Die LHL Anordnung (LowHighLow, wird bei HiFi meine ich MHM genannt?!) hat den Vorteil, dass man eine vertikal symmetrische Abstrahlung bekommt,
allgemein in der Vertikale betrachtet, kann's aber besser, wie auch schlechter als die übliche Anordnung werden, kommt auf den Fall an.
Ich persönlich bin nicht so sehr der Fan davon. Vielleicht hat damit ja schon jemand mehr Erfahrungen als ich gesammelt und kann ein paar Vor- und Nachteile auflisten.
Mit gekippter Schallwand habe ich hier auch schon Kisten gehabt, diese haben ebenfalls mehr Nachteile als Vorteile, und/oder werden teuer und sind in der Entwicklung aufwändig.
Vorteil wäre, dass man die SEOs in einigen Fällen oft angleichen kann. Nachteil ist aber wieder die Abstrahlung und auch der allgemeine Frequenzverlauf.
Aufwändig ist hier genau den richtigen Winkel zu finden und weiterhin auch mit Griffen und Co zu experimentieren, welche dann ja quasi vor der Pappe sitzen,
was ich als Kundenprotos bisher hier hatte, war net ganz so prickelnd muss ich gestehen. (Bei einer 2x10" muss man hier als Minimum 1,2kHz Xover anpeilen, und das nur auf Achse gesehen)
Ich rede hier auch wieder von LHL-Anordnung.
Macht man gekippte Schallwände bei üblicher Bauweise funktioniert das meilenweit besser mit weniger Problemen,
je nachdem was man vor hat, kann das auch von Vorteil sein, jedenfalls in der Vertikalen.
Die Reichweite ändert sich NIE, erst wenn du eine kohärente Wellenfront erzeugst.
Aber um so enger eine Kiste vertikal und horizontal macht, oder um so mehr Membranfläche, um so fetter kommt's dir weiter hinten vor.