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  2. thieloliver

Beiträge von thieloliver

  • Theaterbeschallung: Gemischte Bühnenmikros KM184 / Schoeps

    • thieloliver
    • 27. März 2015 um 01:25
    Zitat von "es1276"

    ...Mikros woanders hin geht nicht.


    Warum das denn :?:

    MEINE Vorgehensweise wäre ja nach Arbeitsaufwand vorzugehen, und da isses doch eigentlich so, dass es WESENTLICH einfacher sein sollte, die Position und Ausrichtung von wenigen hundert Gramm schweren Mikrofonen zu verändern, als die Position oder gar die Typen der Lautsprecher zu ändern.
    Als allererstes würd ich die Plexidinger entfernen.
    Wenn die Entwickler die gewollt hätten gäb's sowas serienmäßig.
    In meiner Erfahrung haben die beschriebenen Mikrofonpositionen eigentlich noch nie funktioniert um irgendwas sinnvoll zu verstärken.
    Selbst Chöre oder gar Blaskapellen kriegt man so nicht wirklich laut...


    Ich stell mir die Niere der Richtcharakteristik immer wie so ne große Tomate mit dem Mikro als Stiel vor (Ist vielleicht jetzt ein bisschen unwissenschaftlich, aber ne große Tomate kann ich in meiner Vorstellung wesentlich einfacher im 3-dimensionalen Raum bewegen als irgendwelche Polarpatterns).
    Die maximale Dämpfung haben die Mikros ja genau entgegengesetzt Ihrer Ausrichtung - in Deinem Fall also nach 45Grad hinten oben ab ca 2,5m über der Bühnenkante. Das wäre also die Ausrichtung Deiner Tomate. (in dieser Richtung wäre übrigens die ideale Lautsprecherposition, aber ich vermute, dass sie da nicht sind)

    Der Durchmesser der Tomate entspräche dann der Entfernung Quelle->Mikro auf Achse und alles was von dieser Riesentomate im Umkreis erfasst würde, wird mit gleicher Empfindlichkeit aufgenommen.
    Wenn der Sprecher/Sänger jetzt direkt auf Achse vor dem Mikro steht wäre er bei ner Körpergröße von ca 1,75m ca 1-1,2m vom Mikro entfernt.
    Da ist die "Tomate" wahrscheinlich, weil noch recht klein, auch noch relativ weit von den Lautsprechern weg....

    Wenn der Sprecher/Sänger auch nur 2m in der Bühne drin steht hat man allerdings schon fast keine Chance mehr, weil dann die "Tomate" in ihrer 3-dimensionalen Ausbreitung den Lautsprechern ( bei der üblichen Platzierung rechts und links am Bühnenportal ) schon ganz schön nahe kommt ...

    Wenn die Quelle noch weiter weg ist, wird's noch blöder.

    Also wäre - je nach Bühnentiefe evtl eine 2.Reihe Mikros sinnvoll, oder bei leisen Sprechern am End sogar Lavaliers für alle...

    Insgesamt wissen wir auch viel zu wenig über die Gesamtsituation um tatsächlich sinnvoll Lautsprechersysteme empfehlen zu können.

    Wo sind denn die Lautsprecher tatsächlich positioniert? Ich hab den Thread jetzt mehrmals durchgelesen und hab darauf keinen Hinweis gesehen.

    Wie groß ist die Bühne? Guckkasten?

    Wie weit sitzt das Publikum weg? Wie laut ist das Publikum?

    Um welche Art von Programm handelt es sich?

  • FRANKFURT PLS2015 ist am ENDE!

    • thieloliver
    • 18. März 2015 um 18:07

    Schade,
    ich war meistens Samstag da. Da wars auf der PLS immer schön ruhig.
    Da sind nämlich am wenigsten Marshalltütensammler unterwegs.
    Die gehen doch alle immer an den Profitagen auf die Messe. :D

  • Ablehnung örtlicher Technik wg. Qualität?

    • thieloliver
    • 18. März 2015 um 17:09

    @ Sebastian
    Fatalistisch - ja, aber polemisch? :wink:
    Sei's drum.
    Was ich ausdrücken wollte, ist, dass die meisten Verträge eben NICHT juristisch korrekt sind.
    Was ist denn an dem tausendfach kopierten Satz:
    "... ein für die Location ausreichendes Beschallungssystem - gerne d&b, L Acoustic oder Meyer(kein Selbstbau, Bose oder Zeck)..." vor Gericht durchsetzbar ?
    Oder wörtlich unter dem Punkt in dem die Gagenhöhe festgesetzt wird: "... die Gage beträgt XXX€, bei Erreichen des Breakeven mehr..." - ohne Berechnungsmodalitäten zum Breakeven oder Definition von "mehr"
    Selbst wenn Du Deinen Rider verbindlich zum Vertragsbestandteil machst und ihn dann auch noch eindeutig formuliert hast - spätestens nach dem nicht protokollierten Telefonat des Managements mit dem örtlichen Techniksteller ist das doch alles wieder hinfällig.
    An dem abgesagten Abend fährt die Band jedenfalls definitiv ohne Gage nach Hause.
    Im Besten Fall lässt sich der Veranstalter dann nach abgelehntem Mahnbescheid auf irgendeinen Vergleich ein, bei dem jeder seine Kosten trägt...
    Gott sei Dank sind diese technischen Vollkatastrophen ja auch wirklich die Ausnahme, aber ich als Techniker würde mir NIE den Schuh anziehen und wegen falschem Pult oder PA den Gig absagen.
    Die, die das hier ernsthaft abwägen wollen, sollen das bitte mal versuchen und im Anschluss hier berichten.
    Ich bin gespannt!

  • Ablehnung örtlicher Technik wg. Qualität?

    • thieloliver
    • 18. März 2015 um 10:37

    Natürlich klärt man vorher alles ab und kann für gewöhnlich schon abschätzen ob das alles klappt oder nicht.
    Wirklich sicher bist Du aber nur, wenn Du alles selbst mitbringst.
    Denn: wenn man erst mal angekommen ist, heisst es normalerweise Augen zu und durch.
    So eine Aussage:

    Zitat von "secluded"

    ...mischenum jeden Preis muß nicht sein, und irgendwann ist man qualitativ (und mit seinem eigenen Namen) so weit, daß man auch das Material vor Ort ablehnen kann.


    zeugt allerdings meines Erachtens schon ein wenig von Realitätsverlust. :roll:

    Ich bin jetzt ja nicht so der Hardcore-Tourtechniker.
    Ich betreue aber regelmäßig ne Kapelle mit Welthit im Programm, die gerne mal im ehemaligen Ostblock gebucht wird.
    Da fliegst Du bis Moskau und dann mit nem Inlandsflug noch 2-3h weiter.
    4 Personen Kapelle, Tormanager und Toni.
    Die Instrumente holst Du am Sperrgutschalter ab, wirst vom Veranstalter mit nem Kleinbus zum Hotel geshuttled, von dort in die Venue zum spielen, zurück zum Hotel und dann zurück an den Flughafen.
    Deutsch oder Englisch sprechende Personen im Umkreis von 100km: 1,0 - nämlich Dein Ansprechpartner vom Veranstalter.
    Da willst Du mir allen Ernstes sagen, dass ein noch so toller Tontechniker den Gig cancellen kann, weil auf dem Elektrischen Spielzeug der falsche Name steht???
    Der

    Zitat von "sebastian"

    ...Vertrag..


    ist da dann noch nicht mal das Papier wert, auf dem er steht.
    Die

    Zitat von "sebastian"

    ...rechtliche Situtation...

    ist dann in der Tat klar: entweder Du spielst für die Vorkassenkohle (die Du hoffentlich schon kassiert hast) und fliegst morgen entspannt wieder nach Hause oder Du suchst Dir zuerst jemanden, der Dich versteht, dann ein Transportmittel und ggf ne Unterkunft und wenn Du's so nicht rechtzeitig zum Provinzflughafen schaffst noch nen günstigen Heimflug. :shock:

    Und glaub nicht, dass das bei den Metaltourkollegen, die wochenlang durch Südamerika touren wesentlich anders ist.

    In Deutschland is alles einfach, aber selbst da dürfte die

    Zitat von "sebastian"

    ...rechtliche Situtation..

    eben NICHT klar sein.
    Welchen Maßstab legt wohl ein 60jähriger Richter zur Durchführbarkeit eines Rockkonzertes an?
    Sicher nicht die Farbe der Lautsprecher!
    Und mir is da echt keine Kapelle bekannt, die nur weil der Tontechniker meint, man könne mit dem Material nicht spielen, bereit wäre auf die Gage zu verzichten und je nach Vertragsausgestaltung (meistens zusammenkopierter, von Hobbyjuristen verfasster Stuss) auch noch für den wirtschaftlichen Schaden des Veranstalters aufzukommen.
    Das wird schon extrem schwierig einen aus Sicherheitsgründen abgesagten Gig vor Gericht ordentlich zu argumentieren, aber wegen einem Lautsprecher oder Mischpulttypenschild, einem defekten Lautsprecher oder einem fehlenden Snare Bottom Mikro???

    Hört auf zu träumen :!:

  • Ablehnung örtlicher Technik wg. Qualität?

    • thieloliver
    • 17. März 2015 um 19:59

    Das mit der Schadensbegrenzung stimmt, aber Das:

    Zitat von "guma"

    ...und/oder dem "Kollegen" ein wenig sein zukünftiges Leben schwer machen. :roll:


    hilft doch auch nix.
    Letztendlich is das nix fürs Karma.
    Der Kollege vor Ort ist vielleicht selbst weder schuld noch verantwortlich und selbst wenn, versaut sowas nur den Tag.
    Der einzige Weg einen Nutzen aus der Sache zu ziehen ist, dem eigenen Kunden zu empfehlen möglichst viel selbst mitzubringen also bei MIR zuzumieten.
    Das fängt bei Mikros an und geht übers Bandpult und inEar bis hin zur eigenen PA.
    Also mehr Umsatz :D

  • Ablehnung örtlicher Technik wg. Qualität?

    • thieloliver
    • 17. März 2015 um 19:15

    Grundsätzlich wirst Du nur dann etwas ablehnen können, wenn die Band und ihr Management die Eier haben, das auch durchzusetzen.
    Meine Erfahrung in verschiedensten "Ligen" über die letzten fast 30 Jahre zeigt aber, dass es sowas nicht gibt bzw. nicht mehr gibt.
    Unsere Aufgabe als mitreisender Techniker dabei ist es aber nicht irgendetwas abzulehnen, sondern für die Kapelle aka Kunde eine - wie auch immer gangbare - Lösung zu finden.
    Wenn in Clubs zuwenig Kanäle vorhanden sind, gibts Keys halt mono und ein Schlagzeug kann man auch mit 3 Mikrofonen abnehmen.
    Monitorwege können u.U. eingespart werden etc.
    Wir sind letztlich diejenigen, die der Band erklären müssen, welche Einschränkungen mit der vorhandenen Technik in Kauf genommen müssten. Die Entscheidung aber trifft der Kunde. Da heisst es öfter mal Zähne zusammen beissen...
    Wir sind dazu da TROTZ aller Widrigkeiten die Veranstaltung stattfinden zu lassen und ein akzeptables Ergebnis zu erzielen - nicht sie zu verhindern.
    Der ehemalige CEO einer großen Softwarefirma, für die ich gelegentlich arbeite hatte da einen schönen Wahlspruch:
    "Losers have explanations - winners have a plan"

  • Zum tausendsten Mal Cat5

    • thieloliver
    • 14. Februar 2015 um 11:39

    Ich finde toll, dass Du Dir die Mühe machst, die verschiedenen Kabel zu testen und uns an Deinen Ergebnissen teil haben lässt.
    Ich frage mich aber: Welche Kriterien setzt Du an, wenn Du sagst, dass das Kabel "spielt"?
    Ich meine: nach welcher Betriebszeit kann man annehmen, dass das zuverlässig funktioniert?
    10min? 1h? 10h?
    Wenn ich bisher Probleme mit Cat-Kabeln hatte, war das meistens erst nach längerer Zeit, ziemlich unmotiviert und dann auch nur kurz, wenn auch äußerst unangenehm (also dropouts, Klicks etc)
    Beim Zusammenstecken hatte das selbstverständlich immer erst mal gespielt - sonst hätte man das ja nicht so gelassen...
    Kann natürlich sein, dass das aus anderen Gründen war, als der falsche Kabeltyp - es gibt ja auch defekte Kabel (z.B. erhöhte Dämpfung durch Knicks etc..) und Masseprobleme etc.
    Ich muss allerdings sagen, dass ich da nur Erfahrungen mit Rocknet, Dante und Audiorail habe und das auch eher sporadisch.
    Ich selbst setze seit 2004 (damals wegen Problemen mit Madi-Coax) ausschließlich Fiberfox-Glaskabel ein.

  • I don't need that, 2.0

    • thieloliver
    • 13. Februar 2015 um 14:01

    Aber das hat mittags in der Probe prima funktioniert!
    Ich schwör's !!!
    Echt jetzt!!!
    :lol:

  • Soundcraft Si Performer 2 vollständig belegen

    • thieloliver
    • 11. Februar 2015 um 08:27

    Leute, jetzt macht doch mal kein Fass auf!
    Wie oft haben früher mehrere Kapellen auf irgendeinem 48er Tisch gespielt?
    Ohne Speichermöglichkeiten :!:
    Ob die jetzt auf einer oder zwei Bühnen stehen is doch erst mal völlig unerheblich...
    Es geht laut TS um zwei Bands, die VORHER Soundcheck machen und dann später abwechselnd spielen.
    Da braucht man ja noch nicht mal zwei Speicherplätze - da tuns ja schon zwei popelige Mutegruppen.
    Kapelle 1:
    Kanal 1-24 in Master und Mix 1-6 als Monitor, Mutegruppe1
    Kapelle 2:
    Kanal 25-48 in 15/16 (iirc sind mix13-16 sogar stereo - dann langt einer) und Mix 7-12 als Monitor, Mutegruppe2
    Und dann hat das Pult nochmal 32 Kanäle,2(3) (stereo-)Mixe und 4 Matrizen übrig für Zuspieler, FX Returns etc...
    Also locker Platz für Bühne 3 :D

  • K-array KW8 Audio Moving Head

    • thieloliver
    • 9. Februar 2015 um 22:28

    Na dann denkt doch mal an ein Konferenzzentrum mit teilbaren Räumen, wo das ding je nach Raumeinteilung mal Front oder mal Delay ist oder flexible Räume mit Bühnenposition an verschiedenen Stellen.
    Varieteezelte aka Spiegelpalast mit Haupt und Mittelbühne. Mal wird von vorne nach hinten beschallt und mal von innen nach außen.
    Dort hätte ich mir sowas schonmal gewünscht...
    Wenn die das Ding so hinkriegen, dass die Abstrahlung über einen breiten Frequenzbereich funktioniert, der Pegel dem einer ordentlichen 8" Box nahe kommt und an der Motorisierung nix rappelt, könnt ich mir das in solchen speziellen Umgebungen gut vorstellen.

    Edit: man sollte nicht nach mehreren Stunden in einem thread schreiben ohne nochmal vorher die Seite zu aktualisieren :wink:

  • Vi4 - Fragen

    • thieloliver
    • 20. November 2014 um 12:34

    Bert:
    So schlau waren sowohl der Schallereignissortierer als auch ich auch schon.
    Es gibt aber im Scopemenü die VCA Labels nicht. :!: (siehe Snapshotscope in Schallereignissortierers Bildschirmsnapshot)
    Es gibt lediglich im Inputscope Label als Auswahlmöglichkeit.
    (bei den Bussen hatte ich das noch garnicht probiert - wäre auch mal interessant...)
    Der Engländer in Potters Bar geht offenbar davon aus, dass die VCA Benamung ein derart wichtiger Teil einer Show ist, dass der strukturiert denkende Tontechniker diese bereits in der ersten Szene der Show anlegt und entsprechend durchspeichert :wink:
    Oder die haben es einfach auch nur vergessen :D

  • Vi4 - Fragen

    • thieloliver
    • 18. November 2014 um 20:05
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Hhmm, nein ich hab die Tage diese neue Show erstellt, als Basis hab ich die erste Szene einer alten Show genutzt.
    Alle weiteren Szenen der alten Show gelöscht und alle -auch die erste Szene- neu erstellt, die VCAs neu zugeordnet -aber noch auf Basis der alten Show mitsamt der alten VCA Namen.

    Nachdem das Werk nun mehr oder weniger vollendet ist, hab ich mir gedacht, dass eine andere VCA Zuordnung besser mit der jetzigen Show zusammengeht.


    Sag ich doch :wink:

    Zitat von "thieloliver"

    OK.
    Du bist also von einer alten Show ausgegangen, hast aus einer Mutterszene die neuen Szenen generiert und wolltest jetzt global die VCAs umbenennen?

    Das is exakt mein Problem. Ich hatte auch ne "Mutterszene" hab auf deren Basis die Show durchprogrammiert (Mutes/FX/VCA Zuordnung) und dann dacht ich: " jetzt könntste den VCAs mal Namen geben - VCA1-8 is ja irgendwie auch doof"
    Das hätte ich aber schon in der Mutterszene machen müssen, weil die Namen der VCAs (werden übrigens im VCA Zuordnungsmodus oben im Fenster geändert) szenenbasiert gespeichert werden.
    Probiers mal bei einer Szene aus. Müsste gehen ...

  • Vi4 - Fragen

    • thieloliver
    • 18. November 2014 um 19:30

    OK.
    Du bist also von einer alten Show ausgegangen, hast aus einer Mutterszene die neuen Szenen generiert und wolltest jetzt global die VCAs umbenennen?

  • Vi4 - Fragen

    • thieloliver
    • 18. November 2014 um 19:28

    Ahhh Wora, ich hab übrigens ne Idee, was Deine verlorenen Gains angeht:
    Möglicherweise waren in dem Pult in dem Du die Gains gespeichert hattest 2 Madikarten verbaut und die Gains waren für die Stagebox auf dem einen Slot gespeichert, aber der Editor ging davon aus, dass die Stagebox auf dem Standardslot gesteckt hat.
    Das gleiche Problem hatte ich neulich, als ich mir ein Vi4 für MMEB geliehen hatte, welches normalerweise mit ner CAT5 Madistagebox zusammen lebt und ich an die ebenfalls eingebaute optische Madikarte meine Optische Stagebox gehängt hab.
    Der Kollege hat dann seine Show vom Vortag reingeladen, aber weil die optische Karte nicht im Standardslot war, waren natürlich die Gains und der Inputpatch weg.
    Also die waren schon noch da - aber dem anderen Slot zugeordnet und damit für meine Stagebox im anderen Slot logischerweise irrelevant...

  • Vi4 - Fragen

    • thieloliver
    • 18. November 2014 um 19:10

    Was genau wolltest Du jetzt ändern?
    Ich hatte schon mehrmals ähnliche Probleme mit der VCA Benamung.
    Ich hab ne Show fertig gemacht und wollte nach Erstellung der Szenen mittels "change selected Parameters in selected Cues" die VCA Namen global ändern.
    Das war nicht möglich. Hatte da auch in HN angerufen.
    Aber die Benamung der VCAs zu Fuß in den Szenen mit einzeln aufrufen und neu speichern(update snapshot) ging, wenn ich mich richtig erinnere...
    Waren dummerweise ca 80 Szenen :shock:

  • Welche Bedingungen erfordern einen separaten Monitormix?

    • thieloliver
    • 17. November 2014 um 10:29

    OK, da wirfst Du scheinbar was durcheinander.
    Die Menge der tatsächlichen Änderungen hat ja weder was mit der Anzahl der Mixe zu tun, die ich zu bedienen habe, noch mit meiner Aufmerksamkeit für die Bühne.
    Natürlich muss ich mit der Aufmerksamkeit die ganze Zeit auf der Bühne sein, denn die Änderungen könnten theoretisch immer gewünscht werden.
    Deshalb hatte ich in meinem Ursprungspost auch die vernünftige Kommunikationsmöglichkeit mit der Bühne als Vorraussetzung für Mon vom FOH angegeben.
    Und ja, auch ich halte dabei einen Abstand von max. ca 15m-20m für eine sinnvolle Entfernung.
    Ich würd jetzt vor Ort nicht den Lasermeter auspacken, aber bei "Rhein in Flammen" am Deutschen Eck würd ich kein Mon vom FOH machen - nur um Dir ein Beispiel aus Deiner direkten Umgebung zu nennen. :wink:

    Zitat von "thieloliver"


    - vernünftige Kommunikationsmöglichkeit zur Bühne aka Talkback und ein Vocalmikrofon in der Nähe des "Patienten" mindestens im Kopfhörer. Stille Changeover sind so natürlich nicht möglich. Für Änderungswünsche während der Show ist eine gute Sicht vom FOH auf die Bühne natürlich unerlässlich. Das können auch mal mehr als 15m sein, aber ein Opernglas sollte nicht nötig sein um die pantomimischen Ergüsse der Musikanten erahnen zu können.


    Das trifft aber bei 4 Mixen genauso zu, wie bei 8.

    Ich dachte, Dein Link bezöge sich auf folgende Aussage, auf die ich reagiert hatte:

    Zitat von "schallereignissortierer"


    Eben, das kann ja nicht die Lösung sein, gebannt auf kleine Fingerzeige der Protagonisten zu starren, um eiligst kleinste Änderungswünsche (vulgo Gehühner) auszuführen und dabei das KERNgeschäft des Jobs -nämlich für das Publikum zu arbeiten, das zahlt den Spaß schließlich- zu vernachlässigen, weil man das Musikalische leider vernachlässigt.

    Meiner Meinung nach ERLEICHTERT es den Monitormix vom FOH aus wenn ich mehr Mixe benutzen kann. So kann ich mir die Mixe entsprechend mit dem Namen oder dem Instrument des Musikers beschriften und finde schneller den richtigen Mix, als wenn ich erst überlegen muss, mit wem der "Wünschende" grad in nem Mix zusammen ist.
    Außerdem-und das finde ich das wichtigste Argument: Wenn jeder seinen eigenen Mix hat, beeinflussen etwaige Änderungen in einem Mix die Hörsituation der anderen Musiker deutlich weniger und es passiert seltener, dass ein Änderungswunsch der einen Person direkt einen Änderungswunsch einer Anderen bedingt.

  • Welche Bedingungen erfordern einen separaten Monitormix?

    • thieloliver
    • 17. November 2014 um 08:21
    Zitat von "schallereignissortierer"


    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=89609&p=765483&hilit=monitor*#p765483 :wink:


    schallereignissortierer: was genau willst Du mir damit sagen?

  • Welche Bedingungen erfordern einen separaten Monitormix?

    • thieloliver
    • 16. November 2014 um 14:39
    Zitat von "schallereignissortierer"


    Eben, das kann ja nicht die Lösung sein, gebannt auf kleine Fingerzeige der Protagonisten zu starren, um eiligst kleinste Änderungswünsche (vulgo Gehühner) auszuführen und dabei das KERNgeschäft des Jobs -nämlich für das Publikum zu arbeiten, das zahlt den Spaß schließlich- zu vernachlässigen, weil man das Musikalische leider vernachlässigt.


    Ich weiss ja nicht, mit welcher Art Mucker Ihr so arbeitet, aber ich erlebe SELTENST nach dem ersten Song mehr als 2-3 Änderungswünsche während eines kompletten Auftritts.
    Also ich schaff das locker, während ich Solos und FX-Returns schiebe, Effekte editiere und ungenutzte Akugitarren an und ausschalte.

    Natürlich würd ich die, mir unbekannte Santanacoverband mit 2 Percussionisten, 3 Backgroundvocalistinnen, 4 Bläsern mit selbst mitgebrachten Funkmikros, 2 Keyboardern und verschiedenen Gesangsmikros auf 9 oder 10 Mixen nicht von vorne machen. Aber so Standard Rocknroll und Soul Kapellen auf ner 8x6er Festival/Stadtfestbühne, auf der 7 Wedges und ein Drumfill auf definierten Positionen liegen, wo man nur checken muss wer grad wo steht und was man da jetzt hinschickt, ist doch echt kein Hexenwerk. :roll:

    Und ja - Monitormix ist selbstverständlich schöner! Auch bei 4 Wegen. :wink:

  • Welche Bedingungen erfordern einen separaten Monitormix?

    • thieloliver
    • 16. November 2014 um 12:32

    Ich denke, die alte 4-Wege-Regel kommt einfach noch aus der Zeit, in der die meisten Pulte 6-8 Auxe hatten und man den Rest am FOH für die FXe gebraucht hat.
    Wenn dann wirklich mehr Mixe gebraucht wurden, war es einfacher das mit 2. Mann und 2. 8AUX Pult auf der Bühne zu machen, als ein teures 12+AUX Pult zuzumieten.
    In Zeiten von "sends on Fader", was die Übersicht über Auxwege meiner Meinung nach viel besser macht, iPad remotes, die ein Entzerren der Monitore extrem vereinfacht haben und Pulten, die für wenig Geld bereits 16+ Auxwege bieten, kann man problemlos mehr machen.

    Bei mir isses so, dass ich grundsätzlich versuche jedem Musiker seinen eigenen Mix zu geben.
    Das kann ich vom FOH auch gerne mal mit 10 Mixen. Is mir allemal lieber als lange Diskussionen, wer wen wie laut ertragen kann und wer sich nicht hört.

    Allerdings müssen dafür folgende Vorraussetzungen erfüllt sein:

    - Genug Zeit im Changeover/Soundcheck um die verschiedenen Wünsche abzufragen.

    - vernünftige Kommunikationsmöglichkeit zur Bühne aka Talkback und ein Vocalmikrofon in der Nähe des "Patienten" mindestens im Kopfhörer. Stille Changeover sind so natürlich nicht möglich. Für Änderungswünsche während der Show ist eine gute Sicht vom FOH auf die Bühne natürlich unerlässlich. Das können auch mal mehr als 15m sein, aber ein Opernglas sollte nicht nötig sein um die pantomimischen Ergüsse der Musikanten erahnen zu können.

    - KLARE Aussagen der Musiker über ihre Wünsche. Leute, die mit "von allem ein bisschen" oder "mach's so wie vorne" kommen, mache ich erst freundlich und bei resistentem Verhalten auch gerne etwas energischer darauf aufmerksam, dass das sinnloses Geschwätz und Zeitverschwendung ist. Das kann bei Changeovers während der Show auch gerne mal vor versammeltem Publikum geschehen.
    Gesänge und Quellen ohne eigenen Amp (Keys,Drumpads etc.) mach ich unaufgefordert in den jeweils eigenen Mix. Den Rest nur auf ausdrücklichen Wunsch.

    - Vernünftige Vorbereitung der Technik meinerseits. D.h. ich kenne meine Mikrofone genau, habe die Wege ALLE gecheckt und meine Gainstruktur so im Griff, dass ich genau weiss, wie laut es auf der Bühne bei welcher Faderstellung ist und ab wann ggf Feedbackgefahr herrscht. Selbstverständlich bin ich auf dem Pult fit und es ist bzgl Belegung/Patch und Userlayern so eingerichtet, dass ich schnell und sicher damit arbeiten kann.

    - Keine inEars ohne richtigen Soundcheck mit Unbekannten. Erfahrungsgemäß funktioniert das vom FOH erst nach mehreren Shows und einer genau abgecheckten Zeichensprache.

    Wenn die Zeit reicht renn ich fürs Finetuning auch mal mit dem iPad schnell zur Bühne-aber das würd ich schon fast "Monitormix" nennen...

  • Unterschied zwischen Yamaha CL und QL

    • thieloliver
    • 14. November 2014 um 19:02

    Die sinnvolle Vorgehensweise wäre, mit dem Behringergedöns die gleiche Kohle zu verlangen, wie mit dem QL.
    Aber leider wird es bei uns in der Branche wieder drauf rauslaufen, dass die QL Typen sich preislich den befürchteten B-Dumpern annähern werden und dafür noch die Funkstrecken kostenlos mitbringen... :roll:

    BTT: selbstverständlich werden die Pulte bei gleichen Einstellungen gleich klingen.
    Was allerdings passieren kann und wird, ist dass es bedingt durch die Unterschiede im UI auch zu unterschiedlicher Bedienung und dadurch zu unterschiedlichem Klang kommt.

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