Zitat von "ddt"au weh,
jetzt werden die altlasten ausgegraben...
Ja, prima. So solls ja auch sein und nicht zu jedem Thema alle paar Wochen nen neuen Thread.
Zitat von "ddt"au weh,
jetzt werden die altlasten ausgegraben...
Ja, prima. So solls ja auch sein und nicht zu jedem Thema alle paar Wochen nen neuen Thread.
An meinen hattest Du jetzt doch kein INteresse mehr?
Zitat von "SebastianRitter"ganz zu schweigen, dass das hier wohl Schwarzarbeit ist, da er für diesen Zweig kein Gewerbeschein hat
Wenn ein Student ab und zu mal IT-Arbeiten leistet um sich ein bisschen was dazu zu verdienen - dann ist das per se Schwarzarbeit ?..... Sicher nicht, da gibt es eine Menge unkomplizierter Wege, das abzuwickeln ohne illegal zu sein.
Vielleicht sollte man das Ganze einfach mal verschieben und nur das Angebot hier stehen lassen?
Hallo Zusammen,
hier werden eine Menge Formulierungen, Begriffe und "Fachbegriffe" in den Mund genommen, die großteils leider falsch besetzt werden in diesem Thread. Ich erlaube mir mal als einer, der in dem hier diskutierten Business mehr als eine Dekade unterwegs ist/war, mal meinen Senf zum Thema:
- "profesionell".... Da Naturgemäß in diesem Forum jüngere Menschen unterwegs sind, wird das Wort "professionell" oft völlig unterschiedlich genutzt. Oft meint man schlicht damit, es sei "qualitativ hochwertig" oder ein anderer sieht es als Definition von "womit ich mein Geld verdiene" oder auch im Sinne von "für den Dauereinsatz konzipiert" an.... Da jeder irgendwie etwas anderes darunter versteht, redet man schnell aneinander vorbei.... Ich schlage vor, das Wort "professionell" als Platzhalter für "xxyz" einfach etwas seltener zu benutzen und statt dessen auszuführen, was man eigentlich konkret damit meint ....
(übrigens definiere ich "jüngere" hier mal nicht danach, wie alt man per se ist, sondern an den Berufsjahren, die man hinter sich hat. Jemand, der gerade Azubi ist oder seit zwei Jahren Prakitkant in einer Firma, wird hier von mir mal als "jung" definiert. Wenn einer dann mal 10 Jahre "richtig" dabei ist hat würde ich den dann nicht mehr jung ansehen)
- joomla und Baukasten..... Oben wurde schon gesagt, dass joomla ein CMS (Content Managment System ist). Gleich darauf folgt die Betitelung als "Baukasten", die sich hier im Thread teilweise als Abwertung manifestiert... Das ist so gesehen falsch... CMS-Systeme sind das, was heute üblich ist und was hinter jedem größeren Webauftritt sitzt (angefangen von den ganz großen wie ebay, amazon bis hin zur Ein-Mann Klitsche, wo einer sich eines CMS bedient). Die Zeiten, in denen man alles von Hand programmiert hat sind komplett vorbei - ich kenne auch noch ein paar Leute, die nur das "handgemachte" schätzen - das sind aber allesamt Menschen, die das nicht wirtschaftlich betrachten. Denn eine Funktion neu zu programmieren (z.B. ein Bannermodul) braucht auch für einen "Checker" einige Stunden plus mehrere Nachbesserungen - im modularen CMS wie joomla drücke ich einen Knopf und habe zu 80% das, was ich brauche. Natürlich ist joomla ein Baukasten - das ist ja gerade die Stärke
Oder will man 90% der Autos des Konzerns aus Wolfsburg vorwerfen, sie seien minderwertig, weil Baukastensystem? joomla ist absolut geeignet auch größere Webauftritte zu stemmen und wer eine Anpassung an die CI haben möchte oder eigene Wünsche einbauen - der kann natürlich selber Hand anlegen - die meisten Module, Componenten und Co sind genau so entstanden...
"Baukasten" ist also per se weder negativ noch positiv. Dass es bei "den großen" für 1,99 im Monat Webpräsenzen mit "Baukastenprinzip" gibt, die lediglich die Änderung von Text und Farbe zulassen ist ja richtig... Aber bitte.... Nur weil es bei ALDI in der Grabbelkiste für 50Cent ein Spielzeugauto gibt, sind alle Autos nicht geeignet um damit nach Italien zu fahren? Ähm....
Also noch mal ganz klar: joomla ist lediglich ein Werkzeug. Und zwar ein CMS. Was wer dann wie damit macht ist letztlich ausschlaggebend, was "hinten raus kommt". Joomla ist nicht das mächtigste CMS auf diesem Planeten aber sicher nicht das schwächste, man kann prinzipiell damit durchaus sehr anspruchsvolle Aufgaben stemmen (Beispielhaft: http://www.internettips.com/departments/we…-using-joomla?/)
- "Ist das zu teuer..."... Man muss sich einfach mal genau ansehen, was hier angeboten wird... Im Prinzip wird hier das Aufspielen von joomla plus eine Basiseinrichtung auf einem einfachen Template und ein wenig "drumrum" angeoten. Das Ganze wird wohl von einem Studi durchgeführt, der sich etwas dazu verdienen will und er hat einen Stundenlohn kalkuliert, der knapp über dem liegt, was man in der Gastronomie (zumindest in F, S, M...) bekommt, aber weit unter dem, was man einer Webagentur zahlen müsste. Natürlich gibt es da weder einen ausgebildeten Grafiker, der sich 3 Wochen lang hinsetzt und fünf Designvorschläge mit dem Zuständigen ni der PR Abteilung beim Kunden durchgeht, natürlich gibt es da keine 3 Hausbesuche mit Präsentationen, PR-Beratung, Pitches, usw... , natürlich gibt es da keine handprogrammierten Templates und eine selbsgestrickte Ajax-Anbindung, Natürlich gibt es da kein Einführungswochende in das Backend nebst Kaffeepause bei den Sekretärinen und der COntent-Zuständigen....... Selbstverständlich gibts dafür keine 24h Hotline, keinen Servicevertrag und keine Gewissheit, dass auch in 3 Jahren derjenige noch "da ist", es gibt keine 10 Experten, die in jedem Teilbereich der Webseite Ihren Senf dazugeben.....
Man bekommt eine Basisinstallation, ein bisschen Starthilfe und hat damit das Grundgerüst, um entweder selber weiter zu fummeln oder sich für kleinere Ergänzungsarbeiten dann jemanden zu holen, der Anpassungen vornimmt (vom Threadstarter sicher so intendiert in der Hoffnung, dass er derjenige sein wird... Da universele "Basis" kann das aber auch jeder andere machen, der joomla-kundig ist - Vorteil für den Kunden). Wem das Grundgerüst reicht - der lässt es dabei....... Das Ganze wird von einem Studenten angeboten, der sich was dazu verdienen will..
Jeder, der in dem Bereich ein "Profi" wäre (oder um obiges "junge" mal zu nutzen.. jeder, der "älter" ist) könnte sich nicht im Ansatz leisten, für den hier real anzusetzenden Stundenlohn zu arbeiten (schaut mal auf Krankenkassenbeiträge, wenn Ihr die 35 Lenze überschritten und keinen Studistatus mehr habt..... und dann fragt mal den "Anbieter", wie viel Stunden er WIRKLICH da rein steckt, wenn er reel betriebswirtschaftlich rechnen würde... Genau das MUSS er ja aber nicht, er muss weder den Rechner mit dem er das macht dadurch finanzieren, noch einen Büroraum mieten noch Gewerbesteuer, noch...... ).
Ergo ist bei einem Angebot, wo das jemand für noch weniger macht auch relativ klar, dass derjenige eben noch billiger arbeiten kann... Wenn hier 15 jährige aushelfen, bekommen die sicher auch keine 15 Euro die Stunde und finden die entsprechende "Entlohnung" dennoch fürstlich (für Ihre Verhältnisse). Oder es wird ein geringerer Leistungsumfang angeboten, der nur für den Laien auf den ersten Blick gleich aussieht.... (in einem Marathon würde sicher einer joomla mit einem fertigen Template plus 15 reine Textseiten auf einer bekannten Plattform in 15 Minuten aufpsielen... Ob man das dann als "Webseite" bezeichnen kann - sicher nicht, da gehört dann doch "ein wenig mehr" dazu
)
Wie viel Stunden wirklich hier gearbeitet werden, wie gut das alles dann ausgeführt wird, in wie fern dann auch alle nötigen Details beachtet werden.... Das steht hier nicht und das kann und soll auch nicht Diskussionsgrundlage hier sein - das müssen Interessent/Kunde und Anbieter schon unter sich ausmachen und wenn dann inhaltliche Fragen dazu sind - soll man sich doch bitte in einem Forum für joomla kundig machen, wie eine Arbeit/Qualität/Sachlage einzuschätzen ist.
Ich würde die "Bewertung aus der Ferne" also einfach mal abstellen - man weiss zu wenig, um das abschliessend beurteilen zu können.
Die Leistung, die ersichtlich angeboten wird, ist in meinen Augen absolut realistisch kalkuliert. Natürlich ist das deswegen kein "in Stein gemeisselter Preis"... Und jedem, der dieses Angebot wählt muss klar sein, dass er damit eine Basis bekommt - perfektes wochenlanges Nachbessern ist da nicht drin. Ob man das haben will muss doch jeder selber entscheiden, oder?
(Ein Student in München zahlt mehr fürs Bier als einer in Jena und so mancher hier zahlt Mondpreise für Holz, wo andere fast die doppelte Menge fürs gleiche Geld bekommen. So ist das eben in einer Marktwirtschaft...)
Die Frage hatte ich auch schon ein paar Mal für mich zu klären... Letztlich hat es "der Markt" geregelt.
Die Frage nach dem "besten" Player oder Pult ist regional extrem unterschiedlich und von Klientel zu Klientel auch verschieden....
Die meisten Anfänger oder Neueinsteiger verlangen nach Pioneer, weil sie das für "den Standard" halten... Wenn das eben Dein Klientel ist - besorg Dir Pioneer..... Je professioneller die DJs werden, desto weniger wichtig wird diese Frage (solange nicht ein gaaanz bestimmtes Feature des Players zur "Show" gehört, dann MUSS das Gerät XY natürlich an den Start)...
Das ist wie bei den Turntables - der 1210er ist am meisten verbreitet und wird allerorten in den Himmel gelobt - wirklich aktive, die mal ein paar Jahre als DJ professionell gearbeitet haben und sich auch mal anderem geöffnet - haben privat meist ganz andere Teller da rumstehen... Es gibt definitiv für weniger oder das gleiche Geld bei den anderen Herstellern ebenbürtiges Material.
Für Dich selber ist am wichtigsten zu wissen, was Deine Kundschaft am ehesten haben will UND BEZAHLEN KANN. Nutzt alles nix, wenn 10 Möchtegern - DJs uuunbedingt den dicksten Pioneer Player haben wollen, aber dann am Abend nur ein paar Euro Miete dafür abdrücken können.. Wenn in Deiner Umgebung 200237 Verleiher am Start sind, die alle Pioneer für nen Appel und Ei raushauen, musst Du überlegen, ob Du noch genug Verleihaufträge bekommen kannst oder ob eine Nische nicht vielleicht eine bessere Idee wäre - wenn Deine Kunden sich überzeugen lassen was anderes zu nutzen...
Wir haben hier 400er Player, die werden fast ausnahmslos akzeptiert. Die ebenfalls sehr guten Denon Player eines Kollegen werden manchmal abgelehnt (dann meist aber lapidar mit "neee, lieber was vernünftiges - sachliche Argumentation gibt es da keine).
Pulte auch von Pioneer, meist steht das 600er da, wird auch ohne zu meckern genommen. Über nen Behringer DDM-4000 freuen sich witzigerweise diejenigen am meisten, die am "renomiertesten" sind oder schon lange dabei (uuii, Midianbindung, Spielen, mal was anderes.. "och... für das Geld spielt das Ding ja richtig gut...", "rauscht ja gar nich", "oh, toll zwei Effekteinheitten und auch noch beatsynchron mit gutem Beatdetector", "ui, Fadercharacteristik pro Fader umschaltbar - nice.. " usw....) ![]()
Biete ich einem "Nachwuchs-DJ" das Gerät an, rümpft der die Nase und nimmt dann aber mit Kusshand den DJM-500 (tausch, Klapper, im Vergleich Null Features).... Das Ecler-Pult nutzen wir selber am meisten, weil es einfach am besten klingt - da gibts hier in der Umgebung aber keinen, der die Werbetrommel für Ecler rührt - also bleibts im Verleih fast ausnahmslos stehen - obwohl es rein klanglich, von der Verarbeitung etc.. das beste Pult ist (dann kommen die "Jungs" immer mit dem Argument "geile Effekte" bei Pioneer und nutzen maximal abends den Beatcounter... Wunschdenken und Realität..).
Ein Kollege hat einen Schwung Soundcraft Urei Pulte und hat manchmal auch Schwierigkeiten, die an den Mann zu bekommen - bis mal gestandene DJs am Start sind, denen leuchten dann die Augen ![]()
Lass Dir kein Markendenken einreden, rechne wirtschaftlich durch... Schau Dir an, welche Features du oder Deine Kunden WIRKLICH gebraucht werden, und welche auch bezahlt werden wollen - was sich die Leute WÜNSCHEN ist irrelevant... Dann schau Dir an, was Du investieren kannst, wie oft Du es wieder los bekommst und bedenke auch den Wiederverkaufswert. Vergiss so "Kleinkram" wie Cases in der Kalkulation nicht, Reservegeräte oder was ein potentieller Service kostet, wie anfällig Geräte sind (ein eternal Fader eines Eclers ist nun mal doch eeeetwas robuster als der 08/15 Fader an Pioneer Pulten oder am Behringer).
Ich habe sie zwar "live" gesehen, habe aber keine Geometriedaten dazu, daher ist eine Vorhersage so nicht möglich. Wenn alle relevanten Daten aufgetrieben werden nebst der TSP für die Treiber (EPS hab ich hier..), kann ich gern mal quick&dirty durchsimulieren.
Sowohl EPS als auch der RCF sind typische "BR-Treiber" von der Parameterauslegung, was in einigen W-Bin Varianten ja aber durchaus passt.
Wir haben von KME einen Schwung 15" Subwoofer, die spielen anständig und zuverlässig und sind ebenfalls als hochwertiges Material anzusehen in meinen Augen. Drin steckt in dem Fall Ciare (also italienisches Fabrikat), die Gehäuse sind sauber verarbeitet, jedoch nicht aus dem stabilsten Holz - der Fairness halber - das war wohl aber auch eine Installationsversion.
Zu den SD.... kann ich leider nix sagen, die habe ich noch nicht in den Fingern gehabt.
Zitat von "gert"Ich hab so ein App das heisst Signal Suite. War nicht so teuer und kann echt alle Testtoene.
Nutze ich auch, geht prima für kleines Geld
Schdümmd ![]()
Was man bei der M8 noch im Hinterkopf behalten sollte: Die Kiste kann laut, klingt klar und bringt Details gut nach vorne, ist aber untenrum auch extrem "schlank"... So lange man einen Bass drunter hat, der das mitmacht und der Abstand zwischen Top und Sub gering ist - kein Problem...
Je weiter beide auseinander kommen (z.B. Bässe am Boden, in 10m Höhe dann die M8 geflogen), desto kniffeliger wirds..
Die Pegelfestigkeit der M8 hat eben einen Preis - will man ein 8" Top in der Größe, dass auch ein bisschen bassen kann, ist es eben leiser...
Und man IMHO sollte auch beachten, dass auch in einer M8 keine Wundertreiber drin stecken - das ist stabiles, gutes Material, aber es hat Grenzen, wie alles andere auch. Gerade bei Firmen, denen eine "fast legendäre Leistungsfähigkeit für die Größe" nachgesagt wird, neigen die Benutzer dazu, Material zu überfordern (weil die Werbung doch versprochen hat, dass das was kann).....
Was mir aufgefallen ist in dem Punkt: Die Grenze zwischen "klingt noch sauber" und "oh, jetzt klingts nich mehr so, bald gehts kaputt" und "jetzt is futsch" ist seeehr eng geworden... Man kann eine M8 treten bis der Arzt kommt, sie warnt aber recht wenig, schnell machts dann "klatsch" und es ist was durch. Schutzschaltungen in der Box habe ich keine gefunden (sollten ja im Controller/Amp drin sein - nur wer verhindert, dass man die M8 nicht an irgend einem x-beliebigen Amp mit selbstgebasteltem Controller Setup betreibt?).
Eine Beobachtung, die ich meine bei vielen aktuellen Systemen zu machen - ist aber rein subjektiv, nicht verifiziert.
Zitat von "Jobsti84"Mir gehts um eine Einfräsung/Vertiefung zu vergrößern, nicht den Bafflecut, das kann ja jeder Freestlye mit der Säge.
![]()
Pfft, schwer und fummelig.. Gibts viele Möglichkeiten....
Weisst ja selber - wenn die Box nen Überstand hat, das Brett schon eingeleimt, usw... Dann wirds wesentlich fummeliger als wenn das Brett noch Solo un eingebaut rumfliegt...
Ist der Fräser lang genug, kann man sich ganz passabel mit einer neu gefrästen Schablone im erweiterten Radius behelfen, die man als Führung für einen Bündigfräser mit oben liegendem Kugellager nutzt..
Stichwort "Kopierfräser" oder "schaftseitiges Kugellager"
Zitat von "fexlex"nur kurz : Das ist ein Doppel 12" Topteil und vieler Meinung nach alleine gut und zu zweit sehr leicht bewegbar.
Lies oben noch mal nach.. Natürlich ist das alles relativ.. Alte Hasen, die 100kg Ampracks als "normal" empfinden und mit Riesen Martin Kübeln on tour sind, haben sicher nicht den Eindruck, dass ein 50kg Top schwer ist...
Würde man das T24 aber konsequent auf Neodym umrüsten wie beim Rest der TW-Produktpalette (zumindest den "großen" Kisten), wäre sie eben noch leichter. So sticht sie raus... B30 bekomme ich auch noch nach 2 Tagen ohne Schlaf und mit Grippe im Nacken gut gewuppt, T24 wuchte ich nur im ausgeruhten Zustand alleine aufs Stack.
De Tops wurden verwechselt, von den Bässen sind 4 da.
Im Lager liegen noch zwei quasi neue Kappa 15 (ohne LF, also das, was Du suchst),
in einem so gut wie nicht genutzten Top sind zwei Kappa Pro 15 drin,
ein paar SP15-200 müssten noch rumfliegen.
Bei Interesse:
reiner(ät)hardware-test(phungd)de
Zitat von "4Art"Aehhh: Habe ich da was verpasse? Soviel ich weiss, wurde in der PP nur B15, M12 und M15 getestet. Da ich selber PP nicht abonniert habe, würde mich das Ergebnis aber sehr interessieren!
Hm, die Ausgabe an sich habe ich auch nicht hier, ich beziehe mich auf die agebdruckte Messung aus einem alten PA-Sys One Prospekt, die mit dem gleichen System und der gleichen optischen Aufarbeitung wie in der PP gemacht wurden. Ich räume ein, dass der Rückschluss, es wäre ein PP Test gewesen nicht ganz 100% ist, eventuell wurde da einfach bei Anselm in Auftrag gegeben oder das exakt gleiche Messsystem genutzt (Monkey Forrest?)
Also konkret meine ich diese Messung:
ZitatDie Sachen von TW Audio spielen in einer Klasse, in der auch viele andere Hersteller spielen. Herr Wüstner schafft es nur, sich besser ins Gespräch zu bringen. "Das Beste" ist immer seeeehr subjektiv.
Danke, gut zusammengefasst.
Da hier PA-Sys one (also 1xT24 auf 2xB30 pro Seite) regelmässig zum Einsatz kommt. kann ich noch ergänzen, relativieren:
Handling:
- Die T24 (knapp 50kg) ist zwar kompakt, aber beileibe nicht leicht im Vergleich zu den Bässen. Wenn man also TW da generell easy-Handling zuspricht, muss man die T24 da aussen vor lassen - wer nicht fit, ausgeschlafen und kräftiger Natur ist, bringt das Top nicht alleine auf ein Stack. Natürlich ist das alles relativ, klar gibt es Topteile, die noch schwerer sind.
- B30 die sind wirklich schön leicht und auch von "Normalos" alleine bewegbar und auch hochzuheben.
Sound:
Generell gibts da erst mal nix zu meckern, bei uns hat noch jeder externe Tonmann, der das System zum ersten Mal nutzte, hinterher den Sound gelobt. Eine gewisse Härte wird auch hier empfunden, oft aber mit "Direktheit" umschrieben. Bass klar und kickt gut... Wer aber damit eine Tiefbassorgie veranstalten will, muss vorsichtig sein... Die Bässe werden mit den Original Setups bei um die 40Hz dermassen gepusht (illustiert auch z.B. im PP-Test von vor ein paar Jahren - Controllersetupfrequenzgänge mal anschauen...), da hört man bei manch elektronisch erzeugtem Musikmaterial den Bass ganz schön fauchen... Wirklich tiiiief runter gehts auch nicht, praxisrelevant zwischen 40-50 Hz sind aber gut vorhanden, die Standard-Fälle sind abgedeckt...
B15: Das ist halt ein BR-Sub mit einem guten Chassis drin - auch kein Hexenwerk, das gibt es bei anderen Herstellern auch... Die Passive Lösung funktioniert praktisch, über den Effekt der passiven Weiche muss man sich im klaren sein - schreibt auch Fabian in der tools - die untere Grenzfrequenz schiebt sich leicht nach oben, bzw. es entsteht ein "Buckel" im oberen Nutzbassbereich - der aber nicht per se als störend empfunden wird. Streng genommen aber eben eine andere Response als aktiv getrennt..
Dass man bei der passiven Lösung eine weitere Endstufe nebst Controller einspart kann man sicher als Vorteil verbuchen - auf der anderen Seite sind passive Weichen dieser Belsatungsklasse und dieser Einsatzfrequenz auch nicht gerade billig - ob da ein anderer passiver Bass ohne Weiche und eine 4 Kanal Endstufe nebst einfachem Controller nicht eine Alternative darstellt - muss jeder selber entscheiden...
Eine "Newcomer" Alternative könnte noch für Dich bei audiiozenit zu finden sein, da gibt es auch sauber abgestimmte, durchdachte und stabile "Kisten" in ähnlichen Konzeptionen.
foohhn hat auch sehr kompkate Systeme hoher Klang- und Verabreitungsgüte im Programm, auch nicht gerade zum Schnäppchenpreis, aber gut
Kling&Freitag ebenso
Der ehemalige Firmengründer und Chefentwickler von foohhn macht jetzt wieder was eigenes: http://www.barth-acoustic.com/ - auch hier gibts kleine, gut klingende Böxlis nebst kompakten Subs drunter...
Das soll jetzt nur ein Auszug sein, es gibt natürlich noch ne ganze Menge mehr auf dem Markt.
Ergo: Es spricht nix gegen TW-Audio, wird hier auch gern genutzt. Der Markenhype und die Aussagen "das ist das beste wo gibt" sind aber zu viel des Guten.. Es gibt definitiv Alternativen und fehlerfrei ist TW-Audio Material ebenso wenig wie anderes...
Zitat von "Stefan Rechenbauer"...Im Vitavox-Fall wurden aber wahrscheinlich groesstenteils Hoerner mit sehr hoher Richtwirkung untersucht.
Die Richtwirkung von Hörnern bei einem einzelnen Lautsprecher ist eher in den Bereichen oberhalb Subwoofer-typischer Frequenzen zu finden - das oft wiederholte "Basshörner haben Richtwirkung" oder "werfen weiter" ist falsch - die Richtwirkung hängt von der abstrahlenden Fläche ab - ob Horn oder nicht ist in dem Fall irrelevant.
Oder meintest Du das auf Mittelton/Hochtonhörner bezogen?
Ärgerlich, ja. Seh ich auch so.
Ahh.... Mein Fehler... Wir haben hier das Spirit-212 Top. Die obigen Angaben zum Top beziehen sich also darauf. Verwechslung hier, sorry.
Zitat von "Nicolai Behrendt"... aber warum sollte bei einer aktiven Ansteuerung ein Phasendreher in tiefton bereich sein? da sind doch keine Kondensatoren zwischen.
Kann es sein, dass Du davon ausgehst, dass nur ein Kondensator (wie in einer passiven Frequenzweiche) Einfluss auf die Phase hat? Dem ist nämlich nicht so.... Auch ohne eine passive Weiche passiert das, wurde auch oben schon gesagt..