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Beiträge von djgolle

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 27. September 2006 um 18:56

    Da spricht der Mann vom Fach! In dem Fall wohl n DJ Kollege, der genau weiß, wie es ist als DJ, was man hört und was man nicht hört. :roll:
    Und Rückkopplungen von TT´s sind ja auch ganz schnell behoben...klar...man macht die Musik aus und ruft per Mikro über die PA den Techniker! Oder macht mit den Gästen ein lustiges Ratespiel wie wohl das Passwort vom Controller ist. :lol:
    Und nachdem der freundliche Techniker das Koppeln elliminiert hat spendiert er dem DJ noch n paar Drinks, damit er das hochfahren des Lautstärkepegels auf den DJ schieben kann und nicht auf die abgesoffene Anlage!


    Und genau deshalb wird auch keiner für die Haftung unterschreiben! [/quote]

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 27. September 2006 um 16:31
    Zitat von "f8274"


    Unrichtig, weil es nicht den Fakten entspricht.

    Was?

    Zitat von "f8274"


    Unsachlich & beleidigend, weil Du von Angst, Jammern und unterstes Niveau gesprochen hast.


    Angst: Jeder hat "Angst" von einem Mitbewerber unterboten zu werden und damit den Job nicht zu machen und gleichzeitig kein Geld zu verdienen.
    Jammern: Du beklagst Dich über Deine kaputte Anlage, das ist, zumindest hier in Süddeutschland, jammern!
    Unterstes Niveau: preislich gesehen, damit Punkt 1 nicht in Kraft tritt

    So, was ist hier unsachlich und was gar beleidigend?

    Zitat von "f8274"

    Kennt nicht der Mieter seinen Bedarf besser (location, Publkikum, Künstler), so dass man ihm durchaus etwas zur Wahl anbieten kann? Und gibt es immer nur eine (dieselbe) Lösung, oder ist dies nicht abhängig von den besprochenen Ansprüchen des Kunden? Der VAer antwortete mir bei meinem Alternativangebot einer 10 KW-PA, dass es nicht so massiv sein müsse, und eine gute Beschallung des dancefloors ausreiche. Den Anwesenden war eine Unterhaltung jedenfalls dort nicht mehr möglich, Gläser wanderten aus den regalen etc. Der DJ war sicher der einzige Mensch im Bistro, dem es zu leise war.


    Für was gibt es dann die Techniker, wenn der Mieter es besser weiß?
    Wir wissen doch alle, dass die meisten VA es nicht abschätzen können und bei 2 Angeboten grundsätzlich das günstigere wählen. Es ist Job des Verleihers das leistungsmäßig richtige anzubieten. Ich habe vorhin nicht umsonst von derselben Leistungsklasse geschrieben. Das man selbstverständlich qulitative Unterschiede gibt, die man auch anbieten kann, ist selbst mir als DJ klar. :P

    Zitat von "f8274"


    Kautionen sind heute in den unterschiedlichsten Bereichen üblich, bspw. bei Autovermietungen (ohne 2 Kreditkarten) und Saalanmietungen. Das auf den DJ zu übertragen würde dem Veranstalter, den Gästen und dem techn. DL Nutzen bríngen. Nenne mir einen Bereich, wo ein Mieter vorsätzliche Schäden herbei führt, und dafür nicht zur Rechenschaft gezogen wird.


    Vollkommen richtig, nur der DJ ist weder Mieter und in keinster Weise der Vertragspartner! Wenn du dem DJ vorsätzliche Sachbeschädigung nachweisen kannst, dann kannst du auch rechtlich gegen ihn vorgehen.

    Zitat von "f8274"


    Wenn ein renommierter deutscher PA-Anlagenhersteller mich informiert, dass kein Limiter 100%ig einen Anlagendefekt verhindern kann, dann glaube ich ihm das, auch wenn Du bislang nur gute Erfahrungen mit diesen Teilchen gesammelt hast. :wink: Wie kann es sein, dass ein DJ ein aktives, limitiertes Meyersound-LA in Ffm. zersägt (5 Module). Baut Meyersound nur low-end Limiter?


    100% ist natürlich gar nix. Aber wo ist der Beweis, dass der DJ die Anlage platt gemacht hat. Vielleicht war´s ja auch, wie nicht selten, eine fette Rückkopplung bei 45 Hz, so wie sie nunmal ordentlich gepuschte Technics auf die Treiber bringen. Hören tut man das im Betrieb schwerlich. Und der DJ schon gar nicht, weil sein Monitor das gar nicht wirklich bringt. Und da ein Limiter in der Regel keine thermische Überwachung der Treiber beinhaltet kann sich wohl jeder vorstellen, wie sich dieser nach 6 Stunden Vollgas fühlt.
    So, wer hat jetzt die Anlage geschlachtet? Der DJ? Oder doch vielleicht der Techniker, der nicht in der Lage war das Feedback des Plattenspielers zu erkennen? (Ich kenn die genauen Umstände in Ffm nicht, dies ist nur ein leider recht häufig erlebtes Beispiel!)

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 27. September 2006 um 13:02
    Zitat von "f8274"

    @Golle: Wenn Du mich damit meinen solltest, verbitte ich mir derartige unsachliche Unterstellungen.


    Aha, das ist dann also unsachlich? Ich finde man sollte, wenn man laut schreit das Echo schon vertragen. Abgesehen davon sind meine Posts eher die Summierung meiner Erfahrungen der letzten 20 Jahre.

    Ich sehe nach wie vor keinen Sinn dahinter für ein und denselben Event 2 verschiedene Leistungsklassen an Tonanlagen anzubieten. Ich hoffe Du kannst mir das verständlich erklären.

    Zitat von "f8274"


    @Hippeli: Ich war bislang auch so technikgläubig wie Du. Heute weiss ich, dass man sich nie 100%ig darauf verlassen kann, egal wieviele Sicherheitsvorkehrungen man berücksichtigt hat. Der Limiter war auf LS und Amps eingemessen.


    Der Fakt, dass es durchaus Anlagen gibt, bei denen es funktioniert würde mir an deiner Stelle zu denken geben. Limiter ist halt nicht gleich Limiter!

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 27. September 2006 um 09:17

    Ich habe es in meiner Zeit als DJ und Techniker noch ganz selten erlebt, dass die Anlage zu laut war. Was zu laut ist bestimmt übrigens nicht der Techniker sondern der Gast!! (Lassen wir mal sämtlichen theoretischen Verordnungen unbeachtet, da sie im wirklichen Leben eh keine Anwendung finden)Was ich jedoch ständig sehe sind viel zu kleine Anlagen. Der Verleiher will halt den Job unbedingt haben und aus Angst, dass ein Mitbewerber billiger sein könnte, wird am aller untersten Niveau angeboten und dann auch durchgeführt. Und dann wird gejammert, wenn das Zeugs in die Knie geht. (f8274, Du hast selbst geschrieben, dass Du auch ne grössere Anlage angeboten hattest!) Da ist doch wohl eher die Fraktion der Techniker unbelehrbar!
    Kaution für die Anlage, die der DJ zu entrichten hat? Ein Ding der Unmöglichkeit! Das wäre so, wie wenn der Maler die Garantie für das ganze Haus übernehmen sollte.
    Wie HippeliPA schon schreibt, es gibt technische Möglichkeiten, die eine Anlage unkaputtbar machen.
    Ein Faktor, den so ziemlich alle Verleiher vergessen ist der, dass so ziemlich jede Anlage, die mal 2 Stunden mit elektronischer Tanzmusik gequält wurde ganz von selbst in die Knie geht. Bass und Mittelton säuft ab, weil die Treiber einfach warm werden. Und das viel mehr, als bei Livemusik oder aufgelegter Tanzmusik.

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 26. September 2006 um 20:08
    Zitat von "test"

    nach 2h in nem abstand von 2m hat bis jetzt auch der lauteste dj nachgegeben und leise gemacht :D

    und dem VA eine professionell arbeitende Firma empfohlen!

  • Reinigung Hi Level PM 400

    • djgolle
    • 24. September 2006 um 09:50

    Wenn du dich in das Teil so verliebt hast, dann sollte es doch kein Problem sein, für insgesamt 230€(vorrausgesetzt du musst alle tauschen) neue Fader und Potis zu kaufen und sie einzulöten, was zugegebenermaßen eine nervtötende Angelegenheit ist. Dann hast wieder 8 Jahre Ruhe und Freude. 8)

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 24. September 2006 um 09:37
    Zitat von "f8274"


    Eingemessener Multibandlimiter war auch in der Kette, jedoch nach dieser Erfahrung auch kein Allheilmittel mehr. Wenn man will, bekommt, man eben alles klein.

    Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Limiter wohl nicht korrekt "eingemessen" wurde. Sonst würde er nämlich das machen wofür er da ist: limitieren, wenns dem Holz zuviel wird.

    Zitat von "f8274"


    Bleibe daher dabei, dass nur ein Babysitter größtmögliche Sicherheit für die PA bedeutet. Wenn Sven Väth mir die Haftung für Schadenfälle persönlich unterschreibt, übertrage ich ihm auch gerne die Verantwortung für den Abend :wink: Wobei sich dieses Problem durch entsprechendes Budget für eine überüberdimensionierte PA in seinem Fall nicht einstellen dürfte.


    Auch hier liegt offensichtlich ein Irrtum vor! Da Dein Material Schaden genommen hat, war es ganz offensichtlich UNTERdimensioniert. Es ist Job des Verleihers die richtige Dimension zu ermitteln und diese auch dem VA zu erläutern und zu verkaufen. Sollte der VA aus kostengründen nicht die erforderliche Anlage haben (zahlen) wollen, dann sollte der Verleiher doch besser auf den Job verzichten und ihn von einem freundlichen Mitbewerber durchführen lassen.
    Die Haftung auf den DJ/Veranstalter zu übertragen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Welcher Verleiher oder Techniker lässt schon DJ´s an seine Controller und Amps?

    Einzig richtige Einstellung zum Thema von HippeliPA: "Wenns das nicht aushält, hats nichts getaugt"

  • Kleine Frage zu 20m Chinch

    • djgolle
    • 20. September 2006 um 23:10
    Zitat von "DJ_Uwe"

    Hallo!

    20m chinch kann klappen, muss aber nicht. wenn nicht alzu viele störquellen in der nhe sind und auch die schirmung vom kabel gut ist wird es wohl klappen.l ansonsten einfach di-boxen dazwischen.....

    Das DJM600 hat aber keine symmetrischen Eingänge!!

  • Disco-Visionen für 2020

    • djgolle
    • 20. September 2006 um 07:48

    Ich denke auch, der DJ wird nicht so schnell, wenn überhaupt ersetzt werden können. Denn das was einen DJ ausmacht ist schließlich das Gefühl für Mensch und Musik, und das wird wohl eher nie eine Maschine übernehmen können. Hoffen wirs doch mal! ;)

    Vermutlich wird sogar die CD aussterben. Es wird Mixer/Player Kombis geben, die in der Lage sind, die mitgebrachten gigantischen USB-Sticks zu lesen. USB 10.0 versteht sich ;) Die Steuerung wird wahlweise per Knöpfchen drücken oder simulierte Plattenspieler auf Touch-Screens erfolgen. Gäste können ihre Lieblingstitel von ihrem Handy, das dann mehr ein Hosentaschen-PC sein wird, direkt an den DJ senden.
    Im visuellen Bereich wird sich sehr viel tun. Herkömliche Lampen wird es nicht mehr geben. LED´s werden das übernehmen. Damit wird alles bunter (H)...auch wird es mehr bewegte Bilder geben, zur Grundausstattung einer Disse gehört ne Riesen LED Wall auf der dann Klassiker wie Krieg der Sterne gezeigt werden.
    Lautsprechersysteme werden durch Funk-Ohrhörer ersetzt sein, und für das authentische Bassgefühl wird der ganze Laden mit "Bass-Shakern" in Vibration versetzt werden.
    Der DJ Platz wird mit einer eigenen Bar ausgestattet sein! Eigenes Bedienungspersonal selbstverständlich.

    Hoffentlich ists bald soweit. :roll:

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 14. September 2006 um 11:06

    Danke, jetzt weiß ich, was ich schon wusste. Es gibt entsprechende Gerichtsurteile, es gibt einen Entwurf zur Änderung der Verordnung, aber dennoch gilt nach wie vor die Verordnung von 1989!

    Ich will jetzt hier auch nicht die Diskussion über Sinn und Unsinn derartiger Lautstärken beginnen. Tatsache ist die, dass es noch üblich ist, bei derartigen Veranstaltungen derartige Pegel zu fahren. Und kaum ein Veranstalter wird es wagen diese deutlich zu mindern, da er dann mit unzufriedenem Publikum rechnen muss, welches diese Lautstärken einfach wünscht.

    Meine persöhnliche Meinung ist auch, dass es meist zu laut ist, und ich trage grundsätzlich Gehörschutz, aber es geht nun mal nicht um persöhnliche Meinungen.

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 14. September 2006 um 10:47
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    Wie war das noch? TA-Lärm? Solltest du dir vielleicht mal zu genüge führen.


    Talärm regelt nicht die Lärmbelastung innerhalb des Veranstaltungsortes. Ich kenne keine Verordnung in BRD, die die Lautstärke bei Veranstaltungen limitiert. Empfehlungen ja. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, falls es doch eine solche Verordnung geben sollte.

  • PA-Dryhire für elektron. Musik

    • djgolle
    • 14. September 2006 um 09:16

    Die Techniker wieder mal unter sich! Das hier geschriebene spiegelt meine Erfahrungen der letzten 10 Jahre wieder. Mich verwundert jedoch, dass es immer noch nicht durchgedrungen ist, dass man eine Veranstaltung mit elektronischer Tanzmusik, für die meisten von Euch wahrscheinlich schlicht als Techno bezeichnet, nicht mit einer Sprachbeschallungsanlage absolvieren kann, auch eine RnR Anlage ist nicht geeignet. Wir brauchen Bass und das nicht zu knapp. Und zwar auch Bass unter 60 Hz! Auch müsste sich inzwischen herumgesprochen haben, dass derartige Veranstaltungen laut gefahren werden. Sehr laut!!
    Die Entscheidung was laut ist, obliegt nicht den Technikern oder Verleihern sondern dem Veranstalten bzw. DJ! Der oben zitierte DJ Rush hat seinen Namen nicht dadurch gemacht, dass er Anlagen abgeschossen hat, sondern weil er laut, sehr laut auflegt. Und das noch mit guter Musik! Dies bringt er in seinem Technischen Rider auch klar und deutlich zum Ausdruck! Ein aufmerksamer Verleiher regelt die Anlage dann nicht schon 10dB vohrher ab, sondern stellt "10dB" mehr Holz hin!
    Abgesehen davon bewirkt das "abregeln" der Anlage nichts weiter, als hoffnungslos überfahrene Pulte. Es gibt übrigens inzwischen auch schon funktionierende Clip-Limiter! :wink:

    Also: stellt einfach das wirklich benötigte Material hin, kauft Euch n gescheiten Gehörschutz und schon könnt ihr ganz entspannt Bier trinken gehen, während DJ Rush sein Set zum besten gibt. 8)

  • Suche DJ-Software

    • djgolle
    • 30. August 2006 um 09:10
    Zitat von "f8274"

    @golle: mixvibes ist ja wie schon mal geschrieben nicht auf mac os x lauffähig. schade, hätte es gerne mal ausprobiert.


    Ja, wer auf seine Mac besteht, was auch durchaus verständlich ist auf der einen Seite, muss damit leben, dass das Angebot an verschiedenen Softwares beschränkt ist.

    Zitat von "f8274"


    zur aussage, man wird nicht für das schleppen, sondern auflegen bezahlt: bei einem reinen kofferjob: ja. bei einer mobildisco-komplettleistung: nein. hier spielen sicher auch leistungen wie qualität der beschallung, ausleuchtung, übrige va-technik wie funkmics etc. pp., optik (keine kabel sehen, alles schön zuhängen usw.), evtl. moderationskünste eine wichtige rolle. und für manchen kunden darüber hinaus die handwerkliche dj-tätigkeit (das manuelle mixen, tt bzw. cd-pl. bearbeiten), die er mitverfolgen möchte.


    Ich habe ganz bewusst geschrieben: Ich werde.... :wink:
    Abgesehen davon bin ich davon ausgegangen, dass wir hier über den Job des DJ´s und nicht den Job des Verleihers reden. Der zwar in einer Mobildisco von ein und derselben Person bewältigt wird, aber dennoch getrennt betrachtet werden sollte.

    Zitat von "f8274"


    aber das thema akzeptanz von pcdj´s brauchen wir hier nicht ausdiskutieren, sie ist offensichtlich unterschiedlich. in frankfurter clubs ist ein zusätzliches notebook (oder zwei) ja inzwischen standard.


    In dem Bereich, in dem ich auflege, also in Clubs und mit House-Musik ist der Laptop für die Veranstalter und Gäste überhaupt kein Grund zur Diskusion. Allerdings nur in Verbindung mit Vinylsteuerung. CD´s sind schon weniger gern gesehen. Im Gegenteil, ich mache immer die Erfahrung dass der Laptop die Akzeptanz so gar steigert, so nach dem Motto: wow, der hat sogar nen Laptop dabei.


    [/b]

  • Suche DJ-Software

    • djgolle
    • 29. August 2006 um 12:54

    So, dann klink ich mich auch mal ins Gespräch ein, als sogenannter PC-DJ!
    Ich nutze seit ca. 1 Jahr den Laptop zum auflegen. Davor hatte ich etliche Systeme getestet und bin aber immer mangels Zuverlässigkeit bei CD bzw. Vinyl geblieben. Doch inzwischen ist die Technik und die Software so entwickelt, dass man durchaus von zuverlässigen Systemen reden kann. Allerdings würde ich es mich nie wagen ohne ne Tasche mit Vinyls zu nem Job zu gehen. Ein PC ist einfach nicht das zuverlässigste Medium und schon gar nicht, wenn die Umgebungsbedingungen einer Disco/Club herrschen(hohe Luftfeuchtikeit gepaart mit Nebel, Vibrationen, Strom!!! etc.) Auch wenn mir die Kiste in bislang ca. 150 Einsätzen noch nie abgeraucht ist, so würd ich doch nie die Hand dafür ins Feuer legen oder gar behaupten ein PC sei so zuverlässig wie ein (guter) CD-Player oder gar Turntable.

    Von externen Controllern halte ich nicht viel, da eigentlich unnötig. In jedem Laden stehen mind. 2 CD-Player und oft sogar noch 2 Technics rum. Zumindest da, wo ich spiele. Und mit den entsprechenden TimeCode CD´s oder Vinyls hab ich den Controller also schon vor Ort und, falls die Kiste doch aussteigt auch schon die Havarie Player. Vorausgesetzt ich hab noch n Notfallprogramm an CD´s oder Vinyls dabei. Was ja nicht das Problem sein sollte. Damit bin ich immer auf der richtigen Seite und kann jede VA bis zum Schluß durch ziehen.

    Zum Thema weniger Gage für PC-DJ´s: Ich bekomm Gage fürs auflegen und nicht fürs schleppen!!! Meine Auftraggeber interessiert nur, was die Boxen verläßt, alles andere ist denen Schnuppe.

    Sound: Wer den Unterschied von vernünftigen(mind.192kB/s) MP3 zu CD´s aus plärrenden 2" hört, der hört auch das Gras wachsen! Und soll mir jetzt keiner erzählen, er hätte ne PA die HiFi Ansprüchen genügt! Und wenn doch, dann soll er so konsequent sein und die CD´s in die Ecke schieben und mit Vinyls auflegen! Die klingen immer noch am besten. Allerdings dann auch den 1210 beiseite stellen! :wink:

    Jedes Medium hat seine Vor- und Nachteile und jedes Medium bedarf einer Eingewöhnungszeit. Was man für sich als das Beste empfindet kann nur durch ausprobieren festgestellt werden. Es hat wenig Sinn meine Lieblingskonfiguration (2 x 1210er & Laptop) zu empfehlen, denn die gilt für mich, ein anderer mag lieber was anderes. Und wie schon gesagt: Das was die Boxen verlässt zählt, und sonst nix.

    Ich nutze übrigens Mixvibes als DJ Software und bin damit mehr als zufrieden.

    So, jetzt hab ich auch meinen Senf dazu gegeben. 8)

  • Case für 2x Pioneer CDJ 1000 und DJM 600

    • djgolle
    • 29. August 2006 um 09:02

    Ich habe genau so ein Case! Aus Holz, mit Innenkonstruktion, Kabelfach etc. Sehr schön! Allerdings hat es sich für mich als zu unhandlich und unpraktisch erwiesen. Ich hab jetzt ein Case für die 2 1000er und eins für den 600er. Man wird wohl selten nur einen 1000er auf Job brauche und 2 in einem Case sind immer noch sehr handlich und leicht.

  • Hat jemand erfahrung mit Stage Line DJ Pulten

    • djgolle
    • 23. August 2006 um 10:17

    Eine mir befreundete Beschallungsfirma hat für solche Nasen-Bollen-Dj´s StageLine Pulte im Einsatz. Und ich muss sagen, für das Geld verrichten die Teile ihren Dienst seit Jahren klaglos und ohne Schaden. Auch klangtechnisch gibt es nix auszusetzen.

    Also, wenn man Möchtegern-Gelegenheits-Geburtstags-DJ´s in seinem Kundenkreis hat, dann ist die Anschaffung solcher Pulte kein Fehler.

  • Delayen von DJ-Monitoren

    • djgolle
    • 20. August 2006 um 13:34

    Es wäre wünschenswert, wenn sich so manche Techniker einmal die arbeitweise und damit resultierenden Anforderungen und Bedürfnisse von DJ´s aneignen würden. Grundsätzlich ist der Techniker der Dienstleister, der dem Künstler, in dem Fall der DJ, die nötige technische Voraussetzung stellen muss um diesem einen möglichst optimalen Arbeitsplatz zu schaffen. Dazu muss der Techniker als erstes die Anforderungen des meist mitgesandten Riders erfüllen. Und wenn der DJ ein DJM600 (nur als Beispiel) haben möchte, dann interessiert ihn das nicht, ob der Techniker das Pult XY für das bessere hält. Natürlich gibt es auch Rider, allerdings eher bei live-Bands, die sich lesen, wie die Wunschliste an den Weihnachtsmann, aber in aller Regel kann man sich, nach Rücksprache mit dem Künslter, auf ein vernünftiges und sinnvolles Setup einigen.
    Thema Front u. Monitor: Ich halte es so, dass ich beim ersten Stück das ich spiele mir die Front anhöre....an möglichst allen Positionen in der Location....EQ am Pult Flat....gegebenenfalls geb ich dem Techniker noch Anweisung zum EQing der Anlage. Damit weiß ich, wie das Teil vorneraus tönt. Denn in den seltensten Fällen gibt der Monitor den Sound der Front wieder...eigentlich nie. Die in einer Location üblichen Pegel erfrage ich vom Resident DJ oder LJ oder einem der Verantwortlichen für den Laden. Sollte der in einer Location übliche Pegel nicht mit max. 0dB am Pult zu erreichen sein, so lass ich die Anlage vom Techniker nachpegeln. Und das passiert in fast allen Locations. <Und da wundert ihr Techniker Euch, wenn die meisten DJ´s gerne rot sehen??> Grundsätzlich gilt: 0dB am Pult ist Ende der Anlage! Ab dann greifen Limiter, falls vorhanden. Nur so, kann ich als DJ auch gewährleisten, dass ich die Kiste nicht überfahre.
    Ähnlich sieht es mit dem Monitor aus. Als erstes die Position. Ich bin "Links-Hörer" also brauch ich eine Monitor links von mir. Und zwar mit maximalem Abstand 2m zum Pult. Alles andere ist kein Monitor. Delay aufm Monitor, um wieder topic zu werden ;), wir NICHT akzeptiert. Auch die Lautstärke des Monitors entscheide ICH und nicht der Techniker. Monitor aufm Master akzeptiere ich genausowenig.
    Das hört sich jetzt alles hart und übertrieben an, aber kein Mensch würde auf die Idee kommen einem Sänger Lautstärke und Position seines Monitores vorzuschreiben. Warum dann also beim DJ??

    Also, liebe Techniker die ihr mit der Frakton DJ´s zu tun habt: Setzt Euch mit Euren "Kunden" auseinander, versucht deren Ansprüche optimal zu erfüllen und ihr könnt Euch sicher sein, dass sie auch Euer Material schonend behandeln. Wir tun schliesslich alle nur unseren Job.

  • Noch einmal Plattenspieler

    • djgolle
    • 17. August 2006 um 11:59

    Ich kann für jegliche Art von Discobetrieb nur Technics empfehlen:

    1. bei guter Pflege halten die ewig
    2. sind am unempfindlichsten gegen Rückkopplung

    Das sind für mich die wesentlichsten Argumente für nen TT.

    Klang spielt keine Geige, weil Beschallungsanlagen in keinster Form an HiFi-Anlagen ran kommen.

  • Delayen von DJ-Monitoren

    • djgolle
    • 16. August 2006 um 23:12
    Zitat von &quot;marcoboy&quot;

    so und jetzt wird ich sagen schließen wir diesen Thread der wo niemand drauß lernt ....

    Vor allem Du nicht!

  • Delayen von DJ-Monitoren

    • djgolle
    • 16. August 2006 um 23:01

    Solangsam redest Dich hier aber um Kopf und Kragen! Leg mal Dein schlaues Buch beiseite und fang zu denken an.

    Oder willst jetzt wirklich erzählen, dass dadurch dass eh schon Verzögerungen vorhanden sind, du hast übrigens noch die Luft und deren Verhalten bei unterschiedlichen Temperaturen und Feuchtigkeiten vergessen, man ohne Probleme grad nochmal verzögern kann? Mensch Kerl, das addiert sich, und irgendwann ist´s zuviel!

    Und nochmal: Ein Monitor ist zur kontrolle da und wird NICHT verzögert! Nimm doch mal n Kopfhörer auf ein Ohr und den mit dem anderen hörst den Monitor...und wenn Deine Gehörgänge noch nicht verschoben sind, dann weißt, was ich meine.

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