hm, warum bietet Behringer dann die neue Firmware auf der Webseite zum Download an, ohne einen Hinweis, dass sie für ältere Geräte evtl. nicht funktioniert? Ich habe hier zwei Controller, die ohne Mucken auf 1.17 laufen, obwohl schon uralt.
Beiträge von sabbelbacke
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Buch Schreiben ... Generell eine schöne Idee, unterschätzt den (Schreib, Finanz, Logistik, Orga, PR- usw..)Aufwand aber nicht....
Dann lieber ein tolles Wiki aufsetzen, ist in unseren Zeiten User-freundlicher (lässt sich aber natürlich auch in Buchform ausdrucken, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Buchfunktion). Taugt natürlich wenig, die eigene Reputation aufzubügeln (Gott-Status gibts da auch keinen...).Mal kurz zum Thema der Software: Wer vor wissenschaftlichem Hintergrund nicht zurückschreckt, sich in Linux oder MacOSX etwas tiefer rein fuchsen mag (nicht unbedingt..), dem möchte ich das hier ans Herz legen:
http://www.baudline.com/index.html
Das ist ein bisschen wie bei "Word oder TEX" ? Word kann man fast "sofort" in der Anfangsphase, bei TEX muss man erst mal ein bisschen Grundlagen büffeln, sonst geht da nix vernünftig. Hinten raus geht dann aber soo viel mehr (Baudline kann in Echtzeit z.B. Korrelationen einzelner Eingangskanäle, bzw. Funktionen herstellen).
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Mal zurück zum Thema...
Gestern bin ich auf der Suche nach was anderem mal wieder über die CPA Treiber von Conrad gestolpert, wo ich mich erinnern kann, dass einer der 15er in der Tat nahe an die bei Conrad hinterlegten Specs kam - diese weisen so manchem Speaker im Programm erstaunlich niedrige Gesamtgüten und für das hingelegte Geld recht viel Kraft im Motor aus... hat zufällig jemand schon mal den CPA 12-200 in den Fingern gehabt? Im Hifi Forum hat sich einer an TSP Messungen versucht und das letzte Ergebniss war das hier:
Sd: 530.93 cm^2
Vas: 90.08 l
Cms: 2.28e-04 m/N
Cas: 6.43e-07 m^5/N
Mmd: 35.00 g
Mms: 41.92 g
Rms: 1.44 Ns/m
Fs: 51.5 Hz
Bl: 18.86 N/A
Re: 6.30 ohm
Le: ?
Qms: 9.38
Qes: 0.24
Qts: 0.23 -
Mal ganz andersrum gefragt:
Wie spielt sie denn? Bist Du zufrieden? Manch altes, solides Gerät kann ja wunderbar seinen Einsatzzweck finden..
Gehts Dir nur um den Forschergeist? Oder willst Du wissen, ob das Gerät "noch was wert" ist?
Schon mal nach Aufklebern auf dem Trafo geschaut, Beschriftungen auf Unterseiten von Platinen erspäht und so? Mal einen Speakon abgeschraubt, ob der Original drin ist oder nachträglich rein (Lack auch am Rand des Loches oder ist da ne Bohrung) ?
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Die 3402 ist ein etwas älteres Modell, es gibt aber sowohl Schaltpläne (und Service Manuals - kostenlos runterladbar bei QSC) als auch massig Service-Leute über Deutschland verstreut, als auch Ersatzteile dafür (ein Unterschied zu einer Billigstufe - so manche 1HE Class-D Chinakiste kann man bei Defekt dann einfach wegschmeißen, wenn das falsche Bauteil kaputt ist).
Braucht man "amtlich" ? Nein, man braucht gar nix und "amtlich" an sich ist nicht genau definiert. So wie Du oben (verständlicherweise) fragst, wirst Du gleich 1000 verschiedene Meinungen bekommen, das sieht jeder anders.
Es gibt sooo viele Einflussfaktoren. "Qualität des Sounds" ist da nur eine:
- Wiederverkaufswert
- Klang
- Leistung
- Gewicht
- "Image" (manche fahren eben einen Oberklassewagen, weil sie es WOLLEN)
- Zuverlässigkeit
- Kann das Ding repariert werden?
- Möglichkeit der Zumiete (falls man mal mehr braucht)
- Möglichkeit der Vermietung (falls ein Kollege mal mehr braucht)
- Riderpflicht (wenn man mal "was größeres macht", könnte der Kunde eine China.-XY evtl. nicht aktzeptieren, wobei bei Amps das nicht so krasss wie bei anderen Geräten ist, aber auch da gibts wieder 1001 Erfahrungsberichte)
- Funktionsumfang (Die PLX hat z.B. einen schaltbaren Limiter, schaltbaren High-Cut mit 30/50 Hz, usw..)
- 2 Ohm fähig
- Schutzschaltungen (die PLX überlebt auch zwei Nächte Kurzschluss bei Vollgass (nicht garantiert, klar... Auch eine PLX kann kaputt gehen - aber das Schaltungsdesign ist so ausgelegt, dass es solche Ernstfälle überleben kann, selbst schon ein paar Mal im Verleih erlebt.)
- Langzeitstabilität (wie gesagt, bei QSC für fast jeden noch so ollen Amp gibts heute noch was - die China-Stufe kennt nach drei Jahren evtl. schon keiner mehr, Serviceunterlagen sind schon beim Kauf selten, usw...)
- usw....Nicht jedes Argument ist von vorne rein ein Killer-Argument. Wenn man bestimmte Features nicht braucht, Rider-fähigkeit egal ist, das DIng eh nie wieder verkauft werden soll und man einen so fitten Servicetechniker ums Eck hat, dass der einem selbst den exotischsten Amp auch ohne Servicemanual blind mit einer verbundenen Hand repariert - kann man ganz anders unterwegs sein, als wenn die "großen" Kollegen vor Ort potentielle Kunden sind, die sich mal nen Amp dazuleihen wollen (dann aber eben kein Noname), das Gerät ziemlich sicher nach zwei Jahren wieder verkauft werden soll (weil dann Studium Start und Hobby Beschallung flach fällt), usw.....
Natürlich "funktionieren" Amps wie eine LDPA 1600x, Pronomic, usw... auch... Wir haben selber hier die alte LDPA Serie am Start, gegen die ist nichts einzuwenden. Ausreichend bassig bis rund 3 Ohm (je nach Bass 2-3 8 Öhmer pro Kanal) runter, relativ zuverlässig (sprich: würde ich immer ohne Bedenken mitnehmen, von 6 Endstufen sind in 4 Jahren aber 2 schon mal ausgefallen - passiert eben).
Dicke Eisenschweine waren auch immer... ach so, soll ja nich so viel wiegen

Aktuell gabs bei Pronomic und Co ein paar Schaltnetzteilendstufen, wo man zumindest keinen groben Schnitzer in Tests gefunden hat (z.-B. in der tools4music), die kannst Du Dir ja auch mal anschauen. Langzeiterfahrungen von "alten Hasen" kenne ich zu den Stufen noch keine, ich weiss nur dass rockline reingeschaut hat, sie vermessen und nix eckliges gefunden hat.
Die Class-D Dinger von thomann und Co (diese 1HE Digam-Kopien) Sind mal so, mal so, je nach dem von welchem Chinesen sie kopier, äh gebaut wurden und welche Bauteile der grad da hatte. Manche Modelle fluppen richtig gut mit viel Power, manche schwächeln vor sich hin - mit vorsicht oder Fernabgabe zu geniessen.
Die Synq kommt eigentlich von Deton, wird unter anderem Namen von vielen imporitert, gibts z.-B. auch bei PL-Audio und anderen. Wird von vielen auch im Bass gern genutzt - unsere ist nach Erhalt erst mal gestorben

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Zitat von "cheesy"
Ich hatte Anleitung und LED so interpretiert, dass hier kein Limiter vorhanden ist. Leider habe ich keine Möglichkeit mit Widerstand und Oszi zu messen.
In der englischen Anleitung findet man bei den Specs:wenn (hahaha,....) mal Luft und Zeit (mhuuaahhh) ist, können wir ja mal ne Mess-Session machen (haben wir vor x Jahren mit den ganzen PWM Chinakrachern, Powersoft, der Asid von... Du weißt schon, usw... mal gemacht, war witzig, schreit nach Wiederholung).
Die D4-500 habe ich übrigens auch mal kurz an geschmissen gehabt und kann nicht sagen, dass die klanglich sich irgendwie negativ verhalten hätte - auf die Schnelle sogar "obenrum" deutlich sauberer als eine TSA 4-700. Kein Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, einfach nur mal kurz "umgesteckt", aber "für das Geld" :roll: war das absolut nicht übel...
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Zitat von "Michael Blavkowitsch"
Ich weis nicht ob ich jetzt eine LDPA 1600X kaufen soll, weil mir 1100W unterdimensioniert vorkommt für 2x500W Bässe...
Nö, wieso? Passt doch wunderbar. Selbst wenn Du 1300W hast, macht das nur einen marginalen Unterschied und die meisten Boxen bedanken sich mit einem langen Leben, wenn man sie nicht ständig über die Massen prügelt.
Ich hätte noch eine QSC PLX 3402 abzugeben, die ist schön leicht, wäre gebraucht in Deinem Budgetrahmen.
Unter 600 NP gibts natürlich nix "amtliches", aber genug von Pronomic, Thomann, LD-Systems, Stageline, DAP, usw, usf..... -
Ah ok. Kein Wunder, sind zwei verschiedene "Klassen", der 4" B&C ist Minimum doppelt so hoch belastbar, hat eine 1,5fach so schwere Membran mit mehr Antrieb unterm Hintern und mag auch gern anders abgestimmt werden als der 3015LF. Preislich dürfte er vor Neodymkrise auch weit über dem 3015LF gelegen haben (bzw. sein Nachfolger).
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Zitat von "surfvill"
Allerdings hatte ich auch schon "merkwürdige" Emmis in der Hand, wie Kilomax oder dieser 15er ND-Bassspeaker (zurück zum Händler!)
Die Kilomaxe habens schwer... Der 15er ist durch die pfiffige Kühlung in der lage recht viel Energie theoretisch wegzustecken, hat aber wegen der recht "filigranen" Mechanik nicht die Leidensfähigkeit, die man vermutet. Der Vorteil der geringeren Powerkompression durch die gute Kühlung wird leider überschattet von der "hohen" Leistungsangabe, so dass die Speaker mechanisch ständig überfordert werden. Hätte man da 800 Watt drauf geschrieben, wäre das sicher sinnvoller gewesen. Ansonsten wuppt der so schlecht in einer halbwegs kompakten 15" BR-Kiste gar nicht mal, klanglich kann ich eigentlich nich meckern. Nur gibts halt für das Geld von anderen Müttern eben auch schöne Töchter mit mehr Kraft im Hintern und dickeren Membranen, die halten den Prügelbetrieb dann besser aus...Der 18" Kilomax hat von den Parametern eine Sonderstellung, durch die hohe Gesamtgüte passt der eigentlich mit am besten in eine geschlossene Box (saß bei mir mal in 160L CB mit "Planar Wave Guide Horn" (hihi) vorne dran - super Sache!). Relativ geringe mechanische Verluste und eine (für damalige Verhältnisse) große Hubfähigkeit lassen ihn für das "kleine" Geld in einer CB sehr gut funktionieren (ich hatte ihn auch mal in einer TL drin...). Jetzt ist das Ding aber natürlich schon ein paar Jahre älter, inzwischen gibts andere Kaliber... Und da Heerscharen von Usern versucht haben diesen Speaker in kompakte BRs zu packen, hat er da keinen guten Job gemacht und eben auch seinen Ruf weg ("Heizung" hört man immer mal wieder).... In einem Horn geht er noch weniger, auch da ist die Membran, der Antrieb, die Güte, uw... nix... Wer dann auch hier die 1250W RMS liest, hat das von dem Speaker fordern wollen und Peng....
Letztlich aber meist Benutzerfehler, bzw. mangelndes Marketing, dem User klar zu machen, wofür der Speaker eigentlich gedacht ist (ok, am Markt auch etwas vorbei.... zugegeben....), aber dieses Schicksal teilen so viele Speaker (will sagen: Die an sich für einen bestimmten Zweck gut sind, da der Markt aber nur auf den üblichen Standard-Brei ausgerichtet ist, verkaufen sich so Speaker dann schlecht, wenn man nicht ausreichend damit wirbt, dass die auch was können).
Übrigens sind die Kilomaxe beide Speaker mit "echtem" Doppelspider (was meist aber keinem aufgefallen ist, also hat man 10 Jahre lang Emi-Bashing gemacht, da gäbs keine zeitgemäßen Speaker und hat die aufeinandergeklebten Compound-Spider-Notbremsen der Konkurrenz als "Doppelspider" in den Himmel gelobt....). Auch Demodulationsringe gibts bei Emi seit Jahren (liest man hier nie von, bei anderen wirds dann aber als Innovation gepriesen..)Übrigens gabs von Emi auch mal durchaus interessante Speaker wie den HL-10C, der kleine Bruder vom LAB12. Für die hier absolut rare Gattung der 10" Basshörner war der Super - aber leider gabs nicht genug Abnehmer (bzw. erfolgreiche Bauvorschläge), also hat man ihn zeitweise aus dem Programm, dann wieder rein (weil User-Mecker), dann ist der Korbhersteller Pleitem, also wieder raus.... heute weg (dafür LAB 15, für den sich momentan auch keiner interessiert, weil "unüblich"...).
Der 3015LF ist aber gut angenommen am Markt und macht einen guten Job als 3" Neodym-Bass. Was hat Dir an dem nicht gefallen? Der hält mehr aus als drauf steht, klingt passabel, ist relativ günstig (inzwischen nicht mehr konkurrenzlos, bei Markteinführung deutlich preisleistungsvorteilig), hat zeitgemäßen Xmax, wiegt sehr wenig, gut ausbalancierte Parameter (gibt wenig Speaker, die bei saubrer BR Abstimmung innerhalb der angegebenen Belastungsangabe im xmax Bereich bleiben)).
Aber zurück zum Thema, bevor mir wieder einer vorwirft, ich würde die Emi Werbetrommel zu sehr rühren

Der Kappa 12 ist an sich kein Hornspeaker. Will heißen: Er hat weder einen hohen EBP, weder eine besonders geringe Gesamtgüte, noch eine besonders stabilisierte Membran für ein hohes Kompressionsverhältnis, noch einen überaus starken Antrieb, noch einen hohen Wirkungsgrad (z.B. kurze Spule, Hub dank Horn ja nicht soo nötig).... Aaaaber: Das sind alles klassische Kriterien für "klassische" Hornaufbauten mit Kompressionsverhältnissen ab 2,5 aufwärts, Phaseplug, usw... , wo schon ein Limmer 302 nicht mehr wirklich rein fällt (da kann man sich jetzt streiten, ob ein 302 überhaupt ein Horn wäre, oder nicht mehr ein Waveguide?)...
Insofern: probiers aus. Ich weiß nicht, was für ein Horn Du da hast, aber so lange Du da kein Kompressionsverhältnis von 3:1 oder größer drin hast, wird der Kappa das schon überleben. Obs klingt und passt - try it...
Wenn Dein Konstrukt an sich prima klang, kannst Du ja auch einfach mal die alten Speaker reconen lassen....
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Zitat von "andariel"
Jawohl 12c4nd
Ich habe in Erinnerung, dass 1kHz noch ging. Das sollte eine gute Xover Frequenz sein.
Ah ok, mal anfragen, danke für den Hinweis.ZitatEs muss auch nicht unbedingt ne Emi-Pappe sein... ne klasse höher darfs ruhig sein. Mit günstig meinte ich nicht, dass es schrott sein muss....
Da hast Du aber eine stark pauschalisierte Sicht, welche Qualität von welchem Hersteller kaufbar ist
Wie bei fast allen Speakerherstellern gibt es bei Emi solches und solches. Das Preis/Leistungs Verhältnis ist bei denen auch nicht schlechter als bei vielen anderen auch (sonst würde das auch keiner verwenden, Emi ist ja nicht gerade der kleinste auf dem Markt...)Vielleicht hab ichs überlesen: Definier doch mal, was "günstig" ist für Dich.... Evtl. kann man das hier auch abkürzen

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Zitat von "andariel"
Was ich dir noch empfehlen kann und einer der besten ist: Oberton 12Ncx oder so ähnlich heißt der. Ist nicht im Standardprogramm, kann man aber bestellen. Den verwenden die in ihrem eigenen Horntopteil das wirklich brachial laut geht.
Meinst Du den 12NXL400? Den hab ich mir für Prototypen eh mal ins Regal gelegt, ihn aber noch nicht ausprobiert. Wenn Du den schon ausprobiert hast und für gut befunden, kram ich den mal raus. -
Ne, schick doch noch mal bitte

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Ja klar, wenn man entsprechend Fachkundig ist, kann man viele Dinge bauen/basteln, die für andere unmöglich sind, keine Frage. Die meisten, die hier unterwegs sind, haben diese Fachkenntnis dann aber nicht und denken, man müsse nur einfach ein paar Bauteile bestellen, zusammenklatschen und fertig ist der Amp

Prinzipiell kann man sich z.B. bei 41hz.com oder anderen einzelne Amp-Module nebst Netzteilen kaufen und daraus was bauen. Last time, I checked .. Wars nicht billiger. Dann lieber in Asien nach einem Anbieter schauen und in Kleinmengen selber importieren
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Nimms mir nich krumm...
Lass es

Natürlich kann man das theoretisch - nur hat man es hier mit Spannungen zu tun, die lebensgefährlich sein können - wenn man dann nicht weiss, was man tut, ist im besten Fall nur das Gerät schnell futsch, im schlimmsten ein Mensch.
Selbst Leute, die so was technisch gesehen können, winken meist ab - weil es wirtschaftlich gesehen meist nicht lohnt, wenns vernünftig werden soll. Viele Dinge, die eine Fertig Lösung "rund" machen, sind nur dann billig, wenn man es industriell in großen Stückzahlen machen lässt (Frontplatte z.B. - Bei 10.000 Stück kosten die Peanuts pro Stück, Einzeln kannst Du locker mal 50 Euro los).
Natürlich gibts immer mal findige Bastler, die so pfiffig sind, dass sie sich zu helfen wissen und auch billig davon kommen - zu denen muss man aber gehören (und dann stellt man nicht die Frage, ob das geht, dann macht man - weil man seeeehr viele Kenntnisse hat).
Was Du natürlich machen kannst ist ein fertiges Modul von Powersoft und Co kaufen und das irgendwie verbauen - dann bist Du aber schon sehr nah an "fertiges Amp Modul Kaufen"

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Unlängst hatte ich ein paar Sammi Datenblätter durchwühlt, gab es von denen nicht auch mal einen sehr netten 12" Horntreiber?
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Dass Du eine PN von mir hast, weisst Du?
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Vielleicht können wir einen Tausch veranstalten - sind denn die Treiber noch fit und nicht ausgeleiert? Bei mir liegt noch einiges an Treibern für Subs und diese B&C könnten gut in Hörner bei mir rein passen. Kannst mir ja mal eine PN schicken, wenn Du Interesse hast.
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Die Watt-Angabe auf den Speakern meint immer die elektrische Belastbarkeit - also wie viel Strom, Spannung, Watt, Saft... kann man drauf geben, bevor was durchgrillt... Ob der Speaker mechanisch am Ende ist, ist damit eher weniger erfasst (streng genommen könnte man jetzt über die verschiedenen Messmethoden diskutieren, wie man diese Watt-Angaben ermittelt - da sind ein paar dabei, die dann auch mechanische Grenzen beinhalten, aber lassen wirs mal kurz einfach).
Jetzt hat ein Speaker je nach Konstruktion mal mehr mal weniger Auslenkungsvermögen (xmax).. Ein richtiger Subwoofer mehr, ein kleiner Mitteltöner weniger.
Faustformel generell ohne Gehäuse: Je niedriger die Frequenz bei gleichem Pegel, desto höher der Hub.
Je nach dem in was für ein Gehäuse Du jetzt den Speaker steckst und wie Du dieses Gehäuse dann konkret abstimmst, verhält sich der Speaker in diesem Gehäuse anders (bezogen auf die Auslenkung, die Grenzfrequenz, den Pegel)...
Steckst Du ein und denselben Speaker in ein kleines Bassreflexgehäuse mit einem kurzen Tunnel, hat die Membran bei einer bestimmten Belastung weniger Bewegung als in einem sehr großen oder sehr tief abgestimmten Gehäuse. Kurz: Je tiefer man mit der Grenzfrequenz runter will, desto mehr Hub muss der Speaker machen.
Viele Simulationsprogramme prüfen jetzt, ob der Speaker entweder an das thermische (durch Strom entsteht Hitze, irgendwann grillts..) oder mechanische Limit (xmax) kommt. In einem zu tief abgestimmten Gehäuse kommt der Speaker dann bei niedrigen Frequenzen zuerst ans Hublimit, obwohl er vielleicht nur zu einem Bruchteil (in dem Fall 100 von 600 Watt) belastet wird.
Konkret zu Deiner Frage:
Wenn zu viel elektrische Energie in den Speaker fließt, wird er zunächst "zu" heiß, ultimo brennt dann irgendwann die Schwingspule durch. Dazwischen können alle Formen von Defekten auftreten, je nach Aufbau der Schwingspule, Material derselben, Material das Schwingspulenträgers.... Nicht selten münden diese Schäden dann in mechanische - z.B. kann sich durch Hitze der Kleber an der Schwingspule lösen, dann wickeln sich Spulenwicklungen ab, der Schwingspulenträger verkantet und krach - reisst was ab. Oder die Schinspule verkantet und die Membran hängt dann fest.
Bevor was kaputt geht, steigt der Widerstand im Schwingspulendraht - durch diese Powerkompression geht Wirkungsgrad flöten, streng genommen ändert der Lautsprecher auch langsam seine Parameter dadurch.
Wir das mechanische Limit überschritten, passiert im Extremfall der Aufschlag der Schwingspule an der Polplatte oder einer anderen Stelle. Also mechanische Kollision. Mi Glück gibts nur ein unschönes Klackgeräusch, mit Pech ist dann die Spule verbogen oder sonst was und der Speaker futsch.
Bevor was kaputt geht, verliert der Speaker bei immer größerer Auslenkung salopp gesprochen an "Kraft", da die Schingspule nicht mehr optimal im Magnetfeld sitzt. Die Folge ist auch ein Leistungsverlust (Kompression auch hier).Beide Effekte (mechanische und thermische Überlastung) treten natürlich gleichzeitig auf, je nach Situation, Gehäuse, Speaker aber mal mehr der eine, mal mehr der andere.
Übertreibt man es nur ein bisschen, dafür über längere Zeit, kann es auch zu Schäden kommen, ein Speaker hält nicht ewig, der hat auch Verschleisserscheinungen, die man bei Überlastung natürlich forciert, wie bei allen elektro-mechanischen Geräten.
Hilft Dir das weiter?
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Es gibt momentan keinen richtigen, deutschen Distributor. Wenn Du ein paar Speaker brauchst, schreib mir doch mal eine PN, vielleicht kann ich Dir helfen

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Yepp. Mit keinem Wort wollte ich den Eindruck erwecken, ich würde die Berichterstattung in der Prosound als minderwertig ansehen, im Gegenteil, ich finde das eine lesenswerte Alternative in unserer Presselandschaft. Ich hoffe, das kam nicht falsch rüber.