Wer andere fragen muss, ob er sich weigern soll, der sollte wohl besser den Ball flach halten und ganz artig mit dem vorhandenen Material arbeiten! Es könnte sonst fürchterlich peinlich für dich enden. :roll:
Beiträge von djgolle
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das ist nicht verboten aber GEHÖRT verboten :roll:
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Zitat von "mringhoff"
Und irgendwie muss das ganze ja abgerechnet werden. Also nimmt man einfach "harte" Faktoren, die auch im Zusammenhang mit dem Umsatz stehen: Eintrittspreise, Größe der Location etc.Diese "harte" Faktoren stehen leider nicht im Zusammenhang mit dem Umsatz. Es ist ja wohl ein wesentlicher Unterschied, ob eine Disse mit ausschließlich kommerziellem Musikprogramm antritt, oder ein Club mit überwiegend sogenanntem Underground-Musikprogramm. Dieser Punkt wird bei der GEMA-Berechnung leider überhaupt nicht berücksichtigt, was es den kulturschaffenden Clubs reichlich schwer macht zu existieren. Hinzu kommt, dass Clubs mit deutlich höheren Künstlerkosten rechnen müssen, da kulturschaffende DJ´s einfach nicht an jeder Ecke zu finden sind und auch nicht für 50€ einen Abend lang auflegen.
Zitat von "mringhoff"Und um das nochmal hervorzuheben: kein DJ und kein Musiker muss Beiträge an die Gema bezahlen. Das allein ist der Verantwortungsbereich des Veranstalters! Wozu regen wir uns dann auf?
Schwaches Argument! Der Veranstalter muss diese Kosten in seine Kostenrechnung übernehmen, was bedeutet, dass für die Musiker und DJ´s einfach auch weniger an Gage übrigbleibt. Ergo zahlen wir es doch, auch wenn die Rechnung nicht an uns selber geht.
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Dann erklär mir mal Deinen Anspruch an das System!
Abgesehen davon: Final Scratch IST Stanton, die Software, also 'Traktor wurde von Native Instruments geliefert, was in Zukunft nicht mehr der Fall sein wird.
Zu MixVibes: Ich lege seit einem Jahr mit MV auf und haben den direkten Vergleich zu FS, da mein Team-Kollege mit FS arbeitet. In kritischen Situationen (stark vibrierende TT´s) hat FS seine Probleme, während MV ohne zu murren einfach durchspielt.
Beim ScratchAmp von FS muss man immer penibelst darauf achten, dass Strom und Signalkabel voneineander getrennt liegen,was auf einem kleinen Tisch immer ein Problem darstellt, sonst hat man einen Brumm. MV in Verbinung mit, zugegebenermaßen "getuneten" ESI U46DJ, schmeißt man hin wo es Platz hat und tut.
Das Vinyl-Feeling ist im direkten Vergleich bei beiden Systemen nicht zu unterscheiden.Für Leute die Markenorientiert sind wird ein Aussenseiterprodukt wie MixVibes natürlich nicht in Frage kommen, für diejenigen, die gerne mit gutem Material arbeiten sollten sich mal damit befassen.
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Mixvibes heißt die Alternative!! Preisgünstig und zuverlässig!
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Sicherlich haben beide Pulte Berechtigung auf dem Markt. Und schlussendlich ist es geschmacksache mit was der DJ lieber arbeitet. Ich für meinen Teil bevorzuge das DJM600. Ich steh sogar auf den "dreckig rotzigen" Sound, den es rauswirft. Die Effekt-Sektion find ich ein sehr lustiges Feature, mit dem es richtig Spass macht.
Die angesprochene 4-Band Klangregelung beim A&H find ich eher von Nachteil. Mir fehlt dazu immer mindestens eine Hand. Ich nutze den EQ aber auch zum mixen und nicht um irgendwelchen unzulänglichkeiten der Anlage auszubügeln, was auch mit 4 Bändern nicht wirklich funktioniert. -
Es gibt doch für die Technics sogenannte Deckplates in allen möglichen Farben. Herstellerlink hab ich allerdings auch grad nicht zur Hand. Dürfte wohl aber mit Google zu finden sein.
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Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Pio ist tatsächlich nicht für farbenblinde Noobs geeignet und kann nicht als idiotensicher bezeichnet werden. Es aber als Manko darzustellen, wenn ein Pult bei "tatsächlichen" +10dB und mehr anfängt zu verzerren, halte ich für sehr gewagt. Bei Live-Mischpulten und noch mehr bei Studio-Mischpulten wird eine nicht korrekte Anzeige in Testberichten als großer Mangel bezeichnet. Warum soll selbes nicht auch für DJ Pulte gelten?
Das einzige wirkliche Manko an einem Pio 500 oder 600 (beim 800er konnt ichs noch nicht testen) ist der Mikrofon Kanal. Mit einem SM58 (wohl immer noch ein Standard) ist kein druckvoller und durchsetzungskräftiger Sound zu möglich.
Ich weiß nicht, mit welchen DJ´s ihr so arbeitet, aber ich habe es nur mit solchen zu tun, die nach dem 2. Hinweis, dass ROT nach Hause gehen bedeutet, es auch beherzigen. Vielleicht liegt es auch am freundlichen aber dennoch beherzten Ton, oder auch daran, dass ich immer einen lauten Kopfhörer in der Tasche habe. Und für ganz harte Fälle auch noch einen separaten Kopfhörerverstärker, der in der Lage ist aus JEDEM Hörer die Muscheln sauber zu blasen.

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Zitat von "Lovat"
Bla bla!!!
Weil ja auch alle DJs so toll pegeln können...
Das A&H verzerrt nunmal nicht wenn ihn irgendein Gehörmongo tritt bis zum umfallen. Die Urei's verzerren auch nicht.
Oh ja und man könnte ja dem DJ mit Schlägen drohen wenn er nicht wieder grün wird, oder einen Motorpoti einbauen, ja ne is klar.Ich dachte schon oft das man mit den 15 Jährigen DJ Noobs im Deejayforum gestraft sei, aber das sich erwachsene Menschen so dümlich verhalten ist echt mal richtig armselig.
In Anbetracht derartiger Äusserungen kann ich es keinem DJ, der mit Dir zusammentrifft, verübeln, wenn er versucht Deine Anlage zu killen.
Und die Verleiher, die das kleine Poti an der Rückseite eines Pio Pultes noch nicht entdeckt haben sind hoffentlich flink beim Treiberwechsel.
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Teufel auch! Verzerrt, wenn er rot wird. :?
Damit ist dann wohl klar, dass die Anzeige stimmt und nicht, wie bei vielen anderen Mischern, irgendwo im Nebel herum blinkt. :roll:
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Zitat von "f8274"
Sehe leider in der Praxis keinen kausalen Zusammenhang zwischen Lautheit des DJ-Monitors und dem Ausmaß der Übersteuerungen. Mitunter regeln DJs ihre Monis runter und gleichzeitig die PA hoch :cry:Der kausale Zusammenhang liegt darin, dass es inzwischen eine von sehr, sehr vielen Technikern praktizierte Methode ist den Monitor um 10-15 dB herunter zu pegeln. Ergo: bei 0dB im Input und Anschlag im Monitor-Master kommt nichts aus der Schüssel raus. Was bleibt dem DJ dann anderes übrig, wenn sich der Techniker weigert mehr Gas auf den Monitor zu geben?
Deshalb mein Tipp an die Techniker: Stellt Monitor zuhauff hin und der DJ wird kein Argument haben, warum er die Inputs überfährt und der Techniker kann jederzeit einen Rüffel erteilen, und das vollkommen zurecht. -
Zitat von "Christian_Thomas"
Konsequenter Weise müsstest Du demnach auch noch einen fetteren Kopfhörer-Verstärker fordern...EOM
Oder du deine hochgelobte Kopfhörer-Theorie überdenken!! -
Zu Christian_Thomas sag ich jetzt besser nichts mehr, da ich sonst Gefahr laufe ausfallend zu werden!
Und all denen, die nicht die Ehre haben mit derart qualifizierten und kompetenten DJ´s arbeiten zu dürfen, empfehle ich ein hochwertiges und auch lautes Monitoring zur Verfügung zu stellen um die Gefahr der übersteuerten Eingangskanäle zu mindern.
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Lieber Christian_Thomas,
ich bin dir ja so dankbar, dass ich über dieses Forum teilhaben darf an deinem überaus fundierten Fachwissen. Auch wenn deine mit Fachwörtern nur so gespickten Post für mich recht mühsam sind zu verstehen, so erfreu ich mich umso mehr daran, dass ich nach 25jährigen Techniker und DJ dasein endlich mal auf überzeugende Kompetenz, gepaart mit nüchterner Sachlichkeit, stosse.
Viellen Dank!
P.S. Mit nem richtigen Kopfhörer hörst auch Millisekunden genau und musst dich nicht mit den 1/10 rumschlagen.

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Zitat von "Christian_Thomas"
Ist es aber nicht! Fragen wie "Hilfe, mein Monitor ist zu laut!" müssten zu häufig mit "Warum drehste ihn nicht einfach leiser am zugehörigen Knopf?" beantwortet werden.
Damit wäre dann auch geklärt in welcher Liga du spielst.Zitat von "Christian_Thomas"Hmm - es muss gestorben werden - es kann ein Monitor bereitgestellt werden, wenn der DJ keine Ahnung hat, wie er sich anders behelfen kann.
Und ein wirklich guter DJ, wie Du, weiß sich auch zu behelfen wenn kein Plattenspieler und kein Mischpult zur Verfügung gestellt werden kann.Zitat von "Christian_Thomas"
Z. B. durch genaue Kenntnis seiner verwendeten Technik - offenbar kennst Du ausser einem Monitor keinerlei andere Möglichkeiten - was als traurig einzustufen wäre.
Sorry, aber ich hab den Knopf, mit dem man die Schallgeschwindigkeit auf unendlich stellt noch nicht gefunden. Aber ich bin mir sicher, dass du weiterhelfen kannst.Zitat von "Christian_Thomas"
Aha, Du hast alle DJs gefragt und teilst als Sprecher der Mehrheit den Beschluss mit, ausschließlich mit geschlossenem Kopfhörer zu arbeiten?
Nein, nicht alle, nur die, die den Knopf zum Monitor leiser machen schon gefunden haben.Zitat von "Christian_Thomas"
...- wie kommt es, das einige professionelle DJ-Kollegen ohne Limiter! Lautstärken auf einem konstanten Pegel halten können?
Das müssen wohl alle die sein, die mit Walkman-Kopfhörern auflegen. Der Grund ist auch logisch....irgendwann ist halt der Pegel erreicht bei dem man aus dem „In-Ear-Monitoring“ überhaupt noch was hören kann.
Aufruf an alle Verleiher: Kauft Walkman-Kopfhörer und schmeißt eure Limiter weg!!Zitat von "Christian_Thomas"
Ich bestehe auf funktionsfähige Plattenspieler, CD-Player, Mischpult (kann auch gerne ein Stanford Silver Shadow sein) und funktionsfähige Beschallungsanlage - der Rest ist mir latte.
Aha! Heißt das, dass du mit 2 Dual-Plattenspielern, 2 Discman, nem Conrad 2kanal Mischer und ner Anlage bestehend aus nem Commy 4 Zöller tatsächlich auflegen würdest? Deine Anforderungen sind ja alle erfüllt...es ist ja alles funktionsfähig.
Zitat von "Christian_Thomas"
Eben! Und ich kann ohne Monitorbox auch nahtlose Übergänge in Serie produzieren - genau wie Du möglicherweise nur mit Monitor - Und nun?
Bei mir sind die Übergänge nicht nur nahtlos sondern auch noch im Beat! :wink:Zitat von "Christian_Thomas"
Dann sei froh! Viele Veranstalter machen den Zirkus, den mancher DJ verzapft, nämlich nicht mehr mit (z.B. alle 2 Jahre neue Anlage, um den Spieltrieb des DJ zu befriedigen...)
Was mich irgendwie nicht wundert, wenn ich dich hier so lese.Zitat von "Christian_Thomas"
Na, erzähl schon was in Deinem Rider drinsteht - vielleicht das selbe wie in meinem auf meiner HP?
Mein Rider ist natürlich längst nicht so detailliert, wie deiner. Allerdings löst meiner auch keine Lach- und Heulkrämpfe bei den Technikern aus.Zitat von "Christian_Thomas"
Aha - und dann lehnst Du nen Gig ab, weil der Veranstalter zufällig an "Deinem Abend" ne Ersatz-PA eines anderen Herstellers einsetzt?
Passiert mir ständig, dass die Locations am Mittag noch ne andere PA aufbauen, nur um mich zu ärgern. Aber um mich zu besänftigen haben sie dann immer Walkman-Kopfhörer dabei.Zitat von "Christian_Thomas"
Sorry, das sind nur meine Gedanken, die mir so beim Lesen Deines Beitrages spontan eingefallen sind...
Sorry, das sind nur meine Gedanken, die mir so beim Lesen Deines Beitrages eingefallen sind. Und sei froh, dass es nicht spontan geschrieben wurde! -
Zitat von "Christian_Thomas"
Ich als DJ arbeite auch gerne mit nem Monitor - aber den kann ich selbst an und ausschalten.
Das der DJ den Monitor selbst pegeln kann sollte eine Selbstverständlichkeit sein!Zitat von "Christian_Thomas"
Und wenn in dem laden kein Monitor vorhanden ist, mache ich Übergänge mit der vorhandenen Anlage und meinem Kopfhörer - syncron!
...dann muss halt n Monitor bereitgestellt werden! Ist alles nur ne Frage der Technik :roll:Zitat von "Christian_Thomas"
Da aber viele DJs a) viel zu laut spielen und b) geschlossene Kopfhörersysteme verwende, sind sie schon aufgrund des geschlossenen Kopfhörers nicht in der Lage, ohne laut plärrendes Monitoring zu arbeiten.Nimm mal einen guten Walkmankopfhörer - z.B. Aiwa HPA 350 (sehr altes Modell) und setze den nicht voll aufs Ohr, sondern nur über das Zäpfchen der Ohrmuschel - so das der Gehörgang frei bleibt - Du hörst "von hinten" den Saal-Sound, "von vorne" den Kopfhörersound, kannst problemlos!!! synchronisieren, ein-ausfaden und hörst sogar noch, ob Du auf der Tanzfläche zu laut wirst - und das alles ohne Dir mit dem Kopfhörer die Ohren zuzublasen, und vor allem ohne eine Monitorbox!
Nur leider sind viele sogenannte "Djs" viel zu dumm, um solche Dinge mal auszuprobieren - bei denen heisst es "auf Dauer hilft nur Power", wenn sie keine Qualität abliefern sind immer die anderen schuld...
Ganz offensichtlich bin ich wohl ein "dummer" "sogenannter" DJ! Denn mir ist ganz und gar nicht klar, wie man aus dem Mix von verzögert ankommendem "Saal-Sound" und direkt ankommendem Kopfhörer-Sound ein genaues Beatmixing hinbekommen soll. Aber eigentlich auch egal, wenn diese Methode für dich die richtige ist, dann verwende sie, wunderbar für dich.
Da die Merheit der DJ´s aber die Version MIT Monitor und geschlossenen Kopfhörern bevorzugen und der Thread hier das Übersteuern von DJ-Mixern zum Inhalt hat, wird deine Methode sicherlich nicht die Lösung des hier behandelten Problems sein.
Ich, für meinen Teil, bestehe auf gutes Monitoring! Was gut für mich ist, entscheide ICH und sonst niemand. Und da meine Vorstellungen von gut von jedem auch nur halbwegs seriösen Verleiher zu erfüllen sind hab weder ich noch der Veranstalter ein Problem damit.
Ich habe es mir auch zur Angewohnheit gemacht mit jedem Vertrag eine detailierte Technische Anweisung, die Bestandteil des Vertrages ist, zu verschicken. Desweiteren fordere ich von jeder mir nicht bekannten Location eine genauso detailierte Liste des verwendeten Materials an. Damit kann man dann schon im Vorfeld alles abklären und wird auf der Veranstalltung dann keinerlei Probleme haben. Das schont die Nerven der Techniker, die auch einen harten Job machen, und meine genauso.
Alles nur ne Frage der Technik! :wink: -
Zitat von "Sound-Klinik"
... das hast Du wohl nicht ganz verstanden:
Ein Sänger, der allein auf der Bühne von einer akustischen Gitarre begleitet wird, könnte sich selbst und die Gitarre auch ohne Monitor hören (und dabei gesanglich den Ton treffen :wink: ).
Wenn dann aber auf einer Bühne 2 m hinter ihm ein Schlagzeug, ein Gitarren- und ein Bassverstärker "spielen", hat ein Sänger (noch häufiger Sängerinnen) ohne Monitoring schlechte Karten mit der Gesangskontrolle.
Ich glaub Du solltest Dir mal n paar warme Gedanken über Sinn und Unsinn von Monitoren machen.
Ein einsamer Sänger begleitet von seiner Schrammelgitarre, verstärkt über eine PA wird ohne Monitor seine liebe Not haben. Ausser du schaffst es, die Reflektionen von der Hallenrückwand, sowie die rückwärtige Abstrahlung der PA zu eliminieren. Denn bei Musik kommt es nicht nur auf die Intonation, sondern auch auf das Timing an.
Soviel zur Grundlagenforschung!Zitat von "Sound-Klinik"
... hättest Du in einem solchen Fall keine gesundheitliche Bedenken ? :?
Wenn ich jemanden brauche, der sich um meine Gesundheit kümmert, dann geh ich zum Artzt.
Aber das ist ja gar nicht das Thema: es geht darum, dass der DJ über die Art und Weise des Einsatzes seines Monitores entscheiden muss. So wie der Sänger auch genau Angaben macht, was er zur Darbietung braucht.Zitat von "Sound-Klinik"
... was machst Du eigentlich, wenn die Arbeitbedingungen in einem Laden nicht ganz optimal sind ? Würdest Du Dich dann mit weniger Monitorpegel zufrieden geben ... oder wären Dir andere Anwesende egal ?
Wenn sich mein Auftraggeber und die Gäste mit einer entsprechend schlechteren Performance zufrieden geben!!?? Abgesehen davon habe ich grundsätzlich eine grosse Tüte voll von einfachen Ohrstöpseln dabei, so dass ich die Anwesenden damit versorgen kann. Damit ist es dann wiederum die Entscheidung der entsprechenden Personen. Btw. Meiner Meinung nach sollte es Pflicht sein, dass ein Location ein ausreichende Anzahl an Ohrstöpseln für ihre Gäste bereit hält.Zitat von "Sound-Klinik"
Weißt Du eigentlich, mit welchem Pegel Du selbst so arbeitest (... schon mal gemessen) ?
Der Pegel des Monitors hängt von den Gegebenheiten der Location ab. Wo steht die PA? Wie strahlt sie ab? Wie laut ist sie?
Der Monitor muss so laut sein, dass ich die PA nicht mehr wahrnemen kann, da diese (in den meisten Fällen) mit entsprechendem Delay bei mir ankommt. Was ein genaues Mixen unmöglich macht.
Messen tu ich eigentlich nie. Es bringt mir ja nichts, wenn ich den Pegel weiß und trotzdem so laut fahren muss um zu arbeiten. Ich bin keiner von der Sorte, der es immer laut haben muss. Ich habe auch grundsätzlich Gehörschutz und drehe den Monitor nur zu Übergängen laut.Zitat von "Sound-Klinik"
Selbst professionelle Bands müssen manchmal Kompromisse eingehen, weil nicht jedes Lokal bestmöglich ausgestattet ist. :wink:
Da hast du leider recht. Nur dürfen die Kompromisse nicht soweit gehen, dass vernünftiges arbeiten einfach nicht mehr möglich ist. -
Zitat von "Sound-Klinik"
... als LÖSUNG würde ich sowas eher nicht sehen, wenn es dann vorn klirrt" ... andererseits muß ein DJ nicht singen (d.h. zwingend ein leistungsfähiges Monitoring haben, um den Ton "richtig" zu treffen ... außerdem stehen kein (lauter ?) Drummer oder Gitarrist hinter ihm !).
Stimmt, die richtige Lösung wäre es, dem Verleiher/Techniker oder VA zu erklären, dass ohne vernünftiges Monitoring ein arbeiten nicht möglich ist. Und die Veranstaltung solange, bis das Monitoring zur Verfügung steht zu unterbrechen.
Ein Schlagzeuger braucht auch ein Monitoring, selbst wenn der nicht singt!:roll:Zitat von "Sound-Klinik"
Und wenn mir Veranstaltungstechniker dann erzählen, daß am Arbeitsplatz des DJs während Veranstaltungen dann häufig weitaus (!) höhere Pegel als auf der Tanzfläche gefahren werden, wirft sowas Fragen auf ... :?
Selbst wenn dem so wäre, dann ist das Sache des DJ´s.Zitat von "Sound-Klinik"
... sofern der Arbeitsbereich halbtauber DJs nicht im Einzugsbereich von Gästen und Mitarbeitern z.B. einer Disco liegt und diesen dann Schaden zufügt.
Wie ich aus zuverlässigen Quellen weiß, benötigen zunehmend mehr DJs mehr Monitorpegel als so manche Band ... :roll:
Ein vernünftiges Monitorsystem richitg positioniert wird den Gästen und Mitarbeitern NIE Schaden zufügen. Es sei denn der VA ist so clever, dass er im Arbeitsbereich des DJ´s eine Bar errichtet. :roll: :roll: -
Die häufigste Ursache an überfahrenen Eingangskanälen in DJ-Mixern liegt nach meiner Erfahrung an absolut unzumutbaren Monitoren, die dann auch noch, aus Sicherheitsgründen, vom Techniker runter gepegelt werden. Was bleibt dem DJ dann anderes übrig, als die Gains bis an Anschlag hoch zu drehen? Der Monitor-Master ist eh schon am Anschlag.
Für mich als DJ liegt die Lautstärke der PA im Verantwortungsbereich des VA´s bzw. des Technikers. D.h. ich mach so laut, wie es gewünscht, bzw. angesagt wird. Monitorsound und Lautstärke ist jedoch MEINE Sache. Da muss sich die Technik an meine Vorgaben halten und entsprechend gefordertes Material zur Verfügung stellen und auch pegeln.P.S. Mir ist aufgefallen, dass bei (fast) alle Postings die FOH´s bis ins Detail beschrieben werden und für gut befunden, jedoch so gut wie nie die dazugehörende Monitoranlage.
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Zitat von "Sven M"
Hör mal Golle irgendwie polemisierst du hier ganz schön rum.
Aber naja, jeder nach seinem Gusto.Vollkommen richtig erkannt, und das ganz absichtlich
Zitat von "Sven M"Alles anzeigen
Zur eigentlichen Problematik:
Wenn ich gebucht werde einen Raum für eine Technoparty zu beschallen schaue ich mir den Raum an und mache dann ein Angebot. Natürlich schaue ich mir auch den Veranstalter und das Line Up an und kann dann abschätzen was da abgehen wird (bzw frage ich einen Kollegen der die House Szene gut kennt)
Dann wird aufgebaut und die Pa eingestellt. Dazu gehört auch ein Test ob die Plattetteller schnell koppeln, ebentuell wird da noch mechanisch oder per Software eingegriffen.
Bei kritischen oder besonders großen Veranstaltungen bleibt auch jemand dabei. Das muss in der Kalkulation drin sein und wird auch vom Veranstalter akzeptiert.Ich habe allerdings auch schon in mehreren Installationen von House Clubs mitgewirkt (z.B. der zuHouse Club in Dortmund) wo DJs mit Namen auflegen.
Auch hier ist alles so dimensioniert das es (bis jetzt) gut hält.
Obwohl hier Pioneer Pulte stehen, allerdings weder DJM500 oder DJM600.Ein DJ erhält auch von mir kein Controllerpasswort, da hat er nix verloren. Und da haben die auch kein Interesse dran. Die erwarten das es spielt.
Andere komische Tricks wie einen 2" hinter Molton tragen auch eher zu meiner Belustigung bei.
Das hat meiner Meinung nach in einem professionellem Umfeld nix verloren. Aber das ist meine Meinung.So hören sich Posts an, bei denen man als DJ das Gefühl hat, dass kompetentes Personal am Start ist und man ganz genußvoll einen guten Job (als DJ) abliefern kann.