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  2. sabbelbacke

Beiträge von sabbelbacke

  • Gewerbeanmeldung

    • sabbelbacke
    • 3. Januar 2009 um 01:34

    witzig, dass hier nix los ist.....

    Zitat

    Du hast vor keinen Gewinn zu machen? Dann ist es genau genommen kein Gewerbe im eigentlichen Sinn, und wenn du das dem FA erklären willst, könnte das Probleme geben.


    Soso, etwas ist also erst dann ein Gewerbe, wenn es Gewinn abwirft? Also sind alle Startups mit hohem Investitionsvolumen und alle, die gerade in einer kleinen Krise stecken, keine Gewerbetreibenden? :)

    Das stimmt natürlich nicht...... Es ist sogar so, dass extrem viele Gewerbetreibende vor dem Fiskus gesehen erst mal keinen großen Gewinn machen... Das ist dem FA auch erst mal Schnurzpipegal, denen geht es nicht um Dein Wohlergehen... Wenn Deine Zahlen über Jahre stichhaltig und auch nach Prüfung darlegen, dass Du mit dem Gewerbe keinen Gewinn machst, meckert da keiner...

    Nur fragt das Finanzamt z.B. mal höfflich nach, womit Du Dich privat finanzierst, wenn Du als reiner Gewerbetreibender (also nix GmbH zusätzlich oder als Geschäftsführer einer AG usw..) mit dem Gewerbe und den "sonstigen Einkünften" und den "Einkünften aus regelmässiger..." (Anstelung eben) nur Miese machst, pro Jahr aber fünf Firmenwagen anschaffst, die Computeranlage ständig erneuerst und in den Urlaub fährst... Da liegt dann der Verdacht nahe, dass da was unterschlagen wird - denn irgendwo muss das Geld ja her kommen. Das hat aber was mit der Bilanz Deiner gesamten Einkünften zu tun, nicht ob Dein Gewerbe profitabel ist.

    Hast Du aber als Pirvatperson ein Gewerbe angemeldet, um ein bisschen im Rahmen der Kleinunternehmerregelung als DJ unterwegs zu sein - bist im "Real Life" aber Angesteller und verdienst damit Deine Brötchen - stört es das FA überhaupt nicht, ob Du 10 Jahre lang Miese mit Deinem Gewerbe machst - Du finanzierst es ja "quer", hast also anderweitiges Einkommen. (Endstufe für 2000 Euro im Jahr gekauft - 1500 Euro Aufträge - 500 euro "Miese" - stört keine Socke)

  • Kann man aus dem Bass noch was Taugliches machen?

    • sabbelbacke
    • 3. Januar 2009 um 01:03

    okok, es ist Spassfaktor und nun mal vorhanden, aber eine Frage sei erlaubt:

    Du hast eine 5kW Endstufe "übrig", die Du auch "just for fun" einsetzen willst und wärst bereit, eine Anhänger große Box mit rumzuschleppen ?

    Wenn ja: Einfach in eine BR Kiste rein und los gehts. Parameter-wise kein Problem - obs Sinn macht sei dahin gestellt, aber darum gehts ja nich :)

    150-200 Liter, Abstimmung zwischen 14 und 20 Hz - je nach Geschmack und Du hast ne Infrawumme...

    Oder nen Bandpass für richtig fies in den Basskeller... BP einfach ventiliert kannst Du noch mit WinISD und Co erledigen, 2 fach braucht meist nen Proto.

  • Kann man aus dem Bass noch was Taugliches machen?

    • sabbelbacke
    • 2. Januar 2009 um 15:03
    Zitat

    Linearer Xmax: 54mm


    :)
    Was für ein Teil isn das? Hersteller, Modell?
    Unter der Annahme, dass der Wirkungsgrad stimmt, ist das für PA Zwecke dann doch eher zu wenig :)

  • Kappa 15 LF im SK-Gratishorn

    • sabbelbacke
    • 2. Januar 2009 um 14:58
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Hatte schon was vom BP-Horn gehört, doch hier tielen sich die Meinungen . Die einen finden's super, für Andere geht das mal garnicht . Was denn nun ? :)


    Beides ist richtig, ist eben auch Geschmackssache und eine Frage der Zielsetung. Technojünger haben andere Vorlieben als d&b Fans oder eine Rockkombo.... Tausende Aussagen aus dem Forum sammeln wird Dir da nicht weiterhelfen (wie Du bereits gemerkt hast :) ).
    Kappa 15LF ist für "reine" Hornkonstrukte bestimmt nicht die erste Wahl, aber das schrob man ja oben schon :)

  • Lautsprecherwürfel extrem

    • sabbelbacke
    • 30. Dezember 2008 um 21:28
    Zitat von "DarkBlueEye"

    Größer ersmtal vernachlässigbar. Die beiden Basstreiber müssen nicht zwingend horngeladen sein, sollten nur locker mit dem MT und HT mitkommen.


    Das steht und fällt ja mit den eingesetzten Treibern. Steckst Du hochpotente HT und MT-Hörner da rein, wird fast jeder direkstrahlende Bass Probs bekommen.

    Zitat


    Das ganze soll keine High-Power-Kiste jenseits der 130db Marke werden, sondern eine gut klingende FullrangeBox. Um die 120db ist da schon ausreichend.


    Dann kannst Du natürlich nicht ganz so hochpotente (="normale") Treiber in HT und MT nutzen, dann passt das schon. 120dB bekommst mit 2x12 / 15 durchaus hin, auch ohne Hornladung.

    Jetzt ist mir aber nur nicht ganz klar, wo die Besonderheit liegt - die RCF Box ist ja auch nicht komplett coaxial.....

    Natürlich wäre es kein großes Problem, die Bässe einfach nach hinten zu versetzen, davor ein sehr großes MT Horn und davor dann ein kleineres HT Horn. Oder man macht gleich was wie ein Unity Horn... Möglichkeiten gibts da viele. Ich würde mir vom pseudo-Coax aber nciht all zu viel versprechen. Der Kanckpunkt ist hier ja eher, dass man etwas komplett neu entwickeln muss - bis das mal alles steht muss viel Arbeit, Hirnschmalz usw.. reingesteckt werden... Der netteste Coax-Aufbau nützt nix, wenn der Rest nicht stimmt... Dann kann man gleich was konventionelles aufbauen, das spielt in Summe dann besser.

    Hast Du denn Möglichkeiten zur Eigenentwicklung?

  • Lautsprecherwürfel extrem

    • sabbelbacke
    • 30. Dezember 2008 um 21:02

    Versteh ichs richtig, dass Du quasi ein Fullrange Horn mit drei Wegen basteln willst, das möglichst coaxial aufgebaut ist und ruhig groß werden kann? Wie groß ist denn groß bei Dir? Damit das im Bass auch funzt, muss das schon recht groß werden.

  • Endstufen, Lautsprecherchassis, Limmer Flares

    • sabbelbacke
    • 30. Dezember 2008 um 18:17

    So, die erste ebay Runde is rum. Bei einigen Sachen hätte man Schnäppchen machen können (bei ebay), anderes hat sich richtig gelohnt, das hatte ich hier viiel zu billig drin - gut dass es bei ebay war, hihi :)

    Nach Sylvester wandert dann noch mehr zu ebay, der Krams muss weg..

  • LS-Simulationsprogramm

    • sabbelbacke
    • 30. Dezember 2008 um 13:52

    Hey.
    Die Forensoftware benachrichtigt ab und zu irgendwie nicht, daher hab ich erst gerade per Zufall gesehen, dass Du geantwortet hattest - sorry.

    Der Kappalite3015LF ist eigentlich eher ein Subwoofer - in den Mitten gibts besseres. Aber für das Geld ist er als Sub im Preis/Leistungsverhältnis fast unschlagbar, mir fällt keine Alternative ein.

    Wenn er laut Simu passt und Du mit dem Ergebnis zufrieden bist - wunderbar... Im Bass hat der Emi eindeutig Vorteile dank guter BR-Parameter und sehr großem xmax. Das dürfte für Deine Anwendung ja auch wichtig sein. Ob die Frequenzweiche passt und ob die Abstimmung auch im Großsignalbetrieb hinhaut, ob er Dir im Mittelton sauber genug spielt - all das kann Dir die Simu nicht sagen, dass muss sich in der Praxis zeigen. Wenn laut Simu aber der vorhandene Speaker und der 3015LF quasi gleich sind - hast Du schon mal sehr gute Karten was die Gehäuseabstimmung angeht. Wir setzen den Kappa in unterschiedlichsten Konstrukten ein und er verträgt bei richtiger Abstimmung locker seine 600 Watt ohne zu meckern... Ermüdungserscheinungen selbst in einem Horn mit 700 W RMS Stufe angefeuert kann ich bis jetzt keine beobachten.

    Ich seh da also erst mal nix, was dagegen spricht - wenn die Drummer alle Ihr ok bis jetzt gegeben haben - why not :)

  • Delta 12 oder lf als BR SUB

    • sabbelbacke
    • 30. Dezember 2008 um 10:37

    Yepp. Der Bandpass war ebenfalls mit zwei Deltas versehen, die in Isobar-Anordnung drin waren. Ziel bei ihm war soweit ich mich erinnere maximale Kompaktheit - geht natürlichn, man muss sich nur über die Downsides bewusst sein, die eine sehr kompakte Bandpasskiste mit sich bringt. Aber warum nicht, es ist immer alles ein Kompromiss, die Frage ist, was einem wichtig ist. Auch das obige von mir angerissene Konstrukt ist ein Kompromiss. TThorsten verkauft seine Pläne. Mit dem DELTA 12LF was selber machen ist aber nicht soo schwer, Bandpass 1. Ordnung oder BR verlangen nicht sooo viel ab. Man kommt um nen Proto eh nicht drum rum, ob man den jetzt baut um zu schauen ob das nachgebaute macht, was man erwartet oder um zu schauen ob das Selbst erdachte nach Erwartung funktioniert - kommt gleich IMHO. Gekaufter Plan nimmt einem eben ein bisschen Arbeit ab, ob das erstandene das macht, was man möchte weiss man aber auch erst hinterher, wie beim Selbst Erdachten.

  • Delta 12 oder lf als BR SUB

    • sabbelbacke
    • 30. Dezember 2008 um 02:18

    Der NICHT-LF ist als Subwoofer Treiber eher weniger geeignet, da vergleichsweise geringer xmax (1,6 laut Klippel). Der LF steht da schon besser da und ist in BR-Konstrukte einsetzbar. Für eine lehrbuchmässige Abstimmung braucht er dann etwa so viel Liter wie z.B. ein Kappa Pro LF 2 15, fühlt sich also ab 80l ganz wohl. In kleineren Gehäusen muss man dann Abstriche im unteren Bassbereich hinnehmen.. Generell ist das Chassis ganz in Ordnung fürs Geld für den Subbereich. Ich würds mal als "da fängts an vernünftig zu werden" einstufen.
    Als "superkompaktversuch" hatten wir mal folgendes:
    2 x Delta LF in Doppel-ARLS Anordnung (oder wie B30, kommt aufs Gleiche raus oder tthorstens doppel 12er) mit rund 100 Liter Rückkammer, 45cm Br/Hornverlauf mit den Treibern recht weit vorne. Anfangsquerschnitt 200cm, vorne rund 35x55 cm.. War grob 60cm tief, 60cm hoch und 40 breit am Ende. Ging bis rund 60Hz ganz gut ab.

  • MFSat Projektvorstellung

    • sabbelbacke
    • 27. Dezember 2008 um 11:44

    Da ich nicht weiss, ob sie noch "offiziell" sind, sag ich einfach mal nur, dass ich sie noch habe und online stellen könnte - wenn mir einer sagt, dass das erlaubt ist :)

  • Hyperbolic Cosine Horn Subwoofer (Frontloaded)

    • sabbelbacke
    • 27. Dezember 2008 um 11:40

    Das mit der Messung könnte kniffelig werden :) Kann schon sein, dass Dein "Messgerät" Kalibriert ist, damit ist aber wahrscheinlich eher gemeint, dass es für Pegelmessungen kalibriert ist, weniger, dass es auf Frequenzeben bis 20 Hz runter realistisches misst. Aber wenns schon mal da ist, probiers aus...

    Viel wichtiger ist das "wie man misst"... Einfach Mikro davor wird nix :)

    Hast Du nen großen Parkplatz zur Verfügung? Bass draufstellen, Mikro auf den Boden (Groundplane - Pegelanstieg rausrechnen oder 2m Abstand bei 1Watt) und verschiedene Abstände druchprobieren (Abstand des Messobjektes zu Objekten / Wänden so groß wie nur geht, bis auf den Boden eben).... Das, was sich so salopp hin schreibt, ist aber ne Wissenschaft für sich, wirst Du spätestens dann sehen, wenn Du mal verschiedene Räume / Flächen / Mikropositionen miteinander beim Messen vergleichst.

  • 12er Hoerner...

    • sabbelbacke
    • 27. Dezember 2008 um 11:31

    Hoffe, Ihr habt nett gefeiert :)

    Zitat von "Jobsti84"

    Also sollte nen LA ab ner bestimmten Entfernung auch wieder -6dB "machen".


    Rüschdisch

    Zitat

    Es gibt ja ein Karlson Forum das der Freddiy betreibt.


    ok, kannte ich noch nich, thanx, werd ich mal durchforsten, ob da jemand im Subbereich tatsächlich die 3dB nachgewiesen hat - I doubt it, aber wenn - dann wäre es schlicht revolutionary :) Ich werf sofort alle Hornprotos in die Tonne und bau KKs :)

    edit: over at gainclone dasjenige Forum? Wie witzig, erst gestern beim Weihnachtsschmauss über Gainclone gelabert und eine Version mit National Chip gehört - billig und gut (für zu Hause wohlgemerkt)

  • 12er Hoerner...

    • sabbelbacke
    • 24. Dezember 2008 um 16:45

    Karlosn Kuppler ist in der Tat interessant, aber bis auf bei Herrn Beck habe ich noch nirgends gelesen, dass er 3dB statt 6 dB pro Entfernungsverdopplung aufweisen soll. Er behauptet das auch einfach nur, verifizieren kann ich das so nicht. Hast Du da irgendwelche Messungen, ich kenne außer der spärlichen Originaltexte vor Urzeiten von Karlson selbst und ein paar wenigen Artikeln aus US-Zeitschriften von vor ..... Jahren nix handfestes dazu. Das wäre aber in der Tat mal spannend.

    Ok, sorry für OT, jetzt aber wieder weiter hier :) Oder erst mal Weihnachten feiern :)

  • 12er Hoerner...

    • sabbelbacke
    • 24. Dezember 2008 um 00:58
    Zitat von "Jonnytrance"


    Man kann auch Subs delayen (ich spreche hier nicht von Delay Line, wobei auch interessant wird, je nach Anwendung), oder besser gesagt curven um die Richtung zu bekommen.


    Alles, was eine räumlich partielle Schalldruckauslöschung durch Phasendifferenz hervorruft ist prinzipbedingt geeignet eine Richtwirkung zu erzeugen, genau.war ja aber gar nich thema, gehörte nur am Rande dazu. Es bleibt bei 6db pro Oktave.

  • Digital Horn

    • sabbelbacke
    • 23. Dezember 2008 um 18:19

    BRÜLLLLL 1einself!!!einself!!!!!

  • Frequenzweichenberechnung

    • sabbelbacke
    • 23. Dezember 2008 um 16:05

    Jeder fängt mal klein an :) Ich hab auch noch mit Klinger und Faustformel und ner Kiste "irgendwelcher Bauteile" als Knirps den Taschenrechner gequält.. Versuch macht kluch.
    Natürlich haben die Vorredner aber alle Recht - was vernünftiges kommt da nicht bei raus - aber man lernt was und irgend einen Ton wirds schon von sich geben - auch ein Erfolgserlebnis :)

    Ich würd mir nen Schwung Frequenzweichenbauteile besorgen, die Grundlagen von Hoch-Tiefpass, Filtergüte, Impedanzkorrektur und L-Glied zur Pegelabsenkung aus dem Internet suchen und einfach mal losprobieren. SO mancher fängt so an, später folgt mehr. Man lernt unter Umständen so mehr als wenn man sich sofort mit einem mehrere hundert bis tausend Euro teuren Messystem bewaffnet und im Vertrauen auf die Technik nur Mist produziert, weil man nicht weiss, was man da macht - sieht aber toll aus auf dem Bildschirm.

    In der Klang & Ton gibts ein Test-Abo für 3 Ausgaben zusammen mit dem für den Einstieg ausreichenden Buch von Tennbusch - alles für 10 Euro.... Das würd ich mir mal krallen. Nen Schwung Frequenzweichenbauteile (Keramikwiderstände, Luftspulen bis 3mH drüber ne kernspule (max 6mH, mehr brauchts für den Anfang wirklich nich), MKT Kondis oder Elko glatt bei hohen Werten ab 47 sollten günstig zu ergattern sein) bei ebay aus Bastelstuben ergattern oder im Forum nach solchen fragen. Lötkolben, Multimeter und Basiswerkezug und los gehts :)

    Edith: Comp35 am Chinahörnchen, das mitverkauft wird, ist wirklich nix besonderes, das ist der Kenford Billigtreiber, der vor einiger Zeit auch im Rahmen der ersten ULB Projekte diskutiert wurde... Egal, was man anstellt, da kommt nie was richtig nettes bei raus. Für die paar Euro (10?), die er kostet, ist er aber zum Rumprobieren erst mal gut und "da".....

  • Digital Horn

    • sabbelbacke
    • 23. Dezember 2008 um 15:58

    Grins. Das sieht in erster Linie nach einem MArketing-Konstrukt aus. Das ist ein Saxophon.artiges Instrument, dass anstatt eines "echten Hornes" einen Blaswandler (gibts auch seperat für midi_Anwendungen) am Mundstück hat, der Sound wird dann durch einen Speaker erzeugt. So kann man Klavier auf einem Saxophon spielen.... Bzw. bläst da rein - der Blaswandler registriert wie stark und wie lang und wie "hoch" und sagt dem eingebauten Synthi, dass er jetzt das und das spielen soll....

    Kenn das Ding nicht, aber danach siehts aus...

  • 12er Hoerner...

    • sabbelbacke
    • 23. Dezember 2008 um 15:53

    Kleine Ergänzung noch zu "weiter Tragen"....

    Das, was man bei einem Direkstrahler im Nahfeld noch mithört sind die Membranresonanzen (Biegewellenwandler) und anderer Krims, der aus der nicht 100% Kolbenförmigen Bewegung jeder Membran entsteht. Das trägt in kurzer Distanz unter Umständen deutlich zum Lautheitseindruck mit bei. Ein Horn hat prinzipbedingt hier ein anderes Verhalten (wurde oben schon angesprochen).
    Das ist mitunder einer der Gründe, warum oft die Beobachtung gemacht wird, dass ein Horn "weiter trägt", da auf kurze Distanz ein BR Bass oder Direktstrahler Top laut "klingt" und auf die Entfernung diese "Zusätze" wegfallen.... Dann stellt man das Horn auf kurze Distanz lauter, weiter weg stehend scheint es dann auch lauter zu sein. (von Druckminima am Hornhals, TL-Effekt, Raummoden, Schalldruck/Schallschnelle, Nah-Fernfeld und dergleichen fangen wir besser nicht hier an, das führt zu weit und wurde woanders schon ausgiebig....)

    Wenn ein Horn wirklich "weiter tragen" würde, müsst es es pro Entfernungsverdopplung sich per se anders verhalten als ein Direktstrahler. Normal sinds 6dB "Verlust" pro Entfernungsverdopplung... Erst bei einem Linienstrahler tritt dann der Effekt ein, dass sich dieser Wert auf 3dB senkt, weswegen ein (wirklich funktionierendes, nicht Marketing gepuschtes) Line Array für "long throw" anbietet..... Ob Linienstrahler oder nicht hängt aber davon ab, mit welcher Frequenz wir es zu tun haben, wie weit wir weg stehen und wie groß die Abstrahlende Fläche ist.. Details bitte im großen Forum unter den genannten Stichwörtern nachsuchen. Unterm Strich: Bei üblichen Single, Klein und Partybeschallungen haben wir es NICHT mit Lininestrahlern über das gesamte (!) Abstrahlspektrum eines Tops zu tun, egal ob Horn oder nicht. Daher "trägt" jede Box in diesem Rahmen erst mal gleich weit....

    Dass ein Horn durch die (evtl, je nach Konstrukt) bessere Fokusierung, die evtl. bessere Kontrolle und die evtl. geringeren Verzerrungen gegenüber einer BR Vorteile aufweisen kann, um den Sound da hin zu bringen, wo er hin soll und dabei auch mehr Pegel zu liefern - ist unbestritten und oft der Grund, warum Hörner eben deswegen eingestetzt werden...

    Im Bassbereich ist es noch "absoluter". So was wie einen "long throw" sub gibt es quasi nicht - es gibt Dipol-Subs (phaseninvertierte, rückwärtige Abstrahlung führt zur Ausbildung einer ähnlich nierenförmigen Abstrahlung - teuer, aufwändig, materialintensiv) mit Richtwirkung oder Arrays mit Richtwirkung (entweder viiiieele Subs, die dann im oberen Bassbereich anfangen als Linienstrahler zu arbeiten - mehrere Meter Subwand ist nötig.. oder eben Dipol-Arrays, die die rückwärtig abgestrahlte Energie durch phaseninvertierte Schallanteile auslöschen und somit Richtwirkung erzielen, aber dann eben auch 6dB pro Entfernungsverdopplung)

    Im für uns hier relevanten Bereich gibts den Longthrow Sub schlicht nicht.

    Relativ anschaulich ist das Paper von James Griffin zu dem Thema /google
    Ein paar Grundlagen fürs Grundverständnis gibts bei Volker Holtmeyer in dessen Diplomarbeit
    John Murray schickte mir vor Jahren netterweise mal einen Excel-Sheet, da sieht man den Zusammenhang...

    Hoffe, es war nicht zu verwirrend (schädelbrumm mässig)

  • Richtiges Holz gekauft?

    • sabbelbacke
    • 22. Dezember 2008 um 19:46

    Oder auch Industriesperrholz... Wichtig ist dann noch die Holzart, welche Qualität usw.... Multiplex ist wirklich nicht mehr als ein Oberbegriff für Mehrschichtleimhölzer, meist ab 5 Lagen (wie ff Schon schrob)... DIe Preisgestaltung ist auch extrem unterschiedlich und lokal differierend.

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