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  2. sabbelbacke

Beiträge von sabbelbacke

  • Ich habe keine Lust mehr!

    • sabbelbacke
    • 5. Januar 2012 um 13:43
    Zitat von "Freizeichen"

    In spätestens 10 Jahren werden wir vor einem gigantischen Pool von nicht mehr aktuellen und nur noch halb aktuellen Informationen und Adressdatenbanken stehen. Spätestens dann wird es Zeit für ein Google 2.0 um überhaupt noch sinnvoll Informationen zu filtern.


    Ich stimm Dir in Summe voll zu, nur dieser Punkt wäre ergänzbar: Die Mechanismen, Daten aktuell zu halten, sind schon seit Ewigkeiten etabliert und vorhanden (frag mal nen Webmaster o.ä.) - es ist überhaupt kein Problem solche Daten derart zu datieren. Nur wird leider an zu vielen Stellen das Internet als "irgendwas nicht fassbares, ominöses, unkontrolliert wachsendes, unkontrollierbares" Monstrum gesehen - dadurch entstehen dann Zerrbilder. Dass man die Daten speichern kann - prinzipiell - ist ja kein Problem. Es ist ja auch kein Problem, dass ich ein Buch über etwas schreiben kann und dieses nach 1000 Jahren noch in einem Regal steht... Der vermeintliche "unterschied" der schnellen Auffindbarkeit durch Suchmaschinen relativiert sich sehr schnell, wenn man sich mal genauer anschaut, wie Suchmaschinen funktionieren und wo die Grenzen davon sind. Die Daten wandern nämlich nicht alle autoamtisch in jedem Fall in voller Gänze in einem globalen Index.

    Viel schlimmer ist, dass durch die Unkenntniss über "das Internet" bei Entscheidungsträgern dann so Parolen wie "das Internet darf kein rechtsfreier Raum werden" beim gemeinen Bürger etablieren, nachgeplappert und salongfähig werden. Faktisch totaler Blödsinn, taugt aber siet Jahren als Argumentation für alles mögliche, nicht nur bei den Themen, die wire hier besprechen. Und mit so was wird Volksmeinung (ver)gebildet, Gesetze etabliert, Richtlinien geschaffen....
    Das führt zu einem Umgang mit Daten, bei dem der Misbrauch derselben möglicher als heute ist. Werden dann noch Gesetze entsprechend formuliert, gibt man der Exekutive damit noch die Legitimation, mit diesen Daten zu arbeiten. Man kann nur hoffen, dass Aldus Huxley und George Orwell auch heute noch in der Schule gelesen und diskutiert werden, aber jetzt wirds echt OT......

  • Unkostenbeiträge auf Veranstaltungen Vertrauliche Quelle

    • sabbelbacke
    • 5. Januar 2012 um 13:29
    Zitat von "Volker"

    ups, sorry.
    ich schaue nur gelegentlich mal hier auf dem Spielplatz vorbei und hatte nicht darauf geachtet wan was geposted wurde.
    Werde demnächst genauer hinschauen.


    Persönlich find ich das gar nich so schlimm - thematisch passts ja meistens.
    Immer noch besser als nie die Suche zu benutzen und jedes Thema alle drei Monate von neuem besprechen. Dann lieber mal altes hochholen und weiter führen oder ergänzen :)

    Schule? Verweis? Sind noch Ferien? Was ist mit Austauschschülern?

  • Ich habe keine Lust mehr!

    • sabbelbacke
    • 5. Januar 2012 um 12:32
    Zitat von "Maikel Mueller"

    Ich wette, fast Jeder von euch ist bei Facebook.


    Und? Welche Erkenntniss ist dann daraus ableitbar?
    Ich wette, fast jeder hier hat eine Email. :)

    Zitat

    Ebenso wette ich, dass einige von denen, die hier für den real Namen sind, bei Facebook die inhalte nur Freunden zugänglich machen...


    Kann sein. Wäre ja auch legitim, kann ja jeder selber entscheiden, was er wem wie zugänglich machen will. Dazu gibts ja die Funktion.

    Es hört sich so an, als ob Du da einen Widerspruch drin sehen würdest.


    Übrigens sollte man "Verifizierung" nicht synonym setzen mit "Realnamen im Forum", das ist nicht zwingend das Selbe.

  • Ich habe keine Lust mehr!

    • sabbelbacke
    • 5. Januar 2012 um 11:48

    Gerade das Thema Privatsphäre, Internet, Facebook, usw.. sollte man sich durchaus noch mal ausgiebiger durch den Kopf gehen lassen. Das ist alles noch so "jung" in unserer Gesellschaft, dass zu viele einfach nicht wissen, wie man mit so was umgehen soll.
    Und selbst in den Entscheidungsetagen und der Politik sitzen so viele, die Null Plan davon haben, da muss man aufpassen.

    Will ich als Versicherungsberater einen guten Ruf aufbauen, muss ich mich eben auch im Internet bemühen, gut rüber zu kommen. Das hat nix mit "Recht auf Privatsphäre zu tun", es zwingt ja keiner der Versicherungsberater, sich im Inet zu äussern, er geht ja aus freien Stücken in die Öffentlichkeit. Will er verschwiegen auf den Putz hauen, ohne dass es jemand merkt, muss er im Real live auch in die abgelegene Gartenlaube gehen. Analog muss man sich dann im Inet eben ein VPN aufbauen, einen prvaten Chat eröffnen, Emails mit PGP Schlüssel versehen... und nur mit einem engen, geladenen, persönlich bekannten Kreis von Vertrauten umgeben... "geschlossene Gesellschaft" eben...

    Generell schützt aber auch ein Pseudonym nur leidlich davor, dass ein pfiffiger Fahnder SPuren im Internet findet, da auf eine reale Person zurückzuführen sind. Die beste Empfehlung ist dann entweder die, sich gar nicht im INet zu äussern, oder eben nur so was von sich zu geben, was man auch offiziell vertreten kann.

    Wer sich daneben benehmen will ohne dafür snaktioniert werden zu müssen, kann sich gern am realne Leben orientieren. Klar kann ich als Wedding Crasher weitestgehend anonym eine Party stürmen - die Abfuhr ist aber dann natürlich weit härter als bei Cousin X, der einfach nur zu viel im Tee hat. Und wiederholt man das Spielchen, ist man bald bekannt wie ein bunter Hund, selbst wenn man jedesmal sich mit anderem Namen vorstellt.

    Es ist jedem frei gestellt, sich in einem öffentlichen Forum nicht unter seinem Realnamen anmelden zu wollen, ich habe mich damals auch für ein Pseudonym entschieden.
    Hier gehts ja aber darum, wie man die inhaltliche QUalität der Diskussion wieder auf Vordermann bringen kann und da ist unter anderem das "nicht verstecken können" ein möglicher Ansatzpunkt. Der Schwerpunkt liegt auf "Forumskultur verbessern", nicht "persönliche Bedürfnisse derer befriedigen, die anonym bleiben wollen".

    Viele verwechseln das Internet oder die Angebote in selbigem mit einer kostenlosen Selbstbedienungstheke, an der jeder das Recht hat, etwas einfordern zu dürfen. Dem ist natürlich nicht so - wenn sich ein Forum entscheidet, nur geladene Gäste haben zu wollen, darf es das, genau so wie ich eine Privatparty auch nur mit Einladung machen kann. Dass mancher nicht Geladene das dann doof findet - kommt dann vor, klar. Ein paar der besten Foren, die ich kenne, sind "closed for public" und das ist gut so und hat nix mit Verschwörungsclubs oder elitärem Gehabe zu tun....


    Verdammte Axt, schon wieder so viel geschrieben :) Was, wenn das jetzt noch einer liest und mir hinterher im real Life einen Strick draus dreht?

  • Kleine, leichte und laute Mini-Subwoofer ausm Biete-Brett...

    • sabbelbacke
    • 4. Januar 2012 um 21:17

    So hab ichs auch im Kopf, der Thomas hatte was mit Sica, so 500 Watt irgendwas, leicht, nett, usw... Sah interessant aus, hatte ich auch mal angefragt, aber dann war meine Spasskasse doch auf einmal leer wegen, äh, weiss nich mehr. Letztendlich konnte ich halt nicht zuschlagen. So weit ich weiss, sind die aber inzwischen weg. Frag Thomas noch mal zur Sicherheit.

  • Ich habe keine Lust mehr!

    • sabbelbacke
    • 4. Januar 2012 um 13:57

    Dieses Verfahren kann funktionieren, leistet aber die nachträgliche Kontrolle nicht, sondern nur die Eingangsprüfung.
    Ist jemand mit seinen persönlichen Realdaten identifizierbar und muss die Hürde einer Anmeldung nehmen, benimmt man sich anders oder meldet sich gar nicht erst an, wenn man nur "mal eben rumlabern" will....
    Die paar wenigen merkbefreiten, die sich trotzdem daneben benehmen, sind dann einfach zu identifizieren. Ausserdem kann man simpler sanktionieren. Wenn sich jemand komplett daneben benimmt, ist er "greifbar", weil bekannt. Er kann sich nicht verstecken. Das regelt viel im Umgang miteinander schon von alleine, ohne dass die MODs Kindergärtner spielen müssen.

    Eine Probezeit plus Sandbox tun das nicht, wenn auch natürlich Dein Vorschlag prinzipiell auch umsetzbar ist. Meiner Einschätzung nach aber eben nur mit erhöhtem Personal- und Zeitaufwand. Beides seh ich nicht am Start, daher schwer umsetzbar in diesem Falle.

  • B&C 12" für HK Actor 112A / 1 Stk 12" HK DART

    • sabbelbacke
    • 4. Januar 2012 um 02:16

    Hm, den 12" B&C aus der HasenKiste müsste ich noch haben, sogar 2 davon. Zur Verifizierung.. Du hast nicht zufällig ein BIld vom defekten Chassis grad da?

  • Ich habe keine Lust mehr!

    • sabbelbacke
    • 3. Januar 2012 um 23:06

    Mannmann, da liest man mal ne Weile weniger, kommt zurück und dann das....

    @sky
    Many thanx für Deine ganze Hilfe, die Du hier den Usern gegeben hast. Wenn Du wirklich gehst, tuts den Usern hier mehr weh als Dir. Dem Forum kann man nur wünschen, dass nicht die Egomanischen Sumpfnasen bleiben und solche wie Du gehen, sondern andersrum....

    Aber dieses Guerilla-Marketing und "Kompensieren von schlechtlaufenden Geschäftsmodellen durch Nassauerei" wird man wohl nie los werden, das findet man irgendwie überall.... Schade nur, dass so viele immer drauf reinfallen, mit Blenden kann man anscheinend sogar Geld verdienen (Achtung, Sarkasmus.. obwohl.... eigentlich auch nich)... Da hilft nur härter Durchgreifen.

    Lass uns lieber mal im Sommer in die Sonne setzen, ne schöne CD auspacken, was kühles ansetzen und abspannen. Demnächst hab ich hier meinen eigenen Kindergarten vor der Haustür, der is viel lustiger als sich hier (verbal) anbrunzen lassen zu müssen.... :)
    Pack den Gero ein, komm vorbei.... Ich muss Dir ja noch eine ganz bestimmte Location zeigen :)

    Mir persönlich ists hier auch an zu vielen Stellen schon zu bunt geworden, was man sich hier von manchen dann anhören muss, da waren schon Drohungen dabei.. ach lassen wir das..... Aber zum Glück trifft man ja dann im realen Leben immer wieder die Leute, die man gern dann noch mal trifft, mit denen man auch vertrauensvoll sich austauschen kann und die sich wirklich interessieren und thematisch auseinander setzen wollen.

    Mal noch mein Senf zu diesen "Wildwüchsen" und deren Handhabung: In anderen Foren, wo man das "im Griff" hat, wird ganz anders durchgegriffen. Das erfordert aber auch Zeit und Leute, die das machen wollen - und eben auch solche, die das fast schon aus altruistischen Motiven machen. Selbst wenn man also wöllte, kann man manchmal nicht, weil nicht genug Ressourcen - also die Menge an Dingen reduzieren, um die man sich kümmern muss - ausmisten und nur noch mit Registrierungs/verifizierungszwang...

    Wie Sky schon sagte - mit den Admins will man nicht tauschen, Hölle Arbeit, saumässige Bezahlung, usw... An dieser Stelle mal ein Danke von mir an die Crew, ich kenne das aus anderen Bereichen, undankbare Sysiphos Kiste kann das manchmal sein...

    Wegen mir darf die Mod/Admi-Crew aber auch gern härter durchgreifen.
    Hier ist so mancher Soziallegastheniker unterwegs. Wen man solche nicht "steuert" oder "Grenzen setzt", vertreiben sie viele andere User. Ich habe schon oft Situationen erlebt, wo ein an sich flegelhaftes, borniertes, dreisstes, regelwiedriges Verhalten mit "na, der ist halt so" oder "was will man denn machen" oder "fachlich ist aber manchmal eine Perle dabei" u.a. kommentiert, toelriert - und dann das Thema unter den Teppich gekehrt wurde...

    Kann man so machen - dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn hinterher diejenigen, die das nicht hinnehmen wollen, abwandern und die Trolle hier allein mit einer Menge Kids sitzen, die drauf reinfallen. Oder wenn man keine Lust mehr hat, inhaltlich was beizutragen, wenn man das Gefühl nicht loswird, dass entweder der Bauvorschlag hinterher nur von Klugschwätzern runtergemacht wird, von Kistenschiebern als Bausatz verkloppt, usw.. wird... Von der Community, für die Community... So sollte es sein. Dazu gehört auch das Pochen auf Geschäftsethik, findet nach meinem Dafürhalten zu wenig statt.

    Beispiel: So weit ich weiss, ist kommerzielle Werbung z.B. untersagt. Wieso seh ich dann dauernd aber in den Footern diverser User einen Link zum Shop, usw... ??? Wenn man per PN jemanden was anbietet, ist das ja das eine, aber so... Nicht, dass ich es den einzelnen nicht gönne.... Aber entweder es gibt eine Regel oder nicht..

    Ebenso Marktplatzregeln. Eindeutig und klar, unmissverstädnlich und ohne Diskussionsfreiraum.. Dann ist auch Ruhe im Karton. Wenn allerdings auf einmal User "X" 5 Threads offen hat mit Verkäufen, von denen Thread 1 schon 5 Wochen alt, Thread 3 grad erst aufgemacht, Thread 2 inhaltlich zum Rest differiert und der Rest durch Zufall hochgeholte Karteileichen sind... Dann gibts nach Hinweis auf diesen Misstand nur ein "is doch ok so, wir wollen mal nicht päpstlicher als der Papst....".
    Solche Inkonsistenzen laden gerade dazu ein, Grenzen ständig neu auszuloten, sich ungehobelt zu verhalten, sich nicht der Gemeinschaft zu widmen.... Ok, der Marktplatz ist bestimmt nicht das schlimmste Viertel hier, aber das Beispiel fiel mir eben ein.


    Ich kann dem Forum nur wünschen, dass Onkel Sky noch eine Weile hier bleibt. Ich habe aber vollstes Verständnis dafür, wenn er geht und kann es gut nachvollziehen.

    Für meinen Teil kann ich noch einen Blick in die englischsprachigen Foren empfehlen. Nach meinem Dafürhalten sind dort noch mehr Leute "der Sache wegen" unterwegs und der inhaltliche Austausch ist reger. Da kann man sich noch in Sachen "Benimm" ein paar Sachen abschneiden, und da macht es auch Spass, sich ehrenamtlich bei ein paar Projekten zu engagieren und zu helfen. Da kommt dann auch entsprechend was zurück. Irgendwie posten da Leute wesentlich mehr, was sie so machen (und machen dann nicht gleich drauf eine Firma auf, um mit der Forenleistung Geld zu verdienen).

    mann, schon wieder so viel Text....

  • Syrincs, 15"/1" Treiber

    • sabbelbacke
    • 3. Januar 2012 um 19:27

    Wir haben noch diverse S3-101 und 15er Bässe dazu und es gibt auch schon Interessenten, die aber jeweils nur Bässe oder nur Tops haben wollen. Wenn sich genug finden, die Einzelkomponenten nehmen, teile ich auch gern die Systeme.
    Falls noch Bedarf (is ja schon älter die Anfrage), schick mir eine Mail an reiner(at)hardware-test(puinkt)de

  • USB to DMX Interface

    • sabbelbacke
    • 1. Januar 2012 um 13:21

    Definiere "günstig".

  • Dringend!! 2x 15" Kickhorn / Basshorn (Leergehäuse)

    • sabbelbacke
    • 29. Dezember 2011 um 22:40

    Ich hab hier noch zwei 15" Kickbasshörner in super geiler Filzoptik aus MDF und Kugelecken :) Sind halbierte Strassacker-Hörner. Stehen aber in Mittelhessen, rund 1,5 Std von Dir.

  • 12" Sub Chassi. Die richtige Wahl?

    • sabbelbacke
    • 29. Dezember 2011 um 02:28

    DJ-JAJA
    Ah, ok, jetzt verstehe ich was Du mit dem Satz gemeint hast, danke fürs Erleutern. Wir sind d'accord :)
    Ich warte sowieso noch auf den supraleitenden Perma-Magnet im Lautsprecher :)
    ok, im Ernst. Welche Alternativen hätte man... Alnico ist auch "stärker" als der typische Ferritmagnet, hat aber im Vergleich zu gängigen Neodym-Legierungen eine wesentlich geringere Koerzitivfeldstärke. Wenn ich kurz in bei Wikipedia nachsehe, scheint das aber zumindest für unsere Zwecke irrelevant zu sein, da Fe Magnete da noch schlechter dastehen. Samarium-Cobalt weist ebenfalls eine hohe elektrische Flussdichte auf, ist Temperaturbeständig und hat eine hohe Koerzitivfeldtärke, ist meines Wissens aber mechanisch sehr spröde - in wie weit das im Einsatzbereich Lautsprecher relevant wäre, entzieht sich meiner Kenntnis - kennt sich da jemand besser aus? Allerdings ist das eh auch die Gruppe "Seltene Erden", ob da die Rohstoffverfügbarkeit nicht ähnlich gelagert ist wie bei Neodym?
    Hm, was gibts noch an Permamagneten, die Alternativen sein könnten?


    Weils grad zum Thema passt:

    Faital hat unlängst eine ganze Latte Chassis vorgestellt, alle ohne Neodym, dafür mit Ferrit. Es wird also auch dort reagiert:
    http://www.faitalpro.com/news/detail.php?idnews=89&s=1

    Dass auch andere inzwischen "umrüsten", die Preisentwicklung und ein paar journalistisch erfasste Infos sind auch hier nett zusammengefasst:
    http://eventelevator.de/reportagen/22-…-pro-audio-welt

  • 12" Sub Chassi. Die richtige Wahl?

    • sabbelbacke
    • 28. Dezember 2011 um 16:44
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Das ist definitiv eine falsche Behauptung! 8) Ob ein Topteil zwei Kilo mehr im Auto ausmacht, juckt doch wirklich nicht. Das war ja auch nicht mein Ansatz.


    vs.

    Zitat von "DJ-JAJA"

    ....Und vor allem, weil die gleiche Menge an Chassis weniger Logistikkosten verursacht. :wink:


    Für den Endkunden ist das Gewicht mehr ein Argument als für den Hersteller. So war kurz meine Aussage gemeint.

    Mein Argument war, dass es (Gewicht) für den Endanwender sehr wohl eines (Argument) ist, für den Chassisproduzenten aus Übersee aber nicht im gleichen Masse, weil das Gewicht pro Einheit da weit weniger in die Gesamtkalkulation fällt. Deswegen produziert man die Majorität der Chassis nicht deswegen aus Neodym, weil es dem Hersteller einen so riesigen Vorteil bringt (weniger Logistikkosten, einfacher zu verarbeiten, leichtere Körbe, etc..), sondern weil der Vorteil von Neodym beim Kunden ankommt und gekauft wird und man deswegen diese Chassis produziert. Bis auf die wenigen Ausnahmen, die so langsam aufkommen, wo man nur Neodym nutzen kann, weil Ferrit einfach nicht genug "Power" hat.

    Zitat


    Ist aber wirklich OT.


    Rüschdüsch, aber man gönnt sich ja sonst nix :)

    Zitat


    Deine Argumentation kann ich zwar nachvollziehen, deckt sich aber nicht mit der strategischen Ausrichtung der Chinesen.


    Welche Argumentation meinst Du? Dass In der Gesamtkalkulation der Gewichtsunterschied keinen so großen Unterschied macht auf Seiten des Herstellers?

    Zitat


    Neodym wird vor allem deshalb überall in der Industrie eingesetzt, weil die Vorteile des Materials in Bezug auf die realen Herstellkosten von den Chinesen verfälscht wurden. Wohl, damit man eine Monopolstellung erlangt wenn alle anderen Gewinnungsstätten für seltene Erden mangels Ertragsaussicht stillgelegt werden. Im Groben sind wir uns da ja einig.


    Ich kann Dir nicht ganz folgen. Vorteile des Materials wurden verfälscht? Erläuter mal.
    Meinst Du, dass die Abbau, Erschliessungs- und sonstige Kosten auf die chinesen ausgelagert wurden und man jetzt damit in Abhöngikeit geraten ist? Dann sind wir uns einig in dem Punkt.

    Zitat


    Schau Dir mal in China die Landschaft um die Gewinnungsstäten drum rum an, dann weißt Du, daß Neodym eigentlch ein vielfaches teuerer sein müsste. Die Chinesen scheren sich einen Sch... um das Land und die Menschen (davon gibts ja auch genug). Das ist scheinbar eine typische Eigenschaft des Kommunismus. Ich war dirkt nach der Wende im Osten und fand es dramatisch, in welchem Zustand dort das schöne Land hinterlassen wurde. Und bedenke wieviel Geld in die Rekultivierung gesteckt werden musste und muss. China macht das bestimmt nicht...die ziehen später dann mal hier in den Schwarzwald, wenn Ihr Land verseucht ist. Ich komme Grad vom Skifahren, da könnte man echt meinen, die Fotografieren schon mal alles für eine kommende Auktion! :lol:


    Schrecklich, was da teilweise passiert, ja. Die Chinesen handeln da nicht anders als die Industriestaaten vor vielen Jahren es auch gemacht haben (und ja teilweise heute auch noch machen, Chemimüll landet hier nicht im Recycling sondern als Pestizid auf Baumwollfarmen in Indien . "schöne" ZDF Reportarge gibts dazu... äh, OT..).
    Verschandelung von Landschaft, Ausbeutung von Menschen, usw... waren bei uns/GB/USA/etc... auch an der Tagesordnung. Warum das jetzt aber beim Neodym-Abbau anders als bei Kohle, Eisenerz, Bauxid(t), Öl oder was auch immer anders sein soll, wüsste ich jetzt nicht, da musst Du mir auf die Sprünge helfen. Natürlich ist das ein fahrlässiges Verhalten, bei dem ich mir persönlich mehr Nachhaltigkeit wünschen würde. Ich kann Dir aber nicht so sehr folgen, in wie weit das was mit der Preisentwicklung von Neodym im Speziellen zu tun hat.

    Zitat


    Ich sehe bei Lautsprecher eigentlich keine Vorteile die den Einsatz von Neodym zwingend machen. Darum vermeide ich es wo ich es selbst bestimmen kann.


    Zwingend sowieso nicht bei Lautsprechern. Aber was ist schon zwingend? Muss ich Lautsprecher haben? Höchst subjektiv und individuell...
    Bei anderen Geräten evtl. schon eher argumentierbar, eine aktuelle Festplatte wäre ohne diese starken Magnete nicht mehr herstellbar (ausser, es erfindet eben einer eine Alternative, klar..).
    Aber auch Lautsprechern würde der 18Sound, BMS oder Faital Ingeniuer garantiert so argumentieren, dass sie bestimmte BL Werte auch nur mit Neodym erreichen und deswegen da keine Ferrit-Alternative anbieten - was das Marketing natürlich sofort anders darstellt, sobald Neodym zu teuer werden würde und man wieder was anderes anbieten würde, um keine Kunden zu verlieren...:)
    Dass Du persönlich kein Neodym einsetzen magst, ist ja Dein gutes Recht. Aber auch hier sehe ich wieder mehr die Argumentation aus der Sicht eines Endanwenders, der für sich selbst entscheidet, sich da anders aufzustellen. Ist ja legitim und auch wenn Du nicht als Privatmann damit zu tun hast sondern damit Geld verdienst, ist in dem Fall ja Deine Argumentation aus Sicht des Endanwenders, der Einzelperson, der Firma - und eben nicht die der ganzen Branche.

    Zitat


    Deine 21" Argumentation find ich lustig, weil sich mir schon der Sinn eines solchen Chassies nicht wirklich erschließt. 2x 15" können das genauso bei weniger "klirr und schwabbel".
    Sieht aber zugegebenermaßen etwas weniger beeindruckend aus! :lol:


    Ich habe ja nicht gesagt, dass ich persönlich unbedingt einen 21" Bass brauche - ich habe damit ein Beispiel kreiert, in dem aktuelle Treiber real zu kaufen sind, man Leistung weit über den noch vor 15 Jahren üblichen Größenordnungen rein prüglen kann, und die dennoch nicht den Hitzetot sterben - obwohl mit Neodym realisiert. Es diente dazu, die Argumentation "Neodym ist Ferrit unterlegen" zu entkräften, die oben aufkam.

    Zum Argument, dass ein 21" Nur schwabbelt und Klirrt: Es gibt auch Materialinventionen ausserhalb des Permanentmagnetem am Motor. Zwar sind diese immer weit moderater, als es die Werbung einem weiss machen will (a propos weiss - Persil wäscht auch jedes 1/2 Jahr noch besser, wieso war Wäsche vor 40 Jahren dann nicht nur dreckig?).... Aber dennoch gibt es natürlich Verbesserungen, die heute z.B. eine 18" Membran mit der Stabilität und Steife einer 12" Membran von vor 20 Jahren ermöglichen. Wenn ich auch persönlich den 21" bestimmt nicht brauche und für "nötig" empfinde, so sehe ich absolut, dass z.B. mit manchem 18" Treiber heute diejenigen bedient werden können, die vor 10 Jahren noch zwingen einen 15er dafür haben wollten...

    Zitat


    Wie auch immmer...gehts hier ja nur um nen 12 Zöller, der passen muss. Und da sollte doch was zu finden sein, oder?


    Klar.

  • 12" Sub Chassi. Die richtige Wahl?

    • sabbelbacke
    • 28. Dezember 2011 um 10:18
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Ob das diesen Schluss zu lässt?


    Ja sicher. Würde ein 4kW RMS 21" Monster mit Neodym rein technisch nicht funktionieren, würde man keines bauen und inzwischen setzen so gut wie alle Premiumhersteller in den High-End Boliden seit Jahren ausschliessich auf Neodym - würden die Kisten ausfallen, weil sich das Neodym De-magnetisiert, würde das keiner Machen. Man kann an vielen Stellen dem Kunden "einen erzählen", aber hier nicht. Die "Nicht belastbarkeit" von Neodym in unserem Zusammenhang hier war ein Problem der Anfangsphasen, wo das Hitzemanagement noch nicht passend war, die Legierungen noch nicht optimiert...

    Du drehst die Logik ja jetzt auch um, mein Argument war Antwort auf die Frage, ob Ferritchassis als Subs per Se den Neodyms überlegen sind - sind sie rein technisch eben nicht.

    Zitat


    Wohl eher, weil Kunden auf einen Neodymhype aufgesessen sind. Und vor allem, weil die gleiche Menge an Chassis weniger Logistikkosten verursacht. :wink:


    Du denkst als Endkunde. Seltene Erden zu verwenden ist kein Hype sondern schon lange in viielen Bereichen z.B. der Unterhaltungselöektronik und z.B. auch in Festplatten Realität und auch teilweise zwinende Notwendigkeit. Der Gewichtsvorteil (im Umkehrschluss die höhere Magnetische Flussdichte) ist kein marketing-gepushtes "nichts", dass man zum Hype erklärt sondern ein vom Kunden absolut gewollter Mehrwert. Logistikkosten sind - in industriellen Masstäben - irrevelant. Lernt man schon in Gemeinschaftskunde in der Mittelstufe - Die Lohnkosten (und Nebenkosten natürlich) in den Industrieländer sind um ein so vielfaches höher, dass es so gut wie keine Industrie mehr gibt, die nicht den Großeil aller Bauteile oder das Endgerät über den halben oder ganzen Globus schickt. Lautsprecher sind da nun wirklich nicht das schwerste Wirtschaftsgut, was man transportiert.
    Ob im Übersee Container jetzt Ferrtichassis sind oder Neodym, macht fast keinen Unterschied.
    In Kleinmengen für den Privatmann oder den Kleinimporteur macht es natürlich einen großen Unterschied, da ist Dein Argument vollkommen richtig. Aber Privatmann und Kleinimporteur sind ja nicht Marktentscheidend in diesem Punkt. Denn der Großteil der Privatleute kauft ja lokal ein (geht ja auch nich andes, rufe man mal bei Eminence in USA und frag, ob sie einem 2 Bässe schicken... :) ).

    Zitat


    Ich denke der Neodymkurs wird noch schlechter werden. In jeder neu gebauten Windkkraftanlage ist Neodym verbaut. Die Chinesen wollen aber nicht den Rohstoff verkaufen, sondern gleich die Windräder. Lin Zun sagt: "Also schalt ich so die Konkurrenz über die Rohstoffpreise aus." :twisted:


    De facto ist der Neodymkurs sogar gefallen in den letzten Monaten.
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/selteneerden112.html
    Erst vor wenigen Tagen hat als Reaktion darauf das chinesische Wirtschaftsministerium verkündet, durch Verknappnug der Exporte den Preis wieder anzuziehen.
    Das alles hat ja jetzt erst mal nichts mit der technischen Frage zu tun, ob Neodymbäse dem TSP-gleichwertigen Ferrit-Pendant unterlegen wären. Da kann man inzwischen ganz klar sagen, dass diese Kinderkrankheiten ausgemertzt sind.

    Die Liefertechnischen, politischen, marktrelevanten und sonstigen Aspekte hinter der Frage, ob man NEodym einsetzen soll oder nicht werden sich in den nächsten Jahren dann aussortieren, klar. Ich stimme Dir zu, dass Neodym-Speaker erst mal nicht wirklich billiger werden für uns. Man kann nur hoffen, dass sich der Rest der Welt darauf besinnt, dass man selber auch Rohstoffe hat (die bis jetzt eben nur noch nicht erkundet sind, daher liest man oft, nur China hätte seltene Erden - was zu beweisen wäre.... und nicht jede eigene Abbauanlage einstampft, nur weil es der Chinese biliger macht - man dadurch dann in Abhängigkeit vom Zulieferer gerät (Chinese als Beispiel) und der einem dann hinterher dadurch den Markt diktieren kann.. Das alles ist natürlich eine Frucht unser aller Preisdumping-Einstellung. "Wieso mehr zahlen, wenn ichs billiger bekommen kann" - hier wäre eine mögliche Antwort, warum es sich evtl. gelohnt hätte, seltene Erden selber anzubauen (oder wenigstens in mehreren Ländern, nicht nur in einem einzigen Zulieferland). Remember: Die Chinesen wollten Den Euro nicht stützen, haben sie zu Anfang unserer aktuellen Krise verkündet - lieber selber investieren haben sie gesagt (und gemacht und eingekauft)...

    Wird zwar inzwischen mega-OT, aber dennoch: Unterstützt ruhig ein bischen die einheimischen oder EU-Wirtschaftszweige.

    Ums mal zusammenzufassen:

    Neodym ist in Basschassis absolut praktikabel, keine Probleme technischer Natur :)

  • 12" Sub Chassi. Die richtige Wahl?

    • sabbelbacke
    • 27. Dezember 2011 um 18:17

    WinISD ist da nicht immer zuverlässig und 1dB hin oder her ist bei einem Sub in der Simu wurschd, das merkt in der Realität keiner mehr.. Viele Parameterdifferenzen heben sich gegenseitig dann auch auf.
    Ok, ich habs aber aktuell nicht noch mal verifiziert, hau das mal in hornresp mit den aktuellen Daten, dann weiss man mehr.
    Generell ist Ferrit Hitzestabiler, das ist aber ein Allgemeinplatz und heisst nicht, dass man mit Neodym nicht auch die gleiche Leistung hinkriegen kann - man muss es eben nur spezifisch so hinbauen, dass es dann auch klappt. Zu Zeiten, als Neodym bei Erhitzung noch zusammengeklappt ist und dann spontan der Treiber tot war, weil der Magnet an Kraft verlor, gab es diese Aussage noch zu Hauf, da wurde noch gewarnt... Diese Kinderkrankheiten sind wech, wenn dem so wäre, wären nicht alle High-End Bass-Sub-Treiber heute Neodymkisten..

  • 12" Sub Chassi. Die richtige Wahl?

    • sabbelbacke
    • 27. Dezember 2011 um 15:49

    Sorry, wollte Dich nicht verwirren.. .)

    Ich versuchs mal andersrum:

    "Nach oben wird die Luft immer dünner"...

    Manche glauben, dass wenn man nur doppelt so viel Geld in die Hand nimmt, hat man auch das doppelt so gute Ergebnis (je nach dem, wie man gut definiert sieht das anders aus...).

    Dem ist eben nicht so... Ab einem bestimmten Punkt wird jedes bischen Verbesserung immer teurer.

    Wir könnten es auch am Preis/Lesitungsverhältnis festmachen. Ein AWM124 in einem simplen Gehäuse kann man sich schon für 120,-- in Summe basteln, da ist dann ein Gitter druff, usw.... Für zwei von den Kisten bekommt man dann gerade mal ein Ciare oder BMS Chassis.. Aus zwei AWM124 kommt aber garantiert mehr Pegel raus als aus einem BSM12N630....

    Wirds damit klarer?


    PS: Falls hier der Eindruck entsehen sollte, ich würde partout jetzt den AWM124 empfehlen wollen.... Will ich nich :) Ich will nur ein Beispiel anführen für einen günstigen Treiber, der für so eine Aufgabe eine richtig gute Figur macht ohne gleich 250 Euro aufwärts zu kosten. Wenn einem die 250 Euro "egal" sind oder man das Geld ausgeben mag/hat/übrig... dann gern 12N630 und Co kaufen....


    PPS. Bist Du sicher, dass der 12S330 von den Paramwetern so weit vom 12N630 entfernt ist? Ich habe das anders im Kopf und gerade mal ein paar alte Simus rausgkramt - die Ergebniss sind fast deckungsgleich:

    Das ist in ein und denselbem 44l netto Gehäuse einmal ein AWM124 (schwarz) und der 12N630 und der 12S330 (rot/grün). an könnte für jeden Treiber das Gehäuse jetzt noch ein wenig anpassen, klar.

    In blau ist übrigens der 3012LF zu sehen. Wie man sieht, ist das ein Treiber, der im Nutzbass wesentlich lauter ist, wirft man einen Blick auf die SPL-MAX Kurve, sieht man dann aber, dass er von allten Treibern unter 50Hz in so einem kompakten Gehäuse am ehesten verliert.

  • 12" Sub Chassi. Die richtige Wahl?

    • sabbelbacke
    • 27. Dezember 2011 um 10:02
    Zitat von "Enno Gieske"

    Bisschen stutzig macht mich das Ganze ja schon =)

    Ist halt ein wenig schwer zu glauben, dass die beide gleich gut wegkommen, obwohl der eine 150€ teurer ist.


    Gleich gut wegkommen? Das hat keiner gesagt, Du musst schon genau lesen :)
    Natürlich kann man z.B. dem BMS oder Ciare mehr Power zufüttern als dem AWM, weil die Schwingspule sich nicht so stark erhitzt, bzw. die Erhitzung von diesen besser weggesteckt wird. Natürlich ist die mechanische Ausführung beider noch einen Tick hochwertiger als beim AWM...
    Das führt in der Praxis z.B. dazu, dass man BMS und Ciare "gut" überfahren kann (=sie sterben später als der AWM, besser klingen tuts nich, sie werden ja auch überfahren), also ausserhabl der eigentlich sinnvollen Parameter betreiben. Auch hat z.B. der BMS ein gerade zu sensationelles Verhalten, wenn es aus dem linearen Arbeitsbereich raus geht. Da reagiert der AWM natürlich anders, der quält sich da mehr. Die Chance, dass man dem AWM bei zu hoher Belastung killt, ist auch höher als bei den teuren PA-Chassis.

    Und natürlich sind die verwendeten Materialien insgesamt doch ein wenig hochwertiger - der BMS klingt für meine Begriffe super (klingen wirklich im Musikalischen SInne, nicht in dem Sinne, wie viel Pegel man da rauskitzeln kann) und tut das auch noch bis zur Kotzgrenze prima machen. Der AWM ist nicht ganz so fein auflösend... Das sind aber alles Attribute, die bei den üblichen Beschallungsaufgaben über die wir hier reden, keinem Menschen auffallen - da muss Pegel X bei Verzerrung Y und Frequenz Z am Start sein, fertig..

    Aber: So lange man alle Chassis eben in einem Bereich laufen lässt, wo sie innerhalb der Betriebsparameter agieren, macht der AWM seine Sache sehr gut - vor allem, wenn man auf den Preis schaut. In der Praxis ist dieser Betriebszustand aber gerne der, den man verlassen will und man lieber noch weiter aufdreht.. "Da muss doch noch mehr gehen.."... Da überlebt ein 4" VC Ciare eben länger als der AWM... Dass beide aber eh nur noch Klirr und Quatsch produzieren stört morgend um 3:00 mit 3 Promille auch keinen mehr....

    Du kannst spasseshalber ja mal einfach simulieren, was bei rund 500 Watt passiert, wie da die Auslenkung der Chassis ist...

    Zitat


    Gut, man muß ja bedenken, dass wir es drei verschiedene Anwendungsbereiche sind, wo der LW1400 eigentlich nicht für gebaut wurde. So wirklich tiefes rumsen untenrum brauch ich nicht, aber es sollte auch nicht fehlen :)

    Zitat


    Aber ich bin ja hier um mir Rat zu holen und ich werde mir mal den AWM 124 zulegen und das Gehäuse von Jobsti drum bauen. Wenn er mir doch nicht gefällt, kann ich Ihn ja versuchen wieder los zu werden. Mit Gehäuse sollte man da ja von den Kosten hoffentlich mit +-Null rauskommen.


    Die HAS Gehäuse vom Benni sind sehr hoch abgestimmt - bau zur Sicherheit erst mal nen Billigen Presspanproto, ob das das ist, was Du suchst. Bis jetzt interpretiere ich das anders, was Du suchst. Aber mal anfangen und Erfahrung sammeln (oder beim Verleiher einfach mal probehören) ist ne gute Idee :)

    Zitat


    Vielleicht finde ich ja auch noch ein Verleih der den K&F SW112 hat. Der hat auch sehr mein Interesse geweckt. Den könnte ich dann mal mit dem AWM vergleichen. Ist eigentlich bekannt, was für ein Chassi da drin steckt?


    Nette Kiste, natürlich nich billig. ISt aber nicht wirklich "klein", in dem Sinne wie wir gerade darüber reden. Wenn diese Grö0enordnung für Dich in Frage kommt, schau lieber bei 3012LF und Co vorbei oder überleg, ob ein 15er nicht auch was wäre.... Du bist ja bei dem K&F Bass netto inkl. Port bei rund 75L....

  • THE BOX 15LB100-8W

    • sabbelbacke
    • 25. Dezember 2011 um 22:18

    Probiers einfach aus :)

    Auf die Bewertungen bei Thomann und Co würde ich nicht all zu viel geben, da gibts Produkte, da haben sich zehn Schüler mit 14 Jahren das Ding gekauft und finden es geil, weil es Ihr erster Bass ist oder sie nix anderes kennen oder warum auch immer.... Dann hat man da nur super Bewertungen drin, das ist nicht repräsentativ. Soll nicht heissen, dass jede Bewertung im Internet per se nix taugt, nur wenn ich mir bei manchen Produkten durchlese, was für angebliche Wunderwaffen das sein sollen und dann das Ding vor mir stehen habe, relativiert sich die Begeisterung doch stark und bei genauerem Hinsehen merkt man schnell, dass hier einfach ein Rudel Anfänger von Ihrem Erstlingswerk schwer begeistert waren.

    Egal... Probiers aus, bestimmt spannend :)

  • 12" Sub Chassi. Die richtige Wahl?

    • sabbelbacke
    • 25. Dezember 2011 um 22:14
    Zitat von "Enno Gieske"

    Ich geh ja gern hier und da Kompromisse ein. Es muß ja auch nicht alles perfekt sein. Bei den Mivoc wird mir wohl auch der Pegel fehlen.


    Da sollte man aber zwei Dinge auseinander halten: Die reale Belastbarkeit, was man so einem Chassis zumuten, was es dann noch klirrfrei in Hub umsetzt und die Physik, die den Zusammenhang zwischen Gehäusegröße, dB pro Watt und Tiefgang beschreibt...... Der Mivoc ist nicht per se schlechter, weil er weniger laut pro Watt kann, sondern er ist eben ein Chassis, dass auch aus einem kleinen Gehäuse noch nenneesnwert Tiefgang holen kann und mit realen 9mm Hub den allermeisten PA-Chassis in der Liga überlegen - Ciare 12.00SW liegt noch drüber. Insofern ist bei gleichem Tiefgang und gleicher Gehäusepegel mit dem Mivoc bis zur Belastung X genau so viel realisierbar wie mit einem anderen Chassis auch.
    Die meisten vergleichen in so einem Moment eben dann ein PA-Chassis, dass 3-6dB lauter ist, dafür aber wesentlich weniger Tiefgang hat - das fällt dann ohne Direktvergleich nicht unbedingt sofort auf und man denkt, das PA-Chassis sei per se "besser".... Da sollte man Äpfel und Birnen schon auseinander halten.

    Beispiel: Ich habe neulich einen kleinen 12" Bass, genau wie er Dir so vorschwebt, mit einem der Doppel-Schwingspuler von Ciare hier gehabt. Der konnte zwar aus dem Winz-Gehäuse beachtlichen Tiefgang holen, war aber wirklich ein reiner Subwoofer, d.h. man musste den unter 80 Hz nutzen, drüber war da nich mehr viel sinnvoll zu holen. Vom Gesamtpegel verlor das Ding gnadenlos gegen z.B. einen RCF-L15P200AK in einem sehr kompakten 15" Gehäuse, dass nur 25L netto größer war. Dem Kunden waren diese paar wenigen cm mehr Gehäuse egal, die letzten 10Hz untenrum brauchte er eh nicht wirklich (dachte er vorher, stellte sich als Wunschdenken raus) und er hat sich dann umentschieden.
    Ein anderer, der nicht so viel Pegel brauchte und bis jetzt immer maximal kleine Hochzeiten oder Kleinkunstsachen machte, wollte partout einen Sub haben, den er im Zweifel auf dem Roller hinten mitschleppen kann und der aber im Zweifel auch für kleine Kneipenkinogeschichten genug Tiefgang bereitstellt. Der hat sich letztlich dann eigentlich für den Mivoc entschieden, lediglich weil das Gewicht noch seeehr wichtig war, wurde es dann der Neodym-Ciare, der für diesen Anwendungsfall aber nicht wirklich besser funktionierte, nur eben eine Doppelschwingspule hatte und sehr leicht war.

    Zitat


    Desweiteren möchte ich halt ein Sub der richtig gut klingt. Wie gesagt, die beschreibung vom MB-115 klingt eigentlich wie für mich gemacht.


    "Richtig gut klingt"... ist relativ und schwer zu beschreiben, damit kann man sich nicht orientieren. "Spiel doch mal was vernünftiges" sagt der Gast zum DJ.....

    Ich würde Dir raten, lieber mal bei einem Verleiher in der Gegend mal ein/zwei Bässe unterschiedlicher Art auszuleihen. Deine Vorstellung im Kopf, was Du haben willst, braucht noch ein bischen Gegenprobe in der Realität.....

    Zitat


    Auch hab ich ja auch schon das Gehäuse, bzw die Platten hier stehen.


    Hm, verstehe... Ungünstige Ausgangslage, aber ist jetzt halt so (wobei ich das nicht als zwingendd ansehen würde - bischen Holz neu gekauft und neu geschnitten ist im Zweifel besser und günstiger als jetzt auf Zwang da rein einen Treiber für sauviel Geld kaufen, mit dem man dann hinterhe nicht glücklich ist^

    Zitat


    Kann denn jemand einschätzen oder weiß sogar wie die Unterschiede zwischen dem LW1400 und dem KappaLite 3012 sind.


    Beide sind eher Nutzbasskisten, keine ausgewiesenen "Komapt-Langhuber,schweremembran" Treiber. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, willst Du unter 50 Hz nennenswert Pegel haben, da sind beide Treiber in sehr kleinen Gehäusen suboptimal.

    Ich habs leider noch nicht geschaft die beiden im anderen Programm zu simulieren.[/quote]

  • THE BOX 15LB100-8W

    • sabbelbacke
    • 25. Dezember 2011 um 22:00
    Zitat von "Severin Pütz"

    Finde das das Ersatzchassis etwas hochwertiger als der Kenford 15 aussieht...


    Ohne jetzt eine Aussage darüber zu treffen, welches Chassis "besser" ist - aufgrund von Optik sollte man nun wirklich kein Chassis beurteilen :) Datenblätter von solchen Chassis sind auch mehr als geduldig und selbst wenn man ein verlässliches hat, sagt das noch lange nix über die tatsächliche Performance aus, s.o.
    Bestellen, selber ausmessen, ausprobieren, vergleichen - dann Urteil fällen.

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