Verpolen wäre natürlich ohne jeglichen Bauteileaufwand sehr einfach!
Bei der Trennfrequenz entspräche das ja einem Versatz um Lambda halbe.
Aber bei höheren Frequenzen dann eben auch mal Lambda, oder zwei Lambda.....
Da wird ja die resultierende Abstrahlcharakteristik ordentlich frequenzabhängig.
Bei einem recht schmalbandigen Bassarray mag das noch irgenwie gehen, aber hier spielt der Hochtöner ja wohl über mehrere Oktaven?!
Denn der 2"er der coaxial im Midbass sitzt kann ja nicht zu weit nach oben laufen ohne zu weit vom nächsten seiner Art entfernt zu sein.
Beiträge von Fux
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Ja, passt schon

das die ganzen Geschichten (ebenso wie "waveformer") die man beim Googeln danach findet sich eher in einem etwas anderen Frequenzbereich (Radar, Mikrowellen, Funk) abspielen ist mir auch schon länger aufgefallen. Elektroakustik ist da wirklich ein Exot in dem Zusammenhang.... -
Danke schon mal für die Info!
Werden die beiden äußeren Hochtöner wirklich nur im Pegel abgesenkt, oder wir da noch durch einen passiven Allpaß verzögert?Mit Martin MLA hat das nicht viel zu tun, da wird ja praktisch jedes Chassis separat angesteuert, womit man dann ja vollig frei ist. (was aber schon ein immenser Aufwand ist)
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Hallo Marce,
Weißt Du wie die passive Beschaltung dafür aussieht?
Wird da ein passiver Allpass dazugeschaltet und oder eine Pegeleabsenkung der Äußeren Hochtöner, oder gar für den mittleren Treiber ein anderes Horn verwendet.
Oder laufen gar nicht immer alle Hochtöner gleichzeitig, je nach Betriebsart?Danke schon mal!
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Hallo zusammen,
Hat sich schon mal jemand eingehender mit folgendem Sachverhalt beschäftigt?
Drei flach nebeneinander montierte Hochtöner (dadurch stark bündelnd) die dadurch, dass z.B. vor die beiden äußeren ein passives Filter geschaltet wird dann eine aufgeweitete Abstrahlcharakteristik bekommen?
Also gewissermaßen alle drei einfach parallel mit dem selben Signal versorgt für mehrer Boxen auf-/untereinander ohne Anwinkelung, und mit vorgeschaltetem Filter vor den jeweils zwei äußeren Hochtönern pro Box für Konfigurationen wo die einzelnen Boxen mit entsprechenden Winkeln zueinander stehen.Etwas speziell, aber vielleicht hat sich da ja schon mal jemand Gedanken darüber gemacht

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Jetzt gibt es zwar einen 15"er der wohl flach genung wäre von Eminence....
und zwar den LA15850 aber da kommt zu wenig raus...;-) -
Hallo Georg,
zum Denkfehler:
Ob du das Chassis zwischen 80 und 220Hz laufen läßt, oder zwischen 40 und 300Hz, 250 Watt bleiben 250Watt. Da entlastet sich gar nichts.
Nätürlich bekommt bei gleicher empfundener Lautstärke das Chassis was weniger Bass machen muss auch weniger Leistung ab, aber dein RMS Limiter sitzt ja hinter der Aktivweiche.Wenn eine 4" Schwingspule thermisch 100W abkann, dann halte ich das schon für sehr gut.
Jedoch ist ja so eine Angabe immer von der Umgebungstemperatur abhängig. (also wenn es um den Lautsprecher herum 20 Grad hat, dann 100W Dauerbelastbarkeit)
Ist es um den Lautsprecher herum wärmer, dann ist ja ein wesentlich geringeres Temperaturgefälle zwischen Schwingspule und Umgebungsluft vorhanden und es kann die Energie wesentlich langsamer abfließen.
Wie so oft hilft hier eine Extremwertbetrachtung weiter.
Wenn z.B. die Schwingspule eine Maximal zulässige Schwingspulentemperatur von 270Grad hätte und die (in der Rückkammer des F2B) aufgeheizte Luft hätte auch schon 270 Grad, dann darfst du dem Chassis genau null Watt zuführen, da es mangels Temperaturgefälle überhaupt keine Energie mehr abgeben kann.
18mm Holz dämmen schon wesentlich besser als so macher sich das
vorstellen mag...
Meiner Meinung nach zögert daher ein hochbelastbares Chassis die Zeit bis zum Hitzetod nur etwas hinaus, bringt aber hier eigentlich nichts. Wenn die gestaute Hitze in der Kammer erst einmal heiß genug ist und die Wärme daraus nicht schnell genug abgeführt werden kann ist Ende.
Möglichst hoher Wirkungsgrad ist gefragt, da es dann mit weniger
Leistung und Wärme genau so laut geht.
Da der verbaute 15"er wirkungsgradmäßig schon so ziemlich das Ende der Fahnenstange darstellt, hilft wahrscheinlich nur die Hitze möglichst effektiv aus der Kammer abzuführen, z.B. in dem man den Deckel als vorne und hinten verrippten Aluminiumkühlkörper ausführt. -
Na da habe ich ja was losgetreten

Ich habe mir damals die entsprechenden Klinger RPB Bände von derGemeindebücherei ausgeliehen...
Ich gebe zu da was verwechselt zu haben. Die Faltung die ich meinte gehört zum 8" Schmackshorn.
Das selbe in 12" mit Kammer vor dem Lautsprecher und entsprechend verlängertem Hornmund könnte bei gleiche Faltung
den Ohm SS-30 Smakstack ergeben.Ich habe damals aus dem Klinger die "290-Liter-Exponentialbox" in Pressspan (wie auf Abbildung 60 auf Seite 79) gebaut und mit dem Multicel 12"-"PA"-Chassis vom LSV Hamburg bestückt.
Irgendwie tat das aber nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte.
Auch der Karlsonkoppler mußte ausprobiert werden, mit einem sehr günstigen 15"er vom LSV

Das beste waren aber die 2x8Stück Multicel Breitbänder mit bösem Höhenboost am EQ.....
Absolut unkaputtbar mit recht viel Mitten.Aber ich glaube jetzt bin ich auch vom Thema abgekommen

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Anderer Ansatz um auf die verträgliche Leistung zu kommen:
Typischerweise war bei den F2B's früher ein AMP im Einsatz mit 800W an 4Ohm, also bevor es clippt 400W je Chassis.
Hätten wir jetzt nur 3dB Dynamik, was ja Nonsens ist, dann wären das 200W Dauer, wenn man das aufintegriert. Bei 6dB Dynamic, was ja schon furchtbar wenig wäre, entpricht das auf Dauer 100W. Bei nur 10dB Dynamic, was jetzt immer noch nicht nicht viel ist, aber einer komprimierten Musik schon etwas näher kommt, hätten wir noch effektive 40W......Kann es sein, daß da der Hund begraben liegt, wenn man den RMS Limiter auf 250W einstellt?
Wie integriert der RMS Limiter eigentlich über die Zeit? Also wie ist da die Zeitkonstante?
Der wird ja nicht das Mittel über eine halbe Stunde bilden, da wäre er ja mit dem Limiten etwas spät dran
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vielleicht macht das ja hier Sinn eher an der Wärmeabfuhr zu arbeiten, denn ein toll belüftetes Modernes Chassis bekommt die Wärme aus der Rückkammer genau so wenig weg, wie der alte 15"er.
Da der Wartungsdeckel 18mm dick und doch recht flächig ist, könnte ich mir vorstellen, statt eines Holzdeckels ein Strangkühlprofil mit 15mm Gesammtdicke (inkl. der Kühlrippen) als Deckel zu verwenden, auf das innen auch so ein Profil andersherum draufgeschraubt ist.
(natürlich etwas kleiner von den Abmessungen her, wegen dem Rand)Das kömnte sich vom Platz her evtl. noch gerade so ausgehen hinter dem flachen 15"er.
Das sollte doch eine ordentliche Verbesserung bringen.
Die Begrenzung der Ausgangsspannung um die Chassis zu schützen, kann dann aber auch in einem stark komprimierten Signal resultieren, das dann dem Chassis erst recht einheizt.
(also eigentlich ständig die 250w als Heizleistung)
Könnte es da nicht für das Chassis gesünder sein die Peaks (so lange das Chassis nicht zu weit auslenkt) durchzulassen, und so weniger Kompression im Signal zu bekommen? -
Hallo,
Ja der JBL ist auch ein 15" Lausprecher mit relativ flachem Korb und 4" Schwingspule.
Damit wären die Gemeinsamkeiten mit dem Chassis das im Martin F2B werkelt dann auch fast schon aufgezählt
Ohne jetzt alle Parameter im einzelnen aufzuführen, der JBL ist zu "weich" und auch die Membran ist eine völlig andere.
Das F2B ist ein klassisches Horn für Basschassis die eher Midbässe als Subwooferchassis sind und kein Horn wie ein Labhorn, das lange EAW Teil mit 12" Bestückung oder auch eine JBL Rutsche.
Das Chassis macht in diesem Gehäuse recht wenig Hub. -
Hallo Georg,
als ich mich vor ein paar Jahren durch das ganze Angebot der bekannten Lautsprecherchassishersteller gewühlt habe um einen für die Martin F2B flach genugen 15"er zu finden, der auch noch mit den geeigneten Thiele Smalll Parametern gesegnet ist, war das allereinzige noch neu kaufbare Chassis (außer dem völlig überteuertem ATC Original) eben dieser RCF L15/554K.
Der Grund dahinter, dass keiner mehr dermaßen flache Chassis anbietet liegt meiner Meinung nach an folgendem:
Um die selben statischen Steifigkeiten bei einer so flachen Kontruktion zu bekommen, wie bei einer tieferen Konstruktion, braucht man eine stärkere Dimensionierung, also mehr Materialeinsatz und Gewicht.
Da das Konstrukt für den Hersteller aber möglichst rentabel ein soll und zu schwer schon gleich gar nicht mehr sein darf, fertigt man heute halt etwas tiefere Chassis. In den zu >99% gefertigen Reflexgehäusen spielt diese paar cm größere Tiefe ja auch wirklich keine Rolle.Ich kenne jetzt sicherlich auch nicht alle exotischen Chassislieferanten, aber von den mir bekannten gibt es nichts moderneres und gleichzeitig in den Martin F2B passendes als diesen RCF L15/554K.
Klassische Hornchassis, die jetzt keinen großen Hub machen brauchen und auch nicht unendlich belastbar sein müssen, werden wahrscheinlich heutzutage kaum mehr nachgefragt. (und dann schon gar nicht in "flach")Geht es Dir um eine höhere Belastbarkeit und eine bessere Kühlung?
Oder um mehr Hub? Mehr Hub dürfte unter Beibehaltung der anderen Parameter auch etwas schwierig sein.P.S. ein Neodymchassis an diesem Arbeitsplatz bekäme evtl, auch ein Temperaturproblem

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Hallo erst mal,
Wieso soll aus dem halben Limmerbass zu wenig kommen um mit dem ganzen zu koppeln?
Ein doppelter sind eben zwei halbe und noch einer dazu dann drei.
Nimmst du gleich drei halbe sind es auch drei halbe.
Bei zwei doppelten sind es dann ebenso viele wie mit 4 einzelnen.
Das schenkt sich nichts.
Bei gleicher Leistung sind doppelt so viel gleichartige Kisten eben um 3dB lauter.
Wenn du die doppelte Menge auch mit dem insgesammt doppelten Amping beschickst bist du dann halt 6dB lauter.
Da hängt aber jetzt in der hier diskutierten Größenordnung nicht davon ab ob es Limmerbässe oder andere sind.
(also natürlich schon jeweils unter sich gleiche und nicht bunt gemischt)Der "Vorteil" von 3 halben, oder einem ganzen + einem halben ist halt die vernünftigere Stackinghöhe und das du die meisten Amps mt den resultierenden 2,7 Ohm schön auslastest.
So richtig wesentlich lauter und druckvoller empfindest man halt meist erst eine Verdoppelung (also 4 anstatt 2 Chassis pro Seite mit entsprechend auch verdoppeltem Amping).
Wenn du einen extra Kanal frei hast, dürfte ein gebraucht wohl sehr billiges EV 1x15" Eliminatorhorn den Frequenzbereich von 120Hz bis 300Hz sehr gut und mit richtig Wirkungsgrad abdecken. (nicht diese neueren Dinger die auch Eliminator heißen, aber kein Horn sind)
Die Optik dieser Eli's im Umfeld deiner Limmerbässe und deiner Tops dürfte aber eher "gewöhnungsbedürftig" oder auch "interressant" sein. Das kommt wohl auf den Standpunkt an
(Stackinghöhe zusammen mit Limmerbass wäre sicherlich prima) -
Hallo zusammen,
Ist die Namensähnlichkeit zwischen dem Ohm SS-30 Smakstak 12" Basshorn und dem alten 12" Schmackshorn nur rein zufällig, oder ist die Faltung da tatsächlich ähnlich?
Mir ist klar daß es sich bei dem Ohm Basshorn um ein Frontloaded Horn und beim alten Schmackshorn um ein Rearloaded Horn handelt.
Aber wenn man im Schmackshorn den Treiber andersrum reinschraubt und ihm eine Rückkammer spendiert und gleichzeitig die Tiefe des letzten Hornsegment am Hornmund um die Tiefe dieser Rückkammer verlängert könnte das doch von der Faltung her ganz gut hinkommen...Ich habe das jetzt mal hier und nicht im Selbstbauforum gepostet, da die Ohm Box ja ein Fertigprodukt ist und ich auch nichts nachbauen möchte.
Falls das die Mehrheit oder ein Admin anders sieht, bitte gerne verschieben.Wenn einer die Ohm SS-30 "in- und auswendig" kennt, möge er sich doch dazu äußern.
Sehr verbreitet ist die Box, wie so viele interessante Konstrukte, hier in D wohl nicht. -
Ich hatte die rückwertige Hochtonhornverkleidung mal einfach an etwas db 402 ähnlichem probiert und zwar ganz hemdsärmelig mit zwei halbierten KG Rohren.
Viel Unterschied war damals aber nicht festzustellen.
(Allerdings habe ich das damals nicht ordentlich gemessen, sonder nur nach Gehör mit und ohne Verkleidung verglichen mit Musik und Rauschen und die einzige "Messaparatur" war ein Terzband-Analyser.....) -
Danke! Rechtschreibung wieder im Lot!
....ich kann das irgenwie gar nicht haben. Mir tut es sogar immer noch weh, wenn ich "Foto" lese.
Auch wenn wohl seit geraumer Zeit "Photo" etwas anachronistisch anmutet.Aber das ist jetzt wirklich völlig off topic

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Umso erstaunlicher wie sauber z.B. ein Gae Director mit den werksseitigen FIR Filter Settings spielt. Denn da spielen die 12"er relativ hoch hinauf und das Hochtonhorn sitzt mitten im Mittelhorn (o.k. nicht ganz unverkleidet...) sogar das direkte Nebeneinanderstellen von zwei Tops funktioniert da ohne größere Interferenzen wirklich ganz gut, wenn man den richtigen Splaywinkel gefunden hat. Man sollte eigentlich durch den recht großen horizontalen Abstand der beiden Hochtonhörner mehr Probleme erwarten.
(off Topic: Warum das Director für Klassik nicht gut sein soll habe ich bis jetzt noch nicht verstanden; es klingt doch wirklich neutral)....wirklich stört mich aber das ich mich beim Betreff vertippt habe und da jetzt Hindernis mit zwei "s" steht;-)
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Das Ohm is halt noch mal 20cm tiefer und auch ein gutes Stück höher und hat eine 10" Bestückung. (darum wohl auch das Gehäuse tiefer;-) geht aber nochmal deutlich tiefer zum Bass zu trennen.
Nachteil der großen Tiefe ist halt der flachere Winkel des Gehäuses, so das man dann um vernünftig zu Clustern nur 40Grad Abstrahlwinkel anstatt 60 schafft und so mit einer Kiste pro Seite etwas sehr schmal abstrahlt.... -
Vielen Dank schon mal, habe ja ehrlich gesagt sowas befürchtet.
Ich hoffte halt, das sich eventuell schon mal jemand mit dem Thema in Simulation und Praxismessung auseinandergestzt hat und jetzt sagen könnte wie groß bei so einem Konstrukt die Abweichungen sind. Aber da war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Es gibt halt wie sonst auch überall keine einfachen Antworten auf komplizierte Fragen
Die akustisch bessere Herangehensweise ist wohl wirklich eine Konstruktion die das Hochtonhorn richtig in den Mitteltonhornverlauf integriert, wie das Coda Audio oder auch sehr ähnlich Oberton schon gemacht haben. Das hätte dann auch große Vorteile mit zwei solchen Tops nebeneinander in Bezug auf Interferenzen zwischen den beiden Hochtönern...
Allerdings ist das dann schon eine ordentliche Herausforderung für den Holzwurm
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Hallo Zusammen,
Wie behandelt Ihr das bei der Hornsimulation des Mitteltonhorns, wenn das Hochtonhorn im Horn als Hinderniss steht? (vgl. z.B. GAE Direktor)
Einfach ignorieren,
oder Frontfläche des Hochtonhorns von der Mundfläche des Mitteltonhorns abziehen und die Kontur einfach Kontur sein lassen,
oder die komplette Querschnittsänderung des Hochtonhorns über die Hornlänge des Mitteltonhorns von der jeweiligen Querschnittsfläche des Mitteltonhorns abziehen? (...Edelvariante)
Ich hoffe mir ist es gelungen die Frage so einigermaßen nachvollziehbar zu formulieren
