Was stellst Du Dir unter Frontloaded BR vor? Meinst Du Frontfire im Gegensatz zu Downfire (wie bei Heimkinosubs zu finden)? Wenn man bei ner BR von "Ladung" sprechen kann, dann ist die "backloaded" (Port also sich im Querschnitt nicht vergrößerndes Horn mit sehr großer Druckkammer vor demselben).
Beiträge von sabbelbacke
-
-
Das stimmt, Du bekommst den Kappa 15 LF aber woanders auch billiger. Preissuchmaschinen und google helfen. Hebasound hat ihn inkl. Versand z.B. für unter 110 Euro, hier und da gibts ihn auch noch billiger, aber da musst selber mal suchen.
Mal abgesehen davon: Der Kappalite ist das eindeutig "rundere" Chassis und für das Geld ein absolutes Schnäppchen. Eines der wenige Chassis, das mechanisch das umsetzen kann, was elektrisch reingepustet wird. In BR liegt der 3015 LF zwischen Kappa Pro 15 LF und Kappa 15 LF was den Volumenbedarf anbelangt.
Rein von der Simu her dürfte der Kappalite im BP-Horn auch gehen, die Unterschiede sind nicht so groß in der Simulation. Final entscheiden kann das nur eine Hörprobe und der AB-Vergleich.
Zu Benken gäbe es: Die "Kühlung" der Schwingspule durch Abgabe der Wärmestrahlung auf den Magneten ist im BP-Horn die einzige, Konvektionskühlung fällt hier flach. Da ist der Kappalite 3015LF leicht im Nachteil, der kleine Neodym plus Kühlrippen kann weniger Hitze abführen. Im Endergebniss machts wahrscheinlich den Kohl nicht fett, weil der Kappa früher in die Powerkompression aufgrund des geringeren Auflenkungsvermögens geht - man kann wahrscheinlich mehr in die Kiste reinpumpen, nur setzt die das nicht zwingend in sauberen Mehrpegel um.
Sind aber natürlich theoretische Überlegungen und Transferleistungen aufgrund der Erfahrungen, die ich mit beiden Chassis in anderen Konstrukten gemacht habe, im BP-Horn habe ich beide direkt nicht miteinander verglichen. -
Preisunterschied Kappa 15 LF zu Kappalite 3015 LF ist mehr als 10 Euro.
-
Inzwischen ist V 19.30 draußen. Für Tapped Horn Konstrukte gibt es einen Wizard, der in den letzten Releases immer mehr erweitert wurde. So kann man neben den Basisparametern der Hornkontur auch die Ansatzpunkte der Treiber Vor- und Rückseite variieren. Sehr spaßig ist die Variationsmöglichkeit der Chassis-Parameter.
Kleiner Hinweis für alle, die mehrere Versionen auf der Platte haben:
hornresp speichert den Datensatz im Verzeichnis "hornresp" um Basispfad der jeweiligen Festplatte ab. Sitzt hornresp also zweimal auf Laufwerk D, einmal in
d:\hornresp V 18.30
und
d:\hornresp V 19.30werden die Daten im Verzeichnis
d:\hornresp
abgespeichert.
Da ältere Versionen teilweise mit Daten der neueren nichts mehr anfangen können, kann es hier zu Problemen kommen. David McBean empfiehlt, nur eine aktuelle Version zu installieren.
-
Zitat von "Jobsti84"
Gewerbe is doch schon lange angemeldet!
Weiss ich doch
Darauf wollte ich ja auch nicht hinaus.Zitat
Naja, die alten Projekte sind das ULB und das LBT (Was aber aktualisiert wird, Kiste ist schon auf dem Weg zu mir)Oder noch was?
Schon gut, wollt Dir nicht auf den Schlipps treten. Sei doch nicht so empfindlich. Du hast doch nach Feedback gefragt? -
Zitat von "EVSX300"
Mich hat die gesamtgüte von 0,5 etwas "abgeschreckt". Der Wert ist doch für BR nicht optimal oder ?
Nach Lehrbuchmeinung nicht, das stimmt. Aber es gibt genug gut funktionierende Speaker, die sich nicht an alte Lehrbücher halten
Laut LBuch ist eine TL dann eher passend, aber der Übergang zwischen TL und BR ist zuweilen fliessend....
Will sagen: Alles nich so wild, die Gehäuse werden ein bisschen größer, aber schau einfach mal bei emi auf der Seite, da sind Abstimmungsvorschläge druff.... -
Probiere er
lmb-115
da kommt ne Menge.
-
Na dann geb ich mal kurz meinen Senf

Die Seite ist voll mit sinnigen und erigebigen Infos rund ums Thema und das ist das Wichtigste. Dass man am Design und der Optik noch drehen kann ist klar, ich kann aber hier auf dem Werkstattrechner mit 1024x768 alles nutzen. Muss halt ein bisschen scrollen, aber kein Problem. Auch mit nem ollen MAC und uralt Netscape gehts gut, soweit also alles im Lack.
Blau als Farbe find ich prinzipiell immer gut
Das neue Logo gefällt mir besser als das alte und dass Du inzwischen ne AGB drauf hast zeigt, dass Du das ernst nimmst. Schau am besten, dass Du Dich frühzeitig bez. Selbstständigkeit, Finanzamt, Produkthaftung, IHK usw.. informierst... Je kommerzieller Du auftrittst, um so mehr kommen andere auf die Idee, päpstlicher als der Papst zu werden :wink:Unter den Links ist paplans.de.vu nicht mehr aktuell.
Die Textelemente im Menu links würde ich als Grafik gestalten, das ist ne Kleinigkeit und ist schnell gemacht, verhindert aber, dass die Textelemente aus dem Menürahmen flutschen, weil dann fixe Breite.
Ein CMS wäre für so was natürlich praktisch. Wenn ich irgendwann mal neben Presseinfos, Artikeln und sonstigem Gedöns Zeit hab, hau mich an... Für irgendwas müssen die Jahre Webdesign ja gut gewesen sein
(oh Mann, jetzt hab ich wieder was versprochen... hihi)Ah eins fällt mir noch auf: Ich würde die "alten" Projekte aus Deiner Anfangszeit woanders hinschieben, damit sie sich klar von den aufwendig entwickelten und sorgfältig ausgetesteten Konstrukten unterscheiden.
Ansonsten: Wird immer besser!
-
Ein linearer Messschrieb ist natürlich noch lang kein Garant für irgendwas.
Selbst wenn man die kompletten Entwicklungsunterlagen einer renomierten LS-Schmiede zur Box bekommen würde, müsste man trotzdem noch das Ohr bemühen, um sich ein komplettes Bild zu machen.
Aber so wie Jobsti die Dinge dokumentiert ist das doch weitaus besser als nichts. Mit F-Gang, Verzerrrungsmessung, Abstrahlverhalten und Impedanzschrieb kann man schon mehr anfangen als ohne jegliche Dokumentation. Dass die abschliessende Beurteilung immer nur mit Fokus auf den Einsatzzweck, die eigenen Anfordernungen und durch Anhören des Konstruktes geschehen kann - versteht sich von selbst.Ich würde mir einfach wünschen, dass es einen Tick differenzierter zugeht. Die Begeisterung über den Lautsprecher X will ich keinem schmälern, nur sollte man Absolutismen und Allgemeinplätze in der Formulierung vermeiden.
So machen Junghörer würde ein bisschen Bescheidenheit ob der eigenen Hörerfahrung in seiner Berichterstattung des Hörerelebnisses auch gut stehen. Sonst geht es zu wie bei ciao.de, wo jeder 15 Jährige seinen ersten DVD-Player in den Olymp lobt, nur weil er nichts besseres kennt.
Und den Älteren oder Erfahreneren unter uns würde hier und da ein wenig weniger Hochmut und Arroganz gut tun.
Wenn dann noch die kommerziell Agierenden aufhören, ständig Werbung nur in eigener Sache zu machen und nicht jeder seinen persönlichen Feldzug durch "Sachdiskussionen" tarnt, dann gehts auch wieder konstruktiv zu. Und genau das ist Jobsti: konstruktiv. Das kann man nicht genug respektieren. Auf jeden Fall ist das wesentlich mehr als die meisten Nörgler oder Nachplapperer hier auf die Beine stellen.
Dass man nicht alles ungefragt hinnehmen muss und soll ist auch klar. Nobody´s perfect. Aber bitte freundlich, differenziert und fair. Totschlagrhetorik braucht keiner.
-
Huch, Woche schon wieder rum?

-
Wir reden an einander vorbei. Es wurde gesagt, dass obiges Konstrukt nicht zwingend einen Controller benötigt, nicht dass ein Controller generell keinen Sinn macht. Du pauschalisierst.
Zitat von "Jonnytrance"Nicht nur B2 (hab auch ACL als Bsp genommen). Kein einziger Infrasub arbeitet ohne Controlling sinnvoll.
So gesehen arbeitet kein Subwoofer ohne Controlling sinnvoll. Es gibt so gut wie kein System, das pauschal den Übergang zwischen Tops und Bass 100% richtig macht, ein Controller verbessert in den meisten Fällen die Lage. Und trotzdem rennen hunderdtausende mit einfach getrennten Sub / Sat Kombis durch die Gegend und nicht jeder schreit sofort: "Da stimmt was nicht". Würdest Du schreiben: "Bei den meisten Systemen ist der Einsatz eines Controllers sinnvoll" wäre es passender. Ein Herr Danley verkauft erfolgreich Systeme, die nach obiger Definition durchaus als Infra herhalten können und es wird kein Controller zwingend vorausgesetzt.
Jeder zweite Heimkinosub spielt in den Bereich, der hier als "Infra" bezeichnet wird. Und diese Teile kommen alle ohne "Kickbassergänzung" daher. Die Physik bleibt die gleiche. Es spräche also überhaupt nichts dagegen, ein Rudel BR-Bässe im PA-Bereich zu bauen, die bis 30 Hz laufen können. Dass jemand subjektiv gerne noch ein Kickhorn ergänzen würde ist das eine. Daraus abzuleiten, dass generell kein Subwoofer existiert, der im Infrabereich ohne Controller arbeiten kann ist eine unzulässige Schlussfolgerung.Es ging um Systeme, die von vorne herein auf einen Controller angewiesen sind, weil das Systemdesign darauf zugeschnitten ist. Das muss unterschieden werden von solchen, die das nicht zwingend brauchen. Das wäre so, wie wenn Du bei einer BOSE 802 sagst, dass die ohne Controller nicht funktioniert (was richtig ist) und dann daraus verallgemeinerst, dass kein Top ohne Controller spielen könnte (was falsch ist). Mal abgesehen vom inflationären Gebrauch des Wortes Controller.... Das B2Modul für die d&b Endstufen schimpft sich auch Controller, genau so wie ein E1 Controller. Von der Funktionsweise ist ein DCX2496 aber nicht genau das gleiche, trotzdem sagt man Controller. Früher war der Begriff "Prozessorgesteuert" auch mal in, irgendwie waren das auch Controller.. Bitte differenziere da etwas mehr.
Zitat
1. Auslenkung (Lowcut notwendig)
Das trifft so gesehen auf jeden Subwoofer zu
Und trotzdem verkaufen fast alle Hersteller BR-Bass-Systeme die unter 40 Hz die Flatterei anfangen und keiner schreibt zwingend einen Controller vor. Dass eine Begrenzung nach unten dem Überhub entgegenwirken kann ist ja unbestritten. Nur zwingend notwendig ist sie nicht.
Um mal konkret bei obigen Beispiel zu bleiben: Es gibt so gut wie keine Endstufe auf dem PA-Markt, die ohne eingebauten Subsonic / Lowcut daher kommt. Insofern hat man meist den für den Infra benötigten Filter schon drin. Bei einem Speaker, der bis 20 - 30 Hz läuft ist der Einsatzpunkt für die Hubbegrenzung so tief gewählt, dass man Musikmaterial mit derart tiefen Bassanteilen mit der Lupe suchen muss. In 95% der 08/15 Musikfällen ist es so, dass überhaupt kein Pegel bei 15 - 25 Hz im Musikmaterial enthalten ist. Selbst die meisten Kinofilme halten sich da zurück. Es ist also rein statistisch gesehen sogar so, dass die Notwendigkeit eines SUbsonics bei einem Infra weniger gegeben ist als bei einem Nutzbass-Bass.....
Und damit es nicht falsch verstanden wird: Ja, ein Controller kann trotzdem Sinn machen, er ist nur nicht BEI JEDEM SUB DER UNTER 40 Hz SPIELT ZWINGEND notwendig.Zitat
2. beschissener Klang bei Frequenzen über 60Hz (steile Filterung notwendig)
Noch nie gehört, aber eine Aussage über den Klang machen. Nett. Du pauschalisierst gerne, oder? Stell Dir vor, man handelt sich genau so Klangprobleme ein, wenn man zu steil filtert (Phasendreher, Gruppenlaufzeit)... Nicht alles, was sich als WinISD-Kurve auf dem Schirm nett macht, klingt auch noch... Je steiler Du filterst, desto mehr Phasen und Gruppenlaufzeitschweinereien handelst Du Dir ein.Zitat
3. tiefe Frequenzen haben längere Laufzeiten (Delay notwendig)
Tiefe Frequenzen haben größere Wellenlängen
Die Schallgeschwindigkeit in Luft bleibt erst mal gleich.... Ich glaube, Du meinst was anderes
Zitat
4. verschiedene Konstrukte zusammen mischen (Phasedrehen notwendig)
Lesen.... Wenn Du einen Sub einsetzt, der bis zur Übernahme vom Top läuft.... (ansonsten hast Du ja Recht, mehrere Subsysteme ohne Controller zu kombinieren dürfte in den meisten Fällen schwer werden) -
Mal wieder vielen Dank an Dich für Deine Arbeit!!! Einsatzzwecke für so ne Box gibt es massenhaft und Alternativen im Bauvorschlagsdschungel können nie schaden. Schön, dass ein Mittelklassechassis wie der Delta die gleiche sorgfältige Aufmerksamkeit bekommt wie andere, teurere Klangwandler.
-
Zitat von "Jonnytrance"
Ah ja?
Ja. Es wurde die B2 angeführt, die im Inframode durch einen EQ (Controller) verbogen wird, um weiter runter zu kommen. Danach wurde behauptet, dass sei generell so - dem habe ich widersprochen. Dass beim Mischen mehrere Bassysteme ein Controller immer eine gute Idee ist und dass ein Controller sinnvoll sein kann wurde nicht bestritten. Obig vorgeschlagenes System kann wunderbar bis 100 Hz genutzt werden - einfach so.Es wurde nach praktischen Vorschlägen und Ideen gefragt. Die Einwände und "ich seh das anders" Kommentare sind nun genug vorhanden. Selbstelevierung durch Einwerfen von kontraproduktiven Kommentaren hilft in der Sache nicht wirklich.
-
Also wenn die Größe wirklich egal ist..... Richtig schnuckelig für Kinoanwendungen, Effekthascherei und fieseste Teifbassorgien:
Kilomax 18 o.ä. in große TL reinstecken. Rund 700 Liter (1x1x0,7m³) verbrät man da und ist von ung. 20 Hz an dabei bei 96-97 dB/2.83V/m Max SPL über alles rund 120 dB, im Nutzbassbereich ab 50 Hz immerhin noch 125 dB.
Davon 4 Stück oder mehr und das Public-Viewing mit Herr der Ringe kann beginnen

Controller ist da nicht wirklich notwendig (nicht mehr als bei jedem anderen Sub auch - sinnvoll ja, aber nicht zwingend)
Pläne bei mir gegen 200 Euro pro Stück Lizensgebühr (sorry, musste sein
) -
Zitat von "FF"
wenn es stinkt, war es zuviel :grin:

Wobei so manches Fabrikneue Chassis auch erst mal vor sich hin dünstet
-
Zitat von "Mechwerkandi"
Frage zum Verständnis:
Ist es überhaupt sinnvoll, in einem nicht-reflektions(-resonanz...)armen(-freien...) Raum verifizierbare Messungen in der beschreibenen Art durchführen zu wollen?
Diese Frage von einem "alten Hasen" überrascht. Wo siehst Du Stolpersteine? -
Woche rum. STA-900 dazugekommen, D-500 reserviert, Kleinkram und LDPA 1000 sind weg.
-
ungeschützter Verkehr ?

Nächstes Mal nen Limiter zum Schutz
-
Ne, gibts nicht mehr, hab vergessen wieso nicht mehr. Wenn mein Hirn mich nicht trügt, waren das aber nicht die günstigen dort, eher die hochpreisigen. Wir hatten damals mal ein paar da, das ist aber eeewig her (15 Jahre oder so?), da kann es durchaus sein, dass einem die Einschätzung ob der Qualität nicht mehr ganz objektiv gelingt
Billig Zeugs wars aber nicht.ZitatIch pauschalisieren mal, das günstige Speaker mit wenig Xmax net so pralle sind, wie teurere mit genauso"wenig" Cool hihi
Ja, tendenziell würde ich das unterschreiben. Da gibts Fälle, die diese These belegen
Ich pauschalisiere mal zurück:
"nicht jeder teure Speaker ist automatisch leistungsfähiger als ein günstiger"
oder
"You get what you pay for - in Zeiten der Globalisierung gibt es keine Riiieesen Unterschiede mehr, die Turboschnäppchen sind mehr Marketing als reale Geheimtipps"

-
Und LS aus dem Hause Monacor werden regelmäßig abgewertet, weil sie so wenig xmax haben. Tja, das hat man davon, wenn man eine ehrliche Angabe macht
Jetzt kommt aber sicher gleich wieder einer, der sagt, dass man das nicht pauschalisieren kann. Bei nächstbester Gelegenheit wird das xmax Argument dann aber wieder herangezogen, wenn es die eigene Argumentation unterstützt...Am liebsten sind mir da die xmax-Angaben, die aus Verzerrungsmessungen resultieren. Noch schöner ist es, wenn ausführlich Messungen bezüglich der Powerkompression gemacht wurden (es darf geklippelt werden), Langzeitbelastungen, etc... dann kommt man so langsam in die Nähe einer Vorhersagbarkeit, was diese Daten mit der tatsächlichen Leistung zu tun haben.