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Beiträge von Arieba

  • Martin LightJockey bei "Wetten Das... ???" ???????

    • Arieba
    • 10. März 2003 um 09:57

    Licht ins Dunkel!!!

    Licht wird bei Wetten Dass? seit drei Jahren von Voss&Solik (s.o.) gemacht.
    Die Lieblings-Beamlampe von denen ist die Starlite MK 2. (uralt, mit Servomotoren). Als Support kommt nur HighEnd-Spots und Coemar-Washlights (wegen dem möglichen engen Abstrahlwinkel) bei denen zum Einsatz. Programmiert wird das ganze, wie schon vermutet, über eine WholeHog2. Nebel ist 2x F100.

    Das Equipment kommt zu 99% von Procon.

    Wenns interessiert: in der Backtruss hinter dem Puplikum hängen Martin PALs. Ton ist d&B und kleine Monitore beim Sofa und hinter der Bühne.

    Hab nen Bericht über die im PMA geschrieben. :D ich muss es wissen. Wetten Dass? :D

  • Fragen zum Martin Roboscan 812

    • Arieba
    • 10. März 2003 um 09:38

    Ich habe über 10 Martin 812 verkauft und 6 Stück als Dauermiete in einer Disse! Die Dinger sind unkaputtbar. Nur Optik ist ein weng unglücklich geraten beim Reinigen. Wenn Du noch an 812 rankommst, hol sie Dir.
    Ich bin mehr als zufrieden mit den Dingern. Nicht eine Reparatur.

    Klar, die neuen Scanner sind heller und etwas leichter, aber soviel Vorsprung hat der Claypaky Miniscan 150 da nicht. Im Gegenteil. 8 von 12 installierten Claypakies hatte ich schon in der Werkstatt. Claypaky ist auch nicht das Non-Plus-Ultra. Vorallem haben die einen besch... Abstrahlwinkel. Für kleine Räume völlig ungeeignet.

    Gruss

    Arieba

  • Basserweiterung für eine Bell VPS 400

    • Arieba
    • 7. März 2003 um 01:08

    ja, hatte die damaligen aktuellen Amps dran(mit LCD Discplay und Tempanzeige...), wenn Deine neuer sind als die VPS 700, wirds die alte Serie gewesen sein. Bin morgen auf der Prolight, werd mir mal die neuen Amps angucken, aber zaubern kann das Ding doch auch nicht, oder?

    Habt Ihr mal ne Dynacord dagegen verglichen? Nicht das ich Dynacord mag (igitt! Fingerwasch!), aber wäre so Größentechnisch sowie Preistechnisch gleich...

    Wäre mal interessant...

    Gruss

    Arieba

  • Neue Vorschrift! Was ist dran?

    • Arieba
    • 6. März 2003 um 23:57

    Hey Leute!

    Mir hat ein angehender Veranstaltungsmeister erzählt, dass ab April auf jeder VA über 200 Pers. mindestens ein gelernter Veranstaltungstechniker, bei fliegenden Bauten (Groundsupport etc.) mindestens ein VA-Meister vor Ort sein muss.

    Stimmt das?

    Wäre doch eigentlich Quatsch. Ich darf theoretisch einen Meister ausbilden, darf aber meine eigene VA nicht betreuen??

    Weiss irgendwer was Genaues?

    HELP!

  • Noch etwas zum Thema Dumping...

    • Arieba
    • 6. März 2003 um 22:50

    Hey Ihr alle!

    Ich bin beides: Zu teuer und zu billig!

    Ich mache Hochzeiten für ca. 60 Euro pro Stunde plus Anlage und Anfahrt. Warum zahlt das der Kunde? Er hat fast keine Vergleichsmöglichkeiten. Woran erkenne ich einen Profi? Richtig. Am Preis.

    Meine Konkurrenz schießt sich ins eigene Bein, wenn Sie Ihren Preis nach einer Absage nochmal nach unten korrigieren. Man muss das den Leuten nur richtig einbleuen (Topmaterial, Profi seit 1927, Referenzen ...).

    Aber beim Verleih-Geschäft wo die Leute prima vergleichen können (Box A hat 400 Watt und 99 dB Schalldruck, Box B....) muss man schon mal dumpen, um an Kunden und Jobs zu kommen. Mal ganz ehrlich. Jeder hier, der nicht von seinen Eltern oder sonstigen Gönnern, mit seiner Erstausrüstung ausgestattet wurde, hat anfangs jeden Job zu jedem Geld gemacht. Ist doch auch ok, so lange die Sicherheit dabei nicht leidet.


    timo

    Schalte doch mal einen Stohmann dazwischen. Mach jemandem ein Agebot für 200 Euro (z.B. mir!!!) und ich geb Dir dann 200 Euro wenn Deine Konkurrenz dann mit nem Tieflader voll mit Material anrauscht.
    So 30 MAC 2000 mit 100 Pro 400 wäre nett. Das Ganze auf einem 10x10 Thomas Groundsupport und zwei Lichtdesignern.

  • Wer kann sich noch an seinen aller ersten Job erinnern?

    • Arieba
    • 6. März 2003 um 22:28

    Alles nur FOHler hier. Bin leider nur DJ (und hab gleich Geld verdient...haha!)

    Mein erster Job mit 15 oder 16 (mit Geld= 400 MARK!!!) war mit Papas (Alleinunterhalter) Bose 802 an einem YAMAHA EMX 500 Powermixer, der mir übrigens letztes Jahr geklaut wurde, und zwei Zeck 18" BR darunter. Alles mit Klinke verkabelt.
    Als geile Lightshow diente die gute alte 20cm Spiegelkugel, ein Lauflichtschlauch und der absolute Hammer ein 4er PAR36 Karusell.
    Habe in einer Pizzaria als DJ Musik gemacht für ca. 30 italienische Renter, denen der Besitzer eine Band versprochen hatte, "junger Mann, wann kommt den die Band"-"Band? Welche Band? Ich bin bis Ultimo gebucht!"

    Das war ein Spass!

  • Basserweiterung für eine Bell VPS 400

    • Arieba
    • 6. März 2003 um 22:18

    Also hört mal!

    Ich habe die Bell 700 als erster in Deutschland in die Finger gekriegt für nen Testbericht. Hier kann ich ja sagen, wie ich wirklich denke (und was ich auch dem Herrn Mayer von Bell erzählt habe):
    Das Ding ist zu leise und / oder verträgt zu wenig Power (genauso wie die komplette HK-Serie)!

    Für Live-Geschichten ganz nett, aber ansonsten...

    Ich habe das Ding bei ner Schulparty in ein Klassenzimmer gepackt. Das Topteil war ok, aber die Amps waren voll am Anschlag (Dauerfeuer auf allen LEDs) und die Kids haben sich beschwert über zu wenig Bass...

    Mal ganz ehrlich: Das Konzept ist geil und das Handling traumhaft, aber mit richtigen Lautsprechern, ich denke so an 600 Watt pro Bass-Lautsprecher (macht rechnerisch satte 6 dB dazu) mit Neodym_Magnet oder ein dritter Basswürfel unter ein Topteil (macht sowieso mehr Sinn: Keine Pordeste mehr fürs Groundstack) wären ein guter Ansatz...
    Aber der Herr Mayer meinte das Ding wäre laut genug...

  • Versicherung 24 rund um die Uhr, auch im Auto!

    • Arieba
    • 6. März 2003 um 21:49

    Die ausführende Versicherung ist die SOVAG.
    Den Deal mit den 24 Stunden und, was besonders interessant ist, wenn Dir ein Gerät abhanden kommt und so nicht mehr lieferbar ist, bekommst du das Nachfolgemodell ohne Aufpreis, hab ich nur dort bisher gefunden...

    Also die andere Versicherung hab ich mir noch nicht angeguckt, habe aber jetzt schon bei der anderen unterschrieben...

  • Versicherung 24 rund um die Uhr, auch im Auto!

    • Arieba
    • 6. März 2003 um 12:56

    Hey!

    ich habe eine Versicherung gefunden, die mein gesamtes Equipment rund um die Uhr, sogar im PKW, während dem Be- und Entladen und sogar im Verleih versichert. ´Zur Not zahlen die sogar das Nachfolgemodell des gestohlenen Gerätes. Ich habe ewig nach sowas gesucht, wer auch so eine haben will:

    Rene Kricke, 03377-201334

    PS: Ich habe nix mit denen zu tun (Komme aus dem Süden Deutschlands). Ich bin nur dort versichert und froh, einen gefunden zu haben, der mir mein Material komplett versichert...

  • Mayday 2003

    • Arieba
    • 6. März 2003 um 12:38

    ..jeder bekommt einen Sony-Infrarot Kopfhörer auf und wer den Punch in der Bauch- oder unteren Lendengegend braucht spuckt nem Security auf die Weste.

    Die Lightshow machen alle selber mit Ihren Knick-Licht-Stäbchen aus dem Anglerladen.

    Musik kommt wie immer aus der Konserve: Talla78XYZ vs. Westpeng VOlume 78!

  • Open-Soucre... mal anders! Line-Array aber wirtschaftlich!

    • Arieba
    • 5. März 2003 um 15:01

    alter ego:

    Naja, ein LineArray funktioniert tatsächlich nicht richtig als Line-Array unter einer bestimmten Länge (im Verhältnis zur Beschallungsstrecke)
    Aber:
    Es funktioniert trotzdem wunderbar als konventionelles Beschallungssystem mit den -6db pro Entfernungsverdopplung. Das ist immer noch ok. Im Übrigen gibt es sehr wohl Jobs für Selbstbausysteme. Klar muss man vorher zeigen, dass das System funzt, aber ich kenne einige Grosse Anbieter, die viel mit Selbstbau arbeiten. Das man unser Linearray nicht für ein Bon-Jovi Konzert nehmen wird ist mir klar. Aber für ne Radio-Dance-Night oder ein kleines Open-Air im Rahmen eines Statjubiläums, warum nicht? Ich denke an einen Stückpreis von:
    2x 12" B&C, Emminence Deltalite (hab ich keine Erfahrungswerte) oder Ciare (wegen dem netten Gewicht) ca. 200-350 Euro
    (3x 6"oder 8" XYZ (keine Ahnung) ca. 200 Euro
    4x 1" BMS oder B&C, ca. 400 Euro)
    eventuell gar nicht nötig mit 2" Hochtontreiber von B&C ca. 400 Euro

    Glasfasermatten, Bauschaum und Kunstoff 200 Euro
    Multiplexplatten 18mm ca. 1,5 qm je Box: 35 Euro
    Griffe, Anschlussterminals, Schrauben und Co.: 150 Euro (Schutzdeckel wäre toll...)
    Einmalig 150 Euro für das Ausleihen einer JBL Vertrec...
    Macht pro Box: 1150 Euro plus 2 Kästen Bier und ca. 400 Euro Personalkosten zum zusammenbauen.

    Ist nicht teuer. Also für 15000 Euro bekomme ich nicht mal ein Stack XYZ-Boxen von irgendeiner Firma...

    tthorsten

    also ich sehe bei dir insgesamt 7 Boxen. Eine 15-2er gibts an jeder Ecke, die funktionieren auch alle wunderbar. Eine Sprachbox hab ich schon:JBL EON, optimal für ne kleine Konferenz. 2 Bassysteme? Nö. Entweder kleine Sache mit 2 Fullrangeboxen oder schon so gross dass ein Horngeladener Bass in die Ecke kommt. 15" mit 18" läßt sich unmöglich zusammen stacken (unterschiedliche Membranmasse--->Phasenschieber--->Murks).

    Ich möchte gar nicht das Optimum hier bauen sondern den größtmöglichen gemeinsamen Nenner finden.

    Auch wenn alle sagen: Huiii, ein Linearray ist aufwenig, mann muss es genau das Curving berechnen. Und erst die Laufzeitanpassung vom Hochtöner. Uiii.
    Alles Quatsch. Die Kochen alle mit Wasser bzw. mit ner poligen Verlängerung des direkten Austrittskanals des Hochtöners.
    Die Feinheiten, die JBL, L'Accoustic und Co noch draufgesetzt haben, brauche ich nicht und können 90% der Kundschaft eh nicht zahlen.

    Gegen ein schlüssiges Hornkonzept bin ich natürlich nicht vollends, es erscheint mir aber aufwendiger als ein Line-Array-Element und eingeschränkter in seiner Handhabung. (groundstacking auf zwei Bässe?)

  • Open-Soucre... mal anders! Line-Array aber wirtschaftlich!

    • Arieba
    • 5. März 2003 um 15:01

    alter ego:

    Naja, ein LineArray funktioniert tatsächlich nicht richtig als Line-Array unter einer bestimmten Länge (im Verhältnis zur Beschallungsstrecke)
    Aber:
    Es funktioniert trotzdem wunderbar als konventionelles Beschallungssystem mit den -6db pro Entfernungsverdopplung. Das ist immer noch ok. Im Übrigen gibt es sehr wohl Jobs für Selbstbausysteme. Klar muss man vorher zeigen, dass das System funzt, aber ich kenne einige Grosse Anbieter, die viel mit Selbstbau arbeiten. Das man unser Linearray nicht für ein Bon-Jovi Konzert nehmen wird ist mir klar. Aber für ne Radio-Dance-Night oder ein kleines Open-Air im Rahmen eines Statjubiläums, warum nicht? Ich denke an einen Stückpreis von:
    2x 12" B&C, Emminence Deltalite (hab ich keine Erfahrungswerte) oder Ciare (wegen dem netten Gewicht) ca. 200-350 Euro
    (3x 6"oder 8" XYZ (keine Ahnung) ca. 200 Euro
    4x 1" BMS oder B&C, ca. 400 Euro)
    eventuell gar nicht nötig mit 2" Hochtontreiber von B&C ca. 400 Euro

    Glasfasermatten, Bauschaum und Kunstoff 200 Euro
    Multiplexplatten 18mm ca. 1,5 qm je Box: 35 Euro
    Griffe, Anschlussterminals, Schrauben und Co.: 150 Euro (Schutzdeckel wäre toll...)
    Einmalig 150 Euro für das Ausleihen einer JBL Vertrec...
    Macht pro Box: 1150 Euro plus 2 Kästen Bier und ca. 400 Euro Personalkosten zum zusammenbauen.

    Ist nicht teuer. Also für 15000 Euro bekomme ich nicht mal ein Stack XYZ-Boxen von irgendeiner Firma...

    tthorsten

    also ich sehe bei dir insgesamt 7 Boxen. Eine 15-2er gibts an jeder Ecke, die funktionieren auch alle wunderbar. Eine Sprachbox hab ich schon:JBL EON, optimal für ne kleine Konferenz. 2 Bassysteme? Nö. Entweder kleine Sache mit 2 Fullrangeboxen oder schon so gross dass ein Horngeladener Bass in die Ecke kommt. 15" mit 18" läßt sich unmöglich zusammen stacken (unterschiedliche Membranmasse--->Phasenschieber--->Murks).

    Ich möchte gar nicht das Optimum hier bauen sondern den größtmöglichen gemeinsamen Nenner finden.

    Auch wenn alle sagen: Huiii, ein Linearray ist aufwenig, mann muss es genau das Curving berechnen. Und erst die Laufzeitanpassung vom Hochtöner. Uiii.
    Alles Quatsch. Die Kochen alle mit Wasser bzw. mit ner poligen Verlängerung des direkten Austrittskanals des Hochtöners.
    Die Feinheiten, die JBL, L'Accoustic und Co noch draufgesetzt haben, brauche ich nicht und können 90% der Kundschaft eh nicht zahlen.

    Gegen ein schlüssiges Hornkonzept bin ich natürlich nicht vollends, es erscheint mir aber aufwendiger als ein Line-Array-Element und eingeschränkter in seiner Handhabung. (groundstacking auf zwei Bässe?)

  • Open-Soucre... mal anders! Line-Array aber wirtschaftlich!

    • Arieba
    • 4. März 2003 um 16:23

    Hey Open-Sourceler!

    Habe Euren Thread gerade entdeckt und mir schon länger so etwas gewünscht.

    Ich habe aber 2 grundlegende Probleme bei der ganzen Geschichte, ich habe Euer Anliegen verstanden, aber:

    1. Es wird ewig brauchen bis Ihr eine komplette, funktionierende Anlage auf die Beine stellt. Der Unternehmer in mir sagt dazu: Mit Wirtschaftlichkeit hat das nix zu tun. Ich sehe Euren Ansatz, die Boxen zu bauen, die kein anderer baut schon, aber für mich ist das nix...

    2. Ihr wollt schon wieder 20 verschiedene Boxen, für jede spezielle Anwendung eine, bauen. Der Unternehmer in mir sagt dazu: Bullshit! Ein möglichst skalierbares System für 300 bis 3000 Personen muss her!

    Mein Grundgedanke:
    Dynacord klingt bescheiden, wird nach 3 Stunden leise, wird aber trotzdem vermietet wie Sau. Warum? Gutes Marketing, Anlage sieht gut aus, relativ guenstig, der Pöbel merkt eh nicht, wenn eine Box schlecht klingt.

    Ich würde gerne ein neues Open-Source-Project ins Leben rufen, mit folgenden Zielsetzungen:

    1. Das Ding muss 90% des Pöpels auf einer Veranstaltung klanglich Rechnung tragen. Das reicht völlig. Dh. Frequenzgang +-4dB liniar.
    Der Bass muss dafür aber drücken. Das merken sich die Leute, vorallem die Kids auf Parties.

    2. Endstufen selber bauen lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Ist auch Sicherheitstechnisch nicht ganz so einfach zu handhaben (Funkentstörung, CE, jährliche Abnahme bzw. TÜV Abnahme). So lange es Crown auf dem Gebrauchtmarkt gibt...

    3. Ein Topteil für 90% aller Anwendungen. Nicht die Multifunktionsbox à la HK, die als Monitor und als Mini-Frontholz dient, sondern eher in Richtung Line Array.
    Ich denke nicht an eine Dynacord-Cobra-Copie (die Box ist ja, wie hier schon ausrecihend dirkutiert, kein Line-Array) sondern an ein 2x12"-3x6,5"-4x1"-Horn-Top. Wirklich schwierig ist da ja nur der "Phase-Plug" für die 1"er. Bei "kleinen" Sachen bis 2000 Personen macht man einfaches Groundstack mit 4 Bässen und 2 Tops pro Seite. Sieht gut aus und funktioniert einigermaßen. Wirds dann größer, fliegt man das ganze in nem kleinen Groundsupport. (läßt sich gut mit Bauzäunen absperren und gilt so als gesicherter Bereich- Vorerst keine teure TÜV-Abnahme der Flugausrüstung).

    4. Ein Bass für 90% aller Anwendungen. Irgendwas Horngeladenes à la W-Bin oder ESX (sorry für die Nennung dieser beiden Prinzipien in einer Zeile...). Hauptsache satter Druck und wenig Truckspace.

    5. Beide Boxen-Gehäuse sollten leicht von einem Schreiner, eventuell per CNC, zugesägt werden können. Die Hörner für die 6,5er (eventuell auch was anderes, bin da offen für alles..) und den Wave-Guide für die 1" lassen wir uns anfertigen. Das ist nicht mehr teuer. Prototypen können wir ja noch von Hand modellieren.
    ==> hinter allem sollte die maximale Wirtschaftlichkeit bei größtmöglicher Performance stehen. Allem voran aber vorallem ein Zeitlicher Aspekt. Nach diesem Sommer (03) sollte die Anlage laufen. Verkauft wird das Zeug nicht. Patendrechtsverletzungen und Co. sind für uns so kein Problem und wir können getrost auf vorhandenes Wissen zurückgreifen und abkupfern.

    6. Getrennt wird das ganze aktiv. Passiv-Weichen sind mir zu unberechnbar und eine Wissenschaft für sich.

    Wer macht mit? Ich bin schon nicht ganz alleine. Habe 3 meiner Leute, die sofort dabei sind.


    PS: Nörgler und "Ich will aber eine Monitorbox"-ler bitte woanderst posten!

    Gruss

    Arieba (aus sunny-Freiburg)

  • Open-Soucre... mal anders! Line-Array aber wirtschaftlich!

    • Arieba
    • 4. März 2003 um 16:23

    Hey Open-Sourceler!

    Habe Euren Thread gerade entdeckt und mir schon länger so etwas gewünscht.

    Ich habe aber 2 grundlegende Probleme bei der ganzen Geschichte, ich habe Euer Anliegen verstanden, aber:

    1. Es wird ewig brauchen bis Ihr eine komplette, funktionierende Anlage auf die Beine stellt. Der Unternehmer in mir sagt dazu: Mit Wirtschaftlichkeit hat das nix zu tun. Ich sehe Euren Ansatz, die Boxen zu bauen, die kein anderer baut schon, aber für mich ist das nix...

    2. Ihr wollt schon wieder 20 verschiedene Boxen, für jede spezielle Anwendung eine, bauen. Der Unternehmer in mir sagt dazu: Bullshit! Ein möglichst skalierbares System für 300 bis 3000 Personen muss her!

    Mein Grundgedanke:
    Dynacord klingt bescheiden, wird nach 3 Stunden leise, wird aber trotzdem vermietet wie Sau. Warum? Gutes Marketing, Anlage sieht gut aus, relativ guenstig, der Pöbel merkt eh nicht, wenn eine Box schlecht klingt.

    Ich würde gerne ein neues Open-Source-Project ins Leben rufen, mit folgenden Zielsetzungen:

    1. Das Ding muss 90% des Pöpels auf einer Veranstaltung klanglich Rechnung tragen. Das reicht völlig. Dh. Frequenzgang +-4dB liniar.
    Der Bass muss dafür aber drücken. Das merken sich die Leute, vorallem die Kids auf Parties.

    2. Endstufen selber bauen lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Ist auch Sicherheitstechnisch nicht ganz so einfach zu handhaben (Funkentstörung, CE, jährliche Abnahme bzw. TÜV Abnahme). So lange es Crown auf dem Gebrauchtmarkt gibt...

    3. Ein Topteil für 90% aller Anwendungen. Nicht die Multifunktionsbox à la HK, die als Monitor und als Mini-Frontholz dient, sondern eher in Richtung Line Array.
    Ich denke nicht an eine Dynacord-Cobra-Copie (die Box ist ja, wie hier schon ausrecihend dirkutiert, kein Line-Array) sondern an ein 2x12"-3x6,5"-4x1"-Horn-Top. Wirklich schwierig ist da ja nur der "Phase-Plug" für die 1"er. Bei "kleinen" Sachen bis 2000 Personen macht man einfaches Groundstack mit 4 Bässen und 2 Tops pro Seite. Sieht gut aus und funktioniert einigermaßen. Wirds dann größer, fliegt man das ganze in nem kleinen Groundsupport. (läßt sich gut mit Bauzäunen absperren und gilt so als gesicherter Bereich- Vorerst keine teure TÜV-Abnahme der Flugausrüstung).

    4. Ein Bass für 90% aller Anwendungen. Irgendwas Horngeladenes à la W-Bin oder ESX (sorry für die Nennung dieser beiden Prinzipien in einer Zeile...). Hauptsache satter Druck und wenig Truckspace.

    5. Beide Boxen-Gehäuse sollten leicht von einem Schreiner, eventuell per CNC, zugesägt werden können. Die Hörner für die 6,5er (eventuell auch was anderes, bin da offen für alles..) und den Wave-Guide für die 1" lassen wir uns anfertigen. Das ist nicht mehr teuer. Prototypen können wir ja noch von Hand modellieren.
    ==> hinter allem sollte die maximale Wirtschaftlichkeit bei größtmöglicher Performance stehen. Allem voran aber vorallem ein Zeitlicher Aspekt. Nach diesem Sommer (03) sollte die Anlage laufen. Verkauft wird das Zeug nicht. Patendrechtsverletzungen und Co. sind für uns so kein Problem und wir können getrost auf vorhandenes Wissen zurückgreifen und abkupfern.

    6. Getrennt wird das ganze aktiv. Passiv-Weichen sind mir zu unberechnbar und eine Wissenschaft für sich.

    Wer macht mit? Ich bin schon nicht ganz alleine. Habe 3 meiner Leute, die sofort dabei sind.


    PS: Nörgler und "Ich will aber eine Monitorbox"-ler bitte woanderst posten!

    Gruss

    Arieba (aus sunny-Freiburg)

  • McGee Amps, kennt die jemand?

    • Arieba
    • 9. Dezember 2002 um 11:03

    Hach, das waren halt noch Zeiten,
    als ein Watt ein Kilo wog...

  • Welcher Sub macht wirklich Bass?

    • Arieba
    • 9. Dezember 2002 um 11:01

    Also ein paar Motorbaesse sind hier wohl genau das richtige. Kaufe mir heute auch zwei. Hatte genau das gleiche Problem. Werde Euch morgen sagen, ob"s rockt...

    Gruss

    Arieba

  • Wie habt ihr angefangen?

    • Arieba
    • 3. Dezember 2002 um 15:46

    Servus!

    Also mein Tipp: Mach es entweder Fulltime und richtig (Klein Anfangen, Boxen selber bauen, aber nicht am eigentlichen Material und Deiner eigenen Zeit sparen), gutes gebrauchtes Equipment kaufen. Spezialisiere Dich. Mach nicht alles zu jedem Preis. Überzeuge durch Leistung! Bleib lieber klein und fein als gross und unprofessionell. Das Kostet vorallem Zeit und Nerven und irgenwann Deine Kundschaft!

    Alles schön in Cases, kein Billig-Nachbauschrott kaufen und immer einen "grossen" Bruder an der Hand haben, der das gleiche Equipment hat wie Du (zum zumieten!)

    Gruss

    Michel

  • Welche 3-Punklt-Traversen sind standart

    • Arieba
    • 3. Dezember 2002 um 15:29

    Macht Euch mal mehr Gedanken darüber, wieviele Kollegen ohne BGV konformes Material arbeiten oder gar mit RÄTSCHGURTEN Euren Imaginären Aufbau verwirklichen würden.
    Selbst bei 100 %iger Belastung des Motors würde in 99,9 % nichts passieren. Aber bald ist das ja vorbei dank neuer Regelung ab April... Nur Schade das Leute wie ich, trotz ausreichendem Sachverstand (keine Zeit für Lehrgan, studiere und bin selbstständig!), keine Veranstaltung mehr betreuen dürfen. Sniff

  • Techno/Disco

    • Arieba
    • 3. Dezember 2002 um 14:49

    Hi!

    Wir machen viele Disco- und Technojobs und haben dementsprechend genau dafür das richtige Material, was sich natürlich auch für Liveanwendungen eignet:

    Ton:
    16x 18" W-Bin mit Crown VZ Amping (2x)
    4x Doppel 12" B&C Limmer-Horn + BMS 4590 (60x40°) mit Crown Amping
    2x Doppel 15"-2" mit Crown K2+ Hochtonamp
    4x Concert Audio V-Serie 15"-1" als Delayline
    6x JBL EON als Monitor (bei Bedarf mit Aktiv-Subwoofer)
    6x Technics Plattenspieler mit Ortofon Concord DJ e oder Scratch
    1x Pioneer DJ-Console mit DJM 3000 und CDX 3000
    Pioneer DJM 600
    Rodec MX 180 Mk3
    diverse Special-Pulte von Vestax, Roland und Behringer

    Licht:
    GLP Patendlight 1200 Extended (der wohl Beste Lichteffekt für Techno und House Veranstaltungen)
    Martin RS 918 (hellster und schnellster 575er Scanner)
    GLP YPOC mit Laserdiode (neu Version)
    Martin RC Pro 400
    Martin RC 2 (Case-Version und normal)
    PAR 64 6er bars
    PAR 56 4er bars
    DMX Strobes
    Flower/Billigeffekte für den 70er-Discofloor ;o)
    Nebelmaschinen
    Traverse FD34
    Stative VMB TE 03 und TE 074

    Ist alles, oft auch kurzfristig, buchbar inkl. Personal. Transport innerhalb Süddeutschland kein Problem (7,5 t LKW+Hänger)

    DJs speziell für Grossveranstaltungen, Messen, Hochzeiten und sonstige Events.

    mehr Infos unter http://www.disco-service-freiburg.de

  • Eminence Boxen

    • Arieba
    • 3. Dezember 2002 um 14:25

    Hi!

    Habe auch mit Emminence angefangen. Die Hochtöner taugen wirklich nicht viel, erst recht in Kombination mit dem 12er und der Weiche von AdamHall. Das gibt eine saumässige spitze bei 2,5 kHz, die Du nicht mehr weg bekommst. Nimm lieber den BMS (ein bisschen teuere, dafür ungemein moderner und besser!) oder Bau Dir ne passiv-Weiche für 1,5 kHz und dämpf den Hochtöner um 6 dB. Wie das geht steht im BoBaBu (Boxenbaubuch) von Emminence. Ist schon etwas in die Jahre gekommen, funktioniert aber ganz gut für die ersten Boxen.

    Mein Tip: Bau das ganze komplett aktiv ohne passiv-Weichen gepfusche (verschiebt Dir nur die Phase und funktioniert nicht richtig; Eine anständige Passivweiche zu bauen ist eine Wissenschaft!)
    Eikaufliste:
    Behringer Super X
    1x Billigenendstufe (z.B. T-Amp) mit 2x 150 Watt / 4 Ohm für den Hochtöner
    2x BMS 1"
    2x 60x40° Horn
    2x 12" Emminence Delta (auf keinen Fall die Pro-Version, ist teuerer und ein kleines Stück leiser, macht nur bei Bässen Sinn)
    2x 18" Emminence Magnum oder Omega Pro
    Als Bassgehäuse kann ich Dir (sofern Du Platz dafür hast) das W-Bin aus dem BoBaBu mit dem neuen Emminence Magnum HO oder dem Omega Pro 18" empfehlen.
    Ansonsten einfach ne schön grosse Bassreflexkiste.

    Damit läßt sich manch gekaufte Anlage locker verblasen und klingt auch nicht schlechter.
    Wenn Du die Birkenmultiplexplatten beim Holzgrosshandel bestellst, kommst Du billiger weg als Span oder MDF von OBI & Co!
    Gruss

    Michel

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