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Beiträge von HippeliPA

  • ca. 6000Euro Budjet was könnte man damit anfangen?

    • HippeliPA
    • 15. Juli 2004 um 01:55

    Für gebraucht bin ich eigentlich auch.

    Doch auch wenn mich Ecto_Erwin jetzt hasst, würde ich dir raten HK zu meiden. Gerade die alten Endstufen sind etwas daneben. Die einen nennen es VC2400, die anderen die wohl langsamste Endstufe der Welt.

    Wenn man sich nicht schähmt, kann man sich mal die Omnitronic PAS und X-Serie anhören. Das ist echt saugeiles Material für die Kohle. Preis/Leistung passt, und mit ner ollen HK ist das gewachsen. Hat leider nur einen unterirdischen Ruf. Sollte man sich trotzdem mal anhören.
    Die X-3 ist der Hammer.

    Zu den Endstufen von Omnitronic kann ich allerdings nicht raten.
    Evtl, PSE-Amps oder was aus der gleichen Schmiede.

    Meiner Meinung: Wenn HK, dann höchsten R-Serie. Keine Amps oder Controller. Da bekommt man zeigemässeres Material für das Geld.

  • Bezahlbare TopTeile

    • HippeliPA
    • 8. Juli 2004 um 02:02
    Zitat

    Wichtig ist doch auch, das man die Musik hört, die später auch laufen soll (und wir machen nunmal keine Volksmusik

    Wenn du immer die Gleiche Art von Musik verwendest und auch noch Lieder verwendest die du super gut findest, wirst du kaum noch objektiv sein, bei der Bewertung. Da ist dann zuviel Emution dabei.

    So verkauft man höchsten PA´s. Also aus der Sicht des Verkäufers keine Schlechte Methode. Wenn dieser erstmal rausgefunden hat auf was für Musik du stehst, hat er dich am Arsch. Er muss dich nur glauben lassen das er das auch geil findet und schon bist du voreingenommen. Das ist gängige Verkaufspsychologie und dafür ist jeder mehr oder weniger Empfänglich.

    Jetzt werdet ihr mit dem Argument kommen, das man Material hören sollte was man gut kennt und super produziert ist usw. Aber immer Musik verwenden der du Neutral entgegenstehst. Darf dich also auch nicht nerven. Hilft auch nix wenn du am liebsten anfangen würdest rumzuhüfen oder ab zu moshen. Kostet Konzentration. Klar hört man auch Sachen die einem gut gefallen, sonst würden wir wohl den Job nicht machen, aber das darf man dann nicht groß bewerten)

    Ausserdem ist der Rundumcheck wichtig. Die Anlage sollte laut und leise können und mit jeder Musik fertig werden. Hilft nix wenn sie zwar Rammstein rauspresst wied sau, aber nicht in der Lage ist eine Rednerstimmer einwandfrei zu übertragen.

    Mit der Zeit hat glaube ich jeder Toner so seine Nummern, die er zum checken spielt. Rammstein ist (meine Meinung) aber für das Genere Rock/Metal nicht als Testmaterial geeignet. Es ist zwischen Stimme und Gitarre absolut unproblematisch, da fast immer abwechselnd Gesungen und Geklampft wird. Und wenn er mal Singt und gleichzeitig die Gitarre spielt kommen nur einfache, lange Akorde. Wenn er richtig singt und nicht nur Spricht bzw. rumgröllt ist das auch recht einfach. (Nicht falsch verstehen, die Nummer finde ich auch geil, aber nix zum testen)

    Dafür solltest du was nehmen was zwischen Stimme und Gitarre schnell vermatscht. Sprich 2 dicke Gitarren und Gesang(Gejammer) über mehrere Oktaven.

    Ich nehme dazu Nevermore - Poison Godmachine. Positiver Nebeneffekt, nervige Schaulustige verlassen fluchtartig die Location.

    Also merke:
    Willst du ne Anlage verkaufen - Einfache Musik und sehr gut Produzierte Musik nehemen

    Willst du ne Anlage testen - Schwirige Musik, die auch mal überproduziert oder unterproduziert ist.

    Ich gehe beim Testen systematisch vor und teste ein System auf Schwächen, wie undifferenzierte Mitten (Vermatschen) Zischlaute (S-Problem) und auf linearen Bassverlauf ohne stehende Wellen bzw.Resonanzen, um ein paar Sachen zu nennen. Gibt aber noch Zahlreiche andere Testpunkte. Aber ich muss jetzt in Bett.. :) Gute Nacht.

  • Bezahlbare TopTeile

    • HippeliPA
    • 8. Juli 2004 um 02:02
    Zitat

    Wichtig ist doch auch, das man die Musik hört, die später auch laufen soll (und wir machen nunmal keine Volksmusik

    Wenn du immer die Gleiche Art von Musik verwendest und auch noch Lieder verwendest die du super gut findest, wirst du kaum noch objektiv sein, bei der Bewertung. Da ist dann zuviel Emution dabei.

    So verkauft man höchsten PA´s. Also aus der Sicht des Verkäufers keine Schlechte Methode. Wenn dieser erstmal rausgefunden hat auf was für Musik du stehst, hat er dich am Arsch. Er muss dich nur glauben lassen das er das auch geil findet und schon bist du voreingenommen. Das ist gängige Verkaufspsychologie und dafür ist jeder mehr oder weniger Empfänglich.

    Jetzt werdet ihr mit dem Argument kommen, das man Material hören sollte was man gut kennt und super produziert ist usw. Aber immer Musik verwenden der du Neutral entgegenstehst. Darf dich also auch nicht nerven. Hilft auch nix wenn du am liebsten anfangen würdest rumzuhüfen oder ab zu moshen. Kostet Konzentration. Klar hört man auch Sachen die einem gut gefallen, sonst würden wir wohl den Job nicht machen, aber das darf man dann nicht groß bewerten)

    Ausserdem ist der Rundumcheck wichtig. Die Anlage sollte laut und leise können und mit jeder Musik fertig werden. Hilft nix wenn sie zwar Rammstein rauspresst wied sau, aber nicht in der Lage ist eine Rednerstimmer einwandfrei zu übertragen.

    Mit der Zeit hat glaube ich jeder Toner so seine Nummern, die er zum checken spielt. Rammstein ist (meine Meinung) aber für das Genere Rock/Metal nicht als Testmaterial geeignet. Es ist zwischen Stimme und Gitarre absolut unproblematisch, da fast immer abwechselnd Gesungen und Geklampft wird. Und wenn er mal Singt und gleichzeitig die Gitarre spielt kommen nur einfache, lange Akorde. Wenn er richtig singt und nicht nur Spricht bzw. rumgröllt ist das auch recht einfach. (Nicht falsch verstehen, die Nummer finde ich auch geil, aber nix zum testen)

    Dafür solltest du was nehmen was zwischen Stimme und Gitarre schnell vermatscht. Sprich 2 dicke Gitarren und Gesang(Gejammer) über mehrere Oktaven.

    Ich nehme dazu Nevermore - Poison Godmachine. Positiver Nebeneffekt, nervige Schaulustige verlassen fluchtartig die Location.

    Also merke:
    Willst du ne Anlage verkaufen - Einfache Musik und sehr gut Produzierte Musik nehemen

    Willst du ne Anlage testen - Schwirige Musik, die auch mal überproduziert oder unterproduziert ist.

    Ich gehe beim Testen systematisch vor und teste ein System auf Schwächen, wie undifferenzierte Mitten (Vermatschen) Zischlaute (S-Problem) und auf linearen Bassverlauf ohne stehende Wellen bzw.Resonanzen, um ein paar Sachen zu nennen. Gibt aber noch Zahlreiche andere Testpunkte. Aber ich muss jetzt in Bett.. :) Gute Nacht.

  • Windempfindlichkeit von LineArrays

    • HippeliPA
    • 7. Juli 2004 um 16:23
    Zitat

    Vorne wars zu laut nach 10m dramatischer Pegelabfall nach 20-30m konnen wir uns normal unterhalten

    Halt echt.
    Selbst mit den billigsten Direktstrahl-Selbstbau-Presspannkisten sollte so etwas nicht passieren. Das liest sich für mich, als hätte da jemand massiv ins Klo gegriffen als er das Dingens angeschlossen hat.

    So schlecht kann selbst ein Linearray nicht sein. Da wurde doch gepfuscht, oder?

  • Forumstreffen 2004 im Herbst September

    • HippeliPA
    • 6. Juli 2004 um 15:15

    Von mir kommen (vorrausgesetzt es klappt vom Termin) 2x Top Res4T mit passenden Controllerrack

    Das ist mein großes Sidefill. Zur Not bringe ich auch noch Bässe mit,
    sind aber keine F1, also kann das auch irgend ein x-beliebiges Bin sein.
    Ist aber auch nur Sidefillmässig dimensioniert.

    Wenn bei mir die Kohle passt habe ich auch 4 Tops am Start, leider habe ich aber keinen Geldscheißer und wer die F1 preise kennt, versteht die Problematik.

    Ich möchte da keine Doktorarbeit draus machen. Ich denke wir dröhnen uns ein bischen mit Musik und Bier zu und haben unseren Spass.

    So on...

  • kennt jemand von euch die enstufen von MC²

    • HippeliPA
    • 3. Juli 2004 um 17:26

    Ich kenne die Dinger und werde warscheinlich im High/Mid auf MC² umsteigen.

    Was ich bis jetzt gehört habe ist das Soundmässig erste Sahne.
    Leider noch nicht selbst mit gearbeitet.

    Ist auch die Empfehlung von Turbosound und Funktion-One.
    Also Schrott ist es bestimmt nicht.

    Grüße, Mario

  • Gibt es Eine Checkliste für den Anschluss einer PA

    • HippeliPA
    • 1. Juli 2004 um 02:49

    Zu tt:
    Müsst Ihr eigentlich immer auf Ihm rumhacken. Zugegeben hat er einen recht anstrengenden Schreibstiel, aber es zwingt euch doch niemand das zu lesen...


    Zurück zum Thema:
    Fehlersuche ist eine der höchsten Künste in unserer Branche. Starstage ist da ja schon etwas darauf eingegangen, aber die Vorgehensweisen könnte Bände füllen.

    Ich arbeite öfters als Troubleshooter und habe da auch schon so meine Techniken entwickelt. Erfahrung ist aber das Allerwichtigste.

    Als erstes Chaotisches vorgehen. (hört sich doof an)
    Bei einem Fehler hat man meistens schon ein Gefühl, was es sein könnte. Man kennt ja mit der Zeit die Fehlerquellen. Also die Sachen die peinlich sein könnten ausschliesen. Strom, Mutetasten uws.

    Wenn das Gefühl einen nicht weiterhilft, kommt man nur noch mit systematischer Suche weiter. Wenn zB. ein Kanal nicht geht, hilft am besten wenn man durch die Kette geht und immer einen Kanal der geht mit dem toten tauscht. Damit fange ich in der Mitte (Mischpult) an. Dann weiß man schonmal ob man vorwärts oder rückwärts weitersucht. Früher oder später muss man dann auf den Fehler stoßen. Das ist schnell und effektiv.

    Messtechnik ist da auch äusserst hilfreich. Bei Stromproblemen sogar unverzichtbar.

    Bei Fehlersuche hilft dir keine Ausbildung und kein Diplom weiter. Die Erfahrung machts. Und immer die Ruhe behalten.

  • PA Material für Homepages?

    • HippeliPA
    • 30. Juni 2004 um 21:45

    Hehe.. Wusste ich doch das dieses Bild euch gefällt.

    Schaut euch mal den link an. Da sieht man wie so was aufgebaut wird.
    http://www.funktion-one.com/cluster_construction.htm

    PS: Ein Funkton-One Res5 kostet Liste 8.000 Euro

  • PA Material für Homepages?

    • HippeliPA
    • 30. Juni 2004 um 16:32


    Das bild habe ich eben in meinem Wohnzimmer geschossen.. :)

    OK.. nicht ganz. Aber sehr geil sowas...

  • Forumstreffen 2004 im Herbst September

    • HippeliPA
    • 30. Juni 2004 um 01:46

    Also nach einem netten Telefonat mit Tthorsten bin ich dabei und bringe F1 Tops mit. Bis jetzt habe ich mich auf Vergleichstest nicht eingelasse, aber dank tthorsten könnte das was werden. (Also Tony-Fans sollten einen Gebetsteppich mitbringen) Bässe darf dann das rann, was sich von den anderen als würdig zeigt. (Ausser ich gewinne im Lotto und kann mir bis dahin nen großen Transporter und einen Stall voll F1-Bässe leisten)

    Vorraussetzungen:
    -dass die Sache mit dem Termin hinhaut (unter der Woche ab KW37 wäre jetzt noch möglich)
    -dass spät abends jemand meinen Taxifahrer sagt, wo mein Hotel ist
    -dass am nächste morgen meine heißgeliebten F1´s noch dastehen, bzw bereits abgebaut sich noch in meinem Bus befinden

    Ich erwarte mir einen netten Tag und hoffe das sich Geläster in Grenzen hällt. Jeder hat mal klein angefangen.

  • Lautstärke in Disco zu heftig, an wen wenden?

    • HippeliPA
    • 30. Juni 2004 um 00:13

    Nicht mehr hingehen ist die einzige wirkliche Lösung.

    Klar kann man die Ämter einschalten, aber ich war schon bei solchen Verplombungen dabei. Weder der Sachbearbeiter noch der Messingenieur, haben nur einen Dunst davon was sie tun. Denen kannst du auch einen Toaster hinstellen und der macht dir ne Plombe dran.
    Allerdings sind die sich auch bewusst, das sie bei einem doch recht komplizierten PA-System keine Möglichkeit haben das wirklich Sinnvoll zu begrenzen. Der Techniker hat etliche Möglichkeiten die Anlage so zu manipulieren, das er später wieder die volle Leistung hat.

    Aber was soll das. Ich bin ein liberaler Mensch. Wer sich das Gehör zerstören will soll das doch machen. Wir verdienen sogar unser Geld damit. Als nächstes verdient dann der Arzt usw. Ein richtig ausgewachsener Wirtschaftskreislauf.

  • amtlicher Klinke 3,5 auf RCA Adapter?

    • HippeliPA
    • 29. Juni 2004 um 21:03

    3,5 Klinke bzw. Cinch schließen das "amtlich" eigentlich schon aus.
    Auch wenn du Neutrik und Sommer verwendest.

    Das 2008 Onyx ist schon sehr dünn und meiner Meinung nach nicht sehr haltbar. Hat einfach zu wenig Mantel für Mechanische beanspruchung.

    Ich habe dafür einen 3,5 vollmetall Klinkenstecker. Da bekommt man ohne Knickschutzfeder auch das 25er Onyx rein. Ist aber auch nicht wirklich amtlich.

    Aber ehrlich gesagt, nehme ich die billig-plastik Variante.
    Ich nenne so etwas "Einwegkabel". Nach dem Job ist es egal ob irgendwo zersägt oder abgerissen.... Vollgekotzt? einfach liegenlasse.

    Für das was deine High-End-Ausführung kostet kannst du dir ne ganze Kiste Noname-Billigkabel kaufen. Die halten normalerweise genausolange wie die Klinkenbuchse in deinem Gerät. Das Verhältnis muss passen.

    Grüße, Mario

  • schonmal jemand versucht ne crest ca-12 an 4 ohm bridge...?

    • HippeliPA
    • 29. Juni 2004 um 20:24

    Die Crest packt das locker. Hatte da noch nie probs.
    Ich fahre die zwar nicht in Brücke, aber aber oft einen Kanal 2 Ohm (4x 15" Stummelhorn) , den anderen 4 Ohm (2x 18" oder 2x15"). Vollgas kurz vor klipp über Stunden (Rave). 4Ohm Brücke ist da nicht viel anders.

    Wenn die mal aussteigt ist meistens nur der Luftfilter zu.
    Einfach vorher checken, oder Luftfilter weglassen. Dann sollte man aber regelmässig mal ausblasen.

    Ich hätte keinerlei Bedenken. Das Ding hat richtig Hubraum.

  • Linearray in grossen Festzelten

    • HippeliPA
    • 28. Juni 2004 um 01:14

    Audiobug:

    Linearrays schmeise ich mittlerweile schon fast alle in einen Topf, wobei es da natürlich schon deutliche unterschiede gibt. Damit selbst gearbeitet habe ich noch nicht, da ich mir in der Regel aussuchen kann mit was ich arbeiten will. Entweder man hats selber oder man bucht eben. Und wenn man erstmal so verbohrt gegen Linearrays ist wie ich, wird man selbige bestimmt nicht einsetzten.

    Trotzdem traue ich mir doch zu, darüber eine Meinung zu haben. Man hat ja schon die Möglichkeit sich bei Vorführungen oder Konzerten etwas mit den Technikern zu unterhalten und sich das mal anzuhören was da abgeht.
    Ich habe es noch nicht erlebt, dass irgendwo einen Banane hängt und es ist wirklich perfekt. Und das obwohl teilweise ein wahnwitziger Aufwand an Controlling betrieben wird.

    Einzig wirklich positiven Eindrücke waren die letzen Jahre auf der Nature-One. (V-Dosc) Das ist zwar eine Technoveranstaltung, aber Techno lief da bei Soundcheck fast nicht, mehr rock aber logisch, alles konserve. Da wurden aber auch massig Nearfills gestellt für die ersten Meter. Die 4-Punkt Beschallung machte aber alles nieder. In der Mitte alles besten, aber sobald man mehr ausserhalb stande heftigste Delays. Sprich mit einer gescheiten 2-Punkt hätte das evtl. was werden können. Aber da denke ich das der Veranstalter darauf besteht.

    Ich bin davon überzeugt, das es einem echt fähigen Toner gelingen kann, das so ein System richtig rockt. Doch ich suche eigentlich eher Material, was ich hinstelle und es spielt. Ich habe schon fast das Gefühl, das sich manche Leute damit das Leben schwerer machen statt einfacher.

    Achja Wind.
    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=23252&highlight=windempfindlichkeitt=23252&highlight=windempfindlichkeit

  • PA leihen oder kaufen?

    • HippeliPA
    • 27. Juni 2004 um 17:41

    Lifewire

    Ups.. Ich bin tatsächlich VerMIETER. Für 18.000 Euros komme ich allerdings noch nicht weit, wenn es was gescheites sein soll.
    Naja, mit 300 Euro kommt man bei mir aber auch nicht weit.
    Evtl. sind meine Ansprüche zu hoch.

    Ein bischen kenne ich mich aber doch in der Coverband-Szene aus.
    Die wenigen Bands mit eigenem Equipment bieten meistens bescheidene Ergebnisse. Der FOH-Mann muss mit minderwertigen Equipment arbeiten. Wartung wird auf dem Job notdürftig gemacht. Es wird immer die eigene PA genommen, auch wenn die Location nach mehr verlangt. Auf die Einhaltung bestehender Sicherheitsvorschriften wir aufgrund von mangeldem Wissen verzichtet.

    Leider hat der Musiker an sich nicht so viel Ahnung von der PA. Wie auch, er sieht sie ja nur von hinten. Jetzt weis man auch was das beim Musiker für einen Stellenwert hat.

    Man sollte jemanden Fragen, der sich damit auskennt. Am Anfang ist das bestimmt für alle beteiligten noch ganz lustig, die PA selbst auf zu bauen, aber mit steigender Professionalität kommt man an einem Dienstleister nicht vorbei.

    In diesem Fall ist für mich Mieten seeliger als Kaufen.

  • Speakon: 2/4/8-polig, seriell/parallel ?

    • HippeliPA
    • 27. Juni 2004 um 17:09

    Im Pro-Bereich benutzt man sog. Patchbays. Das sind Rackplatten mit allen nötigen Anschlüssen für Ein und Ausgänge. Die Baut sich aber jeder etwas anders. Je nach System werden da dann 4/8 Pol Speakon oder andere Verbaut. Die 2-Pol Dinger sind (sorry) ein Fluch. Geld sparen egal was es kostet.

    Von der Anschlussplatte mit Strom/Ansteuersignal/Ausgangslast geht es dann an die Geräte im Rack.
    Weichen und Amps..

    Das ist viel schneller anzuschließen, ausserdem betriebssicherer.
    Wenn die eine Buchse in der Patchbay verreckt, kannst du immer noch direkt auf die Geräte gehen. Ist allerdings ein Anschluss direkt am Gerät durch Verschleiß am Arsch ist Polen offen...

  • PA leihen oder kaufen?

    • HippeliPA
    • 27. Juni 2004 um 16:49

    Es ist zwar jetzt schwer eine Kalklulation zu machen mit den Angaben, aber Fakt ist: Je hochwertiger dein Equipment desto mehr Auslastung brauchst du das es sich rechnet.

    Eingenes Material für eine Band ist eigentlich unüblich. Selbst die Großen mit ca.100 Gigs/Jahr mieten zu.

    Du kannst nie Sagen wie sich das mit der Band entwickelt. Die PA die dieses Jahr gut ist kann nächstes Jahr viel zu klein sein. Bei einem Verleiher holst du dir einfach mehr oder was anderes. Fertig.

    Genauso kann es aber auch passieren das der Drummer die Freundin vom Sänger poppt und die Band auseinander geht. Dann habt ihr das Zeug rumstehen und bekommt es nur noch deutlich unter Preis los.

    Du solltest auch wissen, das Verleiher meist viel bessere EK-Preise bekommen als ein Band. Weiter hat der Verleiher höchstwarscheinlich mehr Erfahrung mit PA´s und lässt sich keinen Scheiß andrehen.

    Ich würde das Risiko wegen ein paar Euronen Ersparnis nicht eingehen.

    Grüße, Mario

  • Linearray in grossen Festzelten

    • HippeliPA
    • 27. Juni 2004 um 16:24

    Volker

    Ich bin ja der Meinung das man bei LA´s immer Nearfills vor der Bühne braucht.

    Die LA´s klingen leider alle im Nahfeld so schneidend scharf, das es eine Beleidigung an das Menschliche Gehör ist. Deswegen hoch damit, dass zumindest die Leute in den ersten Reihen davon verschont werden. Die ersten 10m sollte dann ein konventionelles System übernehmen.

    Dummerweise glauben viele Neugescheite LA-Anwender, sie hätten jetzt die Eierlegendewollmilchsau mit ihrem LA. Doch in einigen Diskussionen hier im Forum wurden die Anwendungen für LA´s doch immer weniger.
    In Bauten hat man das Problem, das man horizontal nichts ausrichten kann. OpenAir hat man das Problem einer sehr hohen Windempfindlichkeit. Da Hilft uns die größere Reichweite auch nicht weiter, wenn das kleinste Windchen die Höhen wegbläst.

    Soundmässig sind die LA-Konstruktionen auch unter aller Sau. Erst mit massiven Eingriffen in die EQ´s bekommt man das halbwegs in Griff.
    Es ist meier Meinung nach ein Irrglaube, das man mit dem Digitalcontroller ohne Einschränkungen alles gerade biegen kann.

    Ich fahre mein Holz mittlerweile Flat, lediglich im Bass erlaube ich mir je nach Räumlichkeit kleine Anpassungen im Bereich von +/- 3db.
    Wenn ich dagegen sehen muss wie an LA´s teilweise in allen Wegen massive Filter benutzt werden von bis zu 18db, stellen sich bei mir die Nackenhaare.

    Ihr könnt jetzt sagen was Ihr wollt, aber in meinen Ohren klingt ein zu starkt Controller behandeltes System sehr indirekt und künstlich.

  • Linearray in grossen Festzelten

    • HippeliPA
    • 26. Juni 2004 um 00:10

    4Art

    Eigentlich sollte man mich nicht fragen, da ich LineArrayGegner bin.
    40m sind mit einem PointSource auch zu machen. Wenn ich ehrlich bin finde ich eigentlich keine Anwenung für Linearrays ausser sehr große Indoorsachen. Zur Not noch eine Dline.

    Du kannst nicht hoch hengen, das spricht schonmal gegen LA´s.

    Ich weis nicht wie Fit dein Auftraggeber ist, aber ich spreche dann immer von einer Mode in der PA Szene. Fakt ist, das alle Linearrays Nachteile im Sound haben, gegenüber den Points in gleicher Preisklasse. Weiter kannst du Points vertikal und sogar auch horizontal ausrichten. Und das ist egal ob im Zelt, Halle oder OpenAir. Denn Schall sollte man immer exakt ausrichten können.

    LA-Fans können mich jetzt zu Sau machen...

  • "Heim-PA" auch mit Auto-Subwoofer?

    • HippeliPA
    • 25. Juni 2004 um 23:51

    Wenn du richtigen Punch willst kommst du an PA-Equipment nicht vorbei.

    Die ganze HiFi-Weichspül-Scheiße bringt das nicht. Allerdings kommt der Punch nicht direkt aus dem Subwoofer. Dafür brauchst du heftige Mitten.
    Und gescheite, schnelle Endstufen. Billigstufen verwaschen den Bass ins weiche, da die das Einschwingen nicht auf den Punkt bringen.

    Richtig knallt es zwischen 100 und 250hz. Glaube mir, Techno und Drum´n´Bass brauchen Mitten sonst kommt nichts rüber.

    PS: Nachbarn?? tot?

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