julian-k ich denke nicht. Dafür gibt es aber wohl Schutzbrillen, die groß genug sind, damit Brillenträger die überziehen können. UVEX ist bestimmt auch dafür der richtige Ansprechpartner.
Beiträge von falcocgn
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Na ja, secluded, die Uvex sind schon gut und dann eben beim Kauf auf die Werte achten. Ich weiss allerdings nicht, WIE dunkel die dann sind und ob das nicht beim Job hindert.
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Das Thema optische Strahlung ist leider immer noch ein Thema und viele Lichtdesinger und -operator gehen damit nicht besonders verantwortungsbewusst um.
Bei Uvex gibt es einen online-Schutzbrillenberater: https://www.uvex-safety.com/de/schutzbrillen-onlineberater/
Nach der DGUV-Regel 112-192 Augenschutz sollte der Sonnen-Schutzfilter als Filter gegen sehr helles Licht bei 5-3,1 oder 6-3,1 liegen. Das sind relativ dunkle Gläser. Siehe auch das Uvex-Ergebnis.
Die VBG hat ihre Informationsschrift "Scheinwerfer" dieses Jahr überarbeitet: https://www.vbg.de/cms/buehnen-und-studios/arbeitsmittel
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Kennt hier jemand die Regeln in den USA für so rigging Kram? Muss man da nachweislich wissen was man tut oder darf da jeder hillbilly irgendwas zusammenkloppen?
In den USA gibt es seit einigen Jahren einen durch die ESTA Certified Rigger im ETCP-Programm https://etcp.esta.org/ und zunehmend ANSI-Normen. Die Jungs von der Event Safety Alliance sind da sehr fleißig https://eventsafetyalliance.org/standards-guidance
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...preußischer Einfluß

Ähh nee. Eher das Aufs-Korn-Nehmen und Veräppeln des preussischen Militärapparats.
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Die Brandverhütungsschau ersetzt nicht die Verantwortung des Betreibers, z.B. die elektrischen Betriebsmittel regelmäßig zu prüfen oder Beschäftigte zu unterweisen. Das mit der Unterweisung hat ja offenbar sehr gut funktioniert, aus dem schnellen Handeln der Beschäftigten zu urteilen.
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Wir haben es hier offenbar mit einer maximalen Ausnutzung falsch (oder richtig, je nach Betrachter) ausgelegter Regeln zur Beschäftigung von Menschen in Hilfsjobs zu tun. Dies Vorgehen dieser Firma stellt in D eine seltene und krasse Ausnahme dar. Normalerweise werden Helfer über Arbeitnehmerüberlassung zur Verfügung gestellt und die meisten mir bekannten AÜ-Handfirmen inklusiver meiner Kunden nehmen ihre Aufgaben als Arbeitgeber sehr ernst.
Im beschriebenen Fall versucht die Firma, möglichst keine einzige der Arbeitgeberpflichten (Unterweisung, Stellung von PSA usw.) zu erfüllen und handelt verantwortungslos.
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IDN: Todesmeldungen!
Ruhe in Frieden Achim Hut! Auf der LeaTcon haben wir uns noch toll unterhalten und über alte und neue Zeiten gesprochen. Wir kannten uns seit über 40 Jahren noch aus Rocksound-Zeiten.
Ebenfalls Ruhe in Frieden Thomas Waetke! Als auf die Veranstaltungswelt spezialisierter Anwalt warst Du auch ein guter Mensch.
Leute, passt auf Euch auf und geht zu Vorsorgeuntersuchungen und haltet Euch gesund.
Aussserdem wird die ungeplanten Nachtschichten und "mal eben ein bisschen länger und mehr" Euren Hinterbliebenen niemand von den Kunden danken.
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Offenbar habe ich mich missverständlich ausgedrückt (?). Also. Ihr seid TL und verantwortlich für Eure Crew. Ihr kommt in eine Location. Alles sehr eng. Fluchtwegeplan nicht vorhanden. Unklare Wegesituation. Flure und Türen teilweise als Abstellfläche für Glump und Graffel miss-/gebraucht. Notausgangsschilder nicht beleuchtet, bzw. offensichtlich nicht leuchtend oder nicht vorhanden. Elektrische Installationen verranzt und offensichtlich noch nie geprüft. Wie reagiert Ihr: Passt schon? Ist halt so? Was soll ich denn tun? Das gehört zur Subkultur? Oder?
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Aktuell scheint mir die Sachlage bei gewissen Fragen eher diffuser zu werden, weil teilweise Aussage gegen Aussage steht.
Irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass es in der Bar Feuerlöscher gegeben habe, nur sei niemand konkret dafür instruiert gewesen. Aber wenn man die Videos sieht, hätte ein beherzter Griff zum Feuerlöscher in der ganz frühen Phase (wo man jemanden sieht, der mit einem Kleidungsstück die Flammen bekämpfen will) vielleicht genügt, um das Feuer zu löschen.
Wäre es für uns schlau, wenn wir am FOH grundsätzlich immer einen Feuerlöscher hätten? Wenn dann auch auf der Bühne ein Löschmittel bereit steht und eine dafür zuständige Person, wäre das in vielen Fällen schon eine grosse Verbesserung.
Nach der ASR A 2.2 haben wir in den von uns genutzten Räumlichkeiten i.d.R. eine erhöhte Brandgefährdung. Der Arbeitgeber (Betreiber) muss dann über eine GBU festlegen, wo zusätzliche Löscheinrichtungen aufgestellt werden und welche das sind. In Punkt 6.2 der ASR steht:
"(2) Die wegen der erhöhten Brandgefährdung einzusetzenden Löscheinrichtungen sind so anzuordnen, dass sie auch schnell zum Einsatz gebracht werden können. Daher sind insbesondere in der Nähe der folgenden Stellen Feuerlöscheinrichtungen zu positionieren:
- Bearbeitungsmaschinen mit erhöhter Zündgefahr,
- erhöhte Brandlasten..."
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Woran soll ich das erkennen?
Einen sauber imprägnierten oder eben uralten, früher mal imprägnierten Stoff wirst Du erkennen können. Oder es wird irgendein Lappen vom Veranstalter oder vom Haus irgendwohin gehängt. Auch das solltest Du erkennen können.
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Angesichts dieser Katastrophe frage ich in die Runde, wie Ihr es haltet, wenn ihr als Techniker oder gar Gewerkeleiter on Tour gebucht seid und in eine Location kommt, in der ganz offensichtlich Notausgänge und Fluchtwege verstellt/abgeschlossen/nicht gekennzeichnet sind oder gar normal entflammbare Stoffe im Wirkungsbereich Eurer Band und Eurer Crew verbaut sind?
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Nuja, aus schulischer Sicht ist es DAS Fachbuch, da es bisher kein vergleichbares Buch gab und Europa nunmal DER Verlag für Fachbücher im (Beruf)Schulsektor ist.
Ich kann das gerne vorschlagen. Vermute aber, dass die Rechte bei irgendjemandem liegen, der damit eine Mark machen möchte, wenn der gefragt wird. Die Autoren geben ihre Rechte i.d.R. ab. Lohnend, bzw. kostenneutral sein, wird so ein Buch ab ca. 1.500 Exemplare, wenn ich das richtig verstanden habe.
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Ich verstehe den Julian schon eher so, wie ich das auch begreife: Das Buch gibt zu jedem Unterpunkt das Basiswissen wieder. Insofern ist unterste Schublade schon der richtige Ausdruck, was aber umgangssprachlich negativ belastet ist.
Das ist genau das Problem, wie Du es im Verlauf auch beschreibst. Wir Autoren hätten so viel mehr schreiben können, ging aber nicht. Es soll eben dem angehenden Azubi die notwendigen Informationen plus ein bisschen X bieten. Dabei sind übliche Seitenumfänge zu berücksichtigen und auch, dass wir keine Bleiwüste drucken können. Also mehr Bilder und Grafiken, die dann wieder Platz für Text nehmen.
Und ja, die speziellen Dinge sind in anderen Büchern, auch aus dem Europa-Verlag, behandelt, wie z.B. Elektrotechnik. Dass das Spezialwissen unserer Branche zwar Bücher füllen kann, allerdigns nicht genügend Abnemer findet, sehen wir an der Insolvenz der PPM, die einige gute Bücher rausgebracht hatte. (Danke Julian, für den Hinweis)
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zeit mal selbst eins zu schreiben, da man damit offensichtlich gut geld verdienen kann
Na dann... Große Worte, gelassen ausgesprochen.
Und dann wieder dieser typisch deutsche Neidreflex! Was für ein Quark. Ja, der Verlag verdient Geld damit, das ist sein Aufgabe, damit er auch als Verlag existieren kann. Oder meinst Du, wir Autoren machen uns "die Taschen voll"? Informier dich mal, was so ein Autor pro verkauftem Buch in so einer Konstellation "verdient". Ich habe bis jetzt noch nicht ansatzweise herausbekommen, was ich an Zeit da reingesteckt habe, würde ich meine Stundensätze ansetzen.
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Naja, wenn ich mir dieses Buch so durchschaue, dann ist das aller unterste Wissensschublade. Da geht es primär darum einem Azubi, der frisch von der Schule kommt und noch nicht mal ein Mikrofon in der Hand hatte zu erklären was die Welt da draußen so alles zu bieten hat. Mit dem Inhalt den das Buch anschneidet könnte man locker flockig zehn ganze Bücher der selben Stärke füllen.
Dankeschön für Deinen Tritt in den Arsch. Ja, das Buch richtet sich in erster Linie an die angehende Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Die nun fast 600 Seiten als "unterste Wissensschublade" zu bezeichnen finde ich gelinde gesagt ungehörig, uns als Autoren und dem Verlag gegenüber.
Natürlich gibt es zu (fast) allen Fachgebieten jeweils eigene Bücher von verschiedenen Verlagen, doch darum geht es nicht. Es ging darum, die Inhalte aus dem Rahmenlehrplan abzubilden plus X. Das ist meiner Meinung nach gut gelungen
Da Du ja ein bekannt kritischer Geist mit offenbar gefestigter Meinung zu vielen Dingen bist, bist Du bist herzlich eingeladen, selbst ein Buch zu schreiben oder an den Verlag zu schreiben, was Deiner fachlichen Meinung nach noch reingehören würde (falls Du es nicht schon getan hast). Ich meckere auch immer wieder rum, bin dann allerdings konsequent daran interessiert, Dinge zu verbessern.
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Liebe Kollegen,
vielen Dank für den guten und zahlreichen Input. Ebenso wie für die kleinen Seitenhiebe zu den täglichen Unstimmigkeiten.
Ich werde das jetzt versuchen, in eine vernünftige Form zu bringen.
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Lieber falcocgn,
könntest du noch ein wenig ausführen, was das Ziel und Umfang des Kapitels ist? Ist der Fokus eher auf Organisation und Kommunikation? Oder soll es um Schnittstellen zur Backline und Infrastruktur gehen? Sollen die Aufgaben von Backliner*innen und Orchesterwart*innen erklärt und abgegrenzt werden?
Hallo Henry,
wie Du auch schon schreibst, ist das ein "großes" Thema, wie auch an den Beiträgen zu sehen ist. Wir/der Verlag hat entschieden, dieses Thema aufzunehmen, weil es auf jeden Fall dazugehört. Auch und grade, weil es im Rahmenlehrplan erstaunlicherweise vergessen wurde. Ich musste mir von einem Backliner Kritik anhören. Er hatte recht.
Das soll keine Doktorarbeit werden, da vier Seiten eingeplant sind. Fotos habe ich schon einige. Es soll definiert werden, Schnittstellen und ein bisschen Orga gehören dazu, wie auch wohl verschiedene Aufbauten (z.B. Orchester).
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Wer ist denn die Zielgruppe?
Zielgruppe sind, wie beim gesamten Fachbuch, zuerst die angehenden Fachkräfte VT und dann natürlich alle anderen, wie z.B. die alten Hasen...
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Hallo zusammen,
wie einige sicher wissen, bin ich einer der Autoren des Buchs Fachkunde Veranstaltungstechnik. Ich würde gerne Eure Meinung haben zum Inhalt des neuen Unterkapitels Backline. Welche Informationen würden dort hineingehören, bzw. würdet Ihr gerne dort lesen wollen?
Über Ideen wäre ich dankbar, da hierüber bisher sehr wenig geschrieben wurde. Die üblichen, mir bekannten Verdächtigen werden natürlich auch befragt.