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  2. j0shiiv

Beiträge von j0shiiv

  • Wo bin ich / Wo will ich hin.... Was sagt ihr dazu?

    • j0shiiv
    • 28. Juni 2006 um 15:19

    [quote="Roman"]
    Deswegen Plan B: ich studiere Mechatronik oder Maschinenbau und bewerbe mich dann bei Martin, Jb-Lighting, Ma-Lighting und den ganzen anderen Kandidaten :)

    Wahlweise geht auch ein Elektrotechnikstudium mit Spezialisierung Leistungselektronik oder aber Nachrichtentechnik, wenn dich die elektronische Seite interessiert. Sei dir aber bewußt, dass so ein Studium anfangs sehr trocken und auch weit entfernt von deinem Ziel (Licht bauen) sein wird, wenn du's aber durchziehst hast du einen absolut souveränen wissenschaftlichen Background den es dann Richtung Licht oö. relativ einfach zu spezialisieren gilt.

    mfg
    j0shiiv

  • Empfehlenswerte parametrische Equalizer (Digital)

    • j0shiiv
    • 16. Mai 2006 um 09:58

    Rane PEQ55 ?

    mfg
    j0shiiv

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • j0shiiv
    • 4. Oktober 2005 um 16:55
    Zitat von "guma"

    @ WolfgangK

    Ja. Alles richtig.

    Ein Transversaleq ist ein mit Methoden der Fouriertransformation erzeugter Terzeq der Fa. Knowles, der tatsächlich "what you see is what you get" macht und als einziger die Bezeichnung "graphisch" verdient aber leider sehr teuer ist.

    Der RANE DEQ-60 ist auch ein echter 'WYSIWYG'-GEQ, arbeitet aber soweit ich das aus dem Manual entnehmen konnte nicht mit Transversalfiltern, sondern mit IIR-Filtern.
    http://www.rane.com/deq60.html

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • j0shiiv
    • 16. September 2005 um 10:21
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Bitteschön! :)


    dunelblau: NTM 52
    rot: L-R 48
    hellblau: L-R 24
    grün: NTM 36

    Dankeschön :shock: aber: mit den Messungen kann ich jetzt nicht soviel anfangen. Da fehlt mir die Information wie und was genau gemessen wurde. Das reine Filternetzwerk wirds wohl kaum gewesen sein, vermute ich. So ein Impulsantwortvergleich wird eigentlich auch erst richtig interessant für X-Overfrequenzen im Bassbereich.

    mfg
    j0shiiv

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • j0shiiv
    • 15. September 2005 um 22:58

    Hallo PA-Gemeinde,

    ich habe den Thread über NTM-X-Over erst jetzt entdeckt und das Bedürfnis hier einige Sachverhalte zu erläutern, die vielleicht zum besseren Verständnis über Funktionsweise der NTM-Filter beitragen.

    Die patentierten X-Over Filter NTM32, NTM56 sind in einem geschlossenen Entwicklunsverfahren erstmalig im Jahr 2000 von Neville Thiele im AES Journal Vol. 48, #9 in dem Beitrag "Loudspeaker Crossovers with Notched Responses" als aktive/passive Analogfilter vorgestellt und von BSS unter dem Namen "Neville Thiele Method"-Filter als Digital-Filter lizenziert.

    Technisch gesehen handelt es sich um modifizierte Linkwitz-Riley X-Over 4. (LR24, 24dB/Oktave Dämpfung) und 8. (LR48, 48dB/Oktave Dämpfung) Ordnung. Am Beispiel NTM36 soll der wesentliche Unterschied zum LR24 erläutert werden.

    LR24:
    Tief. bzw. Hochpass 4. Ordnung = zwei Butterworth 2. Ordnung in Serie

    NTM36:
    Butterworth-Tiefpass bzw. Hochpass 2. Ordnung und modifiziertes Notchfilter 2. Ordnung in Serie

    Man sieht: Benötigt werden in beiden Fällen zwei Filter 2. Ordnung
    ->gleicher DSP-Algorithmus mit unterschiedlichen Parametersätzen!

    modifiziertes Notchfilter:
    - 2 Polstellen des Butterworth-Tiefpass bzw. Hochpass 2. Ordnung
    - 2 Nullstellen: eines Notchfilters mit der Frequenz
    Oktave über der X-Overfrequenz (beim Tiefpass)
    Oktave unter der X-Overfrequenz (beim Hochpass) und definierter Güte

    Daraus ergibt sich der typische NTM36-Frequenzverlauf:
    Im Bereich der X-Overfrequenz sinkt die Amplitude durch das Notchfilter im Vergleich zu LR24 wesentlich steiler ab, um bei der Oktavfrequenz das Minimum zu erreichen. Durch die Kettenschaltung des Tiefpasses mit dem modifizierten Notchfilter entsteht das für das NTM36 typische Nebenzipfelmaximum von -36dB, (was dem NTM36 vermutlich auch den Namen gibt).
    Dadurch dass zwei Nullstellen für das Notchfilter "mißbraucht" werden, erreicht das NTM36 nur noch 12dB/Oktave Dämpfung im Sperrbereich.

    LR24 und NTM36 (oder LR48 und NTM52) besitzen annähernd vergleichbaren Phasenverlauf, Gruppenlaufzeit in der Summe.
    Vorteil von NTM36 ist der steiler abfallende Amplitudenverlauf im Bereich der X-Overfrequenz, Nachteil ist die geringerer Dämpfung
    im Sperrbereich.

    Hat in der Zwischenzeit schon mal jemand die Impulsantworten von LR und NTM verglichen :?:

    mfg
    Frank Schultz

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