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  2. 18tbx46

Beiträge von 18tbx46

  • Grundlagen des Drehstromtrafos

    • 18tbx46
    • 8. August 2006 um 18:49

    Also:

    Die üblichere Schaltung in diesem Bereich (=Drehstrom auf
    B6 Gleichrichter) ist wahrscheinlich DY5;
    d.h. primärseitig
    Dreieckschaltung--> Vorteil braucht keinen Nullleiter

    Sekundärseitig: Sternschaltung, damit auf die B6
    Brücke; wenn Sternpunkt herausgeführt kannst damit
    +/- Rails machen; der sternpunkt ist dann Masse.

    Primärseitig muss der Trafo allpolig geschaltet werden;
    wenn nur ein Teil arbeitet stehen ja an den anderen Wicklungen trotzdem Spannungen an. Elektrisch würde er es aber wahrscheinlich aushalten,
    wenn nur ein Schenkel arbeitet; was sollte dagegen sprechen.

    Sekundärseitig steht nach der Brücke eine sehr viel weniger pulsierende
    Gleichspannung an. (Sehr viel weniger als bei Nicht Drehstrom)

    Der 5er bei DY5 gibt die Phasenverschiebung zwischen
    Primär und Sekundär an, in diesem Fall 5*30 = 150°
    Je nachdem wie man die "Referenz mit 0°" definiert
    kommt man auf unterschiedliche Werte von 150 = 180 - 150 = 30
    bzw bei DY11 = 360 -330 = 30 usw.
    Die 180° sind ja nur eine "Invertierung"
    Die 30° kommen immer zustande wenn man von D auf Y wechselt
    und umgekehrt.

    Hier noch ein paar Bilder: (DY Trafo, Übersetzung 6)

    [/img]

    [/img]

    [/img]

    Hoffe es kann wer was anfangen damit.
    Falls wo ein Fehler ist ; bitte sagen;

    Gruß, Manuel

  • Grundlagen des Drehstromtrafos

    • 18tbx46
    • 8. August 2006 um 12:00

    Ein Drehstromtrafo braucht für jede Phase quasi einen
    "eigenen Kern", da ja der Strom und letztendlich auch der Fluss
    um 120° phasenverschoben sind.

    Die übliche Bauform mit 3 Schenkeln fasst diese 3 Kerne
    zusammen. Im gemeinsamen Joch der drei Schenkel
    addiert sich der Fluss auf das Wurzel3 fache. Deswegen hat
    der Kern dort auch mehr Querschnitt.

    Wenn die drei Wickungen auf einem gemeinsamen Kern
    aufgebracht werden, schließen sie sich gegenseitig kurz.

    Man bräuchte schon 3 einzelne Ringkerne.

    @ cyberlight:
    von Moeller gibt es eigene Trafoschutzschalter.
    im Prinzip dasselbe wie der normale pkzm motorschutzschalter
    nur steht ein t bei der Typenbezeichnung dahinter

  • endstufen selber bauen

    • 18tbx46
    • 5. August 2006 um 19:26

    Bastel Schaltnetzteil aus 2..3 alten Computernetzteilen
    selber machen. Kosten ca 30..40 Euro + eben die
    3 Netzteile und eine wenig Zeit. Man darf aber nicht davor zurück-
    schrecken Trafos selber zu wickeln und man sollte auch wissen
    was ein Trenntrafo und ein Differentialtastkopf ist.
    Hab da gerade was ...

  • endstufen selber bauen

    • 18tbx46
    • 3. August 2006 um 21:54

    @ cyberlight: stimmt schon, ich hätte voreilig mal
    in Richtung terratec etc gedacht, aber die 2 Ohm Auslegung
    ist eine "anspruchsvolle" Forderung.

    Endlich mal noch einer der die TIPse auch so liebt wie ich :twisted:

    @ all
    so ein 4 x 50 @ 2 in 1 HE wär doch auch ein nettes
    Projekt und man kann alles etwas kleiner auslegen,
    was Kosten spart.
    Man kommt locker mit +/- 25V aus.

  • endstufen selber bauen

    • 18tbx46
    • 3. August 2006 um 16:10

    War nicht mal die Rede von 300..400 oder 800 gebrückt.

    Das 4 Kanal Ding mit den 50 Watt gibts fertig
    günstiger. Wenn Selbstbau dann nur weils Spass macht,
    oder weils was ist was es nicht fertig gibt.

    Trotzdem find ich den Sontheimer auch bei 50 Watt
    nicht unbedingt vorteilhaft. Aber er wird halten, das stimmt.

  • endstufen selber bauen

    • 18tbx46
    • 3. August 2006 um 13:58

    Ich verstehs nicht;
    man beschwert sich (zurecht) über die Qualität von
    billigst China Amps (Hollywood etc.) und baut dann
    was noch weit schlechteres für mehr Geld nach !?

    Das Ding sollte garnicht abrauchen und wenn dann der
    dritte Satz TIP drinnen ist sollte man doch mal drüber nachdenken
    ob nicht doch die ONs besser gewesen wären...

  • endstufen selber bauen

    • 18tbx46
    • 28. Juli 2006 um 21:16
    Zitat

    Die haben ne AMP entwickelt die bis zu 10KW bringen kann

    Gibst da schon irgend einen Beweis dafür. Ich hab das auch mal
    verfolgt, musste aber feststellen, dass die "Entwickler" doch hinundwieder
    von Sachen sprachen die sie noch nicht so ganz verstanden haben.
    Aber ich kann mich auch täuschen.

    Fakt ist tatsächlich, dass Class D tatsächlich oft sehr simpel zu stricken ist
    wenn man einige Fallstricke beachtet.
    Aber das hier sollte doch analog werden.
    Und die analogen edv_line... Verstärker waren doch alle mehr oder weniger dubios gestrickt, wenn ich mich zurückerinnere. Keine Soa
    Protection, Transistoren außerhalb der Spezifikationen, etc...
    Hat sich aber vielleicht gebessert, die aktuellen kenn ich nicht.
    Will auch niemanden schlechtmachen.

    Das Problem mit solchen supersimlen Schaltungen ist halt, dass amn sie nicht endlos aufmotzen kann. Die von mir oben genannte Schaltung ist
    im Prinzip doch auch einfach. Das symmetrische Design vereinfacht die
    Sache eigentlich. Wenn es eine Platine dazu gibt und man alle Schaltungsteile sinnvoll gliedert (Spannungsamp, Protection, Stromamp)
    ist auch der Aufbau zu schaffen. Ein absoluter Anfänger sollte vielleicht auch nicht mit 4 x 400 W anfangen.
    Und schließlich soll die Enstufe danach auch zuverlässig arbeiten.

    Ich könnte mich nicht eine Sekunde zurücklehnen auf ner VA, wenn ich
    wüsste , dass die Musik von TIPxxx verstärkt wird. (Hatte ich schon,
    die Endstufe lebt sogar noch).

    Bez. Mosfets: wie jetzt ? doch switchen ?
    oder Fets linear fahren; das bingt doch nur noch mehr Aufwand.

    Ich würde als Endpötte vorschlagen: (3..4 mal)
    MJL 3281/ kompl. oder ähnlich
    MJ150xx / kompl. ist halt TO-3
    2SC5200 /2SA 1493
    2N3773 / 2N66xx gibst beim Konrad ab Lager und echt (bei mir in Ö zumindest)

    Treiber :
    MJ15030/31

    Sonst: symm. Diffamp mit Stromquellen + MJE340/50 für Spannung.

    Dazu Soar Protect, DC Crowbar mit triac, Thermosicherung.
    Input : 5532 zum Preampen und Invertieren für Brücke,
    LDR + Komparator für Primitiv Clip Limiter.

    Das ganze versorgt mit RKT 1000 und +/- 50...60V ,
    Siebung pro Endstufe 2 x 10mF.
    ---------------------------------------------------------------------------------

    Das wäre mein Vorschlag für straßentaugliche 4 x 400W.

    Wär dann sogar skalierbar für zB 2x 200 W etc.

    Freundliche Grüße, Manuel

  • endstufen selber bauen

    • 18tbx46
    • 28. Juli 2006 um 12:19

    Die 280@4 mit TIP14x hören sich sehr stark nach Sontheimer an.
    Dieses Primitiv Konzept bis 400W aufzumotzten halte ich nicht für
    sinnvoll. Klar sind die Darlingtons ne feine Sache weil der Treiber
    schon mit drin ist.
    Wenn aber eh mind 4..5 parallel werken müssen dan relativiert
    sich doch der Aufwand für den Treiber, bzw. wenn man ONs nimmt
    braucht man sicher bei gleicher Leistung und "Leidendfähigkeit"
    weniger.

    Wenn wirklich 400@2 herauskommen sollen muss auf +/- 40
    ausgesteuert werden. Versorgung mit +/- 50. --> TIPx Vce max 100V
    Ein wenig mehr Netzspannung + gut induktive Last (=Bässe) und
    die Kiste fliegt dir um die Ohren. Hatte ich schon.

    Endstufe zB so:
    [/img]

    Dazu noch Soa und sonst Protections. Eine 2 Kanal- Platine machen,
    Aufbau ala TAmp, Platine hochkant an der Seite, NPN onen PNP unten.
    Statt der 5 Transisitoren im Plan nur 3 bei +/- 50 V. Und evtl
    MJL3281/ kompl statt den jap.
    Wenn man Platine geschickt strickt gehts sichs aus auf 30 cm.

    Gruß, Manuel

  • TA 1050 MK-X

    • 18tbx46
    • 27. Juli 2006 um 23:57

    Da gibts Cinch auf XLR Adapter dafür.

  • crest ca serie

    • 18tbx46
    • 27. Juli 2006 um 16:49

    Eine Endstufe mit niedrigem Innenwiderstand (= hoher
    Dämpfungsfaktor) hat ein Chassis "gut im Griff" wenn man
    so will.

    Deswegen weil die Spannung am Chassis so nicht so sehr
    von diversen "Rückwirkungen" des Chassis beeinflusst werden
    kann.

    Wenn man allerdings bedenkt dass ein DF von zB 500@8Ohm
    von der Endstufe durch ein 10m 2,5² Kabel in einen DF
    von ~ 50 am LS verwandelt wird so erübrigt sich weiteres
    Nachdenken darüber ob nun 600 oder 300 besser seien.

    Gruß, Manuel

  • endstufen selber bauen

    • 18tbx46
    • 27. Juli 2006 um 13:38

    Hi,

    wieso nicht robustere Transisitoren ala MJ150xx oder 2SC5200.
    Die Fake Problematik ist bei den TIPs auch groß.

    Vor 3 oder 4 Jahren hab ich Endstufen mit den Tips gebastelt,
    auch wenn es Originale sind kann man sie bei weitem nicht so
    quälen wie ordentliche ONs.

    Wenns vom C sein soll und nicht allzu teuer evtl.
    auch 2n3773 und quasikompl.

    Wenns kein bertriebssicherheitsmäßiger Murks
    sein soll sind die Tips auf +/- 40 V beschränkt.
    Das werden dann höchstens 160W @ 4 eher weniger

    Gruß, Manuel

  • Feinsicherungen Bezugsquelle

    • 18tbx46
    • 21. Juli 2006 um 22:56

    Ja stimmt die ersten TAmps hatten noch keinen
    Einschaltstromnbegrenzer...

    Sind die Sicherungen der Endstufenblöcke noch gut ?
    (beim TA 1400 10A wenns mich nicht täuscht)

    Am besten wäre es wenn man die Amps mit einem
    Regeltrafo hochfährt und den Strom im Auge behält.

  • Feinsicherungen Bezugsquelle

    • 18tbx46
    • 21. Juli 2006 um 11:38

    Zum Testen der Amps mal 10A Sicherungen
    (die sind gängig) reinmachen. Wenns die gleich raushaut
    ist die Endstufe hinüber .

    Gruß, Manuel

  • Problematik mit MOSFET Gegentaktendstufe

    • 18tbx46
    • 21. März 2006 um 13:58

    Hi,

    Da die Endstufe ja nicht abgeraucht ist (End-Fets sind ja noch gut)
    und der Fehler beide Kanäle betrifft (?) ist ein Masse Problem sehr wahrscheinlich. Die die Konstruktion mit den nichtisolierten Transisitoren
    ist hier sicher kritischer als normale Amps. Ist evtl die Schaltungsmasse
    noch irgendwo mit dem Chassis verbunden wo es nicht sein soll ?
    (bei Inputs etc.)

    Das Schaltungskonzept mutet zwar eigenartig an, jedoch arbeiten
    viele andere Endstufen auch so (QSC, T-Amp, Behringer,...)

    Gruß, Manuel

  • Bauelement gesucht

    • 18tbx46
    • 25. September 2005 um 13:06

    Hi,

    in dem Bauteil stecken die Emittewiderstände der Endstufe.
    Die beiden widerstände sind zusammengefasst in einem
    (Zement) Gehäuse. Die kann man problemlos durch 2
    getrennte Standardwiderstände ersetzen.

    Wenn die zu glühen beginnen, wenn du die
    Sicherung brückst, ist die Endstufe hinüber, d.h.
    die Endtransistoren sind defekt und müssen getauscht werden.
    (wahrscheinlich auch die Treiber)

    Das mit dem Sicherung brücken ist nicht unbedingt eine
    gute Idee. Dabei sind Gleichrichter, Trafo etc. in
    akuter Gefahr.

    Der Amp dürfte aber problemlos zu reparieren sein.

    Gruß, Manuel

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