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Beiträge von hp

  • olles Hornzeug und neuer Höreindruck

    • hp
    • 27. Dezember 2013 um 12:01
    Zitat von "bfbs"

    Ich habe schon viele falsch verstandene Linearrays gesehen bei denen man im Nachbardorf noch alles klar vetstehen konnte....


    Hm... , so unterschiedlich ist die Wahrnehmung :?
    Ich würde zu gerne mal ein LA erleben , welches "veranstaltungstauglich" die 100 m schafft .
    Nach meiner Beobachtung lagen hier immer die Hörner vorn .

    Wobei es nichts ungewöhnliches ist , wenn Schallanteile über weite Strecken übertragen werden .
    Windrichtung und Topographie spielen hier die entscheidene Rolle .
    Wenn zum Beispiel hier ein Fußballspiel stattfindet (Entfernung 4 km) , höre ich jeden Torschrei .
    Dabei hat diese Provinzmanschaft vielleicht 20 - 30 Zuschauer .

  • olles Hornzeug und neuer Höreindruck

    • hp
    • 17. Dezember 2013 um 18:17
    Zitat von "e-on"


    (u. a. K&F Access User)
    Für Leute die nicht wissen was das ist, dass sind die mit den richtigen Hörnern...


    Sehr richtig ... , nicht jedes Konstrukt mit schrägen Brettchen
    verfügt über die Eigenschaften eines schallführenen Trichters .
    Man sollte schon berücksichtigen was man womit vergleicht .

    Übrigends , schon zu Hochzeiten der Hornsysteme gab es direktstrahlende Lautsprecherboxen ,
    auch Tonsäulen für den Mitteltonbereich waren lange bekannt .
    Das trotzdem für große Sachen Hörner verwendet wurden ,
    sollte die grundsätzlichen Eigenschaften der Gehäuseformen verdeutlichen .

  • olles Hornzeug und neuer Höreindruck

    • hp
    • 16. Dezember 2013 um 13:11

    Das sich ausgerechnet die Hörner "anstrengen" sollen ,
    um mit direktstrahlenden Kleinpappen mitzuhalten , wundert mich schon sehr
    und steht entgegen aller meiner Beobachtungen :shock:

    Schließlich wurden Hörner genau dafür entworfen , die Nachteile direktstrahlender
    Lautsprecher zu minimieren :roll:

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • hp
    • 30. Oktober 2013 um 18:49
    Zitat von "niggles"

    Nicht in Vergessenheit geraten ist dass man bei ernsthaften Horn-PA's ab einer gewissen Grösse deutlich mehr umbaute Luft transportiert und für eine gleichmässige Schallverteilung mehr Material hinstellen muss als bei LA's.


    Genau so einen praktischen Vergleich würde ich mir einmal wünschen 8)
    Ich denke , viele jüngere Kollegen würden sich verwundert die Augen bzw. die Ohren reiben :D

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • hp
    • 30. Oktober 2013 um 12:42
    Zitat von "marcoboy"

    Eine offene Schallwand gibt es in der Praxis nicht


    Daran merkt man , daß man älter wird :lol:
    Das Konstrukt nannte man damals tatsächlich offene Schallwand ,
    es war praktisch eine einfache Platte mit (Breitband)Lautsprecher(n) und einem Standfuß .
    Ich habe noch miterlebt , daß Bands so etwas als Gesangsanlage benutzt hatten .
    Es gab sozusagen eine Art Monitor für die Musiker gratis :)

    Vielfach vergessen wird jedoch , daß die Größe der "Boxenvorderseite" nach wie vor
    für die Richtwirkung eine entscheidene Rolle spielt .

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • hp
    • 29. Oktober 2013 um 11:47
    Zitat von "Jonnytrance"

    ...Chassis in z.B. 4x4m Schallwand einbaut...


    Das beschreibt nach meinem empfinden eine offene Schallwand 8)

    Was soll eigentlich eine geschlossene Schallwand sein :?:

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • hp
    • 28. Oktober 2013 um 21:16

    Eine offene Schallwand verhindert lediglich den akustischen Kurzschluss
    oberhalb der von ihrer Größe abhängigen Grenzfrequenz .

    In bezug auf was soll da noch etwas angehoben werden ? :?

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • hp
    • 21. Oktober 2013 um 16:07
    Zitat von "wora"

    kannst du mal versuchen deinen gedankengang nochmal zu umschreiben?


    Über die reine Theorie von Punkt- Linien- und Flächenstrahlern besteht ja weitgehend Einigkeit .
    Nach meiner Meinung haben wir es in der Praxis jedoch immer
    mit (frequenzabhängigen) Mischformen dieser Prinzipien zu tun .
    Ein Hornmund z.B ist bis zu einer gewissen Frequenz ein Flächenstrahler
    und bei vielen kohärent koppelnden Hörnern ist diese Frequenz entsprechend tief .
    Nur so kann ich mir den hervorragend geringen Abstandspegelverlust
    der riesigen Hornanlagen aus den 80ern erklären .
    Einige VAs hätte ich mir ohne diese Technik überhaupt nicht vorstellen können .

    Eine kleine Strahlerfläche (im Verhältnis zur Frequenz)
    kann deshalb aufgrund ihrer Abmessungen nur Punkt- oder Linienstrahler sein ,
    weil die Fläche im Verhältnis zur Frequenz zu klein ist .
    Einen sehr interessanten Beitrag zum Linienstrahler hat der Jens auf der vorrigen Seite geschrieben .

    Mein Fazit : Von der reinen Theorie kann ich keinen Abstandspegelverlust ableiten .

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • hp
    • 20. Oktober 2013 um 12:15

    Die Boxenfront in meinem Beispiel muß schon aus Boxen bestehen ,
    eine einzelne Box mit einer Bretterwand verkleidet , geht natürlich nicht .

    Zitat von "Jens"

    Das kann man zwar so betrachten, aber ich glaube nicht, dass das wissenschaftlich korrekt ist.


    Ich weiß nicht , ob meine Betrachtungsweise wissenschaftlich korrekt ist ,
    daher hatte ich das ganze vorsichtigerweise mal als Frage formuliert .
    Jedenfalls deckt sich dies mit meiner Wahrnehmung von VAs aus dieser Zeit .

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • hp
    • 19. Oktober 2013 um 19:19
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Bei "riesigen Flächen" (und wenn der Hörabstand erheblich kleiner als die Abmessungen des Strahlers sind) bleibt der Schallpegel praktisch konstant (= ebene Wellenfront).


    Eine bemerkenswerte Aussage :!::!::!: und zudem völlig richtig .

    Hat sich eigentlich noch niemand gefragt , weshalb LAs (Linienstrahler)
    über BR Stacks links und rechts (Punktstrahler) überhaupt funktionieren ?
    Theoretisch dürfte dies nur an einem bestimmten Abstand linear sein ,
    mit jeder Distanz-erhöhung/verringerung müßte der Bass zu leise/laut werden .

    Oder liegt dies vielleicht daran , daß Punkte und Linien gar keinen Schall
    abstrahlen können und deshalb deren eigentliche Position hinter der eigentlichen Boxenfront (Fläche !) liegt ?
    Und könnte es nicht sogar sein , daß eine richtig große Boxenfront diese Position viel weiter nach hinten verlagert
    und dadurch die Betrachtung des Pegelverlustes im Publikumsbereich völlig über den Haufen wirft ?

    Ich habe (ganz) früher mal gelernt :
    Wenn Du auf größere Distanzen beschallen willst , brauchst Du mehr Holz und nicht mehr Lautstärke .
    Wer Stadionveranstaltungen aus den 80ern kennt , wird wissen was ich meine .

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • hp
    • 16. Oktober 2013 um 15:59

    Ich frage mich nur , wovon sich ein System welches sich für Rock eignet ,
    von einem System für andere Bereiche unterscheidet ...
    Denn laut genug war es ja wohl .

    Gruß HP

  • Horntop-Vergleich: Welches ist das beste?

    • hp
    • 8. September 2013 um 12:27
    Zitat von "Jens"

    Aber mit gut richtenden Horntops kann man die für Entfernungen nötige hohe Lautstärke über die Leute hinwegschießen und nach unten die Downfills leiser fahren.


    Ja , genauso haben die das früher gemacht , nur scheint mir dieses Wissen immer mehr im nichts zu verschwinden .
    Ich durfte mal beim Abgleich einer solchen Anlage im Niedersachsenstadion Hannover zuschauen .
    Bei einem Dauerlauf von der Bühne weg wurde die Musik lauter
    und ab etwa 60 m konnte ich nicht mehr so schnell laufen , um größere Lautstärkeunterschiede festzustellen .
    Geht nicht wird der ein oder andere vielleicht sagen , geht doch , sage ich ...
    Mein Gott , was haben die damals für Pegel jenseits der 100 m erzeugt , das konnte eigentlich nicht sein ...
    Zum Glück wurde das während de Konzertes nicht mal anähernd ausgenutzt .

    Ob Linearrays so etwas auch können weiß ich nicht .
    Meine pers. Erfahrungen als Gast decken sich mit den oben bereits diskutierten 70 m Maximum .
    Dann konnte ich allerdings vorne nicht mehr stehen weil es dort viel zu laut war ...

  • Horntop-Vergleich: Welches ist das beste?

    • hp
    • 5. September 2013 um 11:42

    Hallo Jens
    Ich denke auch , wenn man jenseits der 50 m ernsthaft beschallen möchte ,
    benötigt man schon einiges an Material .

    Der Schalldruck minimiert sich ausgehend von der Abstrahlfläche auf die zu beschallene Fläche .
    Jede Verkleinerung dieser Abstrahlfläche führt unweigerlich zu mehr Lautstärke im Nahbereich
    und das begrenzt letztendlich den ereichbaren Pegel auf Distanz .
    Übrigends hatte ich selbst schon jahrelang PA gemacht ,
    als ich eine oben beschriebene Großveranstaltung besuchte .
    Ich habe mich im Sinne des Wortes auf den Allerwertesten gesetzt ,
    so etwas kann man nicht in Worte fassen , das muß man selbst erlebt haben .

  • Horntop-Vergleich: Welches ist das beste?

    • hp
    • 4. September 2013 um 15:55
    Zitat

    Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung !


    Natürlich möchte ich nichts verallgemeinern .
    Zumal der logistische Aufwand (bei den positiven Beispielen) damals immens war .
    Später , als dann weniger Systeme zu Clustern geflogen wurden ,
    fand ich das Ergebnis längst nicht mehr so beeindruckend .

  • Horntop-Vergleich: Welches ist das beste?

    • hp
    • 4. September 2013 um 10:02

    Ich möchte hier mal an einschlägige Großveranstaltungen aus den frühen 90ern erinnern .
    Gesehen hat man auf der anderen Seite des Stadions nur wenig ,
    dafür gab es etwas auf die "zwölf" , daß es selbst hartgesottenen schonmal zuviel wurde .
    Und den Pegelzuwachs nach vorn empfand ich wesentlich geringer , als ich es heute erlebe .
    Über 70 m konnte man damals nur müde lächeln , das doppelte war normal ,
    ohne Delays und ohne ständig über irgendwelche Wellentheorien zu diskutieren .
    Und die hatten damals "nur" Hörner ...

  • Pioneer PA

    • hp
    • 6. Juli 2013 um 20:20

    Es wird aber oft vergessen das in der Hochzeit der Modularsysteme
    gewöhnlich wesentlich mehr Material vorhanden war .
    Da standen bei kleineren Bühnen die Hochtöner schonmal da ,
    wo heute die Flugpunkte für das LA sind .
    Und mal ehrlich , ihre beeindruckende Durchschlagskraft hatten die alten Systeme nur
    mit einer entsprechenden Anzahl an Einheiten .
    Wenn da nur zwei Basshörner und ein Mittel-Hochtonteil steht ,
    gibt es akustisch keinerlei Vorteile gegenüber einem LA .

  • Pioneer PA

    • hp
    • 4. Juli 2013 um 19:07

    Ich habe (ganz früher) mal gelernt , daß es Unfug ist verschiedene Wege in eine Kiste zu schrauben ,
    weil dadurch die Skallierung auf verschiedene Anlagengrößen nur noch mit Kompromissen möglich ist .
    Zudem ist die Größe und das Gewicht solcher Kombinationen immer höher als Einzelkomponenten .
    Bei einem Ausfall , z.B eines Hochtöners konnte man problemlos und schnell die komplette Einheit tauschen .

  • 15" - Stabilitätsvergleich Membran

    • hp
    • 9. Juni 2013 um 20:11

    Ich denke mal , weil Pappe problemlos tut was sie soll 8)
    Ich weiß ja auch nicht genau was der hier angedachte Test aufzeigen soll .
    Die Belastung der Membran innerhalb der Konstruktion ist die eine Sache ,
    ob durch diese Belastung auch äquivalent Schall nach außen abgestrahlt wird , die andere ...

  • 15" - Stabilitätsvergleich Membran

    • hp
    • 7. Juni 2013 um 15:03

    Wie bekommt man eigentlich ein "Fenster" in der Druckkammer unter ?, :shock:
    und was soll man dadurch sehen ?, den Klirr ? :?

  • 15" - Stabilitätsvergleich Membran

    • hp
    • 5. Juni 2013 um 13:17

    Ein reiner Versuchsaufbau nach "try and error" ist bei Hörnern immer schwierig bis unmöglich .
    Man sollte also genau wissen , was man tut , auch theoretische Simulationen sind mit Vorsicht zu genießen ...
    Schon ein falscher Parameter kann ein grundsätzlich geeignetes Chassis schrotten .
    Wenn Du mit Sd die Membranfläche des 15ers meinst , sprechen wir hier von einem Viertelwellenresonator .
    Für dieses Einsatzgebiet würde ich ein typisches Bassreflexchassis verwenden .

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