karel noon: stimmt, das war im Frühjahr, da war ich dann tatsächlich direkt neben "Auf Schalke". Aber in solchen Fällen kommt dann der Kunde wo ganz anders her und bringt mich dann mit...
Beiträge von mellotron
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Ich hatte lediglich gefragt, ob es ein Steelflex war. Es sah eben nicht danach aus, was ich aufgrund meiner Erfahrung beurteilt habe.
Nun wissen wir: es war keiner, aber es wurde ja am Showtag eine Sekundärsicherung angebracht, so daß alles in bester Ordnung war.
@ David Kammerer: Du bist aber immer noch der Meinung, daß diese Sekundärsicherung auch am Showtag nicht notwendig bzw. vorgeschrieben war? Du übersiehst, daß es eben bei diesem Aufbau und den örtlichen Gegebenheiten keinen abgegrenzten und unterwiesenen Personenkreis mit PSA gegeben haben kann, wie das auf Baustellen durchaus der Fall ist.
Kannst Du mir bitte Deine Haftpflichtversicherung nennen, ich wechsel sofort dahin! Vielleicht kriegst Du sogar ein Geschenk - 1x nicht aufpassen gratis oder so. :wink:
Auch Dir ein frohes Fest! -
Wir haben ja jetzt schon erkannt, daß das Bild ohne Sekundärsicherung wohl vom Aufbautag herrührt. Ich habe nur Bezug auf den Post von David Kammerer genommen, der als "jetzt kommts" in die Richtung argumentierte, daß überhaupt keine Sekundärsicherung notwendig sei.
@ Karel Noon: Ich bin nicht in Deiner geografischen und stilistischen Region unterwegs. Aber wenn wir uns mal über den Weg laufen, dann gebe ich Dir ein Bier aus für das ganze Ungemach, das ich hier angezettelt habe. Frohe Weihnachten! -
David:
Ob der Kettenzug oder der Schäkel C1 ist, wäre total irrelevant, weil die Lautsprecher im Foto 11 ausschließlich im Schlupf hängen. Da ich nun mal die Riggingpolizei spielen wollte, habe ich gefragt (nicht behauptet), ob dies ein C1-Schlupf sei. Dies wäre hier die einzige Möglichkeit, die Lautsprecher in dieser Weise ohne Sekundärsicherung zu fliegen, wenn der Kettenzug auch C1 ist, oder?
Mir wird Angst und Bange, welche Ansichten viele hier zu Sicherheitsvorschriften und Gefahrenabwehr haben.
Hier wäre also Dein Vorschlag, alle Personen anzuweisen, dem Bereich unter den Lautsprechern fernzubleiben? Wie führst Du das über die Dauer der Veranstaltung durch? Sind die Security, Getränkefritzen und (großes Chaospotential:) die Musiker auch Dir unterstellt? Wie soll der Graben sonst gesichert werden? Was machst Du mit den Presseleuten im Graben? Ist die Gefahr am Aufbautag noch nicht vorhanden?Nochmal: Dies sind elementare Sicherheitsaspekte. Wenn Ihr die Box vorschriftswidrig dorthin hängt, haftet Ihr für entstehende Schäden, weil dann natürlich Eure (hoffentlich vorhandene) Berufshaftpflichtversicherung die Zahlung wegen (zumindest) grober Fahrlässigkeit verweigert. Das wird sowohl auf zivilrechtlicher Ebene teuer (Privatinsolvenz ist bei langwierigen oder bleibenden Personenschäden vorprogrammiert) und auch auf strafrechtlicher Ebene (fahrlässige Körperverletzung) sehr unangenehm.
Und unter diesem Aspekt auch nochmal zu dem Getränkekasten unter der PA:
Wenn man als freier Techniker vom Veranstalter für einen Club mit so einem offensichtlichen Mißstand gebucht wird, dann ist man trotzdem dafür verantwortlich! Der Richter wird es damit begründen, daß der Techniker aufgrund seiner Erfahrung und/oder Ausbildung in der konkreten Situation ohne weiteres erkennen mußte, daß dieser Aufbau eine Gefahr für die Stabilität des Stacks und damit für die Besucher darstellte. Wenn man da nicht zumindest nachweisbar (vor Zeugen, per Mail) den Veranstalter/Clubbetreiber auf die Situation aufmerksam gemacht hat, dann kommt man auch nicht aus der Haftung raus. Eine Mithaftung wird aber wohl trotzdem bleiben. Wenn der Veranstalter den Mangel nicht abstellt, dann bleibt in letzter Konsequenz nur der Abbruch der eigenen Tätigkeit.
Oder man schickt den Lehrling/Freund der Band/... mal in den nächsten Baumarkt und organisiert sich für 10 EUR Kantholz und Schrauben. Kann man sogar von der Steuer absetzen... -
Zunächst einmal: Karel Noon hat in seinem Testbericht ausdrücklich auf seine Bilder bei Facebook hingewiesen. Die habe ich mir nach dem Überfliegen des langen Textes mal angeschaut. Und nach diesen Fotos (die wir anschauen SOLLTEN!) war mir klar: Dieser Techniker hat zwar über 3000 Beiträge hier im Forum (von denen ich auch schon viele gelesen habe, bin selbst seit 2005 dabei, wenngleich ich nicht viel schreibe), aber hier fällt meiner Meinung nach das Wunschdenken "PA testen/Erfahrungsbericht schreiben" und die Jobwirklichkeit sehr auseinander.
Dies habe ich in meinem Post deutlich gemacht, im zweiten Post mit den Nummern der Fotos ergänzt.
Karel Noon hat seinen Test/Erfahrungsbericht hier zur Diskussion gestellt, und dazu gehört bei einem so subjektiven Feld wie einem PA-Test ganz klar auch die Person des Testenden.
Man kann sicher meine überdeutliche Benennung der Situationen auf diesen Fotos arrogant finden. Ist sicher auch an manchen Punkten übertrieben gewesen.
Aber ist es nicht auch arrogant, einen langen Testbericht zu einem (mir unbekannten) (neuen?) System zu schreiben, wenn man offensichtlich sein Brot mit ganz anderen Geschichten verdient? Und sein iPhone bei den großen Galas und ordentlichen Festivals mit Betreuung namhafter Leute in der Tasche läßt, dann aber bei einem Schulball o.ä. drauflosknipst?
Ich werde die Beiträge löschen, um Karel Noon hier nicht unbeabsichtigt zu schaden. Nochmal: er hat uns seine Referenzbilder förmlich aufgedrängt.
Aber wo bei mir der Spaß aufhört, ist die Verharmlosung von Sicherheitsrisiken für das Publikum!
Zitat Karel Noon: "die versprochenden Kurbelstative waren nicht da" - aha, und damit bist Du aus der Sache raus?
Und die Getränkekiste bleibt unter dem kompletten Stack liegen, weil es schon immer so war? Bei einem Punkkonzert mit den US Bombs??? Und die Steels sind auf Deinem Bild 11 definitiv nicht nicht da - und so ein Bild nimmst Du dann als Referenz? -
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@ Karel Noon: Aus Neugier war ich mal auf Deiner Facebook-Seite mit den Bildern. Für mich relativiert sich damit Dein langer Text zu den Erfahrungen mit dem KV2-System. Ich kenne das System nicht, aber Deine "Referenzen" sprechen für mich überhaupt nicht dafür, daß Du häufiger Systeme einer qualitativ hochwertigen Liga betreust und damit vergleichen kannst.
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Beschreibungen und Editor sind draußen. Im Editor hat sich lediglich verändert, daß man jetzt die USB Ein- und Ausgänge patchen kann, auch als Inserts. Zusammen mit der Rechneranbindung (z.B. über Cubase) sicher mal ne Überlegung für externe Plugin-FX, wenn es nicht auf die Latenz ankommt. (die noch zu messen wäre).
http://www.yamahaproaudio.com/global/en/prod…1v96i/index.jsp -
Um den (bei externer Vorverstärkung unnützen) Preamp des Pultes zu umgehen, kannst Du bei dem Pult das Signal direkt in den Insertreturn des Kanals (1 oder 2) einspeisen. Damit wird zwar Deine Signalführung vom Preamp zum Pult unsymmetrisch, aber Du schaltest damit den Pult-Gain aus.
Du brauchst einen Adapter XLR-Mutti auf symmetrische ("Stereo"-) Klinke, wobei Du die Signalführung (XLR 2) dann nur auf den Ring leitest und XLR 1 und 3 auf die Masse legst. -
wo willst du denn den einen neuen bass hinstellen, um eine halbwegs sinnvolle abdeckung zu erreichen?
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gainstruktur: nein, an dem pre-fade-wert siehst du doch nur, was im kanal selbst vor dem fader passiert, und auch nur direkt vor dem fader. ob du mit dem EQ extrem angehoben und das dann wieder komprimiert hast, siehst du nicht. deinen send-pegel in den bus siehst du nur post-fade. auch manchmal nützlich.
linechecks: ja, da spielt auch mal ne band einfach los. ja, das sind auch mal wichtige bands. da möchte ich alle inputpegel PreHPF sehen, während ich mir im kopfhörer vielleicht noch ein paar (andere) kanäle zusammen anhöre. finde ich in zeiten von zunehmenden nur-kopfhörer- oder miminal-linechecks immer wichtiger.
"also ich mach den job nun schon seit bald 30jahren und hatte noch nie ein problem damit..." - danke, daß ich diesen spruch mal wieder lesen durfte! :wink:
"ausserem muss ich nach 3jahren iLive mittlerweile kaum noch gainen, weil ich die gainwerte meiner mikrofone schon in den librarys gespeichert habe. wenn ein musiker beim gig lauter spielt, dann wird eben der headroom kleiner. was solls? und bei ganz brutalen ausreissern kann man immer noch nachregeln."
gut, die gainwerte hast du in der library. aber wenn der musiker lauter spielt, wird da wirklich nur der headroom kleiner? was ist mit deinem processing im kanal, das komplett auf diesem wert aufbaut? DAS ist dann eine frage der gainstruktur.
und wie bemerkst du den ausreisser, wenn sich der pegel PreFade dank z.B. limiter nicht verändert? hörst du bei einem bläsersatz den einen kanal raus, der gerade im input sehr heiß ist, weil der musiker heute mal ganz nah ans mikro geht?vielleicht ließe sich das ja bei A&H mal anregen, das mit einzubauen. ich hab den eindruck, daß die nutzerinfos schon beachten, oder?
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das ist eine großartige idee!
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nee, das ist überhaupt nicht praxisgerecht. das war früher bei den meisten analogen pulten vielleicht standard (konnte aber teilweise durch jumper auch geändert werden), aber die zeiten sind ja glücklicherweise vorbei.
was nützt mir denn in der digitalen welt der pegel vor dem fader?
soll ich bei linechecks 32x PFL oder SEL drücken, um die preamps nicht zu übersteuern oder die pegelverhältnisse vom soundcheck bei showstart anzugleichen? vor allem die thresholds sind doch von diesem abhängig.
das ist doch kein aufwand, so etwas als option zu integrieren, z.B. im Meter-Bildschirm.
Oder wenigstens die User Meter mit der Auswahloption zu versehen.
Auch wenn es vielleicht langsam langweilig wird: das kann schon das 01V. -
Hallo, auch auf die Gefahr hin, daß diese Frage in den 71 Seiten vorher schon aufgetaucht ist (ich habe sie mit der Suche nicht gefunden, und auch nicht im Manual):
Wo schalte ich bei der iLive den Abgriffspunkt für die Pegelanzeigen um? Konkret möchte ich die Inputpegel direkt nach dem Preamp sehen, und die Outputpegel nach dem Fader. Dies möchte ich sowohl auf der Pultoberfläche von den LED-Ketten als auch in den Meterbildschirmen angezeigt bekommen.
Ja, 1.83. -
Ich war am Samstag in Naila und habe nicht nur ein paar Sachen wieder aufgefrischt, sondern auch neues dazugelernt. Die letzten Updates haben den Komfort und Funktionsumfang erweitert, wie ich finde. Und absolut positiv finde ich Tomys Bereitschaft, auf Anregungen seites der User einzugehen und das Programm dahingehend zu erweitern. Mit ist sehr sympathisch, wenn die Software verschiedene Arbeitsroutinen zuläßt und nicht nur einen ganz speziellen Weg. Das könnte auch den Umstieg oder die parallele Nutzung mit anderen Programmen erleichtern.
Vielen Dank für Deine Zeit, Tomy! -
ein hausmeister hatte einen laptop am start? wow! :wink:
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Und ich bin mir auch sicher, daß nicht in jedem Fall der Großhändler der richtige Ansprechpartner ist, sondern wirklich nur der Hersteller. Klar hat der Großhändler nichts dagegen, daß man die Bilder verwendet, aber er kann die Einwilligungen meiner Meinung nach meistens auch nicht erteilen.
Auch ein schönes Thema: Werbetexte abschreiben/abkopieren für eigenen Handel -
Ich wundere mich (mal wieder), mit wie viel Blauäugigkeit in dieser Branche Geschäfte gemacht werden.
Wenn man Handel mit Produkten eines Herstellers treiben und dafür dessen Produktfotos verwenden will, reicht doch eine kurze Mail an den mit der Bitte um Genehmigung (Juristendeutsch: Einwilligung). -
+1
"Music&Sales hingegen unterstellt Urheberrechtsverletzungen, da ich (trotz neulichem Besuch beim Verkauf ink. Mittagessen und Werksführung) dazu nicht authorisiert wäre."
Ja, Du warst nur zum Essen und Gucken authorisiert... :wink: -
@ wora: spannend erzählt, aber liegt das beschallungsdesaster wirklich nur an der örtlichen firma? in der ausführung - klar. aber in der vorbereitung? wie du selbst im vorfeld bemerkt hast, hatte die firma von den beschallungsanforderungen an eine liveband keine/wenig ahnung.
warum forderst du keine (grobe) materialliste und eine einfache grundrißskizze des venues an? für eine ordentliche firma ist das kein akt, dir so einen spec zusammenzuschreiben, wird einfach aus der packliste kopiert. wenn das nicht klappt, sollten die alarmglocken schrillen und man kann vielleicht sogar sein eigenes material an den hilflosen veranstalter verkaufen.
aber hinfahren und sich wundern? wäre nicht mein ding, denn letztendlich stehst du am pult.