Beiträge von sabbelbacke
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Man bedenke, dass ein "richtiges" Horn zwar einen geringen Re aufweisen kann, im Betrieb aber durch die Hornladung bis zu 2 Ohm im Impedanzschrieb zulegen kann... So manches 4Ohm Horn kann also gut an einer Endstufe laufen - der 4 Ohm BR-Würfel lässt selbige aber kollabieren..
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Die im ersten Post dargestellte Bauweise entspricht erst mal vom Prinzip dem normalen Aufbau von zwei Bässen im Gleichen Gehäuse. Da einer der Bässe um 180° gedreht wurde, muss logischerweise die elektrische Polung invertiert werden, damit der Impuls beider Membrane gleich bleibt.
Es ergibt sich keinerlei Ersparnis wahtsoever in punkto Gehäusevolumen.
Diese Anordnung wird ab und zu als Push-Pull bezeichnet, was man nicht wirklich ankreiden kann, das eine Chassis "zieht", das andere "schiebt".
Da die Bezeichnung aber weder geschützt, patenitert, noch sonstwas ist, kommen jetzt viele und sagen "das ist falsch, das ist kein Push Pull".
Hier kommt der Wunsch nach der Volumenhalbierung ins Spiel, die Halbierung von VAS und dergleiche, was oben schon angesprochen wurde. Das Szenario: "zwei Konusmembranen aufeinanderschrauben bzw. mit einem möglichst kleinen Koppelvolumen gleich phasig schwingen lassen" trifft zu... Diese Anordnung wird zuweilen auch als Push-Pull bezeichnet, was streng genommen nur dann korrekt ist, wenn die Chassis zueinander um 180° gedreht werden. Ansonsten gibt es noch die Bezeichnungen "isobaric"/"irosbarik"/"isobarisch", "compound" findet man ab und zu.... Der Unterschied zum ersten Aufbau ist der: Zwei Treiber bilden quasi einen neuen Treiber, mit doppelter Membranmasse, ung. halbiertem VAS. Bei diesem bleibt die Membranfläche gleich der eines einzelnen Treibers. Jeweils nur eine Seite der Membran "sieht" die Umgebung, die beiden zueinander gewandten Seiten der zwei Membranen "sehen" nur sich selbst und bilden im Idealfall eine starre Kopplung (=fest verbunden). Natürlich nur theoretisch, das Bindeglied ist ja die Luftfeder zwischen beiden...
Diese Anordnung eigent sich gut, um Gehäuse klein zu bekommen.. und für anderes, siehe unten...
Bei der Anordnung im ersten Post verhält sich das System erst mal so, wie zwei Treiber sich eben verhalten...
Warum macht man das nun? Neben dem schon angesprochenen (Gehäuse kleiner bei isobarischer Anordnung) gibt es einen nicht zu unterschätzenden Punkt (der im Hifi-Bereich bekannter ist als im Prosound):
- Jedes Chassis bewegt sich - von der Nullage ausgehend - nach vorne anders als nach hinten. Sprich die Auslenkung ist nie 100% symmetrisch... Ein sehr gutes Chassis weist weniger Fehler auf als ein Billigheimer, der weit über den Schwingspulenüberhang getrieben wird... Diese Nicht-Linearitäten nehmen mit der Auslenknug zu..... Arbeiten jetzt die beiden Chassis spiegelverkehrt zueinander, gleichen sich diese Verzerrungskomponenten gegenseitig aus - je starrer die Kopplung, desto mehr Kompensation.
Ergo kann obige Anordnung mit einem umgedrehten Bass durchaus dazu führen, dass die Verzerrungsanteile reduziert werden. Irgendwo gabs im Netz mal eine ausführliche Messreihe dazu... Falls jemand den Link noch hat - bitte posten. Ich hab nur noch das Endergebnis im Kopf: Die Effekte waren marginal, die Kopplung bei der "nebeneinander" Anordnung zu gering..
Anders sieht das aber bei einer isobarischen Anordnung aus. Hier reduzieren sich die Nicht-Linearitäten gegenseitig durchaus effektiv... Im Hifi-Bereich gibt es einige Konstruktionen, die allein dadurch klanglich an Präzision extrem zulegen... Im Prosound Bereich macht man das kaum wegen des schon erwöhnten Wirkungsgradverlustes. TThorsten hatte vor zwei Jahren oder so mal einen kleinen Bandpass mit diesem Prinzip aufgebaut, interessant wird das in Hörnern, man schaue sich das Pi-Horn im Vergleich zum Lab an..
Im Car-Hifi-Bereich kann man das Prinzip der isobaren Anordnung ernsthaft nur bei geschlossenen Gehäusen empfehlen. Bassreflex ist im Car-Bereich eh schon durch extrem kleine Gehäuse geprägt... Reduziert man die Gehäusegröße noch weiter, sind die Volumina zwar schnuckelig klein, die Reflexkanäle in den meisten Fällen aber nicht mehr praxisnah realisierbar.
Bei den Simus könnte man erwähnen, dass LSPCad ganz nett damit umgehen kann, WInISD kann das in Teilen... Neue Treiber berechnet Audiocad als Dinosaurier immer noch serh gut, auch mit Koppelvolumen.. Lasip eignet sich gut. hornresp kann es erst mal nicht, AjHorn auch nicht.. hier hilft z.B. Audiocad als zwischenschritt, irgendwo gabs mal ein OnlineTool, ist aber wohl leider offline...
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Kann den meisten Vorrednern nur beipflichten. Die Kombi geht super. Wenn Du selber am Regler sitzt: Hinhören, wann die Pappe nicht mehr will.. Im Verleih unbedingt einen Limiter davorschalten, sonst pustest Du Dir den Kappa 3015LF durch... Die 3000er Proline ist ein Biest, die schafft es locker den Kappa ins Schwitzen zu bringen. Wie in der Sauna: Kurz mal schwitzen ist ok, aber Stundenlanges Grillen lässt irgendwann kollabieren.
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Zitat von "mckrise"
Gedankenexperiment:
was wäre, wenn die Aufhängung und der Antrieb nicht symmetrisch aufgebaut sind
(und unsere Anregung sowieso kein stationärer Sinus ist, sondern ein impulsives Signal)
Das wäre äußerst ungünstig, weil ein Lautsprecher am besten genau ohne Unsymmetrien arbeiten soll... Geht in der Praxis natürlich nur mit Kompromissen, klar. Je genauer die Kolbenbewegung dem elektrischen Eingangssignal folgt, desto besser. Ein nicht symmetrischer Aufbau verfälscht das Signal. (Eigentlich) Jeder Lautsprecher verhält sich nicht 100% symmetrisch. Schlecht druchdachte Antriebseinheiten, nicht genau mittig sitzende Schwingpsulen und so weiter tun Ihr übriges dazu... Wenns Dich genau interessiert, schau mal bei Klippel vorbei, da gibts genauere Untersuchungen zu dem Thema.
Gleich springt Bernd hier vorbei und erwähnt das DC-Offset, ein Thema das hier sehr gut passt. -
Geduld Leute, Geduld.... Es gibt hier eine kostenlose Leistung, da drängelt man nicht.
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Zitat von "DJ-JAJA"
Ging es nicht eigentlich darum, die alte Version mit dem Emi Hochtöner einfach nur zu verbessern?
Festeglegt hat da keiner irgendwas bis jetzt. Macht IMHO auch keinen Sinn, solange man sich nicht den Probanden mal genau angeschaut hat und Ursachenforschung betrieben hat. Der Ausruf "EMD 2002 ist doch eh Kacke" zählt ohne vernünftigen Beleg nicht
Der BMS ist sicher ein Kandidat, der mal ausgetestet werden kann, seh ich auch so. Was kosten denn die von Dir vorgeschlagenen Treiber so?
Edith: Der von Dir vorgeschlagene Beyma scheint ja Faktor 2-3 teurer als der Emi zu sein.
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Zitat von "Currywurst"
Das sind die Werksinternen Modifikationen. Dieses Problem hatte ich mit dem LDE Sub15. Von diesem Sub gibt es verschiedene Abbildungen und, soweit ich informiert bin, auch mindestens zwei verschiedene Bauarten. Ich rede nicht vom LDP Sub!
Ich habe direkt bei Adam Hall nachgefragt und auch eine Antwort erhalten. Nun ist die Sache klar.
Und, was haben die dazu gesagt?Zitat
Zurück zum Thema:
Wie steht eigentlich Adam Hall zu dieser Sache? Hier wird ein fertiges Produkt abgeändert und läuft weiter unter dem Label Adam Hall / LD122. Habt ihr mal nachgefragt, ob das so OK ist?
Ich habe da keine Ahnung, frage nur mal so :roll:
Es stellt sich ja keiner hin und verkauft die modifizierte Box unter dem gleichen Namen im großen Stile als Neuware "by LD-Systems"... Wenn man jetzt die alte Box nehmen würde, auf den aktuellen Stand bringen und das kommentarlos gewerblich als "original LDE122BMS Version" verkaufen würde, wäre das sicher nicht im Sinne von adamhall.. Aber das, was hier passieren würde ist absolut in Ordnung, jeder Autobauer macht beim Tuning nichts anderes.Jürgen
BMS wäre einen Blick wert, obs Sinn macht kann dann "am Objekt" erst entschieden werden. Es wäre ja auch spannend, ein paar andere Kandidaten zu testen (P.Audio, Oberton, Stageline, etc... haben ja in dem Preissegment das eine oder andere am Start), parallel würde ich auch ein paar EMD (die hier rumfliegen) genauer durchmessen, in wie weit man die nicht leicht tunen kann (s.o.)... Frequenzweiche kann man sich auch mal genauer anschauen, es wäre nicht das erste Mal dass der Rotstift ein Produkt derart beeinflusst hätte, als dass da mit ein bisschen Materialeinsatz an der Weiche nicht auch was verbesserbar wäre...
Der Kommentar der Strassacker Seite klingt interessant, mir fehlt nur der Hinweis darauf, dass die reine Response des Hornes auf Achse in den Fall nicht per se durch "den Knick" hervorgerufen wird, sondern durch die wahrscheinlich andere Expansionsrate der verglichenen Hörner.... Mit einer derartigen Verpauschaliserung wie dort formuliert wäre ich vorsichtig, dort klingt es so, als ob "der Knick" die Response versauen würde... So platt formuliert ist das falsch.Ob das LH170 verändert wurde weiss ich leider nicht, hat da jemand mehr Info? Ich weiß zumindest von einigen der "ah-Hörner", dass das eigentlich Eminence Hörner sind (was eigentlich nur deswegen merkwürdig ist, weil sie eben nicht als "Eminence" verkauft werden..). Gabs bei Eminence ein LH170? LT250 sieht in der Tat ähnlich aus, hat zumindest laut Datenblatt aber leicht differierende Abmessungen.. Wovon ist das eigentlich ein Klon? Das Oberton H86 ist ja auch fast gleichartig von den Abmessungen..
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Zitat von "DJheini"
Leute, nehmt bitte die gescanten/abfotografierten Beiträge aus den Zeitschriften hier raus.
Das geht gar nicht - > Urheberrecht usw.
Sorry, übersehen...
Is raus... -
Edith: Hatte sich erledigt

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Prosound Ausgabe 12/06. Erkennst Du es auf Anhieb anhand des Fotos?
It´s official seit ein paar Tagen, auch die passive LDE122 läuft nun aus.
Edith: Bild entfernt (Urheberrecht). Zu sehen war höchstwahrscheinlich das LH170.
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Zitat von "SRAM"
Qui nimium probat, nihil probat!
Was zu beweisen wäre
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Zitat von "Hörnli"
sabbelbacke: Hornresp(.)
unter Gates läuft natürlich schon jahrelang, doch damals war Wine noch etwas zickig. Und auch jetzt hats nur mit Änderungen in der Wine User Registry geklappt.
Seit hornresp auf 32Bit umgestellt wurde, klappt das wunderbar, ja. Bei manchen Wine-Konfigurationen muss man noch die Core TrueTyp Fonts installieren. Als es noch eine 16Bit Anwendung war musste man ein bisschen mehr rumtricksen. Super wäre, wenn die Installation von Baudline unter Windows nicht so ein Gefummel wäre, aber jetzt wirds OT
Zitat
Daß sich so wenige Programme eine normale logarithmische, oder ISO-Skalierung leisten, mir platzt das Auge. Trotzdem, welches Programm ist das?
Ja, Augenkrebs ist garantiert
Das ist in dem Fall Audacity, alles andere als ein wissenschaftliches Analysetool, aber es war grad da und macht, was es soll in dem Fall 
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Hy Bernd
Zitat von "Hörnli"Endlich, Hornresponse unter Linux:
"Endlich" ?
Freut mich, dass Du aufgeholt hast. Das Programm heißt übrigens Hornresp :grin: Zitat
grrrrr, "imagedreck" aber immerhin kann man sie jetzt vergrößert betrachten, dank Link-Modifikation
Das geht schon immer, doof ist nur dass die üblichen Thumbnails mit Klick-Effekt inzwischen Werbungsüberladen sind, die waren immer sehr praktisch. Für Windows gibt es das praktische Quickshot von MTiN, das macht das alles auf Knopfdruck, brauchst keinen Link verändern. Direktlink ging aber schon immer (das war ja der Gag an Imageshag, äh shack)Kleine Spektrumsanalyse der fiesesten Stelle im Lied, wo neben dem periodisch mitschwingenden "Sinuston" noch ein etwas tiefer gelagerter auftaucht... Der zweite Peak ist der andauernd im Lied spielende.
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Genau, das war eine MX-630 wenn ichs recht im Kopf hatte, durchaus ein potentes Teil für ne Hifi-Endstufe. War hier für wesentlich günstiger im Angebot als sie dann bei ebay rausgegangen ist, leider schon weg. Sorry.
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Kann ich bestätigen. 1600er und 1000er sind genau richtig für den Job

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3015LF und 15LF sind vom Volumenbedarf doch etwas unterschiedlich... ARLS ist eines der Konstrukte, was ich ohne ausreichend Prototypen gebaut zu haben, NICHT mit einem anderen Speaker bestücken würde als dem vorgesehenen. Die Jugend hier hat in die vorhandenen ARLS auch mal 3015LF gesteckt und ein paar Abende damit bestritten. Wirklich gestört hat sie es nicht, aber das war auch die gleiche Jugend, die die alten Chassis druchgeballert hat

Ein ARLS ist und bleibt ein vergleichsweise schwerer Klotz in seiner Leistungsklasse, zumal er die Stabilität schon braucht, er verliert massgeblich an Präzision und etwas Pegel, wenn das Gehäuse nix taugt. Ich würds erst mal lassen, wobei es prinzipiell natürlich nicht unmöglich ist, einen ARLS mit dem 3015LF zu bestücken, wenn er entsprechend umgebaut wird (oder man gleich nen B30 Verschnitt mit bastelt)..... Diese Aussage trifft aber auf 28236327 15"er zu..... -
Alloha. Wenn es in nicht all zu weiter Entfernung von Marburg / Giessen wäre, wäre ich auch nicht abgeneigt. Zeit ist immer knapp, aber wenn es kein Akt ist, geht immer was.... Hat sich bei denen, die eine Räumlichkeit in Aussicht gestellt haben, schon etwas ergeben?