witzig, dass hier nix los ist.....
ZitatDu hast vor keinen Gewinn zu machen? Dann ist es genau genommen kein Gewerbe im eigentlichen Sinn, und wenn du das dem FA erklären willst, könnte das Probleme geben.
Soso, etwas ist also erst dann ein Gewerbe, wenn es Gewinn abwirft? Also sind alle Startups mit hohem Investitionsvolumen und alle, die gerade in einer kleinen Krise stecken, keine Gewerbetreibenden? ![]()
Das stimmt natürlich nicht...... Es ist sogar so, dass extrem viele Gewerbetreibende vor dem Fiskus gesehen erst mal keinen großen Gewinn machen... Das ist dem FA auch erst mal Schnurzpipegal, denen geht es nicht um Dein Wohlergehen... Wenn Deine Zahlen über Jahre stichhaltig und auch nach Prüfung darlegen, dass Du mit dem Gewerbe keinen Gewinn machst, meckert da keiner...
Nur fragt das Finanzamt z.B. mal höfflich nach, womit Du Dich privat finanzierst, wenn Du als reiner Gewerbetreibender (also nix GmbH zusätzlich oder als Geschäftsführer einer AG usw..) mit dem Gewerbe und den "sonstigen Einkünften" und den "Einkünften aus regelmässiger..." (Anstelung eben) nur Miese machst, pro Jahr aber fünf Firmenwagen anschaffst, die Computeranlage ständig erneuerst und in den Urlaub fährst... Da liegt dann der Verdacht nahe, dass da was unterschlagen wird - denn irgendwo muss das Geld ja her kommen. Das hat aber was mit der Bilanz Deiner gesamten Einkünften zu tun, nicht ob Dein Gewerbe profitabel ist.
Hast Du aber als Pirvatperson ein Gewerbe angemeldet, um ein bisschen im Rahmen der Kleinunternehmerregelung als DJ unterwegs zu sein - bist im "Real Life" aber Angesteller und verdienst damit Deine Brötchen - stört es das FA überhaupt nicht, ob Du 10 Jahre lang Miese mit Deinem Gewerbe machst - Du finanzierst es ja "quer", hast also anderweitiges Einkommen. (Endstufe für 2000 Euro im Jahr gekauft - 1500 Euro Aufträge - 500 euro "Miese" - stört keine Socke)