Hallo,
Die beiden JBL Chassis 2202H und 2206H sind völlig verschieden von den Thiele-Small Parametern her. Ich würde die nicht so tauschen.
Hier findest du einige JBL Chassis mit den zugehörigen Parametern.
Die beiden fraglichen sind auch dabei:
Hallo,
Die beiden JBL Chassis 2202H und 2206H sind völlig verschieden von den Thiele-Small Parametern her. Ich würde die nicht so tauschen.
Hier findest du einige JBL Chassis mit den zugehörigen Parametern.
Die beiden fraglichen sind auch dabei:
Hallo,
Martin F2B als Bässe drunter stellen (2x15" im Horn)!
Gehen bis 220Hz rauf, daher 180Hz Trennung kein Problem und gehen auch im Stack ausreichend tief runter und klingen überhaupt nicht "schwammig".
Passt meiner Meinung nach ideal zu hoch getrennten Tops die gut Mitten machen.
Hallo,
Was versprochst du dir davon, bzw. warum möchtest du in diesem RCF Gehäuse einen anderen als den vom Hersteller empfohlenen Bass einsetzen?
Ich würde mal davon ausgehen, daß RCF das Gehäuse für diese Bestückung optimiert hat und du mit anderen Chassis im selben Gehäuse nur die "zweitbeste" Lösung bekommst.
Oder versprichst du dir davon, daß es irgendein Billigchassis gibt das als "Geheimtip" genauso spielt und nur die Hälfte kostet?
Der L18S800 ist doch noch erhältlich, oder?
Hallo,
Falls du höher trennen, trotzdem tief runter kommen und nicht unbedingt 4-Wege fahren willst:
Was spricht dann gegen Martin Audio F2B?
Doppel 15er Horn das bis 220Hz zu betreiben ist und wenn man nicht gerade nur eins hinstellt auch bis 40/45Hz runter gehen kann.
(Der WSX geht natürlich noch etwas tiefer, aber braucht man das?)
Wirkungsgrad ist mehr als gut, und noch etwas handlicher als der WSX.
Der WSX wird vom Hersteller selbst bis 120Hz eingesetzt.
Der F2B bis 220Hz.
Konstruiert ist das Horn im F2B würde ich sagen so wie eigentliche fast alle Basshörner für die Konfiguration ab 4 Stück je Seite aufwärts damit der im Datenblatt angegeben Tiefgang auch wirklich rauskommt.
Bei einer kleineren Indoorveranstaltung schiebst du die nur 2 Stück pro Seite halt dann ganz an eine Wand so daß die Hörner nur einen Viertelraum sehen, dann geht das auch wieder mit dem Tiefgang.
Und im großen Festzelt oder Open Air wirst du ja eh nicht weniger als 4 je Seite aufstellen wollen.
Mal dir mal mit einem Geodreieck verschiedene Räume auf Papier und dann Die Boxen hinein und zeichne zumindest mal die angegeben Abstrahlwinkel bei -6db mit hinein. Dann probier das mal mit mehreren Boxen nebeneinander auf dem Papier aus. (Die Dreiecke die von den Boxen weggehen läßt du an den -6db Punkten mal zusammenstehen. Und dann schaust du mal ob du die Leute, oder eher die Wände beschallst....;-)
Warum soll ein 60x40 Grad Horn im Nahfeld nicht funktionieren? Hüpft der Schall da drüber und kommt erst hinten wieder herunter?
Vielleicht ist in dieser Phase eine Boxeneigenkonstruktion noch etwas zu früh. (außer du bekommst alle Teile geschenkt und hast beliebig viel Zeit)
Nein im Ernst:
Oft ist bei üblicherweise eher länglichen Räumen schon ein 90Grad Horn pro Seite zu breit. Bei 60 Grad Hörnern macht außer bei Querbeschallung mehr als 2 nebeneinander auch schon keinen Sinn mehr.
Wenn du die enger zueiinander anwinkelst holst du dir üble Interferenzen.
Rauschen auf die Kisten und vor den Boxen abschreiten; einfach mal mit verschiedenen anwinkelungen ausprobieren. Dann hörst du das schon.
Hallo,
Häng' ein Oszilloskop (zur Not halt leihweise) an die Ausgänge der kleinen Crownendstufe, dann sieht du wann die "Berge" oben flach werden. Das ist dann das Clipping ![]()
Hallo,
Der L18S800 braucht auch kein größeres Volumen als ein L18P300.
Entscheidender Unterschiede ist:
Der L18D800 kommt im "normal" abgestimmten Reflexgehäuse weit vor seinem Leistungslimit ans Hublimit.
"Lauter" ist er schon, aber es kommt darauf an welchen Frequenzbereich du betrachtest. Unter 60 Hz ist der S800 sicher nicht empfindlicher als der P300 wenn man mal eine lineare Abstimmung vorraussetzt.
Weiter oben ist der Wirkungsgrad des S800 dann zunehmend besser als der des P300.
Aber im unteren Bassbereich kommt der S800 wirklich recht früh ans Hublimit.
Nichtsdestotrotz setzte z.B. GAE den S800 in den Hawkwindbässen ein.
(Soweit ich weiß, war da aber der P300 noch gar nicht auf dem Markt)
Seit der P300 erhältlich ist, ist der nicht ganz ohne Grund quer über alle Hersteller (außer die haben einen eigenen Chassishersteller mit im Vertrieb) in vielen Bassboxen zu finden.
Ich würde den P300 in deiner Situation nehmen.
Du meinst zwar 1400W für einen Doppel18"er sind zu wenig Leistung, aber zieht man die erhöhte Powercompression noch ab, wirst du zwischen 700W je Chassis und vieleicht 1000W je Chassis bei einem dickeren Amping nicht viel Unterschied bemerken.
(ohne die Powercompression zu berücksichtigen brauchst du für 3dB mehr die doppelte Leistung, unter Berücksichtugung der erhöhten Powercompression dann noch mal mehr)
Ich bin mit dem "kleinen" Xilica Audio Controller recht zufrieden.
(DCP-3060)
3in 6out
18Sound liefert bei auf dem Datenblatt eine Frequenzgangkurve mit entsprechendee Auslegung dazu.
Vb=45L
Fb=50HZ
QL=7,0
Dv=12,5cm
Lv=20,33cm
Die Kurve hat den -3dB Punkt bei grob 45Hz.
Was ist denn daran so verkehrt?
Das Ding kann man als mehrfachen Bandpass simulieren, bei dem vor das "quasi BR-Gehäuse" nochmal ein Reflexgehäuse gesetzt ist. Die Reflexöffung dieses vorgesetzten "BR-Gehäuses" ist quasi die ganze Frontfläche.
Wie bei alle solchen mehrfachen Bandpässe ist das Ausschwingverhalten äußerst mäßig mit dem Vorteil eines hohen Wirkungsgrades in einem recht schmalen Bereich. Das verbratene Volumen ist aber auch nicht ganz ohne.
Zum Plan:
Das Gehäuse hat nichts was auf deinem Bild nicht zu sehen ist. Du siehst sogar die Tunneltiefe der hinteren Kammer. Die Außenmaße stehen im Manual. Die anderen Maße kannst du dir nach dem Bild mit Dreisatz rausrechnen und Ungenauigkeiten von wenigen % machen hier wirklich nichts aus.
Aber auch wenn's ausdrücklich nicht gefragt war: Ich würde das ehrlich gesagt nicht nachbauen...;-)
Hallo,
Aus den Martin Bins kommt jede Menge Kickbass, aber nur wenn man sie in dem Frequenzbereich laufen läßt wo auch das Signal dazu da ist.
Der höchste Wirkungsgrad (einzel) des Martin Bins ist um die 120Hz. Unter 80Hz oder gar 60Hz tut sich nur was bei größeren Ansammlungen. (4 Stück ist eigentlich das absolute Minimum auf einem Haufen aber noch nicht unbedingt groß.
Für wirklich tief sind wohl 4 noch zu wenig und für Kickbass sind sie viel zu tief getrennt.
Sweep doch deinen Viererstack (natürlich ohne Weiche) mal mit einem Sinussweep durch und schau wo da was kommt. (Frequenzgenerator vor den Amp und "Durchkurbeln")
Hallo Benjamin,
Wenn's denn groß werden darf, nicht die Welt kosten soll, und die Reichweite nicht so das Kriterium ist...und es etwas oldscool werden darf ![]()
Drei gebrauchte Amps z.B. Crest, Camco, oder dergleichen. Gar nicht so groß, aber stabil. Für den Bass vielleicht 2x500W an 4 Ohm. Für die Mids etwa 2x300 an 8Ohm und für die Treiber um die 2x200 an 8Ohm.
Ein 3-Weg Crossover mit Hochtonentzerrung oder einen günstigen Digitalcontroller.
Dann pro Seite 2 15" backloaded Hörnchen (z.b. JBL "Rutsche" bzw. gleich "JBL Doppelrutsche"). Ein JBL E120 von 250Hz bis 1200Hz als Direktstrahler und oben drüber ein belastbarer 1"er (z.b. gebrauchte JBL 2425H oder 2426H) auf einem etwas größeren Horn (z.b. 2370).
Jetzt werde ich dafür wahrscheinlich gesteinigt werden..... Vom Abstrahlverhalten her ist das auch nicht gerade clusterfähig, aber macht laut, klingt nicht wirklich schlecht und ist praktisch komplett aus günstigen gebrauchten Trümmern aufbaubar.
Für Live würde ich was anderes nehmen, aber für Budget-Disco bis 300 Mannen sollte das wirklich brauchbar sein.
Na jetzt bin ich ja gespannt mit was allem nach mir geworfen wird ![]()
Also wenn ich mir das von mir erwähnte Martin F2 (5-weg) anhöre, dann glaube ich nicht daß das Impulsverhalten unbedingt schlecht ist....;-)
Wenn das Timealignement bei einer 2-Wege Box schlecht ist klingt das genauso sch...lecht als wenn es bei einer 5-Wege Anlage nicht o.k. ist.
4-Wege machen wohl Sinn!
Und zwar immer dann wenn 5-Wege zu aufwendig sind ![]()
Ne, mal im Ernst. Wenn man das Frequenzband in mehr Teile aufteilt, dann wird die Leistung die in jedem entsprechenden Band benötigt wird immer kleiner. Daher kann man nun mit der "übrigen" Leistung in dem nun schmaleren Frequenzband lauter machen.
z.B. macht der 12" der nur noch von 250Hz bis 800Hz laufen muß an der gleichen Endstufe in dem schmaleren Band wesentlich lauter, als wenn er von 100Hz bis 2500 gequält wird. (die Töne die jetzt außerhalb des Wiedergabe bereichs liegen brauchen quasi jetzt nicht mehr mitverstärkt werden, so daß jetzt die Leistung die da verbraten werden würde auf das schmale Wiedergabeband das noch übrig ist draufgeschlagen werden kann. ![]()
Das war jetzt eine sehr untechnische Erklärung eher an der Mengenlehre als an der Elektronik.... Aber das ist dem Chassis und der Endstufe wurscht ![]()
Schönes Beispiel für 5-Wege: Martin Audio F2 mit Subs.
Ein weiterer Vorteil von so vielen Wegen ist (also mal von einer anständigen Menge ausgegangen), daß bei gleicher Maximallautstärke nicht so viele Chassis im selben Frequenzbereich laufen und daher die Überlappungen im Abstrahlverhalten eher in den Griff zu bekommen sind.
Der Nachteil ist natürlich, daß die Minimalkonfiguration ja auf alle Fälle schon mal 5 Chassis je Seite aufweist und man auch wenn man die obersten Wege passiv trennt doch mindestens eine Endstufe mehr für die Minimalkonfiguration braucht. (Bei großen Konfigurationen ist das dann nicht mehr unbedingt so, weil ich dann von dem z.B. 3-Weg System halt einfach mehr Stacks inkl. Amping für den selben Pegel brauche)
Hoffentlich war das jetzt nicht zu verquer geschrieben.....;-)
Hallo erstmal,
Darf man mal fragen wie viel denn der Ton nach dem Mischpult kosten darf?
Ist Selbstbaubereitschaft vorhanden?
Darf das ganze etwas.....groß...sein? ![]()
Kommt was gebrauchtes z.B. bei den Amps in Frage?
....:-)
Das ist dann schon aber ganz hart die Car-Hifi Sparlösung ![]()
Bei der 16 Ohm Version mußt du im Spannungsteiler weniger Energie verbraten, weil durch die doppelt so hohe Schwingspulenimpedanz der Treiber bei gleicher Spannung leiser spielt.
Bei 16 Ohm kann man mehrer Treiber an einen Endstufenkanal parallelschalten.
Nachteil von 16 Ohm ist, daß wenn du z.B. sehr laute horngeladene Mitten hast, dann kanns mit einer passiven Trieberentzerrung zu den Höhen hin knapp werden, da das Ding dann trotz Überbrückung des Längswiderstandes des Spannungsteilers mit einem Kondensator die Höhen noch zu leise sind.
Hallo,
Das ist doch genau das selbe.
Ob ich die 3db für Lauter machen nutze, oder die 3dB als Headroom nutzen möchte deswegen ist das doch immer die doppelte Leistung die ich brauche.
Fazit: außer neu Geld ausgeben bringt diese bischen mehr Leistung technisch nichts.
Wenn größer, dann nicht nur ein klein bischen, sondern richtig größer.
(was nützt dir 1dB mehr Headroom? So genau kannst du die Lautstärke nach Gehör ja gar nicht einstellen)
Nicht desto trotz:
Hallo,
Das wirst du wahrscheinlich eh schon wissen, aber nur noch mal zur Errinnerung:
Für eine deutlich wahrnehmbare Erhöhung der Lautsärke von 3dB benötigst du die doppelte Leistung.
(und da ist die höhere Powercompression des Chassis noch gar nicht berücksichtigt)
Wenn du also eine größere Endstufe kaufst die 30 oder 50% mehr Leistung liefert, dann wirst du da nicht all zu viel davon merken.
Hallo,
Vielleicht noch als Tip, wenn du das nicht eh schon berücksichtigt hast.
Optimiere den Frequenzgang nicht auf glatt bei einem Watt, sondern
simulier das mal mit z.B. hundert Watt damit du die Tunnelverluste dann schon mitsimulierst (falls das Simulationsprogramm das auch kann).
Da eine PA Box ja selten bei nur einem Watt betrieben wird ist diese Art der Abstimmung meines Erachtens dann schon praxisgerechter.
Bitte nicht erschrecken, wenn bei zu klein gewählter Reflexöffnung schon bei mittleren Leistungen die abfallende Flanke sich im Frequenzgang schon deutlich nach oben verschiebt und die Box mit zunehmender Leistung bei zu kleinem Tunnelquerschnit einer geschlossenen Bos immer ähnlicher wird.