Hallo Rolf,
beim Madi optical Standard von Soundcraft muss Dir eine Verwechslung unterlaufen sein.
Das ist definitiv 64CH (zumindest kann man die großen Stageboxen mit 64 Inputs bestücken)
Außerdem sind die Headampsteuerdaten in den Userbits von CH 1-9.
(edit: das muss auch für Soundcraft Madi TP zutreffen - das wird von den gleichen Stageboxen verwendet)
Ich dachte immer Digico sei 56CH Madi ![]()
Beiträge von thieloliver
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Sollen die Schlagzeuge gleichzeitig oder nacheinander spielen?
Wenn gleichzeitig-dann auf jeden Fall Closemiking. - alleine schon wegen Crosstalk.
Wenn nicht kick,snare,overhead.
Je nach Größe des Raums und dargebotenen Stilen wäre für eine möglichst NATÜRLICHE Übertragung auch zu überlegen einfach auf eine Abnahme zu verzichten... -
Ich würde zuerst mal fragen und evtl. am Original mal grob messen wie weit und mit welcher Lautstärke die Glocken gehört werden müssen.
Da kommen -schon alleine bedingt durch die Höhe des Kirchturms- mal ganz schnell ein paar hundert Meter zusammen.
Um da dann flächendeckend realistisch noch über den Umgebungslärm zu kommen, braucht man schon anständig Pegel.Auch der Bassanteil bei einer Glocke ist absolut nicht zu unterschätzen (schonmal Hell's Bells gehört?) wenn es nicht nur so ne Bimmel an ner Friedhofskapelle ist.
Der Aufstellort im Turm ist allenfalls spritzwassergeschützt und im Laufe von 2 Jahren kommt da einiges an Feuchtigkeit, Wespennestern und Vogel bzw Fledermauskot zusammen.
Da ist so ein Lautsprecher tendenziell im Anschluss schrottreif.
Im Übrigen kann man die Technik 2 Jahre nicht anderweitig vermieten. Deshalb muss die Miete für so ein Projekt mindestens den Kaufpreis einspielen.
Man muss ja auch noch mit einkalkulieren, dass man als Vermieter die Funktion garantieren muss und ggf. Defekte in Ordnung bringen muss.
Eine Lösung für 3000€ halte ich da für sehr unwahrscheinlich bis unmöglich.
Selbst für 12.000€ würde ich keine Anlage da hin vermieten, bei der ich ruhig schlafen könnte.just my 2cents
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@ wora
Die EQ Bänder werden mit den Knöpfen umgeschaltet, mit denen auch die Outputfaderpages umgeschaltet werden.
Die befinden sich links über den Outputfadern und sind sogar mit den entsprechenden Frequenzen beschriftet.
Denk auch dran den GEQ im Touchscreen am rechten Rand über der Knopfreihe anzuschalten! :wink: -
Unbedingt dran denken die VCA Gruppen schon in der "Mutterszene" zu benennen! :wink:
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Hab grade heute Nachmittag ne Betriebsversammlung beim örtlichen Autohersteller mit dem 16er gemacht.
Im Gegensatz zu den ganzen anderen Mischgeräten, die hauptsächlich bzw ganz auf Tabletbedienung ausgelegt sind, gibt es hier noch ein paar - wenn auch rudimentäre Bedienelemente.
Da hat man auch bei WLAN Abriss noch ne Chance und ist nicht völlig verloren...
Ich guck mir das Ding jedenfalls genauer an. -
Das ist übrigens oft der Gema geschuldet.
Da kann man aufeinanderfolgende Gigs scheinbar nur abrechnen, wenn man in verschiedenen Gemagebieten spielt.
Zumindest wurde mir das mal so von ner Kapelle erklärt. -
@ ThoSchu: jepp.
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Dann stell Dir die Ortung wg WFS-Technologie noch ein bisschen besser vor.
Das Ganze aber:
- in 3 Dimensionen
- ohne Sweetspot
- die (bis zu 64) Quellen realtime bewegbar (via Browserapp, Timecodeautomatisiert oder über OSC Daten Remote aus z.B. Q-Lab oder nem Tracker)
- in den Lautsprechersetups flexibel - der Renderer kriegt gesagt wo die Lautsprecher (bis 64Stk) sind und passt das an - dadurch tourtauglich.
- in der Größe skalierbar - dadurch können Inhalte im Studio vorproduziert werdenDann hast Du SpatialSound Wave
..und Nein ich verkaufe den Kram nicht - habs aber in der Vermietung :wink:
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Bei Dir in der Nähe voraussichtlich erst wieder zum nächsten Mainau Open Air mit Justus Frantz Ende Juli 2017.
Ich hab aber im Lager immer ein Test/Vorführsystem am Start. Vielleicht verschlägt's Dich ja mal Richtung KA/LD und Du hast ein zwei Stunden Zeit.
Dann zeig ich Dir gerne was damit so geht...
Gilt natürlich auch für alle anderen interessierten Kollegen. :wink: -
Zitat von "Sound-Bustee"
...den Ansatz, Hall und Rauminformationen, von der Main-PA zu lösen, und mit separaten Speakern wiederzugeben, finde ich
höchst interessant...
Hi,den Mainaujob hab ich verbrochen :wink:Das was Du da beschreibst war nicht mein Ansatz.
Es gab auf der Mainau keine Main PA im eigentlichen Sinn.
Im SpatialSound Wave System sind im Grunde alle Lautsprecher gleichberechtigt.
Sie bilden quasi eine Art Raster, in dem der Renderer die Quellen nach Wunsch platziert.
Ich habe die Größe und Positionen der Lautsprecher nach den zu erwartenden Pegeln ausgewählt.
Die beiden Arrays links und rechts waren auch voll ins System integriert und wären nur im Havariefall mit einem zusätzlich erstellten Stereomix beschickt worden.Die Einzelquellen des Orchesters habe ich als Punktquellen entsprechend ihrer tatsächlichen Position im Bereich der Bühne verteilt.
Die diversen Hallreturns habe ich als PlaneWave (so heisst das in der Software), also eher diffuse Quellen, 3 dimensional um den gesamten Raum verteilt - also auch hinter dem Orchester und damit aus den vorderen Lautsprechern.Die Ortung des Orchesters hat sehr gut funktioniert, so dass die PA als solche auf den Zuhörerplätzen gar nicht mehr wahrgenommen werden konnte.
Der Hall war so diffus, dass er nur direkt mit dem Ohr vor der Box einzelnen Lautsprechern zuzuordnen war.
Durch die Raummikros als Quelle für den Hall wurde der Eindruck noch verstärkt.
Der Applaus der Zuhörer war im gleichen akustischen Raum wie die Musik.Grundsätzlich kann man mit dem System alle möglichen Quellen überall verorten.
Hier war halt eine möglichst realistische Übertragung gefordert. -
Machst Du Dir da gerade Gedanken um die Archivierung von verschiedenen Shows verschiedener Pulttypen und Kapellen, oder gehts Dir um den Schutz des meiner Meinung nach höchst fragwürdigen "geistigen Eigentums" der tontechnischen Koryphäen?
Für das Eine hab ich nen Vollmetall USB Stick am Schlüsselbund. Damit halte ich es etwa wie Kollege JS-Collect.
Das Andere find ich eher amüsant... :roll: -
+1 für Fiberfox.
Das Kabel hielt ich bis vor 8 Wochen für unzerstörbar - bis ich morgens um halb acht auf die Baustelle kam und ein Dachs (laut Förster) sowohl das Hauptkabel als auch die Redundanz durchgebissen hat. :shock:
Zum Glück hatte ich noch eins im Auto und konnte die Show zu Ende bringen.
Hab dann im Lager mal mit nem Saitenschneider probiert das Kabel zu kappen. Fehlanzeige. Nur mit ner Gartenschere ging's einigermaßen... -
Zitat von "harald franz"
Wir hätten auch gerne ein größeres Pult gekauft - haben uns aber wegen der Rack-Tauglichkeit für das Soundcraft entschieden, weil wir so schon alle Sender und in ears verkabeln können.Hätte jemand evt. einen Hersteller-Link - ich habe da leider 0 Ahnung. Und wie gesagt, die Ton-Qualität spielt dabei wirklich eine untergeordnete Rolle, es ist "nur" ein talkback-Mikro.
Thanks
Wenn Ihr da doch irgendwelche Funkmikros habt, könntet Ihr doch die über nen Lineinput ins Pult stecken und den freigewordenen Micpreamp fürs Talkback nehmen...
Da kann man ja normalerweise den Ausgangspegel zwischen Line und Mic umschalten bzw. anpassen. -
IDN:
Studentische Aushilfskräfte, die es für eine gute Idee halten in den Semesterferien für Handagenturen zu arbeiten :shock:
Bei 20€/h auf der Rechnung erwarte ich jemanden der Kabel nicht über den Arm wickelt und sich nicht zum Aufwickeln einer Netzwerktrommel mit selbiger auf dem Schoß auf einen Stuhl setzt.
Nachdem die Hälfte des Kabels als Klumpen auf einer Seite der Trommel war, hab ich ihn das Ding wieder abwickeln lassen und Rasenabdeckplatten einsammeln geschickt. Hab's dann selbst gemacht...
Leider hatten wir ein paar schwere Brocken,die wirklich nur zu viert zu heben waren, sonst hätte ich ihn schon nach dem ersten Versuch ein Speakonkabel zu wickeln ausgecheckt.
Als Antwort auf die Frage, warum er keine Kabel wickeln könne und sich trotzdem als Hand verkaufen lässt kam: " ...ich hab das nicht gelernt - ich studiere Management in Lissabon..." :roll:
Es war sehr schwer für mich den ganzen Tag halbwegs ruhig zu bleiben
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Danke Hermste - den hatte ich noch nicht auf dem Schirm - aber den würde ich auch in die Reihe der Geräte einreihen, die ich NICHT dafür verwenden wollte :wink:
Das was Bemi geschrieben hat geht genau in die Richtung in die ich möchte.
Vielleicht gibts ja nen Layer1 Medienkonverter ... -
... und zwar in bezahlbar.
Ich hab keine Lust wegen der schnöden Formatübersetzung einen RME Madirouter, nen Appsys Multiverter oder eine D.O:T Ma2chbox zu verbauen - zumal ich mehrere von den Teilen an verschiedenen Orten bräuchte...Sowas müsste doch normalerweise mit einem günstigen Medienkonverter Cat5/SC und zurück funktionieren.
Hat das schonmal jemand gemacht und evtl nen Tipp für ein funktionierendes Gerät

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Hab mir das grade mal angesehen: Laut AT Seite http://www.audio-technica.com/cms/wired_mics…bdb7/index.htmlhandelt es sich beim AE 2300 nicht um einen schaltbaren Hochpass, sondern um einen Tiefpass.
Hab ich jetzt so auch noch nicht gesehen... -
Die Frage, die sich für mich stellt:
"plant" hier jemand seine Traum-PA, so wie wenn man sich als 15-Jähriger im Online-Konfigurator ne S-Klasse zusammenklickt, oder ist es mittlerweile wirklich so weit, dass das Material eines Herstellers, der früher extrem auf die Ausbildung seiner Kunden gesetzt hat, einer-sagen wir-sehr breiten Masse zugänglich gemacht wird? :shock: -
Zitat von "Freizeitlärmerlass NRW"Alles anzeigen
3.3 Beurteilungszeiten
An Werktagen gilt für Geräuscheinwirkungen
- tags außerhalb der Ruhezeiten (8 bis 20 Uhr) eine Beurteilungszeit von 12 Stunden,
- tags während der Ruhezeiten (6 bis 8 Uhr und 20 bis 22 Uhr) jeweils eine Beurteilungszeit von 2 Stunden - nachts (22 bis 6 Uhr) eine Beurteilungszeit von 1 Stunde (ungünstigste volle Stunde).
An Sonn-und Feiertagen gilt für Geräuscheinwirkungen
- tags von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr eine Beurteilungszeit von 9 Stunden,
- tags von 7 bis 9 Uhr, 13 bis 15 Uhr und 20 bis 22 Uhr jeweils eine Beurteilungszeit von 2 Stunden,
- nachts (0 bis 7 Uhr und 22 bis 24 Uhr) eine Beurteilungszeit von 1 Stunde (ungünstigste volle Stunde).
Verstehe ich das mit den Beurteilungszeiten richtig, dass die Messungen über die genannten Zeiten gemittelt werden?
Das müsste durch intelligente Spiel und Pausenzeiten locker vernünftig zu handlen sein.
Da ist doch von vollen Zeitstunden - also z.B. 22:00 -23:00 Uhr die Rede.
Wenn man da im Vorfeld ne Vergleichsmessung am nächsten Fenster macht und dann mit entsprechendem Korrekturfaktor direkt vorm Lautsprecher misst (alles natürlich höchst offiziell und mit dem Ordnungsamt abgestimmt), kann man sicher nachweisen, dass man zumindest mit der Beschallungsanlage immer im grünen Bereich war - zumal alle Werte A-bewertet sind.
Alles Andere hat man als Veranstalter/Boxensteller eh nicht im Griff.