Ja, die hat aber "Subsonic" bis 150 Hz, das würde auch gehen ![]()
Beiträge von sabbelbacke
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Ich seh grad, dass es ab Februar auch was neues gibt, darauf bezog ich mich eigentlich:
http://www.reckhorn.com/index.php?ln=de&prod=b1 -
In der Regel je nach OP zwischen 5 und 15 Volt Gleichspannnung, wobei 12V eigentlich am üblichsten ist. Die Quali der Stromversorgung ist nicht unerheblich, so manches Steckernetzteil sollte man lieber links liegen lassen. Streng genommen wäre eine Ausgangs- und Eingangsstufe noch von nöten, wegen der Impedanzen. Nimmt man z.B. von Thel so ein Audio-Masterboard, dann ist das alles schon drauf.
Bevor Du Dir die Arbeit machst, wirf doch mal nen Blick hierrauf:
http://www.car-hifi.de/homehifi/index.html?categoryId=8
Für 30 EUro ist da alles drin, was Du brauchst. Klanglich voll ok und gleich noch mit kleiner Boost-Korrekturschaltung drin
Allerdings ohne symmetrische Signalverarbeitung. Die wäre natrülich eigentlich besser, besonders wenn man Netzbrummen vermeiden will und lange Kabelwege hat. Ein Freund von mir setzt die aber erflogreich für seine kleinen Setups ein. Selberbau dürfte nicht wesentlich billiger werden, wenn man ne gute Stromversorgung noch mit reinrechnet und ein Gehäuse braucht (zumindest wenn man ein/zwei Einzesltücke als Endkunde bastelt, in GRoßserie als Händler wirds billiger, aber die Aaarbeeiiitt....) -
Du brauchst ja noch ne Stromversorgung für den OP.
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Ziemlich genau Deine Thematik (auch das Kugelwellensteinhorn) wurde in einer der letzten Hobby-Hifi besprochen, die meisten von Dir angesprochenen Treiber waren auch dabei. Schau mal auf B.T. Homepage, ich hab meine Ausgabe gerade verliehen..
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k@tzdj
Danke für den Vergleich. Das war zu erwarten.... Die Senke zwischen 1 und 3 kHz ist ja bös
Wie genau hast Du denn gemessen (Fensterfunktion, Zeitfenster, Messignal, Mikroposition, ect..).Diese Senke ist bei den 8ern übrigens auch vorhanden. Die Serienkonstanz ist... naja.... Ein etwas älteres Modell im Vergleich zu einem neueren offenbart einen anderen Korb (Durchmesser ist verschieden), andere Membran, Sicke, etc... Zwar schon ähnlich, aber eben nicht identisch.
Leider lag die Cam ein paar Stunden im kalten Auto, für mehr als einen Schnappschuss hats nicht mehr gereicht, Akku leer...
Oben der ältere Typ, unten der aktuelle, sind ungefähr 4 mm Unterschied im Korbdurchmesser. Typenbezeichnung ist die selbe.
Wenn ich Zeit habe, schau ichs mir noch mal genauer an... -
Wenn die Länge des Ports negativ ist, ist der Durchmesser zu klein. Erhöh den mal, bis was positives rauskommt.
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Wir haben von den Behringern auch unteschiedliche Modelle (die 2300, altes Modell und die beiden "aktuellen"). SInd soweit ganz zufrieden damit, wobei mir die alte 2300 immer noch am besten gefallen hat, bei den neuen scheint der Rotstift etwas zugeschlagen zu haben (Potis usw., sind nicht mehr so stabil wie früher aber immer noch besser als bei manch anderem Krams in der Preisklasse)
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Zitat von "Hörnli"
Moin,
@ Sabbelbacke: eine Lanze für BR brechen? Welche Lanze?? "zwingend" ?, die wirklich zwingenden Argumente bleiben bisher unberücksichtigt. Ich setze mal einen geduldigen Gesichtsausdruck auf und hoffe Du verstehst warum ich nicht locker lasse.
Klar vertseh ich das, habe ja auch nie behauptet, dass Deine Überlegungen und Beobachtungen zum DC-Offset keinen Sinn machen. Ich wollte lediglich verhindern, dass hier der Eindruck entsteht, eine BR sei grundsätzlich zu nix zu gebrauchen.Zitat
Vorneweg: mir ist völlig wurscht ob irgendwer mit einer Konstruktion, deren Klang ich für grundsätzlich unerträglich halte glücklich ist.
Es kann ja auch jeder für sich selber entscheiden. Keine Bange, nur weil Du BR nicht magst, wird sich die PA-Welt nicht um 180° drehen und jeder nur noch CB bauen
Zitat
Aber wer diese Konstruktion dann mit windigen Erklärungen, unvollständigen realitätsfernen Simulationen (z.B. unter Außerachtlassung des DC- Offset) und zuguterletzt mit schlichten Behauptungen stützt, macht mich unruhig...
Sorry, dass Dich aufwühlt, was hier besprochen wird, aber bleib bitte auf dem Teppich....... "windige Erklärungen", "schlichte Behauptungen".... Das ist nicht der feine Diskussionstil, den ich von jemandem wie Dir erwarte.Zitat
Deine Impulsantworten scheinen Sprungantworten zu sein. Was sollen die mir erzählen. Ich kenne den Frequenzgang, das "Entzerrungsziel" nicht.
Dann lies doch bitte noch mal genauer. BR und CB wurden im gleichen Gehäuse miteinander verlichen und die URPS-Variante auf die gleiche untere Grenzfrequnnz getrimmt wie die BR. Frequenzgang und mehr kann ich gern nachliefern, ein simples Nachfragen danach hätte gereicht...Zitat
Weder bei den Hubangaben, noch bei der Sprungantwort. Das ermöglicht so nichteinmal eine Diskussion über die Theorie.
Es ist ja kein Problem, das nachzuliefern. Über die Theorie kann man aber trotzdem gut diskutieren. Sag doch mal konkret, wo eine Falschaussage enthalten sein könnte, dann kann man darüber auch reden. Ich weiss z.B. nicht, was an der Aussage - "dass eine Bassentzerrung bei einem URPS nach Linkwitz im Vergleich zu einem simplen Bassboost unterschiedliches Zeitverhalten aufweist" - falsch sein soll. Gerade Du müsstest das doch wissen, dass dem so ist.Zitat
Hier im Forum habe ich immer wieder Beweisführungen gelesen, daß eine Entzerrung auf identischen Frequenzgang auch identische weitere Eigenschaften zur Folge hat.
Ja, das habe ich auch schon mehrfach gelesen, aber wer hat das denn hier behauptet? Hab ich was überlesen?Zitat
Also, daß sich ein URPS, eine CB, und eine BR nicht unterscheiden, solange der Frequenzgang auf das gleiche Ziel entzerrt wird. Ich weiß daß es nicht so ist und auch warum das nicht so ist, die Quizfrage... .
Das seh ich doch genau so, wo wurde denn behauptet, dass ein gleicher Frequenzgang auch gleiche Klangeigenschaften bei unterschiedlichen Gehäusekonzepten zur Folge hat? Gerade so Dinge wie das Ein/Ausschwingverhalten sind doch hier eklatant unterschiedlich, Phasengang, Gruppenlaufzeit usw.. sind auch unterschiedlich (und teilweise ja das eine vom anderen ableitbar (bevor jetzt hier einer wieder kommt....))ZitatStattdessen wird immer wieder behauptet: theoretisch klingt alles gleich, wenn das in der Praxis nicht stimmt ist die Box nicht ideal gebaut.
Das wäre in der Tat Quatsch, aber wo wurde das denn hier in diesem Thread behauptet? Ich bekomme das Gefühl, Du regst Dich über etwas auf, was an anderer Stelle passiert ist. Oder hab ich was überlesen?Zitat
Völlig übersehen wird dabei, daß es schlicht nicht möglich ist derart vereinfachende Modelle in die Praxis umzusetzen, und unsere Wahrnehmung sehr fein ist. Zu fein, als daß ich den unvollständigen Simulationen irgendeinen Wert bei der Entscheidung für ein Konstruktionsprinzip zugestehen könnte.
Auch da stimme ich Dir zu. Dennoch kannst Du ja nicht unterschlagen, dass z.B. ein Treiber in einer BR bei der Frequenz X zu mehr Pegel fähig ist als der gleiche Treiber in Gehäusegüte 1,x mit URPS-Entzerrung.... Auch wenn Simulationen nie komplett sind und manches, was durchaus wichtig ist, unterschlagen, so liefern sie doch in gewissem Rahmen Ergebnisse.Zitat
Also nochmal:
eine Simulation, welche das DC- Offset nicht berücksichtigt ist für den Großsignalbetrieb völlig wertlos. (ein PA- Forum ist ein Großsignal- Forum
:wink: )
Stimmt. Natürlich gehts hier um Großsignalverhalten. Und wo bitte ist einwandfrei nachgewiesen, dass jede BR-Box schon innerhalb der xmax(lin) Bereiche extreme DC-Offsets aufweist und jede CB-Box das Probelm grundsätzlich nie hat? Das habe ich bis jetz noch nicht gesehen. ALso nur weil man den Effekt bei manchen Lautsprechen im Extrembereich ausserhalb der linearen Auslenkungsgrenze erkennen kann, heisst das doch nicht, dass er grundsätzlich immer vorhanden ist... Und genau dieser Eindruck wird hier erweckt: "Jede BR-Box hat einen so großen DC-Offset, dass man sie nie ausreitzen kann". In der Konsequenz würde das ja heissen, dass jede BR-Box eines amtlichen Herstellers eigentlich Etikettenschwindel inne hat..... Finde ich gewagt, so was zu behaupten...Zitat
Keine BR ist im Großsignalbetrieb ohne Lowcut zu betreiben, wer allerdings behauptet ein Lowcut mache für CB einen Sinn, den muß ich mit Spott übergießen, und der Erfahrungslosigkeit bezichtigen. Ja, sogar Spaßfeind würde ich ihn nennen. Wenn da Content ist, dann wird der von CB wiedergegeben. Eine bis 0 dBFS ausgesteuerte MUSIK- Aufnahme KANN kein Signal enthalten, das im Infrabereich eine CB vor Hubprobleme stellen würde.
"Spott", "Spassfeind"
Naja...
"Wenn da Content ist, dann wird der von CB wiedergegeben" ??? Ich glaube, Du meinst da was anderes, oder? Oder willst Du jetzt sagen, dass eine CB, die ihren f3-Punkt bei 100 Hz hat, auch die 30Hz im Tiefbass-.Goa mit nennenswertem Pegel wiedergibt? Bestimmt nich, oder? Was meinst Du denn damit genau?Zitat
Baut Boxen, schaut Euch die Hübe an, und fuchtelt nicht mit Computeranalysen herum.
Heieie, komm mal wieder runter. Wer oder was ermächtigt Dich anzunehmen, dass alle Beteiligten hier nur an irgendwelchen Reglern am PC drehen? Bißchen abgehoben, finde ich.Zitat
Übrigens, ein linkwitzentzerrter URPS ist peinlich...
Peinlich? Nette Wortwahl auch hier....
Dann klär mich bitte auf, woher das Prinzip URPS kommt, was Sigfried Linkwitz sich dabei gedacht hat und wie man das "richtig" entzerrt.
http://www.linkwitzlab.com/ kennst Du ja bestimmt.Zitat
@ Martin: eine CB, die kalt den Hub nicht überschreitet tut das auch warm nicht. Wer programmiert eigentlich die Simulationen? Fische? Maulwürfe?
[Sarkasmus]Realitätsferne Informatiker, die in Ihrem Leben alle noch nie eine Box gebaut haben natürlich
Und alle Konstruktuer, die irgendeine Simu einsetzen, sind Scharlatane
[/Sarkasmus] Ok, musste sein, sorry. Versteh mich nich falsch, ich stimme Dir ja voll zu, dass eine reine Lautsprecherkonstruktion am PC keinen Sinn macht und dass viele Faktoren in den meisten Simus nicht berücksichtigt werden. Wenn Du ein bischen in meinen Beiträgen liest, fällt Dir auf, dass das eine oft von mir geäusserte Bemerkung ist. Aber dennoch kann man mit Simus das eine oder andere "Erarbeiten", auch wenn dass dann nicht der Weisheit letzter Schluss ist und Protos aufbauen unumgänglich ist, Nachmessen Pflicht, Wissen über die Theorie mehr als nur "nützlich" und Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist.Zitat
Content bei 0 Hz
naja, etwa 50 dB unter "normal 0" :lol: , warum stellt das Programm die Skalierung nicht gleich in Brüchen dar, würde die Ablesbarkeit nochmal steigern. :grin: :oops:
Bei 0Hz hab ich mit meinem Spezial-TL-Sub schon 200 dB im Freifeld gemessen... okok, schwall
Die Darstellung ist in der Tat Quark, aber wie Du sicher weisst, hat das was mit der FFT-Auflösung zu tun, die im Bassbereich immer schlechter wird.... D.h. nicht, dass da Mist angezeigt wird, sondern dass man eine solche Analyse nur bedingt im Bass nutzen kann. Das liegt im Rechenverfahren begründet, dass da verwendet wird.... Oder warum misst man dann sonst im Bassbereich mit erhöter FFT-Auflösung oder mit reduzierter Samplingfrequenz?Sind wir eigentlich OT? Eigentlich nicht, oder?

So, rutscht gut ins Neue alle zusammen, ich mach mich mal schick und werde mich dem holden Gerstengebräu widmen (später dann eher weinhaltigem Allerlei, is klar...)
Schönen Jahreswechsel!
Sabbelbacke
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Der Klangmüll, der durch die BR-Rohre entsteht, hat vielerlei Ursachen. Pauschal von Verzerrungen zu reden ist eine IMHO unzulässige Vereinfachung, das sollte man schon trennen. Einiges hab ich ja oben schon dazu geschrieben. Vielleicht noch ergänzend:
Die Wahl des Chassis ist nicht unwichtig. Habe ich ein Chassis mit einer sau instabilen, sehr durchlässigen Membran, das an sich schon einen hohen Klirr aufweist (K3 juhuuu), dann kann ich das in einer CB evtl. noch durch starkes Bedämpfen halbwgs in den Griff bekommen (wobei man das Chassis eigentlich gar nicht erst einsetzen sollte), bei einer BR hab ich natürlich ein größeres Problem.Boxnotes kann ein Hilfsmittel sein, um einige Resonanzen im Gehäuse zu ermitteln, hier mal Beispielhaft auf den auch oben simulierten Speaker bezogen:
Wie man sieht, liegen alle Resonanzen über 150 Hz, bei einem Sub also alles nicht der Rede wert. (Port hat hier übrigens eine Fläche von 300qcm, könnte größer sein, aber hier gehts ja nur ums "Prinzip"). Die meisten anderen Resonanzen sind derart, dass man sie mittels geschickter Dämpfung im Gehäuse durchaus wegbekommt, die höchste liegt bei ~650Hz. Wer also im Mittelton noch stark was raushört, hört wahrscheinlich Oberwellen dieser Resonanzen oder anders bedingte Verzerrungen/Resos.
Ein Quervergleich mit Ajhorn, dass die Portreso auch berechnen kann, ergibt dann auch den "Knick" durch das BR, hier liegt er bei ~300Hz
Bei der Gelegenheit kann man auch darauf hinweisen, dass nicht alle Tools die BR-Frequenz exakt gleich berechnen, Korrekturfaktoren und so weiter muss man evtl. "von Hand" da mit reinrechnen. Exakt gleiche Geometrien ergeben also in unterschiedlichen Simus andere Frequenzen. Aber das hatten wir an anderer STelle ja schn oft, dass man da evtl. nicht ums nachmessen drum rum kommt.
Unterm Strich hat man natürlich bei ner BR das Prob, dass sich gewissen Resonanzen nicht vermeiden lassen. Aber gerade diejenigen, die im Gehäuse unterwegs sind, kann man gut in den Griff bekommen (was man bei einer CB ja auch muss), es belibt also die Portreso, die natürlich ein Nachteil sein kann - wie stark der dann ins Gewicht fällt, muss jeder selber entscheiden.... -
Zitat von "Hörnli"
Moin,
@ sabbelbacke:
wo in der Hubsimulation sehe ich das DC- Offset?
NIrgends, hat ja auch keiner behauptet und da gibts ja schon einen ausführlichen Thread dazu (den Du bestimmt kennst, grins). Vieleicht hätte ich den Satz "keinen Anspruch auf Vollständigkeit" noch dazu fügen sollen
Uns würden bestimmt noch ne Menge Sachen einfallen, die man bei der Entwicklung einer solchen Box beachten muss....ZitatZwei Boxen, beide CB, einmal klassisch nach Thiele und Small, dann URPS. Der URPS wird entzerrt, auf den identischen Frequenzgang. Hast Du den Unterschied erlebt? Dann simuliere mir den Unterschied.
Gruß
Aber sicher habe ich den erlebt, hier stehen zwei URPS-Protos fürs Heimkino. URPS wird aber per zweifacher Linkwitz entzerrt und hat dadurch ein sehr gutes Impulsverhalten, weil man dem System quasi elektronisch eine andere Güte verpasst. Nimmt man einfach nur einen EQ oder BAss-Boost, sieht die Sache wieder ganz anders aus. Und gerade wenn man sich mit URPS befasst. wird sehr schnell klar, warum auf einmal Leistungsreserven und riesieg Hübe oder mehr Fläche wichtig werden.
Es ging mir ja nicht darum, die Argumente PRO CB auszuhebeln, sondern zu verhindern, dass hier das Bild entsteht, dass jede BR automatisch schlecht sein muss.Simu? Gern:
Impulsantwort obiger BR-Box (1 Watt)
Impulsantwort Closed Box mit klassischem Bassboost in obiger Box
Gleicher Treiber in Eibbaugüt 1,1 mit URPS Entzerrung (2-fach Linkwitz, 2.nd Order)Die Frequenzgänge aller drei Kandidaten sind ähnlich. URPS hat im Bassbereich um 50 Hz eine Pegelanhebung von +12 dB.... Jetzt kann sich jeder selber ausrechnen, was das an Leistungszuwachs bedeuted....
Nochmal: Wenn man von vorne rein auf Bassfähigkeit verzichtet und ein reines Top bastelt, dass eh mit einem Sub konzipiert wird, bin auch ich ein großer Fan von geschlossenen Konzepten und hörnli hat mit seinen Ausführungen durchaus recht, was die Vorteile der CB angeht. Und ja, sie kann besser klingen als eine BR.
In dem Moment, wo man aber eine Box baut, die auch "ab und zu" mal ein bischen Bass machen soll, treten die Vorteile von CB wieder in den Hintergrund und Pegelfragen im Bass kommen zum Vorschein. Und da ging es mir darum, eine Lanze für BR zu brechen... Wenn mans richtig macht, kann man einiges, was hier als "zwingend" hingestellt wird, umgehen, bzw. so weit abmindern, dass es nur noch gering ins Gewicht fällt. -
Zitat von "FF"
Kannst du ein paar simulierte Kurven eines Chassis hier reinstellen, damit man das mal sieht? Wäre nett - und vor allem interessant. Alle Welt redet vom Notreflex, aber mich würde mal eine Simu dazu interessieren bzw. einfach mehr darüber erfahren.
Here we go:klassischer BR-Sub mit 600 qcm Port bei 600 Watt Input (uiuiui)
Gleiche Box mit Portfläche von 78,5qcm (=10cm Rohr)
Gleicher Speaker im gleichen Gehäuse aber als CB, aktiv entzerrt um gleichen Pegel zu erhalten (bei 1Watt, bei ung. 350 Watt begrenzt der Hub dann den Pegel) -
Bevor sich jetzt hier all zu sehr Vorurteile aufgrund von negativen Einzelbeispielen einnisten:
Eine gut gemachte BR muss nicht zwangsläufig schlecht klingen. Es gibt aber zugegebenermassen zu viele Negativbeispiele. Nicht jeder Treiber, den man in einer Simulation irgendwie in ein BR-Gehäuse zwängen kann, gibt automatisch dann auch ne gute BR.Box.
Die Dinge, die man beachten sollte, sind ja schon teilweise angesprochen worden. Wenn man die dann aber richtig macht, kann eine BR durchaus auch klanglich ok sein. Wenn dem nicht so wäre, würde kein namhafter Hersteller auch nur ein BR-Top anbieten. Hier mal kurz resumiert und kommentiert:- Resonanzen durch Port: Treten generell immer auf, um so mehr, je länger (und damit größer) der Port wird. Unterscheiden muss man aber zwischen den Resonanzen im/durch das Rohr (Oberwellen der Helmholtz) und "akkustikmüll", der im Inneren des Gehäuses umhergeistert. Ersteres kann man durch geschickte Wahl der Lage, der Länge usw. möglichst gering halten und letzteres lässt sich durch eine Massnahme bekämpfen, die man sowieso bei jeder Box braucht (von der aber viele denken, sie gehört nur in den Hifi-Bereich): Dämpfung und Dämmung.
- Dämpfung/Dämmung: Eine Bedämpfung des Luftschalls durch Polyesterwolle oder ähnliche Materialien ist bei CB Boxen üblich (führt hier u.a. zur Verkleinerung des Gehäuses), und wandelt die Energie, die in der Schwingung der Luftmoleküle enthalten ist, in Wärme um... Dämpfung an der Gehäusewand ist oft von Dämmung an der Gehäusewand nur schwer zu trennen, aber auch diese haben beide den Effekt, dass der Schallmüll im inneren des Gehäuses abgeschwächt wird (die Dämmung hilft zurstzäzlich, die Anregung des Gehäuses und damit die Schwingung desselben zu verringern...). Der Schall im Gehäuse ist großteils unerwünscht, da er durch ein zu großes BR-Rohr nach aussen dringen kann und ebenfalls durch die Membran des LS von hinten wieder vorne abgestrahlt wird, das ist bei jedem LS so..... Da Dämpfung und die meisten Dämmunsgmassnahmen Ihren Effekt weniger im Tiefbassbereich haben, kann mei moderatem Einsatz der Schallmüll im Mittenbereich effektiv reduzuiert werden, ohne die Basswiedergabe zu stark zu beeinflussen.
- Einschwingverhalten / Impulsverhalten von BR: Natürlich hat der Helmholtzresonator einen nachteiligen Effekt auf die Präzision der Wiedergabe. Und natürlich ist ein Treiber mit einer schweren Membran und hohem Qts auch irgendwie in einer BR unterzubringen, wo er ne Menge Lärm und Pegel macht - aber sauber ist das natrülich nicht. Nimmt man aber einen passenden Treiber mit relativ niedrigem Qts, niedrigen mechanischen Verlusten (Rms) und einer nicht all zu schweren Membran, klingt das dann sooooo schlecht auch nicht und schwingt auch nicht viel schlechter aus/ein als eine CB, die mit niedriger Gehäusegüte daherkommt um Mehr Bass zu haben und die man dan elektronisch hochkorrigiert (Ausser man hat sauteure FIR-Filter, mit denen man dann schön am Zeitverhalten rumspielen kann).
- Intermodulationsverzerrungen: Möchte man in einer CB gleichen Volumens bei einem BR-tauglichen Treiber den gleichen Pegel wie bei der BR erreichen, kommt man ja ums Boosten nicht herum. Dadurch steigt die Auslenkung natürlich an, das Impulsverhalten wird auch nicht besser (ähnelt dann sogar eine BR). Die stärkere Auslenkung erhöht die Intermodulationsverzerrungen. Jetzt kann man sich streiten, was schlimmer ist - das bischen Schallmüll aus den BR-Rohren (was - wenn richtig gemacht ist nicht soo sehr ins Gewicht fallen solllte) oder die erhöhten IM-Verzerrungen.
-Hubbegrenzung durch "Rückhaltekraft" bei CD. Sicher ist die in bestimmten Bereichen größer als bei BR. ABer zu glauben, ein Treiber, der durch die Luftsteife am Huben gehindert wird, wo ein anderer Treiber im Hub reduziert und durch den BR unterstützt noch Reserven hat und mehr Pegel macht ist imho physikalisch unmöglich. Wird die Membran am "sich bewegen" gehindert (Luft in CB), strahlt sie weniger Schall ab. (Schalldruck bei gegebener Frequenz proportional zu Hub mal Membranfläche). Das man das subjektiv trotzdem als hinreichend und gut empfindet, sei jedem zugestanden. Ein angepasster Hochpass (Subsonic) ist sowieso Pflicht, so dass der evtl. höhere Hub bei einer BR unterhalb der Resonanzfrequenz eh nicht ins GEwicht fallen sollte. Wobei man ja auch nicht ausser Acht lassen darf, dass eine ungefilterte CB trotzdem die Energie zugeführt bekommt und - wenn am Hub durch Luftsteife gehindert - diese Energie ja in Wärme umwandeln muss.Dass eine starke Erwärmung der Schwingspule auch nicht förderlich ist, wissen wir ja auch
Heiei, wieder viel verzapft. Worums mir geht: Man kann bei einer BR ne Menge falsch machen - dann ist sie nix und eine CB kann besser sein. Wenn man aber einiges bedenkt (s.o.) und vieles richig macht, kann da eine sehr gut klingende Box bei rauskommen :grin:
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Yepp, allerdings besteht ein Unterschied, ob man einen Port ein bischen weitet oder ob man ein großes Horn draus macht. Und so weit ich mich erinnere, ist die d&B B2 erstens nicht besonders klein und zweitens ist der Port mit der "Hornkontour" auch derjenige mit der höheren Resofrequenz. Das würde ich dann eher als "Tuningmassnahme" eines Bandpasses sehen denn als ein doppelt ventiliertes Bandpasshorn...
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Nun, klassischer Lehrmeinung nach haben die TSP was damit zu tun, ob ein Chassis gut in CB läuft oder nicht
Aber ja, prinzipiell geht jedes Chassis in eine geschlossene Box.... Die Frage ist nur, was dabei raus kommt 
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Man kann ja nicht einfach ein Gehäuse zeichnen und dann da den Speaker reinsetzen. Die Volumina sind ja vorgegeben (und werden in der Simulation ermittelt). Ansonsten wäre ja jeder Bass kompakt

In dem Moment, wo DU statt eines rechteckigen oder runden POrts mit konstantem Querschnitt ein Horn einsetzt, muss mit zunehmendem Querschnitt auch die Länge vergrößert werden, sonst erhöht sich die Tuningfrequenz. Das Gesamtvolumen steigt damit schnell an. Der Zugewinn an Pegel ist jedoch recht moderat. Hat man also eine BP6 Konstruktion, die "normal" schon mit 150l daherkommt, muss man für ein dB mehr Nutzbass locker mal noch 30-50 Liter oben draufrechnen (die Zahlen sind jetzt nur Beipiele, natürlich hängt das vom verwendeten Treiber, der Abstimmung usw.. ab). Wenn man dann noch bedenkt, dass die ENtwicklung von so was nicht trivial ist und man wahrscheinlich noch mehr Protos verheizt als bei "konventionellen" BPs, dann lohnt es meist nicht.
Wie gesagt, ich hab da mal vor einiger Zeit mit rumgespielt, aber der Aufwand, die erreichten Packmaße und das Ergebnis befriedigten wenig. Bin dann bei einem 12" zweifach ventilierten Bandpass (gesamtzvolumen ung. 110 Liter) gelandet, der wird gerade "durchdacht" und der Prototyp gequält
Ist allerdings ein älterer Treiber (EP12-200), habs eher für mich als "Restverwertung" angedacht, denn als nachbaubares, aktuelles Projekt. Prinzipiell kann man aber natürlich so was auch mit einem aktuellen Treiber andenken. Vom Sound her wie oben beschrieben. Macht ganz gut Druck, klingt aber ein bischen unsauber. Disco geht aber wunderbar damit 
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Erzähl doch mal kurz, was Du schon besitzt und welchen Bass DU mit einer neuen Stufe ansteuern willst. So pauschal kann man schlecht was sagen.
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Genau

Vergiss passive Trennung im PA-Bereich bei 100Hz. Der Aufwand, das passiv zu realisieren ist astronomisch und dann im Endergebniss immer noch wesentlich schlechter als ne aktive Lösung. Für das Geld, das Du da in FW-Bauteile steckst, kannste schon ne kleine Endstufe kaufen....
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Evtl. bekommt man da ne Menge Lärm raus, ja
Die typische Anwendung für zweifach ventilierte Bandpässe ist entwder Infra oder manchmal auch Subs in kleinen Sat/Sub Kombis, die passiv getrennt werden.Das Impulsverhalten dieses Prinzips ist halt sehr schlecht, daher setzt man es ungern ein, wenn Qualität gefragt ist. Bei Konservenmucke, wo druckvolle Bässe aber gern gehört werden, kann so ein BP6 gefallen.
Würde man die Kanäle jetzt anstatt als reinen Kanal als Horn auslegen, verbaucht man ne Menge Volumen. Der Ansatz, den Hornhals klein zu halten geht dann wieder kontra Kompressionsfreiheit.
Rumgespielt habe ich mit solchen Varianten, indem nur ein Kanal als Horn ausgelegt ist (was dann im Prinzip ein Bandpass Horn mit ventilierter Rückkammer ist), da man das mit AjHorn (und inzwischen auch mit hornresp) simulieren kann. Aber bis jetzt nichts überzeugendes bei rausgekommen, daher alle Ideen wieder verworfen. Die klassischen Bandpässe waren in allen Fällen immer günstiger was die Relation PAckmass/Output anging.
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Er will doch unbedingt den DELTA 12LF nehmen :roll: Andere Empfehlungen werden ja in den WInd geschossen...