1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. sabbelbacke

Beiträge von sabbelbacke

  • Subwoofer mit Delta 12lf ausführungsvarianten

    • sabbelbacke
    • 12. Dezember 2006 um 21:14

    So, mal zum Überblick:

    2 x Delta 12LF parallel direkt aufeinander als Compound in BR (hifi-mässige Abstimmung)
    80 Liter, 40 Hz Tuning

    2 x Delta 12LF parallel direkt aufeinander als Compound in BR (kompakter, eher PA, höher getuned, Großsignalverhalten berücksichtigt)
    60 Liter, 55 Hz Tuning, 400er qcm Port

    2 x Delta 12LF parallel direkt aufeinander als Compound in BP, einfach ventiliert (sehr kompakt, PA Abstimmung, Großsignalverhalten berücksichtigt)
    20 Liter, 15 Liter 75 Hz Tuning, 200er qcm Port (das Problem ist das sehr kleine ventilierte Gehäuse, da wird der Port viel zu lang)

    Alle konstrukte sind xmax-lin stark limitiert und obwohl der BP1 sehr kompakt ausfallen würde, muss man die Portfläche so klein machen, damit er in das Gehäuse passt, dass wahrscheinlich nix raus kommt.. Also bis jetzt springt mich nix an, was so richtig gut wäre (sind aber auch alles Schnellschüsse.....)

    Bandpass doppelt ventiliert dauert ein bischen, da verhält es sich so ungünstig mit Compound.....

  • Subwoofer mit Delta 12lf ausführungsvarianten

    • sabbelbacke
    • 12. Dezember 2006 um 20:55
    Zitat von "tthorsten"

    Also zur motivation.

    Ich hätte gerne mal konkrete Überlgeungen und Planungen zu den angesprochenen Varianten von andern leuten gesehen.


    Ich versteh immer noch nich genau, warum Du das willst. Du gibst eine Gehäusegröße vor, in der der DELTA 12LF schon solo gut läuft und wirfst dann fast alle mglichen Varianten eines geschlossen/ventilierten Gehäuses in den Raum. Dann erwartest Du, dass sich jemand stundenlang hinsetzt um die Konzepte durchzudenken/simulieren (Bei Bandpässen echt Arbeit). Hm.....

    Zitat


    Mir kommt es nämlich so vor dass sich nur die allerwenigsten hier wirklich ernsthaft gedanken machen.
    was konstruktion und nutzen der selben macht.
    sondern nur im Nebel gestochert wird.


    Na gut :) Weil Du es bist.... Dann setz ich mich mal an nen zweifach ventilierten Bandpass...

    Zitat


    dann zum Push pull viele verbinden das ja mit dem vorurteil 3dB zu verlieren ich sehe das eher so mann gewinnt 3dB bei einem halb so grossen gehäuse.


    Jein... Du erhältst einen Speaker, der bei halbierter Impedanz 3dB weniger kann als zwei einzelne Speaker, die man parallel schaltet. Wenn Du jetzt nur pro Box rechnest und dann einen einzelnen Delta mit zwei in Push-Pull vergleichst, dann geht Deine Rechnung auf, aber dann hast Du ja auch doppelten Materialeinsatz gebracht.

    Zitat


    Oder man hat mehr tiefgang bei gleichbleibendem gehäuse.


    Nope. Wenn die Abstimmung die gleiche sein soll, bleibt beim Tiefgang alles gleich, lediglich das benötigte Volumen halbiert sich (bei perfekt isobarischer Anordnung, da das Luftvolumen aber in der Praxis sehr groß werden kann, ist es nie perfekt, die Luftmasse addiert sich noch zur Membranmasse)

    Zitat


    die Membran wird nahezu ideal steif da die luft ja zwischen den chassis wie eine arte feder wirkt.


    Ne, die Luft wirkt nicht wie eine Feder, ausser man macht das Volumen extrem groß, was unsinnig ist. Die Chassis werden quasi starr aneinander gekoppelt. Die "virtuelle Steife" der Membran erhöht sich aber in der Tat, da hast Du recht. Das hat aber mehr damit zu tun, dass die nicht-linearen Komponenten der beiden Chassis sich gegenseitig auslöschen, man also den Klirrfaktor extrem reduzieren kann. Das würde bei einer sehr stabilen (nicht zwangsläufig steifen) Membran auch passieren, daher ist es teilweise richtig. Hinzu kommt, dass sich BL quasi verdoppelt, man also einen neuen "virtuellen" Treiber mit sehr starkem Antrieb hat, der bei doppeltem Membrangewicht und gleicher Membranfläche und halbiertem VAS dann in ein kleineres Gehäuse kann.

    Zitat


    die belastbarkeit verdoppelt sich da zwei Schwingspulen am start sind.
    also eigentlich nur vorteile.


    Hm.. Kommt drauf an wie Du das siehst. Elekrisch gesehen stimmt das nur, wenn Du in Reihe schaltest, dann hast Du aber Pegelverlust, der sich gewaschen hat. Parallel siehts dann schon anders aus und wenn Du dann die Membranauslenkung, Impedanz und Pegel mit einrechnest, ist das Verhältnis nicht mehr so attraktiv.

    Zitat


    Das ist doch viel mehr wert als die 3dB angeblichen verlust.


    Sagen wir mal so:
    Mit doppeltem Materialaufwand kannst Du einen Speaker bauen, der kompakter ist und trotzdem gleich aufspielt, dabei evtl. präziser ist und auf jeden Fall nicht weniger Belastbar als ein einzelnes Chassis. Die wirtschaftliche Rechnung geht daher immer nach hinten los, aus praktischen Gründen oder der Klangqualität wegen kann man das aber mal erwägen (wird im Hifi-Bereich ja öfters gemacht, aber im PA Bereich aus angesprochenen Gründen eben so gut wie nie).

    Zitat


    nur kann man in der grösse mit sicherheit auch einen einfach , zweifach oder gar dreifach ventilierte bassbox designen.


    einfach und zweifach sind relativ einfach machbar, dreifach ist echt Gefrikel.
    Übrigens würde ich bei sehr kompakten Subs eher zu einem einzelnen Schweremembran-Treiber raten, z.B. ein LAB12, ein BMS12S330L oder wenns günstig sein soll auch nen Mivoc AW124 oder so was.
    Aber gut, Du wolltest gerne den DELTA 12LF nehmen... Dann schmeiss ich mal die Gehrinwindungen an.

  • PS-Bass verheiratet mit Kappa Pro 15 LF 2!

    • sabbelbacke
    • 12. Dezember 2006 um 16:58
    Zitat von "Peerless"


    ein bass array hat einen definierteren abstrahlbereich als ein einzelnes chassis, das bringt schon mal was dem undefinierten raumwummern entgegen(bei nem 4er array nur bedingt interessant).


    Stimmt theoretisch. Bei zwei Bässen ist der Effekt aber nahezu vernachlässigbar (seitlich ungefähr 3-5dB weniger), von wirklicher Richtwirkung kann man da nicht sprechen.

    Zitat

    bei einem bassarray sinkt die mechanische belastung des einzelnen chassis, bringt also nochmal was zu punkt 1.


    Genau andersrum, da sich der akustische Widerstand erhöht. Deswegen reissen bei großen Arrays auch zuweilen mal die Membrane von "billigen" Treibern, obwohl sie weit unter xmax-mech arbeiten.

    Zitat


    Anschaffungskosten sind in beiden fällen etwa gleich hoch, allerdings sind die kappas halt nicht besonders transportfreudig.


    Ich denke, das ist der entscheidende Punkt. Mit mehreren günstigen Bässen kann man sicher ähnlichen Output erreichen wie mit wenigen teuren, da stimme ich Dir voll zu. Aber die Frage ist halt, ob man das transportieren kann und wie genau dann dieses Preis/Output Verhältnis aussieht, denn....

    Von Pauschalformeln wie 2xARLS=1xOberton halte ich nix. Das stimmt im zweifel eh nicht, häügt stark vom verwendeten Setup, der Belastung, dem Aufbau usw.. ab. Solche Aussagen führen aber dazu, dass Anfänger so etwas in Ihre Kalkulation mit einbeziehen und sich dann hinterher wundern, warum es nicht so ist, wie sie erwartet haben. Denn im Zweifel ist dann das konkrete Verhältnis der verglichenen Systeme nur 1,3 x billig = 1 x teuer oder eben ins andere Extrem: 3 x billig = 1 x teuer. Lieber sind mir da konkrete Angaben über max SPL bei Watt X, Verzerrungsmessungen, Abstrahlung, f3, usw... Alles andere ist zu pauschal und führt zu irreführenden Faustformeln, die dann doch nicht stimmen.

  • PS-Bass verheiratet mit Kappa Pro 15 LF 2!

    • sabbelbacke
    • 12. Dezember 2006 um 01:28

    Ja, das kann theoretisch passieren, da der Pegel im oberen Bass ansteigt, so um die 70-90 Hz wirds dann ein/zwei dB lauter. Da durch die Schwingspulenerhitzung der Nutzpegel eh nach unten geht (auch im Bereich über 100 Hz), haben wir für solche Fälle immer nen Para-EQ im Setup, der das ein bischen ausbügelt und auch gleich den High-Cut mitmacht (in dem Fall ein einfaches Behringer-Teil, das aber seine Aufgabe ganz gut macht..)
    Einstellungen liegen so um die 80 Hz Notch Filter bei Q von ung. 1,5 und minus 3-4 dB. Das zieht den Frequenzgang relativ gerade und nimmt die durch Schwingspulenerwärmung, BL Veränderung usw. leichte Basserhöhung wieder raus und entalstet gleichzeitig die Endstufe. Netterweise wird dadurch subjektiv/relativ der tiefbass auch wieder besser, bis 55Hz ist man dann wieder dabei, wobei man selber abschätzen muss, ob einem der leichte Pegelverlust insgesamt das wert ist.
    Kleiner netter Nebeneffekt dieser Massnahme ist aber auf jeden Fall, dass es einfach wieder sauberer klingt.

  • PS-Bass verheiratet mit Kappa Pro 15 LF 2!

    • sabbelbacke
    • 12. Dezember 2006 um 01:08

    Ein bischen Verlust im Tiefbass wäre der Preis dafür, aber das kann man sicher machen um etwas mehr Belastbarkeit rauszuholen. Du hast ja einen "variablen" Port gebastelt, probiers doch einfach mal aus, wie viel es ausmacht.

  • PS-Bass verheiratet mit Kappa Pro 15 LF 2!

    • sabbelbacke
    • 12. Dezember 2006 um 00:58

    Das deckt sich mit den Ausführungen in

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=47904

    Wenn man sehr hoch belastbare Treiber braucht, dann machen 18Sound und Oberton schon Sinn, da sie im Extrembereich einfach noch etwas mehr Reserve haben. Dafür kosten Sie ja auch einiges mehr :)

  • Gehäuse anpassung an den Oberton 18XB 700

    • sabbelbacke
    • 12. Dezember 2006 um 00:18

    In dem Fall Trompetenflöte :)

  • PS-Bass verheiratet mit Kappa Pro 15 LF 2!

    • sabbelbacke
    • 11. Dezember 2006 um 21:51

    Er meint wohl, dass das Stacken von 2 "günstigen" Bässen pro Seite mehr bringt als ein einzelner "potenter" Bass..... Also lieber Masse statt Quali.

  • Gehäuse anpassung an den Oberton 18XB 700

    • sabbelbacke
    • 11. Dezember 2006 um 15:10
    Zitat von "Marcel Seibel"


    So die cd wird grad mit mein highspeed isdn geschwindigkeit geladen.


    :grin: :grin:

    Ach so, schau auch mal nach, welcher Sigma Pro das genau ist, da gibts ja auch Änderungen über die Jahre. Am besten, Du schaust mal auf den kleinen Aufkleber an der Seite und hakst dann bei Eminence direkt nach, welche Parameter genau dieser Speaker hat (anthony.lucas@eminence.com). Nicht, dass wir mit den falschen Daten rechnen :)

  • PS-Bass verheiratet mit Kappa Pro 15 LF 2!

    • sabbelbacke
    • 11. Dezember 2006 um 14:49
    Zitat von "DJ_Chaos"

    sabbelbacke

    Mit wie viel Watt steuerst du die Dinger an. Habe eine Alto Mac 2.4. Bringt an 8 Ohm Sinus 500, Programm 600 und in Brücke bei 8 Ohm Sinus 1590, Programm 1954. Gemessen von http://www.tools4music.de (Testberichte).
    Im Brückenbetrieb ist der Speaker ganz schön überfordert.


    Das wundert mich nicht, der Speaker ist ja für so eine hohe Leistung auch nicht ausgelegt. Bei uns läuft er - je nach Setup an einer LDPA 1600, bei kleineren Sachen an ner 1000er oder an einer 1000er gebrückt. Eine Mackie 1400er treibt auch mal zwei Bässe (4Ohm) im Brückenbetrieb an. Sowohl die LDPA1600 als auch die 1000er im Brückenbetrieb reizen einen Speaker ganz gut aus, die Mackie passt genau im Brückenbetrieb für zwei Bässe (die ist 2 Ohm stabil in Brücke).

    Zitat


    Bei 10mm Membranausschlag in eine Richtung habe ich es mir dann doch nicht getraut den Verstärker weiter aufzureißen. Hat zwar 18mm bis Endanschlag, aber so zeitig soll er ja nicht sterben.


    Hast Du denn einen Hochpass drin? Bei uns läuft Wahlweise der interne Filter der Mackie (18dB Butterworth wenn ich mich nicht irre) auf ung. 35 Hz (der Regler lässt kein genaues Ablesen zu) oder auch mal ein Behringer PARA-EQ mit 32 Hz (24dB Linkw.) davor. Das nimmt den Hub aus dem nicht mehr nutzbaren Bereich sehr gut raus.

    Zitat


    Zumal er dann sehr viel Powerkompression hat. Man steckt ein Haufen Leistung rein, aber die Lautstärke erhöht sich dann nicht mehr groß.


    Das ist ja generell so, dass nach oben hin die Luft immer dünner wird, aber den Effekt kennst Du ja eigentlich. Mit welchem Sepaker vergleichst Du denn das Kompressionsverhalten? Wie hast Du den Port genau ausgelegt? Du schreibst 45 Hz Tuning, wie ist er angeordnet und wie groß, abgerundet, wo liegt er, usw?

    Zitat


    Wieviel Leute kann man mit so einer Anlage (2 Bässe) eigentlich beschallen? Sollte ja eigentlich nur auf der Tanzfläche laut sein.


    Das kommt ganz drauf an, was man fährt, welchen Anspruch, wo man ist... Also in einem kleinen Clubraum mit schmerzfreien Studis und sagen wir 40qm Tanzfläche kommt es schon mal vor, dass es manchem zu heftig wird (ausser diese Typen, die vor 18" Hörnern pennen :) ). Also je nach Programm und Anspruch innen bis ung. 400 Leute haben wir schon gemacht. Diese "Wieviel Leute.." Angaben sind meiner Meinung nach aber auch einfach praxisfern, weil es einfach zu subjektiv ist.
    Sagen wir es also mal anders: rund 120dB bis 60 Hz prügelt man aus den Teilen schon raus, dann fangen sie an zu Schwitzen. Wenn man Programm fährt, wo man 40 Hz@120dB braucht, muss man was anderes einsetzen..
    Dass es nur auf dr Tanzfläche laut werden soll ist mit konventionellen BR und Bandpass Subs eh nicht möglich, auch ein Hybrid oder Pseudo-Horn wie der ARLS strahlen fast Kugelförmig ab. Da hilft nur stacking en masse oder cardioid Anordnungen oder anderen Arrays, die stark nach vorne bündeln (bessel fällt mir noch ein). Dann hat man hinter den Bässen vergleichsweise Ruhe..


    Gruß
    Sabbelbacke

  • PS-Bass verheiratet mit Kappa Pro 15 LF 2!

    • sabbelbacke
    • 11. Dezember 2006 um 02:52
    Zitat von "DJ_Chaos"


    Ich weiß gar nicht, warum niemand weiter mit dem Chassis arbeitet? Ist eigentlich für das kleine Gehäuse ein ordentliches Teil.


    Versteh ich auch nicht, seh das genau so wie Du. Zumal das Teil ja recht erschwinglich ist. Bin auch zufrieden mit dem Teil in kleinen BR-Kisten.

  • Gehäuse anpassung an den Oberton 18XB 700

    • sabbelbacke
    • 10. Dezember 2006 um 18:58

    Das erklärt natürlich einiges :)
    Dann würde ich folgendes vorschlagen: Gib doch mal die genauen Innemasse der Box durch und wieviel Fläche auf der Front noch frei ist um einen neuen Port unterzubringen. Dann simulieren wir mal was neues, Du baust den neuen Port testweise mal rein (Heiskleber fixieren reicht), dann nehmen wir ne Test-CD mit Sinus-Basssignalen und messen dann damit nach, ob die Portfrequenz wirklich stimmt. Wenn ja - Port fixieren, wenn nein - leicht absägen oder verlängern. Voilá.
    Test-CD hier runterladbar:
    http://www.dvdboard.de/forum/showthread.php?t=53387

  • Kratzer und Macken am Bass

    • sabbelbacke
    • 10. Dezember 2006 um 15:30

    Weiss jemand genaueres, wie man so was verarbeitet und wo man es herbekommt?

  • Gehäuse anpassung an den Oberton 18XB 700

    • sabbelbacke
    • 10. Dezember 2006 um 15:10
    Zitat

    Ja nach meinen Simus waren es so 170 Liter, mit winISD, aber die Simu einer anderen Person mit AjHorn sagte halt die 260 Liter.


    Dieser jemand hat Dir halt ne tief abgestimmte Hifi-Abstimmung empfohlen. Das sieht schon schön linear in AjHorn aus, nur berücksichtigt das halt nicht das Großsignalverhalten und den Korrekturfaktor im realen Gehäuse.

    Hast Du ne Möglichkeit, die genaue Portfrequenz auszumessen? Messystem oder Test-CD oder Sinusgenerator? Du kannst das "optisch" erledigen, einfach Sinus hochlaufen lassen (sagen wir von 25-60 Hz, da müsste ja irgendwo Deine aktuelle Portfrequenz liegen) und beobachten, wo die Membranauslenkung ein Minimum aufweist. Genau dort ist dann die Tuningfrequenz des Portes.
    Die sollte man mal überprüfen, da die gängigen Simuprogramme für Korrekturfaktoren bei BR leider nicht so 100% arbeiten... Sonst schiesst man wieder nur "theoretisch ins Blaue".
    Und dann schau doch mal, in wieweit Du auch einfach größere Ports reinbauen kannst, 600qcm dürfens ruhig sein, 800 schaden auch nicht :) Bei der Gehäusegröße werden die nicht so lang, keine BAnge :)

  • Gehäuse anpassung an den Oberton 18XB 700

    • sabbelbacke
    • 10. Dezember 2006 um 14:38

    Da fallen mir zwei Sachen zu ein:

    Wo ist denn dein Kanal plaziert? Wenn er an der unteren Gehäusekante (also innen an drei Aussenwände anliegend) plaziert ist, dann liegt Deine Resonanzfrequenz so tief, dass Du bei hoher Belastung Probs mit der Auslenkung bekommst - dann kommt da natürlich wenig raus.

    Zum anderen ist der Kanal vom Durchmesser/Fläche einfach zu klein für so einen Treiber. Da ändert auch ein Oberton nix dran. Bei 270qcm Fläche hast Du große Verluste, wenns mal zur Sache geht, wir haben selbst bei kleinen 12ern schon 300qcm Fläche.

    Ergo könnte der Sigma viel mehr als jetzt bei Dir rauskommt (sssoooo schlecht ist der Treiber ja dann auch nicht), wenn man:

    - Portfläche stark vergrößert
    - Tuningfrequenz anpasst (die liegt vermutlich viel zu tief).

    Da Du viel Volumen übrig hast, sollte eine Anpassung kein Problem sein, wenn das Nettovolumen durch einen größeren Port sinkt ist das sogar in dem Fall postiv, das Gehäuse ist eigentlich zu groß (ein paar Liter mehr und Eminence empfiehlt sogar zwei Treiber für diese Volumen).

    Die Abstimmung mit AjHorn wurde eher als "Hifi-Sub" realisiert und die Portlage (die sehr wichtig ist) ausser acht gelassen.

    Kurzer "Schnellschussvergleich" der aktuellen Abstimmung mit einer "optrimaleren" (Achtung, das ist natürlich NICHT eine finale Empfehlung, sondern ein erster Entwurf!)

    Aktuelle Abstimmung bei 400 Watt unter Berücksichtigung der Schwingspulenerwärmung, BL-Varianz, Portverluste usw.... (270qcm, 10cm Länge ergeben rund 35 Hz Tuning - bei einem Watt sieht das recht linear aus... bei 400 Watt dann schon gaaanz anders :) )

    Das gleiche Gehäuse mit einem stark vergrößerten Port und höherer Tuningfrequenz lässt im Bereich 45-80 Hz einiges an Pegelzuwachs zu.

  • Subwoofer mit Delta 12lf ausführungsvarianten

    • sabbelbacke
    • 10. Dezember 2006 um 14:23

    Genau. Push Pull kann man da getrost vergessen, man verliert zu viel Pegel.
    Deine Gehäusevorgabe läuft ja auf ungefähr 100 Liter netto raus. Da lässt sich doch als BR schon was nettes mit dem DELTA12LF machen, warum nicht also einfach BR? Zweifach ventilierter Bandpass ginge auch, mit etwas mehr Pegel aber dann auch Verlust an Tiefgang (oder eben ungefähr gleicher Pegel wie BR mit ähnlichem Tiefgang). Willst Du denn nen Bandpass, also wäre Dir egal, dass es nicht so sauber klingt wie eine BR?
    Dreifach ventiliert ist ja nicht so einfach zu berechnen, das Impulsverhalten wird natürlich noch schlechter als bei nem zweifach ventilierten, theoretisch kann man da aber an Pegel und Tiefgang am meisten rausholen, die Parameter vom Delta12LF erlauben den Einbau in so ne Kiste schon.
    Konkretisier doch mal "Tiefgang". Mehr als 45-50 Hz sind aus nem DELTA12LF nicht rauszuholen, wenn Du den max-Pegel bis ca. 115dB erhalten willst.

  • "Profi" Selbstbau zur richtigen Abstimmung, fragen

    • sabbelbacke
    • 30. November 2006 um 18:21

    Sicher, die Preise sind fair, aber es kommt ja drauf an, wie man rechnet. Hat man genügend Zeit, die passende Werkstatt, Lust am Basteln und Erfahrung und Hilfe, ist für einen evtl. nur der reine Materialpreis ausschlaggebend. Wer all das nicht machen möchte, kauft fertig klar.
    Für 2 Stück 2x15 Kohlmayer-Subs (1800,-- Euro) bekommt man ne Menge Rohmaterial, wenn man selber bauen will :)

    4 Kappa Pro LF-2: € 620,--
    Holz: € 150,--
    Leim: € 8,--
    Terminals/Speakon: € 20,--
    Frontschaumstoff: € 40,--
    Gitter: € 90,--
    Kabel: € 5,--
    Lack: € 60,--
    8 Rollen: € 70,--
    Schrauben/Einschlagmuttern: € 20,--

    Das ist jetzt auch recht großzügig gerechnet, unter Umständen bekommt man da einiges auch günstiger, wenn man die richtigen Quellen hat.

    Summe: € 1083,--

    Gute € 700,-- "Ersparnis" können für einen "Anfänger" ne Menge Knete sein ( da ist schon ne nette Bassendstufe drin) und wie gesagt, das ist grooooßzügig gerechnet....

    Jedem also, wie er will.

  • "Profi" Selbstbau zur richtigen Abstimmung, fragen

    • sabbelbacke
    • 30. November 2006 um 17:42

    ALso 2 Doppel 15er mit den genannten Speakern (auch mit noch teureren) ist aber im Selbstbau weit unter einigen K-€. Wieso also nicht sich da dran wagen? Das ganze als BR stellt doch kein Ding der Unmöglichkeit dar, genügend Hilfe gibts hier ja für so ein Projekt.

  • "Profi" Selbstbau zur richtigen Abstimmung, fragen

    • sabbelbacke
    • 30. November 2006 um 02:45

    Ganz wichtig ist, dass Du Dir im Vorfeld klar darüber bist, welchen Übetragunsgbereich Du haben willst. Wenn Du Maximalpegel bei 30 Hz erwartest (also das Dein Konstrukt sowohl bei 30 als auch bei 100 Hz maximal noch den gleichen Pegel macht), ist die Chassisauswahl schon mal begrenzt bei 15ern.

    Ich geh mal davon aus, dass Du was "vernünftiges" basteln willst und nicht Low Budget oder Budget? Und dann scheinst Du selber entwickeln zu wollen (mutigmutig) :)

    Denn jedes Chassis spielt "optimal" nur bis zu einer bestimmten Grenzfrequenz. Natürlich kann man tiefer tunen, dann handelt man sich aber in der Regel ein schlechteres Ausschwingverhalten ein, das Powerkompressionsverhalten ändert sich und man verliert Pegel im Tiefbass, wenn auch dieser dann weiter runter reicht.

    Realistisch dürften mit den meisten "vernüfntigen" 15ern ungefähr 40 Hz drin sein, Tendenz nach oben.

    Dann entscheidet Deine Abstimmung über das Ausschwingverhalten und den Maximalpegel (s.u.). Eine Gesamtgüte des Chassis um 0.38 ist für BR optimal, leichte Abweichungen von +- .5 sind kein Problem, darüber kann man sich nur auf Erfahrungswerte verlassen, ob das jeweilige Chassis wirklich sauber in einer BR läuft.

    Dann schau Dir unbedingt Rms an, je niedriger dieser Wert, desto geringer sind die mechanischen Verluste - "sauberer" Bass ist eher zu erwarten als bei hohen Rms. Werte unter 5 sind schon ziemlich gut, bis 8 noch tolerabel, drüber ist da nix mehr mit Präzision zu erwarten (weswegen z.B. ein vermeintlich günstiger MIVOC 18er für so nen Zweck nix ist - bei Rms von knapp 18).

    Für ein möglichst optimales Verhalten im Hochlastbereich sind Erfahrungswerte natürlich Gold wert. Die Qualität der Verklebung, des Materials usw. kann kein Messwert sauber darstellen. Um aber unsinnige Empfehlungen zu erkennen, sollte man mal schauen, dass:

    - vernünftige Belüftung (Pohlkernbohrung, Belüftung der Zentrierspinne, u.ä..) vorhanden ist.
    - Schwingspule sollte 4Zoll sein, Kapton Träger usw. sollten vorhanden sein
    - Keine Schweremembrantreiber bitte, Du willst was "sauberes". Also MMs von 150g ist gestorben :)
    - Du brauchst einen starken Antrieb BL ab 20 sollte hier Pflicht sein, im Ausnahmefall evtl. auch 18, drunter is nich.
    - x-max (lin) sollte doch mindestens 5 mm sein, mehr ist empfehlenswert. Xmax (mech) darf ruhig sehr viel größer sein (15mm aufwärts)

    Naja, die Treiberauswahl könnte man jetzt noch weiter eingrenzen, aber Du hast bestimmt schon einige im Hinterkopf und im Forum sind ja genügend Empfehlungen vorhanden :)

    Zum Thema Volumen wurde ja schon alles gesagt. Dämmungsmaterial hat in einem reinen Subwoofer für PA nichts zu suchen. Über Portresonanzen muss man sich in dem Bereich noch keine Sorgen machen, die werden erst ab abartig großen Ports im Beriech um 200 Hz wirksam. Daher würde eine Bedämmung und Bedämpfung nur Pegel schlucken und die Abstimmung verschieben. Ein Tool, mit dem man konkret ausrechnen kann, wo welche Resonanzen vom Port, der Rückwand, usw. herkommen, gibts hier:

    http://www.users.bigpond.com/bcolliso/freesoft.htm

    Viel wichtiger ist ein mechanisch resonanzfreier Aufbau, also entweder viel Holz (schwer) oder eine Menge sinnvoller Verstrebungen im Gehäuse. Man sieht immer wieder 200 Liter Kisten aus 16er Multiplex ohne Verstrebungen, da braucht man sich nicht wundern, warums trotz aller Bemühungen nur wummert.
    Ich empfehle, den Prototypen aus 22mm Pressspan oder Verlegeplatten aufzubauen, da muss man dann keine komplizierten Konstruktionen basteln und es ist zum Testen schon mal ausreichend stabil. Später kommen ja eh Griffe, Rollen, Ecken, Gitter usw.. dazu. Das muss man bei einem Proto wirklich noch nicht berücksichtigen, man wird wahrscheinlich eh mehrere Gehäuse aufbauen müssen.....

    Dann weiter zu den Ports: Um Verluste bei hohen Pegeln möglichst klein zu halten, sollten diese möglichst groß im Querschnitt sein. Je höher jedoch die Fläche, desto läänger werden sie. Kürzer bekommt man die Dinger ganz gut, wenn man sie sowohl an den Enden abrundet (Flares) und den Kanal auch ein alle drei Gehäusewände legt. Dann kann man auch in einem 200 Liter Gehäuse bei 40 Hz Tuning große Querschnitte um die 400qcm erreichen. Die Tunnel verbrauchen natürlich ne Menge Volumen, daher ist die Optimierung hier wichitg.
    Als Beispiel: Ein Prototyp eines zweifach ventilierten Bandpasses läuft hier mit zwei 300qcm Ports, die erscheinen groß im Vergleich zum marktüblichen, im Grenzlastbereich dankt man es aber der Kiste, wenn sie nicht zu früh untenrum schlapp macht.

    Die Berechnung der korrekten Portgeometrie ist dann auch letztendlich das A&O beim Gehäuse und wie oben schon angedeutet ist hier auf jeden Fall nachmessen angesagt, denn sauber simulieren lässt sich das bis jetzt nicht. Die immer wieder kehrenden Tipps mit WinISD und Co sind hilfreich, jedoch liefert jedes Tool andere Korrekturfaktoren, man kommt ums "von Hand optimieren" nicht drum rum (daher auch "mutigmutig"). Es empfiehlt sich also, eine Prototypkonstruktion zu basteln, bei der man nachträglich den Port einfach verändern kann..

    Korrekturfaktoren werden aktuell hier diskutiert:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=46877

    Bei der Simulation solltest Du darauf achten (wie oben schon angesprochen), dass Du die sich verändernden Parameter bei Hochlastbetrieb mit reinrechnest. Da wären die Schwingspulentemperatur, Verluste durch die Strömungdsreibung der Luft im Port und im Speaker, BL ändert sich, CMS ist instabil, usw... Auch das alles lässt sich nur bedingt simulieren (Winisd kann z.B aber Voicecoil heating), daher sind Messungen bei hohen Pegeln unerlässlich (Powerkompression im Tiefstbassbereich und verschiebung der Abstimmung wären hier interessant). Ein kleiner Abriss darüber im Rahmen eines Chassis-Vergleich gabs hier:

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=47904

    Ein gutes Messsystem ist also (fast) unerlässlich, mit einem Sinusgenerator oder einer Test-CD (auch von mir irgendwo in den Threads verlinkt) kann zumindest bei der Port-Anpassung helfen.

    Natürlich musst Du Dich auch noch für eine Abstimmung entscheiden. Eine SBB4 Abstimmung liefert einen flacher abfallenden Verlauf nach unten, braucht aber größere Ports une mehr Volumen. Das Ausschwingverhalten ist sauberer... In der Regel stimmt man aber aus praktischen Gründen (Volumen und größere Flanke um f3) auch QB3 ab... WINISD kann hier in bischen helfen zu entscheiden.

    Jetzt hab ich meinem Nic ne Menge Ehre gemacht und viel abgesabbelt. Das Thema kann man in seiner Gesamtheit nur anreissen, alles geschriebene ist weit von Vollständigkeit entfernt. Du siehst aber, dass eine Neuentwicklung doch viel Arbeit bedeutet und man kommt um viel Theorie, Simulation und Querdenken sowie einigen Protos nicht herum. Wenn Du es wirklich angehst, immer ran an den Speck, wir helfen hier bestimmt alle gern mit :) Ein 2x15er Sub wäre ja mal was anderes.
    Ansonsten gibts ja genügend Erprobtes auf dem "Markt" :)

    Viel Erfolg!

    Sabbelbacke

  • arls hub

    • sabbelbacke
    • 29. November 2006 um 22:44

    Süß.. weil Du mich ja kennst, von wegen noch nie nen Sub gebaut :)

    Es ist einfach nur langweilig, dass Du immer wieder und immer wieder das ...

    ach lassen wir das, bitte nur noch sachdienliches zum Thema, keine "der MOD ist besser, weil ich es sage"-Nicht-Aussagen...

    Wenn Fakten in Form von Messungen oder fundierte Theorie - gerne. Subjektives haben wir genug gehört ... Lobpreisungen der Eigenentwicklung auch....

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Seitlicher Balkon - wie kommt der Schall darunter?

    JeTo
    8. Oktober 2026 um 12:57
  2. Kölner Oper 8000 Mängel nach Kosten von 1.5 Mrd

    slaytalix
    8. Oktober 2026 um 06:30
  3. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  4. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  5. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  6. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  7. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  8. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  9. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  10. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™