Beiträge von sabbelbacke
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Zitat von "rof"
Gibt es schon neue Erkenntnisse ?
Bezüglich was genau jetzt? -
Zitat von "DJ-JAJA"
Eben kam das neue Pearl Prosekt zu mir. Ich seh schon, meine nächste Hornbox druck ich mir aus! :grin:Das ist mal ne Innovation!

Ja, das wäre geil
Leider nur....- bischen klein, was man damit so drucken kann (für ein kleines CD Horn an einer 8" Box könnts aber reichen)
- bischen teuer, wenn man ein ganzes 12er Flare drucken will
(das kleine CD Horn nich, aber das kruiegt man auch fertig billiger) -
Zitat von "LechnerTom"
"Versteh ich das jetzt richtig - der vermutete Fehler im Chassis war also letzlich das Anschlagen der Membran am Schutzgitter?"
War kein Fehler im Chassis, nur das Geräusch war gleich. Und da kirege ich gleich nen Anfall wenn ich sowas höre.
Anfall? Wieso? -
Zitat von "LechnerTom"
... Nach längerer Untersuchung habe ich rausgefunden, daß es wahrscheinlich nur das Anschlagen der Sicke gegen das Schutzgitter war (bei 16mm Hub nach vorne).
Versteh ich das jetzt richtig - der vermutete Fehler im Chassis war also letzlich das Anschlagen der Membran am Schutzgitter?Zitat
1. Sind die Speaker 100% in Ordnung, wenn bis ca 3 cm Gesamthub keine Kratzgeräusche / anschlagen o. ä zu hören ist? Weiter kann ich nicht testen wegen Schutzgitter...
Kratzen sollte da eh nie irgendwas, so lange der Speaker nicht defekt ist. Betreibt man einen Speaker weit ausserhalb seines Xmax und das für lange, kann natürlich dann ein Defekt entstehen.... Den Speaker bis zum maximal mechanischen auszureizen stellt definitiv eine Überlastung dar.
15mm Hub plsuminus sind jetzt aber für den großen 18Sound nicht das Problem.Zitat
2. Kann man sagen, daß beim Anschlagen an den Magneten der Speaker immer sofort kaputtgeht - oder sind ein paar Schläge evtl eh noch ok, wenn mans nicht stundenlang macht?
Schwer zu sagen, das kommt drauf an, wie stark es da anschlägt. In jedem Fall bist Du dann aber weit über dem,. was Du dem Speaker als Dauerprogramm zumuten solltest.Es scheint ein wenig, als ob Du von Deinen Chassis einfach zu viel erwartest. Kauf einfach noch ein paar dazu, wenns so nicht reicht.
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Moin,
Du hast Recht, wir sind da eigentlich Recht nahe beieinander. Auch ich sehe viel Marketing Blubb und dadurch die "Kundenverarsche", dass heute alles 32742384% Besser sein muss als "damals". Das ist natürlich Käse und Dein Beispiel mit den veränderten Messmethoden ist genau dasjenige, dass ich an anderer Stelle auch gern anführe - viele alte Chassis sind ja in der Tat heute noch erhältlich und fast identisch zu "damals", werden aber heute mit Phantasiezahlen in den Himmel gelobt.
Da muss man also sicher viel abziehen vom Wunschdenken, dass einem die Marketingabteilungen mitgeben

Dennoch gibt es aber natürlich dem ungeachtet Entwicklungen im Speakerbereich, die belastbarere Speaker hervorbringen als noch vor 30 Jahren. Zu Zeiten eines EVM 15-L konnte man diesen mit 400 Watt Amps töten (rein durch Überlast), einen 15ND930 mit ähnlicher Sens kann ich mit rund dem doppelten Quälen, ohne dass er sofort durchbrennt. Im Detail hat sich ja schon ein bisschen was getan. Es sind viele kleine Sachen, in Summe macht das aber schon was aus.
Die wirklichen Revolutionen sehe ich aber auch nur bedingt. Es sind dann mehr die Prozessinnovationen im Detail, die unterm Strich was bringen - z.B. kann in einer vollautomatisierten Fertigungsstrasse mit Robotern die Montage an einem Hochtontreiber so genau erfolgen, dass bei den 0.5mm Hub, die so ein Ding macht, die 20% Fertigungstoleranz von "damals" dem aktuellen Treiber schon einen Vorteil verschafft. Da wird dann mit einem Laser der Abstand der Schwingspule zum Luftspalt ausgemessen und für jeden einzelnen Treiber ein AUsgleichsringchen mitgeliefert, dass den Bruchteil eines 80g Papiers dick ist. Das ist Präzision, die früher nicht möglich war. Dem gegenüber stehen aber natürlich die ganzen CHassis, die so vor 20 Jahren schon aussahen (und auch gut klangen).
So lange sich die alten Sachen noch weiterverkaufen lassen, macht man es - aber es besteht schon auch Konkurrenz und der Drang zum "immer besser" - ein aktuelles Top Class Chassis der Premiumhersteller, dass sich mit 1,5kW betriebssicher über lange Zeit betreiben lässt, gabs in der Form vor 40 Jahren wirklich noch nicht.
Schön ablesen kann man das bei Fane, die "alte" Designs wie die Coloussus heute noch bauen und im großen und Ganzen beibehalten haben - dennoch findet man aktuelle Designs im Katalog.
Die Gefahr heute Murks zusammenzubasteln und den für ganz dolle zu halten entsteht ja dadurch, dass wie in vielen anderen Bereichen auch die benötigten Werkzeuge heute dem Privatmann zur Verfügung stehen - früher war ein MLSSA Messsystem das Mass aller Dinge und durchaus mit den Anschaffungskosten eines gebrauchten Kleinwagens vergleichbar. Oder ein analoger Sinuspegelmesser mit Papier von Brüll&Kähr.... unerschwinglich für den Privatmann. Heute kann jeder mit seinem 200 Euro PC und ein bischen Kleinkrims drum rum irgendwas messen und simulieren und oft denkt man: Wenns auf dem Bildschirm nur geil aussieht, muss es ja auch geil klingen, schliesslich hab ichs ja mit 64 Bit Genauigkeit auf 0,002Hz genau simuliert und gemessen... AUf der anderen Seite stehen dann diejenige, die sich wirklich einarbeiten und auf einmal als Hobby eine Entwicklung hinlegen, die früher drei Ingenieure bei Focal wochenlang beschäftigt hat..
oh well
Nice talking..Wir haben übrigens eine ganz ähnliche Kombi mit einem großen Evoice Horn und dem alten Treiber dazu hier am Start, evtl. sogar genau die gleiche - spült beileibe nicht schlect. Drunter hängt ein langes Horn und ein 12er.... Getrennt wird in unserem Fall aktiv, eine passivweiche wäre aber auch verfügbar.
Das "obenrum" auszugleichen haben wir hier so gelöst, dass wir einfach einen kleinen Superhochton Schlitzstrahler in die Mitte vim Hochtonhorn montiert haben und den mit einer 6dB Weiche ab rund 10kHz angekoppelt haben - siehe oben... Der wurde immer mal gewechselt, so Resteverwertung.... Aktuell hängt z.B. ein billiger HT-95PA drin
Spielt prima. Eine Hochtonanhebung per EQ ging aber auch für viele ANwendungsfälle...."Untenrum" hat diese Kombi das Problem, dass der 12er im Horn nicht so weit runter kommt. Ideal wäre da etwas, was heute gern als Kickfiller bezeichnet wird - ein sauber bis 400 Hz hochlaufendes Horn, dass bis rund 100 Hz runterkommt, ab da übernimmt dann ein Sub. In Summe wird das dann 5 Wege

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Zitat von "DJ-JAJA"
... Früher war das total normal, mit ner Tabelle und Näherungsrechungen (von Hand) die Weiche auszurechnen.... Wenn die Komponenten zueinander gepasst haben, dann war das recht betriebssicher.
Da sprichst Du den entsscheidenden Punkt an... Man neigt gern dazu beim Blick in die Vergangenheit nur das "gute" noch warzunehmen - natürlich bleiben einem dann die Konstrukte im Kopf, die auch heute noch prima spielen. Und natürlich ging das alles auch ohne Rechner, Simusoft usw.... Nur hat sich der Entwickler damals natürlich schon Gedanken darüber machen müssen, wie was wo warum usw... und damit brauchte er Fachkenntniss. Irgendwas zusammeklatschen und dann ohne die Grundlagen irgend eine Tabelle zur Hand nehmen hat früher auch nicht funktioniert - und genau draum geht es: Man braucht die Fachkenntnis, um die Komponenten so auszuwählen, dass sie dann "einfach" zusammenpassen - oder man wählt Konstruket, die "einfach" sind - einen guten Breitbänder mit einem Hochton zu kombinieren ist einfach, weil der Breitbänder den wichtigen bertragungsbereich "einfach so" abdeckt, ohne dass man groß was falsch machen kann - der Hochton oben drüber ist dann mit Centbauteilen dranstöpselbar..Zitat
Allerdings kam da auch nicht einer mit nem Amp mit 2 KW pro Kanal um die Ecke.
Naja, dafür halten heutige Speaker auch ganz andere Belastungen aus und auch früher wurden Speaker überlastet und gegrillt.Zitat
Waren die Boxen vielleicht murks, aber aus der Erinnerung klangen sie wunderbar?
Nein! Ich habe nach wie vor noch so ein Erstlingswerk hier im Verein am rennen.
Weiche war eine gemoddete 3 Wege Visatonweiche. Die Kiste klingt heute noch immer sehr sauber.
gemoddet... Aha.. Also eben nicht "einfach aus dem Regal gezogen und irgendwas zusammengeklatscht".... Genau draum gehts doch
Und nur weil man ein altes Produkt hat, das heuet noch gut klingt, heisst das ja nicht, dass man daraus ableiten kann, dass fertigweichen und irgendwas zusammenstöpseln per se gut funktioniert... Wir reden da irgendwie ein bischen aneinander vorbei
Zitat
Woran also liegts dann, dass heute so was irgendwie nicht mehr zu gehen scheint?
Das sagt doch kein Mensch. Natürlich kannst Du auch heute ohne PC, Messmikro und so weiter eine Bx entwickeln - aber auch hier musst Du die ensprechende Fachkenntnis mitbringen. Lies doch mal alte Papers von JBL, Evoice, Altec, usw.. durch... Man ist erstaunt, wie viel Grundlagen und Physik schon vor 40 Jahren (und früher) bei den Firmen am Start war - da hat kein Mensch einfach irgend welche Speaker genommen, eine Tabelle zur Hand und dann wars super.... Oder frag mal Ralf Limmer, ob er seine Hörner der Anfangszeit nur aus künstlerischen Aspekten heraus designed hat
Zitat
Ich behaupte mal, weil man weiß dass es besser geht, hört man das oft auch.
Ja sicher, die Psychologie spielt da eine sehr große Rolle.Zitat
Ich geb mal nen Beispiel. Wir haben für ne Klassiktechnopartie so ein echtes Retrosystem am start gehabt.
Nix Linearray nix Digicontroller, nix 15 KW aus einer Schukosteckdose.
Sondern 4 doppel 15er W Bins und entsprechende Horntops pro Seite. Geampt mit 2 Eisenschweinen pro Seite. Und zwei kleineren Amps für die Topteile.Im Anschluss war helle Diskussion, was das für ein brutales Soundsystem sei und ob das so was sei, wie auf der Nature One oder so.
Glaub ich sofort. Erstens kann das alte System ja wirklich gut klingen. Zweitens hat keiner einen Vergleich direkt vor Ort gehabt,. Drittens keiner der Gäste wahrscheinlich wirklich Ahnung und geschulte Vergleichshöre, usw.... Und viele neue Produkte klingen auch schlechter als manches alte und subjektiv kann einem auch ein altes, verzerrendes Ding besser gefallen als die klinisch rein klingende MOnitorbox mit dem aaaalglatten Frequenzgang...Aaaaaber. Was hat das damit zu tun, ob man Grundlagen haben sollte um eine Box/Weiche zu entwickeln?
Ok, das schweift aber alles irgendwie ab, inzwischen hat sich ja das Anliegen entspannt, es scheint ja doch einfacher als anfänglich vermutet.
Zu, Thema.
Deine 2 Doppel 15er in BR könnten etwas schwach auf der Brust sein für die Horntops. Ich kenne das 12er Horn jetzt nicht, mach doch da mal ein Foto oder eine Skizze oder miss es aus - vermutlich wird das aber nicht soo weit runter komemn, so dass man die 15er unten drunter noch mitlaufen lassen muss. Ein Doppel15er in BR hats aber gegen horngeladenen EVM 12 echt schwer
Wir haben unter "so was" dann 4 15" "Särge" unter einem Dop (WBin-Artige riesen Hörner von Evoice, verdammt, wie heissen sie noch gleich... ALzheimer...). Das rockt dann richtig. -
Ah ok, so langsam...
Den MiiteltonTreiber mit einem Hochton ergänzen kannst Du natürlich schon mal probieren - da kann eine einfache 6dB Weiche breitbandig funktionieren, wenn Du einfach eine Zitronenpresse, Schlitzstrahler, usw. ab 10kHz oben ankoppelst mit einem Kondensator und das Mitteltonhorn einfach mit einer kleinen Spule auslaufen lässt (oder auch nicht, wenns eh stark abfällt). So was lässt sich experimentel günstig machen, weil der Materialaufwand gering ist und "da oben" es nicht soooo wichtig ist. Kauf Dir 5 Werte an einfachen MKP Kondensatoren..
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Alloha,
für ein Projekt mit viiielen kleinen Neblern (über Kopf in einem Kreis solls von allen Seiten...) such ich kleine, einfache Nebler, allerdings mit DMX. Für fast geschenkt gibt es ja diese "mit Kabelfernbedienungsdinger".... Aber mit DMX habe ich bis jetzt nur
Stairville AF-40
gefunden.
Was gibts da noch? Erfahrungen? (Ich erwaret an sich billiges zeugs, ich hab auch so ein paar mini Eurolite / B&K usw.. Dinger - Kinderzimmerniveau...)
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Du kannst direkt hier fragen:
http://forum.qscaudio.com/forum/viewforum.php?f=22&sid=630ab403c650f748bb9bb261275813f2
Oder eine Mail direkt an einen der Vertriebe, die reagieren da recht fix.Alternativ: Ausmessen? Abmessungen und Voltzahl... sollte ein normaler DC Lüfter sein ohne Sensor, oder? Sind drei Kabel dran?
Bei QSC gibts sonst auch die Schematics rum runterladen, nur für die alte MX finde ich sie gerade nicht....
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Die Speaker hast Du nicht zufällig in Alsfeld abgeholt ?

Was für ein Mitteltonhorn ist denn am 12L dran`?
Ob 12L oder 12S: Stell mal das Chassis mit dem Magnet auf den Tisch und miss die Höhe bis Korboberkante.
Deine Idee ist also, den Kompressionstreiber gegegn einen Coaxial (BMS, etc) zu tauschen, damit da mehr geht, richtig?
Und was kommt dann unter das Mitteltonhorn mit dem EVM12? Hast Du da schon was?
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Beispiel:
Du baust irgendwie irgendwas zusammen, was sogar messtechnisch mit einem LIVE-RTA glatt aussieht... Würde man aber die Einzelzweige messen, würde man sehen, dass der Bass einer zweiwegeBox bis beispielhaft 4kHz hoch läuft, der Hochton bis 1kHz runter und im Überlappungsbereich sich lustig wilde Addition und Subtraktion einstellt, die im Raum über alles in Summe auf einmal "linear" aussieht. Natürlich arbeitet aber keiner der Treiber optimal in seinem Bereich, die Addition der einzelnen Zweige ist auch ungünstig, von Abstrahlung und Co wollen wir gar nicht erst anfangen.
An diesem "Un-Umstand" kannst Du mit dem EQ jetzt nichts einwirken - die Trennfrequenzen in der Box bleiben ja trotzdem gleich...Beispiel 2:
Du trennst nach Lehrbuch einen TMT oben ab - wie Jobsti oben schön illustriert, funkt Dir aber die Impedanz des Chassis im Gehäuse und die nicht ideale Übertragungskurve des Chassis dazwischen. Die akustische Trennfrequenz liegt adnn weit ausserhalb der theoretisch berechneten, elektrischen, die DU annimmst zu haben. Der Pegel passt auch nicht... Das selbe Spiel passiert jetzt von oben runter beim Hochton.....Man könnte da viele Beispiele kreieren...
Kurz: Wenn der Übergang zwischen den Chassis passiv gestaltet ist und an sich sauber, stetig, phasenoptimiert, etc.... DANN kann man einen evtl. nicht ganz geraden Frequenzgang aktiv noch gerade biegen - NeXO macht das z.B. so...
Ich schreibe in so Fällen immer so was ähnliches wie:
Freuqnezweichenentwicklung ist eine kleine Kunst und man braucht Übung, Übung, Übung... Und Zeit, Zeit, Zeit , Geld, Geld, Geld... Material.... etc.... Wer sich als erstlingswerk dran macht mit ein paar Euro und ein / zwei Tagen Zeit etwas zu bauen mit dem Anspruch, da was ganz dolles zu bekommen, wird zwnagsläufig scheitern. In so Fällen ist extrern entwickeln lassen oder eine weitere Endstufe udn Controller kaufen und aktiv lösen (und auch dann braucht man viel Zeit) der weit bessere / wirtschaftlicere Weg...
Passive Frequenzweichen anzugehen lohnt sich nur, wenn man sich hier in ein neues Hobby einarbeiten will und sich darüber im klaren ist, dass man erst mal Monate und viel Geld investieren muss, und dann vielleicht die 20. Box halbwegs was wird.....
Natürlich kenne ich ein paar Youngsters, die auch irgendwie irgendwas zusammenlöten und da bombe Stolz drauf sind - das ist auch legitim und die sollen mal machen - man sollte aber dann eben nicht in einem Fachforum im Kreise von ernsthafetn Entwicklern erwarten, dass irgendwer dass dann als "richtige Entwicklung" betitelt.
Dass es nach wie vor fertige Passivweichen zu kaufen gibt liegt simpel daran: Sie werden gekauft.... Und in Fällen, wo es eh nur um die Grillhüttenparty geht, kein Budget, keien Zeit, eh alles egal.. tun sie auch irgendwie irgend einen Dienst... Mehr aber auch nicht.
Wenn Dich das wirklich interessiert und Du Dich da reinfuchsen willst, kauf Dir ein Grundlagenbuch....
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Zitat von "secluded
schdümmd
Wieso, das ist doch super wichtig, dass die Membran dunkel ist und nicht grau. -
Eben.... Die Triftigkeit, lackieren zu müssen ist ja nun wirklich nicht besonders hoch - wie Jobsti schon schreibt - frontschaum netter machen wäre sicher eine sinnige Lösung. Und wenn man unbedingt doch andersfarbige Treiber haben will - würde ich eben nicht an schönen alten JBLs rumspielen. Würde. Ich.... ICH...
Muss er selber wissen - aber wehe hinterher siehts dann Mist aus oder er kriegt sich gebraucht nicht mehr los (siehe Jobstis Post) oder es klingt dann doch anders ("wie, nicht die ganze Dose dreilagig draaufsprühen"? )... Dann ist das Gejammer groß ob der schönen wertvollen Chassis. -
Huch... jetzt seh ichs... Hm, ne, seh ich irgendwie keinen Sinn - evtl. einfach ein Tippfehler?
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ALso wenn +1 vom Speakon auf plus (rot) vom Speaker geht, ist das korrekt.
Vom zweiten Speakon Anschluss geht dann ein Kabel von +1 auf den +1 vom ersten Speakon (analog dann auch 1- von Speakon 1 auf 1- Spekon 2). Das ist mit "Parallel geschaltet" gemeint.
Bau Dir doch aus einem Speakonstecker und einer 9Volt Batterie einen Prüfadapter. 9V + an 1+; 9V - an 1-.... Steckt man den ein, muss bei einem Direktstrahler (also eine BR oder geschlossene Box) die Membran nach aussen wandern. Dann stimmts.
Wenn Du schon dabei bist, evtl. eine Anregung:
Man kann die Subs auch auf 2+ und 2- anschließen und 1+ und 1- einfach durchverbinden innen - dann kann man ein Sub/Sat Aktivsetup mit einem 4 poligen Kabel ansteuern und einfach "durchschleifen". Geschmackssache (und man braucht evtl. eben neue Kabel, will man ja nich immer..)
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Zitat von "jason parker"
Ich wäre dann dafür das "Audiowerk" und "Sabbelbacke" sich auf eine optimale Lösung einigen.

Wieso, ist doch Dein Problem
Du musst Dich schon selber entscheiden, ob Du die schönen alten JBL verbastelst oder nicht
Die einen sagen: Klatsch einfach Farbe drauf, klappt schon. Ich sage: Wird nicht schön, verhuntzt die schönen Treiber - ich würds nicht machen. Jetzt bist Du dran
Zitat
ach und sabbelbacke: wenn du mir beibringst wie man gebrauchte PAs die man neu gekauft hat "gewinnbringend" verkauft komm ich gerne 3 Jahre in Lehre!
Wenn Du nebenbei noch einen Einzelhandelskaufmann und VA-Fachkraft (von mir aus auch Veranstaltungskaufmann mit 3 Jahre Praxis am Job) machst und mir vertraglich zusicherst nach Beendigen der Ausbildung hier zu bleiben, verrate ich Dir gern wie gewinnbringender Gebrauchtwarenhandel funktioniert
Aber im Ernst - Du schreibst das, weil ich "verkauf sie gewinnbringend" geschrieben habe? Nun, alte JBL Treiber sind zuweilen gebraucht noch richtig viel Geld wert - wenn sie technisch topfit sind. Aber das hatte ich ja eigentlich schon gesagt..
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Long stroy short:
Rein auf das Prinzip bezogen ist die THAM12 schon eine TH - aber wie gesagt - rein aus Prinzip ist auch irgend eine geschlossene Box mit einem Loch eine BR..... Ob jedoch die Auslegung der Parameter dann den Vorteil des jeweiligen Konstruktionsprinzipes auch optimieren und damit zu einem ausgereiften Konstrukt werden, steht auf einem anderen Blatt . es gibt auch genug Hörner, die eigentlich verkappte TLs sind

Die Expansionsrate der THAm12 ist relativ gering - das sieht vom Prinzip schoon so aus, wie eine TH, aber die Wirkungsgradsteigerung in Bezug aufs Packmass ist relativ gering. Wie Jobsti auch schon anmerkte, ist die Simu 1Pi anstatt 2Pi, die geposteten Simus scheinen wohl aber dann doch 2Pi zu sein..
Dazu kommt, dass die Simudaten nicht ganz passen können, zum einen ist CON angegeben (was aber bei geringer Expansion vernachlässigbar ist), zum anderen sind die Querschnitte etwas zu optimistisch dadrin, der Honrverlauf insgesamt auch recht kurz. Alles in allem führt das zu einem in der Realität weit geringerem Pegel als dort simuliert und auch zu relativ wenig Tiefgang - wenn man keinen braucht, solls ja ok sein, bei rund 50 Hz ist da aber dann doch schluss, die ak. Impedanz liegt laut Simu da auch im Maximum.
Man könnte jetzt also sagen: Das Grundprinzip ist schon einem Tapped Horn nach.
ABER
Die Kiste ist 50x55x35 cm groß, macht knapp 100 Liter brutto. Jetzt stecke man den gleichen Treiber zwei Mal in eine gleich große BR (ausgehend von nicht optimalen Simudaten der THAM12, da kann man was abziehen):Max Pegel ist die Doppel BR also überlegen (zumal man ja bei der THAM Simu noch was abziehen muss, siehe auch Jobstis Messung dazu) - bezogen auf das Packmass hat man also mit der Box keinen Vorteil, Maxpegel mässig.
Jetzt klingt eine TH natürlich anders - das kann subjektiv ein Vorteil sein - die Kompression verhält sich anders (theoretisch besser bei TH contra zwei Treiber mit weniger Belastung in der Doppel BR...)... Ich will also nicht sagen, dass einem subjektiv die THAM12 dennoch gut gefällt, aber wenn ich schaue:
Wie viel Box (Volumen) bringt mir wieviel Pegel und wie viel Tiefgang - dann ist diese TH (THAM12) nicht besonders optimal... Belastung auf 1 Watt ist z.B. auch der Hub auf Nutzbassebene bei dieser TH doppelt so hoch wie bei einer Doppelt BR gleicher Größe...
Natürlich hat man Vorteile, wenn man es aus dem Winkel betrachtet: Tiefgang sekundär, man will nur einen Treiber reinsetzen und Holz und Arbeitszeit gibts billig bis Umsonst.... Dann hat man mit diesem einen Treiber natürlich mehr Pegel als in einer beliebigen Direktstrahlerbox.
Mit gutem Willen kann man die THAM12 schon als TH bezeichnen, siehe erster Absatz. Und klanglich kann es einem ja gut gefallen, dann hat das Ding seine Daseinsberechtigung, klar.
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Zitat von "sound&phon"
Ob man das jetzt als Hybrid bezeichnen will oder wie auch immer ist mir sowas von egal, dieses Prinzip SCHEINT zu funktionieren.....
Du musst ein bischen differenzierter lesen, was andere schreiben
Kein Mensch sagt, dass das nicht klingt oder funktioniert, was Du da gebaut hast - es wird nur gerschrieben, dass eine THAM12 keine lehrbuchmässige TH Konstruktion ist und dass die Vorteile eines TH nicht automatisch bei jedem Konstrukt wie Deinem zu Tage treten - das ist aber eine Erkenntniss, die sich auf jeden Typ Speaker bezieht - nur weil man ein Loch in eine Box macht, ist nicht sofort alles eine gut konstruierte Bassreflexbox...Ich will also nur dazu beitragen, dass man nicht über Tapped Horn diskutiert, wenn man keines vorliegen hat (THAM12 meine ich).
Dass Dir Deine Box gefällt, will doch keiner anzweifeln. Gut gemacht

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Zitat von "Jobsti84"
Mich interessiert jetzt von beidem im Vergleich:
- Impulsantwort oder Step
- Ausschwingverhalten (Periodenbasierend)
- Gruppenlaufzeit
- Impedanz wär auchma interessant. (Drückt das Tapped die massiv runter (unwahrscheinlich), könnte das den Höheren 1W/1m Pegel erklären, maximal wäre dann aber identisch)
Die Impedanz kann natürlich nicht tiefer werden, wenn dann nur höher. Im Hochlastbetrieb schlägt der akustische Widerstand auch durch, da sieht man dann durchaus eine Erhöhunng, in Kleinsignalbetrieb merkt man da nix. Im Impschrieb sollten mehrere Peaks auftreten (also mehr als die zwei bei BR, nach oben hin abnehmend in Amplitude) - aber all das erfordert eine korrekte Bassmessung, wie Du schon anmerkst.Zitat
Rein mit dem Frequenzverlauf kann man so garnet viel anfangen,
zumal hier auch jetzt keiner weiß wie hier gemessen wurde
Genau. Auch mit den restlichen Sachen, die DU oben anfragst, lässt sich kein abschliessendes Bild erreichen von "wie klingt das" - nur ist es eben das einzige, was sich über ein Forum vermitteln lässt
Zitat
Das merkwürdige daran finde ich auch, dass sich beides fast identisch verhält, obwohl grundverschiedene Konstrukte.
Ganz einfach. Was war in beiden Fällen gleich? Nicht der Lautsprecher, sondern das Messequipment und die Umgebung... Ergo....
Zitat
Im Bassbereich frage ich gerne nach, da findet man oft wenig Aussagekräftiges, denn mit tiefen Frequenzen tun sich oft leider viele schwer und erkennen Fehler und Probleme nicht,
was ich dir keinesfalls unterstellen will, doch paar Infos wären schon aufschlussreich.PS:
Wie sind die allgemeinen Erfahrungen mit GPM auf einer Wiese bei euch so?
Meine sind da weniger gut, deswegen nurnoch 30cm starker Beton als Untergrund
Das Problem bei der Messung an einem Horn ist ja auch noch, dass man je nach Messposition nah am Speaker da nur Murks misst (wenn man z.B. genau in einem Druckminimum misst) - man muss eigentlich mal richtig weit weg - da haben aber wenige die Möglichkeit, weil man dann auch aufdrehen muss, damit man nicht die Wiesenblätter misst.... und im Bass spielen noch sooo viele andere Sachen mit, z.B. ist das Kompressionsverhalten im Dauerbetrieb bei BR und TH komplett anders, die Raumanregung, usw.... das lässt sich durch die üblichen Messungen nur halbgar abbilden.
Alles, was ich über TH schreibe, trifft aber auch mehr nur auf richtige TH Konstrukte zu - so "irgendwie ein Hornverlauf mit nem Treiber dran" Dinger wie die THAM sind da eigentlich mehr Hybrid-irgendwas denn richtige Tapped Hörner - die THAM12 z.B. ist sehr leise und hat wenig Tiefgang - dafür, dass es dann doch so klein auch nicht ist -das ist aber zu klein gemhact, um die Vorteile eines TH wirklich auszuspielen.Groundplane auf der Wiese? Geht nicht gut, man braucht die Schallharte Oberfläche, eine Wiese ist nicht hart genug. Beton, Asphalt...