Beiträge von korschi
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Um mal kurz auf das ursprüngliche Thema mit den Dumpern zurück zu kommen: Ein doch etwas größerer Dienstleister aus dem Norden Deutschlands (Stichwort: Starlites) benutzt für länger andauernde Open-Air-Produktionen gerne Frischhaltefolie an Lastmulticore-Verbindern, um diese vor eintretender Feuchtigkeit zu schützen. Was gegen eindringende Feuchtigkeit schützt, schützt natürlich auch gegen "ausdringende" Feuchtigkeit, wodurch sich an dieser Stelle herrlichste Feuchtbiotope bilden. Das zum Thema Groß & Teuer = professionell.
Zu den kleinen Dümpel-Verleihern braucht man eigentlich nix weiter zu schreiben. Der Markt verlangt danach -> Angebot und Nachfrage. Den Behörden die hier eingreifen könnten, fehlt die Kompetenz und es ist ein Unterschied, ob ein kleines Stadtfest (veranstaltet durch die Stadt) ansteht oder jemand in einer alten Fabrikhalle 'nen Wanderzirkus (House & Techno) betreiben will.
Hinzu kommt die durch die EU-Harmonisierung entstehende Deformation der in Deutschland doch recht "harten" Vorschriften (hart = wenn deren konsequente Einhaltung unter Verhängung von Strafen kontrolliert werden würde)
In Zukunft werden die alles bis ins Detail regelnden DIN's allmählich aufgeweicht und womöglich nur noch das erwartete Endergebnis definiert:
EN 0815: Alle Einrichtungen und Aufbauten in der Veranstaltungstechnik müssen ein Höchtmaß an Sicherheit aufweisen.Fertig. Jeder muss jetzt nach seinem Verantwortungsbewustsein selbst festlegen was richtig ist und wenn doch etwas passiert, kann man trotzdem immer verklagt werden, weil man nicht genug getan hat.
= Amerikanisches Versicherungssystem: Überall mit Helm und Schutzbrille rumhantieren, selbst wenn man nur unter freiem Himmel von einem Gebäudeteil zum anderen läuft :roll:Nicht zuletzt haben wir die gegenwertigen Umstände der Tatsache zu verdanken, das in userer Branche relativ wenig passiert. Bühnen stürzen in der Regel nur bei größeren Firmen ein und wenns doch mal einen Toten gibt, war der zunächst mal selbst dran schuld.
Und die vielen kleinen Unfälle und Verletzungen bei den gehassten Dumpern kommen garnicht ans Licht, weil man dort auch gerne mal schwarz arbeitet und sich dann den Finger eben nicht im Rigg gebrochen hat sondern zu Hause beim Fußballspielen.
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Zitat von "Quasel"
Eine Komplette Bühne mit einem Schlag auszuschalten währe fahrlässig.
Das ist richtig, dennoch gibt es in der Praxis Anwendungsfälle, in denen eine Abschaltung unter Vollast möglich sein muss.
Und wenn z.B. die Beleuchtungsanlage mit 3x 1200A eingespeist wird sollte die Trennvorrichtung das auch bewerkstelligen, z.B. Not-Aus-Funktion, also im "elektrotechnischen" Normalbetrieb, ohne Fehlerfall wie z.B. Kurzschluss.
Das LLT-Teil braucht man bei dieser Größenordnung natürlich nicht.
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Hab nichts von einem reinen 125A Leistungsschalter geschrieben.
Es ging lediglich um den Unterschied, zwischen Lasttrennschalter und Leistungsschalter, wobei die 6kA auf den Bemessungsstrom bezogen waren.
Eine Einspeisung von 6kA ist sicherlich nicht branchenüblich, aber wenn wir schon von "großen" Schaltern sprechen, kann mann diese ja mal mit anführen. Desshalb stand ja auch z.B. davor.
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hmmmjaaa...
Ein Lasttrennschalter schaltet bis zum doppelten Bemessungsstrom, ist allerdings nicht zum Schalten unter Kurzschlussbedingungen geeignet, sondern zum Schalten im normalen Betrieb, z.B. 6kA
Ein Leistungsschalter ist zum Schalten unter Kurzsschlussbedingungen geeignet, je nach Ausführung jedoch nur begrenzte Kurzschlussströme, z.B. 140kA
Zum Schalten von kleinen Anlagen kann man auch einen FI nehmen, zumal das Teil von LLT auch nur bis 125A lieferbar ist
Ein 125A FI hat halt nicht so'n schönes Blinki-Display
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Ich vermute dieser Hinweis des Herstellers ziehlt auf die VDE 0100-718 ab:
Zitat von "DIN VDE 1000-718"
Vieladrige Kabel/Leitungen auf Bühnen mit brandschutztechnischer Trennung zum Zuschauerhaus:alle Stromkreise eines mehradrigen Kabels müssen mit einem gemeinsamen Schalter zu
schalten sein. -
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Funkstrom

Wir haben das gleich Problem mit Notenpult-Leuchten.
Lösung: jede Leuchte hat Stecker und Kupplung, so kann man einfach durchschleifen und bei Bedarf auch verlängern.Gut das beantwortet Deine Frage nach Zulässigkeit und gutem Aussehen auch nicht, ist aber eine sehr praktische und vor allem schnelle Lösung.
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Ich werf jetzt mal 5 Euro in Phrasenschwein:
Es gibt keine schlechten Wackler, es gibt nur den falschen Verwendungszweck.
Gut das war gelogen, es gibt schlechte Wackler.
Aber eine Rangordnung von Herstellern und Geräten ist wie jede Beurteilung von Equipment nur subjektiv und damit nicht wirklich relevant.
Viele haben ihre Lieblingsmarken, viele tragen dies auch mit T-Shirts usw. zur Schau, aber durch wenige guten oder schlechten Erfahrungen Hersteller und Geräte zu klassifizieren wird wohl nie auf uneingeschränkte Zustimmung stoßen.
Für den Gelegenheits-Dorf-Diskotheker ist das was es im Conrad-Katalog gibt das Maß aller Dinge, die Anderen schimpfen auf GLP und freuen sich über ihre MAC500 wiederum andere kleben nach der VA auf 3-5 MAC500 ein Tape mit "defekt" drauf und schwärmen von Varilite.
Ich kenne MACs die seit 8 Jahren jedes Wochenende im Einsatz sind, außer Lampenwechsel keinen Austausch hatten und noch die gleiche Software haben wie beim Auslieferungszustand.
Im Gegensatz dazu erinnere ich mich immer noch gern an genervte Varilite-Techniker die total verzweifelt an ihrer Artisan hingen und versucht haben VL3 & VL4 zu steuern.
Natürlich hat damals keiner von denen gesagt, was er über die Teile denkt
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Produkthaftung
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Das ist normal, vor allem bei Billig-Equipment. Liegt teilweise auch an den Steppern und ist bei nahezu allen Geräten die mit Anschlag arbeiten zu finden.
Im Übrigen arbeiten Billiggeräte häufig auch nur mit 8-Bit Auflösung und was aus Billig-controllern an DMX rauskommt is auch nicht hundertprozentig .
Und selbst bei den High-End Produkten gibt es Abweichungen, die liegen aber im Rahmen, letztendlich spielt auch die Entfernung eine Rolle.
Wenn man in 100m Enfernung noch Millimetergenau Positionen anfahren will, sollte man ne neue Wackellampenbude aufmachen und selber welche bauen

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Es gibt von dieser Blitzröhre zu viele Fabrikate um eine Empfehlung geben zu können.
Ürsprünglich kommt die XOP15 von Philips und kostet um die 50,- Euro VK
Früher konnte man sogar noch Geld sparen, wenn man den Zünddraht selbst drumgefrickelt hat.Die Low Budget - Version ist häufig von Omnilux und liegt zwischen 10,- und 30,- Euro, aber deren Stärken hast Du ja offenbar schon erfahren dürfen...
Dann gibt es noch die XOP15-OF wie sie z.B. im Atomic 3000 verbaut ist, kostet um die 80,- Euro - Hersteller ebenfalls Philips
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Zitat von "Harry_"
Was ist nun die Oberbühne ???Oberbühne = Alles oberhalb der Portalöffnung (ab Oberkante bzw. Sturz)
Mit der Neufassung der VStättV wäre theoretisch das Aus für eine Vielzahl an Spielstätten gekommen, da z.B. Klein- oder Mittelbühnen auch zu Großbühnen zählen würden, mit allen dafür notwendigen Umbauten.
Die Praxis zeigt aber, das es doch einen erheblichen Ermessenspielraum gibt, auch im Bezug auf den Bestandsschutz.
Die Formulierung der Kriterien einer Großbühne zielen darauf ab, auch in kleinen Spielstätten die gleiche Sicherheit wie in großen Häusern zu gewährleisten.
Daraus folgt aber auch, das ein "Mini-Theater" mit einer Bühnenfläche von 2x1m zur Großbühne wird, sobald eine Unterbühne vorhanden ist oder oder die lichte Höhe der Oberbühne mehr als 2,5m beträgt.
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Zitat von "neuni"
1. Meines Wissens sind Kaltgerätebuchsen nur bis 10A belastbar,Strombelastbarkeit steht auf der Buchse drauf, gibt durchaus auch 16A Systeme. Andererseits gibt es auch Schuko-Systeme die nur für 10A ausgelegt sind.
Was die Verpolbarkeit angeht ein Beispiel: Jedes PC-Netzkabel wäre unzulässig.
Zitat von "neuni"
2. Iergendwo soll in der VDE stehen das Sicherungen in Reihe geschaltet nicht zulässig sindSicherungen werden grundsätzlich in Reihe geschaltet.
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Zitat von "Mathias K."
Die ultimative Variante:
Indu-Electric
Nennt sich Indu-Schukoblock, Kabel H07-RNF mit 2 bis 6 Steckdosen.
Allerdings habe ich das jetzt nur im Katalog gesehen, ich befürchte, dass der Preis auch "ultimativ" ist...
Ein 4-fach Verteiler dieser Serie liegt bei EUR 49,00 ein 5-fach Verteiler kostet EUR 55,00

...also ein Schnäppchen
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Ich habe auch Lowa und zwar die hier:
Bin sehr zufrieden, S3, schwarz und sieht auch recht passabel aus.
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Zitat von "Stephan Graeske"
Welche Etiketten benutzt Ihr?
Wir arbeiten zwar mit Fluke, aber von Gossen gibt es ein ähnliches System:
Jedes Gerät hat ein Etikett für die Gerätenummer, in Form von nem Barcode (einfaches Verwalten der Geräte) sowie ein weiteres Etikett mit dem Vermerk bis zu welchem Monat das Gerät geprüft ist.
Sind ganz normale 0815 Etiketten mit Tesa drüber.
Die ganzen teuren "Speziallösungen" von Seton und Co. haben sich nicht bewährt -
Zitat von "attorney"
Wie es immer ist: Solange nichts passiert, interessiert es fast niemanden.
Genau so ist es.
Im Ernstfall wollen dann die Leute, die (finanziell) das letzte Wort haben -z.B. Veranstalter von Ihre Entscheidungen nichts mehr wissen.
Das Problem hat andereseits aber auch die Technik Firma die -für den Fall das nichts passiert - aus "übersteigertem Sicherheitsbewusstsein" das nächste mal den Aufrag nicht bekommt.
Der Begriff "übersteigertes Sicherheitsbewustsein" stellt aber in der Regel nur die Erfüllung der rechtlichen Mindestanforderungen dar und trotzdem fehlt schon da das Verständniss der Geldgeber, weil Sicherheit eben auch finanziell zu Buche schlägt.
Stichwort MVStättV:
Ist in Thüringen nicht eingeführt, die Gründe sind bekannt, wenn auch nur bedingt nachvollziehbar. Überall wo man nun auf Sicherheit im Sinne der MVStättV anspricht, bekommt man das 0815 "die gilt doch nicht" zu hören.Die Trägheit der Verantwortlichen in den Ämtern führt also dazu, das ein Großteil denkt er in kann in Thüringen tun und lassen was er will.
Meine Rückfrage bei der zuständigen Landesbehörde hat aber ergeben, das die MVStättV im Rahmen der Möglichkeiten angewandt wird.
Dieser Rahmen wird aber nicht gewichtet, also ist davon auszugehen, das man ein Höchstmaß an Sicherheit leisten muss.Wenn ein Versäumniss zu einem Unfall o.ä. führt, wird sicherlich schnell erläutert, wo die Grenzen des Machbaren gelegen hätten, selbst wenn diese, im Gegensatz zu einer früheren Aussage, neu gesetzt werden.
Hinzu kommt auch, das man z.B. als Meister oder auch Fachkraft für VA eine Hinweispflicht hat, auch wenn man sich in 95% der Fälle unbeliebt macht.
Ich kann jetzt keine Aussage treffen, wie es rechtlich aussieht.
Aber wenn bei einer VA kein Verantwortlicher bestellt ist, jedoch im Personenkreis der ausführenden Technik-Firma derartige Fachleute sind, haben diese auch eine Hinweispflicht gegenüber dem Veranstalter.
Bestes Beispiel hierfür sind Deko-Fuzzies, mit denen ich recht oft anecke.Wenn irgendwo ne Hütte abbrennt, findet man sich als "Fachkraft" bestimmt in einer Runde wieder in der unangenehme Fragen diskutiert werden.
Und warum ich das jetzt geschrieben hab und was das mit dem Thema zu tun hat, weiß ich jetzt auch nicht...
Was die Microfone angeht - siehe oben. Auch wenn es nicht üblich ist, an ein Micro ein Safety zu machen - wenns runter fällt, und der, der es auf den Kopf kriegt verklagt Dich wird dir jemand schnell erklären wie du das hättest vehindern können. Im Nachhinein versteht sich und egal ob üblich oder nicht.
Und "Schutz gegen Herabfallen von Gegenständen" ist auch im Zweifelsfall Gaffer (!)
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Zitat von "hasenfuß"
das ist definitiv totaaaal wichtig bei so einem technisch
extremst diffizilen gerät, da darf man wirklich nur
original amerikanische raumfahrttechnik verwenden.
(wenn man hitzeschutzkacheln benötigt, tut es hingegen
eventuell auch ein deutscher oder chinesischer hersteller..)


Eine amtliche Rundumfunzel für den VA-Bereich gibt es nunmal nicht. Und wenn jemand von amtlich spricht, verstehe ich dann ein Markenprodukt darunter.
Und das trifft bei Polizeileuchten eben auf diese Hersteller zu.Man kann natürlich auch eine "amtliche" Rundumleuchte von einen deutschen Müllauto nehmen :roll: