Dominierend dürfte hier die am nächsten stehende Wand mit einer Pegelerhöhung von etwas weniger als 3dB sein (abhängig von den Abständen). Wenn man jetzt den ganzen Messaufbau an die Wand schiebt, erhöht diese den Pegel nicht mehr um knapp 3dB, sondern um 6dB, nur noch konstruktive Interferenz (die Effekte der weiter weg stehenden Begrenzungsflächen bleiben etwa unverändert). Messergebnis: Erhöhung um ungefähr 3dB gegenüber vorher. Dieses Phänomen dürfte auch die Herkunft der Aussage "+3dB je Begrenzungsfläche" sein.
Dies impliziert , das eine beliebige Begrenzungsfläche mit einem Abstand im einstelligen
Meterbereich den Pegel um etwa 3 dB erhöht .
Diese Erklärung kann ich durchaus so akzeptieren .
Das würde aber gleichenermaßen bedeuten , daß auch ein geflogener Bass beim open air den Boden
als solche beliebige Begrenzungsfläche "sieht" und deshalb etwa 3 dB lauter wird .
Am Boden (Halbraum) erhöht dieser den Pegel um weitere 3 dB auf 6 dB == Erhöhung um etwa 3 dB gegenüber geflogen (Vollraum) .
Und nun ?