...hihi, Stacheldraht bring ich mit.
Das mit dem Handling hat nix mit ner Liga zu tun. Vielmehr mit der coolness bei einer bestimmten Musikrichtung. Siehe auch die SIgnatur von oops.
...hihi, Stacheldraht bring ich mit.
Das mit dem Handling hat nix mit ner Liga zu tun. Vielmehr mit der coolness bei einer bestimmten Musikrichtung. Siehe auch die SIgnatur von oops.
Mal ein dickes Lob an zwei Festivals des letzten Wochenendes.
1.) Chiemsee Reggae Summer: Da hat alles gepasst (nur die Security hat uns auf die Frage, wer wir sind, als André Rieu durchgelassen?!).
Company: Racks&Stacks - Hannover
PA: 2x16Teile Vertec
FOH: H4000
Monitor: H4000 und super L-Acoustic Wedges.
Die Sitter und Helfer waren hilfsbereit, schnell und höchst professionell. Das ein oder andere nette Gespräch zwischendrin hat einem den schnöden Festivalalltag versüßt. Giv'em a big Hand!!!!
2.) "Folklore im Garten" in Wiesbaden: Wir waren zu spät und die Helfer und Sitter hatten alles wunderbar vorbereitet. innerhalb von kürzester Zeit hat alles zur Zufriedenheit gespielt. Klein aber fein geht eben doch!!!
Leider hab ich die Company vergessen.
Azubi's als Sitter am FOH und Monitor. Aber topfit die Kollegen!!! Es geht eben doch, Azubi's ans Pult zu lassen, wenn der Chef (unsichtbar) mit rumspringt und den Jungs im Vorfeld wohl vieles beigbracht hat!!! Danke Ihr lieben...
[insidermodus]
...oder Romi???
[/insidermodus]
@klauston:
Also bei einer selbstkritischen Einschätzung bin ich zwar ein sehr bequem veranlagter Mensch, aber ganz bestimmt nicht langsam bei Festival-Linechecks. Wenn der Support gut war, war ich bei 30min ChangeOver, 12 Gauklern auf der Bühne und 12 Monitormixes oft 5-8min vor Show durch.
Es ist richtig, dass man sich auf das Pult einlassen muss. Das versuch ich auch immer, aber mir macht die Tatsache zu schaffen, dass ich auf verschiedenen Digitalpulten von verschiedenen Herstellern immer nur so selten arbeite, dass ich nicht so fit bin. Das ärgert mich selber und ist eben nicht nur durch Lagersessions zu kompensieren. Die Umstellung von einer analogen PM-Konsole auf Midas XL3, H4000 oder Soundcraftkonsolen ist wesentlich einfacher, als zwischen Digitalkonsolen zu wechseln.
Dass mir dieser Wechsel nicht immer ohne Geschwindigkeitseinbußen gelingt, ist doch im Festivalalltag zu verstehen, oder liege mit dieser Meinung sooo falsch?
Selbst wenn es nur noch Digi-Konsolen geben sollte, ist es wesentlich schwieriger zu wechseln, als auf analogen. Dabei geht es garnicht um Qualität oder gute, oder schlechte Bedienkonzepte, als vielmehr um die Tatsache, dass sich Digitalpulte mehr voneinander unterscheiden, als analoge.
Glückwunsch und Beileid!!! Da gönnste dir doch zur Belohnung jetzt mal'n Bier.
übrigens:
I don't need: Oberverpatcher, die machen, dass zwei von 6 Monitorwegen bei 20min ChangeOver und einem Delay von 30min nicht spielen... Und auch sonst Bitten und Wünsche bzw. wichtige Ansagen ignorieren...
Zitat von "guma"
3. Als Hintergrund zu den Meinungen der "Kritiker" sollte man, wie schon mal vorsichtig angedeutet, nicht vergessen, daß hier vor allem Freelancer und Mixer ihren Unmut äussern, die pro Job bezahlt werden und mutmaßlich die persönliche Lernkurve entweder nicht so gerne unbezahlt im Lager der Auftraggeber steiler machen oder aber als Bandbetreuer nicht die zeitlichen oder örtlichen Möglichkeiten haben, sich einzuarbeiten. Vielleicht sollte man da mal Möglichkeiten schaffen.
Richtig erkannt. Ich gehöre auch dazu. Ich hab nix dagegen, mir stunden- oder tagelang Pulte im Lager reinzuziehen, aber die Vielfalt der digitalen Lieblinge ist ja auch den größten Firmen begrenzt. Nicht jeder hat alle.
Natürlich will jeder von uns auch bequem arbeiten können!!! Und bequem arbeiten ist für die meisten von uns noch analog.
Ich persönlich sehe das folgendermaßen:
Entweder wird sich ein "Digitalpultstandard" herauskristallisieren, oder es wird wie beiden Lichtkollegen mit Hog und GrandMA Spezialisten geben, die eben nur auf einer Art von Pulten arbeitet.
Aber zurück zum M7CL:
Ich hatte am Wochenende wieder das Vergnügen. M7 als Festival-Monitor-platz. Mich hat genervt, dass ich nie eine Übersicht hatte (trotz angeschlossenem Rechner des Babysitters), was in den einzelnen Kanälen schon auf die AUXE gedreht war.
Die ON/OFF-Situation ist sehr verwirrend. Da ich beim Monitormischen viel in "sends on Fader" unterwegs bin, irritiert mich, auf dem selben Knopf abwechselnd den Kanalzug ON/OFF und die einzelnen AUXsend ON/OFF's zu sehen. Damit komm ich in der Schnelle (nur Linecheck und überforderte Sitter) echt durcheinander.
Die Schwierigkeit, die ich jetzt erst nach mehreren Gigs (so, wie immer von guma gefordert) mit der M7 sehe geht leider auch auf eine allgemeine Diskussion ab. Als eingefleischter Yamaha-Digitalpultnutzer (PM5D, DM2000, DM1000, 01V96) hab ich es sehr schwer, mich jedesmal auf die M7 einzustellen. Bei den anderen genannten Yamahapulten weiß ich nach welchem Knopf ich suchen muss, um zu den Kompressoren, dem Patchmenü, zu den Effekten, etc. komme. Die Bedienstruktur ist relativ einheitlich gestaltet. Für jedes dieser Pulte hab mich im Lager hingesetzt und rumgedrückt. Inzwischen ist es mir fast egal (nur auf die Bedienung bezogen), ob PM5D kommt oder 01V96. Da muss ich mich nicht großartig umstellen. Das M7 verlangt mir aber eine wieder komplett neue Denkstruktur ab.
[Ketzermodus]
Das ist so, als ob ich ein Analogtisch bekomme, wo die Kanalzüge horizontal und nicht vertikal angeordnet sind.
[/Ketzermodus]
Naja, ich werd mich wohl daran gewöhnen müssen. Aber schön ist es nicht, wenn man nicht mindestens zwei mal die Woche auf der M7 arbeitet. Nach einem Monat Pause ist so vieles wieder weg... Wenn sich der Rechner in meinen Kopf nur auch so schnell weiterentwickeln würde, wie diese technischen Geräte...
Danke fürs lesen.
Bertram
@klauston:
Naja, als beratungsresistent will ich mich garnicht bezeichnen.
Wenn ich während des Linecheck auf die Bühne gehe und mir der Sound nicht gefällt, bitte ich meinen Babysitter freundlich, ob er zum Beispiel "im Frontweg die 250Hz noch 4db ziehen kann". Das ist dann eben mein Geschmack und verändert eben den Klang.
Nicht jede Vorstellung davon, wie eine Monitorbox zu klingen hat, ist gleich. Deshalb bin ich ja unter Anderem auch fest bei der Band, damit ich Klangvorstellungen der Musiker umsetzen kann. Und das erfordert eben auch ab und an, den EQ zu bedienen, oder sich auf Zuruf helfen zu lassen.
Wer das nicht mitmacht, wenn ich freundlich frage, sondern auf seine zwei Tage Erfahrung besteht, ist imho auch wunschresistent, was genauso kacke für mich ist.
Zitat
Ich kenn es fast auch nur so, das sich fremdtechs anhören was abgeht, und im Normalfall dreht niemand an meinen EQ settings herum.
...dann machst du wohl nen echt guten Job. Ich dreh ja auch nicht aus Prinzip dran rum. Eben nur, wenn mir was nicht gefällt.
Ist doch zu verstehen, oder?
Jack:
Ich fühle mich nicht von dir beleidigt. Meine Situation passt da bloß einfach als "Beschreibung der Gegenseite" ganz gut rein.
Beleidigt bin ich (mal überleg') eigentlich noch nie von so'ner Mugge weggegangen. Wenn's gut war, freu ich mich mit der Band, bedanke mich bei meinem Sitter und trink n Bier, wenn ich Mist gebaut hab (soll ja bei allen mal vorkommen) ärger ich mich über mich selbst, überleg, was das nächste Mal anders laufen muss, bedank mich bei meinem Sitter und trink mit der Band 'n Bier.
Gruß,
Bertram
Zitat von "Sven M"Der sagt meist als erstes "Ach dein Rider ist doch total veraltet, gib mal deine Mailadresse, ich schick dir den aktuellen".
...besser so, als gar kein Kontakt und die böse Überraschung vor Ort.
Ohja. Besagte Firma ist mir bekannt. Hab da auch schon solche Nummern gemacht. Schön ist's nicht.
Da das Thema hier ja schon (zwar etwas OT) schon angesprochen wurde:
Ich selber bin erst 24, hab keine Ausbildung im technischen Bereich, aber immer wildes Interesse und Knabenchorvergangenheit samt halbem Schulmusikstudium. Also ursprünglich bin ich auch so'n Gaukler auf der Bühne gewesen.
Ja, ich bin jung. Ja, ich sehe noch jünger aus. (neulich auf 18 geschätzt)
...und ja, ich bin seit über 2 Jahren während den Shows feedbackfrei und hab den einen oder anderen glücklichen Musiker gesehen!!! Und ich bewege mich derzeit nicht in 800 pax Clubs, sondern bei 3.000 bis 40.000 pax Veranstaltungen.
Ich lauf auch auf Festivalbühnen rum und lass den Babysitter die EQ's verdrehen. Auch bei 30 min Linecheck.
Ich bin es leid, immer diesen "ach - ein kleines Kind, das bestimmt nix kann"-Blick zu sehen, wenn ich mich vorstelle. Wieso redet dann niemand mehr mit mir normal, sondern nur noch so, als hätte ich keine Ahnung, wie man zwei XLR's zusammensteckt. Irgendwie bin ich doch auch an den Job gekommen und wär nicht mehr da, wenn ich nur Scheiße gebaut hätte. Ich muss mich nämlich (im Gegensatz zu einigen älteren Kollegen) ausschließlich durch Leistung profilieren. Einen "Erfahrungsbonus" (...weil schon sooo viele Jahre im Geschäft) hab ich nicht, auch wenn ich schon einiges erlebt hab.
Nach dem Gig sind die Menschen meist freundlich und man kann sich wieder normal mit ihnen unterhalten. Ein Monitor-Babysitter hat sich neulich sogar bei mir entschuldigt, dass er mir nix zugetraut hat.
Es muss doch auch junge Kollegen geben, die vielleicht in 10 Jahren den Kern bilden. Ich hab große Lust darauf, dazuzugehören und tu alles dafür.
Traut doch auch jungen Leuten mal was zu. Es gibt durchaus Leute in meinem Alter, die richtig was können. Da red' ich garnicht über mich.
Probiert es aus... natürlich bei Job's, wo nicht gleich ein Top 40 Künstler daherkommt und professionellen Support will. Aber jeder muss mal anfangen. Und die Praxis ist ja immer noch der beste Unterricht.
Ich bin auch mal, als ich noch nicht so weit war, mit 19 als Monitor - Babysitter bei zwei hochkarätigen Künstlern auf die Schnauze gefallen und hab dann gesagt, dass ich das erst wieder machen will, wenn ich mehr kann... Jetzt kann ich mir so einiges zutrauen, auch wenn ich noch nicht zum alten Eisen gehöre. Aber es ist jedesmal ein Krampf, nicht nur für die Künstler, sondern auch gegen die Vorurteile zu arbeiten.
Gruß,
Bert
Clock kann man über ADAT syncronisieren, aber auch da geht das nicht immer automatisch. Man muss einen Master und einen Slave festlegen. Wird bei Pult und MOTU wohl irgendwo im setup zu finden sein.
...ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, das Pult als WOrdclock-Master laufen zu lassen.
Ansonsten mal andere ADAT-Kabel nehmen, oder die ADAT-Schnittpunkte mal säubern. ein bischen STaub kann da schon einiges zerstören.
Zitat von "Reini"Security: sehr freundlich und Hilfsbereit (fettes Lob)
Essen und Trinken: gut und im preislich voll im Rahmen[...]
Light
- die Lightshow war absolut super und vom Feinsten auf die Mukke abgestimmtPyro
- relativ wenig, dafür überzeugend gutVideo
- die Wideo-Wall war sehr gut eingebunden
...also alles in Allem ein Bericht, wo man ungefähr 2/3 aller professionellen Bandnamen einsetzen kann...
Und die Aussagen, die du als Bericht titulierst würde ich als Grundschullehrer als "Was habe ich das letzte Wochenende gemacht?"-Auswertung von Zweitklässlern hören.
Was bitte bezweckst du mit diesem Geschreibe???
...war auch dort. Als Monitormann. War ein super Support!!! Hübsche M2 und das J-Array strahlt nach hinten so wenig ab, dass ich mich richtig wohl gefühlt habe.
Gerne wieder...
das fährt mit der Band mit und hat 6 Empfänger, 4 Stereo IEM's, das 01V96 und nen Split in sich. Damit sind die vier IEM's schon vorgemischt und ich muss bei 30min Linecheck nicht 6 Vocals einzeln in die Monitore drehn, sondern schicke aus dem Teil ein fertig gemischtes "alle stimmen" Signal.
Das Digipult exakt an dieser Stelle möchte ich garnicht missen. Wäre es oben drauf, müsste ich das Rack so tief stellen, dass ich beim Festival-Frequenz-Terror auf dem Boden liegend arbeiten müsste.
Aber da will ich doch auch mal...
HA, erkannt: Tobias Regner!!!
2 kondenser auf kleine Stative and den Bühnenrand. nicht in die erste Reihe, sondern so auf halben weg zum F.O.H. richten. Bei Stereo IEM auch schön weit auseinander drehen. Das macht ein schönes räumliches Gefühl.
Da nun öfter gelesen und immer wieder aufgestoßen, folgende, sich selbst erklärende Lösung des Rätsels:
Standart:
http://de.wikipedia.org/wiki/Standart
Standard:
http://de.wikipedia.org/wiki/Standard
Gruß,
Bert