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  2. sabbelbacke

Beiträge von sabbelbacke

  • Raumkorrektursystem / Digitaler Equalizer

    • sabbelbacke
    • 17. Juli 2009 um 12:01

    Exakt. Deswegen ja auch die genannten Einschränkungen oben. In einem Wohnraum ist es aber schlicht nicht möglich, jeglichen Raumeinfluss - besonders im Bass - zu eliminieren (übrigens auch in anderen Umgebungen nicht - sonst hätte jede popelige LS_Firma einen "perfekten" Messraum im Klo untergebracht...) . Und zu Hause auch nicht gewünscht (völlig überbedämpfte Räume machen - zumindest mir - keinen Spass beim privaten Musikhören).
    Daher sehe ich den Hauptzweck des Audiovolvers (so wie er vermarktet wird) als pfiffigen LS-EQ, der in Grenzen auch als Bass-EQ dienen kann. Die Stärke gegenüber einem "klassischen" liegt ganz klar darin, dass er auch auf der Zeitebene was leisten kann. Jeder, der sich mit Raumakustik nur ein bisschen beschäftigt, weiß aber dass das natürlich ein Kompromiss ist. Die Audiovolver Leute kennen den Raum nicht - exakt... Deswegen ist Hirnschmalz beim Anwender gefragt, welche Raummoden auftauchen und welche nicht, sonst wird eine Raummode im Messschrieb falsch interpretiert. Wie immer gilt: Wer misst, misst Mist :)

    Ich sehe kein Problem darin, statt z.B. eine Bassfalle (Helmholtzabsoprber) zu installieren (die in einem Wohnraum evtl. nicht mehr toleriert wird von der besseren Hälfte) einen genau rechnenden EQ in den Signalweg zu setzen, der die stärksten Raummoden im Bass dämpft... Die Diskussion, ob das die beste Lösung ist, welche Nachteile man sich einhandelt und warum es nur ein Kompromiss ist, wurde schon an vielen anderen Stellen ausführlichst geführt.
    Von Anhebung war nie die Rede :)

    Daher sei auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Anwendung keine professionelle ist und meine Schilderung rein subjektiv. Und Subjektiv macht das Ding Spaß im Wohnraum - selber mal anhören ist hier gefragt.

    Als Spielwiese sind selbst programmierbare FIR Filter ne feine Sache. Und so mancher Hochpreisige Controller, oder die Kisten die Anselm zusammenstöpselt oder die FIR-controller zur Impulsentzerrung (Beispiel die Berichterstattung in der Prosound) haben Ihre Daseinsberechtigung - und statt tausende Euro hinzulegen, habe ich die Beschäftigung mit Projekten wie DRC, bruteFIR usw.. als lehrreich empfunden. Aber auch hier: Es geht um Erkenntnisgewinn, subjektive Warnehmung und Forschergeist - nicht um eine professionelle Herangehensweise an das Problem einer schwiereigen Beschallungssituation und akustisch komplizierten Räumen - denn die Audiovolver Leute bewerben das mehr oder weniger als plug&lpay und behaupten, dass mit dem Gerät "alle Probleme der Vegrangenheit angehören", was offensichtlich in den Bereich des Wunschdenkens und Marketings gehört und wohl in der Form nur von der Hifi-Gemeinde akzeptiert wird.
    Das Grundprinzip einer FIR-Filterung, auch auf Zeitebene plus Raummodendämpfung kann natürlich in eine Systemlösung im Profi-Sektor mit eingebaut werden (Schließlich ist es auch seit jeher Alltagsgebaren mittels EQ die Anlage auf den Raum ein zumessen - und nicht vor der VA die Halle umzubauen)

  • Raumkorrektursystem / Digitaler Equalizer

    • sabbelbacke
    • 17. Juli 2009 um 09:55

    Audiovolver ist ein feines Ding, stimmt. Hat mein Kollege sich auch zu Hause hingestellt und ist begeistert. Besonders nett ist, dass die Grundbausteine dafür allesamt open source oder freeware sind, d.h. mit ein wenig Hirnschmalz kann man da einiges selber basteln (Super Spielwiese: USB-Stick bootbar auf alten lüfterlosen Celeron 700 mit M-Audio 2496 PCI loslassen.....).
    Der einzige Knackpunkt bleibt dann die Software, die aber mit rund 250 Euro wirklich erschwinglich ist. Alternativ kann man sich im DRC-Prjojekt (s.o. Link von Fabian) auch umschauen nach Vorgehensweisen mit Alternativsoft...

    Ist natürlich extremes Gefummel und wirklich nur was für Leute mit viel Zeit und dem Willen, sich in so was einzuarbeiten... Neu und fertig kaufen is billiger, wenn man die Zeit reinrechnet und professionell unterwegs ist.

    Wen es interessiert: Das Ding ist nix anderes als ein FIR-Filter mit seeehr vielen Filter Taps (Audiovolver setzt so weit ich weiß 2 hoch 16 davon ein), ergänzt durch eine (nicht für den Profi Bereich konzipierte) Software zur Analyse von Raumimpulsantworten und Frequenzgangmessungen (im Bassbereich ist Hirnschmalz besonders gefragt), einem guten Service seitens des Herstellers (die setzen sich 4 Stunden ans Fone, sagen Dir genau, wie Du messen musst, leihen Dir dafür für faires Geld ein Erathworks ein paar Tage und fummeln Dir dann das Korrekturfile zusammen) für "zu Hause" und der Möglichkeit, sich die (PC)-Kiste mit einer SSD, IR-Sensor und FB selber aufzubauen oder eben komplett zu kaufen.. Aber auch hier gilt: Aus Scheiße kann kein Gold gemacht werden - je besser der Lautsprecher schon war, desto mehr "geht"....

    Ich persönlich finde das Ding eigentlich am interessantesten um kleine Fehler im Frequenzgang des Lautsprechers auszumerzen und leichte Laufzeitunterschiede zu kompensieren (bei Hifi ja wurschd)... Die Raumentzerrung wird im Hifi.Bereich fast schon voodoo-artig vergöttert - jeder, der von der Thematik ein bisschen was mitbekommen hat weiß, dass das mit Vorsicht zu genießen ist. Raummoden Filtern im Bassbereich ohne nennenswerte Zeitebenenkorrektur bekommt das Ding aber - wenn (!!!) richtig eingestellt - dank schmalbandiger Filter und subjektiv gut klingenden Algorythms gut hin.

    Zumindest aus rein subjetiver Betrachtungsweise sitzen wir immer extrem gern beim Kollegen vor den Boxen und erfreuen uns, was aus den schicken Visaton Standboxen kommen kann, wenn der Audiovolver dran ist... Wir haben uns bewusst nicht einer ojektivierung hingegeben - das ist Hobby und soll es auch bleiben...

    Ich kam aber nicht umhin und hab das mal für den PA-Bereich angefangen zusammen zu wurschdeln (obiger Celeron)... Als ich auf der Suche nach einer bezahlbaren 19" Behausung nicht in Form eines PCs war (OEM DSP von..... keine Ahnung, nix gefunden was keine 5000 Euro kostet), hab ichs gelassen. Am ehesten kann ich mir das für Instalaltionen vorstellen, wo Breitbänder zum Einsatz kommen und SPrachevrständlichkeit wichtig ist - da lässt sich viel rausholen..

  • Notebook friert ein - woran liegt es?

    • sabbelbacke
    • 16. Juli 2009 um 22:39

    Schick mir das Ding mal.... ich schau mal rein.

  • bitte um hilfe bei impedancemessung

    • sabbelbacke
    • 16. Juli 2009 um 22:04
    Zitat von "Pachl Manuel"

    tsp messung hat wunderbar geklappt,


    Heisst das:

    - Es ist irgendwas passiert und es gibt irgendein Ergebnis

    oder

    - Die Ergebnisse der Messung sind validiert und richtig#

    ?

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • sabbelbacke
    • 16. Juli 2009 um 14:13
    Zitat von "Inity"

    HI,


    Habe die gemessenen Daten eines Forummitglieds genommen für den 9600. Beim V-18 hab ich die des Datenblatts genommen.


    Ja und welche sind das nun konkret? :) (sag jetzt nicht die von Hörnli... ZAHLEN sehen ich will)
    Wichtig bei AjHorn ist z.B. die korrekte Eingabe der beiden Impedanzwerte von 1 und 10 kHz, sonst kommt meist Käse raus.

    Zitat


    Habe den Hals / Vorkammer so gross gewählt um mehr Tiefgang zu bekommen, habe es schon öfter gesehen ( vor allem die grosse Vorkammer ) und es funktioniert. Es simuliert sich so auch am lautesten, lasse mich aber gerne von etwas besserem überzeugen ! Meinst du dass es zu wenig komprimierung ist ? Meine jetzigen Bässe haben einen Hals von 792cm² und eine Vorkammer von 43 Litern. Geht sehr gut !


    Ich mein erst mal gar nix :) Ich wollte nur wissen, ob es einen Grund dafür gibt.

    Je größer der Hornhals ist und sich von der Fläche Sd annähert und je kleiner der Hornmund ist, desto mehr wird dein "Horn" zu einer Transmissionline. Jedes Horn hat auch TL-Anteile (1/4, 1/2 Wellenlänge sind meist interessant)...
    Das heißt jetzt erst mal per se nix - auch eine TL hat seine Daseinsberechtigung :)

    Es wirkt sich aber oft so aus: Der Anteil des Pegels "unterhalb" der eigentlichen Hornladung ist meist TL-artig und erfährt daher i.d.R. weit weniger Dämpfung - Wirkungsgrad geht verloren. Sieht man in den Simus dann daran, dass die Hubbegrenzung weit (!) oberhalb der unteren (f3) Grenzfrequenz einsetzt.

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • sabbelbacke
    • 16. Juli 2009 um 11:33
    Zitat von "FF"


    Zumindest hat es den Anschein. Nachvollziehbar wäre das für mich jedoch nicht, denn das Impulsverhalten und die Bandbreite müsste bei solchen Konstruktion per se schon schlechter sein als bei normalem BR. Zur Anwendung kommen solche Systeme doch nur dann, wenn die Güte des Treibers normalerweise keinen BR-Einsatz zulässt, sprich zu hoch ist. Ein BR-tauglicher Treiber braucht demnach keine Doppelkammer, oder irre ich da?


    Genau, ich kenne das auch nur aus dem Hifi-Bereich, wo man z.B. versucht "interessante" Breitbänder irgendwie zu Bass zu überreden, obwohl sie eine für BR viel zu hohe Güte aufweisen. Mit einem Resonator vor dem klassischen "BR"Resonator (=in Serie) Kann man an der Response ein bisschen spielen, untere Grenzfrequenz verschieben, Rückwärtig ins Gehäuse abgestrahlten Schall davor hindern, aus dem BR-Kanal zu kommen (ob das die sinnigste Methode ist sei dahingestellt)...)
    Aber wie Du schon sagst - das Impulsverhalten wird nicht unbedingt besser (verhält sich in dem Punkt eigentlich wie ein mehrfach hintereinandergeschalteter Bandpass wie ihn BOSE oft in den kleinen Systemen einsetzt - z.B. in Bassyst / Akabak simulierbar). Und nötig ist es eigentlich überhaupt nicht bei dem Chassis.
    Daher wärs spannend, die Motivation dahinter zu erfahren.

    peer
    warum ich fragte, ob seriell: An sich ist ja auch der zweite Resonator innerhalb des Gehäuses als interner Helmholtz auslegbar, um eine bestimmte Reso zu dämpfen... (BR="normal", zweiter parallel dazu mit Anschluss an den Gehäuseinnenraum). Das wäre im PA Bereich i.d.R. kontraproduktiv, sieht man aber z.B. hier und da bei TLs oder backloaded Hörnern vom Herrn Timmermanns, der damit unschöne Buckel auf passive Weise ohne Frequenzweiche ausfiltert. Er mag das (funktioniert an sich ja auch).
    Was ist denn aus der USA-Chassis-CB Vorliebe geworden?

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • sabbelbacke
    • 16. Juli 2009 um 09:57
    Zitat von "Hörnli"

    Damit meinst Du die Darstellung des maximalen SPL bei vorgegebener Hubgrenze?


    Genau.

    peer
    Hast Du die Resonatoren in Serie gesetzt ?

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • sabbelbacke
    • 16. Juli 2009 um 00:22

    Zunächst ein paar Fragen zu Deinem Design:

    Du hast eine Halsfläche von 900 pro Chassis,. was annähernd Sd entspricht (=recht hoch). Ist das in Deiner gebauten Box tatsächlich der Fall? Wenn ja, warum?

    Pro Chassis hast Du eine Vorkammer von 47 Litern, im verlinkten Scoop ist die Vorkammer wesentlich kleiner

    Welche Eingangsdaten für die Chassis hast Du bei AjHorn genommen?

    bez. Auslenkung AjHorn / hornresp: richtig erinnert, hornresp stellt wie z.B. auch Akabak den absoluten Peak-Wert da, AjHorn den effektiven (RMS) Wert, also muss man mit 1,4 multiplizieren

    In der jeweiligen xmax Darstellung ist das aber schon berücksichtigt.

  • bitte um hilfe bei impedancemessung

    • sabbelbacke
    • 15. Juli 2009 um 19:56

    Prüf mal an der Anschlussbox die Verschaltung nach und die Werte der Referenzwiderstände - die Impedanzwerte sind viiiel zu hoch und das zappelige im Verlauf darf auch nicht sein. Die Artefakte ab 80 Hz sowieso nicht. Der Kurvenverlauf sollte auch eher einen definierten Peak haben, zu hohen Frequenzen ab mehreren 100 Hz einen leichten Anstieg (bei nem Langhuber mit Schweremembran auch mal steiler) und das Niveau links und rechts vom Peak bei der Reso sollte auf beiden Seiten ungefähr gleiches Niveau haben, wobei die niedrigste Stelle in der Größenordnung von Re liegen sollte (wenn Re=6 darf Re min z.B. nicht bei 10 sein oder bei 1).

    Darüber hinaus, so ganz generell sollte man checken:

    Steht das Chassis so, dass eine evtl. vorhandene Polkernbohrung frei atmen kann?
    Ist genug Platz zwischen Membran und anderen Flächen (also z.B. sollte das Teil nicht auf dem Boden stehen)
    Ist das Chassis während der Messung fixiert (oder stehts auf nem wabbeligen Pappkarton?)
    Sind externe Schallquellen aus und ist kein Luftzug vorhanden?

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • sabbelbacke
    • 15. Juli 2009 um 17:43

    Denk dran, dass die absolute Höhe des Schwingspulenträgers nicht der Wicklungshöhe entspricht, ausschlaggebend ist die Höhe der eigentlichen Schwingspule - fummelig zu ertasten :)

    Die rein geometrisch ermittelte xmax(lin) Angabe ist auf jeden Fall sehr gut geeignet um einen grob getunten Datensatz als reine Werbeaussage zu entlarfen. Da die Feldlinien des Motors sich heutzutage aber je nach Aufbau des Magnetes unterscheiden, die Art und Weise wie gewickelt wurde, das Vorhandensein von Demodulationsringen, die Art der Einspannung, usw... alle Auswirkung auf das Verhalten außerhalb des Hvc-Hg/2 (bei Unterhangspulen) Bereiches haben, sollte man im Hinterkopf behalten, dass auch diese Betrachtungsweise nur bedingt geeignet ist das Großsignalverhalten vorher zu sagen.

    Wie Hörnli also schon sagte: Datenblätter sind das eine - eine ausführliche Klippelmessung oder besser noch der reale Live Test sind das andere... Frag doch mal bei Klippel nach, was ein Test Deines Chassis kostet :) Oder bau ein paar Prototypen, wie es bei jeder vernünftigen Boxenentwicklung sowieso nötig ist :)

    Um aber das vorhandene im Vorfeld noch mal weiter zu verwurschdeln und nicht alles auf den Praxis-Fail-Test zu verschieben (wozu gibts denn die Thorien und Simulationen...

    2450 Watt Pro Chassis sind mehr als ausreichend. Selbst die dicksten erhältlichen 18er auf dem Markt setzen da mehr und mehr nur noch Wärme (und Klirr) um, der Zugewinn an erzeugtem Schallpegel ist nicht wirklich vorhanden - der Verschleiß dagegen schon... Von der Seite bist Du also "safe", da ist genug Reserve im Amp :) (hab ichs überlesen? Was für Amps hast Du denn da, dass Du 6 x 2450 Watt @ 8 Ohm zur Verfügung hast?)

    Ein "richtiges" Horn wirst Du nicht hinbekommen, das wurde oben schon erwähnt - dafür ist die gewünschte untere Grenzfrequenz zu niedrig und das Volumen pro Kiste mit 600 Liter netto einfach nicht kompatibel - 33 Hz für ein Horn ist kein Pappenstiel.... (Mit Horn meine ich ein solches, das auch wirklich echte Hornladung bis in den Bereich drauf hat). Daher wäre etwas, was landläufig als Bandpasshorn gesehen wird, evtl. ein gangbarer Weg.

    Poste doch mal kurz Deine Simuparameter, dann fummeln wir dadran rum (oder stell die Datei online zum download, Screenshot, egal)

  • Eminence Omega 15 Pro im LBB ? Geht das ??

    • sabbelbacke
    • 15. Juli 2009 um 08:07
    Zitat von "elefelle"

    PS: Wie heissen und woher krieg ich die Programme mit denen ihr diese Simulationen macht?


    Nur mal ne ganz kleine Auswahl:

    WinISD - kostenlos, für geschlossene Gehäuse und solche mit Loch (Resonator) wie Bassreflex usw. gedacht. Für den Einstieg ganz gut um Grundlegendes zu erkennen, einfaches Simumodell. Eingabe der Treiberdaten bisschen fummelig, sonst easy zu bedienen

    hornresp - kostenlos. Irgendwie ne Eierlegende Wollmilchsau, wenn auch etwas hakelig zu bedienen und folgt nicht der typischen Windows-APP Konvention. Hier steckt ein Strahlungsiwederstandsmodell für Hornverläufe dahinter, man kann so gut wie alles mögliche damit simulieren (wenn man weiß wie)... Wenn man den Bogen mal raus hat, ein sehr schnelles Tool für schnelles Arbeiten. Hier MUSS man die Hilfe lesen :)

    LEAP - richtig teuer... Für geschlossene und Resonatorkisten (auch mit vielen Kammern) ein ernsthaftes Entwicklungstool. Ist zwar klicky bunty, will aber auch erlernt werden, weil es viel kann... Wer professionell Bässe bauen wöllte - wäre hier nicht verkehrt (dafür arm nach dem Kauf)

    Akabak - für privatanwendung kostenlos. Das ist die eigentliche Wollmlchende Eiersaulegerei... Hier wird nix geklickt und mausgeschubst, sondern mit einer (einfachen) Programmiersprache eingegeben, was man simulieren will. Alle unmöglichen und möglichen Dinge kann man hiermit simulieren - die Prüfung ob es realistisch ist obliegt aber dem Gehirnschmalz des Anwenders (bisschen Phyisk und English sollte man mitbringen sowie genug Zeit...). Erinnert immer an TEX im Vergleich zu WORD.... Man muss erst mal viel lernen, aber hinterher versteht man 1000% mehr, was man da eigentlich macht als bei den WIndows-KLick-dingern, wo jeder der gerade den PC anbekommt, ne schöne Grafik hinbekommt....

    LSPCAD - ein Klassiker mit durchaus beachtlichem Funktionsumfang. Basiert ebenfalls wie LEAP, WINISD und die meisten anderen auf "klassischen" Modellen, kann in der neuesten Version aber auch simple Hörner (expo). Wie LEAP hat es ein erweitertes Simumodell. Sehr gut für Filterdesign, aktive Filter usw.... Hier gibts viele Versionen, die kleine "Light" war mal kostenlos und für den Hausgebrauch ein guter Einstieg, 5.25 PRO war lange ein Standard, aber mit 600 Euro nich billig, 6er kann noch mehr, hat ein anderes Bedienkonzept... Optimizer, der halbwegs funktioniert ist enthalten - dsa Ding kann fast ne komplette LS-Entwikclung begleiten, ähnlich wie LEAP.

    BASSYST - wird mittlerweile nicht mehr gepflegt, ist aber für Bandpässe ein pfiffiges Ding mit schneller EInarbeitungszeit. Die alte DOS-Version der 1er Versionen ging richgit fix, die "neuen" sind Windows, haben auch nen Optimizer drin... Wer BOSE Bandpässe nachbauen will, Akabak aber nich erlernen will - findet hier evtl. was :) demoversion verfügbar, sonst kostet es 250 euro oder so

    AjHorn - rund 150 Euro. Wie hornresp auch ein "modernes" Simulationsmodell, das an sich genauere und komplexere Berechnungen ermöglicht (bezogen auf das Gehäuseprinzip) komplexere Vorhersagen auf dsa Verhalten ausserhalb des Kleinsignalbetriebes macht es nicht (wie 99% aller anderen auch, nur LEAP und LSPCAD und ein paar wenige andere können da in Ansätzen was). Rechnet ziemlich genau, kann alles, was mit Hörnern zu tun hat und kann auch einfache passive Netzwerke.

    BoxSim: Die kostenlose Alternative zu kompletten Frameworkartigen Teilen wie LEAP.... Das DIng kann eine komplette Boxenentwicklung mit tragen - lediglich der Bassgehäusesimuteil ist da etwas eingeschränkt, dafür kann man ein komplettes Filterwerk usw.. einer kompletten Mehrwege Box hier simulieren...

    Ein Vorgänger davon ist Audiocad, dass auch heute noch viel kann und inzwischen kostenlos ist (ich hab vor dekaden mal tausende DM für alle Lizenzen hingeblättert . heul...)

    öh... so schluss jetzt.... gibt noch Unmengen...


    Hol Dir für den schmerzfreien Einstieg mal die Demo von AjHorn und WINISD.. Klick... einfach..

    Dann unbedingt hornresp runterladen - ist auch schnell erlernt...

    Und am besten ne gute Lektüre parallell - eines der Einsteigerbücher (Tenbusch, Hausdorf, was weiss ich - nur nich zu alt, Klinger is ein Klassiker, aber da steht dann doch teilweise noch zu viel drin, was nicht mehr aktuell ist) oder vielleicht gleich den Dickason (hier wird man nicht mehr an der Hand genommen und bei Adam und Eva angefangen, dafür ist es wesentlich fundierter, der Anteil an "richtiger" Info ist viiel höher als in manch anderem Werk und es steht einfach MEHR drin).

    ... Ein paar Ausgaben Klang&Ton (eher die Bastlerfraktion, die sich manchmal auch selbst nicht so ernst nimmt und praktisch druff ist. ) oder HobbyHifi (B. Timmermanns ist Ingenieur mit Hochschulabschluss und das merkt man ihm auch an und es ist ihm wichtig... Vom Niveau der Ausarbeitungen, Entwicklungen, usw... etwas über Klang&Ton, dafür wird aber auch bei noch so jeder 08/15 Box eine High-End Weichenempfehlnug für 4000 Euro gemacht :) ).

    Bevor Du fragst: Nein, ich kenne keine "gute" Seite im Netz, die ein gutes Buch komplett ersetzen würde (es gibt viele Seiten, aber bei allen muss man wie in einem Forum auch die Kunst des "Müllfilterns" behrerschen - bei einem Buch ist das zum Großteil schon passiert)

  • Frage zu Hornresp (Delta 10A im expohorn)

    • sabbelbacke
    • 15. Juli 2009 um 07:37
    Zitat von "FF"

    @ Sabbelbacke: bei der Eingabe von SRAMs schönem Hornvorschlag ist mir aufgefallen, dass man die Hornfunktion nicht mehr ändern kann, wenn einmal "Tractrix" angewählt wurde. Zwischen allen anderen Funktionen (konisch, exponentiell, hyperbolisch usw.) kann man frei umschalten per Buchstabeneingabe bei der Längeneingabe - da bei der Traktrixfunktion die Länge nicht direkt eingegeben werden kann, funktioniert auch das Umschalten nicht. Gibt es da einen Trick, außer löschen und neu eingeben?


    Ja, stimmt, ist so. Das liegt daran, dass die Tractrix-Funktion "rückwärts" berechnet wird (Schleppkurve)... Es entsteht immer ein Rundungsfehler. Da Expo recht nah an Tractrix dran: Man kann sich ein bischen so behelfen:

    Tractrixeingabe
    Doppelklick auf "TRA" - Anzeige springt auf "CON" - jetzt ins EIngabefeld und "e" drücken... Mit einem Rundungsfehler bleibt die grobe Länge erhalten.
    Macht man das Spielchen öfter, erhöht sich der Rundungsfehler

    Ich hab David mal drauf angesprochen, ob er das so umbauen mag, wie in AjHorn - es scheint aber etwas aufwändiger für Ihn zu sein.

    Zitat


    Hat es einen bestimmten Grund, dass parabolische Hornkonturen nicht enthalten sind?


    Das ist historisch bedingt... Bis das einem aufgefallen war, dass "con" nicht "gerade Bretter" heißt, verging ne Weile :) Als bei den Tapped Hörnern das auf einmal dann "wichtig" war, meinten alle (also eigentlich David.. ) dass der Unterschied zwischen CON und einer PAR Kontur für die sehr geringen Erweiterungsraten vernachlässigbar sind - stimmt auch.
    Nur für sich stärker erweiternde Konturen macht es ja durchaus einen Unterschied (simple Kickbasshörner oder so)... Ob man die bauen sollte - wird woanders diskutiert :)

    Hab David mal drauf angesprochen, mal schauen ob ich ihn mit ein bisschen AjHorn-Vergleich aus der Reserve locken kann, momentan schlägt er sich aber fast täglich mit den Impulsantworten und neuen Features rum (Jean Michel haut ihm andauernd ne neue Formel an den Kopf). Mal schauen, ob er Bock hat, das zu implementieren :)

  • Endstufen, Lautsprecherchassis, Limmer Flares

    • sabbelbacke
    • 14. Juli 2009 um 21:55

    Ja, ein zweites kann ich Dir bestimmt noch besorgen, alles weitere per PN oder Mail :)

    @all
    die Tage kommt wieder einiges zu ebay, Auktionsummern findet Ihr dann oben bei den Artikeln.

  • günstige tops die fullrange 15 - 25 leute schaffen (techno)

    • sabbelbacke
    • 14. Juli 2009 um 17:58

    Für den einmaligen Einsatz bei sowas würde ich entweder was leihen oder was gebrauchtes in der Bucht oder hier schiessen. Klar braucht man für so wenig leute nicht viel, aber wenn der Nachbar da mit einer dicken PA steht, hat man keine Chance... Man braucht ja auch entsprechend Amping, etc... Das Geld für den Selbstbau ist hinterher weg, wenn man die DInger sonst nie wieder braucht - da fährt man besser wenn man nen hundetrer in die Hand nimmt und beim Verleiher was billiges, lauters nimmt. Muss ja nicht klanglich das Sahnestückchen sein..

  • Eminence Omega 15 Pro im LBB ? Geht das ??

    • sabbelbacke
    • 14. Juli 2009 um 15:07

    Das ist ein faires Angebot. Die Ausführung ist über-stabil (wäre mir persönlich zu schwer, aber das ist wenigstens nicht kaputt zu kriegen), sauber ausgeführt... Kann man billiger nicht selber bauen.
    Die OMEGA Pro laufen darin gut, sind ausreichend tief abgestimmt und wenn sie es irgendwann nicht mehr tun, kann man bei dem Gehäuse gut andere Chassis "nachrüsten".
    Neu würde ich das so nicht machen, aber für den Preis in der Bauqualität....

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • sabbelbacke
    • 14. Juli 2009 um 02:52

    Bau lieber noch zwei Bässe dazu. In dem Leistungsbereich ist der Aufwand (Materieller und monitärer Natur) extrem hoch um noch ein paar dB rauskitzeln zu können (bei gleicher Abmessung).

  • was eignet sich besser

    • sabbelbacke
    • 13. Juli 2009 um 07:34

    Silicon stinkt erst mal ganz schön ne Weile und Acryl wird nach Jahrenauch gern spröde und bekommt Risse. In Anbetracht, dass jeder Holzleim sowieso vorhanden und besser geeignet ist, würde ich weder noch benutzen :)

  • Eminence Omega 15 Pro im LBB ? Geht das ??

    • sabbelbacke
    • 13. Juli 2009 um 07:17

    Wir hatten jahrelang den Vorgänger des Omega in BR und diversen Hörnern, der an sich baugleich ist, Detailverbesserungen hier und da.
    Das Chassis ist eher als "Bass" denn als reiner Subwoofer abgestimmt, macht aber mit ein bisschen Tuning und in einem "zu großen Gehäuse" ausreichend Tiefgang für den üblichen Chartkrams und Allroundbass im Hitmixallerlei.

    Abgesehen von der anderen Abstimmung, fand ich subjektiv den Bass des Omega trockener und kontrollierter als beim Kappa PRO LF, wobei der Pro LF an sich in "normaler" Abstimmung tiefer kommt und auch nen Tick mehr Auslenkungsreserve hat. Aber abgesehen vom unterschiedlichen Tuning empfand ich den OMEGA immer als den präziser klingenden. Auslenkung sieht auf dem Papier nach mehr aus als es sich dann in der Realität bemerkbar machte, wir haben Kappa Pro LF und Omega für die gleiche Größernordnung immer benutzt.. Als Neukauf wäre der Pro LF IMHO eindeutig der bessere Deal vom Preis/Leistungsverhältnis als reiner Sub in kompakt BR, wenn man billig an den Omega ran kommt und Haupteinsatzzweck nicht unter 50 Hz liegt oder in einer Rutsche... why not.

  • Frage zu Hornresp (Delta 10A im expohorn)

    • sabbelbacke
    • 12. Juli 2009 um 22:02
    Zitat von "KrautundRüben"

    simulieren kann man sowas (glaube ich) mit hornresp nicht..


    So siehts aus.

  • Frage zu Hornresp (Delta 10A im expohorn)

    • sabbelbacke
    • 9. Juli 2009 um 17:07

    Das kommt auf die Kompressionsrate an und wie viel Saft Du der Kiste gibts...
    Generell ist der Delta kein hornoptimierter Treiber, aber bei einer comprate zwischen 2,5 und 2 oder niedriger sollte da im normalen Betrieb nix passieren.

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