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Beiträge von Fux

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Fux
    • 29. August 2021 um 15:03

    Hier die Messung des Amplitudenfrequenzgangs auf Achse und er dazugehörigen Phase:

    Das Ganze ist jetzt natürlich noch ohne spezielle Entzerrung am Controller, wir wollen ja sehen wie die Passivweiche in Kombination mit den Chassis/Hörnern funktioniert.

    Man sieht schön, dass noch zwei drei Buckel (als erstes der Buckel bei gut 300Hz) im Controller zu begradigen sind. Weiter habe ich noch später beim Abfall in den Höhen (Loch) entsprechend aktiv angehoben.

    Man kann auch gut erkennen, dass die Bassreflexladung (Tunnel münden ins Horn) eine gute Anhebung (Stufe) bei etwa 120Hz erzeugt, wo man auch ohne das Chassis zu stark auszulenken (Bedämfung durch den Bassreflexresonator) eine ordentliche Anhebung reingeben könnte, wenn man das braucht.

    Da ich bei 220 Hz zu den Bässen trenne (Bässe sind Martin Audio F2B, also echte frontloaded doppel 15" Hörner mit geschlossener Rückkammer) brauche ich da nichts anheben.

    Jetzt noch der Vollständigkeit halber natürlich die Passivweiche (wenn man schon extra so weit mitlesen mußte... ;)

    X_Fux3_Schematic.pdf

    X_Fux3_Layer.pdf

    X_Fux3-Parts.pdf

    Das Weichenlayout wurde so ausgetüfftelt, dass die Weiche eben gerade so noch unter den Deckel oberhalb des großen Hochtonhorns ins Gehäuse hineinpasst.

    Zu guter Letzt noch das Abstrahlverhalten unter verschiedenen horizontalen Winkeln gemessen.

    Auch hier passt das Holzmitteltonhorn (innerhalb der Möglichkeiten eines noch händisch machbaren Holzhorns) gut zum 18 Sound Hochtonhorn dazu.

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Fux
    • 29. August 2021 um 14:44

    Weiter geht's! (falls überhaupt noch jemand mitliest... ;)

    Im Laufe der Beweichung des Hochtontreibers hat sich gezeigt, dass ich bei der zuerst anvisierten Trennfrequenz von etwa 900Hz mit einer "Treppenstufe" in der Flanke der Hochtontreiber-Weichen-Kombination zu kämpfen habe, die sich auch durch den Einsatz von diversen Saug- oder Sperrkreisen nicht wirklich befriedigend mit vertretbarem Aufwand und möglichst "nebenwirkungsfrei" elimieren ließ.

    Da ja aber eine Kombination aus 8"er mit Phaseplug natürlich auch deutlich über 900 Hz noch vernünftig funktioniert habe ich durch eine Verschienung der Trennfrequenz auf etwa 1250Hz den immer noch vorhandenen Buckel so weit neben die Trennfrequenz verschieben können, dass dort die abgestrahlte Leistung schon so gering ist, dass dies kaum mehr Probleme in der Addition mit der Flanke der Tiefmitteltöner aufwirft.

    Anmerkung:

    Da alle Hörner (bzw. Horn-Treiber-Kombinationen), die in den Höhen nicht stark zu bündeln anfangen, sondern noch einigermaßen breit abstrahlen einen Lautstärkeabfall zu den Höhen haben, kann man oft durch Überbrücken des Längswiderstandes des Spannungsteilers mit einem Kondensator (typischer Weise so 1 - 2,2 uF) ein Highshelfing (Anhebung der Höhen um den Höhenabfall zu kompensieren) auf einfach Weise realisieren.

    Logischerweise um so mehr, je stärker der Treiber durch den Spannungsteiler gebremst wird.

    Da der Parallelwiderstand zum Treiber aber erhalten bleibt, kann man nur einen Teil der dB Absenkung des Treibers wieder in den Höhen "dazuschieben".

    Pech für mich, da ich nur ca. 2-3 dB mit dem Spannungteiler absenke und so keine wirklich effektive Höhenanhebung durch diesen "Trick" erzielen kann. Also machen wir das ganz zum Schluss im Controller, den wir wegen der aktiven Trennung des Tops zu den Bässen eh brauchen.

    Nun zum Tiefpass!

    Die Schwingspule in unserem Konuslautsprecher (hier die beiden 8 Zöller) hat wie bereits gesagt nicht nur einen Gleichstromwiderstand durch den "aufgewickelten" Draht, sonden als Spule natürlich auch eine Impedanz. Mit steigender Frequenz wir dieser Impedanzwert ("Widerstand") immer höher. Hierbei gilt: Je kräftiger der Antrieb des Chassis, desto steiler der Impedanzstieg zu den höheren Frequenzen. Da wir in einem Horn, das Mitten! ;) liefern soll natürlich einigermaßen antriebsstarke Chassis einsetzen müssen wir dem entgegenwirken.

    (Es gibt natürlich noch wesentlich antriebsstärkere 8 Zoll Chassis, die können dann aber keinen Bass mehr und haben zu wenig Hub für meine Anwendung)

    (Der Impedanzbuckel bei der Resonanzfrequenz des Konuschassis liegt bei der Trennung zu einem Hochtontreiber in der Regel weit außerhalb der Trennfrequenz und braucht daher auch nicht betrachtet zu werden)

    Fällt der Impedanzanstieg nur recht gemäßigt aus, bring oft auch der Einsatz eines konjugierten Filters, also mit "veschobenem" Verhältnis von Spulenwert zu Kondensatorwert gegenüber "Lehrbuch"

    eine brauchbare Flankensteilheit.

    Hier klappte das nach mehrfachem Versuchen nicht so recht, weshalb ich mich für die klassische Variante der Linearisierung der ansteigenden Impedanz der Chassis mittels RC Glied parallel zum Chassis, einem sogenannten Boucherot-Glied entschied.

    (Berechnungsformeln für einen Startwert hierzu findet man auch online)

    Mit nun linearisierter Impedanz gelang es nun nach eingigen Try & Error Versuchen (variieren der Werte von Spule und Kondensator) für die doppel 8"er eine Trennung bei etwa 1250 Hz mit ähnliche Flankensteilheit wie beim Hochtöner hinzubekommen.

    Leider ist man hiermit in der Regel noch nicht am Ende, weil die nun zu messende Kombination aus beiden Wegen als ersten Wurf noch keine einwandfreie Addition ergibt.

    Nun wird durch weiteres Herantasten (kleine Variationen der Bauteilwerte) je nach Messergebniss der Frequenzgang linearisiert.

    Ein testweises Verpolen des Hochtontreibers sollte zu einer schmalbandigen tiefen Auslöschung führen, sonst ist noch etwas im Argen.... ;)

    Glaubt man sich am Ziel seiner Weichenkonstruktionsbemühungen ist es an der Zeit durch das Hinzunehmen des Phasengangs der Wahrheit ins Auge zu sehen.

    Ist die Konstruktion der Frequenzweiche gelungen, sollte sich im Phasengang nicht mehr erkennen lassen, wo überhaupt die Trennfrequenz liegt.

    Die Phase sollte auch über die Trennfrequenz hinweg ganz stetig durchlaufen.

    Macht die Phase da wilde Sachen, dann passt die Weiche so noch nicht.

    Wie Eingangs erwähnt, macht man sich das Leben extrem leichter, wenn man die Schwingspulen der verschiedenen Chassis schön auf einer Ebene übereinander sind.

    Anmerkung:

    Das heißt um bei einer klassischen 2-Wege Fullrangebox sehr gute Ergebnisse mit überschaubarem Aufwand bei der Passivweiche zu bekommen, sollte man entweder ein sehr kurzes Horn verwenden, damit die Schwingspule der Hochtontreibers in etwa auf einer Ebene mit der Schwingspule des Konuschassis liegt, und/oder das Konuschassis durch Zurückversetzen (gut realisierbar bei leichtem "Anhörnen" mit seitlichen "Brettchen") weiter nach hinten zubringen.

    Was bei mir als Ergebnis der Weichendesignaktion herausgekommen ist zeigt folgende Messung ganz gut:

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Fux
    • 29. August 2021 um 13:54

    Nach einigen "lustigen" Bildern muss ich jetzt, da es an die Passivweiche geht, leider etwas ausholen...

    Passivweichen sind weder Vodoo noch Teufelszeug und können sachgemäß eingesetzt durchaus eine sinnvolle Option darstellen.

    Geht es um eine relativ tiefe Trennung, womöglich auch noch mit hoher Leistung, ist eine aktive Trennung natürlich vorzuziehen, da Größe und Kosten der Bauteile und auch elektrische Verluste mit tiefen Trennfrequenzen exorbitant anwachsen.

    Für eine Trennung von etwa 1kHz aufwärts, also die Ankopplung eines Klassischen Druckkammertreibers an Mitteltöner (oder Midbass) stellt eine Passivweiche auch heutzutage eine praktische und technisch gut umsetzbare Lösung dar.

    Warum das nicht immer so einfach funktioniert und daher viele (oft mangels ausreichendem Wisssen, Erfahrung und Messmöglichkeiten) einfach prinzipiell alles aktiv trennen hat hauptsächlich folgende zwei Gründe:

    Erstens haben alle Lautsprecher (auch wenn z.B. 8 Ohm draufsteht) nicht nur den Gleichstromwiderstand des aufgewickelten Drahtes der Schwingspule, sondern durch die Induktivität der Schwingspule, Chassisresonanzen usw. eine mehr oder weniger komplexe, über die Frequenz unterschiedliche Impedanz. Das ist auch der Grund warum die "Berechnung" einer Frequenzweiche nicht zum Ziel führt. (bei aktiver Trennung, wenn die Chassis direkt an einer Endstufe hängen spielt das keine große Rolle)

    Zweitens kann man nicht wie bei aktiver Trennung mehere Filterbausteine einfach hintereinanderhängen, sondern die einzelnen Filterbestandteile einer Passivweiche beeinflussen sich alle mehr oder weniger gegenseitig. (so dass frei nach Aristoteles (oder auch Kante... ;) das Ganze mehr ist alle die Summer der einzelnen Teile....

    Nach so viel "Elektrophilosophie" jetzt aber zur Entwicklung der Passivweiche!

    Vorausgeschickt: Die Messungen fanden in einem Heimkino statt, dass von 100Hz bis 10kHz eine in Oktaven ermittelte Nachhallzeit zwischen 0,4 und 0,6 Skunden hat.

    Die orientierenden Vorabmessungen "quick & dirty" einfach mit Rosa Rauschen und einem hoch auflösenden Analyser, die folgende Feinabstimmung und Überprüfung dann "ordentlich" mit einer gefensterten Impulsantwort so wie sich das gehört... ;)

    Gaaanz wichtig bei den Probeaufbauten von Passivweichenschaltungen:

    Halte die Übergangswiderstände zwischen den einzelnen Bauteilen gering, entweder durch direktes Verlöten, oder den Einsatz von vernünftigen Klemmen. Der Einsatz von alten Krokodilklemmenkabeln aus der "Grabbelkiste" liefert durch teilweise viel zu hohe Übergangswiderstände zwischen den Bauteilen lauter Zufallsergebnisse und ist daher unbedingt zu vermeiden!

    Zur Auflockerung der Textwüste mal ein Bild :)

    und die Klemmen & Lötverbindungen noch mal in Nahaufnahme

    Man kann dabei auch eine andere Darstellung mit hoher Auflösung wählen, sollte aber zwischen Genauigkeit der Darstellung und Genauigkeit der Messung schon zu unterscheiden wissen.

    (Sorry für das miserabel unscharfe Bild)

    Doch nun zur eigentlichen Weichendimensionierung.

    Es bringt wenig sich schon vorher auf ein bestimmtes Weichendesign (wie z.B. 12 dB Butterworth) festzulegen. Vielmehr ist es sinnvoll das Konzept an die Eigenschaften der Treiber, Hörner etc. durch entsprechenden Versuch (Gedanken machen aber dann auch Try & Error) anzupassen.

    Ich habe im hier vorliegenden Fall wie oft mit dem Treiber angefangen, aber das Ganze ist immer ein interaktiver Prozess. (Einzelmessungen habe ich dazu leider keine archiviert, da zum Zeitpunkt der Konstruktion diese Doku hier nicht angedacht war)

    Je nach Treiber (und Treiber Horn Kombination) hat der Impedanzgang auf Grund der Resonanzfrequenz(en) dieser einen oder mehrere Peaks. Für die Trennung des Treibers sind die Peaks (Impedanzbuckel) um die anvisierte Trennfrequenz herum von größerer Bedeutung.

    Einige neue Treiber haben die Impedanzpeaks stark bedämpft, was die Passivweichendimensionierung deutlich einfacher macht.

    Generell läßt sich sagen, dass diese Impedanzpeaks am besten mindesten eine Oktave von der Trennfreuqunz entfernt sein sollen. Das beißt sich aber in der Praxis fast immer mit der gewünschten Trennfrequenz.... ;)

    Nimmt man nun als Startwert für den Hochpass (Weichenteil, dass dem Hochtöner die zu tiefen Töne vom Leib hält) eine berechnete Kombination aus Spule und Kondensator für einen 12dB Hochpass, so wird die tatsächliche Flankensteilheit in den seltensten Fällen diesen 12dB/Oktave (= Pegel bei halbierter Frequenz um 12dB Leiser) entsprechen.

    Jetzt kann man natürlich anfangen durch geeignete Schaltungen erst mal die Impedanz zu korrigeren (geradezuziehen) oder durch den Einsatz sogenannter konjugierter Filter (einem anderen Verhältnis der Werte von Spule zu Kondensator als nach Lehrbuchformel) die Flankensteilheit dem gewünschten Ideal anzunähern.

    Das kann klappen, oder man merkt nach einigen Versuchen, dass vielleicht der 12dB Filter mit nur 2 Bauteilen zu keinem befriedigendem Ergebnis führt.

    (Die gemessene Flankensteilheit sollte über mindestens eine Oktave, besser mehr, der theoretisch gewünschten entsprechen)

    Befinden sich in der Flanke "Buckel" wo der Pegel auf einem "Plateau" verharrt, bevor er weiter abfällt, dann führt das später bei der Summation der einzelnen Wege mit ziemlicher Sicherheit zu Ärger...

    Nicht zu vergessen:

    Es empfiehlt sich zuvor nach den technischen Daten der Chassis einen Spannungsteiler für den Hochtontreiber zu dimensionieren, da dieser ja auch schon mal in gewisser Weise zur vergleichmäßigung der Abschlussimpedanz des Filter beiträgt. (Feinjustage des Spannungsteiler kommt dann später noch)

    Also wenn als Beispiel mein 8 Ohm Treiber/Horn Kombination 110dB im Bereich der gewünschten Übernahmefrequenz macht und eins der beiden 8 Ohm Konuschassis 96dB (zwei Stück dann +3dB wegen akustischer Koppelung und +3 dB wegen doppelter Leistung bei gleicher Spannung an genmeinsam 4 Ohm) also zusammen 102dB. Dann addieren wir mal für die Hornladung der Mitteltöner mit Phaseplug und allem drum und dran mal geschätzte 6dB dazu, so kommen wir auf 110dB des Hochtontreibers minus 108 dB unsere Mitteltonteils, also auf eine Absenkung für den Spannungsteiler vor dem Hochtontreiber von gerade mal 2dB. (Je höher die Absenkung im Spannungsteiler desto größer ist die Linearisierung des Treiberimpedanzgangs, also hier bei nur 2dB nicht so besonders weltbewegend...)


    Bitte umblättern! ;)

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Fux
    • 29. August 2021 um 11:47

    Jetzt kommt ganz klassisch Warnex drauf und damit erstmal etwas "Farbe" ins Spiel!

    Zum Auftragen einfach nur mit dem Pinsel alle Ecken und Kanten vorgepinselt und dann mit der kleinen Rolle 2x aufgerollt, da ich nicht mit der Druckluftpistole mir alles mit Warnex einsauen wollte... :)

    Nach gefühlt unendlicher Zeit geht es jetzt an die Bestückung der Topteile.

    Die Flugbeschläge kann man natürlich nicht einfach ins Holz schrauben, das gehört intern nicht nur mit dem Deckel, sondern auch mit Winkeln mit den Seitenwänden ordentlich mehrfach verschraubt. (Schraubensicherung oder selbstsichernde Schrauben verwenden!)

    Sinnvoll ist es auch die Chassis selbst mit "Safetys" direkt mit den Flugbeschlägen innerhalb der Box zu verbinden.

    Wenn man mit Statik nichts am Hut hat, dann sollte man bei Flugbeschlägen/Fluggeschirren entweder die Finger weg lassen und sich auf die Montage einer Hochständerbuchse beschränken, oder jemand konsultieren der sich damit wirklich auskennt.

    Und schön langsam nimmt die Box Formen an...

    Falls sich schon jemand gewundert hat, was das für komische Seiten an der Box sind. Das Gehäuse besitzt außerhalb der Hornbretter kein eigentliches Drumherumgehäuse (außer der Rückkammer) mehr, um Gewicht zu sparen. Nebeneffekt ist eine wie ich finde mal etwas andere Optik nach dem Motto "Form follows funktion" ;)

    Da die 8 Zöller ja auch möglichst schöne Mitten abstrahlen sollen muss die Rückkammer gut bedämpft werden, ohne dass die Polyestermatten im Betrieb an den Membranrückseiten reiben können.

    Nun sind die bestückten Gehäuse bereit um die Abstimmung der passiven Frequenzweiche angehen zu können! :)

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Fux
    • 29. August 2021 um 11:21

    der weiter Baufortschritt und noch mehr Sägemehl & Frässtaub... ;)

    Auf dem nächsten Bild sind die Reflexöffnungen zu sehen, die oben in das Mitteltonhorn münden.

    Tuning so etwa knapp 130 Hz. (Tiefe der Tunnel 2x Materialstärke)

    Probeweises Einsetzen der Phaseplugs aus KG Rohr. Die Holzhalbkugel hat eine um die Materialstärke der Rohres kleinere Scheibe hinten drauf mit einer Einschlagmutter M8 dazwischen. Eine ebensolche Scheibe kommt auch noch hinten am Hornhals auf das vorhandene Holz der "Schallwand" und von Rückwärts ebenso eine M8 Einschlagmutter. D mit läßt sich dann mit einer langen, durchgehenden Gewindestange der Phaseplug rein- und auch wieder rausschrauben durch drehen am Phaseplug.

    Nach Demontage der probeweise eingesetzten Phaseplugs kommen die schon weiter oben angesprochenen Dreiecke in die Ecken um sich der berechneten Hornkontour weiter anzunähern.

    Hinter den in der "Schallwand" sichtbaren Öffnungen zum Konuschassis sitzt noch ein größerer "Zwischenring" so dass die Membrane frei schwingen kann ohne dass die Sicke irgendwo vorne anstößt. Das Volumen hinter den 3 "bananenförmigen" Schlitzen und der Membrane der 8 Zöller entspricht ganz gut dem der Druckkammer in der AJ Horn Simulation.

    Natürlich könnte man mit entsprechendem besseren Werkzeugen (oder mehr Geduld... ;) den Übergang von Druckkammer ins Horn am Hornhals noch besser und weniger aprupt gestalten. Dann würde das Mitteltonhorn noch weiter raufspielen. So wie es ist kommt es aber hier gut rauf bis zur Trennfrequenz zum Hochtontreiber, wie sich in den späteren Messungen noch zeigen wird.

    Wollte man das Konstrukt höher trennen, weil man zum Beispiel einen 1 Zoll Treiber drüber einsetzen wollte (der dann aber schon sehr leistungsfähig sein sollte), dann sollte man noch etwas mehr Muße in einen kontinuierlicheren Übergang von Druckkammer in den Hornhals investieren. :)

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Fux
    • 29. August 2021 um 10:49

    Weiter gehts mit der Konstruktion des Gehäuses!

    Da ich zwar mich bei der Holzbearbeitung nicht ganz ungeschickt anstelle, aber vom Laminieren mit Epoxidharz so gar keine Ahnung habe, sollte es ein Holzhorn werden.

    Da für eine ordentliche Hornladung

    nicht nur im Grundtonbereich, sondern auch weiter hinauf in die Mitten gesorgt werden soll (MITTEN! ;) kommen natürlich auch entsprechende Phaseplugs zum Einsatz, anders wäre auch die berechnete Hornkontour gar nicht sinnvoll umsetzbar, wenn zugleich auch der Abstrahlwinkel mit dem Hochtonhorn zusammenpassen soll.

    Das äußere Ende der Seitenwände des Holzhorns sollten in etwa den Öffnungswinkel des gewünschten Abstrahlwinkels haben. Der wieter innen liegende Teil des Holzhorn muss einen deutlich geringeren Öffnungswinkel haben um möglichst nahe an die berechnete Hornkontour heranzukommen.

    So viele Freiheitsgrade wie man denkt sind dabei gar nicht offen, weil sich dann einge Maße allein aus den geometrischen Erfodernissen praktisch von selbst ergeben. Eine noch bessere Anpassung der Hornerweiterung als die die "geraden" Holzwände zulassen werden dann noch in die "Ecken" eingepasste Dreiecke gleich nach dem Hornhals ergeben und die Schnelle Öffnung am Hornmund wird duch die halbkugelförmige Verrundung der großen Phaseplugs und dem Zulaufen des "Teilers" zwischen den beiden 8"ern gelöst, so dass dann die berechnete Hornkontour schon ziemlich gut eingehalten werden kann.

    Da das viel zu viel Text ist jetzt mal Butter bei die Fische und ein paar Bilder der Schreinerarbeiten ;)

    Bilder

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  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Fux
    • 29. August 2021 um 10:26

    Weiter im Text!

    Da die Würfel für die Horn Treiber Kombination gefallen waren, konnte ich nun mit der Konstruktion des Mitteltonhorns beginnen. Die Tiefe des Mitteltonhorns war damit praktisch schon festgelegt, da die Schwingspulen der Mitteltöner am Horn und des Hochtontreibers übereinander liegen sollten.

    Für eine grobe Planung reicht das mit der Lage der Schwingspulen schon mal aus.

    (Steht der Mitteltöner fest und ist besorgt, wird natürlich noch Treiber am Horn und Mitteltonchassis gleichzeitig mit einem Impuls traktiert und der Mitteltöner so lange hin und her geschoben bis nur noch ein gleichzeitiger Impuls gemessen werden kann.)

    Die Simulation des Mitteltonhorns erfolgte in AJ Horn, was sich nach kurzer Beschäftigung sehr intuitiv bedienen läßt. (zwar eigentlich eher für Bässe gedacht ist, da die Simulation von den Thiele Small Parametern ausgeht und keine durch Membranaufbrüche verursachten Frequnzgangschwankungen berücksichtigt, was man im hier zur Betrachtung stehenden Frequnzbereich und ausgewählten Midbasschassis aber fast vernachlässigen kann)

    Scans29-08-2021-100117.pdf

    Scans29-08-2021-100153.pdf

    Beim Betrachten der Graphen bitte beachten, dass die Simulation im Freifeld erfolgt ist und nicht im Halbraum! Viele geben den Wirkungsgrad im Halbraum an, weil das dann lauter aussieht, aber ob das für ein geflogenes Top realistisch ist, mag jeder selbst entscheiden.

    Bitte jetzt nicht erschrecken, weil das Horn sich unterhalb 180 Hz schon so "krass" verabschiedet! ;)

    Das Teil soll nicht mit Subwoofern zusammen betrieben werden, sondern mit Hornbässen, die auch noch klaglos bis 300Hz (im Ernst) hinauf spielen können. (Geplante Trennfrequenz 220 Hz)

    Weiterhin münden dann in der praktischen Umsetzung die Tunnel auch in das Horn und nicht direkt in die Umgebung, was nochmal einen deutlichen Unterschied ausmacht, aber ich hier nicht simulieren konnte. In den Messungen später ist das dann deutlich sichtbar, dass das nicht so steil abfällt wie in der Simulation.

    Nachdem das Horn mal so grob in seinen Abmessungen stand, wurden verschiedenste Chassis simuliert und dabei auch mit der zusätzlichen Reflexunterstützung der Hornladung gespielt.

    Da das Horntop klein und leicht werden sollte (was ja für ein solches Konstrukt jetzt eher unüblich ist) fiel die Wahl der Chassisgröße auf 8 Zoll, da ich damit auch schon mit den alten Community RS220 gute Erfahrungen mit so einer Bestückung sammeln konnte.

    Den besten Kompromiss für das 8" Chassis zwischen Hub und "Bassfähigkeit", Mittenwiedergabe und Wirkungsgrad stellte nach unzähligen Simulationsversuchen das Chassis B&C 8MDN51 dar. (In der 8 Ohm Variante, da ich mit 2x8" auf 4 Ohm zur optimalen Verstärkerauslastung kommen wollte)

    Anmerkung:

    Ein einzelner 8"er wäre mit der Zielsetzung "laut" überfordert gewesen, und das Verhältnis Hornhals, Hornlänge, Hornmund und Hornerweiterungsfunktion hätten mit der gewünschten unteren Grenzfrequenz so dann auch nicht gepasst. Auf gut Deutsch: Es wäre die Fläche des Hornmundes zu klein, oder die Hornlänge zu lang ausgefallen.


    Damit's nicht zu lang wird, weiter im nächsten Post!

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Fux
    • 29. August 2021 um 09:28

    Hallo Zusammen!

    Nach etwa 20 Jahren Selbtbauabstinenz war die Zeit gekommen ein schon lange vor mir hergeschobenes Selbstbauprojekt umzusetzen.

    Konkrete Aufgabenstellung:

    Ein "kleines", leichtes Horntop zu bauen, was vor allem eins kann: Sehr gute Mitten und das ganz klar auch bei wirklich hohen Pegeln.

    Auf gar keinen Fall darf man die einzelnen Wege heraushöhren, oder irgendwelche Phasensauereien bei der Übergangsfrequenz entstehen.

    Abstahlverhalten max. 60 Grad horizontal, da die Räume meist länglich sind und für Querbeschallung läßt sich bei über die Frequenz gleichmäßigem Abstrahlverhalten das ja nebeneinander gewinkelt anreihen.

    Um nicht die Rückwand der Räume zu beschallen, sondern die Zuhörer muß das Top flugfähig und einfach neigbar sein.

    Primär ist eine rel. hohe Trennung zu den Bässen vorgesehen, um das Topteil klein zu halten, jedoch soll es ohne Schaden zu nehmen mit einem gewissen Wirkungsgradverlust (Reflexladung unter dem Horncutoff) auch tiefer trennbar bzw. "fullrangetauglich" für Sprache sein.

    Um den Aufwand im Betrieb gering zu halten soll der Hochtontreiber vom Mitteltonhorn passiv getrennt werden. (Entzerrungen werden im Controller, der ja für die Trennung von den Bässen eh notwendig ist vorgenommen)

    Last but not least: Man wird nicht jünger und daher sollte das Horntop möglichst unter 30kg bleiben...

    Gewünscht war quasi die eierlegende Wollmilchsau ;)

    Da nun einmal das Lastenheft festgelegt war, konnte es in der "ruhigeren Zeit" in 2020 an die Realisierung gehen.

    Da saubere Mitten das Allerwichtigste sind, und zusätzlich eine (einfache) passive Trennung gewünscht war, war klar, dass die Schwingspulen der Konuslautsprecher und des Treibers im Top genau übereinander sein sollten. (das vereinfacht das Leben ungemein.... ;)

    Da die Hornladung möglichst weit herunter funktionieren soll (je größer Hornlänge [l], umso tiefer runter läd das Horn noch), mußte das Hochtonhorn also eines der längeren Sorte sein um den Hochtontreiber auch weit nach hinten zu bringen, damit die Schwingspulen übereinander zu liegen kommen.

    Hochtontreiber:

    Wegen des Schwerpunkts Mittenwiedergabe und hohem Schalldrucks sollte es kein kleiner 1" Treiber mit hoher Trennung werden, sondern ein ausgewachsener 1,4" Treiber mit ordentlicher Schwingspule.

    Die Recherche förderte das 18 Sound XT1464 zu Tage, das offensichtlich alle Kriterien erfüllte und sogar noch günstig war.

    Bei uns in Europa wegen mangelndem Vertriebsnetz leider weniger verbreitet fertigt Radian in USA sehr wertige Treiber.

    (Einige kennen den Hersteller Radian vielleicht daher, da er Ersatzmembranen für die alten großen JBL Treiber fertigte, die deutlich besser als die Originalteile waren)

    Aus Gewichtsgründen sollte es ein Neodymtyp sein und einigermaßen tief trennbar.

    Die Wahl fiel nach einiger Recherche und der Abklärung ob er sich auch mit dem XT1464 Horn vertragen würde (Öffnungswinkel am Treiberausgang bzw. Hornhals) auf den Radian 745 Neo PB-8.

    Abstrahlverhalten der Treiber Horn Kombination:

    Da ein Topteil, das mit einem definierten Winkel zum nächsten (gleichartigen) Top anreihbar ist, ein über den Frequenzgang gleichmäßiges Abstrahlverhalten benötigt, wurde die Treiber Horn Kombination unter verschiedenen horizontalen Raumwinkeln gemessen.

    (Es wurden auch noch andere Treiber Horn Kombinationen gemessen, aber in der Summe der Eigenschaften fand ich die gewählte Kombination am geeignetsten)

    Radian_an_18SoundHorn.pdf

    Weiter im nächsten "Kapitel" sonst wird's zu lang... ;)

  • Suche einen Plan für den Nova AB 2

    • Fux
    • 15. April 2018 um 22:03

    Wenn man sich schon die Arbeit eines professionellen Nachbaus macht, warum dann ausgerechnet das??

  • Frage zum Tom Sound

    • Fux
    • 15. April 2018 um 21:37

    Evtl. bin ich da noch etwas zu old school mäßig unterwegs, aber wenn die Toms einigermaßen gestimmt sind dann klingt's doch mit wenig Aufwand mit ordentlich Attack und wenig Gewummer recht ordentlich:

    Lowcut setzen, Resonanz im Grundton finden und ordentlich cutten, Attack irgendwo um die 4-5 kHz featuren, dann einigermaßen mormal gaten und einen standard Drumroom dazu.

    (Kompression würde ich mir schenken, aber Geschmäcker sind natürlich verschieden)

    Ich vergaß! Das Mikrofon ist natürlich neben dem Tom selbst auch nicht völlig egal.

    Aber da funktioniert ja ein recht einfaches Sennheiser 604 auch schon ganz ordentlich. Es muß ja nicht immer ein 421 sein.

    Grüße,

    Fux

  • Frage an die Laminatoren

    • Fux
    • 15. April 2018 um 21:08

    Ja, es gibt immer noch zu wenig Horntrichter auf dem Markt, da irgendwie jeder meint einen 8"er könnte man nur als reinen Mitteltöner einsetzen...

    Daher sind die angebotenen Hörner für 8"er alle nicht tief genug (geometrisch) und damit nicht tief genug (Frequenz) trennbar.

    So ab 200Hz wäre o.k. ;)

    Grüße,

    Fux

  • Harmonic design oder Acoustic line

    • Fux
    • 8. April 2018 um 20:05

    Die Songs aus den 70er klingen m. E. deshalb dünn, da sie einfach auf dicke Lowmids gemischt waren, und da mangelt's einem aktuellen System halt ganz gewaltig. (bzw. ist das so entzerrt, dass da eher eine ordentliche Absenkung da ist, damits aufgeräumter klingt)

    Das "Elend" fing schon mit den EV MT4 an, da hier neben dem völlig undifferenzierten Gebrummel aus den 4x18" Bandpässen und den 10"er die nicht tief konnten einfach keine definierten Lowmids herauskamen...

    Anders rum könnte man natürlich auch sagen, dass die alten PA Systeme vom oberen Bass bis zu den Lowmids viel zu dick waren. Aber das ist halt der typische Sound aus der Zeit und unter 60/70Hz war da meistens gar nix mehr.

    Ein Marshall Stack über so eine alte PA klingt halt einfach wesentlich "runder" als über ein heutiges sicher lineareres Line-Array. Die "färbende" Beschallungsanlage war halt Teil des Gesamtsounds und nicht irgendein "Fehler". (zumal das Outboardequippement neben dem Mixer recht überschaubar war...)

    Evtl. gibts ja da demnächst mal ein Martin Modular Plug in für den Master.... ;)

    Grüße,

    Fux

  • Frage an die Laminatoren

    • Fux
    • 8. April 2018 um 19:45

    Abgesehen vom 3-D Drucken...

    Ein Epoxidharz zum Estrichrisse verharzen hätte ich noch da. Aber das ist glaube ich für klassisches Laminieren einfach zu dünnflüsssig. Das läuft weg wie Wasser.

    Ein Horn aus Salzteig ist den Klimaschwankungen beim Einsatz wohl eher nicht gewachen...... ;)

    Grüße,

    Fux

  • Bassamp für 4 x Oberton XB700 (2 x 1400Wrms) Bassreflex unter 800,-€

    • Fux
    • 7. April 2018 um 07:30

    Ich würde bei gutem Bass zuverlässig für kleines Geld die Dynacord SL 2400 empfehlen.

    Mit 17 kg noch tragbar und die Leistungsangabe ist sehr konservativ im Vergleich zu vielen anderen Herstellern.

    Grüße,

    Fux

  • Frage an die Laminatoren

    • Fux
    • 7. April 2018 um 06:53

    Aldi Australien bot 2016 und 2017 den 3-D Drucker Cocoon Create V2 für umgerechnet 350€ an.

    Der kann aber nur bis 200x200x180mm.

    Wenn Aldi Süd so ein Teil mit 400x300x300 bringen würde, dann käme ich wohl echt ins Grübeln..... :)

    Grüße,

    Fux

  • Frage an die Laminatoren

    • Fux
    • 4. April 2018 um 19:15

    Ja, das hatte ich auch schon im Auge, aber für ein Doppel 8" Horn (nicht nur als reiner Mitteltöner, sondern mit Reflexunterstützung so ab 200Hz) sind die bezahlbaren 3D Drucker noch nicht so viele.... ;)

    Und bei der Größe wird das ohne Glasfaser auch instabil.

    Die Simulationsergebnisse mit AJHorn sind sehr vielversprechend, aber mit einer reinen Holzkonstruktion lässt sich das nicht wirklich umsetzen.

    Möglicherweise ist auch der Designer des Bodens der 2 Liter Almdudler PET Flasche ein begnadeter Phaseplugentwickler ;)

    Aber schau mer mal, vielleicht hat sich ja einer wirklich schon mal mit den Kunststoff("Gips")Binden versucht.

    LG

    Fux

  • Frage an die Laminatoren

    • Fux
    • 2. April 2018 um 21:01

    Hallo Zusammen!

    Es ist ja eher selten, dass man der Erste ist, der auf eine Idee kommt, daher stell ich hier mal folgende Frage:

    Hat schon mal jemand versucht aus den medizinischen Kunststoffverbänden (ähnlich den Gipsbinden zum Arm eingipsen) ein Mitteltonhorn/ Hochtonhorn zu laminieren?

    Also entweder auf eine Positivform oder Negativform damit drauf zu gehen anstatt mit Matten und Harz, oder einfach eine Art "verlorene Schalung" z.B. aus PUR damit zu überdecken?

    Schöne Grüße,

    Fux

  • Erfahrung mit Powersoft Amp-Modulen beim Aktivboxenbau?

    • Fux
    • 28. Juli 2017 um 19:41

    Vielen Dank fü rden Link!

    Da werde ich mich gleich mal einlesen :)


    Grüße,

    Fux

  • Erfahrung mit Powersoft Amp-Modulen beim Aktivboxenbau?

    • Fux
    • 20. Juli 2017 um 22:44

    Warum gehen die kaputt wenn ich mehr Reserven für Impulse habe?

    Es klippt halt nicht gleich und das ist ja ein deutlicher Vorteil für den Speaker.

    Auslenkung ist laut AJ Horn Simulation (im Horn) noch lange kein Thema bei 400W je Speaker.

    Dass man da keinen Sinuston mit 400W dauerhaft draufgeben kann ist bei der 2" Spule ja einleuchtend.

    (kann man aber dauerhaft bei einer 4" Schwingspule auch nicht :)

    Wenn es sich nicht um Impulse handelt wird das LiteMod Modul pro Kanal auch kaum mehr als mal geschätzt 150W rausgeben können.

    Hast du die beiden verschiedenen Modulserien schon mal in den Händen gehabt?

    Dann würden mich die Erfahrungen sehr interessieren!

    Danke trotzdem fürs Schreiben!

    Grüße,

    Fux

  • Welche Firma bietet "Mischpult" Leergehäuse an?

    • Fux
    • 20. Juli 2017 um 16:28

    Wenn man mal den wirtschaftlichen Blickpunkt außer acht läßt (warum soll man für eine voraussichtliche Stückzahl von einem Pult sich den ganzen Entwicklungsaufwand machen?), dann sollte so ein Mischpultgehäuse doch jede Blech bearbeitende Firma hinbekommen.

    Wenn ich mich an die Gehäuse meines alten Aries Pultes erinnere, sah das auch nicht so direkt nach einer riesigen Großserienfertigung aus..... :)

    Es ist bei so kleinen Stückzahlen wie Du wahrscheinlich brauchst doch immer mehr oder minder Handarbeit und das original gleiche Gehäuse wie für einen großen OEM Kunden wird Dir kein Zulieferer verkaufen.

    Was soll's denn eigentlich werden?

    Grüße,

    Fux

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