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  2. fred jung

Beiträge von fred jung

  • DPVT

    • fred jung
    • 6. April 2009 um 17:53
    Zitat von "mringhoff"

    Dafür, daß das VPLT-Logo von manchen als vermeintliches Qualitätssiegel missbraucht wurde, kann der VPLT ja nichts.
    Bei manchen dieser "Wurstbuden" kam das natürlich aber gut rüber, wenn man Mitglied im "Verband für professionelle Licht- und Tontechnik" war und das Logo auf der Website präsentiert wurde...
    Die Erlaubnis an die Mitglieder, das Logo verwenden zu dürfen, ist halt ein Marketingtool. Für manche wohl das einzige oder zumindest ausschlaggebende Argument, dort Mitglied zu werden...

    ...tja, dann muss wohl alles beim alten bleiben, und alles ist gut so wie es ist.
    Dann kann ja auch später die DPVT nichts dafür, wenn die Firmen sich für XX.000,00 EUR zertifizieren lassen und hinterher feststellen, dass es nichts gebracht hat, weil die Kunden dann halt bei 3 ausgesuchten zertifizierten Betrieben die gleiche Preisschraube drehen wie vorher bei 3 nicht zertifizierten...

    Muss dann eben jeder sehen, ob er sich das leisten kann...

  • HK Audio - Line Array - CADIS

    • fred jung
    • 5. April 2009 um 22:00

    Ich bin auch durchaus der Meinung, daß ein halbwegs wetterfestes System aus Kunststoff Vorteile hat, und ebenso bin ich kein Gegner von Kunststoffgehäusen (Gibt ja bereits einige mehr oder wenig erfolgreiche LAs aus Kunststoff) . Bin aber trotzdem etwas enttäuscht, daß HK Audio, respektive Music & Sales scheinbar im Moment nur den Portable Sound Bereich und den Installationsmarkt "innoviert" - und das mit nicht wirklichen Innovationen. Könnte schnell passieren, daß der Concert Sound Bereich den Anschluss verliert... In dem Messegespräch jedenfalls konnte ich mich dem Eindruck einer gewissen Arroganz nicht erwehren und hatte den Eindruck, daß man die Konkurrenz zur Zeit nicht besonders ernst nimmt.

    Aber anyway - Ich habe das Cadis wie erwähnt, noch nicht gehört, und das war das eigentliche Thema...

  • DPVT

    • fred jung
    • 5. April 2009 um 17:38

    Mal bewußt provokativ formuliert:

    Hier versucht ein Interessenskreis von Branchenriesen, sich lästiger Mitbewerber/Emporkömmlinge zu entledigen, bzw. mittels eines bunten Plakettchens einem unkundigen Einkäufer ohne zeitraubende Überzeugungsarbeit klarzumachen: "Nimm uns, wir sind besser als die ohne Plakette"

    Und als angenehmen Nebeneffekt gibts noch jede Menge Geld in die Kasse, weil plötzlich auch jeder freie Techniker und jeder Kleinbetrieb sich gerne "zertifizieren" lassen möchte.

    Worum geht es wirklich?
    Doch nur darum, daß es allen professionell und nach Richtlinien arbeitenden Betrieben auf den Nerv geht, daß die Halbtagshobbyveranstaltungstechnikfirmen die Jobs wegschnappen, weil sie nicht rechnen können oder müssen...

    Glaubt man nun im Ernst, daß sich Kunden nur wegen eines hübsch gestalteten Siegels plötzlich für "zertifizierte Qualität" und nicht für "bestes Preis-/Leistungsverhältnis" entscheiden?

    Noch kritischer sehe ich hier auch die Rolle des VPLT:
    - Da jede Wurstbude Mitglied werden kann, ist das VPLT-Logo mittlerweile in keinerlei Hinsicht ein Gütesiegel, also muss was neues her; Hauptsache es kostet erst mal viel Geld, so daß der Kreis der Auserwählten schön erlesen bleibt. Was kommt danach? Ein Gütesiegel für das Gütesiegel? Ein zertifiziertes Zertifizierungszertifikat?

    - Sollte nicht vielmehr innerhalb des VPLT stärker darauf geachtet werden, daß sich die Mitglieder einer Mitgliedschaft würdig erweisen, indem sie nach gültigen Richtlinien arbeiten?
    Hier könnte auch mit den zuständigen IHKs und Berufsgenossenschaften zusammengearbeitet werden, um die "faulen Eier" auszusortieren... Damit wäre das gleiche Ziel erreicht, und die VPLT Mitgliedschaft wäre bereits das Gütesiegel, ähnlich einer Innung bei den Handwerksbetrieben.

    Oder gehts hier etwa doch nur ums Geld... :)

  • HK Audio - Line Array - CADIS

    • fred jung
    • 5. April 2009 um 15:09

    So wie es aussieht, ist das Cadis wohl eine "Verlegenheitsentwicklung", um im hart umkämpften Festinstallationsmarkt ein bezahlbares "Line"-Array zu platzieren. Ein bißchen schade eigentlich, denn es ist wohl die einzige Innovation im Pro-Bereich der Marke HK-Audio dieses Jahr. Gehört habe ich es noch nicht, aber wenn Herr Krause schon gleich im ersten Satz erwähnt, daß man den Kompromiß einging, keinen Waveformer sondern lediglich 2 normale CD-Hörner pro Topteil einzusetzen, was natürlich zu Lasten einer sauberen Zylinderwelle geht, darf man glaube ich nicht zu viel erwarten...
    Es wurden da doch einige vorher stark propagierte Philosphien über den Haufen geworfen; Plastik ist plötzlich doch ein vorteilhafter Werkstoff, man nimmt es nicht mehr so genau mit einer kohärenten Zylinderwelle...

    Schade auch, daß es nicht kompatibel mit z.B. ConTour ist, da der angebotene Stacking/Flugframe nur mit dem zugehörigen Bass funktioniert. Ansonsten wäre es sicher auch eine sinnvolle und wirtschaftliche Alternative für den Stadtfest- und Top-40 Bedarf für Companys, die bereits ConTour Serie verwenden.

  • HK Audio ConTour Serie

    • fred jung
    • 4. Februar 2007 um 14:34

    Da sind wir wieder bei "Klang" und Hörgewohnheiten. Seit einigen Jahren sind ja auch 10" Basschassis für PA-Anwendung unterwegs - auch die haben Vorteile bezüglich der Reaktionszeiten, und erlauben eine präzisere Basswiedergabe...

    Wenn aber ein Großteil der Zuhörer etwas anderes gewohnt ist, so werden die Meinungen weit auseinandergehen, was klanglich nun besser oder schlechter ist.

    Um aber mal wieder aufs eigentliche Thema zurückzukommen:
    Es ging ja um die Frage Was sinnvoller ist als "Allround-Anlage". Und da würde ich z.Zt. immer noch sagen: Kein Linearray, denn es gibt im bezahlbaren Rahmen nur die "Klein-Arrays" (VRX, CTA, Cohedra Compact, GeoS und und und), und die spielen für Discobetrieb (MEINER MEINUNG NACH) in der Tat nicht "zuhörergerecht".

    Im HK-Audio Concert Sound Portfolio fehlt zur Zeit in der Tat ein horngeladenes Top mit einem 12"/2" o,ä. und dazugehörigen Bässen, sozusagen ein Concert Sound - Projector System.. oder ein R-Serie Nachfolger. Das wurde sicher im Zuge der ganzen Cohedra Entwicklung auf Eis gelegt, weil der Markt hier einen Trend zeigte, dem man als Hersteller auch folgen muß, um dabei zu bleiben.

    Bin mir aber sicher, daß sowas kommen wird, wenn sich der Bananen-Boom mal beruhigt hat - dann bauen auch die Chinesen wieder Kisten, die man nebeneinander stellen kann...

  • HK Audio ConTour Serie

    • fred jung
    • 3. Februar 2007 um 15:17

    Ich stimme absolut zu - Theoretisch dürfte es nicht anders klingen, sofern man sich nicht von der Stelle bewegt und beide Systeme mit dem gleichen SPL laufen und auch klanglich "vergleichbar" sind.

    Aber alleine der Effekt, daß es nicht in gleichem Maße leiser oder lauter wird, wenn man sich hin- oder fortbewegt von den Lautsprechern löst (meiner Meinung nach...) im Gehirn ein "ups, das ist irgendwie anders als sonst" aus...

    Mal abgesehen davon, daß sowieso jeder Lautsprecher unterschiedlich klingt, und ein wirklicher "VerGLEICH" ohnehin nicht geschehen kann, egal ob zwischen Kugel- / Kugel- oder Kugel / Zylinderwellen, ist das sowieso alles immer Hypothetisch...

    Meine Hypothese: Auch Hörgewohnheiten ändern sich, in ein paar Jahren wird das also auch hier ganz anders aussehen.

  • HK Audio ConTour Serie

    • fred jung
    • 3. Februar 2007 um 14:30

    "Kannst du das mal genauer ausführen, irgendwie verstehe ich die Problematik nicht. Seit Jahren hatte ich auf allen grösseren Disco Events nur noch Line Arrays, und ich wüsste nicht was da nicht klingen soll ???"

    - Es geht dabei nicht um "Klang" - auch ich würde aus klanglichen Gründen ein Linearray bevorzugen. Für größere Events (also ab 2.000 Besucher) gibt es ja auch aus wirtschaftlicher Sicht einen Grund, Linearrays einzusetzen...

    Reden wir von kleineren und mittleren Events in Zelten/Hallen etc. so haben wir einfach die Erfahrung gemacht, daß Kunden und Gäste mit den konventionellen Beschallungssystemen zufriedener waren. (Übrigens auch Markenunabhängig), obwohl vielleicht das LA sogar besser klang... Es muß also an was anderem liegen - woran, kann ich auch nicht sagen, das sind u.U. subjektive Hörgewohnheiten bei Menschen...

    Aber daß ein Linearray -sofern es als solches funktioniert-, in gewisser Weise einen "typischen" Sound hat, wird niemand abstreiten, oder?

  • HK Audio ConTour Serie

    • fred jung
    • 2. Februar 2007 um 21:08

    Zum Thema ConTourArray und Disco / Live kann ich aus eigener Erfahrung anmerken: Entweder Oder - Das heisst, wenn Du anspruchsvolle Live-Sachen machen möchtest, dann hat das CTA absolut Vorteile - auch gegenüber z.B. dem VRX; Es zählt für mich zu den "echten" Linearrays, also auch mit allen Vor- und Nachteilen dieser Gattung (Windempfindlichkeit, korrekte Winkelung/Höhe, verbesserte Reichweite usw...). Mit unserer Firma haben wir damit bisher u.a. ein 2000er Open-Air (2x4 CTA208 mit 8xSub und 2xSL218) gemacht, sowie Sissi Perlinger in einer 600er Stadthalle (2x2 CTA208 mit 6xSub + CT-108 Nearfills), als auch Top 40 Nummern mit 800-1000 Besuchern (2x3 CTA208, 6xSub + 1xSL218) - alles Prima und ohne murrende Techniker...

    Aber es klingt halt auch nach Line-Arry, d.h. für Konservenmusik ist nun mal was anderes gefragt. Deswegen würde ich immer abwägen, was den Hauptteil des Programmes, bzw. den Schwerpunkt ausmacht.

    Linearrays für Discomucke finde ich fehl am Platz...
    (HK Audio "Projector" übrigens auch -> Für Livemusik prima pflegeleicht, aber für Disco ist der Sub einfach nicht gemacht...

  • aus einer Warnung

    • fred jung
    • 11. Januar 2007 um 21:34

    Vielleicht mal ein bisschen den Ball flachhalten - Es ging ja wohl ursprünglich um eine Beschwerde über einen Gebrauchtkauf. Da finde ich es etwas schräge, nun bei dem Betreffenden auf der Homepage nach weiteren "Indizien" für eine unseriöse Vorgehensweise solche Sachen wie die AGBs zu zitieren... Dann doch bitte an wirkliche Fakten halten!

    Um mal etwas Licht ins (unterstellte) Dunkel AGB zu bekommen:
    - Die zitierten AGBs sind rechtens und anwaltlich geprüft. Fast denselben Wortlaut findet man in zahllosen AGBs von mittleren bis großen Veranstaltungsfirmen. Warum wohl? Weil es in der Tat Kunden gibt, die mit zerbeulten und defekten Scheinwerfern zurückkommen, kaugummi-/cola-/bierverklebte Kabel als Spaghettiberg im Case angerichtet zurückbringen und allen Ernstes dann überhaupt nicht verstehen können, daß der Begriff "Mieten" auch etwas mit Verantwortung zu tun hat.

    - Eine Rücktrittsklausel ist ebenso üblich und sinnvoll. Das wird jeder ernsthafte Gewerbetreibende früher oder später kapieren. Der Kunde geht einen Vertrag ein, der Dienstleister reserviert für Ihn Equipment, das ihm dann nicht mehr anderweitig zur Verfügung steht. Wäre das anders, bräuchte man doch gar keine Reservierungen mehr vorzunehmen oder?

    Ob der Vermieter jedesmal von seinem "Recht" laut AGB Gebrauch macht, ist doch eine andere Kiste.

    Und schließlich: Wem das nicht passt, der kann sich doch einen anderen Anbieter suchen, der sich freut, wenn er unsachgemäß gehandhabte Brenner kostenlos für den Kunden tauschen darf, sich nach Rückgabe eine Stunde mit Kabelreinigen beschäftigen kann und nach der Ausübung seines Hobbys "PA-Verleiher" (Es heißt übrigens "vermieten" - "verleihen" tut man seine Bohrmaschine an den Nachbarn...) dann wieder Geld verdienen im richtigen Leben geht...

    Mein Tipp: Das "Kotzen" sollte man sich für wichtigere Dinge aufheben.

  • HK Audio ConTour Series

    • fred jung
    • 9. September 2005 um 21:41

    An Thomas;Ich muß nicht "runterkommen" - es nervt nur einfach, wenn ein Lautsprecher anhand seines Herstellers gemessen wird, und nicht anhand seiner Qualitäten...

    Und ein Griff spielt hier meiner Meinung nach eine eher untergeordnete Rolle (Projector hat z.B. nur 2 Griffmulden, und selbst die sind eigentlich überflüssig, wenn man weiß, wie man die Box anzupacken hat...)

    Ich hab das Datum übrigens gesehen, aber wie sich zeigt, kann man auch alte Beiträge wieder zum Leben erwecken...

    Zum Actor DX; Richtig, der ist zum Teil aus MDF. Warum auch nicht? Die Ober- und Unterseite ist nun aus MPX, und das waren beim alten Actor die kritischen Stellen; Dort ging das MDF kaputt beim Transport und Handling. Das wurde erkannt und verbessert. Ebenso übrigens auch der Lack, der in der alten Version in der Tat nicht so toll war...

    MDF ist halt in der Fertigung einfacher und billiger, und akustisch mindestens ebenso gut.

    Ich bin auch kein bedingungsloser HK-Fan, aber was ich an den Saarländern mag, ist, daß sie ein offenes Ohr für User haben, und Verbesserungsvorschläge angehört und auch umgesetzt werden (sofern sie sinnvoll sind).

    Und daß die Premium und Powerworks nichts in der PA-Touring Klasse verloren haben, sollte jeder ernsthafte PA-Verleiher wissen. Aber lasst doch den Hobby-Musikern Ihren Spaß. Der sogenannte "Beschaller", der damit seine Stadtfeste macht, würde das auch mit d&b nicht besser hinkriegen...

    Der einzige Grund, warum es verhältnismäßig wenig Firmen gibt, die mit d&b und Konsorten Mist bauen, ist der Preislevel der Produkte, die es einem Feld-Wald-und-Wiesen Verleiher garnicht möglich machen, sowas zu kaufen (geschweige denn, es richtig zu benutzen) Zum Glück.

  • HK Audio ConTour Series

    • fred jung
    • 7. September 2005 um 18:54

    MEIIIN GOTT, was für ein Glück gibts mal wieder ein Produkt von HK, über das man sich pseudo-fachmännisch ergiessen kann...

    Ich habe die Contour sowohl bei der Messe gesehen, als auch bereits unter Live-Bedingungen gehört:

    Ein professionelles, gut durchdachtes und praktisches Beschallungswerkzeug - Punkt! Ich will jetzt hier auch garnicht aif Vergleiche mit Nexo, JBL und Meyersound eingehen, obwohl es an der diesjährigen HK-Audio Input Veranstaltung die Möglichkeit zu einem OBJEKTIVEN Vergleichstest gab... Fakt ist einfach, daß die Contour-Serie sich garantiert als Standard neben den o.g. Marken etablieren wird, weil sie einfach mindestens die gleiche Spielklasse hat!

    Thema MDF: Wann wird auch der Letzte "Fachmann" den Unterschied zwischen der Touring Serie und der MI-Serie begriffen haben??? Hier noch mal zum mitschreiben: Die Touring-Serie ist aus Multiplex. Sie war nie und wird nie sein aus MDF. Die Produkte der MI-Serie, bzw. "Portable Sound" sind aus MDF. Warum? Weil es einfach billiger und einfacher zu verarbeiten ist, und somit das Endprodukt eine bessere Chancen auf dem "beimherstellerxyistsabernochvielbilliger" - Markt hat.

    Auch die Firma HK-Audio muss sich nun mal den Regeln der freien Wirtschaft unterwerfen. Das scheint ja auch ganz gut zu funktionieren, wie die Umsatzzahlen belegen...

    Thema Griffe: Da komm ich nicht mehr mit; Was ist denn bitte an der Griffanordnung oder Ausführung der Contour nicht gelungen??? Man kann JEDE CT Box in JEDER Lage gut greifen, und durch das geringe Gewicht macht es sogar Spaß, den 15"/2" auf der Bühne spazieren zu tragen. Selbst das Fluggeschirr ist für nahezu jede Anwendung optimierbar.

    Es könnte nur sein, daß die Serie für einige Forums "Spezialisten" einen entscheidenden Nachteil hat; Es steht HK und nicht Nexo drauf, oder?

  • Trebur Open Air 05.08.05

    • fred jung
    • 11. August 2005 um 20:00

    Jetzt meldet sich endlich mal der Beschaller; Danke zunächst an "C4" - Hat aber auch mit den Emil Bulls Spaß gemacht, was sicher daran lag, daß Euer FOH-Mann den Unterschied kannte zwischen "schaun wir mal was geht" - und "schaun wir mal, wann die Anlage kotzt, und fahren dann konstant über dieser Grenze (siehe z.B. "Bosse"...)".

    Nun zum System:
    Es hingen 2x8 Cohedra Compact Tops, dazu gab es 2 Bass-Stacks rechts/links mit jeweils 6 Stk. Doppel 10ern, als Bass Array nochmal je 2 Stk. Doppel 10er, und als Sub-Low 2 Stk. aktive Doppel 18er (HK SL-218), sowie 2 Stk. VT-112 (Nearfills).
    Angesteuert wurde das Cohedra-System über entsprechende DFC-Controller, die Nearfills und die Sublows wurden über einen "normalen" Digital EQ in der Laufzeit an die Cohedra angepasst.
    Auch für uns war das ein "Versuchsballon", da wir bisher noch nicht mit Cohedra gearbeitet hatten.

    Obgleich wir überzeugte HK-User sind, und im Verleih von Lucas XT bis Projector und T-Serie am Start haben, möchte ich hier ganz objektiv einen (dennoch natürlich subjektiven) Eindruck von dem System geben:
    - Ein absolut amtliches, gut durchdachtes, gut klingendes und ECHTES Linearray - PUNKT.
    Alles, was man von einem LineArray in dieser Größen- und Preisklasse erwartet, wurde erfüllt, und auch Cohedra Compact folgte den Gesetzen der Physik:

    - Bei starkem Wind riß die Zylinderwelle auf (Wie bei jedem LA)
    - Durch das Stacken der Subs z.T. als Bassarray gab es über die Bühnenbreite eine gleichmäßigere Verteilung ohne große Basslöcher, dafür fiel außerhalb der Bühnenbreite der Bass recht schnell ab (wie bei allen anderen Bässen dieser Welt...)
    - Alkoholisierte, unter Drogen stehende "Bandtechniker" mit einer Profilneurose können auch dieses System so fahren, daß es nicht mehr klingt, sondern nur noch als Instrument zur Körperverletzung dient (120 dB am Pultplatz waren kein Problem)
    - selbige "Bandtechniker" schafften es auch bei diesem System nicht, etwas kaputt zu machen (auch wenn sie sich das grinsend wünschten), da auch dieses System im Zeitalter der Digital-Controller auf solche "Experten" vorbereitet ist.

    Ach ja; Da auch wir ab und zu im PA-Forum die üblichen Ergüsse bzgl. HK-Audio mitkriegen, möchte ich auch hierzu noch was loswerden:
    Jungs (und Mädels): Seit über 15 Jahren sind wir nun in dem Geschäft tätig, und fast seit Anfang mit HK-Audio unterwegs. Von Discomucke über R&R bis hin zu Gala- und Industrieveranstaltungen reicht unser Spektrum, und ich glaube, wir können anhand unserer Referenzen ohne Übertreibung sagen, daß wir wissen, was wir tun.
    Und während dieser ganzen Zeit habe ich noch keinen Kunden sagen hören, daß wir aufgrund der Marke HK-Audio einen schlechten Job geliefert haben.

    Mit der VT-112, Vt-212, VT-108 und VT-115X hat HK-Audio z.B. amtliche Standards in der Beschallungsszene geschaffen, und auch Cohedra und Cohedra Compact gelten für mich als Produkte, die eindeutig in der Preis-/Leistungsklasse im oberen Segment spielen.

    PS: 2004 haben wir das Treburer O-Air übrigens mit 2x3 Stacks HK-Audio Projector gefahren - auch da gab es kein Murren von seitens der Bandtechniker...
    Was viele vergessen, ist glaube ich einfach, daß so ein "kleines" Festival auch eine betriebswirtschaftliche Seite hat!

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