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Beiträge von bertz

  • Welches Funk Mic??

    • bertz
    • 24. Juli 2006 um 11:09

    im genannten Preissegment sollte sich was machen lassen:

    @topic (@bassfaceb):

    Ich würde Sennheiser bevorzugen, da ich sehr gute Erfahrungen mit den Systemen gemacht habe. Am feedbackärmsten wirst du es wohl mit einer dynamischen Nierenkapsel haben. Klangschöner ist es aber mit einer Kondenserkapsel. Sprich doch einfach mal einen Verleiher in deiner Nähe an, der vielleicht beides im Verleih hat und teste es.

    G2 heißt die aktuelle Serie von Sennheiser und hat im Gegensatz zur vorherigen Serie Pilottonübertragung (weniger störanfällig) und die Klangqualität der Strecke ist um Welten besser als bei der alten Serie.
    Lass dich von den ewXXX Zahlen nicht wirr machen. Die Systeme (Mikro, Kapsel, Beltpack, IEM, usw.) haben unterschiedliche Zahlen, um die Kombinationen von Empfängern und Sender eindeutig zu beschreiben. In dem Preissegment wirst du auf stationärer Seite immer den em100 G2 Empfänger haben. Oder bei IEM den ew300 G2 Sender.

    @mehrere Strecken ( ullix:(

    Ich sehe keine Probleme bei den günstigen Strecken von Sennheiser und Shure. Ab einer gewissen Menge sind Antennensplitter, Paddel und Frequenzlisten zu empfehlen. :D
    Ich teile gern so: Mikro's, Beltpacks, etc (also alles auf Inputseite) im D-Band (786.000MHz - 822.000MHz) und alles auf der Outputseite (IEM, etc.) im E-Band (830.000MHz - 866.000MHz).

    Damit sollten sich ca. 10 Inputs und ebensoviele IEM's parallel realisieren lassen. Also mehr als genug.

    Die PGX-Serie von Shure hatte ich selber noch nicht unter den Fingern, kann demnach auch nix drüber sagen. Von Sennheiser wirst du überall im Notfall einen einzelnen Sender oder Empfänger herkriegen, was ich bei AT und AKG nicht so sehe.

    Gruß,

    Bertram

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • bertz
    • 6. Juli 2006 um 21:41
    Zitat von "guma"


    Ich finds prima, das mal jemand unbelastet über seine Erlebnisse schreibt [...]

    Wer hier ist in irgendeiner Weise belastet und wodurch??? Dass alle anderen Pulte am Markt irgendwie zu einer Gewohnheit und Erwartungshaltung einem Pult gegenüber führen ist ja wohl klar. Das M7CL ist für jeden, der hier schreibt neu gewesen. Nur die Erfahrungen sind eben unterschiedlich...

    Unbelastet wäre ein Newbie, der nicht weiß, wie ein Pult funktioniert und komplett auf dem M7CL lernt.

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • bertz
    • 5. Juli 2006 um 17:01

    naja, 4 Jobs à ca. 6 Stunden plus Setup waren das jetzt mit funktionierendem Ethernet. Hab aber ab dem 3.Mal aufgehört, auf den Laptop zu gucken. Es hat mich mehr irritiert, als mir einen Überblick zu geben.

    Die Einzelkanaldarstellung brauch ich nicht! Ich will doch schnell auf alle Kanäle gucken, ohne sie anzuwählen. Eben so, wie analog. Aber das ist die Entwicklung, dass Digitalpulte so klein sein können. Da verzichtet man eben auf den Luxus seine Kanäle zu betrachten.

    Klar kann man sich an alles gewöhnen. Auch, mal abgesehn vom M7CL, an schlechte Kompressoren, Selbstbaulautsprecher, etc.
    Wenn man das oft genug gemacht hat, weiß man, was man drehen muss, dass es eben irgendwie spielt. Und genau dieses Gefühl hab ich bei der Bedienung dieses Pultes. Wohlgemerkt bei der Bedienung und nicht bei der Qualität. Spaß bei der Bedienung ist mir noch nicht gekommen...

    Den Spaß am Pult braucht man imho aber, um einen wirklich guten Sound zu machen. Mit einer Billig-Conrad-Zange kann man auch arbeiten, aber so richtig gut werden Kabel- und Lötverbindungen mit gutem Werkzeug!!!

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • bertz
    • 5. Juli 2006 um 11:01

    Dieser Thread heisst ja Erfahrungsbericht. Also hier meine nächste Erfahrung:

    Ich komme mit dem Pult besser zurecht, wenn ich den Laptop nicht mit als Anzeige benutze. Das verwirrt irgendwie nur, wenn Kanäle, oder allgemein Anzeigen völlig anders sind, als auf dem Pult. Bis sich mein Auge und mein Hirn auf den neuen Anblick eingestellt haben, bin ich auch auf dem Pult dorthin gekommen.

    Der Touchscreen macht mich wahnsinnig. Wenn man beim Aufbau noch etwas grobmotorischer am Werkeln ist und ihn dann bedient ist alles gut (bis auf eventuelle langsame Verkratzung - wird sich aber auf dauer zeigen), aber wenn ich mir die Hände gewaschen hab und etwas feinfühliger eingestellt bin, hab ich das Gefühl, den Bildschirm schlagen zu müssen, dass er irgendetwas macht. Klar mussten die Leute von Yamaha da einen Kompromiss finden, aber schön isses trotzdem nicht.

    Nach wie vor meine Meinung: Als Monitorpult auf einer Skala von 1-10 so eine 8/9, als F.O.H. allerdings maximal ne 5.

    Gruß,
    Bert

  • I don´t need THAT!!!

    • bertz
    • 5. Juli 2006 um 01:10

    ...I don't need:

    Idioten, die deutsche Fahnen verbrennen und Terror mit der Polizei anfangen. :shock:

    Schade, aber kein Grund vollig frei zu drehn... :evil::evil:

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • bertz
    • 30. Juni 2006 um 14:45
    Zitat von "wora"

    wer sich allerdings standhaft weigert mit einem windows PC zu arbeiten muss sich halt was anderes einfallen lassen, dafür kann das pult ja nix.


    ...wenn der Hersteller sich standhaft weigert, die entsprechende Software zu veröffentlichen?!

    Dafür kann der MAC-User doch nichts.

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • bertz
    • 30. Juni 2006 um 14:00

    einen wunderschönen guten Tag,

    ich hab es wieder getan: M7CL als Monitorpult bekommen. Was soll ich sagen? Das Gefühl, das ich habe, wenn ich dranstehe beschreibt oops schon ganz gut. Es ist wie Plastik und irgendwie eben nur ein M-Serien Pult. (subjektives Gefühl beim anfassen kann man übrigens durchaus mit den Attributen "holprig", oder "schwul" bezeichnen. Das ist nicht unqualifiziert, sondern als Gefühlsbeschreibung doch völlig okay... wir reden da gerade nicht über Bauteile)

    Zitat


    Warum hast Du für eine tourende Band noch kein USB setup im Editor erstellt ?

    Weil das großer Blödsinn ist!!!!! Ich selber hatte eins auf USB dabei, von dem letzten GIG. Aber in einer Festivalsituation überschreibe ich damit das ganze Pult. Da gibt es einfach recall-safe - Moderationskanäle, die während des Umbaus noch benötigt werden... Die 9 konventionellen Wege, die ich habe, sind auch nicht immer in der Reihenfolge gepatcht, wie auf Rider, was ja aufm Festival okay ist.

    Desweiteren gibt es Leute, die auch am M7CL noch externes Outboard verwenden. Das müsste ich dann vor jedem Gig zuhause neu patchen (war das im Analogen nicht immer Aufgabe des Sitters vor Ort?) Sobald ein SUB über einen Aux angefahren wird, lohnt sich der Zeitaufwand des Umschreibens garnicht! Ich müsste ausserdem einen Babysitter haben, der auf der Baustelle alles exakt genau so macht, wie er mir das vielleicht zwei Wochen vor Einbau gemailt hat. Aber im Ernstfall ist ein bestimmer Effekt nicht mehr im Lager, ich komm auf die Baustelle und finde ein anderes Patching vor... na dann viel SPaß!!

    ...soviel zum Thema USB-Stick-Tauglichkeit!!!

    guma:

    ...und komm jetzt nicht auf den Gedanken die Ethernetnummer vorzuschlagen. Bis ich meinen Läppi da dran hab, hab mir das Grundsetup auch direkt auf'm Pult gebaut. Abgesehen davon, dass es den Kack noch nicht für'n Mac gibt.

    Aber zurück zum Pult:

    Als Monitormann bin ich froh über "sends on fader" diese Funktion ist fast besser, als auf nem analogschiff nach dem richtigen Knopf zu suchen. Das Problem hierbei ist: Ich hab 9 konventionelle Wege und einen Stereo Mix der Band fürs InEar zu machen. Da ich den Touchscreen nicht mag und schneller bin, lege ich mir die "sends on Fader" auf die User defined Keys. Da sind 11 von 12 dann wech!! Na schönen Dank auch. Einen brauch ich noch, um Muten zu könnnen und dann ist Ende. Aber wie komm ich jetzt schnell zu den FlexiEQ's??? Meine Wurstfinger tippen im Rack auf dem Touchscreen bei 4 von 10 Versuchen auf den falschen EQ. Na klar: Page bookmark. Ach nee, meine User Keys sind ja schon futsch...

    Die Kompressoren sind absolut Gewöhnungssache. Schnell??? ...bin ich da nicht.

    Auch mit Übung wag ich zu bestreiten, dass man wirklich so schnell werden kann, wie analog. Im Detail sind ja die Ursachen schon von den Kollegen genannt worden.

    Gruß,

    Bert

  • Yamaha XL3200

    • bertz
    • 23. Juni 2006 um 19:04

    Yammi und älter könnte auch M2000 sein... geht gut, EQ's n bissl träge (also an (rechtsanschlag) oder aus (linksanschlag)). Sonst klingen die Vermutungen der Kollegen sehr plausibel...

    Gruß,
    Bert

  • Sprüche T-Shirt

    • bertz
    • 16. Juni 2006 um 13:17

    Die ultimativen Antworten für Publikumsfragen:

    Nein, ich weiß nicht wo der Veranstalter ist.
    Ja, das muß so laut sein.
    Nein, ich weiß nicht, wer als nächstes auftritt.
    Ja, diese Anlage hat viele tausend Watt.
    Nein, Ihre Jacke können Sie hier nicht ablegen.
    Ja, ich kenne alle diese Knöpfe.
    Nein... ich kann keine Durchsage machen!
    Ja, ich mache das hauptberuflich.
    Nein, ich bin nicht der DJ.
    Schön, daß Sie sowas auch mal gemacht haben.
    Nein, ich kann die Sie blendende Lampe nicht ausmachen.
    Ja, diese Anlage kostet zig tausend Euro.
    Ja, die Monitore müssen so laut sein, um die Movingheads zu übertönen (Sven Dietrich, Exvocal.com)


    ...kopiert von http://www.chrickel.de

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • bertz
    • 16. Juni 2006 um 02:27

    Vielleicht wirkt sich das Wetter auch direkt proportional auf die Pultwärme aus.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Pult heisser wird. Mit den Updates wird ja wohl kaum ein zusätzlicher DSP, oder andere Hardwareelemente dazugekommen sein, sodass es spürbar mehr Wärmeemissionen geben könnte?!

    Naja, ich kann ja mal die Pultwärme checken, wenn ich bei euch bin...

    Gruß,

    Bertram

  • Unworte der VT-Branche

    • bertz
    • 13. Juni 2006 um 19:07
    Zitat von "tonholg"

    [
    mucke oder, noch schlimmer:mugge...ohne worte.


    Jetzt ist die Zeit reif, zu erklären, dass Mugge eine Abkürzung ist. Nämlich für "musikalisches Gelegenheitsgeschäft". Exakt mit diesem Namen wurden zu DDR-Zeiten Auftritte von fest Angestellten ausserhalb dieser Anstellung bezeichnet und abgerechnet. Ich fahre zur Mugge heisst, dass man einen Auftritt hat, der kein normaler Orchesterdienst, o.ä. ist.

    Dieses Wort hat imho nix mit der "Mucke" als Musik selber zu tun.

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • bertz
    • 13. Juni 2006 um 18:51

    SO. hatte gestern den ersten ernstfall, also die erste Mugge mit M7CL als Monitorpult. Meine Vorbereitung sah folgendermaßen aus:

    Zuhause in der Firma eine halbe Stunde rumgedrückt und ausprobiert (ohne Manual), Setup auf dem Editor geschrieben, auf der Zugfahrt (2,3h) Manual gelesen, auf der Baustelle nochmal eine Stunde Zeit genommen.

    Das Fazit:

    Das einzige Mal, das ich das Gefühl hatte, zu langsam zu sein, war beim Check, als ich die Gates für Kick und Toms einstellen wollte. Während des Linechecks hab ich noch einen kompletten Mix fürs InEar geschraubt, beim Soundcheck (7Mixes Konvetionell+ 4xStereo INEAR (über 01V96) + Bandmix ins 01V96 für die Ohren) ging das alles nicht langsamer, als analog, da ich mit "sends on fader" schneller bin, als auf einem großen Schiff, den richtigen Aux-Knopf zu finden.

    Soundmäßig wars nicht die Wucht, aber auch nicht so scheiße, wie viele hier behaupten.

    Für Yamaha User sicher Gewöhnungssache (Link-Groups, Menüführung, etc), aber einfach zu lernen...

    Ich hab mich wohlgefühlt und kann es als Monitorpult nur empfehlen...

  • Einkaufsgemeinschaft bilden

    • bertz
    • 9. Juni 2006 um 14:49

    Die Frage ist, was man wieder draufzahlt, um Truss, oder Movingheads ein mal quer durch Deutschland zu schippern... Das sollte man vorher genau rechnen. Selbst, wenn man statt einem System 5 von HK kauft, wird das wohl unterm Strich schwierig...

    Gruß, Bert

  • 360° Mono Beschallung <2000pax

    • bertz
    • 1. Juni 2006 um 19:13

    Das sollte imho auch mit UPA's spielen. Ein paar UPA-2P, einzeln gehangen. Nicht zu dicht. Dort, wo dann ab ca. 2KHz aufwärts Lücken entstehen, als quasi Zahnspangenbeschallung UPM's Auf den Bühnenrand oder auch dazwischen geflogen. Das sollte für Klassik reichen.

    Sollte man aber nochmal mit MAPP durchrechnen. Ist nur so'ne grobe Einschätzung meinerseits...

  • Liveband auf Marktplatz >180°

    • bertz
    • 17. Mai 2006 um 12:28

    sorry für OT:

    ...und auf einmal kriegen sich alle wieder ein, die geschossen haben, ohne nachzufragen...

    OnTopic:

    Der Preis ist in Ordnung, Die PA wird es schon richten. Vielleicht ein kleines Digitales, wo Du noch mit Delayzeiten auf den Ausspielwegen arbeiten kannst.

    Gruß,
    Bert

  • Meyer Sound UPM Schwenkneiger

    • bertz
    • 14. Mai 2006 um 12:51

    Die UPA's haben doch auch Ösen, um sie an Grid's zu fliegen. Mach doch das Safety da durch!? Okay, es ist dann etwas länger, aber sollte seinen Zweck erfüllen...

    ...nur so'ne Idee

  • Was studieren wenn es um PA oder Eventmanagement geht???

    • bertz
    • 11. Mai 2006 um 22:51
    Zitat von &quot;Mr16JahreAlt&quot;

    Toningenieur ist nicht ganz so mein Fall, weil ich nicht mein Leben lang in einem kleinen Tonstudio am Rande einer Großstadt arbeiten möchte.

    Das ist alles schonmal schön und gut...
    Leute ihr müsst schon mehr bieten ^^

    Oh Mann... Informier dich bitte mal auf den Homepages der Institute (z.Bsp. http://www.musikundmedien.net), was ein studierter Toningenieur so als Arbeitsfelder hat.

    Vielleicht solltest DU erstmal Deinen Arxxx bewegen und googeln und dich nicht hierher setzen und erwarten, dass andere für dich dein Leben planen. Dass dir deine Eltern anraten, dich endlich mal zu kümmern, zeigt mir, dass ich da wohl nicht allzu allein mit meiner Meinung stehe. :!:

    Ins Arbeitsamt kannst gehen, das Heft holen und dann mit den Info's ca. 5 Stunden vorm Rechner verbringen und dich genau informieren. Dann kannst du ja versuchen gezielt Fragen zu stellen.

    Allgemein kannst du noch alle Studiengänge angucken, die mit Mediensystemen, Management und BWL zu tun haben.

    Viel Spass...

  • Was studieren wenn es um PA oder Eventmanagement geht???

    • bertz
    • 11. Mai 2006 um 19:57

    AAAlso... Es gibt viele Studiengänge, die da in Frage kommen...

    1.) Dipl. Tonmeister (in Berlin, oder Detmold)

    2.) Dipl.Toningenieur (in Düsseldorf und Potsdam)

    3.) Kulturmanagement (z.Bsp. als Magister-Nebenfach in Weimar)

    ...und bestimmt noch viele mehr...

    Beim Arbeitsamt gibt es die Brochüre BBZ Heft 35. Da kannst du dich informieren. AUch im Netz sind Berufsbeschreibungen und Möglichkeiten zur Ausbildung/Studium vorhanden.

    Hoffe, das hilft weiter...

    Gruß,
    BErt

  • Meyer Sound UPM Schwenkneiger

    • bertz
    • 9. Mai 2006 um 19:45

    Wo ist das Problem? (Oder kapier ich's nicht?)

    Das Safety kannst du doch mit Karabiner aufmachen und durchfädeln. Da brauchst du den Schwenkrahmen garnicht demontieren. Und aufmachen musst du den Sicherungsdraht eh, wenn du um die Truss willst, oder???

    Gruß,
    Bert

  • Klarinetten Micro

    • bertz
    • 1. Mai 2006 um 19:43

    eventuell liegt da ein Missverständniss vor. Am besten ist eine Klarinette von vorne, Mikro "guckt" auf die Klappen, abzunehmen. Da machst du dir mit nem Rohr nur das Signal kaputt...

    Gruß,
    Bert

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