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Beiträge von billbo

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • billbo
    • 12. November 2020 um 14:59
    Zitat von meister_k

    Und der zweite Absatz schließt dann wiederum aus, dass die Wäscherei antragsberechtigt ist.

    Nö - denn auch der Umsatzanteil über den Stuhlvermieter ist direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffen. Auch wenn der deshalb vielleicht nicht gleich selbst schließen muss.

    Aber über derlei Spitzfindigkeiten zu befinden überlasse ich im Zweifel entspannt dem zuständigen Sachbearbeiter. Und gehe dabei davon aus, dass der einen Umsatzrückgang von insgesamt 100% im Vergleich zum Vorjahresmonat dabei als ausreichend plausibel wertet.

    Warten wir also in Ruhe das entsprechende Antragsformular ab.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • billbo
    • 12. November 2020 um 14:18
    Zitat von meister_k

    Und was macht die Wäscherei, wenn sie 70% ihres Umsatzes mit dem Waschen der Hotelwäsche und 30% mit dem Waschen von Stuhlhussen, einer Stuhlvermietung macht, die die geschlossenen Hotels normalerweise für Veranstaltungen mit Stühlen versorgt? Sie geht leer aus... denn die Stuhlvermietung muss ja nicht schließen.

    Sie wird, sofern sie nicht einen unverhofften Großauftrag für das Waschen von Klinikwäsche an Land zieht, selbstverständlich die Entschädigung beantragen. Da sie, siehe noch einmal Text BMF, antragsberechtigt ist:

    Zitat

    Diejenigen Unternehmen, die zwar nicht direkt von einer staatlichen Schließungsanordnung betroffen sind, aber faktisch im November dennoch an der Ausübung ihres Gewerbes gehindert sind, sollen auch direkt antragsberechtig sein.

    Denn schließlich entfällt auch der Stuhlhussenauftrag aufgrund der staatlichen Schließungsanordnung.

    Wie über diesen Antrag entschieden wird, wird sich dann zeigen.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • billbo
    • 12. November 2020 um 11:47
    Zitat von Tobias Zw.

    Ein Fallbericht:

    Das lief/ läuft bei unserer Firmenkooperation ähnlich - ein (noch jüngerer) Geschäftsführer der GmbH, die u. a. das Lager und einen Teil des Inventars bewirtschaftet (und der sich bereits vorher ausführlich mit diesem Bereich auseinandergesetzt hatte) hat sofort zu Beginn des Dilemmas 'umgeswitched'; dank einer inzwischen hohen zweistelligen Zahl an durchgeführten Streaming- Veranstaltungen (vom Gottesdienst bis zur Aufsichtsratssitzung alles dabei) geht's der GmbH wirtschaftlich mittlerweile kaum schlechter als letztes Jahr um diese Zeit. Und indirekt hilft das natürlich auch den Beteiligten, deren Betätigungsfeld schon immer ein völlig anderes war und am Ende auch wieder sein wird. Keine ernsthaften Sorgen um Weiterbestehen von Personal, Lager, Werkstatt, Fahrzeugen, sonstiger 'Betriebsinfrastruktur' haben zu müssen ist schon mal viel wert.

    Wer sich allerdings erst jetzt mit dem Gedanken trägt umzusatteln könnte eventuell zu spät dran sein. Sofern tatsächlich im Frühjahr Massenimpfungen anlaufen rechne ich mit vielen, z. T. noch eher holprig und ungewöhnlich aufgezogenen Open Air Veranstaltungen aller möglicher Größenordnungen und einer Wiederaufnahme des Tournee- und Konzertbetriebes zur nächsten Herbstsaison.

    Zitat von Karel Noon

    warum darf es keine live^^ Veranstaltungen geben? Du kannst Konzerte machen und diese streamen bis der Arzt kommt, von mir aus auch auf einer Bühne mit Licht und PA, nur eben ohne Zuschauer.

    Der Text des BMF führ als Beispiel eine Wäscherei an, die mehr als 80% ihres Umsatzes mit Dienstleistungen für Hotel- und Gastronomiebetriebe erzielt. Die 'darf' natürlich im November auch sonstige Wäsche waschen - da das aber nicht ihrem üblichen wirtschaftlichen Betätigungsfeld entspricht und wirtschaftlicher Betrieb mangels Kundschaft daher unrealistisch ist, ist sie antragsberechtigt. Und als Motivationshilfe, den Betrieb trotzdem aufrechtzuerhalten statt einfach Urlaub zu machen, darf sie sogar 25% ihres normalen Umsatzes anderweitig erzielen, ohne dass der dann später auf die 75% Ausfallentschädigung angerechnet wird.

    Und sind wir Tonler am Ende nicht auch so etwas wie eine Wäscherei? *finger

    (edit: Anfügung eines existenzphilosophischen Schlussgedankens)

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • billbo
    • 11. November 2020 um 18:14
    Zitat

    Diejenigen Unternehmen, die zwar nicht direkt von einer staatlichen Schließungsanordnung betroffen sind, aber faktisch im November dennoch an der Ausübung ihres Gewerbes gehindert sind, sollen auch direkt antragsberechtig sein.

    Dies gilt für alle Unternehmen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungs-Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen, zum Beispiel...

    (Auszug aus der entsprechenden offiziellen Verlautbarung des Bundesfinanzministeriums.)

    Die Veranstaltungsstätte, für die/ in der ich regelmäßig Veranstaltungen betreue, darf nicht öffnen.

    Die Künstler, die ich regelmäßig auf Tourneen/ Veranstaltungen betreue, dürfen nicht auftreten.

    Die Konzertveranstalter, deren Veranstaltungen ich regelmäßig betreue, dürfen nicht veranstalten.

    Noch wird an der genauen Gestaltung der Anträge gearbeitet. Ich denke allerdings schon, dass ich darin meine faktische Betroffenheit von der Schließungsanordnung ausreichend plausibel darlegen kann; bei mir sind die (min.) 80% Umsätze nachweisfähige und ganz reale 100%. Ob die Instanz, die meinen Antrag bearbeitet, das genauso sieht, muss sich natürlich noch zeigen. Aber da bin ich mal ganz guter Dinge.

    Bei der Gelegenheit: hat eigentlich schon jemand die Abrechnungsaufforderung über ggfs. zu viel erhaltene (und damit zurückzuzahlende) Soforthilfebeträge erhalten? Lt. BMF sollte die jedem Begünstigten bis spätestens Ende November per Mail zukommen - bislang tut sich da aber (auch im Bekanntenumfeld) überhaupt nichts.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • billbo
    • 11. November 2020 um 17:03

    Schaut so aus, als ob dank offiziellem Lockdown der November für die tourenden Soloselbständigen der finanziell entspannteste Monat des Jahres wird. Traditionell ist das für die Tourneeleute ja einer der umsatzstärksten Monate - bei mir trifft das für's letzte Jahr jedenfalls zu (und die anderen nehmen als Berechnungsgrundlage halt den Jahresdurchschnitt):

    https://www.steuertipps.de/selbststaendig…ge&utm_content=

    Wenn's nicht so traurig wäre müsste unsereins jetzt eigentlich auf noch ein paar ganz offizielle Lockdown-Monate hoffen, bis dann irgendwann im nächsten Jahr vielleicht mal die flächendeckenden Impfkampagnen anlaufen können. :rolleyes:

  • Corona-Virus und seine Auswirkung auf unsere Branche

    • billbo
    • 28. Oktober 2020 um 23:38

    Skandal - statt einem ins Auge gefassten Gig im November sind's jetzt genau null Gigs. Aber gut, auf einen mehr oder weniger kommt's bei der Menge auch nicht mehr an.*finger

    Letztes Jahr November war allerdings rekordverdächtig fett. Mal schauen, wie sich das mit der ausgerufenen Umsatzausfallerstattung von 70 bis 75% im Vergleich zum Vorjahresmonat in der Realität dann so darstellen wird...

  • Theater und welches Pult? Ein Workshop - Erfahrungsaustausch und Herangehensweisen mit verschiedenen Systemen

    • billbo
    • 27. Oktober 2020 um 13:10

    Zumindest passte nicht jedes Rhythmusinstrument vollumfänglich auf die Bühne.

    (Ein gewisser Herr Palmer war da mal 'not amused'. Und wusste dies der Sage nach auch klar zu kommunizieren.)

  • [Winterbastelbaubau] 2x18" Sub - Fragen an die Wissenden

    • billbo
    • 27. Oktober 2020 um 12:59

    Eben. Warum immer Reichsbedenkenträger spielen, anstatt sich auf Chancen und Vorteile zu konzentrieren?

    - Alle ursprünglichen Vorgaben erfüllt.

    - Regionales Alleinstellungsmerkmal.

    - Jeder kann sehen, was du geschaffen hast.

    - Schwerlastpaletten sind gar nicht so teuer.

    - Ein beliebiger 100W Amp reicht locker.

    - Du lernst, was dein Hubwagen wirklich kann.

    - Und auch und gerade, was er nicht so gut kann.

    - Vermeidung unnötiger Anreize zum Diebstahl teurer Produktionstechnik. (Aber pass auf den Hubwagen auf!)

    - Förderung des Teamdenkens bei der praktischen Bühnenbildgestaltung.

    - Fadenscheinige Stellwände, wacklige Kulissen? Bei kluger, integrativer Bauweise ab sofort kein Thema mehr.

    - Und nicht zuletzt: bewährtes, krisenfestes, zukunftsfähiges Modularsystem – in jedem Winter problemlos erweiterbar.

    Worauf wartest du noch?

  • [Winterbastelbaubau] 2x18" Sub - Fragen an die Wissenden

    • billbo
    • 26. Oktober 2020 um 17:22
    Zitat von secluded

    ... Du meinst, das da auf 18Zöller hochrechnen, oder?

    Joa. Mach's einfach noch 24cm breiter, dann kriegst du da auch 18er rein. Und außerdem passt es dann mit der Palette perfekt!

    (Und nach der ersten Open Air Theateraufführung unter Volllast stehst du in der Zeitung.)

  • [Winterbastelbaubau] 2x18" Sub - Fragen an die Wissenden

    • billbo
    • 26. Oktober 2020 um 13:35

    Was‘n Aufriss für ein bisschen Bass. Im Theater… :S

    Irgendwie merkt man schon, dass es der Branche z. Zt. ein bisschen langweilig ist.

    Tausche deine 18“er gegen zwei 15“er und bau dir ein Shearer Horn. Dann hast du

    a) ein bisschen Bass,

    b) ein bisschen was zu basteln, und

    c) innenliegende Lautsprecherchassis.

    Außerdem hast du dann jede Menge Siebdruckplatten entsorgt. Und auf 'ne Europalette passt das auch. Also aufrecht zumindest.

  • Behringer WING

    • billbo
    • 25. Oktober 2020 um 11:43
    Zitat von videochris

    Eigentlich genial, oder?

    Oops. Danke! :thumbup:

    Hab' ich irgendwann sogar schon mal gemacht - aber anschließend leider wieder komplett vergessen. Bzw. die Bedeutung für den Alltagsgebrauch gar nicht erst richtig erfasst.

    Auf jeden Fall nehm' ich mir mal vor, ab jetzt öfter mit der Utility Taste rumzuspielen. Wer weiß, was sich dahinter noch so alles an kleinen Geheimnissen verbirgt.

  • Behringer WING

    • billbo
    • 24. Oktober 2020 um 23:51
    Zitat von guma

    Sehr schön finde ich den ‚Center-Hold‘ der Filter-Gains der EQs. Super Idee, das einfach auf dem Regelweg mal kurz nix passiert. Ich freu mich bei jedem Null-Durchgang wie ein Kind.

    Ja, die digitale Mittelraste ist eine schöne Idee, gerade auch für den Touchscreenbetrieb.

    Ist aber trotzdem nur ein unvollkommener Ersatz für die immer noch nicht vorhandene 'Reset' Funktion (für z. B. den kompletten EQ). Klar, dafür kann man sich irgendwo einen Leerkanal anlegen und den bei Bedarf dann aufrufen und rüberkopieren - ist aber irgendwie ein ziemlich bescheuerter Workaround. Zumal man dann (wg. unterschiedlicher EQs) konsequenter Weise eigentlich auch noch einen Leerauxkanal und einen Leerbus bräuchte. Die dann alle natürlich immer auf irgendwelchen fernen Layern liegen...

    Leider verstehe ich vom Programmieren absolut garnix - aber sooo kompliziert kann "EQ flat > are you sure? > ja, bitte!" doch eigentlich nicht sein?

  • X-live Karte Formatproblem?

    • billbo
    • 24. Oktober 2020 um 23:28

    Jepp. Und umgekehrt auch. Funktioniert beides.

  • Behringer WING

    • billbo
    • 22. Oktober 2020 um 13:42

    Anfangs fand ich das ja genau so seltsam wie du. Schließlich bin/ war auch ich experimentierfreudiger 901- Anwender. Aber nach ein bisschen rumspielen mit dieser Funktion (und deren Visualisierung) empfand ich irgendwann auch deren Benennung als logisch (bzw. fällt mir auch nach längerem Nachdenken bis jetzt keine schlauere/ treffendere ein).

    Wer es jemals geschafft hat, mit dem 3Band-Kompressor der alten Yamahas (PM5 & Co.) planmäßig und unfallfrei ein sinnvolles Ergebnis hinzubekommen, für den ist das hier gedanklich Kindergeburtstag. :evil:

  • Behringer WING

    • billbo
    • 22. Oktober 2020 um 11:39

    Ich erlaube mir natürlich trotzdem zu helfen: ^^

    Above/ below bezieht sich nicht auf die Schwelle, sondern bestimmt einfach von wo aus nach wohin geregelt wird.

    'Above': meine Signalkennlinie vor Processing ist um einen voreingestellten Wert von der linearen Kennlinie entfernt. Von diesem Niveau aus wird dieser Wert dann mittels Processing Richtung Null abgesenkt.

    'Below': meine Signalkennlinie vor Processing ist genau um den Wert Null von der linearen Kennlinie entfernt. Von hier aus wird dieser Wert dann mittels Processing auf einen voreingestellten Wert vergrößert.

    Ich find‘s erstaunlich schwierig, die Sache mit Worten wirklich korrekt zu beschreiben; die Tatsache, dass der Wert von dem aus bzw. bis zu dem hin geregelt werden soll entweder ein positives oder auch ein negatives Vorzeichen haben kann, macht‘s nicht einfacher. Aber gerade die grafische Darstellung im Wing ist als Verständnishilfe perfekt geeignet - und dann macht auch die Nomenklatur plötzlich Sinn.

  • Suche Reparaturdienst für PA Endstufen im Bereich München

    • billbo
    • 22. Oktober 2020 um 11:29
    Zitat von null ahnung

    Obwohl ich den Nie betätigt habe hat es dort wohl Kontaktprobleme gegeben.

    Ersetze 'obwohl' durch 'weil'. ;)

  • Covid 19 - GESPIELTE Veranstaltungen

    • billbo
    • 18. Oktober 2020 um 22:23

    Ja, das ist alles Mist. Aber:

    Wir befinden uns in einer gesellschaftlich sehr angespannten Situation, die auch ganz leicht in eine wirklich gewaltige Katastrophe (die sich wohl kaum einer von uns vorstellen mag oder kann) umkippen kann. Das wird auch noch einige Monate so bleiben, bis irgendwann wirksame Impfstoffe in genügenden Mengen verfügbar sind. Und noch immer laufen da draußen komplett ignorante Idioten rum, die weder den Ernst der Lage verstehen noch sich an simpelste Regeln halten wollen. Mal ganz abgesehen von denen, die wirklich ganz einfach zu dämlich sind, sie zu verstehen.

    So sehr und unmittelbar ich persönlich/ wirtschaftlich auch von genau diesen Regeln betroffen bin: ich kann es "der Politik™" da nicht verdenken, dass ein Aufruf an die Bevölkerung, sich doch bitteschön dringend und so zahlreich wie möglich bei aufgrund von genehmigten Hygienekonzepten als einigermaßen sicher angesehenen Veranstaltungen zu versammeln, auf der Prioritätenliste nicht unbedingt ganz weit oben steht.

  • Behringer WING shortcuts, Tastenkombinationen und andere Bedienelementekombinationen

    • billbo
    • 15. Oktober 2020 um 17:58

    Genau das Fenster, welches du gerade offen hast, wird auch kopiert. Bei 'HOME' also alles.

    Wenn du mit deinem EQ im EQ- Fenster fertig bist: TOOLS > gewünschten (PASTE-) Kanal wählen > DONE.

    (Oder so ähnlich, sitze gerade nicht am Pult)

  • Empfehlungen für Hersteller von XLR Kabel?

    • billbo
    • 15. Oktober 2020 um 12:37

    Endlich mal wieder was, wo ich mitreden kann. :)

    Alle Mikrokabel gehen früher oder später kaputt. Auch die aus dem bestens gehüteten und behandelten Satz für den ausschließlich persönlichen Gebrauch. Alles nur eine Frage der Anwendungshäufigkeit.

    Seit der flächendeckenden Einführung der Neutrik X- und XX- Serien ist die Sollbruchstelle stets genau der Punkt, an dem das Kabel die abschließende Gummilippe der Verschraubung verlässt; dort bricht irgendwann unweigerlich mindestens einer der Innenleiter. Dabei ist es egal, ob dicker oder dünner, ob gelegte oder geflochtene Abschirmung, ob gewendelte oder glatte Innenleiter. Die einzige Frage ist, ob das Kabel im gemischten Alltagsgebrauch überhaupt so alt wird, oder ob es vorher verunfallt bzw. missbräuchlicher Behandlung durch Laien oder aufgrund von Gleichgültigkeit zum Opfer fällt.

    Bei uns entstehen lange XLRs (25m, 15m, oder auch 50 bzw. 100m getrommelt) aus jeweils gerade gut erhältlicher Standardware. Früher gerne mit geflochtener Abschirmung; da die aber frickeliger zu verarbeiten sind und sich gezeigt hat, dass sie in der Praxis auch nicht länger halten, seither solche mit gelegtem Schirm. Verunfallt mal eins davon, egal ob nach dem ersten oder dem x-hundertsten Einsatz, wird der beschädigte Teil entsorgt und der Rest bei Gelegenheit zu kürzeren Standardlängen umgearbeitet; dabei werden (aufgrund der oben geschilderten Beobachtung/ Erfahrung) grundsätzlich auch die ersten 10cm an jedem Steckerende entsorgt.

    Auf diese Weise entstehen an zwei verregneten Vormittagen am Ende der Saison oder zwischen 2 Tourneen aus einem dicken Knäuel Ablegeware, 2 oder 3 Kabeltrommeln mit Fragezeichen dran und 2 Kartons Steckern schnell mal wieder 50 oder 60 vollwertig einsatzfähige 2,5/ 5/ 10m 'Mikrokabel'.

    Im Moment scheitert das allerdings daran, dass die Ablegeware unwiderruflich zu Ende geht... ;(

  • Behringer WING

    • billbo
    • 14. Oktober 2020 um 16:36

    Das seh‘ ich halt so wie Niggles. Aus einem kurzen früheren Leben (als 'Rundfunk- und Fernsehtechniker‘) ist mir der Begriff Kabelbruch auch nach Jahrzehnten noch in durchaus lebendiger Erinnerung.

    Viel Glück bei dem Versuch, einem Maschinenbauer/ Industrieanlagenbauer/ Kranbauer o. ä. als Daten- oder Steuerleitung für seine beweglichen Anwendungen starren Draht zu verkaufen. So was ist wohl wirklich nur bei Musikern oder Tontechnikern vorstellbar.

    Aber immerhin wissen wir ja jetzt, dass es das auch in flexibel gibt – und dass das eben auch problemlos in handelsübliche Stecker passt. Wäre ich jetzt Chef einer bombig laufenden Festival- Company und hätte gerade eine zweistellige Zahl an mobilen CAT FOHs neu zu verdrahten, dann würde ich das jedenfalls genau damit probieren. Schon allein um dem Stress zu entgehen, dass da mal jemand mit 'nem Wing auftaucht.

    Okay. Falscher Mann, falsche Company, falsche Zeit... *finger

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