Schaut ja sehr HighEndig aus ![]()
Sind zwar eigentlich nur schmale Stellen in eher unwichtigen Bereichen die unter 4 Ohm fallen,
aber anscheinend können diese das Modul schon arg beeinflussen,
wenn's in Brücke dran war, dann erst Recht.
Schaut ja sehr HighEndig aus ![]()
Sind zwar eigentlich nur schmale Stellen in eher unwichtigen Bereichen die unter 4 Ohm fallen,
aber anscheinend können diese das Modul schon arg beeinflussen,
wenn's in Brücke dran war, dann erst Recht.
Am besten ist immer, man rechnet grob drüber zwecks Höhe und Messabstand,
gerade bei Dämpfungsmatten sieht man die erste Reflektion sehr schlecht.
Kannst ja ganz grob Pi*Daumen drüber rechnen wie dick deine Matten sind, wie viel die ungefähr bedämpfen.
Grob aus'm Bauch raus würde ich sagen, dass 30cm Dicke dein Frequenzverlauf so ab frühestens 300-400Hz glättet,
darunter haste allerdings immernoch deine Welligkeiten, also: Gate richtig setzen.
Zackiger Impedanzverlauf kann verschiedene Gründe haben, oft aber zu geringes Anregungssignal,
ansonsten mal Arta Kompendium anschauen, ich meine da steht noch was zu drinne.
Zu der Phase und GD:
"Filter dualchannel Response" AUS machen, den ersten Marker auf den ersten Peak setzen (Manche nennens Predelay. Alternativ jeweils auf Position 300),
2ten Marker auf's Maximum und "Get" drücken, danach den 2ten Marker zum Gaten nutzen. GD öffnen, Overlay,
es gleiche Spiel dann mit dem 2ten Chassis.
Dann bei gewünschter Frequenz im GD das Delay ablesen.
Ich bin mir net 100% sicher, aber meine gelesen zu haben, dass man hierfür auch Excess GD anwenden kann,
werde ich mal testen.
Edit: Ausprobiert, ergibt nen plausiblen wert von 7cm Versatz bei 2 kHz
Alternativ per Impulse-Response Overlay, wobei das nicht Frequenzabhängig ist.
Um so genauer die Phase sein soll zu tiefen Frequenzen hin, um so lauter muss man messen,
bzw. genau hier zahlen sich dann teure Mikros aus, da man hier net super laut machen muss. (Earthworks, NTI, Gefell ...)
Edit:
Hier mal ne Messung auf 1,6m Höhe, 2m Abstand, Vergleich zwischen Betonboden, 30mm Noppenschaum und 10cm Glaswolle + Noppenschaum darüber.
Gates exakt gleich gesetzt, leicht über der ersten Reflektion.
Hier sehen wir, dass wir nur ganz leicht über der ersten Reflektion messen können und erst die Dicke Glaswolle den Bereich um die 1000Hz gut bedämpft,
zu tiefen Frequenzen tut sich nur ganz minimal was.
Hellblau Ist ne GPM, allerdings bei 400Hz abgeschnitten, da ab dort ungenau, eine Genauere habe ich leider net, aber kann hier auch
evtl. am Freitag mal nen genaueres Experiment machen, vor allem mit ner Kiste, die weiter runter spielt.
Aus dem Link werde ich übrigens net so ganz schlau, keine Ahnung ob das 100% korrekt so is,
ich jedenfalls mach nie was mit der Minimalen Phase.
Auch Marker an den Anfang des Impulses setzen bin ich mir net sicher ob das so hinhaut,
vor allem wegen dem Delay, eigentlich spricht alles dagegen, aber man darf mich hier gerne korrigieren.
Auch würde ich nicht behaupten, hier immer MLS zur Anregung nutzen zu müssen, geht's z.B.
um den Bassbereich würde ich was mit viel Energie dort nutzen.
Einmal ist's dort "so" richtig, dann wird's doch wieder anders gemacht,
somit habe ich mir weiteres Lesen dort erspart!
PS, bissel offtopic:
Audiofotos.eu funktioniert wieder, gestern gab's Umzug auf nen großen Dedicated Server, jobst-audio.de geht im Laufe des Tages dann wieder.
Wer was nachschauen will nutzt http://www.lautsprecher-selbstbau.eu oder http://www.lautsprecherforum.eu
Schmalzt euch net an,
entweder er hatte nen Montagsmodell erwischt,
ne verkorkste Softwareversion/Firmware,
oder vielleicht hört man's ja an hochwertigen HiFi-Kisten ja doch sehr deutlich.
Es darf auch wer mal mit was nicht zufrieden sein, dennoch finde ich, dass 50€ Billig-Autoamp als Vergleich doch sehr vernichtend klingt,
sowas würde jeder Anfänger an seinen MediaMarkt Kisten raushören ![]()
Ach, der Fabian hatte im PA Foum dochma nen netten Test gemacht,
einma nen Bass-Gehäuse aus 9mm (?!) und eins aus 18mm gebaut,
dann Vollgas vermessen.
Ich meine mich zu erinnern, dass er bei Vollgas 1dB weniger Pegel gemessen hatte,
kann mich aber auch irren, vielleicht findet wer ja das Thema wieder und verlinkts mal.
@markus0815
Haste das Module mal geflashed?
Hab die Tage mal mit BPA telefoniert, da hieß es, dass die erst auf den neusten Stand gebrach werde müssen,
bevor die 100% funken wie sie sollen.
Ich kann jedenfalls net meckern, hatte auch schon eins hier, glaub das 2400er war's.
Aber es sollte bedacht werden, dass die Datenblattangaben nicht der RMS Leistung entspricht,
somit keine Wunder erwarten ![]()
Dennoch fand ich die Dinger klanglich schön fett, hatten an Kanal 1 nen Top, Kanal 2 nen Bass.
Egal welches Material genutzt wird, der Kram muss verstrebt werden,
wie und wo genau, kann oder muss man messen, wobei es oft auch nen Abfühlen der Kiste bei Vollgas gut tut.
Ob man hier Span, mpx, Pappel, Tischlerplatte, osb, mdf, hdf oder sonstwas nutzt,
kommt eher auf den Einsatz (somit Gewicht, wasserfestigkeit, Robustheit...) und Finish der Kiste an.
MDF und gerade hdf schwingen im direkten Vergleich natürlich etwas weniger mit als die leichteren Holzsorten,
haben dafür aber andere Nachteile, bei größeren Flächen muss hier aber genauso verstrebt werden.
Wobei ich die Erfahrung habe, dass hier Spanplatte doch am ehesten Verstrebt werden muss,
kann mich da aber auch täuschen.
Laut meinen bisherigen Informationen, ist nur der Korb anders.
Wie sich das im Vergleich zum Original auswirkt, müsste man mal messen,
aber bei reinen Bässen sicher eher uninteressant.
Danke für deinen Test,
ich habe ebenfalls das WMS 40 Mini, und 4 der WMS 40 Pro, allerdings mit Headsets, einer davon Dual samt HS und Mikro.
Bin ebenfalls seit einigen Jahre damit sehr zufrieden, das neue Mini gibt's sich zum Alten bisher nix.
Der Nahbesprechungseffekt ist beim AKG net so ausgeprägt, macht für meine Einsätze aber nix,
da es nicht für Gesang eingesetzt wird (Klignt hierfür auch net gut genug).
Vorteile: Die Batterien halten super lange und es benötigt auch nur eine, der kram ist auch schön leicht und schaut hochwertig aus.
Beim Dual habe ich das Problem, dass ich zu erst das HS einmal einschalten muss, sonst rafft's der Empfänger nicht mit dem Handmikro.
In großen Säälen gibt's manchmal Probleme auf Entfernung, was wohl an vielen Handys, Wlans usw. liegen sollte,
somit stelle ich die Empfänger oft garnet zum FOH sondern neben die Bühne, falls eh nen Multicore liegt.
Was mir auch net so gefällt, dass es nur eine Symmetrische Klinkenbuchse gibt, hätte mir noch ne XLR gewünscht.
Alles in allem finde ich die AKG Kits für's Geld wirklich sehr gut, ist halt nix professionelles und nix für Gesang,
man muss halt wissen was man damit vor hat.
Ich nehm's für Theater, Sprachgeschichten usw. (Dort reichts auch für bissel Gesang aus, ist dort ja nur nebensächlich)
Feedbackanfälligkeit vom Handmikro ist geht so, Headsets sind allerdings recht Feedback-robust, wohl sie Kugelcharakteristik haben.
Bei passiven Weichen gilt ganz viel Try & Error.
Nen Controllersetup vorerst machen kann man natürlich, das Taugt aber eher nur zum groben hören ob die Kombi
passend erscheint und um grob rauszufinden ob die angepeilte Xover realisierbar ist.
1:1 passiv übertragbar wird das aber nie, man braucht definitiv nen riesen "Bauteil-Park"
Man kann sich als Anfänger mit Weichenrechnern grob nähern, damit man circa weiß,
welche mit welchen Bauteilwerten man beginnen sollte.
Ich selbst benutze meine eigenen online-rechner mittlerweile doch öfters, gerade für Notch-Filter oder Spannungsteiler,
Dennoch muss hier viel experimentiert und getauscht werden.
Boxsim ist richtig toll, keine Frage, aber es liefert auch keine 100% genauen Ergebnisse, vor allem net unter Winkel,
minimal muss man IMMER eingreifen, manchmal passen die Werte auch kein Stück.
Hab da beides schon erlebt, gerade bei meiner aktuellen HiFi Kiste konnte ich's komplett vergessen ![]()
Die besten Ergebnisse hatte ich auch, wenn ich in der fertigen Kiste die Chassis jeweils auf 2-4m vermessen habe,
zwischen den Chassis und circa das angepeilte Gehäuse eingegeben habe, jeweils Position 0 von der Tiefe.
An Steilheiten und Filterarten würde ich mich auch erstmal garnet aufhängen,
mich persönlich juckts kein Stück ob ich nun nen Bessel, Butterworth, Linkwitz oder sonst was habe,
wenn's passt, dann passts ![]()
Nutzt du ARTA, dann kannste ja problemlos gaten, Kiste auf 2m und 2m Entferung,
hier sollte das Gate irgendwo so bei 2,7m sitzen, siehste ja dann.
Aussagekräftig ist die Messung dann circa ab 200-300Hz,
für den Bereich darunter kannst du Nahfeld Messen und diese Summieren, auf 2 oder 4 pi skalieren und ne Bafflestep.Korrektur drauf.
Alternativ kannste den Bereich auch per GPM vermessen.
Als Anfänger würde ich so rangehen:
- Der erste Schritt sollte logo sein, ne Liste machen was die Kiste können soll, Stärken, Schwächen, wo man Kompromisse eingehen kann,
danach werden dann Chassis ausgesucht, die passenden grob simuliert, die danach passenden bestellt man sich alle und testet, welches sich am
besten eignet. (Die danach noch übrig gebliebenen Kombiniert man dann miteinander und schaut, welche Kombi am besten passen könnte)
- Volumen und Tuning berechnen
- Grob das Gehäuse zeichnen und Port-Position und Geometrie planen
- Korrekturfaktoren für die Ports anwenden und Gehäuse fertig zeichnen. (Treiberwahl, Hornwahl, Chassis-Tiefe und Schallwandposition usw. bestimmen sollte logisch sein)
- Danach Prototyp bauen und erstma komplett vermessen, Bassbereich anpassen, evtl. auch schon Dämpfung
- Evtl. danach nen Proto bauen, der der Finalen Box entsprechen soll (Hier passt man auch den Proto schon an und untersucht Resos und Stehwellen)
- Rest komplett vermessen, inkl. Klirr und Verlauf neben der Achse, hier können wir dann schon grob anpeilen wo wir trennen wollen.
- Wer Laune hat, haut die Messungen und BoxSim rein
- Per Weichenrechner grob Bauteile HP und TP festlegen
- Nun kann man schonmal per Boxsim grob simulieren oder man beginnt direkt mit Try & Error am Objekt selbst.
- Zwischendrin immermal nen Rechner anwerfen und bissel vergleichen
- Ebenfalls ständig per Messungen alles überprüfen, rein der Frequenzverlauf reicht hier net aus (Impedanz, Ausschwingverhalten, Phase, Gruppenlaufzeit, Winkel, und vor allem Klirr)
- Zwischendrin immer die Kiste anhören, denn die best aussehensten Messungen bringen nix, wenn's dennoch net klingt.
- Weicheschaltung fertig? Dann Weiche final aufbauen und vermessen ob's immernoch passt, wenn net, dann nochmal Try & Error.
Natürlich ist das jetzt ne gekürzte Kurzfassung (Chassis einspielen fehlt noch, brauch'ts aber net immer und bei jedem), es gibt noch sehr viele weitere Zwischenschritte welche wichtig sind,
am aller wichtigsten bei einer Entwicklung ist die Erfahrung, graue Theorie hilft hier nur minimal.
Einige ältere Kisten von mir, würde ich heute z.B. auch komplett anders machen.
Zwischendrin kann man natürlich auch per Controller erstmal grob trennen und sich anhören ob die geplante Kombination
überhaupt evtl. harmoniert.
Zum Gewicht was von mir.
Nen 18er BR (JM-sub18n) mit ca 120 Liter und nem sehr leichten Faital mit 6.1 Kg,
kommt so auf 25-30kg aus 15mm mpx, je nach Anbauteilen, Gitter etc.
Mit Pappelsperrholz oder Tischlerplatte spart man nochma bissel ein,
macht das Gehäuse aber Anfällig gegen Stöße.
Habe gerade nen 120L (JL-sub18) mit 12,2kg leichtem 18er Ferro hier aus Tischlerplatte, kann ich nachher mal wiegen,
ich meine aber es waren um die 32kg ohne Gitter und mit selbst gefrästen Griffen.
Also ich mess bei meinen klassischen Horntops nen normalen Pegelverlust von 6dB pro Entfernungsverdopplung,
gemessen auf 1, 2, 4 und 8 Meter. (Wüsst auch net, wie die Dinger ne Kohärente Wellenfront schaffen söllten)
Aber subjektiv kommt's einem anders vor, immerhin bekommste mehr Schallintensität von den Teilen.
Flieg die Horntops und koppel die Bässe korrekt an (inkl. Delay, DCX kann das ja z.B. recht gut messen), dann sollte da auch kein Brei geben.
Wenn du mehr Bass willst, darfste natürlich dann nicht das Gain der Bässe hochdrehen,
sondern schiebst die Kisten per Low-Shelf nur untenrum an, sonst wird's dröhnig und matschig dank der hohen Ankopplung.
Wir haben unsere Kisten demletzt direkt an 18er angekoppelt, akustisch bei 160Hz,
hat 1A geklappt.
Jo dann braucht's eben richtig eng bündelnde Kisten oder zusätzlich Delaylines.
Mit nem Paar Horntops bis weit hinter kommen und gleichzeitig vorne die Leute net taub zu quälen wir schwierig ![]()
Also ich persönlich setze Horntops eigentlich nie alleine ein,
so hoch wie es geht und wenig anwinkel, so, dass man weit nach hinten "schießt",
vorne gibt's dann Infills.
Ist die Bühne weit genug von den ersten Reihen weg, kann man sie auch als "normale" Front-PA nutzen.
Alternativ: Horntops für schwierige Räume, wie arg reflektierende Kellergewölbe, müssen dann aber ebenfalls
genau ausgerichtet werden und so hoch wie möglich.
Hab selbst jetzt auch "nur" 60x30er.
PS:
Habe selbst aber sehr wenig Einsätze für die Kisten, idR. arbeite ich mit Direktstrahlern + Delayline.
Jo logo, der Bereich liegt weit drüber, deswegen hör man's ja auch so gut raus, der der "Müll"
obenrum geringer ist.
Bezüglich dem letzten Punkt:
Les derweil öfters im HiFi Forum und genau dort wird extrem viel mit (halber) Theorie um sich geworfen,
wenn dann was in der Praxis dennoch kappt, heißt's "Kann ja garnet sein" ![]()
Kann auchma sein, dass nen Unterschied durch Dämpfungsmaterial nicht oder kaum messbar ist (oder nur sehr aufwändig),
man in der Praxis aber nen recht deutlichen Unterschied hört.
(Rein klanglich, klingt z.B. weicher, wärmer, oder auch indirekter)
Wurde eigentlich schon erwähnt, dass sich das Dämpfungsmaterial (Kiste gefüllt mit Wolle/Watte, oft bei CB) auch auf
die Nachgiebigkeit auswirkt, somit das Volumen der Kiste virtuell vergrößert?
Drüben bei uns im Forum hat auch grad wer nen Topteil gebastelt und aufgrund der Gehäusegeometrie
ne ganz unschöne Reso im Bereich ~200Hz bekommen, welche sich natürlich
übel u.a. auf den Frequenzverlauf ausgewirkt hat.
Mit Befüllung hat er's komplett ausgebügelt bekommen, zwar net immer der Optimale Weg, aber es geht ![]()
Bei HiFi-Kisten wird auch ab und an mal direkt der BR Port bedämpft,
auch hat es Auswirkungen, wie nah und wie feste gestopft das Material in der Nähe vom Chassis untergebracht wird.
Eigentlich muss man BR Bässe nicht bedämpfen, dennoch hat's Auswirkungen auf den Klang,
und auch wie schon gesagt, werden ebenfalls höhere Schallanteile abgestrahlt, welche somit bedämpft werden.
Ich selbst habe allerdings erst einen BR Bass, der gerne ne Lage Noppenschaum an der Rückwand haben will,
da hört man den Unterschied doch schon gut raus.
(Auch wenn die Theorie sagt: Dit kann ja garnich sein. Oft gilt: Versuch mach Kluch. Das Geschäft besteht halt doch aus Try & Error)
Die "neuen" Hypexmodule sind dir nix?
Da haste wenigstens schon ne Rückplatte samt Gedöhns dran, DSP, 2-kanal, brückbar
und wiegen auch alle unter 1,5kg.
Kollege hatte gestern eins mit dabei, hat mir gut gefallen das 2.400er.
1x PH-240
2x Dayton H08RW
2x Dayton H07E
1x Monacor MRH-180
4x Fane CD.130
4x Fane Sovereign 10-125
4x Fane Sovereign 6-100
2x Audiopur MAG20M
Ma schauen was das schönes gibt ![]()
Die Tage kommt nen Behringer X1204USB, der QX mit Klarke FX ist ja noch net verfügbar leider.
Bin mal gespannt wie die Dinger so taugen.
Nen Beyer TG V70ds kommt auch gleich mit ![]()
Es neuste AJ Horn liegt hier seit paar Tagen ebenfalls.