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Beiträge von hp

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • hp
    • 25. Oktober 2015 um 20:57
    Zitat von "wora"


    man kann mit 2kW und einem entsprechenden hornsystem übrigens auch 10.000 leute und mehr beschallen


    Das werden einige vielleicht nicht glauben ,
    aber wir haben seinerzeit mit gut 2 KW Heavy Metal für 1000 Leute gemacht auch open Air .
    Pro Seite 3 x 18" W-Bin und darüber zwei 12" Hörner + Hochton , alles zusammen 2.6 KW .
    Zu leise war da nichts , allerdings waren das auch wirklich Hörner
    und keine kleinen Kisten mit pseudo Brettchen .

    In diesem Zusammenhang finde ich diese Aussage sehr treffend .

    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    Das Verhältnis von Datenblattfrequenzgang und Höreindruck (in Umgebung X) lässt sich so ohne weiteres nicht nachvollziehen.


    Schön , daß das mal jemand schreibt , der Einblick hat ...

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • hp
    • 24. Oktober 2015 um 11:50
    Zitat von "wora"

    dass es hier einen pegelabfall von 12dB gegeben hätte - für den zweck wäre das unbrauchbar gewesen


    Ich würde mir sehnlichst wünschen , daß es in der Praxis nur 12 db Differenz wären :roll:

    Zitat von "Dosenfutter"

    Selbst in einem LKW sind 500 PS als simpler Wert völlig wertlos, weil es dort vor allem auf Drehmoment ankommt. Abstrahlung und Wirkungsgrad eines Hornsystems wird je nach Location locker Direktstrahler mit 4x mehr Leistung in die Tasche stecken.


    So etwas wie "Drehmoment" scheint es in der Akustik auch zu geben , so meine Erkenntnis der letzten Jahrzehnte .
    Die Ankopplung der Lautsprechermembran an das Medium Luft durch einen Trichter ist etwas völlig anderes ,
    als mit der gleichen Membran direkt die Luft anzuregen .
    Natürlich kann man jetzt argumentieren , daß die Physik für alle gleich ist .
    Nur dann muß man aber auch alle auftretenden Aspekte mit einbeziehen .

    Früher gab es sogenannte Wellenmaschinen , wo man die Vorgänge praxisbezogen beobachten konnte .
    Ein Horn , dargestellt auf einer Wellenmaschine , erzeugte eine ruhige Welle , welche nur langsam abnahm .
    Ein Direktstrahler sah aus wie Rudern mit einem Besenstiel :lol:
    Es wurden extreme Wellenbewegungen im Bereich des Erregers erzeugt ,
    die aber nur eine geringe Reichweite hatten .

    Die Analogie dazu beobachte ich heute auf Livekonzerten .

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • hp
    • 23. Oktober 2015 um 16:19
    Zitat von "blade11"


    Täuscht das, oder werden die boxen Watt immer mehr,
    der eigentliche Spl bleibt aber auf ähnlichem Niveau (vergleich c4sub mit b18sub)?


    Ich denke nicht das da etwas täuscht .
    Der eigentliche SPL sagt aber auch wenig über die Eigenschaften eines Beschallungssystems aus .
    Schließlich hat sich die räumliche Anordnung der Bühne zum Auditorium
    in den letzten 40 Jahren nicht grundlegend geändert ,
    nur die Lautsprecher sind kleiner aber dafür im Nahbereich extrem lauter geworden .

    Für mich sind die Grenzen des akustisch vertretbaren längst überschritten .
    Das mag aber auch daran liegen , weil ich erlebt habe , wie es anders geht .

  • I don't need that, 2.0

    • hp
    • 1. Oktober 2015 um 16:11

    Interessant ist , daß das Problem mit der Lautstärke scheinbar nie "ausstirbt" .
    Jede neue Generation bringt wieder ihre speziellen Kanidaten hervor .
    Dabei möchte ich auch das Personal hinter dem Pult nicht ausschließen .
    Nach meinem Empfinden nimmt das Problem mit steigenden technischen Möglichkeiten
    und den heutigen Beschallungskonzepten (Brüllwürfel) ehr noch zu .
    Ich habe in den letzten Jahren als Gast einige Events kurz nach Beginn verlassen ,
    weil es auch mit Gehörschutz nicht ging :roll:

  • Linear 5 LTS

    • hp
    • 1. Oktober 2015 um 10:39

    Sorry , irgendwie liest sich das hier nicht schlüssig :roll:

    Zitat von "Calimero123"

    Wir haben mit dem LTS ein paar Jobs gemacht die wir normalerweise mit Cohedra Compact im 4er Groundstack gemacht hätten.
    Sprich Jobs auf denen mehr Reichweite als mit den anderen L5 Tops gefordert, jedoch eigentlich ein Line-Array oversized ist.


    4 Cohedra Compact sind ja nun kein LA , sondern geben ein ganz normales direkt strahlendes Top ab .
    Das LTS hat zwar ein 8" Chassis weniger , müste dies doch aber durch den Trichter mehr als wettmachen .
    Zumal das LTS als long throw beworben wird und beide Anordnungen praktisch im selben Leistungsbereich angegeben sind .

  • Reconen die Klebchen-Frage.

    • hp
    • 8. September 2015 um 22:01

    Hast Du Aceton wirklich probiert oder war das nur Deine Vermutung mit dem 2K Kleber ?
    Man muß mehrmals die gleiche Stelle pinseln , damit das almählich weich wird .

    Eine Fummelei wird das auf jeden Fall , denn normalerweise baut man die Spule vor der Membran ein .

  • Reconen die Klebchen-Frage.

    • hp
    • 8. September 2015 um 11:02
    Zitat von "Fränkie"

    gerade steh ich vor dem Problem dass ich nicht so recht weis wie ich die Spule vernünftg aus der Pappe raus bekommen soll, ohne das ganz völlig zu zerfleddern


    (Ganz) früher haben wir dazu die Klebstellen mit Aceton bepinselt ,
    in der Hoffnung , daß derart löslicher Kleber verwendet wurde .

    Die nächste Hürde war dann die genaue Einbauposition der Neuteile ,
    wenn z.B. die alte Spule sich völlig zerlegt hatte .

    Mein Ratschlag : Vergiss es ...

  • verschwinden die FOH Plätze so langsam?

    • hp
    • 8. September 2015 um 10:49

    Ich finde es schon erstaunlich , wie gelassen einige das Thema hier sehen .

    Natürlich kann eine Band sich von der Bühne runter mischen ,
    dazu muss die Band dann aber auch entsprechend diszipliniert spielen .

    In der typischen Stadtfestsituation mit unbekannten Bands
    ohne jegliche Kontrolle zu arbeiten , halte ich daher für sehr gewagt .

  • Linear 5 LTS

    • hp
    • 5. August 2015 um 21:21
    Zitat von "oton"

    Wer bietet mehr ?

    meinst Du nicht ehr "Wer bietet weniger ?" :lol:

    Mein Gott , was haben wir bei solche Größenordnungen an Holz geschleppt ....,
    allein der erreichbare Pegel ist eben nicht alles ....

  • was bedeutet eigentlich MAX SPL PEAK?

    • hp
    • 5. August 2015 um 21:06

    Genau das meine ich ja ...
    Topteile im Halbraum zu messen macht meines Erachtens überhaupt keinen Sinn .

  • was bedeutet eigentlich MAX SPL PEAK?

    • hp
    • 5. August 2015 um 14:13

    ...ja und nun :?:

    Was ist nun das Fazit der ganzen Diskutiererei :?:

    Kann mir z.B mal jemand erklären worin bei einem Top , dessen Richtwirkung ja keine Kugel ist
    der Unterschied zwischen Vollraum und Halbraum besteht :?:

    Zitat von "wora"

    im schnitt würde ich mal sagen so bei grob 125dB für 10% klirr.


    Schaut Euch mal dieses Chassis , hier übrigends in einem direktstrahlenden Gehäuse an .
    http://www.electrovoice.com/downloadfile.php?i=971118
    Und das war übrigends vor etwa 30 Jahren .

  • Linear 5 LTS

    • hp
    • 1. Juli 2015 um 11:38

    Probehören ist hier wirklich eine gute Idee .

    Zumal sich die eigenen Anforderungen nur schwer in Worte fassen lassen
    und auch nur bedingt von Datenblättern ablesbar sind .

    Darüber hinaus scheinen sich die Hörgewohnheiten den aktuellen Systemen anzupassen ,
    was viele Aussagen erklärt :?

  • Geschmacksache "Bass"

    • hp
    • 4. Juni 2015 um 10:40
    Zitat von "billbo"


    Hp, ersetze Umfang durch Durchmesser (noch besser durch Radius :D ), dann wird’s was.


    Nö , was ich beschrieben habe ist die Vorraussetzung einer Strahlerfläche für eine gerichtete Abstrahlung .
    Unterhalb dieser Bedingung tendiert die Schallabstrahlung zur Kugel .
    Mit einem Flächenstrahler hat diese Betrachtung allerdings nichts zu tun ,
    da gelten natürlich Durchmesser oder Radius der Anordnung .

  • Geschmacksache "Bass"

    • hp
    • 3. Juni 2015 um 19:39
    Zitat von "billbo"

    Unsere Vorfahren verfügten noch über solcherlei Wissen und handelten dementsprechend:


    Naja , mittlerweile gehöre ich zu den "Vorfahren" und kann daher etwas dazu schreiben :lol:

    Gerade diese Größenordnungen , die billbo beschreibt , sind vielen scheinbar nicht klar .
    Der Umpfang der Strahlerfläche muß der Wellenlänge der gewünschten Frequenz entsprechen
    und das gilt genau genommen auch nur für runde Anordnungen .
    Wer also seine vier "Basshörner" im Bierkistenformat mittig vor die ein Meter hohe Stadtfestbühne stellt ,
    wird bezüglich der Rückwärtsdämpfung und der Richtwirkung gar nichts erreichen .

    Funktioniert hat diese Vorgehensweise bei richtig großen Hornanlagen .
    Wer so etwas mal mit machen durfte , hat einen bleibenden Eindruck fürs Leben .
    Mit heutigen Anlagen habe ich habe ich so etwas selbst bei Großveranstaltungen nie wieder erlebt .

  • Ablehnung örtlicher Technik wg. Qualität?

    • hp
    • 19. März 2015 um 09:15

    Man kann sich mit einer Ablehnung vermeintlich unzureichender Technik auch böse in die Nesseln setzen ...
    Daher würde ich nie den äußeren Zustand z.B. einer Selbstbauanlage als Kriterium ansetzen .

    Ich war selbst dabei , als ein Bandmischer sich lautstark geweigert hat mit solchem Material zu arbeiten .
    Die Band wollte aber spielen und so hat der Eigentümer der Anlage gemischt .
    Und das Ergebnis war einwandfrei ...

  • Musikalisches Live Mischen

    • hp
    • 1. Januar 2015 um 20:59
    Zitat von "simonstpauli"

    Es wird also bewusst auf ca. eine Oktave PA verzichtet


    So richtig neu ist dies aber auch nicht ...
    Zu Zeiten der Basshörner standen in kleinen Läden
    oder wenn zu wenig Geld für den Beschaller da war oft zu wenig Material .

    Das ergab dann so einen ähnlichen Sound .

  • I don't need that, 2.0

    • hp
    • 21. August 2014 um 18:48

    Nach meiner Meinung ist Konkurrenz durch HKS zum Teil hausgemacht ,
    zumindest im Bereich der kleinen und mittleren Jobs .

    Wenn jede Firma LA haben muß und das bisherige System an HKS für low verkauft ,
    (weil alle Pro's nur noch LA haben wollen)
    ist es nicht verwunderlich wenn diese "alten" Systeme dann auch für VA's angeboten werden .

    Durch den Digitalwahn bei den Pulten kommt der HKS dann
    schon mal in die Verlegenheit mit einer GL4000 anzurücken .

  • Auswirkungen von Amp und Chassis auf Sound und Haltbarkeit

    • hp
    • 21. August 2014 um 17:30

    Bei Endstufen ist das Phänomen nicht neu ...
    Schon vor 30 Jahren habe ich mich über solche Membranbewegungen gewundert ,
    welche rein vom Hörempfinden nichts mit dem Eingangssignal zu tun haben konnten .
    Selbst bei stark bedämpften Basshörnern war das der Fall .
    Ich hatte damals einen Gehäusedeckel mit Fenster zum Testen 8)

    Allerdings konnte ich diesen Effekt nur bei Halbleiterverstärkern beobachten .
    Bei meinen Röhrenendstufen stand die Membran selbst bei der Bassdrum sichtbar still .
    Ich vermute daher eine elektrische (Gegenkopplung ?) und keine mechanische Ursache .

  • Was 1982 noch kein Thema war.....

    • hp
    • 6. März 2014 um 21:42
    Zitat von "marce"

    Hm, bei "konvetioneller PA" knallt nach 50-70m gar nichts mehr.

    Au Backe :D:D:D

    Bei 100 m2 lassen sich bei entsprechender Anordnung Flächenstrahler bis in den Bassbereich hinein realisieren .
    Dann reden wir über (theoretische) 0 db Pegelverlust bei Enfernungsverdopplung .
    Möglicherweise hat der Hochton interferiert , aber irgendwie haben die das in den Griff bekommen .

    Ich habe übrigends selbst jahrelang PA gemacht , bis ich das erste Mal solch eine Anlage gehört habe .
    Wenn mir jemand das vorher beschrieben hätte , hätte ich nicht geglaubt ,
    daß man so gleichmässig Pegel in die Tiefe schieben kann .
    Allerdings waren solche gewaltigen Anlagen damals auch mehr die Ausnahme als die Regel .

  • Was 1982 noch kein Thema war.....

    • hp
    • 5. März 2014 um 22:15
    Zitat von "billbo"

    gert: da ich eh gerade bei Bildchen war: bist du sicher, dass sich deins auf eine 'Pointsource' von 100 Quadratmetern o.s.ä. so 1:1 übertragen lässt?


    Ich bin zwar nicht Gert , aber ich bin mir absolut sicher , daß man das definitiv nicht übertragen kann .

    Die Kollegen haben damals entweder mit Wide-throw Hörnern + Nearfills gearbeitet ,
    damit ging hinten tatsächlich lauter als vorn .

    Oder es wurden Modularsysteme nach einer bestimmten Herangehensweise gestackt .
    dafür brauchte man allerdings Ahnung , aber richtig Ahnung ...
    So wurden z.B. Bässe und Hochtöner irgendwie nebeneinander gestellt .
    Ob dadurch Interferenz vermieden wurde , oder ob man bewusst damit gearbeitet hat , weiss ich nicht .

    Jedenfalls brachten solche Systeme einen Punsch , den ich seit damals nie wieder gehört habe ,
    die Musik war nicht so wichtig , ich ging wegen dem Sond hin :D
    Darüber hinaus war der Abstands-Pegelverlust extrem gering ,
    da kann ich die Aussage von rubicon voll bestätigen .

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  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

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