Gehäuse mit den Schraubzwingen.

    Nach Trocknung wurde noch grob geschliffen, die Ecken mit der kleinen Akkuoberfräse verrundet und anschließend noch fein geschliffen.

    Frisch entstaubt wurde dann noch Warnex Strukturfarbe in den Kanten mit dem Pinsel vorgestrichen, und mit einer feinen Schaumstoffrolle zwei mal gerollt. (sonst trage ich die zweite Schicht mit einer gröberen Rolle auf, um eine kräftigere Struktur zu erhalten, was mir bei dem kleinen Gehäuse aber unmaßstäblich erschien.)


    Nach Trocknung der Farbe montierte ich Reflextunnel und Anschlussfeld auf der Rückwand und brachte die Dämmwatte ein. (der Weg vom Basschassis zum Tunnel bleibt frei)

    Dann bestückte ich die Boxen mit den Lautsprecherchassis und klebte Filzgleiter unter den Boden.

    Da ich für die kleinen Chassis keine Einschlagmuttern verwendete, bohrte ich zumindest mit einem Bohrer im Kerndurchmesser der Schrauben die Löcher vor.

  • FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

    • Fux
    • 27. Juli 2025 um 17:56

    Nach den Tests am Prototypen - Die Umsetzung

    Nun ging es an die Bauteilbeschaffung, weil für die zweite Box zum Teil die Frequenzweichenbauteile fehlten und die vorhandenen zum Teil zu groß und auch belasbarkeitsmäßig überdimensioniert waren für den Einsatz in so einem kleinen Nahfeldmonitor.

    Nach Eintreffen der Bauteile legte ich mich anhand der Bauteilemaße auf ein Platinenlayout fest, das gerade so auf die zwei Hälften einer mit der Stichsäge halbierten Platine aus meiner Restekiste passte.

    Mit der kleinen Proxxon Minifräse wurden die Leiterbahntrennungen gefräst und die Löcher für die Bestückung passend zu den Abmessungen der Bauteile gebohrt.

    Dann erfolge die Bestückung, wobei die Bauteile alle auch mechanisch mit Acryl befestigt wurden.

    (Typischerweise wird dafür Heißkleber verwendet, dem traue ich aber nicht über den Weg und das Fädenziehen macht mich verrückt)

    Anmerkungen:

    Der verwendete 10 W Widerstand wird hier auch bei „Volllast“ überhaupt nicht warm, so dass die Verwendung des noch vorhandenen Acryls kein Problem darstellt. Bei Frequenzweichen wo die Widerstände im Betrieb heiß werden können habe ich hochtemperaturfestes Material verwendet, das normalerweise z.B. bei Ofenrohren verwendet wird.

    Im Anschluss besorgte ich mir die Gehäusezuschnitte im Baumarkt, wobei ich wegen der Winzigkeit des Gehäuses (Gewicht vom Holz unwichtig), der leichten Bearbeitbarkeit, guten akustischen Eigenschaften, leichten Lackierbarkeit, fehlender mechanischer Beanspruchung und dem sehr geringen Preis für 12 mm MDF entschied.

    Lediglich die Schallwand wurde wegen des größeren Ausschnitts für den 5“er und der Möglichkeit die Kanten stärker verrunden zu können aus 16 mm MDF geschnitten.

    Hauptsächlich weil es hübscher aussieht und gerade beim Hochtöner auch akustisch nicht gerade ein Nachteil ist, wurden für Hochtönerflansch, Reflextunnelflansch und den Flansch des Anschlussfeldes noch Einfräsungen von ca. 3 mm Tiefe vorgenommen.

    Zwischendurch wurden die „Kabelbäume“ vorkonfektioniert und an die Platinen angelötet.

    Da man auf Grund der geringen Gehäusegröße nach dem Verleimen der einzelnen Teile nicht mehr vernünftig zum Schrauben in die Gehäuse kommt, wurden die Frequenzweichen gleich vor dem Zusammenbau an ihrem Platz am Boden verschraubt.

    Hier das Ganze mal trocken zusammengestellt.

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